Ganz ehrlich, das glaube ich erst, wenn es ein Sony-Offizieller offiziell sagt. Sony ist immer noch eine japanische Firma und tut sich deswegen sehr schwer mit schnellen Grundsatzentscheidungen. Da wird lieber an einer schlechten Entscheidung so lange festgehalten, bis man sie korrigieren kann, ohne dabei zu sehr das Gesicht zu verlieren.Bautinho88 hat geschrieben: Einem angeblichen Sony-Insider zufolge, wird Sony nach dem PR-Debakel von Microsoft darauf verzichten, bei der PlayStation 4 ebenfalls ein eigenes Gebrauchtspiel-System zu etablieren.
Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet die Konsole als "Überwachungsgerät"
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- Kajetan
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
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Nanimonai
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
Um das noch mal etwas deutlicher aufzuzeigen:alx-2009 hat geschrieben:
Und ob nun eine CD geprüft wird oder das Alter deines Jungen, daran sehe ich nichts anstößiges. Aber vielleicht kannst du mir helfen in wie weit du das Anstößig findest.
Microsoft oder ein Händler, der Microsoft Produkte verkauft, darf einem Jugendlichen untersagen, sich das neue Call of Duty zu kaufen, weil es erst ab 18 freigegeben ist. Wenn Du jetzt aber als 14-jähriger mit einer PS Vita durch die Straßen läufst, darauf Call of Duty spielst und dies zufällig ein Microsoft Mitarbeiter sieht, hat dieser nicht das Recht, Dir das Spiel wegzunehmen.
Deswegen darfst Du in der Stadt auch keinem Jugendlichen die Zigaretten oder den Alkohol wegnehmen. Dazu gibt es staatlich legitimierte Menschen, die das dürfen. Alles andere ist Selbstjustiz.
Und das jetzt mal ganz unabhängig davon, dass Microsoft in Deinem Wohnzimmer rein technisch auch gar nicht das Alter irgendeines Menschen überprüfen könnte, selbst wenn sie es wollten, aber dazu habe ich mich hier ja schon lang und breit geäußert.
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alx-2009
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
Der Teil war auch nicht für dich bestimmt, denn wie du schon sagst ist die Kontrolle im eigenen Haus etwas ganz anderes als die Kontrolle im Supermarkt oder sonstwo.Nanimonai hat geschrieben:Die Verkäuferin überprüft Dein Alter nicht, weil sie vom Staat dazu legitimiert wurde, sie überprüft es, weil sie das Hausrecht des Ladens durchsetzen darf. Würde sie das Alter nicht überprüfen, würde sie sich potentiell strafbar machen. So auch die Firma Reemtsa mit ihren Zigarettenautomaten. Sie dürfen keine Zigaretten an Kinder verkaufen, weil sie sich sonst strafbar machen. Daher dürfen sie überprüfen, ob ihre Kunden das entsprechende Alter haben.alx-2009 hat geschrieben:
Vielleicht drücke ich mich falsch aus, aber das einfachste Beispiel ist die Verkäuferin die den Ausweis eines Minderjährigen wegen hochprozentigem Alkohol kontrolliert. Ich meine nicht das es Unternehmen gibt die bei dir Zuhause einrücken und dich kontrollieren. Der Zigarettenautomaten mit der Altersprüfung wäre eine anderes Beispiel wo dich Unternehmen in Anlehnung an die Gesetze kontrollieren. Alles immer im staatlichen Auftrag/Einvernehmen, dass sollte auch klar sein.
@ Nanimonai
Und ob nun eine CD geprüft wird oder das Alter deines Jungen, daran sehe ich nichts anstößiges. Aber vielleicht kannst du mir helfen in wie weit du das Anstößig findest. Findest du das diskriminierend, wie "die CD läuft nur, wenn eine dunkelhäutige Person sie abspielt" oder etwas anderes?
