State of Decay: PC-Version noch in diesem Jahr

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Dat Scharger
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Re: State of Decay: PC-Version noch in diesem Jahr

Beitrag von Dat Scharger »

Ich denke schon, dass es in der Realität einen Sinn für das gemeinsame Überleben gibt, das verhindert, dass sich alle gegenseitig umbringen. ;)
Gibt es etwa Studien, die besagen, dass Leute in solchen Notsituationen alles und jeden töten, um dann am Ende einsam und allein zu verrecken, ohne einen lieben Menschen dabei zu haben?

Das kommt jetzt nur so rüber, weil es ein Spiel ist und es keinerlei "ernsthafte" Konsequenzen für das Ableben gibt. Wenn man stirbt, steigt man mit einem anderen Charakter neu ein und macht weiter wie bisher. Ich finde, "The Walking Dead" zeichnet schon ein eher realistischeres Szenario als das, was wir zurzeit in DayZ (Und eventuell später in einem SoD-MMO) haben.
Und ganz ehrlich, wer von uns hier könnte einen Artgenossen ohne Hemmungen umlegen, und sei es wegen Nahrung?
Ich könnte es nicht, vielleicht werde ich deswegen auch eines der ersten Opfer von irgendwelchen Geisteskranken, aber ich schätze, bis dahin bin ich sowieso an Altersschwäche gestorben.

Von daher finde ich solche Behauptungen, das Verhalten der Spieler in DayZ & Co würde die Realität widerspiegeln, für - entschuldigung - Unsinn. :)

Kann auch sein, dass ich naiv und zu gutgläubig bin, aber wenn es soweit ist, werden wir es ja sehen.
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MaV01
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Re: State of Decay: PC-Version noch in diesem Jahr

Beitrag von MaV01 »

es geht in solchen spielen für die meisten nur um den schnellen eigenen minierfolg ... das grosse ganze wird meist nicht mehr wahr genommen ...

irgend wie doch ein spiegel der gesellschaft ... :(
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tschief
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Re: State of Decay: PC-Version noch in diesem Jahr

Beitrag von tschief »

GAZ Vodnik hat geschrieben:Ich denke schon, dass es in der Realität einen Sinn für das gemeinsame Überleben gibt, das verhindert, dass sich alle gegenseitig umbringen. ;)
Gibt es etwa Studien, die besagen, dass Leute in solchen Notsituationen alles und jeden töten, um dann am Ende einsam und allein zu verrecken, ohne einen lieben Menschen dabei zu haben?

Das kommt jetzt nur so rüber, weil es ein Spiel ist und es keinerlei "ernsthafte" Konsequenzen für das Ableben gibt. Wenn man stirbt, steigt man mit einem anderen Charakter neu ein und macht weiter wie bisher. Ich finde, "The Walking Dead" zeichnet schon ein eher realistischeres Szenario als das, was wir zurzeit in DayZ (Und eventuell später in einem SoD-MMO) haben.
Und ganz ehrlich, wer von uns hier könnte einen Artgenossen ohne Hemmungen umlegen, und sei es wegen Nahrung?
Ich könnte es nicht, vielleicht werde ich deswegen auch eines der ersten Opfer von irgendwelchen Geisteskranken, aber ich schätze, bis dahin bin ich sowieso an Altersschwäche gestorben.

Von daher finde ich solche Behauptungen, das Verhalten der Spieler in DayZ & Co würde die Realität widerspiegeln, für - entschuldigung - Unsinn. :)

Kann auch sein, dass ich naiv und zu gutgläubig bin, aber wenn es soweit ist, werden wir es ja sehen.
Es gibt Studien über das Gruppen-Sozialverhalten in Ausnahme und Extremsituationen - Namentlich zB das bekannte "Stanford Prison Experiment" welches abgebrochen werden musste, da sonst mit Toten hätte gerechnet werden müssen!

Wie du oder Andere in einer Extremsituation reagieren würden, weiss man erst (auch du!!!) wenn es soweit ist!
Und logisch bilden sich Gruppen, aber gerade dein Beispiel The Walking Dead unterstütz diese Theorie ja noch! Gruppenbildung: Ja! Aber Misstrauen, Verrat und Feindseligkeit bei unterschiedlichen Gruppen ebenso - sogar innerhalb einer Gruppe!

Stell dir vor Nahrung, Munition - einfach alles ist knapp! Menschen SIND egoistisch - Räuberbanden wären an der Tagesordnung alles wertvolle wird gehortet und beschützt und SICHER nicht an wildfremde Personen abgegeben!
Ich bezieh mich auch stark auf GAZ Vodnik - seine Ausführungen wären in der Realität gar nicht so unwahrscheinlich!
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Dat Scharger
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Re: State of Decay: PC-Version noch in diesem Jahr

Beitrag von Dat Scharger »

Ich denke nicht, dass man von einigen Experimenten gleich auf die gesamte Menschheit schließen kann.
Anders gefragt: gibt es eine Studie zu einer Notsituation wie einer Zombieapokylpse, so doof es sich auch anhört? Etwa sowas:
Zehn Menschen in einem Haus, mitsamt Waffen, Munition, Nahrung für eine Woche und einem Garten, der für Gemüseanbau genutzt werden kann. Inklusive Garage mit einem betankten Auto darin. Drumherum Zombies.
Frage: Werden sie sich zuerst gegenseitig umbringen oder zusammenarbeiten und Landwirtschaft betreiben, bzw. das Haus befestigen?
Vielleicht bin ich in dieser Hinsicht wirklich zu gutgläubig. :)

Klar werden sich Gruppen bilden (Wie in TWD), aber du stellst es so dar, als ob jeder dann über den anderen herfallen würde, ganz egal ob Freund oder Feind. ;)
Selbstverständlich traue ich Freunden und guten Bekannten mehr als irgendeinem dahergelaufenen Fremden, der "mal eben" die Straße langkommt. Das macht man aber auch so schon.
Und Munition? Ist in einem Land wie Deutschland eher rar gesät und ich denke nicht, dass am ersten Tag gleich eine 20-köpfige Räuberbande mit Sturmgewehren, Miniguns, etc. und jeder Menge Munition durch die Straßen zieht. Zumal beliebte "Anlaufstellen" dafür wie Kasernen und Polizeistationen schon von Polizisten und Soldaten für ihren Noteinsatz bestimmt schon ausgeräumt sein dürften.

Zumindest sehe ich mich in so einem Fall als Exoten, weil ich ein Luftgewehr mit einer Schachtel voll Munition besitze. Theoretisch wäre ich somit in der Lage, potenzielle Agressoren wie in "I am alive" auf Distanz zu halten, weil eine solche Kugel im Auge durchaus böse enden kann.
Ob ich dann einfach so auf andere schießen werde, weil ich denke, sie könnten mir an die Wäsche wollen, weiß ich nicht. Aber ich hoffe, ich werde es nie tun müssen.
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tschief
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Re: State of Decay: PC-Version noch in diesem Jahr

Beitrag von tschief »

GAZ Vodnik hat geschrieben:Ich denke nicht, dass man von einigen Experimenten gleich auf die gesamte Menschheit schließen kann.
Anders gefragt: gibt es eine Studie zu einer Notsituation wie einer Zombieapokylpse, so doof es sich auch anhört? Etwa sowas:
Zehn Menschen in einem Haus, mitsamt Waffen, Munition, Nahrung für eine Woche und einem Garten, der für Gemüseanbau genutzt werden kann. Inklusive Garage mit einem betankten Auto darin. Drumherum Zombies.
Frage: Werden sie sich zuerst gegenseitig umbringen oder zusammenarbeiten und Landwirtschaft betreiben, bzw. das Haus befestigen?
Vielleicht bin ich in dieser Hinsicht wirklich zu gutgläubig. :)
Nein bist du nicht, es geht aber hierbei ja nicht um ein Haus und ein Optimum an Voraussetzungen zum Überlben, sondern um ein Land bzw die Welt! Wenn also eine weitere Gruppe daher kommt, ausgehungert, müde aber ev bewaffnet, und die sehen euer gut verbarrikadiertes Plätzchen mit Selbstversorgung, Auto aber nicht genug Platz für noch mehr Menschen! Da gibt es zig Möglichkeiten wie diese Gruppe reagiert und das Haus zu übernehmen ist da nicht einmal die abwegigste davon!

Und: Selbstverständlich kann man vom allg. Gruppensozialverhalten sehr gut auf das ev Verhalten in so einer Situation schliessen! Und diese Studien zeigen doch eine Richtung auf - und die zeigt nicht in die gleiche Richtung wie deine Ausführungen! Der Satz: Jeder ist sich selbst der Nächste existiert nicht ohne Grund! Natürlich passt man auf alle auf die man liebt - aber wenn es zwischen einem Wildfremden und dir heisst: Töten oder getötet werden - wieviele würden wohl töten? Nicht alle, sicher: aber mehr als genug!

