Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet die Konsole als "Überwachungsgerät"

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Dafuh
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet

Beitrag von Dafuh »

mymyths hat geschrieben:Menschen die nicht sofort die EC-Karte zücken wenn das neue Produkt mit viel Glamour und aktueller Dubstep-Untermalung daherkommt.
hehe made my day ^^

Und ist es wirklich schlimm ein Weltverbesserer sein zu wollen? Wie verpeilt können manche sein?

Gibt es noch Hoffnung für diese Zivilisation?...Auch wenn ein paar systemrelevante Crashes folgen und wirklich viele Leute aufwachen müssen...Wir haben Potenzial!

Ich persönlich finde wirklich die XboxOne darf sich damit nicht durchsetzen und sollte als Präzedensfall dienen...aber da hauptsächlich der amerikanische Obeymarkt angepeilt wird, sehe ich diesbezüglich wenig Hoffnung...
Zuletzt geändert von Dafuh am 27.05.2013 01:56, insgesamt 2-mal geändert.
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AkaSuzaku
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet

Beitrag von AkaSuzaku »

Dermer hat geschrieben:Es wird mal wieder Zeit für einen Crash in dieser Branche.
Oder besser noch, der Zusammenfall der westlichen Welt, unserer ach so schönen Demokratie.
Ich kenne eigentlich nur drei Länder, die hoch entwickelt und dennoch keine Demokratie sind (GB, Spanien, etc aus offensichtlichen Gründen mal außen vor gelassen) und das sind Brunei, VAE und Katar. Sie alle eint ihre geringe Fläche und Einwohnerzahl, sowie ihre riesigen Ölvorkommen.
Die Demokratie ist wahrscheinlich die beste Erfindung der letzten 3000 Jahre.
Temeter  hat geschrieben:
Randum hat geschrieben:Region Lock....also so langsam haben sie alles an Bord um wirklich jeden zu vergraulen.

http://www.gameinformer.com/b/news/arch ... tions.aspx
Und nicht mal die alten, weitläufigeren Regionen, sonder Länderspezifisch. Also kaufen aus England, oder Österreich ist auch nicht mehr drin.
Was wäre aber der Antrieb des "MS-Repräsentanten" dem Magazin sowas mitzuteilen? Und wieso nennt man in der Überschrift als Quelle noch irgendeinen Bericht, obwohl der Text den Mitarbeiter als solche ausgibt? So wie das Gerücht dort präsentiert wird, ist es meiner Meinung nach das bisher unglaubwürdigste.
Zuletzt geändert von AkaSuzaku am 27.05.2013 02:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Ash2X
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet

Beitrag von Ash2X »

Ich finde es interessant wie jetzt Her Scharr auf den Zug aufspringt ohne jegliche Information erhalten zu haben.Das merkt man daran das ein "könnte" in der Aussage keinen Platz hat.
Das eine Bewegungssteuerung auf die Bewegung reagiert ist nicht gerade ungewollt.Dies wird übrigends wohl nicht auf einem externen Server verarbeitet,sonst könnte man Kinect nur Online verwenden.Dem ist nicht so.
Herr von Notz scheint auch nicht wirklich Ahnung davon zu haben: Die Bewegungssteuerung muss den Raum erfassen in dem sich der Bediener bewegt damit sie Präzise arbeiten kann - am Prinzip hat sich eigentlich nichts geändert.Nur die Auflösung ist höher als vorher.

Selbstverständlich darf MS gewisse Daten nicht verkaufen,in dem Punkt stimme ich den Herren gerne zu.
Das die Datenerfassung sich bisher per Knopfdruck abschalten lies scheint aber auch nirgendwo angekommen zu sein.

Ein Großteil der Informationen wird MS wohl nur zentral speichern,den meisten Rest wird man hierzulande aus Datenschutzgründen blocken.Jetzt schon wie wild ohne jegliche genauere Informationen dagegen Sturm zu laufen wirkt schon ziemlich paranoid.Erinnert mich an Origin...aber da wurde zumindest gewartet bis es auf dem Markt ist - das es alles nur falscher Alarm war ist noch ein anderes Thema.

Bei einem können wir uns aber sicher sein: Wenn eine Firma wissen möchte was in unseren Wohnzimmern steht,wie wir eingerichtet sind oder gerne Essen gibt es dafür genug schnellere,teils sogar kostenfreie,Wege um das herauszufinden.
DonPeon
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet

Beitrag von DonPeon »

Ziemlich kranker Scheiß. Das Teil soll mich beim zocken beobachten? Das geht mir echt zu weit. Die werden damit unglaubliche Summen einnehmen, aber auf meine kosten. Ich bin dabei sogar noch der Idiot, der dafür zahlt, analysiert und kontrolliert zu werden. Früher wurde man bezahlt, wenn man an umfragen teilgenommen hat. Heute stellt man dir ne kamera ins wohnzimmer, die merkt wann du glücklich oder abgefuckt bist, wer sich alles bei dir rumtreibt, wie alt deine kids sind, wie scharf deine frau ist usw.

Bei EA sabern die Manager sicher schon. Wie reagieren die Leute auf das neuste Need for Speed. In welcher Kurve und welchem Auto hatten die meisten ein Grinsen in der Fresse. Danach können wir sicher sein, dass das nachfolgende NFS die reinste Reizüberflutung sein wird. Ausgehend vom verhalten von Millionen von Spielern. Im neuen Galardo mit weißer Lackierung und der felge XYZ hatten 33,467% der männlichen Spieler zwischen 12 und 35 einen Ständer in der Hose. Das kommende NFS wird demnach ein Lamborghini Spezial mit einem weißen Galardo auf dem Cover. Das wird eine sehr Kranke Zukunft.

Lustig stelle ich mir nur vor, wenn fette Spieler plötzlich slimfast Werbung in ihrer Mailbox haben. Hahaha Microsoft weiß, dass du fett bist. Slimfast weiß jetzt auch, dass du fett bist. Ein Datingportal meldet sich bei dir und meint, auch für Dich können wir den passenden Deckel finden. Überweise Betrag x auf die Kontonummer 12345-ichbinfettundbraucheliebe.

Oder noch besser. Das Teil schaut wie viele freunde du hast, auf welche Musik und Filme du stehst, wie oft du killerspiele zockst, wie oft du angerufen wirst und haut dann ne Warnung an die Behörden raus, dass hier ein isolierter potenzieller Amokläufer vor sich her lebt und wahrscheinlich in 263 Tagen und 12 Stunden seine Schulklasse massakrieren wird.

In diesem Sinne. Hoffe der Datenschutzbeauftragte taugt was. Ich will nämlich nicht, dass sich dieser Scheiß durchsetzt.
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Temeter 
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet

Beitrag von Temeter  »

Ash2X hat geschrieben:Ich finde es interessant wie jetzt Her Scharr auf den Zug aufspringt ohne jegliche Information erhalten zu haben.Das merkt man daran das ein "könnte" in der Aussage keinen Platz hat.
Das eine Bewegungssteuerung auf die Bewegung reagiert ist nicht gerade ungewollt.Dies wird übrigends wohl nicht auf einem externen Server verarbeitet,sonst könnte man Kinect nur Online verwenden.Dem ist nicht so.
Herr von Notz scheint auch nicht wirklich Ahnung davon zu haben: Die Bewegungssteuerung muss den Raum erfassen in dem sich der Bediener bewegt damit sie Präzise arbeiten kann - am Prinzip hat sich eigentlich nichts geändert.Nur die Auflösung ist höher als vorher.

Selbstverständlich darf MS gewisse Daten nicht verkaufen,in dem Punkt stimme ich den Herren gerne zu.
Das die Datenerfassung sich bisher per Knopfdruck abschalten lies scheint aber auch nirgendwo angekommen zu sein.

Ein Großteil der Informationen wird MS wohl nur zentral speichern,den meisten Rest wird man hierzulande aus Datenschutzgründen blocken.Jetzt schon wie wild ohne jegliche genauere Informationen dagegen Sturm zu laufen wirkt schon ziemlich paranoid.Erinnert mich an Origin...aber da wurde zumindest gewartet bis es auf dem Markt ist - das es alles nur falscher Alarm war ist noch ein anderes Thema.

