Schau mal, Forrest Gump hatte in dem Buch glaube ich einen IQ von 76. Und hat selbst damit noch total schlaue Dinge gesagt. Und jetzt lies dir deinen eigenen Post nochmal in Ruhe durch, schau in den Spiegel und schäm dich.Nero7 hat geschrieben:Jemand sollte diesen verblödeten weibern mal ordentlich knallen, erst ins gesicht und nacher...
Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Tropes vs. Women 3 verfügbar
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- Lord Hesketh-Fortescue
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Re: Kommentar
- Wigggenz
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Tropes vs. Women 3 verfü
Dann haben wir einen total andersherum subjektiven Beleidigungsbegriff, der nämlich auf den individuellen Empfänger einer Äußerung abstellt. Dann kann alles, auch das objektiv neutralste, eine Beleidigung sein.Kajetan hat geschrieben:Das ist Quatsch und das weisst Du auch. Wenn meine Oma farbige Leute als "Neger" bezeichnet, dann verwendet sie, ohne sich dessen bewusst zu sein, einen rassistischen Begriff. Sie selber meint das nicht so, sie kennt keinen anderen Begriff, aber der Begriff ist sowas von vorbelastet. Ich selbst bringe meineäthiopische Freundin jedes Mal zur Weißglut, wenn ich im Scherz Jazz als "Negermusik" bezeichne. Sprich, ich verwende den Begriff nicht im eigentlichen Sinne, aber für sie ist es eine Beleidigung. Ich lasse es auch mittlerweile.Wigggenz hat geschrieben:Was nicht aus frauenverachtender Intention heraus geschaffen wird, kann auch nicht frauenverachtend (=sexistisch) sein.
Ich scherze mit meinem jüdischen Kommilitonen auch gerne drüber wie geldgierig er angeblich ist, trotzdem wird niemand das als Beleidigen auffassen, weil er und ich wissen, dass es nicht ernst gemeint ist.
Wenn deine Oma Farbige als Neger bezeichnet, aber ohne jeden Gedanken daran, dass diese irgendwie minderwertig sein könnten, dann ist es auch nicht rassistisch, einfach nur eine sachlich falsche Bezeichnung, da "Neger" soweit ich weiß eine Bezeichnung für lediglich einen bestimmten Stamm war (wenn ich das richtig aus der Schule in Erinnerung habe).
Wer mit genug Humor ins Leben geht, wird auch mit sowas fertig. Ich störe mich auch nicht daran, im internationalen Netz ständig mit Nazi-Stereotypen abgefertigt zu werden, sofern sie nicht ernst gemeint sind.
Wenn man es mit der political correctness zu weit treibt, läuft es zwangsläufig auf einen Wahn wie beim "Greendale Human Being" hinaus.
- Jazzdude
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Tropes vs. Women 3 verfü
Die weiblichen Gears haben auch keine Arme so groß wie Autoreifen und Schultern so breit wie ein Stier, hat das hier dann nicht einfach was mit Körperbau zu tun?D_Radical hat geschrieben:Wenn man aber mal genau drauf achtet, gibt es aber auch hier so ein paar Details, die man sich nicht verkneifen konnte. Die Suits der weiblichen Gears sind insgesamt einen tick leichter/dynamischer und bei den Hosen gerne etwas enger.Jazzdude hat geschrieben:Irgendwie lustig, dass es gerade in Gears of War mit Anja und der Anderen, deren Name ich mir nicht merken kann, auch weibliche Charaktere gibt, die weder als besondere Sexbomben noch als Tussis dargestellt werden. Sondern einfach nur als hübscher weiblicher Teil eines Squads.
Nicht mehr, nicht weniger.
Btw. wie wäre eigentlich das Beispiel Bayonetta zu werten?
Hier wird eine dominante, starke Persönlichkeit gezeigt, die jedoch auch permanent halb nackt durch die Gegend rennt und häufig in sexy, bzw. erotischen Posen dargestellt wird.
Eigentlich findet Bayonetta als einziges Spiel die richtige Balance die Protagonistin als sexy Lustobjekt (wenn ich mich so ausdrücken darf) und trozdem als glaubhafte und starke Heldin darzustellen.
- SethSteiner
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Tropes vs. Women 3 verfü
Na ich weiß nicht, ich fand Bayonetta schon argh tussig, allerdings muss das auch drin sein. Im Endeffekt war sie sicherlich kein Stereotyp, sondern anders und anders ist gut.
