Kein Spiel hat es bislang geschafft, wirklich neue Impulse zu setzen. Aber genau das müsste ein Spiel tun, sonst ist es nur ein weiteres MMO neben WoW.
Über eine Verlagerung des Shops rege ich mich nicht auf. Da habe ich mit Neverwinter oder STO schon bedeutend krassere Gängelungen zum Kohleabdrücken erlebt - was im Grunde nichts Schlimmes ist. "Ingame-Wirtschaftskreisläufe" (Was für n scheiss Wort) erfahren ohnehin ein stetes Ungleichgewicht durch die Differenz zwischen Vielspieler und Gelegenheitsspieler. Auf Dauer ist dieser Spagat nicht zu schaffen. Ein Ingame-Shop könnte - richtig eingesetzt - sogar Abhilfe schaffen. Auf das Gleichgewicht kommt es an.
Jetzt könnte man mir natürlich sagen: "Hey, du bist doch blöd, echtes Geld in ein Spiel zu investieren, nur damit du nicht farmen gehen musst." Aber unter der Annahme des bekannten Spruches "Zeit ist Geld" investieren wir letztenendes nicht alle Geld? Es gibt Spieler, die 1000 Tage an Vollzeit in ihre Charaktere gesteckt haben. 1000 Tage (um himmels willen, Tage), in denen sie hätten produktiv sein - für echtes Geld hätten arbeiten gehen können. Wo ist der Unterschied? Ob sie nun einen Tag lang Klumpatsch(TM) für ihre blöde Axt farmen gehen, oder einen Tag lang IRL Pizza austragen und sich die Axt dann für Echtgeld kaufen?
Es ist doch beides gleich bescheuert
