Ubisoft: Neue Spiele müssen Grundstein für neue Marken legen

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Bambi0815
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Re: Ubisoft: Neue Spiele müssen Grundstein für neue Marken l

Beitrag von Bambi0815 »

Boesor hat geschrieben:
Bambi0815 hat geschrieben:
Auch wenn waere 95 prozent fuers marketing und das zaehlt fuer mich nicht den vom marketing habe ich am ende nix.
Ja und nein. marketing ist ja nun kein völlig sinnlos herausgeworfenes geld (dann würde es ja keiner machen).
Marketing sorgt im Idealfall dafür, dass ein Spiel wie warme Semmeln verkauft wird. Denn die reine Mund-zu-Mund Propaganda und ein paar Zeitschriftenartikel reicht bei den ganz großen Mainstreamspielen schon lange nicht mehr aus.

Angepeilte Käuferzahlen und Erfahrungswerte der Vergangenheit sind nunmal u.a. grundlage für ein Budget.
Und ein hohes Budget ist ja manchmal (!) auch gut für das Spiel.
Verstehe schon mehr leute mehe geld am ende. Aber was nuetzt das am ende wenn die verteilung des geldes schlecht ist. Dann lieber weniger geldbins marketing und durxh ein gutes spiel glänzen was sich dadurch sehr gut verkaudlft. Sicherlicj derschwere weg weil man da mehr machen muss aber der kunde dankt einem.
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brent
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Re: Ubisoft: Neue Spiele müssen Grundstein für neue Marken l

Beitrag von brent »

Bambi0815 hat geschrieben:
Verstehe schon mehr leute mehe geld am ende. Aber was nuetzt das am ende wenn die verteilung des geldes schlecht ist. Dann lieber weniger geldbins marketing und durxh ein gutes spiel glänzen was sich dadurch sehr gut verkaudlft. Sicherlicj derschwere weg weil man da mehr machen muss aber der kunde dankt einem.
Der Kunde ist aber der größte Feind. Er stellt Ansprüche und am Ende hat er noch was auszusetzen oder kaufts womöglich nicht, obwohl interne Tests doch ergeben haben dass es grade so in ist wie Fehlgeburten auf Tokio-Hotel-Konzerten.
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Boesor
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Re: Ubisoft: Neue Spiele müssen Grundstein für neue Marken l

Beitrag von Boesor »

Bambi0815 hat geschrieben:
Verstehe schon mehr leute mehe geld am ende. Aber was nuetzt das am ende wenn die verteilung des geldes schlecht ist. Dann lieber weniger geldbins marketing und durxh ein gutes spiel glänzen was sich dadurch sehr gut verkaudlft. Sicherlicj derschwere weg weil man da mehr machen muss aber der kunde dankt einem.
Wie gesagt, man darf das nicht so verstehen das z.B. ein Budget von 50 Mio für die Entwicklung + 50 Mio für das marketing anders verteilt 100 Mio für die Entwicklung und 0 Mio für das Marketing bedeuten
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Batistuta
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Re: Ubisoft: Neue Spiele müssen Grundstein für neue Marken l

Beitrag von Batistuta »

Wenn eine Spielschmiede für hochkarätige Titel bekannt ist, dann zählt das auch wie ein Franchise. The Last of Us hat sich beispielweise auch hervorragend als neue Marke verkauft, weil die Leute dem Entwickler viel Vorschussvertrauen durch seine vorigen Titel gegeben haben.
Max Payne und LA Noire zB haben sich auch extrem gut verkauft, weil sie vom Namen Rockstar profitiert haben. Oder Blizzard - die Leute würden alles kaufen wenn nur Blizzard drauf steht.

Dafür muss man aber eben auch sehr stark auf Qualität setzen, dann kann man auch erfolgreiche Einzel-Marken rausbringen.
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3nfant 7errible
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Re: Ubisoft: Neue Spiele müssen Grundstein für neue Marken l

Beitrag von 3nfant 7errible »

Es gab genügend gute bis sehr gute Spiele diese Gen, die mehr oder weniger gefloppt sind, weil es ungehypte Eintagsfliegen ohne grosse Namen waren. Das kommt davon, wenn man lieber blind das nächste BF oder Elder Scrolls kauft, statt ein Enslaved, El Shaddai, oder Vanquish.
Timeshift oder Singularity waren auch nicht soo übel, können aber von den Verkäufen her nichtmal ansatzweise mit den CoDs und Halos mithalten

Wobei ich nicht sagen möchte, dass BF, TES, CoD oder Halo schlechte Spiele seien, aber sie sind auch nicht so exorbitant besser, dass es den riesigen Unterschied bei den Verkaufszahlen rechtfertigen würde.

