Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet die Konsole als "Überwachungsgerät"

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Kajetan
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet

Beitrag von Kajetan »

Suckisuck hat geschrieben:...
Ignorance is a bliss, isnt it?
Kya
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet

Beitrag von Kya »

Suckisuck hat geschrieben:
edelg hat geschrieben:Suckisuck ist doch eh nicht mehr zu helfen. Schade, aber dann ist es eben so.

Es gibt halt sogenannte "Gamer", die würden sich anscheinend, zur Aktivierung Ihrer Spiele/Konsole auch eine Sonde von MS&EA in Ihren A****h schieben lassen...

Klingt hart, aber herrlich ehrlich...
Weist du..ich bin nicht ein sogenannter "Gamer". Solche Kategorien sind mir vollkommen fremd, und aus dem Kindergartenalter in solchen zu denken, bin ich schon recht lange raus. Weist du,Frank Brunos Boxing, damals von der Datasette war mein erstes Spiel. Dann kam Ace of Aces....usw usw.
Ich hatte immer Spaß mit Spielen.Über den Armstrad, C64, Amiga,PC, P2, Xbox, 360. Aber nie habe ich mich an so Begriffen wie "Gamer" hochgezogen.
Begriffe mit denen Leute wie du meinen sich elitär abheben zu können, weil man muss ja was Besonderes sein. Dann bin ich halt ein Konsument. Sind wir in übrigen Alle. Und jetzt kommts, Dinge zu verkaufen an "dumme" Konsumenten. Damit verdiene ich mein Geld.
Und ja, ich habe sogar im Land der Idioten, sowie es hier gerne dargestellt wird, gelebt und studiert.Ja, in den teuflischen USA, die alles wissen wollen über dich.
Du kannst versuchen deine Kategorien und dein schwarzweiß Weltbild weiter zu verbreiten. Nach 41 Jahren auf diese Welt habe ich genug Leute kennengelernt, die so denken. Und ganz ehrlich, mir vollkommen egal.
Du denkst du musst deine Meinung anderen aufdoktrinieren. Aber unser Konsumverhalten ist dermaßen gläsern, da brauchst du keine ONE mehr heran zu ziehen, die das noch schlimmer macht. Es ist eh schon am Limit.
Lebe du weiter in deiner selbst kreierten Welt aus Scheiße......denn es ist alles Scheiße. Ich leb mein Leben dann lieber so wie es mir Spaß macht, und wenn MS dann weiss das ich lieber Paulaner denn Erdinger vorm Fernseher trinke, oder was auch immer...dann sollen sie damit glücklich werden. Ich bin es auf jeden Fall auch weiterhin, denn eines habe ich auch im Leben gelernt. Leute die alles schlecht reden, haben meist nicht viel Gutes im Leben. :wink:
Tsts hast River Raid vergessen - DER Klassiker auf Datasette :mrgreen:

Spaß beiseite - wann ist eigentlich die Grenze erreicht? Darf man nicht sagen "Stop"?
Darf man andere Menschen nicht darauf hinweisen, mit ihren Daten sorgfältiger umzugehen?
Sollte man nicht kritisch hinterfragen dürfen?

Schön, das Du mit Deinen 41 Jahren schon so schicksalsergeben bist in Deiner schwarz/weiß Welt.

Wir befinden uns übrigens in einem Spiele Forum - klingt komisch, ist aber so :Häschen:
Nanimonai
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet

Beitrag von Nanimonai »

Suckisuck hat geschrieben: Aber unser Konsumverhalten ist dermaßen gläsern, da brauchst du keine ONE mehr heran zu ziehen, die das noch schlimmer macht. Es ist eh schon am Limit.
Mit dieser Aussage verschenkst Du jedem einen Freibrief für alles, was noch kommen kann und wird.
Nicht nur Microsoft, auch jedem Lauschangriff, Patriots Act und jeglichen anderen Eingriffen in Deine Privatsphäre. Denn am Limit ist es ja schon.
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Kajetan
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet

Beitrag von Kajetan »

Nanimonai hat geschrieben:Aber wo ist denn der Verlust beim Gebrauchtmarkt?
Nirgendwo. Da entsteht kein Verlust. Nicht einmal in der Theorie. Der "Gebrauchtmarkt" ist sogar nützlich, weil über ihn Kaufkraft freigesetzt wird, die wieder in den Kauf neuer Produkte gesteckt werden kann.

