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johndoe1044785
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Re: Zuletzt gesehen
megabrillen? was teilen die bei euch auf dem land aus? die teile wiegen keine 50g. außerdem habe ich in den letzten tagen auf einigen seiten gelesen, dass das 3d bei pr richtig gut sein soll und es sich zur abwechslung mal wieder lohnt. ich schaue den heute abend
- IEP
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Re: Zuletzt gesehen
Jo, kommt natürlich drauf an, wo man hingeht. Im Kinopolis in Frankfurt gibt es teilweise ganz leichte, kleine Dinger, die kaum stören. (Mich allerdings schon, weil ich im Kino ne eigene Brille brauche). Aber in meinem lokalen kleinen Kackkino sind die Dinger ziemlich groß und drücken ordentlich aufs Nasenbein. So macht Kino halt einfach keinen Spaß.
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johndoe1044785
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Re: Zuletzt gesehen
okay, nachvollziehbar.
- mr archer
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Re: Zuletzt gesehen
Ich habe bisher nur einen einzigen Film erlebt, in dem mich persönlich das 3D nicht nur nicht gestört hat, sondern wo ich wirklich den Eindruck hatte, hier durch diese Technologie ein reichhaltigeres Kinoerlebnis zu haben - trotz zweitem Nasenfahrrad. Und das war Life of Pi.
Im Actionkino ist das Ganze für mich komplett verzichtbar bis störend. Ist nichts weiter als eine Masche der Studios, mit ihren Blockbustern in Zeiten einer weitestgehenden Marktsättigung noch ein bisschen was zu verdienen, weil man die Leute so zu höheren Ticketpreisen nötigen kann. Wird sich auf lange Sicht rächen.
Im Actionkino ist das Ganze für mich komplett verzichtbar bis störend. Ist nichts weiter als eine Masche der Studios, mit ihren Blockbustern in Zeiten einer weitestgehenden Marktsättigung noch ein bisschen was zu verdienen, weil man die Leute so zu höheren Ticketpreisen nötigen kann. Wird sich auf lange Sicht rächen.
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johndoe1044785
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Re: Zuletzt gesehen
in avatar hatte ich die bisher beste 3d-kino-erfahrung, danach kommt erstmal laaange nix und bei life of pi war es nur das intro, den rest konntest du ohne brille gucken, verarsche hoch 10 (das toppt nur noch tron). naja, hier in berlin bin ich in der glücklichen lage, mir auszusuchen wie ich ihn schauen will. wenn sich 3d lohnt laut rezensionen, dann gönne ich mir das auch.
- Melcor
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Re: Zuletzt gesehen
In Prometheus haben die 3D Tiefeneffekte imo auch sehr stark zur Atmosphäre beigetragen. Der Film war optisch umwerfend, schade dass der Rest so schlecht war.mr archer hat geschrieben:Ich habe bisher nur einen einzigen Film erlebt, in dem mich persönlich das 3D nicht nur nicht gestört hat, sondern wo ich wirklich den Eindruck hatte, hier durch diese Technologie ein reichhaltigeres Kinoerlebnis zu haben - trotz zweitem Nasenfahrrad. Und das war Life of Pi.
- IEP
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Re: Zuletzt gesehen
Hehe, ich fand den Film richtig gut. War auch der letzte Film, den ich in 3D gesehen hatte. Ich fand die Effekte nutzlos. Bis auf die Stelle an der der Regen irgendwo runtertröpfelte, war es der Standard "Pappwand A vor Pappwand B"-Effekt. Ich hasse das.Melcor hat geschrieben:In Prometheus haben die 3D Tiefeneffekte imo auch sehr stark zur Atmosphäre beigetragen. Der Film war optisch umwerfend, schade dass der Rest so schlecht war.mr archer hat geschrieben:Ich habe bisher nur einen einzigen Film erlebt, in dem mich persönlich das 3D nicht nur nicht gestört hat, sondern wo ich wirklich den Eindruck hatte, hier durch diese Technologie ein reichhaltigeres Kinoerlebnis zu haben - trotz zweitem Nasenfahrrad. Und das war Life of Pi.
- mr archer
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Re: Zuletzt gesehen

Habe mir in den letzten zwei Tagen einen Youtube-Komplett-Walkthrough angesehen. War neugierig und habe in Ermangelung einer PS3 die Filmoption gezogen.
