Mehr gibt es da nichts zu sagen.
Der Televisor war gleichzeitig Empfangs- und
Sendegerät. Jedes von Winston verursachte Geräusch, das über
ein ganz leises Flüstern hinausging, wurde von ihm registriert.
Außerdem konnte Winston, solange er in dem von der Metallplatte beherrschten Sichtfeld blieb, nicht nur gehört,
sondern auch gesehen werden. Es bestand natürlich keine
Möglichkeit festzustellen, ob man in einem gegebenen
Augenblick gerade überwacht wurde. Wie oft und nach welchem
System die Gedankenpolizei sich in einen Privatapparat
einschaltete, blieb der Mutmaßung überlassen.
Es war sogar möglich, dass jeder einzelne ständig überwacht
wurde. Auf alle Falle aber konnte sie sich, wenn sie es wollte,
jederzeit in einen Apparat einschalten. Man musste in der
Annahme leben, und man stellte sich tatsächlich instinktiv darauf
ein, dass jedes Geräusch, das man machte, überhört und, außer in
der Dunkelheit, jede Bewegung beobachtet wurde. Winston
richtete es so ein, dass er dem Televisor den Rücken zuwandte.
Das war sicherer, wenn auch, wie er wohl wusste sogar ein
Rucken verräterisch sein konnte.
Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet die Konsole als "Überwachungsgerät"
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- ShadyAV
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
Ich zitiere aus dem Roman "1984" von George Orwell:
Zuletzt geändert von ShadyAV am 26.05.2013 17:26, insgesamt 2-mal geändert.
- Max Headroom
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
@chrissaso780:
Seit das Gaming zum Service-Dienstleistungsgewerbe gewechselt ist, sind Tür und Tor für solche Verfahren zur "Aussortierung unerwünschte Subjekte" wie etwa Gebrauchtspielenutzer oder Langhaarbesitzer geöffnet worden. Irgendwo ist jedoch eine Grenze zu ziehen, bevor der Mensch nicht mehr Mensch mit Menschenrechte, sondern zur verformbaren Knetmasse in den Händen der Firmen mutiert
Selbst beim Einkaufen im Laden bleibt es einem frei überlassen, ob man die Ware anonym per Bargeld oder durch die Herausgabe von Daten (Kredit-, Kundenkarte) erwerben möchte. Man kann soviele Daten freigeben, wie man es freiwillig möchte. Das ist beim Online-Gaming hingegen nicht geregelt. Wer garantiert mir, dass nicht irgendwelche pers. Daten irgendwo auf einem US-Server landen und dort fröhlich mit anderen Daten verknüpft werden, auf das man ein pers. Profil bekommt? Meine Gewohnheiten sind meine Gewohnheiten. Ich will nicht beim Spielen vom Hersteller ermahnt werden, weil meine Gewohnheiten irgendwo auf der Welt (oder in einem anderem Game) dem Profil des Entwicklers nicht entsprechen. Dann hätte ich bittesehr auch mein Geld zurück, und zwar alles! Für null Leistung gibt's auch kein Geld - aber dafür negative Kritik
Genau. Es ist klar, dass auf der einen Seite Informationen erwünscht werden, aber auf der anderen Seite auch der Bürger beschützt werden muss, vor zuviel unnötiger Sammlerei, die ggf. gegen einem verwendet werden könnte. Ich habe keine Lust eines Tages die Konsole nicht einschalten oder online spielen zu dürfen, weil meine Körpergröße, TV- oder Essgewohnheiten nicht dem Einschaltkriterium entsprechen. Wenn gewisse Gesetze geschaffen werden würden, die einem hier Regeln vorgehen - zum Schutze von z.Bsp. Diskriminierung - wäre ich wirklich dankbar. Ansonsten wäre der Weg, einem nur dann z.Bsp. das Gerät einschalten zu lassen oder spielen zu lassen, wenn er ganz bestimmte und vom Hersteller vorgegebenen (aber menschenrechtsverletzende) Kriterien erfüllt, nicht sehr weit.Das müssten die Bundesbeauftragten untersuchen ob die Konsole durch das Kinect mehr Daten sammelt als sonst und ob das in Ordnung geht.