Ebenso verhält es sich mit Türstehern oder Kinobesitzern. Die dürfen Minderjährigen verbieten, in den eigenen Laden zu kommen. Hausrecht. Der Videothekar darf Dir als Minderjähriger auch verbieten, in seine Pornoabteilung zu gehen. Hausrecht. Er darf aber nicht in Dein Wohnzimmer kommen und kontrollieren, ob Du diesen Porno alleine oder mit Deinen minderjährigen Kindern schaust. Dort hast Du nämlich das Hausrecht.
Microsoft hat kein Hausrecht in meinem Wohnzimmer. Und deswegen dürfen sich auch mich als Person nicht in meinem Wohnzimmern kontrollieren. Sehr wohl dürfen sie aber überprüfen, ob ein eingelegtes Medium die eigenen Bestimmungen erfüllt. Das ist etwas völlig anderes.
Davon abgesehen:
"Die Verkäuferin überprüft Dein Alter nicht, weil sie vom Staat dazu legitimiert wurde, sie überprüft es, weil sie das Hausrecht des Ladens durchsetzen darf"
also bei mir hört sich das nach einer Legitimation an...
Also Zum Verständnis: dir macht es nichts aus das MS dein Eigentum (im weitesten Sinne) prüft (also auch dein Hausrecht einschränkt) aber das rein mechanische Abscannen deines Gesichtes wiederstrebt dir? (und nur das allein, nicht die Weitergabe von Informationen ect...)
@ Kajetan warum die Kontrolle stattfindet ist in der Konsequenz nebensächlich, mir ging es darum dir Beispiele zu nennen wo eine gesellschaftlich tolerierte Kontrolle von Personen durch nicht staatliche Personen stattfindet weil du gesagt hast das es so etwas nicht gibt.
"Die Firmen kontrollieren nicht das Gesetz, sie müssen per Gesetz dazu gezwungen werden sich daran zu halten." --> in dem sie andere kontrollieren. Das sie das nicht nur aus Gutherzigkeit machen sollte klar sein und wurde von mir auch nicht in Frage gestellt, hat auch mit der Diskussion nichts zu tun.
Die Frage ist dann eher: sollten wir es wie beim Zigarettenautomaten machen und das Gebot der Altersverifikation einführen und MS ansonsten mit Strafen drohen.
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Nanimonai
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
Die Aussage "Das überlassen wir den Entwicklern und Publishern" deutet ja irgendwie auch darauf hin, dass man sich da noch nicht festgelegt hat und zur Not den schwarzen Peter einfach weitergeben möchte.Kajetan hat geschrieben:Ganz ehrlich, das glaube ich erst, wenn es ein Sony-Offizieller offiziell sagt. Sony ist immer noch eine japanische Firma und tut sich deswegen sehr schwer mit schnellen Grundsatzentscheidungen. Da wird lieber an einer schlechten Entscheidung so lange festgehalten, bis man sie korrigieren kann, ohne dabei zu sehr das Gesicht zu verlieren.Bautinho88 hat geschrieben: Einem angeblichen Sony-Insider zufolge, wird Sony nach dem PR-Debakel von Microsoft darauf verzichten, bei der PlayStation 4 ebenfalls ein eigenes Gebrauchtspiel-System zu etablieren.
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napf
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
Schlechter hätte es Microsoft nicht machen können...
Schöne Vorlage auf Sony, jetzt macht was draus, ihr habts in der Hand!!!
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Nanimonai
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
Nochmal: Reemtsa muss sicherstellen (im Rahmen der Möglichkeiten), dass sie Dir keine Ware verkaufen, die sie Dir nicht verkaufen dürfen. Reemtsa darf Dich aber als Minderjähriger nicht daran hindern zu rauchen, wenn Du die Zigaretten schon hast.alx-2009 hat geschrieben: Die Frage ist dann eher: sollten wir es wie beim Zigarettenautomaten machen und das Gebot der Altersverifikation einführen und MS ansonsten mit Strafen drohen.
