Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Tropes vs. Women 3 verfügbar

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TermiXx
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Tropes vs. Women 3 verfü

Beitrag von TermiXx »

Seth666 hat geschrieben:Schaut euch das Video an.
Der Typ macht Videos als Antwort auf deren Videos.
Und da sieht man auch, wie schlecht teilweise von dieser Frau recherchiert wurde.

Video-Response
Sehr gut.
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KATTAMAKKA
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Tropes vs. Women 3 verfü

Beitrag von KATTAMAKKA »

Dann ist es doch nur fordergründig eine Simple Gengeschichte was sich aber als das ultimative Göttliche Geheimniss offenbart , das nie enträtselt wird und desen Lösung uns erst nach dem Tod im Tunnel der Erleuchtung offenbart wird.

Aber durch die weltweite massive Verschmutzung durch östrogene verwandeln sich Weltweit männliche Tiere in weibliche. Und wiederum aber hat die Natur diese Möglichkeit bei bestimmten Spezies auch so vorgesehen, wenn zum beispiel ein Mangel an weiblichen Exemplaren besteht. In China und Indien werden bei den Menschen aber weibliche Föten aus Gesellschafts politischen Gesichtspunkten abgetrieben und beide Länder haben jetzt ein massives Frauenproblem das darin besteht das Frauen nicht mehr existent sind und die wenigen die noch da sind vergewaltigt werden :wink:

Ist Sexismus also etwas natürliches um das Fortbestehen zu erhalten? Aber um ganz sicher zu gehen schafft es die Evolution immer mehr Spezies zu erschaffen die sich selber befruchten. Ergum dieses Männliche und Weibliche Zeugs ist ein Auslaufmodell. Das ist Steinzeit. :mrgreen:

Ich habe gerade ne göttliche eingebung: Ich sage voraus das sich die Spezies Mensch demnächst Spaltet und zwar in einen Lesbischen und einem Schwulen Selbstbefruchter Zweig. Natürlich Körperlos , sprich das ist nur noch reine Gehirnmasse mit möglichst wenig Energieverbrauch :mrgreen:
Zuletzt geändert von KATTAMAKKA am 02.08.2013 16:44, insgesamt 2-mal geändert.
Jim_P.
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Tropes vs. Women 3 verfü

Beitrag von Jim_P. »

Naja mit Episode Eins fand ich ganz interessant das Spiele mal (wenn auch z.T. extrem) von einer weiblichen Seite diskutiert wird. Auch waren noch die Argumente recht schlüssig.
Und ihrer Intesion, zur Diskussion anzuregen (unterstell ich ihr mal) kam sie gut nach (wie man ja auch hier sieht).

Aber mitlerweile fängt sie an sich zu wiederholen und käut einfach nur noch wieder.
Und dabei schaut sie explizit auch nur auf Spiele die ihr da in den kram passen. Wurde in irgendeiner Folge eigentlich mal Lara Croft, welche wenn ich nich irre, die erste "grosse" Heldin auf dem PC war, durchgekaut? Grade die ist ja nu das Gegenteil.

Btw: 6:50 find ich sehr Lustig. "Frau ist tootaaaal sterotypisch, die mänliche Figur gar nicht, nein mit der gibt es kein Problem." Neeein gar nicht, so nen Waschbrettbauch der da angedeutet ist, ist ja nun mal gar nicht Stereotypisch für männliche Helden. Is ja fakt, hat ja jeder. Omfg -.-

Greeets

PS: Darf man ner Feministin sagen, dass sie trotz allem, scharf ist? :D
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Oldholo
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Tropes vs. Women 3 verfü

Beitrag von Oldholo »

Alter Sack hat geschrieben:Ich habe versucht mit denen Lego, Playmobil, Fischertechnik ... zu spielen. Vergiss es. [...] Alles mit Einflüssen oder Erziehung zu erklären ist da zu einfach.
Die Biologie ist sich jedenfalls in der Tat ziemlich einig darüber, dass es biologische Unterschiede zwischen Mann und Frau gibt, die über die primären und sekundären Geschlechtsmerkmale hinausgehen, sondern auch die Psyche und grundsätzliche Angewohnheiten (Edit: Mhmm..blöde Wortwahl) betreffen.
Manch ein kleines Mädchen spielt sicher gern mit Lego und manch ein Junge gern mit Puppen, bevor sie lernen (durch Eltern oder Freunde), dass sich das nicht gehöre. Aber es ist nicht der Normalfall.
Andererseits ist es aber auch recht unwahrscheinlich, dass Frauen biologisch dazu prädestiniert sind, die Damsel in Distress in Videospielen zu spielen, von daher ist das als an Sarkeesian gerichteter Kritikpunkt relativ irrelevant. :D