(Für ein Videospiel) Beeindruckende Zeichnung der Charaktere. Berührende Musik, guter Sound. Sehr stimmiges und detailliertes Weltdesign. Einige magische Momente. Kluges Ende.
Das Gameplay zwischen all dem allerdings ein bisschen beliebig und xfach ähnlich und dann häufig noch besser anderswo gesehen. Die Gegner-KI mitunter unfreiwillig komisch. Und ich werde im Leben kein Freund der Controller-Steuerung in Spielen mit einer Schießmechanik. Ich musste meiner hier auf dem Schreibtisch liegenden Maus immer wieder mal die Augen zu halten, weil sie sonst mindesten so unruhig träumen würde wie Ellie wohl in Zukunft beim Gedanken an Salt Lake City und Joels Auskünfte diesbezüglich.
- Rooster
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Re: Zuletzt gesehen
irgendwie habe ich immer das bedürfnis in die bresche springen zu müssen wenn jemand das gameplay von tlou als beliebig beschreibt :wink: das rad wird zwar wirklich nicht neu erfunden, aber der flüssige wechsel von stealth, gunplay und nahkampf geht so intuitiv von der hand das es sich regelrecht frisch anfühlt und dann doch wieder eigenständig... und jörgs oft zitierte "situative spannung" bekommt man wahrscheinlich nur beim selber spielen mit! nein, nein das gameplay ist klassemr archer hat geschrieben:
Habe mir in den letzten zwei Tagen einen Youtube-Komplett-Walkthrough angesehen. War neugierig und habe in Ermangelung einer PS3 die Filmoption gezogen.
(Für ein Videospiel) Beeindruckende Zeichnung der Charaktere. Berührende Musik, guter Sound. Sehr stimmiges und detailliertes Weltdesign. Einige magische Momente. Kluges Ende.
Das Gameplay zwischen all dem allerdings ein bisschen beliebig und xfach ähnlich und dann häufig noch besser anderswo gesehen. Die Gegner-KI mitunter unfreiwillig komisch. Und ich werde im Leben kein Freund der Controller-Steuerung in Spielen mit einer Schießmechanik. Ich musste meiner hier auf dem Schreibtisch liegenden Maus immer wieder mal die Augen zu halten, weil sie sonst mindesten so unruhig träumen würde wie Ellie wohl in Zukunft beim Gedanken an Salt Lake City und Joels Auskünfte diesbezüglich.
- Vejieta
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Re: Zuletzt gesehen
die 2 doktoren in PR sind nervig und deren humor ist auch keinen deut besser wie der in den transformersfilmen. was sich del toro dabei gedacht hat bleibt mir ein rätsel. die art und weise von denen passt gar nicht in den film.Melcor hat geschrieben:Kein Actionkino a la Transformers - mit granzdebilen Humor, nervigen Charakteren
- Obstdieb
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Re: Zuletzt gesehen
Tja. Die Kritik kann ich beim besten Willen nicht verstehen. Genauso unverständlich ist mir, warum behauptet wird, der Film habe kein Inhalt und kann nur visuell beeindrucken. In kaum einem anderen Film sagt die Komposition von Bildern, Mimik und Gestik, so viel über die Charaktäre aus.mr archer hat geschrieben:
Zum ersten Mal in einem Refn-Film funktionieren für mich die Figuren nicht und erscheint mir ihre Motivation am Reißbrett entworfen. Die Schritte, die er hier visuell nach vorne gemacht hat, hat er beim Drehbuch nach hinten getan.
Überschwinglich viel Dialog ist hier einfach fehl am Platz, wird nicht gebraucht und ich bin Froh, dass Refn darauf verzichtet hat.
Ich erkenne in so gut wie keinem anderen Film, soviel durchdachte Charakterzüge. Alles andere ist doch ganz offensichtlich für die generelle Szene geschrieben.
Only God Forgives zeigt richtige Charaktäre auf. Hier gibts keine Moral, keine Bewertung.
Ich verstehe ja, dass viele mit dem Pacing, und der Schauspielerleistung nicht zurecht kommen, aber sich hinzustellen, und zu behaupten das die Charaktäre nicht funktionieren und kein Inhalt vorhanden ist, aber in früheren Bewertungen "Dark Knight Rises" in den Himmel loben? Vorallem dann wenn die Charaktäre in letzterem doch noch das beste Beispiel, für Lückenfüller sind.
