Kommentar: Kompanie der historischen Verzerrung?

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Sevulon
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Re: Kommentar: Kompanie der historischen Verzerrung?

Beitrag von Sevulon »

SG1984 hat geschrieben:
Im Gegensatz zu Hitler plante Stalin eben keinen Vernichtungsfeldzug im Westen, nicht einmal wenn die Möglichkeit dazu bestanden hätte, was aber reine Spekulation ist.
Das Endziel Stalins war klar definiert und galt der bolschewistischen Weltherrschaft, wobei es jeden zu vernichten galt, der sich dieser in den Weg stellte. Das war nichts anderes als der Faschismus in rot. In der Sowjetunion wurde jeder getötet oder in ein Arbeitslager gesteckt, der diese Ideologie nicht teilte oder auch nur den Anschein erweckte, er könnte mit irgendetwas ein Problem haben. Ein schlechtes Wort über Stalin war genau so ein Todesurteil wie in Deutschland ein schlechtes Wort über Hitler. Das zeigte sich schon vor dem Weltkrieg in Spanien, als die russischen Unterstützungs-Truppen im dortigen Bürgerkrieg lieber gegen Nichtkommunisten vorgingen und ihre eigenen Männer beschatten liesen, als gegen den eigentlichen Feind, die faschistischen Truppen Francos, vorzugehen.
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SG1984
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Re: Kommentar: Kompanie der historischen Verzerrung?

Beitrag von SG1984 »

Sevulon hat geschrieben:
SG1984 hat geschrieben:
Im Gegensatz zu Hitler plante Stalin eben keinen Vernichtungsfeldzug im Westen, nicht einmal wenn die Möglichkeit dazu bestanden hätte, was aber reine Spekulation ist.
Das Endziel Stalins war klar definiert und galt der bolschewistischen Weltherrschaft, wobei es jeden zu vernichten galt, der sich dieser in den Weg stellte. Das war nichts anderes als der Faschismus in rot. In der Sowjetunion wurde jeder getötet oder in ein Arbeitslager gesteckt, der diese Ideologie nicht teilte oder auch nur den Anschein erweckte, er könnte mit irgendetwas ein Problem haben. Ein schlechtes Wort über Stalin war genau so ein Todesurteil wie in Deutschland ein schlechtes Wort über Hitler. Das zeigte sich schon vor dem Weltkrieg in Spanien, als die russischen Unterstützungs-Truppen im dortigen Bürgerkrieg lieber gegen Nichtkommunisten vorgingen und ihre eigenen Männer beschatten liesen, als gegen den eigentlichen Feind, die faschistischen Truppen Francos, vorzugehen.
So ein Unsinn. Schlimmer kann man wohl Geschichte nicht entstellen.
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Sevulon
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Re: Kommentar: Kompanie der historischen Verzerrung?

Beitrag von Sevulon »

"Unsinn" ist natürlich ein grandioses Argument gegen geschichtliche Fakten, die alle zahlreich belegt sind und einem eigentlich auch schon in der Schule beigebracht werden sollten.
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SG1984
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Re: Kommentar: Kompanie der historischen Verzerrung?

Beitrag von SG1984 »

Sevulon hat geschrieben:"Unsinn" ist natürlich ein grandioses Argument gegen geschichtliche Fakten, die alle zahlreich belegt sind und einem eigentlich auch schon in der Schule beigebracht werden sollten.
Welche Fakten? Welche Belege?
Stimmt, so einen pauschalen Unsinn, wie du ihn hier verbreitest, lernt man in der Schule definitiv nicht!
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Sevulon
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Re: Kommentar: Kompanie der historischen Verzerrung?

Beitrag von Sevulon »

Welche Fakten willst du denn hören? Allein bei der großen stalinistischen Säuberung von 1936-39 wurden über 1,5 Millionen vermeintliche Antikommunisten [Regimekritiker] ohne Prozess direkt exekutiert, 5 Millionen weitere starben im Gulag. Dazu kommen die Ermordung 26.500 kriegsgefangener polnischer Soldaten und Offiziere im Massaker von Katyn (1940), 1 Million deutsche Kriegsgefangene und Zivilisten verloren durch die Deportation ihr Leben. 1941 wurden alle Wolgadeutschen nach Sibirien und Kasachstan deportiert, aus dem Verdacht heraus, der Sowjetunion unloyal zu sein. Von 1944 bis 1945 wurden um 500.000 Tschetschenen und Inguschen, drei- bis vierhunderttausend Balkaren, Kalmücken und Karatschaier und 160.000 Krimtataren verschleppt. Von den über 1,5 Millionen Zwangsdeportierten verloren nach NKWD-Berichten allein hierbei bis zu 500.000 ihr Leben aufgrund von "Illoyalität". Insgesamt wurden 7,5 Millionen deportiert.

Reicht das für den Anfang? Die NKVD war nicht weniger schlimm als die Gestapo. Eine ganz gute Sammlung mit Quellenbezügen findet man u.A. hier: http://www.nkwd.org/en/index.html
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Sevulon
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Re: Kommentar: Kompanie der historischen Verzerrung?

Beitrag von Sevulon »

Und bezüglich Spanien:
Mit der sowjetischen Waffenlieferungen verschob sich das Kräfteverhältnis hin zu einer autoritären Machtkontrolle durch die sowjetisch dominierte PCE. Durch den Zuwachs des stalinistischen Einflusses auf das republikanische Spanien, konnten Angehörige des sowjetischen Geheimdienstes NKWD und Angehörige der Komintern eine massive Terrorwelle gegen die anarchistische CNT, die marxistische POUM oder echte und vermeintliche Trotzkisten lostreten. Sie wurden als faschistisch-trotzkitische, als „fünfte Kolonne Francos“ oder als Defätisten diffamiert. Die Auseinandersetzungen gipfelten in den Maiereignissen von Barcelona, einem „Bürgerkrieg im Bürgerkrieg“ – ein interner Konflikt, der die Republik zusätzlich schwächte. Der sowjetische Geheimdienst NKWD ermordete im Namen des Antifaschismus missliebige Mitkämpfer, die tatsächlich oder vermeintlich von der Moskauer Linie abwichen. Deutsche Spanienkämpfer, wie Artur Becker, fielen auf Grund gezielter Hinweise aus den eigenen Reihen den Leuten Francos in die Hände.[30]

Der militärische Anteil der Sowjetunion wurde in kommunistischen Darstellungen bis in die 1950er-Jahre hinein weiter geleugnet. Erst seit dem XX. Parteitag der KPdSU im Februar 1956 änderte sich die Betrachtungsweise. Sowjetische Offiziere und Diplomaten, die als ehemalige Spanienkämpfer den Stalin-Säuberungen zum Opfer gefallen waren, wurden postum rehabilitiert


http://de.wikipedia.org/wiki/Spanischer ... owjetunion
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SG1984
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Re: Kommentar: Kompanie der historischen Verzerrung?

Beitrag von SG1984 »

Sevulon hat geschrieben:Welche Fakten willst du denn hören? Allein bei der großen stalinistischen Säuberung von 1936-39 wurden über 1,5 Millionen vermeintliche Antikommunisten [Regimekritiker] ohne Prozess direkt exekutiert, 5 Millionen weitere starben im Gulag. Dazu kommen die Ermordung 26.500 kriegsgefangener polnischer Soldaten und Offiziere im Massaker von Katyn (1940), 1 Million deutsche Kriegsgefangene und Zivilisten verloren durch die Deportation ihr Leben. 1941 wurden alle Wolgadeutschen nach Sibirien und Kasachstan deportiert, aus dem Verdacht heraus, der Sowjetunion unloyal zu sein. Von 1944 bis 1945 wurden um 500.000 Tschetschenen und Inguschen, drei- bis vierhunderttausend Balkaren, Kalmücken und Karatschaier und 160.000 Krimtataren verschleppt. Von den über 1,5 Millionen Zwangsdeportierten verloren nach NKWD-Berichten allein hierbei bis zu 500.000 ihr Leben aufgrund von "Illoyalität". Insgesamt wurden 7,5 Millionen deportiert.

Reicht das für den Anfang?
Und in inwiefern stützen diese Fakten deine Behauptung von dem angeblichen Endziel Stalins, die " bolschewistische Weltherrschaft" anzustreben?
Sämtliche Verbrechen, die du hier aufzählst, betreffenden Terror des Regimes im EIGENEN LAND.
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SG1984
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Re: Kommentar: Kompanie der historischen Verzerrung?