- Sharkie
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Tropes vs. Women 3 verfü
Ist ja schön, dass Du und Dein jüdischer Kommilitone da so entspannt sind. Ich für mich persönlich nehme auch nicht alles so ernst, was mir teilweise an den Kopf geworfen wird. Aber das muss man doch nicht so sehen. Kann man nicht Leuten, die sich (durch welche Ursache auch immer) authentisch gekränkt fühlen, dies nicht einfach mal zugestehen? Dein Kommilitone findet Witze bezüglich seine vermeintlichen Geldgier lustig, Kajetans Freundin dagegen (sorry Kajetan, werde hiernach nicht mehr auf diesem persönlichen Beispiel herumreiten) gefällt es nun einmal überhaupt nicht, wenn das Wort "Neger" benutzt wird, auch nicht um damit Späßchen zu treiben. Wäre es zuviel der Rücksicht, sowas vielleicht einmal zu respektieren?Wigggenz hat geschrieben: Ich scherze mit meinem jüdischen Kommilitonen auch gerne drüber wie geldgierig er angeblich ist, trotzdem wird niemand das als Beleidigen auffassen, weil er und ich wissen, dass es nicht ernst gemeint ist.
Wenn deine Oma Farbige als Neger bezeichnet, aber ohne jeden Gedanken daran, dass diese irgendwie minderwertig sein könnten, dann ist es auch nicht rassistisch, einfach nur eine sachlich falsche Bezeichnung, da "Neger" soweit ich weiß eine Bezeichnung für lediglich einen bestimmten Stamm war (wenn ich das richtig aus der Schule in Erinnerung habe).
Wer mit genug Humor ins Leben geht, wird auch mit sowas fertig. Ich störe mich auch nicht daran, im internationalen Netz ständig mit Nazi-Stereotypen abgefertigt zu werden, sofern sie nicht ernst gemeint sind.
- Kajetan
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Tropes vs. Women 3 verfü
Mir geht es nicht um grundsätzliche Political Correctness. Sondern darum einfach etwas mehr Rücksicht zu nehmen, wenn man weiß, dass der Gegenüber in der Hinsicht einfach keinen Spass versteht. Ich muss meiner Oma nicht beibringen, dass man nicht Neger sagen darf. Ich muss auch meiner Freundin nicht beibringen, dass sie gefälligst "Negermusik" als Scherz zu verstehen hat, wenn ich das in einem Gespräch verwende, wo sie dabei ist. Sie mag es nicht, sie fühlt sich dabei angegriffen, also lasse ich es. Da brauche ich nicht jedes Mal eine Grundsatzdiskussion führen. Ich nehme einfach auf jemanden Rücksicht, auch wenn ich die Sache anders sehe.Wigggenz hat geschrieben:Wenn man es mit der political correctness zu weit treibt, läuft es zwangsläufig auf einen Wahn wie beim "Greendale Human Being" hinaus.
@Sharkie: Kein Thema. Ich habe ja damit angefangen
- mr archer
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Tropes vs. Women 3 verfü
Na ja, ich würde sagen, die klassische Lara Croft ging bereits den selben Weg.Jazzdude hat geschrieben:
Eigentlich findet Bayonetta als einziges Spiel die richtige Balance die Protagonistin als sexy Lustobjekt (wenn ich mich so ausdrücken darf) und trozdem als glaubhafte und starke Heldin darzustellen.
Und auf den ersten Blick sicherlich auch Cate Archer. Was unser aller Lieblingsagentin aber zu so etwas besonderem macht, ist das - vor allem in Nolf 1 - eigentlich die ganze Zeit genau das ins Zentrum gestellt und dabei dekonstruiert wird. Denn Cate hat das ganze Spiel über damit zu kämpfen, von ihrem männlichen Umfeld als hübsches aber unfähiges Dingelchen unterschätzt zu werden. Und dann zeigt sie´s den Säcken. Hell yeah, sister!
- NotSo_Sunny
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Tropes vs. Women 3 verfü
Auch, aber man hat eben doch ein wenig nachgeholfen. Zum Beispiel haben die männlichen Gears mitunter Gesäßtaschen, die ja sicher einer praktischen Nutzen für den Soldaten haben könnten. Bei Frauen fehlen die aber mal gerne, damit man einen schönen glatten Po hat.Jazzdude hat geschrieben: Die weiblichen Gears haben auch keine Arme so groß wie Autoreifen und Schultern so breit wie ein Stier, hat das hier dann nicht einfach was mit Körperbau zu tun?

Bei Sofia in Judgment war das besonders auffällig.
- Wigggenz
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Tropes vs. Women 3 verfü
Im Kontakt unter Einzelnen mag das vielleicht noch plausibel erscheinen, aber ist dir klar, was es beispielsweise für Kunst wie Satire bedeuten würde, allumfassende Rücksichtnahme zu verordnen?Sharkie hat geschrieben:Wäre es zuviel der Rücksicht, sowas vielleicht einmal zu respektieren?
Wäre es zuviel der Rücksicht, nicht immer das Schlimmste in Äußerungen sehen zu wollen?