Das wissen die Verantwortlichen bei den Publishern genau so gut wie jeder, der sich auch nur fünf Minuten mit volkswirtschaftlichen Grundlagen beschäftigt hat. Der Grund warum der "Gebrauchtmarkt" plötzlich verteufelt wird, liegt (mal wieder) in der Besitzerstruktur der Major Publisher und Konsolenhersteller. Das sind alles börsennotierte Firmen, die einzig und alleine den Investoren gegenüber rechenschaftspflichtig sind, denn den Investoren gehört die Firma. Deswegen muss man als CEO die Investoren bei Laune halten, selbst wenn die Geschäfte schlecht laufen. Damit die Investoren nicht ihre Gelder abziehen, die Firma implodiert und der CEO somit seine schönen Boni verliert.

Was ist z.B. in den letzten Jahren bei EA, Take2 oder Ubisoft passiert, als die Geschäfte mal richtig schlecht liefen? Wir erinnern uns ... pünktlich nach Bekanntgabe schlechter Quartalszahlen haben diese Firmen angekündigt neue Online-DRM-Systeme zu verwenden, um die Umsätze gegen die phösen Software-Piraten zu schützen. Eine reine Show-Maßnahme, um den Investoren zu verdeutlichen, dass man "was" tut, um die schlechte Geschäftslage zu verbessern. Einen wirklichen Nutzen haben diese Maßnahmen natürlich nicht, aber darum geht es nicht. Es geht um "So als ob"! Und nur darum.

Was macht aber, wenn der Markt immer mehr gesättigt ist und die enormen Wachstumsraten der letzten Jahre unwiderbringlich Geschichte sind? Man sucht sich einen neuen Sündenbock aus, weil man die phösen Software-Piraten ja wegen des Online-DRMs nicht mehr als Sündenbock verwenden kann. Was findet man stattdessen? Genau, den Gebrauchtmarkt, der diesmal der "Schuldige" ist und gegen den man sich lustige Maßnahmen ausdenkt, um gegenüber den Investoren so zu tun, als ob alles ganz arg toll wird.

Deswegen hat sich auch EA derart an MS und Horsti-Baby rangeschmissen. Weil EA nach etlichen üblen Monaten den Investoren lautsark ins Ohr brüllt, dass alles gut wird, weil Horst alles in Ordnung bringt, weil die phösen Gebrauchtspielkäufer nun zusätzlich abgeschröpft werden können.

Es lebe die Show! Luftnummern, Feigenblatt und Ausreden. Alles, um den Investoren vorzugaukeln, dass alles gut wird, um den Kurs wieder in die Höhe zu treiben.
SectionOne
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet

Beitrag von SectionOne »

Die Xbox registriert ständig alle möglichen persönlichen Informationen über mich. Reaktionsgeschwindigkeiten, meine Lernfähigkeit oder emotionale Zustände.
Keine Ahnung was der gute Mann so alles zu sich nimmt, aber das Zeug scheint gut zu sein! :roll:
Kinect 2.0 wird sicher präziser arbeiten als sein Vorgänger, aber das trau ich dem Ding dann doch nicht zu! Aber so ist das nun mal in der Bundesrepublik China, die echten Probleme gehen Politiker nicht an aber wenn sie dann mal was aufschnappen womit sie sich profilieren können dann stehen sie auf der Matte :twisted:

Es gibt auch Menschen die sich Vernünftig und Differenziert mit dem Thema auseinander setzen und als ein solcher werde ich mir sicher nicht von der Regierung vorschreiben lassen was für eine Spielekonsole bei mir ins Haus kommt!

