Xbox One: Family-Sharing: Ist wohl eher zum Reinschnuppern gedacht

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Sylver001
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Re: Xbox One: Family-Sharing: Ist wohl eher zum Reinschnuppe

Beitrag von Sylver001 »

Obs gerecht oder ungerecht war, spielt keine Rolle. Am Ende hat die "Gerechtigkeit" erstmals seit langem gesiegt.. No-DRM .. das ist alles was zählt. Wenn die Features doch so toll waren, warum sind sie eingeknickt? .. Das ist wie mit der: Überwachung und wer keine Leiche im Keller hat, braucht sich nicht fürchten" Sache.

Und ehrlich gesagt.. hätte ich kein Bock auf jedes Horst Game "Umtausch bei Nichtgefallen ist ausgeschlossen" drauf zu tippen.. Das ist schon bei Steam und Origin extrem nervig...

Oder wenn einer feststellt, die Konsole ist kacke, will sie zurück geben und bekommt zwar seine Gutschrift für den Horst, aber alle Games kann er wegwerfen. Wirklich, ein geiles System.

Und mal Hand aufs Herz, wer hat noch nicht bei nem Game mal total daneben gegriffen?
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Hardtarget
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Re: Xbox One: Family-Sharing: Ist wohl eher zum Reinschnuppe

Beitrag von Hardtarget »

Ash2X hat geschrieben:
Für die,die es noch nicht mitbekommen haben: Es lohnt sich für die Firmen kaum noch nur 60€ für einen Titel zu nehmen und wenn der Preis fällt ist es kaum noch rentabel...aber sie verdienen zumindest etwas dran.Beim Gebrauchtmarkt bekommen sie garnichts.Früher als die Spiele noch 2-5 Millionen gekostet haben war das kein Problem,da die Gewinnspanne deutlich größer war.
Also bitte beschwert euch nicht wenn die Entwickler in neue kreative Projekte in Zukunft noch weniger Geld investieren,während ihr euch einen neuen Titel bei Gamestop oder von Kumpels kauft anstatt zumindest 4-6 Wochen auf den Preisverfall zu warten.
ich hab mir soooo viele spiele neu gekauft mit geld das ich durch den verkauf von alten spiele bekommen habe! das hätte ich ohne gebrauchthandel nie gemacht ! und ich geh mal davon aus das ich da nicht der einzigste bin. zu glauben das man mehr einnahmen hat wenn man den gebrauchtmarkt vernichtet ist absoluter blödsinn. und das die kosten für spiele immer mehr steigen ist ja wohl nicht mein problem oder ? wie ich die 60 euro für die spiele auftreiben soll interessiert die herren spieleentwickler ja auch nen feuchten furz! wird vielleicht mal zeit für effektivere, leichter zu programmierende engines, die auch mal länger als 1 spiel halten?? das meiste geld verpulvern die eh in werbung und erzählen uns dann wie teuer die entwicklung war, ja ne is klar :mrgreen: .
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Sylver001
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Re: Xbox One: Family-Sharing: Ist wohl eher zum Reinschnuppe

Beitrag von Sylver001 »

edit: zum obigen Beitrag:

Ein DRM System wie das UrHorstKonzept hätte noch eine größere Folge für die Industrie.. es wäre das Ende des Experimentierens.. denn wenn man weiß das man nen Fehlkauf net Rückgängig machen kann, werden in Zukunft nur noch CODz, Fifa, Beatlefeld und GTA verkauft.. bei allem anderen werden die Leute sensibilisiert.. auch super.
BMWfreak19
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Re: Xbox One: Family-Sharing: Ist wohl eher zum Reinschnuppe

Beitrag von BMWfreak19 »

Ich weiß gar nicht warum MS nicht konsequent mal auf eigentlich gar nicht so dummen Ideen beharrt.

Sie wollen in Zukunft ja verstärkt Lizenzen für Software jeglicher Art verkaufen, die dann nach einiger Zeit ablaufen. Bei Office können das mehrere Jahre sein, bei Spielen eben ein paar Wochen.