Gamer schauen auf grosse Namen und etablierte Marken. Neue IPs oder kreative Sachen haben nur ne Chance, wenn sie stark vermarktet werden oder wenn es sich um ein >10 Euro-Spiel eines Indies handelt. Letzteres verkauft sich in der Regel auch nicht besonders gut, aber wegen den niedrigeren Entwicklungskosten lohnt es sich eher. Natürlich muss man dann auf die neueste Killergrafik bzw high production values verzichten, was viele aber auch nicht wollen - die 600 Euro Graka soll schliesslich nicht umsonst gewesen sein.
Wir voten mit unseren Einkäufen und die Publisher nehmen nur das Feedback auf, am Ende bekommen wir einfach was wir verdienen. :Häschen:
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Weavel[GER]
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Re: Ubisoft: Neue Spiele müssen Grundstein für neue Marken l

Beitrag von Weavel[GER] »

Xris hat geschrieben:Das Risiko für neue Marken liegt eher bei mehr als 50% + "Innovation" würde ich auf mehr als 80% tippen. Was der Bauer nicht kennt, das frisst er auch nicht. Und besagte "Bauern" finden sich auch in den höchst elitären Spielerkreisen. Hinzu kommt das eine neue Gen sehr kostspielig in der Entwicklung ist wenn man AAA Titel produziert und mehr als 3 Leute und Strom für eine Garage unterhalten muß.
Wobei sich mir dann wieder die Frage aufdrängt ob Entwicklerteams in Assassin's-Creedschen Dimensionen überhaupt sein müssen.
Am Ersten waren 150 dran, am Zweiten haben 450 Menschen gearbeitet und am Vierten pfuschen jetzt über 1000 Mann aus 7 verschiedenen Studios rum. Ich kann mir gut vorstellen, dass das allein was die Personalkosten angeht ein Millionengrab werden würde wenn sie nicht mindestens 6+x Millionen Einheiten absetzen.

Diese grassierende Gigantomanie im Bereich der Entwicklungsabteilungen scheint mir sowohl Ursache als auch Folge des "AAA-Drucks" zu sein. Die Masse an Output und die dafür benötigte Manpower schaukeln sich gegenseitig hoch und wenn Ubisoft weiterhin so verfährt wie bisher, werden sie mit dieser Taktik irgendwann unweigerlich auf die Schnauze fallen. und zwar so richtig. Denn wenn die 2 etablierten Franchises erstmal totgewirtschaftet sind steht der Entwickler am Ende mit praktisch nichts da.
Genau das wird auch ActiBlizz passieren wenn Call of Duty nicht mehr profitabel ist und Blizzard weiter auf dem absteigenden Ast bleibt. Ich bezweifle stark dass Warcraft/Starcraft/Diablo und Skylanders allein den Konzerm am Leben halten können.
Zuletzt geändert von Weavel[GER] am 15.07.2013 22:49, insgesamt 1-mal geändert.
Ramireza
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Re: Ubisoft: Neue Spiele müssen Grundstein für neue Marken l

Beitrag von Ramireza »

"Generell will man bei Ubisoft in Zukunft mehr Geld ins Marketing stecken, um laut Keys das Risiko für teure Blockbuster-Produktionen zu senken. Mit anderen Worten: Durch ein erhöhtes Budget für Marketing-Aktionen möchte man dafür sorgen, dass die angepeilten Verkaufszahlen erreicht und im Idealfall übertroffen werden. "

Further down the Spiral...

Nichts kapiert, setzen, sechs....

Der unfassbare Erfolg von COD hat die Spielekultur grundlegend vernichtet. Der IRRSINN zu glauben man müsse an "everybody and his dog" Spiele verkaufen hat uns einen angepassten Spielebrei hinterlassen der seines gleichen sucht, noch nie fand ich mein Hobby so langweilig wie Heute. Die Tatsache das Indyprojekte und verhältnismäßig kleine Kickstarter Games für mich der Heilsbringer sein sollen ist fast schon als verzweifeltes Wunschdenken zu interpretieren.

Nach dem TLOU "Debakel" habe ich den Glauben an den Tripple A Markt endgültig verloren...
Bambi0815
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Re: Ubisoft: Neue Spiele müssen Grundstein für neue Marken l

Beitrag von Bambi0815 »

Lustig ist ja das ich so gut wie nie spiele kaufe. Ich interessiere mich sehr fuer spiele. Progammiere sogar spiele aber kaufen tue ich sogut wie nie spiele ausser es ist ein battlefield oder mal ab und zu ein indie spiel.

Somit stimmt wohl die theorie das leute die zwar viel sagen was sie km spiel sehen wollen nicht mal zur kaeuferschaft gehoerdennoch sind AAA spiele fuer mich nur bedingt was. Battlefield 3 war murks in vielen dingen. Kein commander. Kein makieren von feinden. Viele nervende bugs. Kollisionsbugs. Gepushe und raycast geschiesse. Da wuerde ich mir wuenschen sie wuerden auf mich hoeren.