Ausserdem unterstützt deine Aussage, das es ja nur ein Spiel ist meine These: Im Spiel stirbt man lediglich, kann wieder von vorne anfangen: Was ist, wenn der Typ im "echten" Leben dich erschiesst? Dann ist Sense, das Risiko ist also ungemein höher! Im DayZ Thread im Pc Forum haben sehr viele geschrieben, dass sie eig. eher friedliebend sind, aber angefangen haben, jeden zu töten der ihnen über den Weg läuft aus Angst ihr Equip zu verlieren!

Menschen sind in Ausnahmesituationen zu ALLEM fähig (und das nicht nur negativ ;)!

"Klar werden sich Gruppen bilden (Wie in TWD), aber du stellst es so dar, als ob jeder dann über den anderen herfallen würde, ganz egal ob Freund oder Feind. ;)"

Das habe ich nie so dargestellt, aber dass jeder für sich schaut, Ressourcen hortet und viele im absoluten Notfall auch töten würden - das schon!
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Dat Scharger
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Re: State of Decay: PC-Version noch in diesem Jahr

Beitrag von Dat Scharger »

Also die Gruppe will ich sehen, die ein befestigtes Haus angreift, dessen Bewohner selbst noch bewaffnet sind. Das ginge nur wie in TWD mit deutlich zahlenmäßiger und waffentechnischer Überlegenheit, oder einer List. Abgesehen davon, dass sich die Hausbewohner selber innerlich darauf vorbereiten, wenn der Ausguck eine Gruppe meldet.
Und wie gesagt, selbst ich habe noch genug Menschenverstand und Skepsis, nicht jeden Fremden ins Haus zu lassen, insbesoders wenn sie ihre Waffen offen tragen. :Vaterschlumpf:

Außerdem leben wir hier immer noch in Deutschland und ich in einer Kleinstadt, in der es keinen Waffenladen gibt. Von daher halte ich es eher für unwahrscheinlich, dass plötzlich jeder mit einer Knarre rumläuft und wegen der umherziehenden Zombies dürfte sie öfters leer sein. :Blauesauge:

Den Studien in allen Ehren, doch finde ich, dass ein Gefängnisexperiment wenig mit einer globalen und tödlichen Bedrohung zu tun hat, die jeden bei einem Fehltritt das Leben kosten könnte und Alleingänge das schnelle Ableben bedeuten. Ich bin mir 100%ig sicher, die Wachen und Insassen würden sich angesichts von umzingelnden Untoten anders verhalten. Vielmehr in die Richtung "Verdammt, wenn wir nicht schleunigst hier rauskommen, verrecken wir elendig!" und nicht "Höhö, es sitzen uns zwar zich Mistviecher im Nacken, die bald die Tore aufbrechen, aber ich foltere lieber die Häftlinge als ans Überleben zu denken."
Zeig mir doch bitte eine Studie, die in eine ähnliche Richtung geht, wenn du so nett wärst.

Ich teile ja die leidigen Erfahrungen der friedvollen DayZ-Spieler, geht mir nicht anders. Aber da hat sowieso jeder eine Waffe und weil es halt ein Spiel ist und die sozialen Interaktionen untereinander eher vernachlässigt werden, sind die Hemmungen, jemanden zu töten, viel geringer.
Auch der knallharte Räuber muss aufpassen, dass er nicht ohne Vorwarnung erschossen wird.
Sinnvollerweise ziehen die Überlebenden zu mehreren los, da wird er es sich dreimal überlegen, ob er ein Gruppenmitglied attackiert.
Geht auch andersrum, aber auf offener Straße denke ich, werden ohnehin nur sehr wenige sein.

Realistischer fände ich es schon, dass sich sogar die Banditen irgendwo mit ihren Vorräten verbarrikadieren, anstatt tagein, tagaus durchs Land zu ziehen und zu plündern, was geht. Diesen prognostiziere ich sowieso eine geringere Lebensdauer als die rational denkenden Menschen, die langhaltig planen. Also möglichst schnell auf Selbstversorgung umstellen und gemeinsam gegen den neuen Feind vorgehen.

