Es ist weder Fisch noch Fleisch. Die Shooter und Racing bzw. Vehikel Elemente ergänzen sich nicht sondern sind streng voneinander getrennt. Man hat zeitweise das Gefühl, zwei grundverschiedene Spiele zu spielen.Scorcher24 hat geschrieben:Undurchdacht? Inwiefern? Was war da undurchdacht?
Auch wenn ich mit Crysis und Far Cry nicht sonderlich viel anfangen kann, Vehikel sind dort deutlich sinnvoller integriert.
In Rage dienen die offenen Gebiete einzig und allein dazu, um über weite Strecken von A nach B zu gelangen und damit das Vehikel-Konzept zu rechtfertigen. Es gibt abseits der Storymissionen nichts zu entdecken und übermäßig interessant gestaltet sind die Außenareale auch nicht gerade. Ich hab' nichts gegen halbwegs offene Welten, die auf Vehikel setzen. Als reiner Selbstzweck ist mir das aber zu wenig.Und es ist auch kein reines Open World Game. Es ist wie Mafia. Komischerweise hat da keiner die witzlose Welt kritisiert.
Zu Mafia kann ich nichts sagen.
Gunplay war wahrscheinlich der falsche Ausdruck. Mir ging's mehr darum, dass man durch die geringe Gegnervielfalt und das lineare Korridor-Leveldesign kaum dazu gezwungen wird, seine Spielweise anzupassen - Es geht einfach immer im gleichen Trott dahin. Doom 3 hatte ähnliche Probleme aber zumindest gab's dort etwas mehr Gegnervariation.Dann, keine Variation im Gunplay? Ähm ich hab 9 verschiedene Waffen, die teilweise unterschiedliche Munition haben und man dann auch unterschiedlich damit zielen muss. (Buckshot vs Pop Rockets als bsp) Wieviel Variation solls denn sein? Feuerbälle ausm Arsch? Blitze aus der Nase?
Angesichts des recht unspektakulären Waffenarsenals hätte ich allerdings nichts gegen eine Blitznase oder einen Feuerarsch einzuwenden gehabt.
Also ich hatte erst 2011 12 Waffen in Resistance 3. Sekundäre Feuermodi inklusiveIch finde es allerdings schon Old Skoolish, weil 9 Waffen zur gleichen Zeit hatte ich zuletzt 1999.
Keine Ahnung ob's überbewertet ist. Es ist sicher nicht der Allheilsbringer aber ich fand's ganz nett.Hard Reset finde ich übrigens im Gegenzug überbewertet.