Dass erheblich mehr Frauen als angenommen theoretisch gern Spiele spielen, wissen wir ja nun seit den Sims und diversen iPhone-Games, auch wenn diese Spiele etwas anders sind als "unsere" Shooter, Action-RPGs und co. Aber es macht den einst so groß vermuteten Unterschied schonmal um einiges kleiner.

(Es wurd' bestimmt schon genannt, aber TotalBiscuit hat gestern quasi zeitgleich zu Sarkeesian ein Video zu Dragon's Crown und der Darstellung weiblicher Charaktere dort hochgeladen. So einladend diese hyperdimensionierten JigglePhysics-Sorceress-Brüste für männliche Spieler auch sein mögen, sind sie doch sicher nicht der beste Weg, um mehr Frauen zum Spielen zu bewegen..)
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Lord Hesketh-Fortescue
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Tropes vs. Women 3 verfü

Beitrag von Lord Hesketh-Fortescue »

Deuterium hat geschrieben:
Außerdem tragen die Leute zu wenig Hüte
Ha! Endlich mal ein brauchbares Statement, das ich als Trottel der feinen Gesellschaft natürlich zu 100% unterstütze.

http://www.youtube.com/watch?v=HR1myxRyrHc
Zuletzt geändert von Lord Hesketh-Fortescue am 02.08.2013 16:43, insgesamt 1-mal geändert.
Nanimonai
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Tropes vs. Women 3 verfü

Beitrag von Nanimonai »

Nuoroda hat geschrieben: Sind dann aber nicht auch Frauenparkplätze sexistisch?
Ja, sie dienen der Sicherheit. Ja, ich reg mich gelegentlich auf, wenn sie leer sind und ich trotzdem weiter laufen muss. Ja, sie werden von fast allen Frauen gefordert und als richtig empfunden, gerade in Parkhäusern, wo es schon Vorfälle gab.
Aber, dadurch wird von staatlicher Seite, zwischen Männern und Frauen unterschieden und Frauen werden übervorteilt. Quasi als ob sie sich nicht wehren könnten.
Nur mal so...
Das ist ein schwieriges Thema. Ja und Nein würde ich sagen.
Ja, sie sind sexistisch, weil sie geschlechterspezifisch bevorteilen bzw. benachteiligen. Nein, sie sind nicht sexistisch, weil sie leider notwendig sind.

Die körperliche Überlegenheit des Mannes im Allgemeinen ist kein Sexismus, sondern eine anatomische bzw. physiologische Tatsache. Natürlich kann das im Einzelfall variieren, aber die Natur hat das nun mal damals so eingerichtet, dass Männer Frauen im Allgemeinen kräftemäßig überlegen sind. Ebenfalls in punkto Gewaltbereitschaft, Athletik und Aggressionen.

Körperlich sind die Unterschiede evolutionär bedingt immer noch stark ausgeprägt vorhanden, unsere Gesellschaft hat sich in den letzten paar hundert Jahren aber weit von eben dieser Körperlichkeit entfernt und sie in den Hintergrund gerückt.
Was allerdings nicht heißt, dass diesen evolutionären Eigenschaften keine bestimmten Vorteile und Nachteile in heutigen Gesellschaften zugeschrieben werden können.
Als Männer damals noch gejagt und gekämpft haben, waren Frauen das Bindeglied der Familie, mussten also gänzlich andere Eigenschaften an den Tag legen, um ihren "Job" (Arterhaltung, der Job aller Spezies) nachzugehen. Sie mussten kommunikativ und empathisch sein, beruhigend und sanft. Männer hingegen mussten aggressiv sein und wild, gewaltbereit und stark.