Ich mag mich hier jetzt auch nicht hinstellen und weiter meine Refn Hymne schwingen. Irgendwo reicht es dann auch. Ich nehme die Kritik an Refn so an, einfach weil ich weiss das er und seine Filme polarisieren, aber die Wetung von Only God Forgives ist mir deutlich zu einfach.
Ich hasse ja solche Argumente, und auch wenn ich solche Dinger selbe entgegen geschleudert bekommen, muss ich jetzt auch mal austeilen. Wenn man den Film nicht versteht, heißt dass noch lange nicht, dass man Ende der Reise ist. Und wenn das kein Lynch sein soll, dann musst du mir schon ein sehr gutes Gegenbeispiel aufzeigen können.
- mr archer
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Re: Zuletzt gesehen
War eventuell missverständlich formuliert. Ich wollte sagen, dass mir das erste Mal in einem Refn-Film die Figuren komplett egal waren, weil ich sie und ihre Beweggründe persönlich uninteressant fand. Wie gesagt - Gaspar Noe. Ich hatte bei "Enter the void "das gleiche Problem. Für mich ist es ein Fehler, in einem visuell extrem durchgeplanten, durchkonzeptualisierten Film auch noch mit Charakteren konfrontiert zu werden, die ebenfalls nichts weiter als Ideenkonstrukte und Diskursvariablen des Regisseurs sind. Ab einem bestimmten Punkt ist mir das dann zuviel "Kunstwollen" und ich fange an, verächtlich Furzgeräusche in Richtung Leinwand zu machen, um die feierliche Stimmung zu versauen.
Bei allem Surrealismus in der Bildsprache und der Erzählstruktur - sowas macht Lynch mit seinen Figuren nie. Und sowas hatte auch Refn bisher nicht nötig. Ich habe in "Drive" durchaus noch das Erbe seiner guten "Pusher"-Anfänge wahrnehmen können. Eine Weiterentwicklung bei seinen Fähigkeiten zur Figurenzeichnung.
Es tut mir wirklich leid - in "Only god forgives" fand ich davon nicht mehr viel. So eindrucksvoll der Film visuell ist - von Refn erwarte ich besser entworfene Figuren.
Bei allem Surrealismus in der Bildsprache und der Erzählstruktur - sowas macht Lynch mit seinen Figuren nie. Und sowas hatte auch Refn bisher nicht nötig. Ich habe in "Drive" durchaus noch das Erbe seiner guten "Pusher"-Anfänge wahrnehmen können. Eine Weiterentwicklung bei seinen Fähigkeiten zur Figurenzeichnung.
Es tut mir wirklich leid - in "Only god forgives" fand ich davon nicht mehr viel. So eindrucksvoll der Film visuell ist - von Refn erwarte ich besser entworfene Figuren.
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johndoe827318
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Re: Zuletzt gesehen
Ein wirklich schöner Film zum Nachdenken mit starken Schauspielern und starken Dialogen.
Würde ja jetzt gerne so was sagen wie "Bester Film mit Matt Daemon" oder "Nie war Robin Williams brillianter", aber um ehrlich zu sein habe ich bisher auch nicht allzu viele Filme mit denen gesehen.^^
Trotzdem genial. 2 Stunden lang und keine Sekunde langweilig (und das bei einem so simplen "Setting").
8/10

BBC schafft es bei den Filmen die sie im alten England ansiedeln wirklich immer, dass ich mich in das Setting verliebe. Bin zwar kein Fachhistoriker auf dem Gebiet aber trotzdem wirkt das auf mich immer schlichtweg authentisch. Hier hat mir zudem Maxine Peake wunderbar in der Hauptrolle gefallen. Ein sehr interessanter und ruhiger Einblick ins Leben von Anne Lister (wobei ihr die Regie hier an ein, zwei Stellen sicherlich ein wenig Honig ums Maul geschmiert hat).
8/10

Jetzt werde ich wahrscheinlich gesteinigt, aber das ist für mich der mit Abstand beste Streifen mit Mel Gibson, den ich bisher gesehen habe (ja, weit vor dem Patriotenkitsch Braveheart). Hier hat man ein Monstrum von Vorlage auf eine Art filmisch umgesetzt, die weder zu kitschig bzw. theatralisch noch zu trocken ist. Dass ich mich bisher nicht allzu sehr mit Hamlet befasst habe, wird sicherlich etwas Erstfaszination mit sich gebracht haben, aber trotzdem: Spannend bis zum Schluss, klasse besetzt, überzeugend in Sachen Kulissen und insgesamt schlichtweg packend.