Und ich bleibe dabei: ich weiß nicht, wie ich mich dann verhalten würde. Ich kann nur hoffen, dass sowas nicht passieren wird. Genauso hoffe ich, es mögen genug vernünftige Menschen zusammentreffen, anstatt gleich zu sinnlos tötenden Psychopathen zu werden.


EDIT: Habe die Diskussion mal in einem anderen Forum gestartet. :mrgreen:
unknown_18
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Re: State of Decay: PC-Version noch in diesem Jahr

Beitrag von unknown_18 »

SectionOne hat geschrieben:
Balmung hat geschrieben: So lange die Spieler nicht lernen ein Spiel mal wieder etwas ernster zu nehmen, so lange werden MMOs nicht mehr funktionieren...
Meiner Meinung nach ist das Problem eher das Spiele zu ernst genommen werden und es nur noch darum geht der bessere zu sein, selbst wenn man dafür "über Leichen geht". Viel eher müssen die Spieler wieder lernen das Spiele in erster Linie zum unterhalten und Spaß haben da sind und nicht für virtuelle *Piep*vergleiche!
Ähm, nein, das was du beschreibst ist das Spiel aus einer egoistischen Sichtweise heraus zu ernst zu nehmen. Ich meinte mit mehr ernst nehmen eher, dass sie ein MMO nicht bloß als austauschbares Spiel sehen, sondern das sie die Spielwelt ernst nehmen und auch ihren Charakter und ihn nicht bloß als Mittel zum Zweck zum etwas Spaß haben sehen. Es gibt einfach zu viele Spieler, die zwar Lust haben ein solches Spiel zu spielen, aber keine Lust sich dafür ernsthafter mit dem Spiel auch auseinander zu setzen und deswegen alles auf die leichte Art haben wollen, weil sie sonst jede störende Kleinigkeit annervt.

Auf ein solches MMO Zombie Spiel bezogen ist gemeint, dass sie nicht wirklich das Setting auch leben, sondern einfach nur rum laufen wollen und irgendwelche Gegner weg ballern, dass das Zombie sind... egal, könnten im Grunde auch andere Gegner sein. Und kommt ein anderes interessanter klingendes Spiel sind sie sowieso weg, weil die auch erst gar keine große Bindung zum Spiel aufbauen. Spaßspieler halt.

Natürlich gibt es auch Spieler, die in einem MMORPG etwas zu ernst nehmen, was eigentlich nicht in ein MMORPG gehört. Aber das haben wir auch den Firmen zu verdanken, die wirklich jeden Müll einbauen um ja noch mehr Spieler anlocken zu können.

In die Richtung war die Aussage gemeint.
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Octavio89
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Re: State of Decay: PC-Version noch in diesem Jahr

Beitrag von Octavio89 »

NOCH DIESES JAHR ? Soll das ein Witz sein ? Ich dachte das Spiel muss noch in Steam eingebettet werden und steuerungstechnisch an den PC angepasst werden? Das ist doch ne Sache von ein paar Wochen und jetzt heisst es "Noch dieses Jahr", was auch im November oder so sein kann... Sorry, damit ist das Spiel erstmal für mich gestorben ....
unknown_18
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Re: State of Decay: PC-Version noch in diesem Jahr

Beitrag von unknown_18 »

Ähm, es hieß schon immer, dass die PC Version nicht in naher Zukunft kommen wird. Ich hatte schon mit 2014 gerechnet. ^^

Und deswegen das Spiel nicht zu kaufen ist ziemlich lächerlich, wird das Spiel deswegen schlechter, weil es etwas später erst für PC raus kommt?

Also ich hab lieber eine anständige Umsetzung als nur ein schnell gemachter Konsolen Port, zumal man im Vergleich zur XBox 360 Version wohl auf dem PC eine deutlich bessere Optik erwartet.
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Nekator
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Re: State of Decay: PC-Version noch in diesem Jahr

Beitrag von Nekator »

dx1 hat geschrieben:Sehr schön! Ich drücke Undead Labs die Daumen für viel, viel Umsatz, damit sie die MMO-Variante schneller fertig stellen können. Ob ich mir die als passionierte Single-Player dann auch hole ist allerdings eine Frage, die ich mir dann stelle …
Was will ich mit ner MMO Variante? Aber dass sie es schnell auf den PC portieren ist eine gute Neuigkeit, bin schon gespannt auf das Spiel.. und will M$ nicht unnötig noch Geld reinstecken ^^