Zuständig dafür waren und sind immer noch Hormone und die sind auch der Grund, warum es Frauen in heutigen Gesellschaften immer noch so schwer haben im Vergleich zu Männern. In den meisten Chefetagen ist es nun mal nicht gefragt, sanft und empathisch miteinander umzugehen, dort herrschen Ellenbogen und Durchsetzungsvermögen als oberste Maxime.
Darum gibt es immer noch mehr Erzieherinnen als Erzieher, mehr Telefonistinnen als Telefonisten, mehr Feuerwehrmänner als Feuerwehrfrauen und mehr Straßenbauer als Straßenbauerinnen.

Menschen sind also im Grunde genommen immer noch "Sklaven der Evolution" und halten sich an bestimmte Paradigmen, die tausende von Jahren alt sind.
Gleichzeitig wollen wir aber auch alle nicht so sein, weil wir denkende, Vernunft begabte Wesen sind.

Unser Körper (also unsere Biologie) ist aber noch nicht so weit entwickelt wie unser Geist (unser Denken). Unsere heutigen, zivilisierten Gesellschaften entsprechen genau diesem Dilemma.
Eigentlich wollen wir alle so fortschrittlich sein und eher diesem "Denken" entsprechen, verfallen aber immer wieder in die Ursprünge, in die Stammesrituale, die "Biologie".

Sexismus bedeutet für mich persönlich genau diesen Rückfall in die Biologie, den es zu vermeiden gilt, wenn wir uns als Spezies entwickeln wollen.

Das mag vielleicht eine ziemlich merkwürdige Ansicht sein, die man auch definitiv nicht teilen muss, aber vielleicht regt sie ja zum Denken an.
TermiXx
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Tropes vs. Women 3 verfü

Beitrag von TermiXx »

Nanimonai hat geschrieben:
TermiXx hat geschrieben: Warum möchte sie in diesen Videos den attraktiv erscheinen? Hast du mal als Mann heutzutage mal versucht eine Anstellung in einem Kosmetikladen oder einem Schmuckladen zu bekommen? Das ist fast unmöglich, verdammter Chauvinismus.
Es hat uns doch gar nicht zu interessieren, warum sie in einem Video attraktiv erscheinen möchte.
Vermutlich schneidest Du Dir auch die Haare, putzt Dir die Zähne und rasierst Dich, eventuell trägst Du sogar noch Hosen, Schuhe und T-Shirts, die Dir gefallen. Vielleicht benutzt Du sogar ein Deo.
Aber warum sollte ich Dich fragen, warum Du das machst? Es geht mich nichts an, wie Du Dich am wohlsten in Deinem Körper fühlst und ob oder ob nicht Du Dich gerne attraktiv fühlst oder nicht.

Natürlich gibt es bestimmte Berufsgruppen, in denen man es als Mann einfach unglaublich schwer hat einen Platz zu finden... als Erzieher in einer Kita hast Du echt Schwierigkeiten, obwohl die händeringend gesucht werden.
Ja, das ist auch Sexismus und genauso Scheiße. Aber hier im Spieleforum gerade nicht Thema.
Okay, du siehst das Problem offensichtlich nicht.
Kosmetik und Schmuck sind Produktgruppen, die sich NUR an Frauen richten.
Videospiele richten sich hauptsächlich an Männer.
Beide Produkte sind dazu da um Gewinn zu erwirtschaften.
Im Falle von Videospielen wird einfach die simpelste und gleichzeitig für die Zielgruppe interessanteste aller möglichen Stories bedient, damit man kein Geld für Schreiberlinge aufwenden muss.
Bei Kosmetik und Schmuck lassen sich Frauen bewusst objektifizieren und haben offensichtlich gar kein Problem damit, selbst unsere Kickstarter-Abuse-Feministin #1

Und diese Frau macht mich einfach fertig, ihre Argumente sind an den Haaren herbeigezogen, erinnert mich an Pippi Langstrumpf (wtf weibliche Superheldin!). Frauen sind nicht minderwertig, aber dennoch in der Theorie dem Mann in einigen Aspekten unterlegen (in einigen überlegen!), deswegen gibt es auch Unterscheidungen im Sport, wären alle Disziplinen gemischt, würde es in den meisten GAR KEINE Frauen geben.

