Einfach mal auf spiegel online nachsehen und man kann es sich in etwa vorstellen.Sir Richfield hat geschrieben:...was glaubt ihr denn, welche Spiele ihr im Spiegel sehen werdet? Ich sehe da schon tolle Berichte über Cryteks neustes Social Media Game, weil die Jungs ja so dolle Erfolgreich aus Deutschland sind. Oder über den neusten Müllwagen Simulator, weil das ja so voll krass Anarchie ist... Und so Meta, wenn man im Spiel Berufe spielt...
Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spielekritik
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Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie
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Nanimonai
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Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie
Du spielst da auf diesen Bericht bei Frontal 21 vor einigen Jahren an, oder?Kajetan hat geschrieben: Allemal besser als TV-Berichte, in denen man auf der Gamescom genau die Typen raussucht, die genau in das Klischee vom hormonell unterversorgten, stinkenden (!) Pickel-Nerd passen und über den man sich dann lustig machen kann.
Ich meine, mich noch dumpf daran erinnern zu können.
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Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie
Nö, das ist nur gerecht, sucht man sich doch im Allgemeinen im Privaten TV hauptsächlich irgendwelche Klischeeerfüller, die man für mal mehr mal weniger bewußte Gage in der Öffentlichkeit bloßstellt.Kajetan hat geschrieben:Allemal besser als TV-Berichte, in denen man auf der Gamescom genau die Typen raussucht, die genau in das Klischee vom hormonell unterversorgten, stinkenden (!) Pickel-Nerd passen und über den man sich dann lustig machen kann.
- Kajetan
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Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie
Jopp. Das war mal so richtig geiler Qualitätsjournalismus, der nun gesetzlich leistungsgeschützt ist. Juhuuu!Nanimonai hat geschrieben:Du spielst da auf diesen Bericht bei Frontal 21 vor einigen Jahren an, oder?Kajetan hat geschrieben: Allemal besser als TV-Berichte, in denen man auf der Gamescom genau die Typen raussucht, die genau in das Klischee vom hormonell unterversorgten, stinkenden (!) Pickel-Nerd passen und über den man sich dann lustig machen kann.
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- SethSteiner
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Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie
Nein, du hast mich nicht verstanden. 3D ist eine Technik und sie wird desöfteren kritisiert, weil ein Film sie entweder nicht richtig ausnutzt, sondern nur ein, zwei Szenen damit bietet oder wirklich schlecht implementiert ist wie bei Die Legende von Aang zu beobachten war.greenelve hat geschrieben:3D wird bei Filmen erwähnt, weil es eine zusätzliche Version ist, der Zuschauer entscheiden kann, welche er sehen will. Das ist am ehesten vergleichbar mit Spielen, die Entscheidung auf welcher Plattform man zocken will.
Stimmt, Spiele werden in viele Elemente zerhackstückelt, mir wäre es auch lieber, man würde Wertungen entweder zurechtstutzen und unendlich klein machen oder ganz wegnehmen und damit am Ende wirklich den Fokus auf den Text lenken. Nichts desto trotz gehört auch da die Technik erwähnt. In Filmen ist sie wie gesagt weitestgehend alles in Ordnung, da gibt es einfach viel seltener Grund zum Klagen. In Spielen ist das aber eben nicht der Fall und das hat noch nicht mal soviel mit den Möglichkeiten zutun, sondern mit Faulheit und Geiz. Dem Publikum wird ins Gesicht gespuckt und das nur allzu oft ohne Konsequenzen.Spiele werden deutlich stärker auseinander genommen. Hier wird versucht jedes einzelne Element zu hackstückeln und in Prozente zu pressen. Filmkritiken kommen oftmals nur mit Texten aus, gänzlich ohne Zahl wie viel "Spaß" der Film gemacht hat.
Und ich wüsste nicht welchen Einfluss all das auf deine Meinung hat, weil ein Spiel technisch schlecht ist, haben sich die Macher keine Mühe gegeben.
