Versuche es doch mal mit Lesen und Verstehen. Das würde für den Anfang reichen.Dermer hat geschrieben:@Benjamin
Die Zitate sind nicht vermischt. Hab nur den Absatz vergessen.
Trotzdem habe ich absolut kein Verständnis dafür, dass jemand wie Warren Spector, der genug Anhänger hat, so einen Stuss von sich gibt.
Warum interessieren ihn überhaupt die großen Medienvertreter? Macht er wirklich nur Spiele um soviel Geld und Ruhm wie möglich abzusahnen. Es sollte ihm und jedem anderen Videospieler egal sein was die BILD über ihn denkt.
Ich muss mich nicht über Videospiele profilieren und der "Respekt" von Menschen die ich nicht kenne und die keine Ahnung von mir, noch der Materie haben, ist mir unwichtig.
Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spielekritik
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godsinhisheaven
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Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie
- Kumbao
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Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie
Oder bei Spiegel Online Computerspiele lediglich eine Stunde angezockt werden. Und das dann auch noch voller Stolz wie ein Schild vor sich her getragen wird.Kajetan hat geschrieben:Ausreisser gibt es hier natürlich auch, wenn in den üblichen Bildstrecken Agentur-Material mit dummen Unterschriften zu Klick-Generatoren zusammengefrickelt werden, aber es bessert sich allmählich.
- mr archer
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Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie
Ich denke, dass Problem sind weniger die Leute da draußen. Das Problem ist eine bestimmte Spielerklientel, die nicht in der Lage ist, aus einer breiteren, allgemeinverständlichen Perspektive heraus kritisch und dabei gleichzeitig selbstbewusst ihr Medium zu reflektieren, bzw. eine solche Kritik zu ertragen. Man muss sich nur das aktuelle Gewese und ertappte Gezetere um Anita Sarkeesian ansehen. Wo ist denn die breite Spielerschaft, die sich wirklich mal ernsthaft auf eine Diskussion über "Gewalt" im Spiel einlassen würde und die dabei nicht sofort in irgendwelche Buthurt-Automatismen verfiele? Natürlich sind die Gründe für diese Situation vielfältig und haben eine lange Entwicklungsgeschichte. Aber allmählich darf man da doch ruhig mal etwas abgeklärter auftreten. Auch das Comic musste lange um seine Anerkennung als künstlerisch gleichberechtige Gattung kämpfen. Wenn wir als Spieler wirklich glauben, dass unser Medium etwas Substantielles beizutragen hat, dass hier Dinge hervorgebracht werden, die für den kulturellen Fortschritt des Menschen allgemein von Bedeutung sind und die in den allgemeinen gesellschaftlichen Kulturgut-Kanon gehören - dann sollten wir uns langsam mal fragen, ob wir uns selbst dafür nicht auch mal etwas bewegen müssen.
- Alter Sack
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Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie
Der alternde Altweise meldet sich wieder zu Wort und fordert wieder was das sich schon lange im Aufbau befindet. Kann einer diesem ewig gestrigen mal seine Tableten geben damit er die Reallität wieder mitbekommt. Hat wohl zu lange an Micky Epic rumgebastelt ...
- Usul
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Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie
Vermutlich sind diejenigen, die das Zitierte glauben, auch nicht das Problem. Hauptsächlich die Elitaristen unter den Spielern, die sich für was Besseres halten, sorgen mit dafür, daß einem das Kotzen kommt, wenn das Thema außerhalb der Auserwählten (="Core Gamer") zur Sprache kommt.mr archer hat geschrieben:Wenn wir als Spieler wirklich glauben, dass unser Medium etwas Substantielles beizutragen hat, dass hier Dinge hervorgebracht werden, die für den kulturellen Fortschritt des Menschen allgemein von Bedeutung sind und die in den allgemeinen gesellschaftlichen Kulturgut-Kanon gehören - dann sollten wir uns langsam mal fragen, ob wir uns selbst dafür nicht auch mal etwas bewegen müssen.
- Dermer
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Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie
@Usul
Ich habe also, dank der Fummelbedienung meines Handys und meinem damit einhergehenden Unvermögens, aus zwei Zitaten eins gemacht. Offensichtlich bin ich eines Warren Spectors, der immernoch schön von allen Seiten, für seine hohe Kunst, gelobt werden muss, nicht würdig.