Seth hat übrigens grade ein Video gepostet, der Youtuber scheint ähnlich zu denken:
http://www.youtube.com/watch?v=QJeX6F-Q63I

Oh und falls du Kickstarter-Backer bist:
http://www.youtube.com/watch?v=NfkS9YS_T0k
Da liegt dein Geld xD
Zuletzt geändert von TermiXx am 02.08.2013 16:52, insgesamt 1-mal geändert.
johndoe828741
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Tropes vs. Women 3 verfü

Beitrag von johndoe828741 »

Mein Gott, nicht schon wieder dieses Thema....ich lass mir jetzt mal n Bier holen und die Eier kraulen.

Edit: Männer werden doch auch vergewaltigt, deshalb fordere ich jetzt Männer Parkplätze, aber nur für die kleinen. Und unter 70kg müssen sie wiegen...
Zuletzt geändert von johndoe828741 am 02.08.2013 16:53, insgesamt 1-mal geändert.
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KATTAMAKKA
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Tropes vs. Women 3 verfü

Beitrag von KATTAMAKKA »

Spoiler
Show
Nanimonai hat geschrieben:
Nuoroda hat geschrieben: Sind dann aber nicht auch Frauenparkplätze sexistisch?
Ja, sie dienen der Sicherheit. Ja, ich reg mich gelegentlich auf, wenn sie leer sind und ich trotzdem weiter laufen muss. Ja, sie werden von fast allen Frauen gefordert und als richtig empfunden, gerade in Parkhäusern, wo es schon Vorfälle gab.
Aber, dadurch wird von staatlicher Seite, zwischen Männern und Frauen unterschieden und Frauen werden übervorteilt. Quasi als ob sie sich nicht wehren könnten.
Nur mal so...
Das ist ein schwieriges Thema. Ja und Nein würde ich sagen.
Ja, sie sind sexistisch, weil sie geschlechterspezifisch bevorteilen bzw. benachteiligen. Nein, sie sind nicht sexistisch, weil sie leider notwendig sind.

Die körperliche Überlegenheit des Mannes im Allgemeinen ist kein Sexismus, sondern eine anatomische bzw. physiologische Tatsache. Natürlich kann das im Einzelfall variieren, aber die Natur hat das nun mal damals so eingerichtet, dass Männer Frauen im Allgemeinen kräftemäßig überlegen sind. Ebenfalls in punkto Gewaltbereitschaft, Athletik und Aggressionen.

Körperlich sind die Unterschiede evolutionär bedingt immer noch stark ausgeprägt vorhanden, unsere Gesellschaft hat sich in den letzten paar hundert Jahren aber weit von eben dieser Körperlichkeit entfernt und sie in den Hintergrund gerückt.
Was allerdings nicht heißt, dass diesen evolutionären Eigenschaften keine bestimmten Vorteile und Nachteile in heutigen Gesellschaften zugeschrieben werden können.
Als Männer damals noch gejagt und gekämpft haben, waren Frauen das Bindeglied der Familie, mussten also gänzlich andere Eigenschaften an den Tag legen, um ihren "Job" (Arterhaltung, der Job aller Spezies) nachzugehen. Sie mussten kommunikativ und empathisch sein, beruhigend und sanft. Männer hingegen mussten aggressiv sein und wild, gewaltbereit und stark.

Zuständig dafür waren und sind immer noch Hormone und die sind auch der Grund, warum es Frauen in heutigen Gesellschaften immer noch so schwer haben im Vergleich zu Männern. In den meisten Chefetagen ist es nun mal nicht gefragt, sanft und empathisch miteinander umzugehen, dort herrschen Ellenbogen und Durchsetzungsvermögen als oberste Maxime.
Darum gibt es immer noch mehr Erzieherinnen als Erzieher, mehr Telefonistinnen als Telefonisten, mehr Feuerwehrmänner als Feuerwehrfrauen und mehr Straßenbauer als Straßenbauerinnen.

Menschen sind also im Grunde genommen immer noch "Sklaven der Evolution" und halten sich an bestimmte Paradigmen, die tausende von Jahren alt sind.
Gleichzeitig wollen wir aber auch alle nicht so sein, weil wir denkende, Vernunft begabte Wesen sind.

