Ubisoft: Patrice Désilets verklagt Ubisoft und fordert Rechte an "1666"
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Ubisoft: Patrice Désilets verklagt Ubisoft und fordert Rechte an "1666"
Patrice Désilets hat eine Klage gegen Ubisoft eingereicht: Er verlangt insgesamt 400.000 Dollar vom Publisher sowie die Rechte an dem Spiel "1666: Amsterdam". Laut einem Bericht in der französischsprachigen Zeitung La Presse setzt sich dieser Betrag folgendermaßen zusammen: 250.000 Dollar Grundgehalt, 100.000 Dollar Schadensersatz (Kündigung und die Folgen), 35.000 Dollar für Aufwendungen und eine...
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- SSBPummeluff
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Kommentar
Das wird sicherlich interessant, bin schon jetzt auf das Ergebnis gespannt^^
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WurstsaIat
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Re: Ubisoft: Patrice Désilets verklagt Ubisoft und fordert R
Nach West&Zampella vs. Activision kommt jetzt Désilets vs. Ubisoft. 
Mal schauen, ob er damit genauso erfolgreich ist wie West und Zampella. Aber so wie sich das im Artikel anhört stehen seine Chancen ja gar nicht so schlecht.
Mal schauen, ob er damit genauso erfolgreich ist wie West und Zampella. Aber so wie sich das im Artikel anhört stehen seine Chancen ja gar nicht so schlecht.
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howtodeleteacc
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Re: Ubisoft: Patrice Désilets verklagt Ubisoft und fordert R
Wenn ich alle Beträge zusammen rechne komm ich da auf mehr als 400.000 
- LP 90
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Re: Ubisoft: Patrice Désilets verklagt Ubisoft und fordert R
Mengenrabattdrunkpunk hat geschrieben:Wenn ich alle Beträge zusammen rechne komm ich da auf mehr als 400.000
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FXSlopeStyle
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Re: Kommentar
Sabrehawk hat geschrieben:fu ubisoft ich kauf eure scheisse schon lang nich mehr.
Boah bist du nen super Typ, Hammer!!!!
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Ragism
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Re: Ubisoft: Patrice Désilets verklagt Ubisoft und fordert R
Mal ehrlich: Alle großen Publisher kennen nicht mal im Ansatz die Bedeutung der Worte Moral, Verantwortungsgefühl oder Kultur. Je größer ein Publisher ist, umso schlimmer wird diese Unkenntnis. Es ist doch ziemlich nutzlos, Produkte von Ubisoft zu boykottieren, wenn man stattdessen trotzdem Produkte von EA, ActiBlizz, Take Two, Bethesda, Disney oder THQ kauft.
Versteht mich nicht falsch, ich kaufe schon lange keine Spiele mehr von diesen Konzernen. Das ist ja selbst dann verständlich, wenn man sich mal anschaut, was sie in den letzten Jahren an Spielen herausgebracht haben. Und genau das ist auch meine Hauptmotivation, mit der ein großer Publisher mich vielleicht noch dazu bewegen könnte, eines seiner Spiele zu kaufen.
Ob ein Spiel unter kreativitätsfördernden und kompromissloseren Umständen entstanden ist, merkt man innerhalb von 20 Minuten, wenn man einen Hauch von Kulturverständnis besitzt. Bringt ein großer Publisher so ein Spiel heraus, belohne ich ihn auch mit meinem Geld.
So, das war jetzt ein langer Vorspann zum eigentlichen Punkt: Ubisoft bringt gelegentlich Spiele heraus, die so einen Independent-Charme noch besitzen. Sobald es um kleinere Budgets geht, gewährt der Publisher noch einen relativ großen kreativen Spielraum für Entwickler. Raýman: Origins ist das letzte Beispiel dieser Politik.
Geht es allerdings um Bid-Budget-Produktionen, handelt Ubisoft exakt wie EA: Sie wollen das Gamepay mit jedem zusätzlich investierten Cent weiter eindampfen, bis das Spiel sich fast schon von selbst spielt, bzw. jemandes Oma es noch problemlos durchspielen könnte. Désilets, mit seinen Ambitionen für sein Herzensprojekt, musste das jetzt wohl wieder schmerzhaft feststellen. Obwohl er für die erfolgreichste (?) Marke Ubisofts verantwortlich ist, wird er ohne mit der Wimper zu zucken eiskalt entlassen.