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
Das gibt es auch nicht. Der Supermarkt kontrolliert nicht das Gesetz, die Kassiererin kontrolliert nur, dass der Supermarkt nichts verkauft, was ER SELBER nicht verkaufen darf. Sie kontrolliert daher nur den Teil des Gesetzes, der für den Supermarkt zutrifft. Wenn ich drinnen Alkohol kaufe und draussen einem Jugendlichen die Tüte Wodka in die Hand drücke, dann kann der Supermarkt nichts tun. Weil es ihn nichts angeht, was ausserhalb seines Firmengeländes passiert. Daher kontrolliert der Suepermarkt auch nicht das Gesetz, sondern er sorgt nur dafür dass ER SELBER fein raus ist.alx-2009 hat geschrieben:@ Kajetan warum die Kontrolle stattfindet ist in der Konsequenz nebensächlich, mir ging es darum dir Beispiele zu nennen wo eine gesellschaftlich tolerierte Kontrolle von Personen durch nicht staatliche Personen stattfindet weil du gesagt hast das es so etwas nicht gibt.
Du bekommst das alles also weiterhin in den falschen Hals. Trete doch mal bitte einen Schritt zur Seite
Die Frage sollte lauten: WOLLEN wir Firmen solche Zugriffe auf unsere Privatsphäre geben?Die Frage ist dann eher: sollten wir es wie beim Zigarettenautomaten machen und das Gebot der Altersverifikation einführen und MS ansonsten mit Strafen drohen.
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silaan
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
Wenn die Berichterstattung so lahmarschig vonstatten ginge wie bei den Kollegen von N-TV, Beispiel rechte Tendenzen deutscher Burschenschaften, welch' Überraschung, schon seit Jahren bekannt, dann bestünde Hoffnung. Weil wir aber alle wissen, daß Lifestyle, Promi-Klatsch und Unterhaltungselektronik wichtiger sind als alles andere, muß mit Propaganda für jedes noch so dreiste und überflüßige Stück Hardware gerechnet werden.TermiXx hat geschrieben:Ich erinnere mich an einen Tag, an dem ich in den Bestsellern von amazon.de nach einem Geschenk gesucht habe, dort sah ich eine Collector's Edition von Tim & Struppi (44,95€, heute meist ~25-30€) auf Platz 2 oder 3 und dachte nur "wtf die war gestern auf Platz 5000 oder so".... Nach ein wenig Recherche habe ich herausgefunden, dass eben diese Box in einem Galileo-Artikel erwähnt wurde. Wenn eine positive Erwähnung auf EINEM Privatsender schon solche Auswirkungen hat, wie ist es dann wohl, wenn alle Privatsender positiv über einen Artikel wie die Xbox One berichten? Und diese Berichterstattung wird sich in den nächsten Monaten vermutlich eher verstärken.
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Nanimonai
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
Du bringst da echt einige Sachen durcheinander. MS darf das Medium überprüfen, aber nicht mich oder meine Kinder. Außer natürlich, ich stimme ausdrücklich zu und richte es als optionale Funktion als Kindersicherung ein.alx-2009 hat geschrieben: Also Zum Verständnis: dir macht es nichts aus das MS dein Eigentum (im weitesten Sinne) prüft (also auch dein Hausrecht einschränkt) aber das rein mechanische Abscannen deines Gesichtes wiederstrebt dir? (und nur das allein, nicht die Weitergabe von Informationen ect...)
Wenn ich die Kontrolle darüber habe, kann ich auch meinen Erziehungsauftrag wahrnehmen. Wenn Microsoft diese Kontrolle hat, setzen sie sich über mein Erziehungsrecht hinweg.