Hättest du richtig gelesen, du kannst ja im Gegensatz zu mir lesen, dann mach es doch wenigsten auch bitte ordentlich, wäre dir aufgefallen, dass ich dem allmächtigen Spector seinen Veteranen-Status nicht abgesprochen habe.
Warum jetzt die ganze Welt anfangen soll Videospiele zu spielen, nur damit die Zeitungen ohne Bedenken anfangen können über diese zu berichten, das musst du mir wohl erklären.
Immerhin haben es sich Tageszeitungen ja eher zur Aufgabe gemacht über aktuelle, für die Menschen wichtige Gegebenheiten zu berichten.
Videospiele mögen noch so artistisch sein, sie bleiben nur ein Hobby, nichts weltbewegendes.
Ich habe also, dank der Fummelbedienung meines Handys und meinem damit einhergehenden Unvermögens, aus zwei Zitaten eins gemacht. Offensichtlich bin ich eines Warren Spectors, der immernoch schön von allen Seiten, für seine hohe Kunst, gelobt werden muss, nicht würdig.
Hättest du richtig gelesen, du kannst ja im Gegensatz zu mir lesen, dann mach es doch wenigsten auch bitte ordentlich, wäre dir aufgefallen, dass ich dem allmächtigen Spector seinen Veteranen-Status nicht abgesprochen habe.
Warum jetzt die ganze Welt anfangen soll Videospiele zu spielen, nur damit die Zeitungen ohne Bedenken anfangen können über diese zu berichten, das musst du mir wohl erklären.
Immerhin haben es sich Tageszeitungen ja eher zur Aufgabe gemacht über aktuelle, für die Menschen wichtige Gegebenheiten zu berichten.
Videospiele mögen noch so artistisch sein, sie bleiben nur ein Hobby, nichts weltbewegendes.
- Usul
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Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie
Ganz genau so ist es. Hinweg.Dermer hat geschrieben:@Usul
Ich habe also, dank der Fummelbedienung meines Handys und meinem damit einhergehenden Unvermögens, aus zwei Zitaten eins gemacht. Offensichtlich bin ich eines Warren Spectors, der immernoch schön von allen Seiten, für seine hohe Kunst, gelobt werden muss, nicht würdig.
EDIT: Der größte Teil deiner Fragen ist schon in diesem Thread explizit oder implizit beantwortet. Daher bleibe ich bei meiner schnippischen Reaktion hier.
Zuletzt geändert von Usul am 11.07.2013 10:49, insgesamt 1-mal geändert.
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johndoe1388741
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Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie
(Zitat:)
"Die Qualität des Spielejournalismus erinnert mich an die Amateur-Fanzines der Science Fiction, Comics und Filme, bevor die Massenmedien diesen Teil der Popkultur für sich entdeckten."
(Zitat ende)
Der Bekanntheitsgrad, die Akzeptanz, der Trend und die Anzahl der Nutzer soll weiter steigen. Ich empfinde die Situation nicht so drastisch, wie Herr Warren Spector diese einschätzt. Die Zeiten, die er beschreibt, waren ganz am Anfang zu C64, Amiga und Atari Zeiten. In den nachfolgenden Plafftorm-Generationen, stiegen alle geforderten Wünsche stetig an. Ich schätze, dass man sich in der Unterhaltungsbranche, neben Film und Musik, mittlerweile schon fest integriert und gut positioniert hat. Verkaufszahlen bestätigen das. Die Ausgangslage ist noch nie so positiv und präsent gewesen. Was man daraus machen wird, bleibt eine ganz andere Frage!?
(Zitat:)
"Keine Spieler. Keine Professoren. Keine Spielemacher. Normale Leute."
(Zitat ende)
Normal Spiele-Journalisten gab es in der Anzahl, auch noch nie so reichhaltig, wie in diesen Zeiten.
(Zitat:)
"Uns fehlt eine Art der Kritik bzw. der historischen Analyse, die dafür sorgen könnte, dass die Gesellschaft Spiele als mehr betrachtet als ein Mittel, einem Über-Zwanzigjährigem oder einer Über-Dreißigjährigen Geld aus der Tasche zu ziehen."
(Zitat ende)
Auf der einen Seite, fordert Herr Warron Spector, dass das Image des Unterhaltungs-Mediums "Spiele" verbessert, vergrößert und gesellschaftlich, historisch und somit Kulturell als Kunst anerkannt wird. Des weiteren soll die Art der Informationspolitik der Spiele geändert und aus seiner Sicht positiv verbessert werden. Um das Wachstum zu beschleunigen und letztenendes noch bessere Spiele hervor zu bringen.