Bei einem können wir uns aber sicher sein: Wenn eine Firma wissen möchte was in unseren Wohnzimmern steht,wie wir eingerichtet sind oder gerne Essen gibt es dafür genug schnellere,teils sogar kostenfreie,Wege um das herauszufinden.
Nice, du hast gerade jeden einzelnen Kritikpunkt falsch interpretiert und dabei noch die Fakten des eigentlich recht guten Vergleichs von Origin verdreht. Macht es eigentlich so viel Spaß, MS zu verteidigen? Womit haben die sich so eine Loyalität verdient?
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brent
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet

Beitrag von brent »

Temeter  hat geschrieben:
Randum hat geschrieben:Region Lock....also so langsam haben sie alles an Bord um wirklich jeden zu vergraulen.

http://www.gameinformer.com/b/news/arch ... tions.aspx
Und nicht mal die alten, weitläufigeren Regionen, sonder Länderspezifisch. Also kaufen aus England, oder Österreich ist auch nicht mehr drin.
Haha, wer sollte sich ne Konsole kaufen, die nur ein paar Exclusives hat, die er dann noch überteuert hier kaufen muss? Die wollen doch floppen.
HeadsAintReady
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Beitrag von HeadsAintReady »

Das wärs wenn die des ding verbieten??völlig unmöglich unsere regierung will doch das wir dumme sklaven werden....F U Merkel UHRE!!Stasi back in germany!!
HeadsAintReady
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Beitrag von HeadsAintReady »

Das wärs wenn die des ding verbieten??völlig unmöglich unsere regierung will doch das wir dumme sklaven werden....F U Merkel UHRE!!Stasi back in germany!!
DonPeon
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet

Beitrag von DonPeon »

Ash2X hat geschrieben:Ich finde es interessant wie jetzt Her Scharr auf den Zug aufspringt ohne jegliche Information erhalten zu haben.Das merkt man daran das ein "könnte" in der Aussage keinen Platz hat.
Das eine Bewegungssteuerung auf die Bewegung reagiert ist nicht gerade ungewollt.Dies wird übrigends wohl nicht auf einem externen Server verarbeitet,sonst könnte man Kinect nur Online verwenden.Dem ist nicht so.
Herr von Notz scheint auch nicht wirklich Ahnung davon zu haben: Die Bewegungssteuerung muss den Raum erfassen in dem sich der Bediener bewegt damit sie Präzise arbeiten kann - am Prinzip hat sich eigentlich nichts geändert.Nur die Auflösung ist höher als vorher.

Selbstverständlich darf MS gewisse Daten nicht verkaufen,in dem Punkt stimme ich den Herren gerne zu.
Das die Datenerfassung sich bisher per Knopfdruck abschalten lies scheint aber auch nirgendwo angekommen zu sein.

Ein Großteil der Informationen wird MS wohl nur zentral speichern,den meisten Rest wird man hierzulande aus Datenschutzgründen blocken.Jetzt schon wie wild ohne jegliche genauere Informationen dagegen Sturm zu laufen wirkt schon ziemlich paranoid.Erinnert mich an Origin...aber da wurde zumindest gewartet bis es auf dem Markt ist - das es alles nur falscher Alarm war ist noch ein anderes Thema.

Bei einem können wir uns aber sicher sein: Wenn eine Firma wissen möchte was in unseren Wohnzimmern steht,wie wir eingerichtet sind oder gerne Essen gibt es dafür genug schnellere,teils sogar kostenfreie,Wege um das herauszufinden.
Welche Wege wären das? Mir fällt da nichts ein, wie irgendein Konzern in mein Wohnzimmer schauen könnte. Kostenfrei erst recht nicht.
SoftIceMan
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet

Beitrag von SoftIceMan »

Ich bin schon ziemlich überrascht, dass es hier doch viele gibt, die immernoch knallhart an M$ festhalten.
Also prinzipiel hab ich nichts gegen M$, hatte zu erst auch große hoffnung in deren Konsole gesteckt.

Aber ich verstehe nicht, wie manche Leute das akzeptieren können, obwohl das ganze auch ohne Always-On und zwingendem Kinect möglich wäre!

Derjenige, der letztendlich dann von ner Kamera angeschaut werden möchte darf das "Feature" ja gerne nutzen. Aber dann doch auf freiwilliger Basis!
SoftIceMan
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet

Beitrag von SoftIceMan »

Nanimonai hat geschrieben:
EseLibre hat geschrieben: Jetzige Jugend ist aufgeklärter? Okay...ich hätte jetzt auch eher das Gegenteil behauptet, denn sonst würden sich solche Spionageboxen nicht verkaufen.
Unabhängig davon, ob sich die Xbox One verkaufen wird oder nicht, leben wir doch im Zeitalter der "Neoaufklärung" (so nenne ich das mal). Das Internet ist ein äußerst mächtiges Instrument, weil es die einzig wichtige Währung dieser Welt bietet: Information.
Natürlich kann damit auch Schindluder getrieben werden und es als "aktive Massenverdummung" genutzt werden, wie Dermer es nennt, es bietet aber gleichzeitig eben auch alle Möglichkeiten, genau dem entgegen zu wirken.

Ich bin davon überzeugt, dass es auch vor diesem neuen Zeitalter die Guttenbergs und Wulffs gab, sie wären aber vorher nie aufgefallen.
Die Berichterstattung in den Medien wurde weniger kritisch gesehen, der Vietnamkrieg hätte der Bevölkerung in der heutigen Zeit so nicht verkauft werden können, dafür bedarf es heute schon größerer Kaliber im Stile eines 9/11.
Die Fehlplanungen Stuttgart 21 und Flughafen BER wären vor 30 Jahren vermutlich nicht so sehr in ihre Einzelteile zerlegt worden.
Und auch die Xbox One wäre mit wesentlich offeneren Armen empfangen worden, ohne Petitionen im Bundestag.

Klar sind die Leute früher auch schon auf die Straße gegangen und es gab auch sehr viele gut informierte Menschen, aber das Zeitalter der Empörung beginnt gerade erst.
Es wird immer die Menschen geben, die alles abnicken, nur von 12 bis Mittag denken und sich für nichts interessieren, was über den eigenen kleinen Tellerrand hinaus geht. Die gab es früher, die gibt es heute.
Der Unterschied zu früher ist aber, dass die Leute, die sich informieren wollen, es jetzt wesentlich besser, schneller, einfacher und kompletter können.

Und das sollte uns eher Mut machen.
Prinzipiell stimme ich dir ja zu, ich sehe die Gefahr nur in deinem letzten Satz.
Die Leute informieren sich, ob sie wollen ODER NICHT. Es geht schneller, einfacher aber nicht kompletter. Ich befürchte vielmehr, dass viele nur so "Tags" - wie zB. den dieses Threads - lesen und dann direkt, entweder einen Hass bekommen, oder dennoch zu M$ halten. Aber die wenigsten würden sich Gedanken machen, was für Folgen das für die Zukunft haben könnte, geschweige denn in was für eine Zukunft wir uns damit bewegen.

Klar, jetzt hört sich ja noch alles harmlos an, aber ich finde es wie schon in einem Anderen Post gesagt, erschreckend, dass viele diese "Dinge" einfach so mit offenen Armen hinnehmen.
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saxxon.de
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet

Beitrag von saxxon.de »

Suckisuck hat geschrieben:Jedes Smartphone und jede App sammelt Massen an Daten. Alleine was alle Apps vorher anzeigen was sie abgreifen, und wie genau die GPS Ortung ist. Und trotzdem nutzen es die meisten. Da schiebt aber keiner eine solche Paranoia. Genauso wie bei Payback oder anderen Kundenkarten, die das Konsumverhalten exakt aufzeichnen. Für ein paar lächerliche Euro Rabatt, willigen 37 !!!! Millionen Bundesbürger ein, das jeder Einkauf abgespeichert wird und Daten weiterverkauft werden, wohin auch immer.
Und da ist auf einmal eine Kamera an einer Konsole der "Big Brother" schlecht hin?

Creepwalker hat schon recht mit dem was er schreibt. Manche hier halten sich für die Retter der Freiheit und der Demokratie, sehen aber gar nicht wie weit das System schon fortgeschritten ist und halten eine Kinectkamera für das alles sehende Auge. Dabei sehen sie nicht, das es viel profanere Dinge sind die sie schon längst gläsern gemacht haben. Nur Bares ist Wahres, aber mancheiner lässt lieber noch den Gummibärkauf per EC Karte abwickeln, reicht noch eine Rabbatkarte hinterher, und lässt dann sein Handy über irgendeine App seine Bewegungsdaten sammeln....
Wenn die Feuerwehr nach dieser Logik handeln würde, wäre sie überflüssig. Denn wenn's sowieso schon brennt, warum dann noch versuchen eine Ausbreitung des Brandes auf's Nachbarhaus zu verhindern?

Und um nochmal explizit auf dein Argument einzugehen: Ich besitze kein Smartphone, keine Payback-Karten, keinen Social Network-Account, habe nirgendwo im Internet meine persönlichen Daten hinterlegt, selbst dort wo man seine E-Mail Adresse angeben muss nutze ich für gewöhnlich 10MinuteMail oder verwende VPNs und Fake-Accounts, es existieren online nirgendwo Fotos von mir und die einzige Möglichkeit herauszufinden wer hinter einem meiner Accounts steckt, ist per Gerichtsbeschluss diese Daten von meinem Provider einzuklagen. Du kannst das gern gleich hier im 4p-Profil oder per Google-Suche überprüfen. Ich gebe bei Umfragen jeder Art keine Antworten ausser "Nein, kein Interesse" und ich kaufe auch ganz bestimmt keine Xbone. Warum? Weil meine persönlichen Daten genau das sind: persönlich. Das hat nichts damit zu tun, dass ich glaube, dass man es auf mich abgesehn hat. Im Gegenteil: Ich bin ziemlich sicher dass sich keine Sau besonders für mich interessiert. Es geht hier um's Prinzip. Es geht einfach niemanden was an. Wenn irgendjemand persönliche Daten von mir hat, dann weil ich sie ihm gegeben habe und ich verspreche dir: Ich kann dir all diese Leute mit Namen und Wohnort nennen.

Wenn Dir und anderen Scheißegal ist, dass z.B. zukünftige Arbeitgeber Absagen schicken, weil ihnen die Urlaubsfotos auf Facebook nicht gefallen oder dass man mithilfe von Smartphone-Daten, Twittereinträgen & Co genau verfolgen kann, was man wie wo mit wem gemacht hat, dann ist das euer Bier, aber ich weigere mich mich dermaßen zu prostituieren.
Zuletzt geändert von saxxon.de am 27.05.2013 07:55, insgesamt 1-mal geändert.
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(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet

Beitrag von (x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt »

Finde ich gut saxxon, deine Einstellung. Überhaupt könnte jetzt niemand durch das Wissen über deinen Namen oder einem Foto wircklich veerstehen wie und wer du wircklich bist. Das hat in der Regel immer Vorurteile. Jemandem vorstellen kann man sich nur in einer reellen Begegnung.
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Kajetan
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet

Beitrag von Kajetan »

saxxon.de hat geschrieben:Wenn Dir und anderen Scheißegal ist, dass z.B. zukünftige Arbeitgeber Absagen schicken, weil ihnen die Urlaubsfotos auf Facebook nicht gefallen oder dass man mithilfe von Smartphone-Daten, Twittereinträgen & Co genau verfolgen kann, was man wie wo mit wem gemacht hat, dann ist das euer Bier, aber ich weigere mich mich dermaßen zu prostituieren.
Es gibt Firmen und Stellen, da bekommst Du Absagen, wenn man NICHTS über Dich findet. Aber gut, ist vielleicht auch besser so :)
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mr archer
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet

Beitrag von mr archer »

Temeter  hat geschrieben:
Randum hat geschrieben:Region Lock....also so langsam haben sie alles an Bord um wirklich jeden zu vergraulen.

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Hi hi. Go for it, Microsoft, go for it!