Oftmals werden Spiele gebraucht gekauft, weil sie außer 6h (guten) Singleplayer nicht viel zu bieten haben. 60 Euro sind dafür übertrieben viel Geld, es wird sich nicht gut verkaufen. Ich hab auch keinen nennenswerten Mehrwert, dass ich das Spiel bis an mein Lebensende behalten darf, weil es mich vllt gar nicht so interessiert (weswegen dann oft weiterverkauft wird).

Was MS und Sony machen könnten, wäre Zeitlizenzen für Spiele anzubieten. Zahle 20-30€ und erkaufe dir damit die Lizenz für einen Monat.
Die Lizenz kann nicht weitergeben werden, etc., also kein Gebrauchtspielemarkt. Mehr Leute werden diese Lizenz kaufen, weil sie eben nur die 6h SP spielen wollen und dann das Spiel nicht mehr anrühren werden. Der Preis den sie zahlen ist auch in etwa ähnlich, verglichen mit dem Neukaufpreis und dem was man durch den schnellen Wiederverkauf bekommen hätten. Der Unterschied ist, dass man weniger Aufwand hat und kein Geld am Entwickler/Publisher vorbeifließt.

Und wer das Spiel für immer im Schrank haben will, kann nach wie vor 60€ zahlen und hat alle damit einhergehenden Rechte, auch die des Weiterverkaufs, nur das dieser Weg jetzt eben weniger lukrativ ist, ohne das eine Partei einen Nachteil bekommt (eigentlich Win/Win).

Das Modell mag nicht für jede Art von Spielen funktionieren, aber doch für einige (Uncharted Serie, Zeug wie Heavy Rain, God of War, alles was ein paar Stunden SP Unterhaltung gibt).

Wenn man sich später dann doch dafür entscheidet das Spiel zu kaufen, zahlt man den bereits bezahlten Preis entsprechend weniger.
Marobod
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Re: Xbox One: Family-Sharing: Ist wohl eher zum Reinschnuppe

Beitrag von Marobod »

Ash2X hat geschrieben:Obs den Leuten gefällt oder nicht: Der Mann hat,neben dem üblichen Schwall, recht.
MS hat alles falsch kommuniziert während die sensationsgleile Presse und Spieler aber leider auch noch eine völlig falsche Einschätzung von dem Thema haben.Während die Presse nach irgendetwas sucht womit man den größten Computerkonzern schaden kann denken die Spieler größtenteils das sie jeglichen Fortschritt auch noch umsonst bekommen.Die Publisher stopfen sich die Taschen voll wenn sie über 40 Millionen Euro in ein Spiel investiert haben und nur 20 Millionen an Einnahmen verzeichnen.Das kriegen die schon raus - wenn das Spiel gut ist verkauft sichs doch sowieso.Da stört sicherlich nicht das sie am mittlerweile milliardenschweren Gebrauchtmarkt nochmal 10 Millionen Umsatz mit dem Spiel gemacht wurde...das schaffen sie schon.
Der Vergleich mit Filmen ist genauso lächerlich,haben sie nicht nur das 100-Fache des Zielpublikums,mehr Einnahmequellen (Kino,BD,DVD,download,TV-Lizenzen) und eine deutlich höhere Gewinnspanne.Zudem machen selbst erfolglose Filme häufig mehr Geld als ein relativ erfolgreiches Spiel.

Für die,die es noch nicht mitbekommen haben: Es lohnt sich für die Firmen kaum noch nur 60€ für einen Titel zu nehmen und wenn der Preis fällt ist es kaum noch rentabel...aber sie verdienen zumindest etwas dran.Beim Gebrauchtmarkt bekommen sie garnichts.Früher als die Spiele noch 2-5 Millionen gekostet haben war das kein Problem,da die Gewinnspanne deutlich größer war.
Also bitte beschwert euch nicht wenn die Entwickler in neue kreative Projekte in Zukunft noch weniger Geld investieren,während ihr euch einen neuen Titel bei Gamestop oder von Kumpels kauft anstatt zumindest 4-6 Wochen auf den Preisverfall zu warten.