Zu der Methode, bezieht er sich auf die historische Analyse von Spielen.
Im Kern (Kernelemente, die das Genre definieren) haben sich die Spiele kaum verändert. Aber die Hülle (Audio- u. Visuell, Art der Steuerung, Story, Präsentation usw.) und vor allem im Bereich der Geschäftspolitik und der Geschäftsmodelle, wie auch der Plattformen, entwickelt sich Spiele stetig weiter.
Soll man den Schwerpunkt tatsächlich verlagern und sich hauptsächlich auf die historische Hülle konzentrieren, um den Stillstand und die Gewichtung des Kerns abzuschwächen und leicht zu erkennende Unterschiede und Fortschritte, die für Jedermann zu erkennen sind, aufzuzeigen und somit in den Vordergrund stellen? Selektierte, einfach zu verstehende, positive Faktoren in den Vordergrund und negative Faktoren in den Hintergrund?
"Die Qualität des Spielejournalismus erinnert mich an die Amateur-Fanzines der Science Fiction, Comics und Filme, bevor die Massenmedien diesen Teil der Popkultur für sich entdeckten."
(Zitat ende)
Der Bekanntheitsgrad, die Akzeptanz, der Trend und die Anzahl der Nutzer soll weiter steigen. Ich empfinde die Situation nicht so drastisch, wie Herr Warren Spector diese einschätzt. Die Zeiten, die er beschreibt, waren ganz am Anfang zu C64, Amiga und Atari Zeiten. In den nachfolgenden Plafftorm-Generationen, stiegen alle geforderten Wünsche stetig an. Ich schätze, dass man sich in der Unterhaltungsbranche, neben Film und Musik, mittlerweile schon fest integriert und gut positioniert hat. Verkaufszahlen bestätigen das. Die Ausgangslage ist noch nie so positiv und präsent gewesen. Was man daraus machen wird, bleibt eine ganz andere Frage!?
(Zitat:)
"Keine Spieler. Keine Professoren. Keine Spielemacher. Normale Leute."
(Zitat ende)
Normal Spiele-Journalisten gab es in der Anzahl, auch noch nie so reichhaltig, wie in diesen Zeiten.
(Zitat:)
"Uns fehlt eine Art der Kritik bzw. der historischen Analyse, die dafür sorgen könnte, dass die Gesellschaft Spiele als mehr betrachtet als ein Mittel, einem Über-Zwanzigjährigem oder einer Über-Dreißigjährigen Geld aus der Tasche zu ziehen."
(Zitat ende)
Auf der einen Seite, fordert Herr Warron Spector, dass das Image des Unterhaltungs-Mediums "Spiele" verbessert, vergrößert und gesellschaftlich, historisch und somit Kulturell als Kunst anerkannt wird. Des weiteren soll die Art der Informationspolitik der Spiele geändert und aus seiner Sicht positiv verbessert werden. Um das Wachstum zu beschleunigen und letztenendes noch bessere Spiele hervor zu bringen.
Zu der Methode, bezieht er sich auf die historische Analyse von Spielen.
Im Kern (Kernelemente, die das Genre definieren) haben sich die Spiele kaum verändert. Aber die Hülle (Audio- u. Visuell, Art der Steuerung, Story, Präsentation usw.) und vor allem im Bereich der Geschäftspolitik und der Geschäftsmodelle, wie auch der Plattformen, entwickelt sich Spiele stetig weiter.
Soll man den Schwerpunkt tatsächlich verlagern und sich hauptsächlich auf die historische Hülle konzentrieren, um den Stillstand und die Gewichtung des Kerns abzuschwächen und leicht zu erkennende Unterschiede und Fortschritte, die für Jedermann zu erkennen sind, aufzuzeigen und somit in den Vordergrund stellen? Selektierte, einfach zu verstehende, positive Faktoren in den Vordergrund und negative Faktoren in den Hintergrund?
Zuletzt geändert von johndoe1388741 am 11.07.2013 10:51, insgesamt 1-mal geändert.