- mr archer
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Tropes vs. Women 3 verfü
Jede Minderheit hat das Recht, beleidigt zu werden.Wigggenz hat geschrieben:
Wäre es zuviel der Rücksicht, nicht immer das Schlimmste in Äußerungen sehen zu wollen?
Ich kann das von meinem durch Monthy Python geschulten Blick durchaus unterschreiben. Nur fehlt den Leuten halt mitunter das Verständnis bzw. die nötige Portion postmoderner Selbstdistanzierung. Das kann man aber auch nicht zum verpflichtenden Charaktermaßstab für alle erheben. Es bleibt ein Balanceakt, sich in diesen Humorgefilden zu bewegen. Und vielleicht ist das auch gar nicht so schlecht.
- Obstdieb
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Tropes vs. Women 3 verfü
Fixedmr archer hat geschrieben:
Jeder hat das Recht, beleidigt zu werden.
- mr archer
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Tropes vs. Women 3 verfü
Danke. Aber man sollte nicht vergessen, dass jeder und jede von uns im einen oder anderen Kontext einer Minderheit angehört. So gesehen passt es dann schon.Obstdieb hat geschrieben:Fixedmr archer hat geschrieben:
Jeder hat das Recht, beleidigt zu werden.
- Obstdieb
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Tropes vs. Women 3 verfü
Ich verstehe schon was du meinst, ich weiss nur nicht ob es alle verstehen.mr archer hat geschrieben:Danke. Aber man sollte nicht vergessen, dass jeder und jede von uns im einen oder anderen Kontext einer Minderheit angehört. So gesehen passt es dann schon.Obstdieb hat geschrieben:Fixedmr archer hat geschrieben:
Jeder hat das Recht, beleidigt zu werden.
- 3nfant 7errible
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Tropes vs. Women 3 verfü
D_Radical hat geschrieben:Auch, aber man hat eben doch ein wenig nachgeholfen. Zum Beispiel haben die männlichen Gears mitunter Gesäßtaschen, die ja sicher einer praktischen Nutzen für den Soldaten haben könnten. Bei Frauen fehlen die aber mal gerne, damit man einen schönen glatten Po hat.Jazzdude hat geschrieben: Die weiblichen Gears haben auch keine Arme so groß wie Autoreifen und Schultern so breit wie ein Stier, hat das hier dann nicht einfach was mit Körperbau zu tun?
Bei Sofia in Judgment war das besonders auffällig.
ja, ich dachte auch.... irgendwas ist da falsch, irgendetwas fehlt doch....... moment, ich habs: ein Handtäschchen! (TÖÖ-TÖÖH, TÖÖ-TÖÖH, TÖÖ-TÖÖÖÖÖH,
ich möchte noch etwas zu Lara hinzufügen, weil sie hier nochmal erwähnt wurde. Ihr wisst aber schon, dass die alte Lara auf ihrem Höhepunkt nicht nur eine Ikone in reinst positivem Sinne war, oder? Sie war für frühere Anitas ebenfalls das Lieblingsbeispiel, wenn sie über Sexismus in Videospielen redeten. Für jemanden, der Tomb Raider nie wirklich selbst gespielt hat, war es sowieso nur ein reines Tittenspiel.
Ist Anita eine extreme Feministin? Sagen wir mal so, es geht immer extremer und es geht immer weniger extrem. Einige der Frauen, die sich kritisierend zu der Videoreihe geäussert haben, bezeichnen sich jedenfalls auch als feministische Gamerinnen. Das nur mal als ungefähre Einordnung.
Ich halte sie auch eher für extrem, weil sie Dinge häufig aus dem Zusammenhang reisst, generell falsch darstellt und ihre Interpretationen teils haarsträubend sind. Das ist für mich kein sachliches, seriöses Arbeiten. Dazu kommt ihre mangelnde Bereitschaft auf Kritik einzugehen.
Desweiteren hat sie hier und da auch schon mal das Wort misogyn verwendet, womit imo eine Grenze überschritten ist. Das geht weit über das Thema Tropes und eine einfache Diskursanalyse hinaus, da hier regelrechter Hass impliziert wird.
- Sharkie
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Tropes vs. Women 3 verfü
Wo, bitte, habe ich soetwas gefordert? Der Unterschied zwischen autoritärer "Verordnung" und freiwilliger Rücksichtsnahme sollte doch eigentlich klar sein. Von "allumfassend" war ebenfalls nirgendwo die Rede.Wigggenz hat geschrieben: Im Kontakt unter Einzelnen mag das vielleicht noch plausibel erscheinen, aber ist dir klar, was es beispielsweise für Kunst wie Satire bedeuten würde, allumfassende Rücksichtnahme zu verordnen?
Achso, im Zweifelsfall ist der Taktlose also der Gekränkte. Die beleidigte Leberwurst.Wäre es zuviel der Rücksicht, nicht immer das Schlimmste in Äußerungen sehen zu wollen?
