Creepwalker hat geschrieben:Wer als Bundesdatenschutztbautragter mit dem Spiegel redet, hat eh keine Ahnung.

Es werden täglich Milliarden Überwachungsvideos, Handybewegungsdaten und sonstwelche verknüpften Verbraucherdaten gesammelt.
Das ist äußerst fragwürdig, aber da regt sich kaum einer darüber auf.
Da kommt soviel Datenmaterial zusammen, das es am Ende größtenteils nutzlos ist, weil keiner die Ressourcen hat dieses zu sichten.
[...]
Heute kann sich ja auch keiner mehr sein Leben ohne Handy's vorstellen.
Der Unterschied zu Handys ist hier aber klar ersichtlich: bei meinem Smartphone habe ich die Wahl. Wenn ich gerade kein GPS, keine Kamera, kein Mikrofon brauche, ist es ausgeschaltet. Wenn ich eine Spiele App benutze, ist die Kamera nicht an, wenn ich laut Fluche das Mikrofon aus, wenn ich in den Puff geh das GPS abgeschaltet.
Microsoft möchte einem diese Wahl nicht lassen, hier entscheide nicht ich, als teuer zahlender Kunde, wann ich welches Feature benutzen möchte, sondern MS schreibt mir vor, dass ich es benutzen MUSS. Damit sie Daten sammeln können... kostenlos.... über meine Internetverbindung... ich verdiene nichts dran mit (ja, Daten haben einen Wert, die jedes Einzelnen. Facebook ist nicht umsonst milliardenschwer)...aber Wehe dem, der einen MS Server zum Online Spielen in Anspruch nehmen möchte, der hat natürlich nochmal drauf zu zahlen.
Microsoft zwingt die Leute, die sich eine XBOX ONE kaufen möchten dazu ihren höchstpersönlichen Lebensraum ausspähen zu lassen, auch wenn es für die Aktion, die damit durchgeführt werden soll (z.B ein Single-Player Game ohne Kinect Unterstützung spielen) überhaupt nicht notwendig ist. Also kein Nutzen für den Käufer, sondern nur Gewinnmaximierung seitens Microsoft auf Kosten der Privatsphäre (und des Internetanschlusses) der Kunden.
Microsoft solls einfach so machen wie die Smartphones bzw. wie Sony mit dem "EyeToy 2" der PS4: den Leuten die Wahl lassen.