Ubisoft hat sich mit dieser Entscheidung finanziell wohl selbst schon am meisten bestraft, zumindest was die Spieler anbelangt, welche jetzt zum Boykott aufrufen. Diese wären wohl potenzielle Kunden gewesen für Désilets Spiel. Es ist also sinnlos, jetzt andere Produkte Ubisofts unabhängig von ihrer Qualität zu boykottieren. Belohnt doch jeden Publisher besser für eine richtige und menschliche Entscheidung, die er vielleicht zufällig einmal gefällt haben mag! Vielleicht bemerkt die Chefetage dann ja, daß ein kompromissloses Herzensprojekt mit einer kreativen Vision, Engagement und Liebe ebenfalls eine Chance verdient hat.
Versteht mich nicht falsch, ich kaufe schon lange keine Spiele mehr von diesen Konzernen. Das ist ja selbst dann verständlich, wenn man sich mal anschaut, was sie in den letzten Jahren an Spielen herausgebracht haben. Und genau das ist auch meine Hauptmotivation, mit der ein großer Publisher mich vielleicht noch dazu bewegen könnte, eines seiner Spiele zu kaufen.
Ob ein Spiel unter kreativitätsfördernden und kompromissloseren Umständen entstanden ist, merkt man innerhalb von 20 Minuten, wenn man einen Hauch von Kulturverständnis besitzt. Bringt ein großer Publisher so ein Spiel heraus, belohne ich ihn auch mit meinem Geld.
So, das war jetzt ein langer Vorspann zum eigentlichen Punkt: Ubisoft bringt gelegentlich Spiele heraus, die so einen Independent-Charme noch besitzen. Sobald es um kleinere Budgets geht, gewährt der Publisher noch einen relativ großen kreativen Spielraum für Entwickler. Raýman: Origins ist das letzte Beispiel dieser Politik.
Geht es allerdings um Bid-Budget-Produktionen, handelt Ubisoft exakt wie EA: Sie wollen das Gamepay mit jedem zusätzlich investierten Cent weiter eindampfen, bis das Spiel sich fast schon von selbst spielt, bzw. jemandes Oma es noch problemlos durchspielen könnte. Désilets, mit seinen Ambitionen für sein Herzensprojekt, musste das jetzt wohl wieder schmerzhaft feststellen. Obwohl er für die erfolgreichste (?) Marke Ubisofts verantwortlich ist, wird er ohne mit der Wimper zu zucken eiskalt entlassen.
Ubisoft hat sich mit dieser Entscheidung finanziell wohl selbst schon am meisten bestraft, zumindest was die Spieler anbelangt, welche jetzt zum Boykott aufrufen. Diese wären wohl potenzielle Kunden gewesen für Désilets Spiel. Es ist also sinnlos, jetzt andere Produkte Ubisofts unabhängig von ihrer Qualität zu boykottieren. Belohnt doch jeden Publisher besser für eine richtige und menschliche Entscheidung, die er vielleicht zufällig einmal gefällt haben mag! Vielleicht bemerkt die Chefetage dann ja, daß ein kompromissloses Herzensprojekt mit einer kreativen Vision, Engagement und Liebe ebenfalls eine Chance verdient hat.
- Jazzdude
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Re: Ubisoft: Patrice Désilets verklagt Ubisoft und fordert R
FarCry 3 kann auf höherem Schwierigkeitsgrad ohne alle Skills bezüglich Lebensenergie jedoch auch durchaus anspruchsvoll sein. Im offenen Kampf hält man sogar ziemlich wenig aus. Tatsächlich ist der Titel was Schwierigkeit angeht eigentlich ein perfektes Mittelding zwischen Oldschoolwahnsinn und dem neuen Casual. Zumal auch der Stealth in dem Spiel durchaus anspruchsvoller ist, als in anderen Titeln (auf Shooter bezogen, also Titel wie Thief ausgeschlossen).Ragism hat geschrieben:Geht es allerdings um Bid-Budget-Produktionen, handelt Ubisoft exakt wie EA: Sie wollen das Gamepay mit jedem zusätzlich investierten Cent weiter eindampfen, bis das Spiel sich fast schon von selbst spielt, bzw. jemandes Oma es noch problemlos durchspielen könnte.
Aber ja generell ist das schon ein Problem, da stimm ich dir zu.
Wobei bezüglich der Moral von Ubisoft ja gestritten wird, ob Désilets nicht auch selbst für seine Kündigung verantwortlich ist. Also möglicherweise unflätiges Auftreten oder Respektlosigkeiten etc.
Aber da vertreten beide Parteien ja ziemlich klar und subjektiv ihre Positionen.