Seit das Gaming zum Service-Dienstleistungsgewerbe gewechselt ist, sind Tür und Tor für solche Verfahren zur "Aussortierung unerwünschte Subjekte" wie etwa Gebrauchtspielenutzer oder Langhaarbesitzer geöffnet worden. Irgendwo ist jedoch eine Grenze zu ziehen, bevor der Mensch nicht mehr Mensch mit Menschenrechte, sondern zur verformbaren Knetmasse in den Händen der Firmen mutiert
Ja, ich kann mir sehr gut vorstellen, dass gewisse Aspekte zur Marktanalyse hergenommen werden können. Früher hatte man auf der Straße nachgefragt. Danach folgten Telefon- und Onlineumfragen. In Zukunft wird man die Daten einfach vom (Facebook-)Account abknüpfen. Die Frage lautet für mich, ob ich zur Ausgabe von Daten (unerwünscht) erzwungen werde, obwohl sie der Freiwilligkeit entsprechen sollten.Jeder Versucht den Markt sogut wie es geht zu Analysieren um dann das perfekte Spiel zuprogrammieren.
Selbst beim Einkaufen im Laden bleibt es einem frei überlassen, ob man die Ware anonym per Bargeld oder durch die Herausgabe von Daten (Kredit-, Kundenkarte) erwerben möchte. Man kann soviele Daten freigeben, wie man es freiwillig möchte. Das ist beim Online-Gaming hingegen nicht geregelt. Wer garantiert mir, dass nicht irgendwelche pers. Daten irgendwo auf einem US-Server landen und dort fröhlich mit anderen Daten verknüpft werden, auf das man ein pers. Profil bekommt? Meine Gewohnheiten sind meine Gewohnheiten. Ich will nicht beim Spielen vom Hersteller ermahnt werden, weil meine Gewohnheiten irgendwo auf der Welt (oder in einem anderem Game) dem Profil des Entwicklers nicht entsprechen. Dann hätte ich bittesehr auch mein Geld zurück, und zwar alles! Für null Leistung gibt's auch kein Geld - aber dafür negative Kritik
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Mandarinenjoe
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Kommentar
am besten in deutschland nicht zulassen in der jetzigen form 
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chrissaso780
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
Klar weis ich was ich schreibe.Culgan hat geschrieben:Über jede Information dankbar?!?! Liest du eigentlich was du selber schreibst? Warum installierst du nicht auch noch eine Kamera auf dem Klo, dann können dich die ganzen Klopapierkonzerne beim Kacken beobachten. Neue Sachen zu entwickeln kostet ja und die Manager sind über jede Information dabkbar. Die Angestellten wollen ja auch am Monatsende jeweils dessen Lohn haben. Ohne Moos nichts Los.chrissaso780 hat geschrieben:Das müssten die Bundesbeauftragten untersuchen ob die Konsole durch das Kinect mehr Daten sammelt als sonst und ob das in Ordnung geht.
Das entwickeln von Spielen hat ja auch immer sehr viele Wirtschaftliche Aspekte und da sind die Manager über jede Information dankbar drüber.
Jeder Versucht den Markt sogut wie es geht zu Analysieren um dann das perfekte Spiel zuprogrammieren.
Die Angestellten wollen ja auch am Monatsende jeweils dessen Lohn haben. Ohne Moos nichts Los.
Ich hab keine Kritik darüber abgegeben ob das gut oder schlecht ist.
Dafür ist der Staat zuständig, dafür haben wir ja den Bundesdatenschutzbeauftragten.
Ich hab nur gesagt das so ein Studio vorher den Marktanalysieren muss umd dann herrauszufinden ob es sich lohnt das Spiel zu Programmieren.
Schließlich steckt da viel Geld hinter.
Ob ich mir eine Kamera irgendwo hinstelle oder nicht das ist immer noch meine Angelegenheit.
- mindfaQ
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
@ShadyAV: treffend ^^
@topic: mir kommt dieser Kilmbim sowieso nicht ins Haus.
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johndoe553505
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
Der BND überwacht uns doch eh schon alle. Ein Zuschauer mehr oder weniger, was solls. 
- Kajetan
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
Verlasse Dich in solchen Dingen bitte nicht auf einen Staat, von dem wir mittlerweile wissen, dass in immer mehr Ministerien Industrievertreter sitzen, die den Beamten dabei "helfen" Gesetze vorzubereiten.chrissaso780 hat geschrieben: Dafür ist der Staat zuständig, dafür haben wir ja den Bundesdatenschutzbeauftragten.
Dann gib bitte darauf acht, dass Du in Zukunft noch eine Wahl hast.Ob ich mir eine Kamera irgendwo hinstelle oder nicht das ist immer noch meine Angelegenheit.
-
johndoe833978
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
Seit der Ankündigung,das Kinect nicht optional ist,von da an war die Xbone für mich gestorben.