Unser Körper (also unsere Biologie) ist aber noch nicht so weit entwickelt wie unser Geist (unser Denken). Unsere heutigen, zivilisierten Gesellschaften entsprechen genau diesem Dilemma.
Eigentlich wollen wir alle so fortschrittlich sein und eher diesem "Denken" entsprechen, verfallen aber immer wieder in die Ursprünge, in die Stammesrituale, die "Biologie".

Sexismus bedeutet für mich persönlich genau diesen Rückfall in die Biologie, den es zu vermeiden gilt, wenn wir uns als Spezies entwickeln wollen.

Das mag vielleicht eine ziemlich merkwürdige Ansicht sein, die man auch definitiv nicht teilen muss, aber vielleicht regt sie ja zum Denken an.
Das hört sich ganz nett an, ist aber sowas von falsch. Alleine schon deswegen, weil sich die Evolution nicht bewust steuern lässt. Die Evolution setzt eigene Schwerpunkte und lässt sich von so einem beschränktem Wesen/Faktum wie dem Menschen ganz sicher nicht beeinflussen . Und es ( die Evolution ) läuft immer auf noch mehr/bessere Effizents hinaus. Siehe meine göttliche Eingebung :wink:


Die natur ist radikaler als jeder Sexismus/Faschissmuss/Homophobismus/Casualismus :wink: und was es sonst noch alles gibt . Die Natur ist gnadenlos und rottet ganze Völker von Spezies aus. Die Natur ist garantiert tödlich und doch unsterblich. Die Natur ist sozusagen mit unendlich Leben gesegnet, allerdings muss das nicht ein Leben sein das unser Leben möglich macht.Aber wir Menschen können unser ableben beschleunigen oder hinauszögern , weil wir aktuell noch an der Spitze der Nahrungskette stehen :mrgreen:

Können wir die Natur überlisten ?. Nur wenn wir zu freien radikale mutieren und neue Planeten errobern. Weil hier killen wir eigentlich nur alles und am Schluss uns selbst. Das nennt man überhebliche antireflektierendende Selbstverarschung :mrgreen:
Zuletzt geändert von KATTAMAKKA am 02.08.2013 17:17, insgesamt 7-mal geändert.
Nanimonai
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Tropes vs. Women 3 verfü

Beitrag von Nanimonai »

TermiXx hat geschrieben: Kosmetik und Schmuck sind Produktgruppen, die sich NUR an Frauen richten.
Videospiele richten sich hauptsächlich an Männer.
Nein.
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Kajetan
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Tropes vs. Women 3 verfü

Beitrag von Kajetan »

Nanimonai hat geschrieben:Körperlich sind die Unterschiede evolutionär bedingt immer noch stark ausgeprägt vorhanden, unsere Gesellschaft hat sich in den letzten paar hundert Jahren aber weit von eben dieser Körperlichkeit entfernt und sie in den Hintergrund gerückt.
Was allerdings nicht heißt, dass diesen evolutionären Eigenschaften keine bestimmten Vorteile und Nachteile in heutigen Gesellschaften zugeschrieben werden können.
Als Männer damals noch gejagt und gekämpft haben, waren Frauen das Bindeglied der Familie, mussten also gänzlich andere Eigenschaften an den Tag legen, um ihren "Job" (Arterhaltung, der Job aller Spezies) nachzugehen. Sie mussten kommunikativ und empathisch sein, beruhigend und sanft. Männer hingegen mussten aggressiv sein und wild, gewaltbereit und stark.
Nur mal so von der Seite angemerkt ... man vermutet derzeit, auf der Basis etlicher Funde und Analyse von Höhlenbildern, dass die Menschen früher in einer matriarchalischen Gesellschaft gelebt haben oder es zumindest keine besonders ausgeprägten gesellschaftlichen Unterschiede zwischen den Geschlechtern gab. Zwar klae Aufgabenverteilung, aber daraus kein besonderer Anspruch auf eine höherwertigere Position. Die Dominanz der Männer entstand erst in den letzten paar Jahrtausenden, in der Zeit des Überganges zwischen Nomadendasein und Seßhaftigkeit.