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Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie
Ebert? Ugh. Den kann ich ja garnicht leiden.
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Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie
Ich findeda ist was drann. wenn ich heutzutage kritiken lese, versuche ich tests von renomierten fachmagazinen/journalisten zu vermeiden. es ist mir meist zu objektiv. ich mag subjektive meinungen, wo mehr die herausragend guten oder schlechten eigenheiten eines spiels betont werden. aus solchen reviews kann man viel besser herauslesen, ob man spass an dem spiel haben koennte. professionelle reviews dagegen gehen eher darauf ein ob ein spiel gut oder schlecht designed ist...vielleicht auch deswegen, da professionelle tester einfach zu viel testen und einfach zu satt sind.
ich mag daher sehr gerne den geekbox podcast. leute, die ahnung von der materie haben und immer wieder ein paar unbekannte perlen aufzeigen
ich mag daher sehr gerne den geekbox podcast. leute, die ahnung von der materie haben und immer wieder ein paar unbekannte perlen aufzeigen
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Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie
Gamescom war RTL, Frontal 21 geht eher in die Schien Amokläufer und zuletzt Abzocke durch F2P, beispielhaft wurde ein Pferdespiel und LoL (afair) gebracht.Nanimonai hat geschrieben:Du spielst da auf diesen Bericht bei Frontal 21 vor einigen Jahren an, oder?Kajetan hat geschrieben: Allemal besser als TV-Berichte, in denen man auf der Gamescom genau die Typen raussucht, die genau in das Klischee vom hormonell unterversorgten, stinkenden (!) Pickel-Nerd passen und über den man sich dann lustig machen kann.
Ich meine, mich noch dumpf daran erinnern zu können.
@SethSteiner:
3D kostet extra und die Erwähnung über die Umsetzung der Technik dient einzig dazu, den Kinogänger zu informieren, ob sich der Aufpreis lohnt oder nicht. Auch wird nicht näher auf die Technik eingegangen, wie bei Spielen welchen AntiAlising und DirectX verwendet wird.
Das höchste der Gefühle ist dann noch ein wenig die Bezeichnung der Unterschiede zwischen "im Nachhinein" oder "von Beginn an", was großen Einfluss auf 3D hat. Aber selbst Wetterberichte fallen teilweise technisch versierter aus, was Fachbegriffe betrifft.
Ein schlechtes 3D macht den Film insgesamt auch nicht schlechter, es wird nur von der 3D Fassung abgeraten, die 2D würde vollkommen reichen.
Technik in der Kritik unterzubringen ist an sich richtig. Nur diese Detaillverliebtheit ist für den normalen Spieler einfach zu viel. Im Vergleich zum normalen Kinogänger.
Animationsfilme haben sich in den letzten Jahren technisch kaum weiterentwickelt, in Relation zu CGI Computereffekten, oder der generellen Computerleistung, dennoch wird es ihnen nicht negativ nahegelegt. Oder die unscharfen Texturen einiger Steine in Avatar von James Cameron.
Spiele werden in einfach alles zerlegt. Wann hat man schonmal was über den Negativpunkt Synchronisation in einem Film gehört? Oder Logikfehler wie die Fackel in Avator von James Cameron? Hey, auf dem Planeten gibt es kein Sauerstoff -> Held läuft mit Fackel rum. In Spielen wird sowas abgestraft. Richtig abgestraft.
In Filmreviews findet es allenfalls Erwähnung, der Film sei reine Unterhaltung und nichts für Philosophen. Damit wird die Wertung nicht direkt nach unten gedrückt, es wird verstärkt hingewiesen, wer damit seinen Spaß haben wird.
edit: es gibt auch technisch gute Spiele...
Zuletzt geändert von greenelve am 11.07.2013 17:50, insgesamt 3-mal geändert.
