Ubisoft: Neue Spiele müssen Grundstein für neue Marken legen

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MrLetiso
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Re: Ubisoft: Neue Spiele müssen Grundstein für neue Marken l

Beitrag von MrLetiso »

Danny1981 hat geschrieben:Äh...nein.


Blizzard war bis WoW-WOTLK auf jeden Fall ein Entwickler, wo man blind jedes Spiel / Erweiterung am Erscheinungstag kaufen konnte!

Nach Diablo 3 und den letzten WoW-Addons und unzähligen Cash-Shop, bzw. jetzt sogar Ingame Itemshop-Debakeln bezweifle ich das.

Diablo 3 war so eine peinliche Vorstellung (totales Abdriften in den Casual-Markt), dass ICH persönlich keinen Titel von Blizzard mehr kaufen werde.

Blizzard hat meines Erachtens alle Ideale, die sie mal hatten, total verraten. D3 wird peinlichst behandelt, z.B. brauchen sie 6 Monate um einen Patch zu entwickeln, den GGG (Path Of Exile) in 2 Tagen als Hotfix aufspielen würde. Stattdessen wird gemolken, gemolken, gemolken -> Konsolen D3.

Ich würde Blizzard nach den letzten 1-3 Jahren nicht mal mehr in den Top 10 meiner Lieblingsentwickler sehen - und sie waren mal LANGE LANGE auf Platz 1 mit Abstand!
Generell kann ich dem Zustimmen. Du hast allerdings StarCraft vergessen. Für mich persönlich immernoch TOP!

Allerdings fällt mir bei D3 auch auf, dass es sich zunehmend weiterentwickelt und auf einem sehr guten Weg ist. Und ja, das ist meine Meinung :P
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Kajetan
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Re: Ubisoft: Neue Spiele müssen Grundstein für neue Marken l

Beitrag von Kajetan »

Danny1981 hat geschrieben:Blizzard war bis WoW-WOTLK auf jeden Fall ein Entwickler, wo man blind jedes Spiel / Erweiterung am Erscheinungstag kaufen konnte!
Kleine Korrektur: Diablo 3 ist bis jetzt der einzige wirkliche Schnitzer, den sich Blizzard geleistet hat! Zwar nicht kommerziell, aber Diablo 3 war das erste (und bislang einzige) Spiel von Blizzard, das in Punkto Gameplay bestenfalls durchschnittlich war. An Diablo 3 hat man zum ersten Mal etwas bei Blizzard-Spiele gesehen, das man sonst nur von den Produkten anderer Majors kennt, das Einknicken des theoretisch bestmöglichen Gameplays vor den kommerziellen Forderungen des Publishers.

Erst seit Diablo 3 muss (gut, müssen muss niemand, aber man sollte :) ) man auch bei Blizzard das tun, was man sich hoffentlich bereits bei anderen Publishern/Entwicklern angewöhnt hat: Zuerst in Ruhe Tests und erste Reaktionen abwarten, dann erst bei genug Interesse zuschlagen.
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Hokurn
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Re: Ubisoft: Neue Spiele müssen Grundstein für neue Marken l

Beitrag von Hokurn »

brent hat geschrieben:
Hokurn5 hat geschrieben:.. somit bin ich nicht in deine Fanboy-kategorie einsortierbar..
Dann bist du halt anspruchslos, Gratulation, magstn Kuchen?
Nein Danke ich mag keinen Kuchen aber gegen den üblichen Kaffee dazu hätte ich nichts einzuwenden obwohl ich Heute schon zwei Tassen hatte. ;)

Also wenn Anspruchslos heißt, das ich kein für mich frustrierendes Dark Souls spielen mag oder eigtl. immer den höchsten wenn nicht sogar die beiden höchsten Schwierigkeitsgrade meide, bin ich eindeutig Anspruchslos. Bei Filmen würde ich mich auch als Anspruchslos sehen, da ich einen Machete zuletzt im TV auch einer Dokumentation vorgezogen habe.