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Heruwath
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
Natürlich beschwere ich mich. Wer kritisiert sollte auch Kritik einstecken können. Die Leute einfach als blind zu bezeichnen, obwohl man den selben Fehler gemacht hat ist in meinen Augen daneben. Was soll ich von einer Aussage halte, die von einer Regierung kommt, die Trojaner einsetzt? Oh ja die machen sich solche Sorgen um Datenschutz.Kajetan hat geschrieben:Und noch so jemand, der sich nur darüber aufregt, dass sich die Leute sich nicht so aufregen, wie es ihm genehm wäre.Heruwath hat geschrieben:Dann sollten sie auch gleich den PC verbieten. Das ist das Überwachungsgerät no. 1. Aber das wird nicht passieren, schließlich hat die Bundesregierung vor kurzem einen neuen Trojaner gekauft. Es geht nicht darum, dass es blinde gehypte gamer gibt, die alles zulassen. Sondern darum das es bereits passiert ist und alle die glauben nicht blind zu sein, haben es zugelassen.
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
mal rausgepickt als ein beispiel von vielen, also nich persönlich nehmen. und eigentlich wollte ich zu derlei aussagen meinen senf, machmal auch meinung genannt, dazu geben. aber dann is mir was viel besseres eingefallen was den kern der sache eigentlich auf den punkt trifft.Na und, dann sieht MS halt mich und mein Wohnzimmer...wie tragisch! Wisst ihr alle immer ob nicht vielleicht auch jemand über die Kamera des Tablet, Smartphones oder Notebook zuschaut wenn ihr Online seit? Das kann nämlich genau so gut sein...
http://www.youtube.com/watch?v=zT90jz7qfRw
und damit die landung nicht irgendwann zu hart ausfällt, sind kritische stimmen wichtig, je lauter desto besser.
achja, und zivilisation ist die ständige vermehrung unnötiger notwendigkeiten
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Nanimonai
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
Ein schönes Zitat aus einem phantastischen Film. Sehr treffend.Querscheisser hat geschrieben: http://www.youtube.com/watch?v=zT90jz7qfRw
und damit die landung nicht irgendwann zu hart ausfällt, sind kritische stimmen wichtig, je lauter desto besser.
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Lord Helmchen
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
Moment mal, ein Politiker der für einen Staat arbeitet, der eh alle möglichen Daten seiner Gesellschaft sammelt und weiterverkauft, findet das die XBox One ein Überwachungsgerät ist? Wow, selten so herzhaft gelacht!
Deutschland ist doch da nicht besser, da werden Preisausschreiben nur gemacht damit man halt Daten sammeln kann, zu gewinnen gibt es meist eh keinen Preis, kann ja eh keiner Nachprüfen wer von den Millionen Teilnehmern nun nen Tafelservice gewonnen hat.
Und was bringt es Microsoft zu wissen das Person XY nun solange und sooft Spiel Z spielt? Ist mir doch egal was die über mein Hobby wissen, klar ist, das ein Hobby nunmal oft und gern ausgeübt wird. Da muss man nichtmal Daten für sammeln.
Und wer hier auch nur einmal in seinem Leben ein Preisausschreiben mitgemacht, nen Fragebogen ausgefüllt, Onlinebanking betrieben, Bestellungen aufgegeben oder nen Handyvertrag abgeschlossen hat, der kann sich sicher sein das seine Daten schon einmal um die Welt gegangen sind. Und man mit denen sogar noch mehr rausfinden kann. Und wer sowieso alles über Facebook preisgibt darf nun garnicht über dieses Thema meckern.
Aber mir ist es egal was die XBox One da "ausspioniert" oder überwacht, denn das werden wir doch eh schon längst. Und wem es unangenehm ist das dort ne Kinectkamera steht die einen beobachten könnte, macht es halt wie die anderen übervorsichtigen Hampelmänner die denken, jeder konnte sie durch ihre Webcam im Notebook beobachten, und klebt was vor die Linse und das Mikro.