Ich dachte erst Du meinst das ironisch O.0
(Dein bla ueber "Fortschritt" laß ich als gaga mal stehen)

Die Preispolitik ist immer ein Zweischneidiges Schwert fuer den Hersteller.
Zum einen wollen Produzenten der Spiele ihre Titel los werden zum anderen muessen es immer die besten und groeßten graphischen Blender sein gekoppelt mit irgendwelchen Namen aber dafuer schwacher Story und KI (Michael Bay oder Uwe Boll lassen grueßen wenn man immer auf Filme hinschaut). Das das die Kosten der Ressourcen anch oben treibt ist klar, der Erfolg von Indietiteln und auch "Oldschool"-Graphikspielen bei Kickstarter oder Titel wie Minecraft zeigen jedoch,daß es dem Spieler in erster Linie um das Sppielgefuehl geht , nicht um die geilen und orgasmischen Graphikeffekte.
Ich lehne schoene Graphik nicht ab, wenn das Spielgefuehl dazu paßt. Siehe Morrowind , das war seinerzeit echt schoen, und ist heute noch mein Lieblingsspiel der Elder Scrolls Reihe, ich liebe Ocarina of Time, damals echt schick ich zieh es heute noch anderen Spielen vor,da hat das Spiel noch mit seinen Mechanismen und seiner Spieldauer ueberzeugt.Wenn wir bei den Elderscrolls bleiben, ich mag auch noch Daggerfall, auch wenn es "kacke" aussehen mag isses doch sehr umfangreich und kann einen fesseln. Oblivion hingegen war fuer mich nichts weiter als Blenderwerk, es hatte einige Elemente , jedoch war es Spielgefuehlmaeßig zu weit weg von dem was man an seinen Vorgaengern fand. Skyrim hat es wieder geschafft mit einer zwar ueberalterten Graphikengine ein dennoch schoenes sowie solides (nicht perfektes) Spiel zu sein.Graphik ist teuer und das (wie auch die Entwicklungszeit,sowie bestimmte Entwickler-Kosten) bestimmt den Preis spaeter, die Entwickler bewegen sich in einer Spirale aus der sie nur schwer herauskommen wollen. Es gibt Spiele ,die ihren Vollpreis manchmal wert sind, wenn KI Gameplay und vor allem Spieldauer passen, FEAR habe ich seinerzeit zum Release gekauft, war bis heute keine Fehlentscheidung.Den zweiten hab ich dann verhalten aufgenommen,Oblivion hab ich nach 1 Monat sogar wieder verkauft (hab beide zum Release gekauft).Schlimm ist auch, daß immer mehr Graphikdemos wie Crysis oder raygunshooter wie Call of Duty herauskommen und dann auch noch mit einer Spieldauer von 5-10h gemeistert sind, das rechtfertigt in keinster Weise den Preis.

Man sieht ja, daß die Spieler zu großer Zahl nicht bereit sind den Vollpreis zu zahlen.Viele warten auf Sonderangebote oder generelle Preisnachlaesse um sich diese Spiele dann zuzulegen. Steam ist Aufgrund seines Preismodells so erfolgreich, nicht weil es eine so supi dupi Plattform ist.
(Und viele beruhigen sich mit der Plattform dann gern, daß sie nicht "always on" sein muß ;).)

Eine Preispolitik die etwas kundenfreundlicher ist waere angebrachter, die Absatzzahlen wuerden sicher erfolgreich sein.
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Kajetan
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Re: Xbox One: Family-Sharing: Ist wohl eher zum Reinschnuppe

Beitrag von Kajetan »

Ash2X hat geschrieben:Obs den Leuten gefällt oder nicht: Der Mann hat,neben dem üblichen Schwall, recht.
Nein, hat er nicht. Warum, das wurde jetzt in dutzenden von Beiträgen ausführlichst dargelegt. Mag sein, dass DIR das nicht gefällt, aber damit musst Du halt leben :)
johndoe981765
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Re: Xbox One: Family-Sharing: Ist wohl eher zum Reinschnuppe

Beitrag von johndoe981765 »

Natürlich sind die Gebrauchtkäufer schuldig. Und nicht etwa die Marktsättigung, Wegwerfsoftware, Bananenprodukte, Gängeleien, überbordende Werbebudgets...
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Sylver001
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Re: Xbox One: Family-Sharing: Ist wohl eher zum Reinschnuppe

Beitrag von Sylver001 »

BattleIsle hat geschrieben:Natürlich sind die Gebrauchtkäufer schuldig. Und nicht etwa die Marktsättigung, Wegwerfsoftware, Bananenprodukte, Gängeleien, überbordende Werbebudgets...
ja echt jetzt... ist ja auch viel zu viel zum merken.. Gebrauchtspiele = 1 Wort .. super :mrgreen:
Easy Lee
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Re: Xbox One: Family-Sharing: Ist wohl eher zum Reinschnuppe

Beitrag von Easy Lee »

just_Edu hat geschrieben:LOL

kaum hat die Horstbox den Schwanz eingezogen, kündigt Saturn nen Ankaufservice für Software und Games und anderen Kram an. Wie geil is das denn?

Namen hab ich vergessen, geht aber so wie ich verstanden habe im Juli los. :mrgreen:

edit: Auf deren Homepage ist sogar schon alles geschaltet...
Und genau dieses parasitäre Verhalten führt überhaupt dazu, dass es diese Diskussion über Gebrauchtware gibt. Als Second Hand ein Synonym für "privat zu privat" war, hat es niemanden gejuckt. Würde ich in der Games-Industrie arbeiten, dann hätte ich auch das Bedürfnis den gewerblichen Gebrauchthandel trockenzulegen. Aber es muss eben ein Modell her, das den Usern nicht schadet. Und das hat Microsoft nicht geschafft.
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De_Montferrat
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Re: Xbox One: Family-Sharing: Ist wohl eher zum Reinschnuppe

Beitrag von De_Montferrat »

Player 1 hat geschrieben:
just_Edu hat geschrieben:LOL

kaum hat die Horstbox den Schwanz eingezogen, kündigt Saturn nen Ankaufservice für Software und Games und anderen Kram an. Wie geil is das denn?

Namen hab ich vergessen, geht aber so wie ich verstanden habe im Juli los. :mrgreen:

edit: Auf deren Homepage ist sogar schon alles geschaltet...
Und genau dieses parasitäre Verhalten führt überhaupt dazu, dass es diese Diskussion über Gebrauchtware gibt. Als Second Hand ein Synonym für "privat zu privat" war, hat es niemanden gejuckt. Würde ich in der Games-Industrie arbeiten, dann hätte ich auch das Bedürfnis den gewerblichen Gebrauchthandel trockenzulegen. Aber es muss eben ein Modell her, das den Usern nicht schadet. Und das hat Microsoft nicht geschafft.
Ach, wenn die Hersteller nur schlau genug wären, sich ein eigenes System zu überlegen, in dem sie selber den Gebrauchthandel organisieren. Die Parasiten sind in diesem Falle nicht Gamestop und andere Firmen, sondern die Hersteller, die sich in einen selbstständig entstandenen und scheinbar erfolgreichen Markt reinwanzen wollen. Es mag Hürden und Schwierigkeiten geben und einen eigenen Gebrauchtmarkt aufzuziehen mag auch Geld kosten, wenn das den Herstellern am Ende nicht rentabel genug ist, sollen sie sich halt einfach aus dem Markt heraushalten. Aber sich ohne eigene Arbeit an etwas bereichern zu wollen, ist ekelhaft. Oh man... Die Spielindustrie denkt wahrscheinlich wirklich, dass sie das von einer unbekannten Entität (Gott brauchen sie dafür gar nicht) verliehene Recht hätte. Wie armselig diese Branche ist.
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Ash2X
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Re: Xbox One: Family-Sharing: Ist wohl eher zum Reinschnuppe

Beitrag von Ash2X »

Hardtarget hat geschrieben:
Ash2X hat geschrieben:
Für die,die es noch nicht mitbekommen haben: Es lohnt sich für die Firmen kaum noch nur 60€ für einen Titel zu nehmen und wenn der Preis fällt ist es kaum noch rentabel...aber sie verdienen zumindest etwas dran.Beim Gebrauchtmarkt bekommen sie garnichts.Früher als die Spiele noch 2-5 Millionen gekostet haben war das kein Problem,da die Gewinnspanne deutlich größer war.
Also bitte beschwert euch nicht wenn die Entwickler in neue kreative Projekte in Zukunft noch weniger Geld investieren,während ihr euch einen neuen Titel bei Gamestop oder von Kumpels kauft anstatt zumindest 4-6 Wochen auf den Preisverfall zu warten.
ich hab mir soooo viele spiele neu gekauft mit geld das ich durch den verkauf von alten spiele bekommen habe! das hätte ich ohne gebrauchthandel nie gemacht ! und ich geh mal davon aus das ich da nicht der einzigste bin. zu glauben das man mehr einnahmen hat wenn man den gebrauchtmarkt vernichtet ist absoluter blödsinn. und das die kosten für spiele immer mehr steigen ist ja wohl nicht mein problem oder ? wie ich die 60 euro für die spiele auftreiben soll interessiert die herren spieleentwickler ja auch nen feuchten furz! wird vielleicht mal zeit für effektivere, leichter zu programmierende engines, die auch mal länger als 1 spiel halten?? das meiste geld verpulvern die eh in werbung und erzählen uns dann wie teuer die entwicklung war, ja ne is klar :mrgreen: .
Schön das du dir von deinen verkauften Spielen neue kaufst - letztendendes kostest du dem einen Entwickler Geld und gibs es lieber einem anderen.....clever.
Das mit den Engines wollen EA und Square-Enix übrigends umsetzen.Sprich: Hitman 6 wird am Ende fast genauso aussehen wie Hitman 7.Das Problem an dem Konzept sind allerdings die Kunden,die ja immer bessere Grafik wollen und sollte dem jemand nicht folge Leisten wird das Spiel nicht gekauft.
Es gibt nur ganz wenige Titel die bisher damit durchgekommen sind und die hatten ein so gutes Grundkonzept das keiner ihnen so wirklich das Wasser reichen (auch mal ab von meiner persönlichen Meinung) und astronomische Verkaufszahlen.Guck dich mal um: CoD,Pokémon...
Wenn ein Umdenken der Spieler stattfindet kann es funktionieren.Eine neue Engine frisst heutzutage gerne Millionenbeträge allein schon aufgrund der langen Entwicklungsphase von denen wir nichteinmal zu Träumen wagen.Wie Infinity Ward neulich sagte: Wir könnten eine komplett neue Engine schreiben,aber das schaffen wir unmöglich innerhalb von 2 Jahren.
Das Geld für die Werbung ist übrigends alles andere als "verpulvert".Sie ist zwingend notwendig damit ein Spiel noch aus der Masse herraussticht,ähnlich wie bei Filmen.Sie investieren die Millionen nicht zum Spaß.
Ein kleines Beispiel aus der Vergangenheit: Sega hatte zu Saturn-Zeiten im Westen nicht viel Erfolg.Dann schalteten sie Werbung für Sega Rally und das Spiel verkaufte das das geschätzt Vierfache.

@just_Edu: Das Timing der öffentlichen Wahrnehmung ist natürlich der Bringer,exestiert aber schon seit ein paar Monaten,ich weiß aber nicht genau wie flächendeckend :wink:
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De_Montferrat
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Re: Xbox One: Family-Sharing: Ist wohl eher zum Reinschnuppe

Beitrag von De_Montferrat »

Ash2X hat geschrieben: Schön das du dir von deinen verkauften Spielen neue kaufst - letztendendes kostest du dem einen Entwickler Geld und gibs es lieber einem anderen.....clever.
Ja, es sollten alle per Gesetz gezwungen werden, ihr Geld ausnahmslos in der Spielindustrie zu versenken. Leute gibt's... :roll:
Das Geld für die Werbung ist übrigends alles andere als "verpulvert".Sie ist zwingend notwendig damit ein Spiel noch aus der Masse herraussticht,ähnlich wie bei Filmen.Sie investieren die Millionen nicht zum Spaß.
Ja, jeder einzelne Cent muss in Werbung investiert werden, um aus der Masse immer gleicher Spiele herauszustechen. Wie? Die immer gleichen Spiele? Da könnte man ja fast in Versuchung kommen, sich durch originelle Ideen (Geschichte, Spielmechanik, Charaktere, Design, etc.) abzugrenzen. Aber neee... Lass mal. Werbung ist "einfacher". Zwar nicht zwingend effektiv, aber nicht so "anstrengend", wie sich tatsächlich mal kreativ auszuleben.
johndoe1388741
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Re: Xbox One: Family-Sharing: Ist wohl eher zum Reinschnuppe

Beitrag von johndoe1388741 »

Ich kann mich hier nur der aktuellen Mehrheit anschliessen, die es einfach und logisch erkannt haben! Dementsprechend auch die Kommentare sind.

Bin froh, dass es hier auf dieser Site noch "viele" Gamer mit durchblick gibt, nicht so wie auf anderen Fan Sites, die Hauptsächlich nur für eine Marke/Konzern/Plattform da sind.

Das dies hier einfach nur Psychologie, PR/Marketing ist um potenzielle Kunden einzufangen und das Image zu verbessern bzw. Pseudo-tolle-Features an die Masse gegen offentsichtliche und schwerwiegende Nachteile auszutauschen und damit zu rechtfertigen, erkennt leider nicht jeder!

Ich möchte hier mal zwei Beispiele geben und mich selber zitieren:

Thema einer heutigen News auf dieser bestimmten Site:
"Metal Gear Solid V: The Phantom Pain - Kojima kritisiert die konstante Entwicklung von Videospielen"

(Zitat:)
"Ich sehe hier, dass er zum einen Recht hat, dass sich die Spiele weiterentwickeln müssen um nicht langweilig und innovationsarm zu sein. Das ich als Gamer auch einen Grund habe, mir ein neues Spiel zu kaufen. Das man sich nicht nur auf Grafik konzentrieren darf, so wie es im Grunde in dieser Konsolen-Gen überwiegend schon der Fall war.

Weil dann ist man tatsächlich mit einem PC dank offenen System, Mods, Möglichkeiten, Freiheit, Spieleauswahl, AK, Emulatoren und Communitys und deren Ideen und Kreativität besser aufgehoben. Auch was die Kosten für Spiele angeht.

Zum anderen hat jeder Gamer seinen Geschmack bezüglich der Genres und Marken. Ähnlich wie beim konsumieren von Musik und Filme. Hier kommt auch mehr Mist und aufgewärmtes, als neues, innovatives oder kreatives, was sich von der Masse abhebt bzw. von dem was es alles schon einmal gab. Eben Kreativitätsarmut und Ideenlosigkeit.

Das man sich jetzt aber in Richtung Online, Social, Cloud und Online-MP versucht zu retten um noch mehr Gewinn zu generieren, gewisse Themen (Zwänge, Gebrauchtspielsperre usw.) durchzusetzen und damit einen Neu-Kauf der "Produkte" (die ja am besten in Richtung Dienstleistungen umgewandelt werden sollen) zu rechtfertigen. Ist für mich persönlich eine Bestätigung, aber keine weiter Entwicklung. Eher der Versuch für Gewinnmaximierung, ein Rettungsnetz zu konstruieren und ein augenscheinliches Alibi dafür vorzutragen."
(Zitat ende)

Zweites Beispiel zum heutigen News Thema auf dieser bestimmten Site:

"The Crew & The Division: Ubisoft verteidigt Online-Pflicht der NextGen-Titel"

(Zitat:)
"Als auch PC Gamer sieht es doch so aus:

Es soll nach aktuellen Stand, für dieses Spiel bezahlt werden für:

Onlinezugang (Abo)
MMO Spiel (Vollpreis Retail / Digital)

= Kein SP, Onlinezwang, kein F2P, man wird mehrmals zur Kasse gebeten und ob man danach das Spiel noch zur Nutzung verkaufen, verschenken, verleihen kann (DRM)?

Werde es nicht unterstützen und kritisch weitere offizielle Ankündigungen entgegenblicken.

So langsam fügt sich alles zusammmen. Das M$ es wusste, aggressiv und ungeschickt die Thematik (Zwänge etc.) vorantreiben wollte. Sony es den Publishern überlässt. Ich warte weiterhin ab und werde erst dann entscheiden, ob neuer Gamer Laptop oder PS4.

Klar, kann mir auch nicht vorstellen, dass es jetzt schon keine SP Games mehr geben wird. Es wäre noch zu früh. Das ganze ist die nächste Entwicklungstufe in der Gewinn-Maximierungsgeschichte, Kontrolle, Überwachung der Spielebranche bzw. gegenüber den Endverbrauchern.

Schritt für Schritt und in der übernächsten GEN soll sich die Masse dran gewöhnt haben….um noch mehr durch zu setzen.

Wenn es ein MMO mit Abo und Vollpreis ist, dann ist es so, muss ich ja nicht kaufen und nutzen, dass stimmt.

Ich habe das Gefühl, dass den Anbietern die Ideen für SP Games ausgehen und das man hier nicht genug vom erwirtschafteten Geld bekommt inkl. Mikrotransaktionen, versteht sich. Man will immer mehr Wachstum. Zudem soll ja weiterhin nach Innovativen Ideen für Accountbindung, Onlinezwang und Spyware gesucht werden. Man kann auch sagen, nach unoffentsichtlichen Lösungswegen für die Masse."
(Zitat ende)

@ Topic

Sorry für den sehr langen Kommentar und Danke für das eventuelle lesen und begreifen...

Gruss
edelg
johndoe1388741
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Re: Xbox One: Family-Sharing: Ist wohl eher zum Reinschnuppe

Beitrag von johndoe1388741 »

PS: Werde mich überwiegend nicht mehr auf dieser bestimmten Site mit meinen Kommentaren am Geschehen beteiligen. Macht keinen Sinn, ist reine Zeitverschwendung.
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Kajetan
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Re: Xbox One: Family-Sharing: Ist wohl eher zum Reinschnuppe

Beitrag von Kajetan »

Player 1 hat geschrieben: Und genau dieses parasitäre Verhalten führt überhaupt dazu, dass es diese Diskussion über Gebrauchtware gibt. Als Second Hand ein Synonym für "privat zu privat" war, hat es niemanden gejuckt. Würde ich in der Games-Industrie arbeiten, dann hätte ich auch das Bedürfnis den gewerblichen Gebrauchthandel trockenzulegen. Aber es muss eben ein Modell her, das den Usern nicht schadet. Und das hat Microsoft nicht geschafft.
Was für ein Unsinn ... "parasitäres Verhalten" ... Du glaubst auch jeden Mist, den Dir die Publisher an Propaganda um die Ohren hauen?

Übrigens, diese Modell, welches den Usern UND den Publishern nicht schadet, das gibt es bereits. Es nennt sich Erschöpfungsgrundsatz und beschreibt im Immateriellgüterrecht den Umstand, dass der Urheber natürlich alle Rechte genießt, die sich aus dem Urheberrecht ergeben, er aber ein konkretes Produkt aka Datenträger oder auch Lizenz, nur EINMAL verkaufen kann. Nach dem Verkauf erlöschen manche Schutzfristen und Rechte, der Urheber kann keinen Anspruch darauf erheben an einem weiteren Verkauf des Produktes weiterhin zu verdienen.