Beitrag von SG1984 »

Sevulon hat geschrieben:Und bezüglich Spanien:
Mit der sowjetischen Waffenlieferungen verschob sich das Kräfteverhältnis hin zu einer autoritären Machtkontrolle durch die sowjetisch dominierte PCE. Durch den Zuwachs des stalinistischen Einflusses auf das republikanische Spanien, konnten Angehörige des sowjetischen Geheimdienstes NKWD und Angehörige der Komintern eine massive Terrorwelle gegen die anarchistische CNT, die marxistische POUM oder echte und vermeintliche Trotzkisten lostreten. Sie wurden als faschistisch-trotzkitische, als „fünfte Kolonne Francos“ oder als Defätisten diffamiert. Die Auseinandersetzungen gipfelten in den Maiereignissen von Barcelona, einem „Bürgerkrieg im Bürgerkrieg“ – ein interner Konflikt, der die Republik zusätzlich schwächte. Der sowjetische Geheimdienst NKWD ermordete im Namen des Antifaschismus missliebige Mitkämpfer, die tatsächlich oder vermeintlich von der Moskauer Linie abwichen. Deutsche Spanienkämpfer, wie Artur Becker, fielen auf Grund gezielter Hinweise aus den eigenen Reihen den Leuten Francos in die Hände.[30]

Der militärische Anteil der Sowjetunion wurde in kommunistischen Darstellungen bis in die 1950er-Jahre hinein weiter geleugnet. Erst seit dem XX. Parteitag der KPdSU im Februar 1956 änderte sich die Betrachtungsweise. Sowjetische Offiziere und Diplomaten, die als ehemalige Spanienkämpfer den Stalin-Säuberungen zum Opfer gefallen waren, wurden postum rehabilitiert


http://de.wikipedia.org/wiki/Spanischer ... owjetunion
Die Sowjets schwächten also ihre eigenen Leute, um die kommunistische Weltherrschaft zu erringen?
Sehr logisch!
Meiner Meinung nach bist du bei der Interpretation der Fakten entweder intellektuell überfordert oder versuchst dich an der selektiven Auswahl, die oberflächlich deine Klischees stützen sollen, was aber auch nicht recht gelingt.
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Sevulon
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Re: Kommentar: Kompanie der historischen Verzerrung?

Beitrag von Sevulon »

Ich weiß jetzt nicht genau, was du da genau hören willst. Du hast meinen gesamten Post als Unsinn bezeichnet, ich habe gerade alle Aussagen darin, von der Eliminierung der Antikommunisten im eigenen Land, wie auch in Spanien belegt. Das Vorgehen dort begründet sich übrigens darin, dass man nicht nur den Faschismus besiegen, sondern gleichzeitig den Kommunismus etablieren wollte. Das Ziel war also nicht die spanische Regierung wieder einzusetzen, sondern die eigene Ideologie einzusetzen. Man stellte die Bevölkerung direkt vor die Wahl: Entweder Faschismus oder Kommunismus, weshalb man den politischen Feind in den eigenen Reihen genau so sehr bekämpfte wie die Franco-Truppen.

Die Weltrevolution dagegen ergibt sich schon aus der Ideologie des Kommunismus heraus von selbst, der den imperalistischen Kapitalismus als Klassenfeind ansieht, der notfalls auch mit Gewalt vernichtet werden muss. Das steht schon so im kommunistischen Manifest.
Zuletzt geändert von Sevulon am 09.08.2013 13:06, insgesamt 1-mal geändert.
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SG1984
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Re: Kommentar: Kompanie der historischen Verzerrung?

Beitrag von SG1984 »

In der Geschichtswissenschaft besteht trotz aller Kontroversität Einigkeit darüber, dass alle Pauschalisierungen, die darauf hinauslaufen, NS Deutschland und die SU in einen Topf zu werfen, um das Gewissen der Deutschen hinsichtlich der Kriegsverbrechen zu entlasten, grobe Entstellungen der historischen Realität sind. Auch konservative Historiker haben diesen Grundsatz anerkannt.

Zum Abschluss schließe ich mich Mr.Archer Beitrag an:
"Ein jeder kehre vor der eigenen Türe."
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Kajetan
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Re: Kommentar: Kompanie der historischen Verzerrung?

Beitrag von Kajetan »

Sevulon hat geschrieben:Die Weltrevolution dagegen ergibt sich schon aus der Ideologie des Kommunismus heraus von selbst, der den imperalistischen Kapitalismus als Klassenfeind ansieht, der notfalls auch mit Gewalt vernichtet werden muss.
Ähhh, nein! Beschäftige Dich doch mal mit der kommunistischen Theorie von Marx. Das ist von "Weltrevolution" und "Klassenfeind" und "Gewalt" nirgendwo die Rede. Das alles haben erst später die russischen Marxisten unter Lenin ins Spiel gebracht. Marx und Engels haben lediglich postuliert, dass eine Lösung der dem Kapitalismus innewohnenden Probleme nur international/global erfolgen kann.
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SG1984
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Re: Kommentar: Kompanie der historischen Verzerrung?