Da werden täglich irgendwelche Daten aus Datenbanken geklaut und verkauft, aber hier muss sich wieder irgendein Politiker melden damit er wieder wichtig ist. Das ist wie mit den Killerspielen: Weil das echte Problem zu kompliziert und kostenaufwendig ist muss halt ne einfache Lösung her: Alle Ballerspiele sind böse.... und hier ist nunmal eine Konsole die Daten über die Verhaltensweise eines Spielers sammelt böse. Vergessen sind die Kriminellen die Datenklau begehen oder die bösen Firmen die Preisausschreiben ausstellen nur um an Daten zu kommen die sie Teuer an Callcenter Agenturen verkaufen können, damit die mich morgens und abend am Telefon nerven können. Juhuuu!
Deutschland ist doch da nicht besser, da werden Preisausschreiben nur gemacht damit man halt Daten sammeln kann, zu gewinnen gibt es meist eh keinen Preis, kann ja eh keiner Nachprüfen wer von den Millionen Teilnehmern nun nen Tafelservice gewonnen hat.
Und was bringt es Microsoft zu wissen das Person XY nun solange und sooft Spiel Z spielt? Ist mir doch egal was die über mein Hobby wissen, klar ist, das ein Hobby nunmal oft und gern ausgeübt wird. Da muss man nichtmal Daten für sammeln.
Und wer hier auch nur einmal in seinem Leben ein Preisausschreiben mitgemacht, nen Fragebogen ausgefüllt, Onlinebanking betrieben, Bestellungen aufgegeben oder nen Handyvertrag abgeschlossen hat, der kann sich sicher sein das seine Daten schon einmal um die Welt gegangen sind. Und man mit denen sogar noch mehr rausfinden kann. Und wer sowieso alles über Facebook preisgibt darf nun garnicht über dieses Thema meckern.
Aber mir ist es egal was die XBox One da "ausspioniert" oder überwacht, denn das werden wir doch eh schon längst. Und wem es unangenehm ist das dort ne Kinectkamera steht die einen beobachten könnte, macht es halt wie die anderen übervorsichtigen Hampelmänner die denken, jeder konnte sie durch ihre Webcam im Notebook beobachten, und klebt was vor die Linse und das Mikro.
Da werden täglich irgendwelche Daten aus Datenbanken geklaut und verkauft, aber hier muss sich wieder irgendein Politiker melden damit er wieder wichtig ist. Das ist wie mit den Killerspielen: Weil das echte Problem zu kompliziert und kostenaufwendig ist muss halt ne einfache Lösung her: Alle Ballerspiele sind böse.... und hier ist nunmal eine Konsole die Daten über die Verhaltensweise eines Spielers sammelt böse. Vergessen sind die Kriminellen die Datenklau begehen oder die bösen Firmen die Preisausschreiben ausstellen nur um an Daten zu kommen die sie Teuer an Callcenter Agenturen verkaufen können, damit die mich morgens und abend am Telefon nerven können. Juhuuu!
- HeLL-YeAh
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
Ich bin schon beinahe zu faul um bei jedem Dienst oder jeder Hardware genau zu recherchieren was da im Detail wohin übermittelt wird und wie das ganze dann letztendlich verwendet wird. Deswegen boykottiere ich zu großen Teilen einfach stumpf. Dann gibts eben kein intelligentes Telefon, kein Battlefield, keine xBox One , kein Facebook u.s.w. ... und es ist unglaublich , ich hab nicht mal das Gefühl etwas zu verpassen.
Trotzdem werd auch ich sicherlich irgendwo meine Spuren bzw. Daten hinterlassen haben ... da beneide ich meine Oma. Die weiss nicht wozu das Internet überhaupt da sein soll und entsprechend kann sie drauf verzichten. Die hat es gut ... :/ Offenbar also auch ne Generationen-frage ... wo ich noch irgendwo mit dem urzeitlichen Zocken und Internet groß geworden bin, war ich schon etwas zu alt um beispielsweise von dem Umschwung auf Web 2.0 erfasst zu werden. Kommende Generationen sind wahrscheinlich schon komplett daran gewöhnt bei jedem furz im Web ihre Ausweis ID anzugeben
Xbox One ist jetzt schon ne ziemlich fragwürdige Geschichte aber eben nur der nächste Schritt der für einige sicher vorhersehbar war ... der Schritt der danach kommt macht mir aber eigentlich noch größere Sorgen. Ich geh davon aus dass die One laufen wird wie geschimmelt Brot ...