Bezüglich seines Spiels ist er aber auf jeden Fall, sollte der Vertrag tatsächlich eine derartige Klausel enthalten, auf der sicheren Seite. Bei dem Geld wäre ich mir da nicht so sicher.
- Cry0n
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Re: Ubisoft: Patrice Désilets verklagt Ubisoft und fordert R
Ich wünschte es wäre so, ist es aber nicht. Man merkt an der Qualität bzw. den Eigenschaften eines Produktes nicht die Moral des Produzenten.Ragism hat geschrieben:Ob ein Spiel unter kreativitätsfördernden und kompromissloseren Umständen entstanden ist, merkt man innerhalb von 20 Minuten, wenn man einen Hauch von Kulturverständnis besitzt. Bringt ein großer Publisher so ein Spiel heraus, belohne ich ihn auch mit meinem Geld.
Beispielsweise Red Dead Redemption. Das vielleicht beste Westernspiel aller Zeiten, genial, lustig, kreativ. Und nach dem Durchspielen habe ich gelesen, wie es den Mitarbeitern ging...
Der Grund, warum die Publisher (bzw. jede Industrie) agiert wie sie agiert ist das kapitalistische System, unter dem wir arbeiten.
Und zum Topic im allgemeinen:
kA, wer wie sehr recht hat und ob Deslites gewinnt oder es verdient hätte zu gewinnen, aber kann mir vorstellen, dass die Käufer der THQ Produkte eher Interesse an Einnahmen haben denn an künstlerischer Freiheit, Gerechtigkeit, etc...
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Ragism
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Re: Ubisoft: Patrice Désilets verklagt Ubisoft und fordert R
Red Dead Redemption ist im Grunde GTA IV, das auf einem Spiel basiert, das aus einer vollkommen anderen Ära stammt. Einer Ära nämlich, in der die Budgets für Mainstream-Spiele sehr viel kleiner waren und Spieleentwickeln weniger eine Auftragsarbeit als ein kreativer Prozess waren. Versteh mich nicht falsch, Red Dead Redemption war ein nettes Spiel. Es ist nur eine Auftragsarbeit, bei der die beschriebenen Arbeitsumstände nicht weiter verwunderlich waren: "Hey, Sklaven, GTA IV hat sich super verkauft, wir haben da noch eine Marke im Keller, der man das Spielprinzip gut überstülpen könnte..."Cry0n hat geschrieben:Ich wünschte es wäre so, ist es aber nicht. Man merkt an der Qualität bzw. den Eigenschaften eines Produktes nicht die Moral des Produzenten.
Beispielsweise Red Dead Redemption. Das vielleicht beste Westernspiel aller Zeiten, genial, lustig, kreativ. Und nach dem Durchspielen habe ich gelesen, wie es den Mitarbeitern ging...
Der Grund, warum die Publisher (bzw. jede Industrie) agiert wie sie agiert ist das kapitalistische System, unter dem wir arbeiten.
Und zum Topic im allgemeinen:
kA, wer wie sehr recht hat und ob Deslites gewinnt oder es verdient hätte zu gewinnen, aber kann mir vorstellen, dass die Käufer der THQ Produkte eher Interesse an Einnahmen haben denn an künstlerischer Freiheit, Gerechtigkeit, etc...
Bevor wir aber wieder zu sehr off topic werden: Ein pauschaler Boykott eines Publishers hilft niemandem. Falls Désilets bei EA unter Vertrag kommt und man merken kann, daß sein nächstes Spiel eine kulturelle Qualität besitzt, werde ich es auch kaufen - obwohl ich EA hasse wie die Pest.
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Easy Lee
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Re: Kommentar
Ja, ist er. Hast du ein Problem mit Leuten, die sich nicht ihrer Vergnügungssucht unterwerfen?speedy110 hat geschrieben:Sabrehawk hat geschrieben:fu ubisoft ich kauf eure scheisse schon lang nich mehr.
Boah bist du nen super Typ, Hammer!!!!
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JoniSaid
- Beiträge: 103
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Re: Ubisoft: Patrice Désilets verklagt Ubisoft und fordert R
Bevor wieder alle auf die bösen publisher schimpfen: weiss jemand auch nur ansatzweise was dort wirklich abging? Vielleicht wurde er ja völlig zurecht gefeuert?
Und dieses ewige "ich boykottiere publisher xy" ist an heuchlerei kaum zu überbieten, es hält doch sowieso keiner ein
Und dieses ewige "ich boykottiere publisher xy" ist an heuchlerei kaum zu überbieten, es hält doch sowieso keiner ein