- KATTAMAKKA
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Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie
Noch eine wunderbare Post :wink:Sharkie hat geschrieben:Dermer hat geschrieben:Videospiele mögen noch so artistisch sein, sie bleiben nur ein Hobby, nichts weltbewegendes.Dermer hat geschrieben:Und ja, Spiele sind eben Freizeithobbies.Woher kommt eigentlich immer diese latent vereinnahmende Normativität? Ständig versuchen hier irgendwelche Leute, einem irgendwelche vermeintlich objektiv vorliegenden Ist-Zustände als das Maß der Dinge zu verkaufen, weil das ja "nunmal" "eben" "halt so ist". Dabei sollte man meinen, die Beiträge von mr archer, Kajetan und Wulgaru hätten mittlerweile hinreichend verdeutlicht, dass es sehr wohl ein Publikum gibt, das in Spielen mehr als billige Unterhaltung sehen will. Nicht, dass gegen billige Unterhaltung generell etwas einzuwenden wäre - aber das ist zumindest für mich kein Niveau, auf dem ich nach mehr als 20 Jahren Beschäftigung mit Computerspielen stehenbleiben möchte.elZorro hat geschrieben:Zocken ist zu 99% ein schönes Hobby, mehr nicht.
- KATTAMAKKA
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Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie
Und noch eine , ausgenommen der etwas überflüssigen und missverständlichen Spitze im Hinblick auf der Post von Sharkie :wink:Sir Richfield hat geschrieben:Wer aufgrund der Produktionskosten, Umsätze der Branche und dem Preis im Laden von billiger Unterhaltung ausgehen will, ist mir ein Rätsel.Sharkie hat geschrieben:Dabei sollte man meinen, die Beiträge von mr archer, Kajetan und Wulgaru hätten mittlerweile hinreichend verdeutlicht, dass es sehr wohl ein Publikum gibt, das in Spielen mehr als billige Unterhaltung sehen will.
Wieso sich ein Waffenporno jetzt nicht mit einem 50 Shades of Grey messen darf, auch...
Aber hier in Deutschland bringt das ja noch weniger als sonstwo. Ich meine, wir leben in einem Land, in dem die Eliten das Internet abschätzig betrachten müssen, um dazuzugehören.
In dem Journalisten sich gerade um den eigenen Job schreiben, wenn sie Snowden dissen. (Die Bereitschaft, für solche Leute eine Quelle sein zu wollen, schätze ich als gering ein.)
Obschon, was rede ich? Ich muss nur Leistungsschutzgesetz sagen, damit ein jeder sehen möge, wie es um "Den Journalismus" hier steht.
Es muss sich halt jeder individuell entscheiden, ob er auch zu "der Elite" gehören will... oder einfach macht, was ihm Spaß bringt.
PS: Ich weiß nicht, ob ich das überhaupt so möchte, dass Spiele in die Mainstream Medien kommen...
Ich meine, wenn eine Hegenbarth rauf und runter gefeiert wird, und Frau Meyer ihre seltsamen Patriachatsfatasien aus den Händen gerissen werden, was glaubt ihr denn, welche Spiele ihr im Spiegel sehen werdet? Ich sehe da schon tolle Berichte über Cryteks neustes Social Media Game, weil die Jungs ja so dolle Erfolgreich aus Deutschland sind. Oder über den neusten Müllwagen Simulator, weil das ja so voll krass Anarchie ist... Und so Meta, wenn man im Spiel Berufe spielt...
Zuletzt geändert von KATTAMAKKA am 11.07.2013 18:22, insgesamt 3-mal geändert.