Trotzdem werd auch ich sicherlich irgendwo meine Spuren bzw. Daten hinterlassen haben ... da beneide ich meine Oma. Die weiss nicht wozu das Internet überhaupt da sein soll und entsprechend kann sie drauf verzichten. Die hat es gut ... :/ Offenbar also auch ne Generationen-frage ... wo ich noch irgendwo mit dem urzeitlichen Zocken und Internet groß geworden bin, war ich schon etwas zu alt um beispielsweise von dem Umschwung auf Web 2.0 erfasst zu werden. Kommende Generationen sind wahrscheinlich schon komplett daran gewöhnt bei jedem furz im Web ihre Ausweis ID anzugeben
Xbox One ist jetzt schon ne ziemlich fragwürdige Geschichte aber eben nur der nächste Schritt der für einige sicher vorhersehbar war ... der Schritt der danach kommt macht mir aber eigentlich noch größere Sorgen. Ich geh davon aus dass die One laufen wird wie geschimmelt Brot ...
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Kya
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
Neulich in 'ichhabnichtzugehoertundnichtsverstanden'hausenLord Helmchen hat geschrieben:Moment mal, ein Politiker der für einen Staat arbeitet, der eh alle möglichen Daten seiner Gesellschaft sammelt und weiterverkauft, findet das die XBox One ein Überwachungsgerät ist? Wow, selten so herzhaft gelacht!
Deutschland ist doch da nicht besser, da werden Preisausschreiben nur gemacht damit man halt Daten sammeln kann, zu gewinnen gibt es meist eh keinen Preis, kann ja eh keiner Nachprüfen wer von den Millionen Teilnehmern nun nen Tafelservice gewonnen hat.
Und was bringt es Microsoft zu wissen das Person XY nun solange und sooft Spiel Z spielt? Ist mir doch egal was die über mein Hobby wissen, klar ist, das ein Hobby nunmal oft und gern ausgeübt wird. Da muss man nichtmal Daten für sammeln.
Und wer hier auch nur einmal in seinem Leben ein Preisausschreiben mitgemacht, nen Fragebogen ausgefüllt, Onlinebanking betrieben, Bestellungen aufgegeben oder nen Handyvertrag abgeschlossen hat, der kann sich sicher sein das seine Daten schon einmal um die Welt gegangen sind. Und man mit denen sogar noch mehr rausfinden kann. Und wer sowieso alles über Facebook preisgibt darf nun garnicht über dieses Thema meckern.
Aber mir ist es egal was die XBox One da "ausspioniert" oder überwacht, denn das werden wir doch eh schon längst. Und wem es unangenehm ist das dort ne Kinectkamera steht die einen beobachten könnte, macht es halt wie die anderen übervorsichtigen Hampelmänner die denken, jeder konnte sie durch ihre Webcam im Notebook beobachten, und klebt was vor die Linse und das Mikro.
Da werden täglich irgendwelche Daten aus Datenbanken geklaut und verkauft, aber hier muss sich wieder irgendein Politiker melden damit er wieder wichtig ist. Das ist wie mit den Killerspielen: Weil das echte Problem zu kompliziert und kostenaufwendig ist muss halt ne einfache Lösung her: Alle Ballerspiele sind böse.... und hier ist nunmal eine Konsole die Daten über die Verhaltensweise eines Spielers sammelt böse. Vergessen sind die Kriminellen die Datenklau begehen oder die bösen Firmen die Preisausschreiben ausstellen nur um an Daten zu kommen die sie Teuer an Callcenter Agenturen verkaufen können, damit die mich morgens und abend am Telefon nerven können. Juhuuu!