Es war immerhin unser Bundestag, der es beinahe den Meldeämtern erlaubt hätte unsere persönlichen Daten nach eigenem gusto zu verkaufen! Daher würde ich mich jetzt mal nicht zu weit aus dem Fenster lehnen!
Nanimonai hat geschrieben: Aber wo ist denn der Verlust beim Gebrauchtmarkt? Es ist ein Produkt und es wird auch nur ein gebrauchtes Produkt weiterverkauft. Publisher und Entwickler haben exakt das Geld für das Produkt bekommen, was sie an dem Produkt verdienen wollten. Es gibt keinen Verlust.
Das ist so nicht ganz richtig. Nehmen wir an Spieler A und Spieler B interessieren sich beide für Spiel X. Spieler A schlägt direkt bei Release zu, Spieler B sagt sich, er wartet bis er das Spiel günstiger gebraucht bekommt. Nach einiger Zeit kauft also Spieler B von Spieler A das Spiel X günstiger. Das bedeutet, es gab 2 Personen die sich für Spiel X interessiert haben, der Publisher hat aber nur an Spieler A verdient. Im ersten moment könnte man jetzt also sagen, der Publisher hat Verlust gemacht. Was aber so nicht ganz stimmt, denn Spieler A kauft sich mit dem Geld das er für Spiel X bekommen hat dann schon das nächste Spiel. Der Gebrauchthandel stärkt also auch die Kaufkraft potentieller Kunden! Und das weiß MS und Sony genauso wie die Publisher und Entwickler!
johndoe1388741
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet

Beitrag von johndoe1388741 »

Kajetan hat geschrieben:
Suckisuck hat geschrieben:...
Ignorance is a bliss, isnt it?
Das gleiche habe ich auch gedacht. Für welche Kugel hat er sich wohl entschieden? War es die blaue oder die andere? :idea:

Schaut in meine Kommentare (101) ... dann weiss "man" wofür ich stehe. :roll:
-=Ramirez=-
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet

Beitrag von -=Ramirez=- »

Nanimonai hat geschrieben:
CryTharsis hat geschrieben: Aber wo ist denn der Verlust beim Gebrauchtmarkt? Es ist ein Produkt und es wird auch nur ein gebrauchtes Produkt weiterverkauft. Publisher und Entwickler haben exakt das Geld für das Produkt bekommen, was sie an dem Produkt verdienen wollten. Es gibt keinen Verlust.
Der hersteller hat an spieler A ein spiel verkauft. Dieser verkauf tsein spei lweiter an Spieler B.
Damit haben 2 Leute das Spiel Gespielt, aber der Hersteller hat nur einmal geld dafür bekommen da sich Spieler B das Spiel nicht im Laden kaufen musste.

Genau so rechnen die BWLer in den Firmen und der Gebrauchtspielemarkt von M$ mit 10€ kommt dann dabei heraus.

Mich wundert eigentlich das EA sowas noch nicht für die eigenen Spiele eingefürht hat
Nanimonai
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet

Beitrag von Nanimonai »

Kajetan hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben:Aber wo ist denn der Verlust beim Gebrauchtmarkt?
Nirgendwo. Da entsteht kein Verlust. Nicht einmal in der Theorie. Der "Gebrauchtmarkt" ist sogar nützlich, weil über ihn Kaufkraft freigesetzt wird, die wieder in den Kauf neuer Produkte gesteckt werden kann.
Nachdem Du meinen gesamten Beitrag gelesen hast, war Dir aber hoffentlich klar, dass ich keine Antwort auf meine rhetorische Frage erhofft habe, oder?
DrZord
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet

Beitrag von DrZord »

greenelve hat geschrieben:Ich finds gut das sie sich jetzt schon dagegen formieren. Hoffentlich werden Konsquenzen auch wirklich durchgezogen, wenn die Konsole in einer solchen Form auf den Markt kommen sollte.
EvilReaper hat geschrieben: Wobei das hier, was Microsoft abzieht unbestreitbar reguliert werden muss, da kann man als MS-Fanboy noch so sarkastisch reagieren, es ändert nichts an den Tatsachen, es zeigt nur, dass ihr schon zu sehr geblendet seid um noch normal zu denken.
Da bin ich anderer Meinung!
ICH will entscheiden ob ich mir das Ding ins Wohnzimmer stelle oder nicht. Aufklärung was genau die XBO ist und was sie tut/machen könnte ist ein Muss, ein Verbot beschränkt aber mal wieder meine persönliche Freiheit. In Deutschland gibt es ohnehinschon viel zuviele Verbote!
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Kajetan
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet

Beitrag von Kajetan »

Nanimonai hat geschrieben: Nachdem Du meinen gesamten Beitrag gelesen hast, war Dir aber hoffentlich klar, dass ich keine Antwort auf meine rhetorische Frage erhofft habe, oder?
Meine rethorische Antwort :) diente ja nur als Überleitung, dass den Publishern diese Zusammenhänge natürlich auch klar sind, sie aber aus ganz anderen Gründen einen Sündenbock benötigen, den sie glücklicherweise aktuell im Gebrauchtmarkt gefunden haben.
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet

Beitrag von DrZord »

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Nanimonai
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet

Beitrag von Nanimonai »

SectionOne hat geschrieben: Das ist so nicht ganz richtig. Nehmen wir an Spieler A und Spieler B interessieren sich beide für Spiel X. Spieler A schlägt direkt bei Release zu, Spieler B sagt sich, er wartet bis er das Spiel günstiger gebraucht bekommt. Nach einiger Zeit kauft also Spieler B von Spieler A das Spiel X günstiger. Das bedeutet, es gab 2 Personen die sich für Spiel X interessiert haben, der Publisher hat aber nur an Spieler A verdient. Im ersten moment könnte man jetzt also sagen, der Publisher hat Verlust gemacht. Was aber so nicht ganz stimmt, denn Spieler A kauft sich mit dem Geld das er für Spiel X bekommen hat dann schon das nächste Spiel.
Nein, das ist falsch. Seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte gab es den Tauschhandel. Wenn sich zwei Tauschpartner einigen, ist der Tausch abgeschlossen. Wenn Du mir ein Kilo Säbelzahntigerfleisch gibst und ich Dir dafür meine mit der Keule erschlagene Frau gebe, ist es mir vollkommen egal, ob Du die Frau an wen auch immer für was auch immer eintauschst. Ebenso wie es Dir egal sein kann, was ich mit dem Fleisch anstelle. Es geht Dich schlicht und ergreifend nichts an. Und auch wenn ich das getauschte Fleisch bei dem nächsten Trottel für zwei nicht mit der Keule erschlagene Frauen eintausche, kannst Du nicht einfach an meiner Höhle klopfen und eine der beiden Frauen verlangen. Unser Geschäft war abgeschlossen.
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Dermer
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet

Beitrag von Dermer »

Es wird mal wieder Zeit für einen Crash in dieser Branche.
Oder besser noch, der Zusammenfall der westlichen Welt, unserer ach so schönen Demokratie.
Nanimonai
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet

Beitrag von Nanimonai »

Dermer hat geschrieben: Oder besser noch, der Zusammenfall der westlichen Welt, unserer ach so schönen Demokratie.
Öhm, falsches Forum...
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet

Beitrag von Nanimonai »

Kajetan hat geschrieben:sie aber aus ganz anderen Gründen einen Sündenbock benötigen, den sie glücklicherweise aktuell im Gebrauchtmarkt gefunden haben.
Da sind wir uns einig.
Wie immer sind wir uns aber nicht beim Thema Softwarepiraterie einig. Ich sehe da schon einen gravierenden Unterschied zwischen Schwarzkopie und Gebrauchtverkauf.