Aber wenns einfach nur darum geht das ich bei einem Spiel unterhalten werden möchte würde ich das eher verneinen... Klar bei einem Assassins Creed (wovon ich mir demnächst evt. mit Black Flag nen zweiten Teil holen werde) erwarte ich, dass das Spiel flüssig läuft und mich unterhält und das geht wohl am besten wenn es Verfeinerungen vom Gameplay und ne neue Story bekommt, weil das Spiel auf eine gewisse Basis aufbaut und alles andere wohl kein AC mehr ist. Aber eine andere Marke des gleichen Genres sollte sich durchaus abheben...

Ich habe meinen Text davor recht allgemein geschrieben... da könnte man eigtl. auch garnicht drauf schließen ob ich anspruchslos bin oder nicht...
Ich meine ja nur das sich die Allgemeinheit(!!!) lieber ein COD MW3(Habs nicht gekauft...) holt und den nächsten Hangover etc. anschaut als etwa ein Dark Souls/Journey/Bioshock zu spielen oder einen Sozialkritischen Film/eine Doku zu sehen... Sonst würden doch nicht unendlich COD Nachahmungen produziert werden, sondern irgendwas eigenes kreatives... Und wenn mal sowas kommt reizen die Verkaufszahlen halt nicht dazu bei diesem Konzept zu bleiben...
Die Nachfrage geht halt in eine bestimmte Richtung sonst würden COD/AC/TES nicht so viele Einheitenverkaufen obwohl es seit mind. 3-6 Teilen keine spektakulären Veränderungen gibt. Die Leute wissen ja worauf sie sich bei solch einem Titel einlassen...
Nanimonai
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Re: Ubisoft: Neue Spiele müssen Grundstein für neue Marken l

Beitrag von Nanimonai »

Kajetan hat geschrieben:Diablo 3 ist bis jetzt der einzige wirkliche Schnitzer, den sich Blizzard geleistet hat! Zwar nicht kommerziell, aber Diablo 3 war das erste (und bislang einzige) Spiel von Blizzard, das in Punkto Gameplay bestenfalls durchschnittlich war.
Das ist natürlich auch eine reine Geschmacksfrage.
Mir hat Diablo beispielsweise mehr Spaß gemacht als sämtliche andere in den letzten Jahren erschienenen Hack´n´Slay Spiele. Torchlight konnte ich mir nicht länger als zwei Stunden antun und obwohl ich das Skilltreesystem von Path of Exile sehr gelungen finde, konnten alle diese "Diablo-Klone" eine Sache nie erreichen, die das Original bis heute meiner Meinung nach am besten macht: Der Punch. Der Bumms. Das Trefferfeedback. Das Gefühl, seine Gegner wirklich zu zerf*cken.
Und das ist für mich immer noch die absolut entscheidende Essenz eines jeden Hack´n´Slays.
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brent
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Re: Ubisoft: Neue Spiele müssen Grundstein für neue Marken l

Beitrag von brent »

Hokurn5 hat geschrieben:
Also wenn Anspruchslos heißt, das ich kein für mich frustrierendes Dark Souls spielen mag oder eigtl. immer den höchsten wenn nicht sogar die beiden höchsten Schwierigkeitsgrade meide, bin ich eindeutig Anspruchslos. Bei Filmen würde ich mich auch als Anspruchslos sehen, da ich einen Machete zuletzt im TV auch einer Dokumentation vorgezogen habe.
Nein, das war gar nicht gemeint. Es geht nur indirekt um spielerische Inhalte. Es geht mehr darum, sich ständig aufgewärmtes Essen auftischen zu lassen. Sowas ist nen Steam Deal wert, oder vlt noch für die Hälfte im Keystore, aber das ist mitnichten das, was Ubi hier will, denn daran verdient sich zu schlecht. Aber solange man bei Fifa einfach die letzte Zahl ändern kann und immer noch Millionen verkauft, wird sich nichts ändern. Will wohl scheinbar keiner, ist ja auch zu aufwändig, weiter als bis morgen zu denken.
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MrLetiso
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Re: Ubisoft: Neue Spiele müssen Grundstein für neue Marken l

Beitrag von MrLetiso »