- Kajetan
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Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie
Und genau deswegen braucht es Vorreiter, nennen wir sie ruhig Avantgarde, die mit der Fackel der Aufklärung nach und nach auch das verbohrteste Hirn mit Erleuchtung erhellen. Es braucht Vorbilder und Beispiele. Es braucht Alternativen.mr archer hat geschrieben:Ich denke, dass Problem sind weniger die Leute da draußen. Das Problem ist eine bestimmte Spielerklientel, die nicht in der Lage ist, aus einer breiteren, allgemeinverständlichen Perspektive heraus kritisch und dabei gleichzeitig selbstbewusst ihr Medium zu reflektieren, bzw. eine solche Kritik zu ertragen.
Was immer dann jeder daraus macht, das ist dann wieder die Sache jedes Einzelnen, aber wenn niemand da ist, der zur Bewusstseinserweiterung beiträgt, kann auch keine Bewusstseinserweiterung stattfinden. Oder wir müssen darauf hoffen, dass X-Men-mäßig in den Gehirnen der Leute eine plötzliche Mutation zu mehr Erkenntnis und Reflexion führt.
- Kumbao
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Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie
Wobei es ja mal interessant waere, was denn so journalistisch moeglich waere. Ein literarisches Quartett mit Videospielen? Dreiseitige Feuilleton-Artikel in der SZ? Alles durchaus moeglich, aber dann braucht es kompetente Leute, deren Leidenschaft Videospiele sind. Und mutige Produzenten, die Videospiele eben nicht bloss auf Kinderkram und Handyspielchen reduzieren. Und da sind wir leider meilenweit von entfernt.
- Alter Sack
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Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie
Mit welcher Erleuchtung ... "der einen richtigen Erleuchtung"?Kajetan hat geschrieben:Und genau deswegen braucht es Vorreiter, nennen wir sie ruhig Avantgarde, die mit der Fackel der Aufklärung nach und nach auch das verbohrteste Hirn mit Erleuchtung erhellen. Es braucht Vorbilder und Beispiele. Es braucht Alternativen.
Was immer dann jeder daraus macht, das ist dann wieder die Sache jedes Einzelnen, aber wenn niemand da ist, der zur Bewusstseinserweiterung beiträgt, kann auch keine Bewusstseinserweiterung stattfinden. Oder wir müssen darauf hoffen, dass X-Men-mäßig in den Gehirnen der Leute eine plötzliche Mutation zu mehr Erkenntnis und Reflexion führt.
Das ist ziemliches Geschwafel. Es gibt nicht den einen richtigen Weg ... Das ganze ist ein evolutionärer Prozess. Den kann man nicht steuern und das ist auch gut so. Deshalb ist eine Forderung nach einem anderen Journalismus auch Schwachsinn. Er wird sich entwickeln wenn die Menschen bereit sind diesen anzunehmen. Und da die ersten Alltagsmedien schon darauf vermehrt eingehen wird sich auch was entwickeln. In welche Richtung werden wir dann sehen ... und obs einem dann gefällt oder nicht ist dann persönliches Schicksal. Deswegen sind diese Vorderungen eines Herrn Spector wieder so ein Müll den keiner braucht. Es ist das typische Bedürfnis nach Aufmerksamkeit eines sich nicht weiterentwickelden Menschen.
Zuletzt geändert von Alter Sack am 11.07.2013 11:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Nanimonai
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Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie
Die Sueddeutsche wollte ich auch als Beispiel anbringen. Allerdings mit der gegenteiligen Argumentation.Kajetan hat geschrieben: Man kann zum Beispiel in der Süddeutschen (ja, genau die) seit mehr als einem Jahr immer wieder richtig gute Artikel über Videospiele finden, die von Leuten mit entsprechendem Knowhow geschrieben wurden.
Die "immer wieder richtig guten Artikel" sehe ich nicht, ich finde sie noch nicht mal in akzeptabler Anzahl, wenn ich danach suche. Wie viele waren das 2013? Einer? Zwei? Und wo findet man die? Im Reiter Kultur findet man "Kino, Kunst, Musik, Literatur", aber keine Spiele. Im Bereich "Spiele" findet man Links zu Browsergames. "Digital" übernimmt alles andere an neuen Medien.
Kurzum: Es gibt für so ziemlich jeden Scheiß eine eigene Unterkategorie. Computer- und Videospiele werden davon ausgegrenzt. Sie sind nahezu nicht existent in der Sueddeutschen.
- Kumbao
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Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie
Alter Sack:
Natuerlich ist es ein evolutionaerer Prozess. Aber warum darf man den denn nicht diskutieren? Und das es momentan an Alternativen zum gaengigen Spielejournalismus mangelt ist doch auch ein Fakt. Und das man alles schlucken muss, was einem serviert wird ist ebenfalls totaler Bloedsinn.