Beitrag von SG1984 »

Kajetan hat geschrieben:
Sevulon hat geschrieben:Die Weltrevolution dagegen ergibt sich schon aus der Ideologie des Kommunismus heraus von selbst, der den imperalistischen Kapitalismus als Klassenfeind ansieht, der notfalls auch mit Gewalt vernichtet werden muss.
Ähhh, nein! Beschäftige Dich doch mal mit der kommunistischen Theorie von Marx. Das ist von "Weltrevolution" und "Klassenfeind" und "Gewalt" nirgendwo die Rede. Das alles haben erst später die russischen Marxisten unter Lenin ins Spiel gebracht. Marx und Engels haben lediglich postuliert, dass eine Lösung der dem Kapitalismus innewohnenden Probleme nur international/global erfolgen kann.
Und Stalin hat diesen Träumen von der Weltrevolution eine endgültige Absage erteilt.
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Sevulon
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Re: Kommentar: Kompanie der historischen Verzerrung?

Beitrag von Sevulon »

Hu? Ich habe es mir nicht zum Ziel gemacht die deutsche Schuld irgendwie zu mildern. Ich habe ja sogar querverweise eingebaut, dass man in Deutschland auch direkt mal erschossen wurde, wenn man ein falsches Wort über Hitler o.Ä. sagte.

Aber umgekehrt ergibt sich halt auch kein Schuh drauß, indem man alles andere dadurch legitimiert, indem man sagt, dass der deutsche Faschismus furchtbar bzw. noch schlimmer war. Mir gehts hier nicht um Gegenüberstellung oder der Frage, was mehr wiegt und wer mehr Dreck am Stecken hat. Nur kann ich es auch nicht so stehen lassen, wenn jemand gewollt oder ungewollt unterschwellig behauptet, dass Stalins Russland keine Bedrohung für die westliche Welt gewesen wäre. Zumal die Entwicklung nach dem Krieg, resultierend im kalten Krieg, das Konfliktpotential ja auch ausreichend darstellte.
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SG1984
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Re: Kommentar: Kompanie der historischen Verzerrung?

Beitrag von SG1984 »

Sevulon hat geschrieben:Hu? Ich habe es mir nicht zum Ziel gemacht die deutsche Schuld irgendwie zu mildern. Ich habe ja sogar querverweise eingebaut, dass man in Deutschland auch direkt mal erschossen wurde, wenn man ein falsches Wort über Hitler o.Ä. sagte.
Sachlich wird es dadurch nicht weniger falsch. Man wurde VON DEUTSCHEN erschossen oder im KZ umgebracht, wenn man einer bestimmten ethnischen Gruppe angehörte, die in der Denkweise der Rassentheorie als minderwertig galt.
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Sevulon
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Re: Kommentar: Kompanie der historischen Verzerrung?

Beitrag von Sevulon »

Stimmt, Marx schrieb vom Klassenkampf, nicht Klassenfeind. Mein Fehler.
SG1984 hat geschrieben:Und Stalin hat diesen Träumen von der Weltrevolution eine endgültige Absage erteilt.
Ja. Deshalb besetzte man auch den Osten Polens, führte Krieg gegen Finnland, das Teile seines Staatsgebietes in Karelien abtreten musste um die Karelo-Finnische Sozialistische Sowjetrepublik entstand und annektierte 1940 Estland, Lettland und Litauen sowie die rumänischen Gebiete Bessarabien und die Bukowina. Deshalb stellte man zuvor auch Spanien, wie beschrieben, unter die Wahl Kommunistisch oder Faschistisch zu sein und erschoss neben den Faschisten auch gleich noch jeden, der sich nicht entscheiden wollte. Deshalb gliederte man nach dem Krieg auch Albanien, Bulgarien, Polen, Rumänien, Ungarn, Tschechoslowakei und die 1949 gegründete DDR ein. Deshalb wurde der ungarische Volksaufstand 1956 von der Roten Armee blutig niedergeschlagen. Weil Stalin ein so netter Mensch war, der den Völkern die freie Wahl lies, ob sie nun kommunistisch oder nicht sein wollten.