Nanimonai hat geschrieben:Der Punch. Der Bumms. Das Trefferfeedback. Das Gefühl, seine Gegner wirklich zu zerf*cken.
Und das ist für mich immer noch die absolut entscheidende Essenz eines jeden Hack´n´Slays.
Wie der Name schon sagt :mrgreen: Aber ich finde die Beschreibung sehr treffend - vielen Dank!
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Kajetan
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Re: Ubisoft: Neue Spiele müssen Grundstein für neue Marken l

Beitrag von Kajetan »

Nanimonai hat geschrieben:Das ist natürlich auch eine reine Geschmacksfrage.
Keine Frage. Aber wenn ich nach bereits einer Stunde merke, wie in D3 Talentbaum und Klassenfähigkeiten so zusammengedampft wurden, dass man Variation und (viel wichtiger) nötiges Überlebenspotential nur noch mit Items hinbekommt und somit "rein zufällig" auf das AH hingewiesen wird ... D3 ist natürlich perfekt produziert, keine Frage, aber an diesem Punkt kam zumindest ich mir nur noch verarscht vor. Es war zu offensichtlich, was hier erreicht werden sollte, was der Hintergedanke dieser Design-Entscheidung war. Kommerz vor Gameplay. Spiele, wie ich sie dutzendweise auch schon bei der Konkurrenz nicht kaufe.

Es ist so bezeichnend, dass Blizzard seit dem Release versucht dieses gewaltige Manko wieder "gesund zu patchen". Man weiß, dass dies eine dumme, eine schlechte Entscheidung war.
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Octavio89
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Re: Ubisoft: Neue Spiele müssen Grundstein für neue Marken l

Beitrag von Octavio89 »

Aha, das heisst also :


- Bei Misserfolg -> Marke wird eingestampft
- Bei Erfolg -> Jedes Jahr ein neuer Teil wie bei Assassins Creed und/oder minderwertiger Dreck wie Call of Juarez : The Cartel


Grossartig :ugly:
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Skabus
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Re: Kommentar

Beitrag von Skabus »

Player 1 hat geschrieben:"...in Zukunft mehr Geld ins Marketing stecken."

Wer nicht wirbt, der stirbt. Aber wer nur wirbt und gefakte Erlebniswerte bei gleichbleibenden Inhalten verkauft, bewegt sich nahe an der Grenze zur Scharlatanerie. Selbst wenn es dank Dummheit der Zielgruppe funktioniert.
Sehr sehr treffend formuliert. Seh ich auch so.

Für mich ist der Zug mit den mayors längst abgefahren. Die sollen halt ihr Ding machen, ich werd hin und wieder reinschnuppern, wenn das sprichwörtlich blinde Huhn mal ein Korn findet, aber ansonsten können dei mayors mich ehrlich gesagt langsam mal gerne haben.

Ich hoffe nur, dass ihre Zielgruppe in Zukunft schrumpft. Man sagt ja "kommt Alter, kommt Weisheit" man kann ja nur hoffen, dass die ganzen CoD-Kiddies vllt. mal erwachsen werden, und dann ebenfalls durchschauen, dass es den mayors zuerst um geld und dann irgendwann später mal um Spiele geht.


MfG Ska
no cheater!!!
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Beitrag von no cheater!!! »

Eigentlich nichts neues. Kann man nur hoffen dass die sich nicht nur auf das feedback einer E3 präsentation verlassen. Die ersten spielszenen von watchdogs fand ich auf jeden Fall ziemlich langweilig und ernüchternd. Und damit ein spiel in serie erfolgreich ist reicht halt gutes marketing nicht aus. Da müssen auch die spiele an sich gut sein.
Nanimonai
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Re: Ubisoft: Neue Spiele müssen Grundstein für neue Marken l

Beitrag von Nanimonai »

Kajetan hat geschrieben: Keine Frage. Aber wenn ich nach bereits einer Stunde merke, wie in D3 Talentbaum und Klassenfähigkeiten so zusammengedampft wurden, dass man Variation und (viel wichtiger) nötiges Überlebenspotential nur noch mit Items hinbekommt und somit "rein zufällig" auf das AH hingewiesen wird ...
Es ist Dein gutes Recht so zu empfinden.
Ich habe beispielsweise nicht ein einziges Mal das AH für meinen Charakter genutzt (ich habe lediglich mal einen Schild für 35,- € verkauft) und fand es total toll, dass mich in erster Linie Items weitergebracht haben. Ich verzichte sehr gerne vollständig auf Talentbäume und jegliche rollenspieltypischen Wertesteigerungen im Level, wenn die Items so vielfältig sind wie hier und mir sogar noch mehr Möglichkeiten zur Individualisierung geben als fünf schnöde Punkte in Geschicklichkeit nach jedem Levelaufstieg.