Ach so, und mach doch bitte Deine eigene Forderung nach Weiterentwicklung wahr und schreib Forderung ab jetzt auch mit "f". Dankeschoen.
Natuerlich ist es ein evolutionaerer Prozess. Aber warum darf man den denn nicht diskutieren? Und das es momentan an Alternativen zum gaengigen Spielejournalismus mangelt ist doch auch ein Fakt. Und das man alles schlucken muss, was einem serviert wird ist ebenfalls totaler Bloedsinn.
Ach so, und mach doch bitte Deine eigene Forderung nach Weiterentwicklung wahr und schreib Forderung ab jetzt auch mit "f". Dankeschoen.
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nawarI
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Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie
Möglich wäre so einiges, aber in diesem Fall scheitert es schon an der Hardware. Nicht jeder ist bereit ca 200€ Anschaffungskosten für eine aktuelle Konsole auszugeben. Nächstes Jahr wirds noch teurer. Würde es ausführliche Videospielartikel geben, würde der Standardzeitungsleser das ganze vielleicht überfliegen, sich aber kaum damit gedanklich beschäftigen, weil es zu viel kosten würde wirklihc in die Materie einzusteigen.Kumbao hat geschrieben:Wobei es ja mal interessant waere, was denn so journalistisch moeglich waere. Ein literarisches Quartett mit Videospielen? Dreiseitige Feuilleton-Artikel in der SZ? Alles durchaus moeglich, aber dann braucht es kompetente Leute, deren Leidenschaft Videospiele sind. Und mutige Produzenten, die Videospiele eben nicht bloss auf Kinderkram und Handyspielchen reduzieren. Und da sind wir leider meilenweit von entfernt.
Bei Filmen, Musik und Büchern verhält es sich anders, weil dazu kein zusätzliches Equipment nötig ist (einen DVD-Player oder CD-Spieler müsste wirklich jeder zuhause stehen haben).
Videospiele gehen auch an der Zielgruppe vorbeh: technikbegeisterte Spieler gehen sowieso in Internet-Foren und geben dort ihre Meinung kund tun. (Beispiel: Hier)
Allgemein sind Videospiele aber nicht wirklich geeignet literarisch unter die Lupe genommen zu werden. Bei Tomb Raider könnte mal Lost-Vergleiche ziehen und sagen dass die zwei Pistolen, die Lara am Ende benutzt einen Übergang zu den alten Teilen darstellen. Mir hat TR aber vor allem Spaß gemacht, wenn ich grad im Blutrausch war und meine Gegner wie Moorhüner niedergestreckt habe. Versuch das mal einem Zeitungsleser klarzumachen!
Klar gibt es Ausnahmen - ein Kumpel von mir würde sich über eine ausführliche Analyse mitsamt literarischem Hintergrund zu Bioshock Infinite freuen und ich hab paar Jahren eine überaus interessante Seite zu Shadow of the Colossus verschlungen, aber dies sind doch eher die Ausnahmen.
Selbst Heavy Rain, das viel wert auf eine erwachsene Erzählweise legt, will ich wegen teils massiven Plot-Löchern nicht näher analysieren.
- Alter Sack
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Re: Spielkultur: Warren Spector hofft auf neue Form der Spie
@kumbao:
Danke wird korrigiert :wink:
Klar darf man darüber diskutieren. Aber eine "F"ordeung nach einem bestimmten Journalismus hat für mich immer was befremdliches. Sowas muss sich entwickeln. Sowas darf man nicht fordern.
Edit: Achso und wenn sich der Journalismus nich in die Richtung entwickeln wird (was ich nicht glaube) wirst du es wohl oder übel doch schlucken müssen. Du kannst es dann zwar kritisieren aber nicht ändern.
Danke wird korrigiert :wink:
Klar darf man darüber diskutieren. Aber eine "F"ordeung nach einem bestimmten Journalismus hat für mich immer was befremdliches. Sowas muss sich entwickeln. Sowas darf man nicht fordern.
Edit: Achso und wenn sich der Journalismus nich in die Richtung entwickeln wird (was ich nicht glaube) wirst du es wohl oder übel doch schlucken müssen. Du kannst es dann zwar kritisieren aber nicht ändern.
Zuletzt geändert von Alter Sack am 11.07.2013 11:42, insgesamt 1-mal geändert.