Und was das frühe Christentum, genauer gesagt die männerbündische Kirche dem letzten Rest von Gleichberechtigung in den bekehrten Völkern angetan hat, darüber kann man ganze Bände schreiben. Denn es ist nicht ungewöhnlich, dass man in Keltengräbern (oder Grabstätten der Völker, die davor gelebt haben) an zentraler Stelle aufwendig bestattete Überreste einzelner Frauen findet, die einen sehr hohen gesellschaftlichen Status innegehabt haben mussten.
Zuletzt geändert von Kajetan am 02.08.2013 16:55, insgesamt 1-mal geändert.
Nanimonai
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Tropes vs. Women 3 verfü

Beitrag von Nanimonai »

KATTAMAKKA hat geschrieben: Das hört sich ganz nett an, ist aber sowas von falsch. Alleine schon das die Evolution nicht bewust beeinflussbar ist.
Oh, aber sehr wohl. Du könntest Dich beispielsweise dazu entscheiden, den Genpool nicht länger zu "bereichern".
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Kumbao
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Tropes vs. Women 3 verfü

Beitrag von Kumbao »

Randum hat geschrieben:Edit: Männer werden doch auch vergewaltigt, deshalb fordere ich jetzt Männer Parkplätze, aber nur für die kleinen. Und unter 70kg müssen sie wiegen...
Und wer vergewaltigt Maenner?
johndoe828741
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Tropes vs. Women 3 verfü

Beitrag von johndoe828741 »

Männer?
Zuletzt geändert von johndoe828741 am 02.08.2013 16:59, insgesamt 1-mal geändert.
Nanimonai
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Tropes vs. Women 3 verfü

Beitrag von Nanimonai »

Kajetan hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben:Körperlich sind die Unterschiede evolutionär bedingt immer noch stark ausgeprägt vorhanden, unsere Gesellschaft hat sich in den letzten paar hundert Jahren aber weit von eben dieser Körperlichkeit entfernt und sie in den Hintergrund gerückt.
Was allerdings nicht heißt, dass diesen evolutionären Eigenschaften keine bestimmten Vorteile und Nachteile in heutigen Gesellschaften zugeschrieben werden können.
Als Männer damals noch gejagt und gekämpft haben, waren Frauen das Bindeglied der Familie, mussten also gänzlich andere Eigenschaften an den Tag legen, um ihren "Job" (Arterhaltung, der Job aller Spezies) nachzugehen. Sie mussten kommunikativ und empathisch sein, beruhigend und sanft. Männer hingegen mussten aggressiv sein und wild, gewaltbereit und stark.
Nur mal so von der Seite angemerkt ... man vermutet derzeit, auf der Basis etlicher Funde und Analyse von Höhlenbildern, dass die Menschen früher in einer matriarchalischen Gesellschaft gelebt haben oder es zumindest keine besonders ausgeprägten gesellschaftlichen Unterschiede zwischen den Geschlechtern gab. Zwar klae Aufgabenverteilung, aber daraus kein besonderer Anspruch auf eine höherwertigere Position. Die Dominanz der Männer entstand erst in den letzten paar Jahrtausenden, in der Zeit des Überganges zwischen Nomadendasein und Seßhaftigkeit.

Und was das frühe Christentum, genauer gesagt die männerbündische Kirche (!) dem letzten Rest von Gleichberechtigung in den bekehrten Völkern angetan hat, darüber kann man ganze Bände schreiben. Denn es ist nicht ungewöhnlich, dass man in Keltengräbern (oder Grabstätten der Völker, die davor gelebt haben) an zentraler Stelle aufwendig bestattete Überreste einzelner Frauen findet, die einen sehr hohen gesellschaftlichen Status innegehabt haben mussten.
Ich sprach ja auch von Rollenzuteilungen, nicht von Patriarchaten bzw. Matriarchaten.
Bienenvölker funktionieren sehr gut als Matriarchat und das könnte für den urzeitlichen Menschen natürlich ebenso gegolten haben. Männer als Drohnen, die Nahrung beschafft und Feinde abgewehrt haben.

Dominanz und Subordination war aber auch gar nicht der Punkt in meinem Beitrag.