Ich weiß ja, was die meisten Kritiker bemängelt haben: Das irreversible Festlegen bestimmter Aspekte wie bei Diablo 2 fiel weg. Potentiell kann jeder ausgebaute Charakter ohne Items identisch sein. Das hat mich aber nie gestört, denn wenn wir mal ehrlich sind, hatten wir das bei Diablo 2 genauso. Es gab 2-3 unterschiedliche Barbaren auf Level 60, alle anderen hatten identische Werte und Talentbäume, suggerierten aber durch den aktiven Klick auf eine Fähigkeit eine Freiheit, die im Grunde genommen gar nicht da war (wenn man sich nicht gerade einen Spaßcharakter erstellt hat, der nicht konkurrenzfähig war).

Mir hat es Spaß gemacht, immer wieder mit anderen Skillls in die Schlacht zu ziehen und die besten Kombinationen für meine Spielweise herauszufinden.
Und na ja, wie gesagt... der Bumms.
Nanimonai
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Re: Ubisoft: Neue Spiele müssen Grundstein für neue Marken l

Beitrag von Nanimonai »

Octavio89 hat geschrieben:Aha, das heisst also :


- Bei Misserfolg -> Marke wird eingestampft
- Bei Erfolg -> Jedes Jahr ein neuer Teil wie bei Assassins Creed und/oder minderwertiger Dreck wie Call of Juarez : The Cartel


Grossartig :ugly:
War das jemals anders?
Wäre es nicht auch total dämlich, es anders zu machen?
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Alter Sack
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Re: Kommentar

Beitrag von Alter Sack »

Skabus hat geschrieben:... dass es den mayors zuerst um geld und dann irgendwann später mal um Spiele geht.
MfG Ska
Klar geht es denen in erster Linie um Geld. Wäre auch ein komisches Unternehmen wenns denen nicht ums Geld verdienen geht. Das ist ne Bude mit 6000-7000 Mitarbeitern. Da muss man erstmal Kohle ranschaffen. Und das man da nicht locker fröhlich rumexperimentiert ist doch wohl klar weil man neben den Mitarbeitern auch noch die Aktionäre befriedigen muss.

Wo arbeitest du ... auf dem Amt oder gar nicht vermutlich. Am Anfang des Tages muss jede Firma in der Wirtschaft erstmal sehen das die Kohle reinkommt. Und wenn viele Leute die Blockbuster lieben werden sie halt produziert und verkauft.
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Hiri
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Re: Ubisoft: Neue Spiele müssen Grundstein für neue Marken l

Beitrag von Hiri »

Octavio89 hat geschrieben:Aha, das heisst also :


- Bei Misserfolg -> Marke wird eingestampft
- Bei Erfolg -> Jedes Jahr ein neuer Teil wie bei Assassins Creed und/oder minderwertiger Dreck wie Call of Juarez : The Cartel


Grossartig :ugly:
Das ist logisch und wirtschaflich. Ubisoft ist nunmal ein Unternehmen das Geld verdienen will. Du würdest doch auch nicht eine Marke weiter produzieren wenn die Verkaufszahlen misserabel wären?

Ich mag AC auch nicht mehr aber so lange es genug kaufen die jährlichen Aufgüsse kann man da Ubisoft kein vorworf machen.
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Hardtarget
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Re: Ubisoft: Neue Spiele müssen Grundstein für neue Marken l

Beitrag von Hardtarget »

Crease hat geschrieben:
Ich mag AC auch nicht mehr aber so lange es genug kaufen die jährlichen Aufgüsse kann man da Ubisoft kein vorworf machen.
wieso nicht ? bei activision und der cod reihe kann mans doch auch ?? :Kratz: