Call of Duty: Ghosts: Heute Abend: 30-minütige Präsentation

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Nanimonai
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Re: Call of Duty: Ghosts: Heute Abend: 30-minütige Präsentat

Beitrag von Nanimonai »

Mirabai hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben:
Es ist aber auch irgendwie etwas beschämend und elitär zu glauben, dass andere Spiele "anspruchsvoller" wären und man deswegen ein "anspruchsvollerer" Gamer wäre.
Erst heute im Bus zur Arbeit haben sich 3 Jungs - ca 12-14 Jahre über CoD unterhalten und sich gefreut wie toll sie gestern zusammen gespielt haben und lauter "Headshots".

Ganz ehrlich?! Ich glaube es gibt einen Unterschied zwischen Dark Souls, Starcraft 2 und dwarf fortress Spielern im vergleich zu CoD Konsumenten.
Ich sehe den nicht.
Als nun Enddreißiger habe ich biologisch bedingt eine etwas langsamere Reaktionszeit als ein Jugendlicher mit etwa demselben "Skill" und wenn ich bei Call of Duty auf die Fresse kriege, dann war der 12-jährige einfach besser als ich. Und nur weil ich dem bei eher taktischen Shootern überlegen bin, bin ich noch lange kein besserer "Gamer" an sich.
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ShinmenTakezo
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Re: Call of Duty: Ghosts: Heute Abend: 30-minütige Präsentat

Beitrag von ShinmenTakezo »

B-oNe-s hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben: Es ist aber auch irgendwie etwas beschämend und elitär zu glauben, dass andere Spiele "anspruchsvoller" wären und man deswegen ein "anspruchsvollerer" Gamer wäre.

Im Endeffekt sitzen wir alle mit unseren breiten Ärschen auf einem Bürostuhl oder Sofa und bedienen mit unseren Fingern Maus/Tastatur oder ein Gamepad... völlig egal, ob wir dabei Call of Duty oder Arma zocken...
Das möchte ich aber ungern als Argument gelten lassen ... nur weil PC / Konsolenspiele auf eine überschaubare und gleiche Palette von Eingabemethoden zurückgreifen, heisst das nicht dass deren Spiele daher alle den selben Anspruch haben.

Mensch Ärgere Dich nicht und Schach spielt man auch mit den selben Werkzeugen ;)
Schach ist ein Strategie Spiel, Mensch Ärgere Dicht nicht basiert auf zufallsbedingtem Würfelglück ;)

Generell höre ich das aber auch viel zu häufig, ich spiele doch kein CoD viel zu n00big, ich spiele nur sophisticated Games, wie etwa: Dark Souls, Demon´s Souls, Journey, The Unfinished Swan, Battlefield 3 etc...

Von den gerade genannten Spielen hab ich bis auf the Unfinished Swan alle gespielt und hab sie geliebt, ich spiele auch Games wie 3D Dot Heroes (sehr zu empfehlen als alter NES Zocker), trotzdem finde ich CoD auch genial was den MP angeht.

Klar nerven mich auch viele Dinge, läppische Killstreaks, als Support verliert man den Counter nicht mal, sprich wenn man lang genug spielt bekommt man so oder so ein Killstreak geschenkt. Der Altersdurchschnitt, derjenigen die ein Headset aufhaben liegt etwa bei 14 Jahren...trotzdem gibts noch genug "normale" Leute die das Spielen.

Viele Leute sitzen auf nem hohen Ross und denken weil sie kein CoD spielen, seien sie so Pro :roll:

Natürlich nicht alle aber viele sind der Meinung, wer CoD gut findet kann nur ein 12 jähriges Kiddy sein...

Gruß
Nanimonai
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Re: Call of Duty: Ghosts: Heute Abend: 30-minütige Präsentat

Beitrag von Nanimonai »

B-oNe-s hat geschrieben: Mensch Ärgere Dich nicht und Schach spielt man auch mit den selben Werkzeugen ;)
Nicht vergleichbar. Das eine basiert auf Regelkunde, das andere auf Würfelglück.
Schon eher vergleichen kann man da Skat und Poker. Beides stellt bestimmte unterschiedliche Anforderungen an den Spieler, die man gut oder weniger gut erfüllen kann. Trotzdem würde niemand behaupten, dass man als guter Skatspieler "besser" ist als als guter Pokerspieler.

Und daher würde ich auch nicht sagen, dass ein guter Arma-Spieler "besser" ist als ein guter CoD-Spieler. Beide würden nämlich jeweils im Spiel des anderen auf die Fresse kriegen.
Bambi0815
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Re: Call of Duty: Ghosts: Heute Abend: 30-minütige Präsentat

Beitrag von Bambi0815 »

Mal kein mod. Nett. Aber der teil nach diesem wird moddig werden. Dafuer verwette ich das linke ei von dem der unter mir geschrieben hat.
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HeLL-YeAh
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Re: Call of Duty: Ghosts: Heute Abend: 30-minütige Präsentat

Beitrag von HeLL-YeAh »

Nanimonai hat geschrieben: Ich sehe den nicht.
Als nun Enddreißiger habe ich biologisch bedingt eine etwas langsamere Reaktionszeit als ein Jugendlicher mit etwa demselben "Skill" und wenn ich bei Call of Duty auf die Fresse kriege, dann war der 12-jährige einfach besser als ich. Und nur weil ich dem bei eher taktischen Shootern überlegen bin, bin ich noch lange kein besserer "Gamer" an sich.
Wenn man das Ganze als "Gaming" zusammenfasst ... dann vielleicht nicht aber ich finde man sollte das Spiel oder Genre im Detail schon als "Disziplin" werten.

Im Gegenzug könnte ich behaupten dass ein 100m Läufer einen Diskuswerfer im lauf besiegt, der Diskuswerfer aber sein Sportgerät weiter schleudern kann. Das würde keinen von beiden zum besseren Sportler krönen daher werden Wettkämpfe oder Vergleiche eben in ihren jeweiligen Disziplinen ausgetragen.

Nun ist das bei Spielen wieder ein kleines Stück anders da ... wie Du schon selber festgehalten hast, die mechanischen Vorraussetzungen bei den meisten erst einmal recht ähnlich sind. Sprich Umgang mit Maus und Tastatur oder Gamepad ... der Unterschied kommt hier im Spielverständis und in dessen Beherrschung u.s.w. ... Man kann aber schon sagen dass es durchaus Spiele gibt die weniger fordernd sind als andere. Gott sei dank ... hätte keine Lust jede Runde und jedes Spiel das ich Spiele mit der Konzentration und dem Fokus anzugehen den ich z.B. bei StarCraft 2 im MP mitbringen muss.
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Sir Richfield
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Re: Call of Duty: Ghosts: Heute Abend: 30-minütige Präsentat

Beitrag von Sir Richfield »

Iconoclast hat geschrieben:http://www.youtube.com/watch?v=6Vs33_QgIBk
So Szenen wie bei 2:30. Der KI kann die Munition ausgehen und die helfen sich gegenseitig.

Q3A/UT Bots kannst du doch gar nicht als Vergleich heranziehen. Die K.I. in Fear zB, ist näher an realen Menschen dran. Die Quake/UT Bots sind abnormale Maschinen bei denen jeder Schuss sitzt während die Saltos machen und von Wänden abspringen.
Und nebenbei noch Waffen und Munition suchen, sowie aus den Waffen je nach Vorzug auswählen... ;)

Die FEAR KI macht insofern tatsächlich noch weniger als die alten Bots: Die FEAR Bots haben ihre Waffe und deren primäres Ziel ist: Bring ein Hindernis X zwischen Dich und den Spieler. Aber halt nicht zu schnell. Wirf eine Granate exakt an die Stelle des Spielers.... Wenn Du den Spieler siehst, gehe in eine Deckung und schieß auf ihn. Aber halt nicht zu schnell... ;)
In der von dir genannten Szene wären die vier Bots bei Q3 umhergelaufen, bis sie mich finden. Die Wahrscheinlichkeit, dass die mich in dem Level dann eingekreist hätten ist hoch und dann hätte ich keine Chance gehabt.

Ich will die FEAR KI ja nicht als mies und schlecht darstellen. Nur seit F.E.A.R 1 wird die irgendwie als Gral, Heilsbringer, Chosen One, Sentinel Prime gehandelt und SO doll ist sie nun doch wieder nicht.
Bambi0815
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Re: Call of Duty: Ghosts: Heute Abend: 30-minütige Präsentat

Beitrag von Bambi0815 »

Cod ist casual und bleibt casual. Dafuer verwette ich das linke ei von dem der ueber mir geschrieben hat.

Multiplayer videos si d das einzige was mich interessieren koennte aber da war das spiel immer mittelmaessig.
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Exedus
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Re: Call of Duty: Ghosts: Heute Abend: 30-minütige Präsentat

Beitrag von Exedus »

Mirabai hat geschrieben:
Alking hat geschrieben:Anhand dieses Threads merkt man sehr deutlich, dass die Meinung der 4p User in keiner weise den Markt wiederspiegelt, denn dann dürfte sich cod seit Jahren nicht mehr ordentlich verkaufen :D

was man aber jetzt schon sicher sagen kann ist: auch das neue cod wird ein Verkaufsschlager.
Liegt evtl daran das der durchschnittliche CoD Konsument grade erst laufen gelernt hat - Da wird Seitenweise Forenbeiträge durchsichten wohl noch etwas zu anspruchsvoll sein. :Häschen:

Dann unterscheidet sich die COD Zielgruppe ja kaum von der wow Zielgruppe :)
Nanimonai
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Re: Call of Duty: Ghosts: Heute Abend: 30-minütige Präsentat

Beitrag von Nanimonai »

Bambi0815 hat geschrieben:Cod ist casual und bleibt casual.
Was willst Du damit sagen?
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Eisenherz
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Re: Call of Duty: Ghosts: Heute Abend: 30-minütige Präsentat

Beitrag von Eisenherz »

@Sir Richfield

Klar, die F.E.A.R-Ki war auch nicht der Weisheit letzter Schluss, aber sie hat sich für mich bisher noch am "menschlichsten" angefühlt, so dass ich die Feuergefechte mit den Truppen dort als sehr spannend empfunden habe. Dieses Spielgefühl hatte ich seit damals nicht mehr so richtig.
johndoe1044785
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Re: Call of Duty: Ghosts: Heute Abend: 30-minütige Präsentat

Beitrag von johndoe1044785 »

Mirabai hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben:
Es ist aber auch irgendwie etwas beschämend und elitär zu glauben, dass andere Spiele "anspruchsvoller" wären und man deswegen ein "anspruchsvollerer" Gamer wäre.
Erst heute im Bus zur Arbeit haben sich 3 Jungs - ca 12-14 Jahre über CoD unterhalten und sich gefreut wie toll sie gestern zusammen gespielt haben und lauter "Headshots".

Ganz ehrlich?! Ich glaube es gibt einen Unterschied zwischen Dark Souls, Starcraft 2 und dwarf fortress Spielern im vergleich zu CoD Konsumenten.
:?:

früher waren es themen wie doom, quake, ut, cs...und was für einen unterschied möchtest du denn unter den gamern ausgemacht haben hmm? unterschiedliche präferenzen? lieblings-genre´s? altersdurchschnitt? was ist es?

zum spiel: ich sehe es wie shinmen, 60fps im mp und es wird wieder spass machen.
Cigdem-Rei$
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Re: Call of Duty: Ghosts: Heute Abend: 30-minütige Präsentat

Beitrag von Cigdem-Rei$ »

Flextastic hat geschrieben:wer kommt sich denn verarscht vor? cod-käufer wollen/erwarten sicherlich kein opf oder arma...
Nun...wenn ich mir ein Spiel kaufe, das ein Kriegs-Setting zum Thema hat, dann erwarte ich schon einen gewissen Grad an Realismus.
Wurde das Thema Töten -nichts anderes tut man in diesem Spiel- in einem der vielen CoD Titel (habe nicht alle gespielt) jeeeeemals kritisch beäugelt und sauber in die Storyline eingefädelt?
Ich kann mich jedenfalls nicht an einen solchen Moment erinnern.
Stattdessen wird man in diesem Spiel ziemlich angeheizt und darauf trainiert, möglichst schnell, möglichst jede feindliche Spielfigur (ich verzichte mal auf den Begriff "Soldaten") zu töten.
Selbverständlich könntest du das auch als "Ausschalten von Pixeln" bezeichnen.
Aber so wie's dargestellt wird, sieht es nun einmal doch sehr nach töten aus.
Nanimonai hat geschrieben:
Wovon reden wir hier? Wir reden nicht von Krieg, wir reden von einem Spiel, das Krieg zum Thema hat. Und natürlich muss das "Spaß" machen.
In dieser Aussage lässt sich doch schon die Verharmlosung & Verherrlichung des Krieges finden.
Frei nach dem Motto: Seht her, Krieg ist gar nicht so schlimm und kann auch Spaß machen!
Krieg ist vielmehr wie ein Spiel und ihr kommt auch ganz sicher wieder lebend heraus, wenn ihr euch nur den Skripten beugt.
Gerade, weil dieses Spiel auf Jugendliche zugeschnitten ist und somit auf die jüngeren Generationen einen besonderen Reiz ausübt (was die Entwickler selbstverständlich wissen und provozieren), ist es ziemlich gefährlich und meiner Meinung nach absolut verwerflich, den Krieg -bei dem durchaus fiese Dinge geschehen- als spannend und spaßig darzustellen.
D_Radical hat geschrieben:
Cigdem-Rei$ hat geschrieben: Warum werden solche kleinen Details außer Acht gelassen?
Weil die wenigsten wissen werden, wie sich eine schallgedämpfte Waffe angehört, geschweige denn das Geräusch kennen, wenn ein Geschoss über den Kopf hinwegfegt.
Dieser Grad von Authentizität ist mMn eher etwas für Militär-Sims, denn für Action-Entertainment wie CoD. Das man da den Entwicklern zugunsten der Dramaturgie etwas Spielraum lässt, ist denke ich normal. Macht man ja bei Schwarzenegger-Filmen genauso.
Das ist doch einfach nur die Darstellung von Tatsachen und kein besonderes Feature.
Wozu supercool klingende Soundeffekte entwickeln, wenn die Realität doch vor einem liegt?
Ich wette mit dir, dass sich das Spiel allein durch solche Klangpielereien echter und bedrohlicher anfühlen würde.
Wenn nun aber argumentiert wird:
Na, ich will gar keinen Realismus in CoD, DANN muss auch die Frage erlaubt sein, wozu man CoD mit realem Setting spielen muss?
Warum nicht einfach gegen Roboter, Zwerge oder meinetwegen sogar Spatzen kämpfen?
Weil Krieg auf viele Menschen eben doch faszinierend wirkt; was mich wiederum zur Argumentation führt, dass Krieg durch solche Spiele absolut verherrlicht oder zumindest total verharmlost wird.
White Wolf_1986 hat geschrieben:
Weil eben die Künstliche Intelligenz nicht gut ist^^

1. Entweder können sie es nicht Programmieren oder..

2. Eine gute KI die auf Schüsse etc. reagiert , sich schlau verhält und schwer zu töten ist
wäre - besonders mit einem Gamepad - zu anspruchsvoll. Die Hauptkäufer von CoD sind
Konsolenspieler und keine PC Spieler wo man mit Maus/Tastatur einen extremen Vorteil hat.

Die aktuell beste Shooter KI ist FEAR oder in abstrichen Crysis auf PC.
Für die spätere Konsolenumsetzung hat man die KI verschlechtert weil sie
selbst für PC verhältnisse fast schon zu gut war. (die von FEAR)

Die Künstliche Intelligenz in Videospielen hat sich seit Jahren nicht verbessert.
Es scheint im Mainstream aber kaum beachtung zu finden also das was du in deinem Satz kritisierst
wird die Mehrheit nicht merken weil man einfach nur unterhalten werden will.

Wie der Popkorn Kinogänger und der Film Cineast^^
In gewisser Hinsicht stimme ich dir absolut zu.
Künstliche Intelligenz wirklich gut reagieren zu lassen, ist schon eine Kunst für sich und wahrscheinlich frisst eine gute KI auch eine Menge Ressourcen.
Aber speziell in diesem Beispiel könnten die skriptverliebten Programmierer doch ein Skript an dieser bestimmten Stelle einbauen welches dazu führt, dass die KI hochschreckt, wenn Geschoss X Position Y erreicht hat :Häschen:
Kleiner Spaß am Rande.

Dass es aber möglich ist, eine gut reagierende KI zu programmieren, hast du ja anhand einiger Beispiele schon gezeigt.
Ich würde gerne noch die von Moddern erstellte Zeus AI aus der Arma-Reihe einbringen - die verhält sich auch sehr gut.


Also mein Fazit lautet nun:

Man lässt CoD einfach in Frieden und meckert auch nicht darüber, dass es kriegsverherharmlosend, anspruchslos und unrealistisch ist, weil...ja warum eigentlich? :Vaterschlumpf:

Vielleicht verfolgen die Produzenten einen ganz klaren Plan:
Nämlich den, die Spieler zunächst jahrelang mit einem Haufen Müll vollzuballern.
So lange, bis auch der letzte Zocker abgestumpft ist und sich den stupiden Kram hereinzieht.
Danach kommt Teil 2 des Plans zum Einsatz: Füge ein paar und dennoch möglichst wenige Neuerungen hinzu, die eigentlich nur deshalb Neuerungen sind, weil sich die Spieler an den Rotz und die Stagnation der vergangenen Jahre gewöhnt haben.
Was passiert dann?
Teil 3: Jeder feiert die Produzenten, weil sie die Reihe (mal wieder :Blauesauge: ) revolutioniert haben.
Soll heißen: Mit minimalem Aufwand wird der maximale Ertrag erzielt.

Und gerade deshalb sollte Kritik auch erlaubt sein, denn ansonsten glauben die Produzenten irgendwann, sich einfach alles erlauben zu können.
Genug Geld wirft man ihnen ja in den Rachen; jahrelang nun schon.
johndoe1044785
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Re: Call of Duty: Ghosts: Heute Abend: 30-minütige Präsentat

Beitrag von johndoe1044785 »

Cigdem-Rei$ hat geschrieben:
Flextastic hat geschrieben:wer kommt sich denn verarscht vor? cod-käufer wollen/erwarten sicherlich kein opf oder arma...
Nun...wenn ich mir ein Spiel kaufe, das ein Kriegs-Setting zum Thema hat, dann erwarte ich schon einen gewissen Grad an Realismus.
Wurde das Thema Töten -nichts anderes tut man in diesem Spiel- in einem der vielen CoD Titel (habe nicht alle gespielt) jeeeeemals kritisch beäugelt und sauber in die Storyline eingefädelt?
Ich kann mich jedenfalls nicht an einen solchen Moment erinnern.
Stattdessen wird man in diesem Spiel ziemlich angeheizt und darauf trainiert, möglichst schnell, möglichst jede feindliche Spielfigur (ich verzichte mal auf den Begriff "Soldaten") zu töten.
Selbverständlich könntest du das auch als "Ausschalten von Pixeln" bezeichnen.
Aber so wie's dargestellt wird, sieht es nun einmal doch sehr nach töten aus.

mir persönlich ist das setting völlig schnuppe, trotzdem ist cod der beste mp-shooter auf ps3 für mich.
in den mw-teilen wird krieg als solches schon schlecht dargestellt, trotzdem noch sooo seicht, das man es nicht ernst nehmen kann/muss, wie auch immer. cod spielt man ja eigentlich auch eher wegen dem mp, ähnlich wie bei battlefield.

wenn du cod das mit dem "töten" schon vorwirfst, was sagst du zu all den anderen shootern? auch die, die wirklich auf realismus getrimmt sind? und natürlich geht es bei cod um schnelligkeit, daher zocke ich es ja auch, das gameplay (zb.60fps) ist eben auf ps3 einzigartig und als alter doom-, quake, ut- und cs-fan macht es mir spass.
Nanimonai
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Re: Call of Duty: Ghosts: Heute Abend: 30-minütige Präsentat

Beitrag von Nanimonai »

Cigdem-Rei$ hat geschrieben: Nun...wenn ich mir ein Spiel kaufe, das ein Kriegs-Setting zum Thema hat, dann erwarte ich schon einen gewissen Grad an Realismus.
Wurde das Thema Töten -nichts anderes tut man in diesem Spiel- in einem der vielen CoD Titel (habe nicht alle gespielt) jeeeeemals kritisch beäugelt und sauber in die Storyline eingefädelt?
Ich kann mich jedenfalls nicht an einen solchen Moment erinnern.
Stattdessen wird man in diesem Spiel ziemlich angeheizt und darauf trainiert, möglichst schnell, möglichst jede feindliche Spielfigur (ich verzichte mal auf den Begriff "Soldaten") zu töten.
Selbverständlich könntest du das auch als "Ausschalten von Pixeln" bezeichnen.
Aber so wie's dargestellt wird, sieht es nun einmal doch sehr nach töten aus.
Nanimonai hat geschrieben:
Wovon reden wir hier? Wir reden nicht von Krieg, wir reden von einem Spiel, das Krieg zum Thema hat. Und natürlich muss das "Spaß" machen.
In dieser Aussage lässt sich doch schon die Verharmlosung & Verherrlichung des Krieges finden.
Frei nach dem Motto: Seht her, Krieg ist gar nicht so schlimm und kann auch Spaß machen!
Krieg ist vielmehr wie ein Spiel und ihr kommt auch ganz sicher wieder lebend heraus, wenn ihr euch nur den Skripten beugt.
Gerade, weil dieses Spiel auf Jugendliche zugeschnitten ist und somit auf die jüngeren Generationen einen besonderen Reiz ausübt (was die Entwickler selbstverständlich wissen und provozieren), ist es ziemlich gefährlich und meiner Meinung nach absolut verwerflich, den Krieg -bei dem durchaus fiese Dinge geschehen- als spannend und spaßig darzustellen.
Ernsthaft jetzt? Du erwartest Realismus, wenn Du Dir ein Kriegsspiel kaufst und prangerst gleichzeitig an, dass ein Kriegsspiel Spaß macht?

Du versuchst hier auf der einen Seite "Kriegsspiel" und "Krieg" gleichzusetzen uns SPIELST es dann auch noch selbst?
Findest Du Krieg geil und würdest gerne mal real einen erleben? Nein?
Aber Du möchtest den Krieg schon im Spiel erleben, der muss sich aber real anfühlen und darf keinen Spaß machen?
Was genau möchtest Du eigentlich?

Und bitte höre auf mit dieser Gleichsetzung von Krieg und Spiel.
Call of Duty und Konsorten sind nichts anderes als das gute, alte Räuber&Gendarm Spiel, bei dem wir nur nicht mehr mit zu Pistolen geformten Fingern aufeinander zeigen und "Peng! Peng!" rufen und dann erwarten, dass der andere tot umfällt. Das hat mit Krieg nichts, aber auch rein gar nichts zu tun.
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greenelve
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Re: Call of Duty: Ghosts: Heute Abend: 30-minütige Präsentat

Beitrag von greenelve »

Was KI anbelangt, ist folgender Artikel interessant: http://www.tecchannel.de/webtechnik/ent ... stagniert/
Firmen investieren deutlich zu wenig in die Entwicklung von KI's. Es werden ausgebildete Personen und spezielle Tools gebraucht, worauf in vielen Fällen verzichtet wird, aus Kostengründen.

Es gibt auch Weiterentwicklungen wie Strategiespiele. Insgesamt gibt es auch eine Diskussion zum Thema, in der bereits einiges zusammen gekommen ist.: http://forum.4pforen.4players.de/viewto ... 4&t=133477