8,5/10
Ja, beim letzten Filmeinkauf hatte ich wirklich ein glückliches Händchen. =)
- EsSchneit
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Re: Zuletzt gesehen
Diese "History" gibt es doch auch in anderen Werken. Shadow out of time bietet da doch viel mehr Material. Selbst kürzere Geschichten, wie Stadt ohne Namen oder der Flüsterer im Dunkeln geben da einen kleinen Überblick.Wulgaru hat geschrieben:Naja, ein gutes drittel der Handlung von Berge des Wahnsinns hängen die beiden Protagonisten halt vor Relieffelswänden die die Geschichte der Erde beschreiben wie wir sie nicht kennen (mit Cthulhu usw.). Das ist zwar megainteressant wenn man Fan dieses Mythos ist, aber sowas kannst du in einem Film nicht machen. Reine Exposition funktioniert auf der Leinwand nicht. Übrig bleibt eben wirklich: Forscher entdecken was in der Arktis, take out Horror, mysterious alien creatures usw. Schon mal gehört? :wink:EsSchneit hat geschrieben:??Wulgaru hat geschrieben:für Fans war das Buch nämlich auch interessant weil es Lovecrafts einziger Versuch war, seinen Mythos zu systematisieren und eine Art "History" bietet
Ironisch das die Blaupausengeschichte alll dieser Filme (Prometheus, Alien, Das Ding usw) bei ihrer Verfilmung dann daran scheitert das es sowas schon gibt.
Aber ja, Mountains of madness eignet sich weniger als Film, dafür passiert in der Handlung einfach lange Zeit gar nichts. Shadow over innsmouth stell ich mir persönlich viel interessanter vor.
Oder am besten gleich den Traumwelt-Zyklus (Randolph Carter etc.) verfilmen. In 3 Teilen
- Wulgaru
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Re: Zuletzt gesehen
Shadow out of Time hat aber imho noch weniger Handlung, auch wenn man das sicher sehr spannend erzählen könnte, da die Idee mehr als grenzgenial ist und maximal in Total Recall jemals aufgegriffen wurde soweit ich weiß. Innsmouth hat ja schon eine Verfilmung...wenn auch keine gute (Dagon), das wäre aber ebenfalls was wirklich tolles.
Bei Mountains ist halt dieser Cthulhu-Aspekt, einen Namen den jeder ein bisschen kennt. Das macht das ganze automatisch attraktiver und ich kann schon verstehen was gerade del Toro an dem Teil faszinierend. Die Stadt zu inszenieren ist sicherlich sein Traum.
Tja....je länger man drüber redet desto unverständlicher wird es das niemand diese Geschichten bisher verfilmt hat (bis auf diesen Stummfilm).......vor allem jetzt wo diese 75-Jahres-Grenze glaube ich überschritten ist.
@Topic
Tatortreiniger neue Folgen
Die Geisterfolge fand ich eher langweilig, aber die Geschichte mit dem homosexuellen fand ich sehr gelungen. Typisch Tatortreiniger da mal in der absurdesten Situation Diskussionen über Grundsatzfragen, die sich heterosexuelle gegenüber homosexuellen stellen, zu führen.
Bei Mountains ist halt dieser Cthulhu-Aspekt, einen Namen den jeder ein bisschen kennt. Das macht das ganze automatisch attraktiver und ich kann schon verstehen was gerade del Toro an dem Teil faszinierend. Die Stadt zu inszenieren ist sicherlich sein Traum.
Tja....je länger man drüber redet desto unverständlicher wird es das niemand diese Geschichten bisher verfilmt hat (bis auf diesen Stummfilm).......vor allem jetzt wo diese 75-Jahres-Grenze glaube ich überschritten ist.
@Topic
Tatortreiniger neue Folgen
Die Geisterfolge fand ich eher langweilig, aber die Geschichte mit dem homosexuellen fand ich sehr gelungen. Typisch Tatortreiniger da mal in der absurdesten Situation Diskussionen über Grundsatzfragen, die sich heterosexuelle gegenüber homosexuellen stellen, zu führen.