- SethSteiner
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Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie
@greenelve
Als ich sagte, 3D wird viel öfter erwähnt, meinte ich nicht die Erwähnung von 3D, sondern meinte die Kritik direkt in Zusammenhang mit dem Werk. Also: Der Film ist in 3D, die Technik wird aber bis auf wenige Stellen gar nicht benutzt, trotzdem will man 15 Euro haben" oder "Der Film nutzt 3D aber so schlecht sah es noch nirgends aus, obwohl man mit 3D Kameras drehte" oder etwas in der Art. Mit anderen Worten, man macht genau das was auch bei Spielen gemacht wird. Beim Rest allerdings ist das kaum der Fall und das ist ja wie gesagt auch kein Wunder, die Techniker in Filmen machen ihre Arbeit eben einfach besser als die der Videospiele. Gerade bei CGI würde ich aber widersprechen, dass sie sich nicht weiterentwickelten, nur schon ein Toy Story ist halt besser als was heute so produziert wird. Was soll man ihnen schon anlasten? Mir ist bei Avatar auch kein matschtexturierter Stein aufgefallen.
Und nein, in Spielen wird sowas nicht abgestraft. Ganz und gar nicht. In Spielen ist es erstaunlich wie schlecht die Arbeit sein kann, die Spiele erhalten trotzdem noch gute Wertungen. Man schaue sich nur Call of Duty an, das ja geradezu ein Musterexemplar dafür ist, wie in dieser Generation sich technisch nichts entwickelt hat.
Als ich sagte, 3D wird viel öfter erwähnt, meinte ich nicht die Erwähnung von 3D, sondern meinte die Kritik direkt in Zusammenhang mit dem Werk. Also: Der Film ist in 3D, die Technik wird aber bis auf wenige Stellen gar nicht benutzt, trotzdem will man 15 Euro haben" oder "Der Film nutzt 3D aber so schlecht sah es noch nirgends aus, obwohl man mit 3D Kameras drehte" oder etwas in der Art. Mit anderen Worten, man macht genau das was auch bei Spielen gemacht wird. Beim Rest allerdings ist das kaum der Fall und das ist ja wie gesagt auch kein Wunder, die Techniker in Filmen machen ihre Arbeit eben einfach besser als die der Videospiele. Gerade bei CGI würde ich aber widersprechen, dass sie sich nicht weiterentwickelten, nur schon ein Toy Story ist halt besser als was heute so produziert wird. Was soll man ihnen schon anlasten? Mir ist bei Avatar auch kein matschtexturierter Stein aufgefallen.
Und nein, in Spielen wird sowas nicht abgestraft. Ganz und gar nicht. In Spielen ist es erstaunlich wie schlecht die Arbeit sein kann, die Spiele erhalten trotzdem noch gute Wertungen. Man schaue sich nur Call of Duty an, das ja geradezu ein Musterexemplar dafür ist, wie in dieser Generation sich technisch nichts entwickelt hat.
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Nanimonai
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Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie
Sehr häufig. Nur eben nicht bei großen Produktionen, die auch im Kino laufen. Deutschland hat nun mal die mit Abstand beste Synchronisierung der Welt und besonders bei Kinofilmen ist das ganz selten negativ zu kritisieren. Anders sieht es da bei kleineren, vornehmlich asiatischen Produktionen aus, wo tatsächlich sehr schlechte Synchronstudios beauftragt werden.greenelve hat geschrieben:Wann hat man schonmal was über den Negativpunkt Synchronisation in einem Film gehört?
Und leider scheint es so, als ob diese Synchronstudios bei der Spielevertonung auch häufig den Zuschlag kriegen.
Und wenn man dann mal hochwertige Synchronsprecher verpflichtet, lässt man diese ihre Sätze einsprechen, ohne dass sie das dafür notwendige Bildmaterial zu Gesicht bekommen und so treffen leider auch eigentlich gute Synchronsprecher sehr oft den falschen Ton.
In dem Bereich muss sich noch sehr viel tun (allerdings muss man auch anerkennen, dass es merklich besser geworden ist in den letzten Jahren).
- Obstdieb
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Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie
Na. Das ist nun wirklich subjektiv zu sehen, ich persönlich kann mit Deutscher Synchro überhaupt nichts anfangen, ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte mal, einen Film auf Deutsch gesehen habe. Muss schon Jahre her sein.Nanimonai hat geschrieben: Deutschland hat nun mal die mit Abstand beste Synchronisierung der Welt und besonders bei Kinofilmen ist das ganz selten negativ zu kritisieren.