Bf4 wird es nicht besser machen. Es sieht aus wie ein mappack. Es spielt sich wie ein mappack. Es hat sogardie selben bugs.

Ich verlang ja nicht das sie ein spiel von ganz von vorbe anfangen zuproggn. Ich verlang nur das ein spiel nicht nur neuen content bekommt um als neues spiel durchzugehen.
DrZord
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Re: Ubisoft: Neue Spiele müssen Grundstein für neue Marken l

Beitrag von DrZord »

finds immer wieder lustig, wenn News, die eigentlich für Investoren gedacht sind, den Weg auf sämtliche Gamingseiten finden.
Sagt doch dem armen Vice President bitte vorher, wen er hier gerade verarschen muss, damit er sich die passenden Lügen zurecht legen kann :D
Isterio
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Re: Ubisoft: Neue Spiele müssen Grundstein für neue Marken l

Beitrag von Isterio »

LePie hat geschrieben:
Generell will man bei Ubisoft in Zukunft mehr Geld ins Marketing stecken, um laut Keys das Risiko für teure Blockbuster-Produktionen zu senken. Mit anderen Worten: Durch ein erhöhtes Budget für Marketing-Aktionen möchte man dafür sorgen, dass die angepeilten Verkaufszahlen erreicht und im Idealfall übertroffen werden.
Hoffentlich bürgert sich da nicht auch noch diese Unsitte ein, ein Vielfaches der Produktionskosten ins Marketing zu pumpen. :Weiß:
Ubisoft - Polishing the turd since 1986!
Ende der Trollerei

Ich finde diese Einstellung gefährlich, denn man könnte es so interpretieren, als wäre das Marketing für ein Spiel wichtiger, als das Spiel selbst. Das Spiel muss einfach so konzipiert sein, dass man weitere Titel herstellen und vermarkten kann. Man folgt dann den typischen Story-Elementen, die man bereits kennt und die sich verkaufen, wählt einen weissen/männlichen/Amerikanischen Hauptdarsteller, baut halbnackte Frauen, Krachbumm und ne nette Optik ein und folgt den aktuellen Trends der Branche. Sie stellen AAA Titel für ca. hundert Millionen her. Aber auch das beste Marketing hilft nur begrenzt, wenn das Spiel Mist ist.
Easy Lee
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Re: Ubisoft: Neue Spiele müssen Grundstein für neue Marken l

Beitrag von Easy Lee »

Mehr werben, mehr melken, weniger produzieren.

Der Aufwand für Sequels ist überschaubar. Eine solide Basis erschaffen und darauf aufbauend verwerten, verwerten, verwerten...

Das ist die 2. Liga Taktik und sie scheint für Ubisoft zu funktionieren.
Slayer123
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Re: Ubisoft: Neue Spiele müssen Grundstein für neue Marken l

Beitrag von Slayer123 »

also ich dachte ja immer, dass spiele erstmal spaß machen müssten oder zumindest unterhalten. aber wenn der ausbau des spiels in eine serie mit x dlc der grundstein für den "erfolg" sein soll, dann bitte danke ohne mich.
das endet dann oft so wie in dead space.
und ich bin mir sicher, dass viele gute spiele gar nicht erst erscheinen/entwickelt werden, weil sie kein gutes gerüst zum ausschlachten liefern.
Bambi0815
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Re: Ubisoft: Neue Spiele müssen Grundstein für neue Marken l

Beitrag von Bambi0815 »

Player 1 hat geschrieben:Mehr werben, mehr melken, weniger produzieren.
Hast die Grundidee ja anscheinend verstanden. ^^
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Boesor
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Re: Ubisoft: Neue Spiele müssen Grundstein für neue Marken l

Beitrag von Boesor »

Slayer123 hat geschrieben:also ich dachte ja immer, dass spiele erstmal spaß machen müssten oder zumindest unterhalten. aber wenn der ausbau des spiels in eine serie mit x dlc der grundstein für den "erfolg" sein soll, dann bitte danke ohne mich.
das eine schließt das andere ja nicht aus.
Gast
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Re: Ubisoft: Neue Spiele müssen Grundstein für neue Marken l

Beitrag von Gast »

Aber auch das beste Marketing hilft nur begrenzt, wenn das Spiel Mist ist.
Wie gesagt, geschickt große IPs ausgenutzt und Marketing bis hart an die Grenze zum Betrug, und man kann selbst aus den schlimmsten Spielen gescheite Verkaufszahlen rausholen.
Spricht sich auf die Dauer allerdings rum, dass ein bestimmter Publisher/Entwickler nur noch schön verpackten Murks fabriziert, dann hilft wirklich nichts mehr.
Aber hier liegt die Verantwortung beim Käufer, der wesentlich öfter hinter die Marketingfassade blicken sollte.