Gone Home: Spannung ohne Gegner
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- 4P|BOT2
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Gone Home: Spannung ohne Gegner
Gemeinsam mit zwei weiteren 2K-Kollegen machte sich Steve Gaynor selbstständig und gründete sein eigenes Studio, The Fullbright Company. Gaynor hatte zuvor als hauptverantwortlicher Designer und Autor an der BioShock 2-Erweiterung Minerva's Den gearbeitet. Mit Gone Home stellte er vor einigen Wochen schließlich das erste Projekt seines neuen Studios vor. Das Spiel dreht sich um ein verlassenes Hau...
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Struny
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Kommentar
Also... So wie sich das anhört, erinnert mich das doch sehr stark an das Spiel "Home" welches es für 2,99€ bei Steam gibt. Ähnlicher Name, dasselbe Szenario... Und auch bei Home sind mir (bisher, nach 10-15 min spielen) noch keine Gegner oder Gefahren untergekommen ^^ Was meint ihr dazu?
- nilnic
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Re: Gone Home: Spannung ohne Gegner
Hört sich doch sehr gut an.
Wenn es den Entwicklern gelingt,
die passende Stimmung zu erzeugen bin ich auf jeden Fall dabei
Wenn es den Entwicklern gelingt,
die passende Stimmung zu erzeugen bin ich auf jeden Fall dabei
- crewmate
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Re: Gone Home: Spannung ohne Gegner
Die Interaktivere Version von Dear Esther.
Hört sich so schon besser an als jenes.
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Hij@ck3r
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Klingt auf jeden Fall interessant und ich bin ein großer Fan solcher Mentalität. Wenn die das konsequent und atmosphärisch umsetzen, könnte das eine super Sache werden. Das Bioshock2-Addon hab ich nicht gezockt, deshalb kann ich jetzt nicht einschätzen, wie das Design aussieht, aber ist nicht das schlechteste Aushängeschild.
@Struny
eigentlich nicht - so wie das klingt oben, wird man sich wohl "vernünftig" im Haus umsehen können und wenn das Ziel ist, auch das letzte Buch aus dem Regal ziehen und dahinter nachschauen zu können, dann werden Gaynor und Co sich sicher mit mehr als nur einer Pixelkulisse behelfen. Zudem drehte es sich in Home ja nur am Rande um das Durchstöbern im Speziellen, als eher um den "Fortschritt" innerhalb der Spielwelt, zumindest bei dem Haus, in dem man startet..., wobei das bei Home schwer zu sagen ist, finde ich^^. Und wenn auch nicht im Haus, so gabs in Home zumindest an einer Stelle schon eine Art Gefahr, jedenfalls bin ich einmal einer finsteren Gestalt begegnet...
Bin jedenfalls sehr gespannt, was hieraus wird!
@Struny
eigentlich nicht - so wie das klingt oben, wird man sich wohl "vernünftig" im Haus umsehen können und wenn das Ziel ist, auch das letzte Buch aus dem Regal ziehen und dahinter nachschauen zu können, dann werden Gaynor und Co sich sicher mit mehr als nur einer Pixelkulisse behelfen. Zudem drehte es sich in Home ja nur am Rande um das Durchstöbern im Speziellen, als eher um den "Fortschritt" innerhalb der Spielwelt, zumindest bei dem Haus, in dem man startet..., wobei das bei Home schwer zu sagen ist, finde ich^^. Und wenn auch nicht im Haus, so gabs in Home zumindest an einer Stelle schon eine Art Gefahr, jedenfalls bin ich einmal einer finsteren Gestalt begegnet...
Bin jedenfalls sehr gespannt, was hieraus wird!
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johndoe774091
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Kommentar
Versteh ich nicht ganz? Sie sagen, dass es nichts geben wird, aber man soll Angst vor dem Unbekannten haben? Und wenn ich nachts allein in einem verlassenen Haus bin, dann bin ich mir auch nicht gewiss, dass da nichts ist. Dann hab ich immernoch Schiss, dass ein Hausbesetzer um die Ecke kommt
Hier wird aber schon gesagt, dass es nichts und niemand gibt. Wollen die einen nur verarschen?
Was soll denn dann das Ziel des Spiels sein? Stell ich mir das jetzt nur falsch vor? Ich stell mir ein DayZ in einem einzigen Haus ohne Zombies und ohne Spieler die einen direkt erschießen vor. DayZ hat zwar auch kein richtiges Ziel, aber aufgrund der Gefahren kommt eben ein Survival-Feeling auf. (Ich möchte übrigens nicht DayZ als besser Spiel darstellen, sondern ziehe es hier nur für den Vergleich heran)
Was soll denn dann das Ziel des Spiels sein? Stell ich mir das jetzt nur falsch vor? Ich stell mir ein DayZ in einem einzigen Haus ohne Zombies und ohne Spieler die einen direkt erschießen vor. DayZ hat zwar auch kein richtiges Ziel, aber aufgrund der Gefahren kommt eben ein Survival-Feeling auf. (Ich möchte übrigens nicht DayZ als besser Spiel darstellen, sondern ziehe es hier nur für den Vergleich heran)
- crewmate
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Re: Gone Home: Spannung ohne Gegner
Ich vergleichs eher mit Scratches. Da hatte ich auch die gewissheit, das ich nicht sterben kann. Es ist ein Myst artiges Adventure. Ich bewege mich von Bild zu Bild. Und doch, Und doch. Das Spiel hat da seine Momente.