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Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie
Sowohl bei asiatischen Filmen, als auch bei Spielen wird mittlerweile deutlich mehr Geld investiert. Und damit steigt auch die Qualität.Nanimonai hat geschrieben:Sehr häufig. Nur eben nicht bei großen Produktionen, die auch im Kino laufen. Deutschland hat nun mal die mit Abstand beste Synchronisierung der Welt und besonders bei Kinofilmen ist das ganz selten negativ zu kritisieren. Anders sieht es da bei kleineren, vornehmlich asiatischen Produktionen aus, wo tatsächlich sehr schlechte Synchronstudios beauftragt werden.greenelve hat geschrieben:Wann hat man schonmal was über den Negativpunkt Synchronisation in einem Film gehört?
Und leider scheint es so, als ob diese Synchronstudios bei der Spielevertonung auch häufig den Zuschlag kriegen.
Und wenn man dann mal hochwertige Synchronsprecher verpflichtet, lässt man diese ihre Sätze einsprechen, ohne dass sie das dafür notwendige Bildmaterial zu Gesicht bekommen und so treffen leider auch eigentlich gute Synchronsprecher sehr oft den falschen Ton.
In dem Bereich muss sich noch sehr viel tun (allerdings muss man auch anerkennen, dass es merklich besser geworden ist in den letzten Jahren).
Diese asiatischen Filmen, so es sie heute noch gibt, mit schlechter Synchro, werden in Mainstreammedien kaum vorgestellt. :/
Bei Filmen, laut den ganzen Werbedokus, sehen die Sprecher den Film die ganze Zeit über...bei Spielen soll das ja nicht der Fall sein. Ein weiterer Grund warum der Qualitätsunterschied besteht. :/
@SethSteiner:
Und doch geht es bei Film 3D nur um die Information ob sich der Aufpreis lohnt. Die Technik wird kaum auseinander genommen. Schaut man sich hingegen an was für ein Zeug über Spiele losgelassen wird in Foren... welcher Kinogänger kennt schon die Bilder pro Sekunde auf der Leinwand?
Insgesamt, um mal wieder etwas zurückzukommen, Filmkritiken werten mehr das Gesamte, geben zumeist eine Textwertung ab in Form des Fazits, bei Spielen hingegen wird jeder Punkt einzeln unter die Lupe genommen und am Ende in Zahlen zusammengefasst. :/
Es gibt auch Ausnahmen, zum Beispiel Golem. Die kommen zumindest ohne Zahlen, nur mit Fazit aus.
Zuletzt geändert von greenelve am 11.07.2013 18:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Nanimonai
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Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie
Nein, das ist nicht subjektiv, sondern objektiv nachvollziehbar. In Deutschland gibt es professionelle Ausbildungen zum Synchronsprecher, in den USA machen das hauptsächlich andere Schauspieler. Die müssen generell ja auch weniger synchronisieren als wir, weil doch eher wenige europäische Filme bei denen laufen. Einige Länder haben gar keine Synchronisierung (Holland, Dänemark , etc.), sondern lassen Filme im OmU laufen, die meisten anderen Länder haben in keinster Weise professionelle Studios dafür.Obstdieb hat geschrieben:Na. Das ist nun wirklich subjektiv zu sehen, ich persönlich kann mit Deutscher Synchro überhaupt nichts anfangen, ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte mal, einen Film auf Deutsch gesehen habe. Muss schon Jahre her sein.Nanimonai hat geschrieben: Deutschland hat nun mal die mit Abstand beste Synchronisierung der Welt und besonders bei Kinofilmen ist das ganz selten negativ zu kritisieren.
Ob Du persönlich lieber die Originalstimmen hörst, spielst dabei keine Rolle.