Wer Scratches gespielt hat, weiß was ich meine. ^_______^
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- saxxon.de
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Re: Gone Home: Spannung ohne Gegner
Also, wenn sie schon vorher bekannt geben, dass man nicht in Gefahr ist, ist für mich schon von vornherein die Luft raus. Erinnert mich grundsätlich an das Geisterhaus aus Vampire: The Masquerade, eins der besten Levels überhaupt imo. Allerdings wusste man da erst, dass keine Gefahr droht, wenn man es hinter sich hatte, und die Ungewissheit hat die Spannung erzeugt. Wie das gelingen soll, wenn man dieses Detail schon vorher spoilert, kann ich mir nur schlecht vorstellen. Aber mal sehen, vielleicht klappt's ja doch.
- sf2000
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Re: Gone Home: Spannung ohne Gegner
... gibt es einen Grund, warum die Redaktion das noch nicht getestet hat? Oder müsst Ihr erstmal Platz schaffen für die zu erwartende Konfrontation:)
- Spunior
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Re: Gone Home: Spannung ohne Gegner
Äh.... hast du mal einen Blick auf die Frontseite geworfen? Ist dir VIELLEICHT was aufgefallen, was die Redakteure beschäftigt haben könnte?sf2000 hat geschrieben:... gibt es einen Grund, warum die Redaktion das noch nicht getestet hat? Oder müsst Ihr erstmal Platz schaffen für die zu erwartende Konfrontation:)
Just saying.
- James Dean
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Re: Gone Home: Spannung ohne Gegner
Gone Homo ist totaler Mist. Keine Puzzles, null Gameplay. Von diversen Seiten wird es als bestes Adventure aller Zeiten bewertet, höher als Myst, Monkey Island oder Grim Fandango. Und warum? Weil die lesbische Perle von zuhause grundlos abgehauen ist und das Spiel ein Statement gegen das böse Patriarchat ist. Gibt sogar Steamsammelkarten, die "Kick the Patriarchy" oder so heißen. Mein Beileid an alle, die das Spiel gespielt haben. Noch größeres Beileid an die, die auch noch Geld dafür bezahlt haben.crewmate hat geschrieben:Ich vergleichs eher mit Scratches. Da hatte ich auch die gewissheit, das ich nicht sterben kann. Es ist ein Myst artiges Adventure. Ich bewege mich von Bild zu Bild. Und doch, Und doch. Das Spiel hat da seine Momente.
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EDIT: Wundert mich, dass es kein PS-Game ist. Bei der Interaktivität, die das Spiel bietet, dem Gameplay und den Rätseln, sollte sich Sony doch eigentlich darum reißen.
- Sevulon
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Re: Gone Home: Spannung ohne Gegner
Es muss ja nicht immer Gefahren geben. Es gibt viele Spiele, in denen man eigentlich nicht sterben oder scheitern kann. Hier geht es eben mehr um die Geschichte und herauszufinden, was in dem Jahr der Abwesenheit mit der Familie und in dem Haus passierte. Detektivarbeit, quasi. Daher kommt dann letztlich auch die Spannung: Man findet Botschaften, Hinweise und will unbedingt wissen, was vorgefallen ist. Das Geheimnis lüften. Spannung durch Faszination und Interesse an der Story, nicht durch eine Bedrohung oder akkute Gefahr.
Wenn jemand Spaß an sowas hat, warum nicht. Ist mit 2 Stunden allerdings auch verdammt schnell vorbei und rechtfertigt wohl eher nicht den aktuellen Preis.
Wenn jemand Spaß an sowas hat, warum nicht. Ist mit 2 Stunden allerdings auch verdammt schnell vorbei und rechtfertigt wohl eher nicht den aktuellen Preis.
- James Dean
- Beiträge: 3602
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Re: Gone Home: Spannung ohne Gegner
2 Stunden wenn es hochkommt. Wenn du direkt am Anfang das richtige Item aufnimmst und die richtige Tür öffnest, ist die Spiel auch da schon vorbei. Nach weniger als 50 Sekunden. Einfach zum Dachboden gehen, wenn alle Türen als aufgeschlossen markiert sind, Endmonolog anhören, und glücklich sein, keine 20 € bezahlt zu haben.Sevulon hat geschrieben:
Ist mit 2 Stunden allerdings auch verdammt schnell vorbei und rechtfertigt wohl eher nicht den aktuellen Preis.
http://www.youtube.com/watch?v=p9qlm8olmn0
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PogopuschelX
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Re: Gone Home: Spannung ohne Gegner
Ich fand Gone Home ganz ordentlich. Es ist allerdings wie bei Dear Esther so, dass ich es nicht als Spiel bezeichnen würde. Eher eine interaktive Story.
Die Atmosphäre ist gut eingefangen und es gibt auch ein paar spannende Storyelemente abseits der Hauptstory (nenn ich jetzt mal so).
Leider ist es wirklich recht kurz und gerade die Hauptstory empfinde ich als recht banal. Zwar gut geschrieben, aber sehr oberflächlich und klischeebehaftet.
Insgesamt eine interessante Erfahrung, aber meiner Meinung nach längst nicht so fantastisch, wie das manche reviews nahe legen. Außerdem ist der Preis recht hoch.
Die Atmosphäre ist gut eingefangen und es gibt auch ein paar spannende Storyelemente abseits der Hauptstory (nenn ich jetzt mal so).
Leider ist es wirklich recht kurz und gerade die Hauptstory empfinde ich als recht banal. Zwar gut geschrieben, aber sehr oberflächlich und klischeebehaftet.
Insgesamt eine interessante Erfahrung, aber meiner Meinung nach längst nicht so fantastisch, wie das manche reviews nahe legen. Außerdem ist der Preis recht hoch.