Ohne Kinect funktioniert kein Controller,kein Spiel oder die tollen Features.Die Xbone ist in meinen Augen voll auf Kinect getrimmt.
Da kann M$ noch so geile Spiele ankündigen auf der E3,ich lass mich nicht zwingen etwas zu benutzen das ich nicht will/mag.
Ohne Kinect funktioniert kein Controller,kein Spiel oder die tollen Features.Die Xbone ist in meinen Augen voll auf Kinect getrimmt.
Da kann M$ noch so geile Spiele ankündigen auf der E3,ich lass mich nicht zwingen etwas zu benutzen das ich nicht will/mag.
- Cpl. KANE
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
Das Lustige an der ganzen Sache ist doch, dass sich die Kiste trotzdem verkaufen wird wie geschnitten Brot. Warum glauben die Leute immer jeden "Fortschritt" mitmachen zu müssen? Das bezieht sich natürlich nicht nur auf die neue Xbox...
-
Solidus Snake
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
Es sieht immer mehr danach aus, das M$ irgendwann reagieren wird. Ich denke mal das sie bald verkünden werden, das Kinect optional bleibt. Jeder mit gesundem Menschenverstand wird sich doch die Frage stellen warum überhaupt dieses ganze Kram zwingend notwendig ist. Wie gesagt wenn man das ganze der Konsole beiliegt und das System darauf intigriert ist dann ist das nicht das Problem sondern das Problem das die Kamera zwingend an sein muss. Da wird sich M$ noch warm anziehen. Aber wer weiß vielleicht gibt es für den Deutschen oder den EU Markt eine angepasste Box.
- Kajetan
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
Sicher? Eigentlich halte ich von AngryJoe nicht viel, aber zum Schluß seines Horst-Rants sagt er zu Recht, dass Sony es jetzt in der Hand hat mitnur wenigen, kleinen Details die nächte Runde des Konsolen-Wettbewerbs für sich zu entscheiden. Horst wird vielleicht kein Megaflop werden, aber wenn Du eine Spielekonsole vorstellst und die Masse (!) der Gamer, nicht nur wenige, die MASSE reagiert mit einem frustrierten, verwirrten und enttäuschten "Meh!" ... dann hast Du in einer Branche, die ihre Produkte NUR und AUSSCHLIESSLICH über emotionale Faktoren verkauft, etwas ganz gewaltig falsch gemacht. Und da Horst im Medienbereich, Wohnzimmer und privaten Kommunikationsumfeld haufenweise Konkurrenz durch andere Hersteller und Anbieter hat, welche Folgen wird es haben, wenn man seine Kernzielgruppe vor den Kopf stößt und sich weit und breit niemand findet, mit dem man diesen Verlust kompensieren kann?Cpl. KANE hat geschrieben:Das Lustige an der ganzen Sache ist doch, dass sich die Kiste trotzdem verkaufen wird wie geschnitten Brot.
Nun, keine guten!
- greenelve
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
Besonders wenn plötzlich die Schrott-Wii-U wieder eine Überlegung wert ist. Eine Konsole die laut Gamern nicht mal mehr für Kinder interessant ist.Kajetan hat geschrieben:Sicher? Eigentlich halte ich von AngryJoe nicht viel, aber zum Schluß seines Horst-Rants sagt er zu Recht, dass Sony es jetzt in der Hand hat mitnur wenigen, kleinen Details die nächte Runde des Konsolen-Wettbewerbs für sich zu entscheiden. Horst wird vielleicht kein Megaflop werden, aber wenn Du eine Spielekonsole vorstellst und die Masse (!) der Gamer, nicht nur wenige, die MASSE reagiert mit einem frustrierten, verwirrten und enttäuschten "Meh!" ... dann hast Du in einer Branche, die ihre Produkte NUR und AUSSCHLIESSLICH über emotionale Faktoren verkauft, etwas ganz gewaltig falsch gemacht. Und da Horst im Medienbereich, Wohnzimmer und privaten Kommunikationsumfeld haufenweise Konkurrenz durch andere Hersteller und Anbieter hat, welche Folgen wird es haben, wenn man seine Kernzielgruppe vor den Kopf stößt und sich weit und breit niemand findet, mit dem man diesen Verlust kompensieren kann?Cpl. KANE hat geschrieben:Das Lustige an der ganzen Sache ist doch, dass sich die Kiste trotzdem verkaufen wird wie geschnitten Brot.
Nun, keine guten!
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johndoe833978
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
Bevor ich mir ne WiiU kaufe investiere ich lieber das Geld,das ich nicht für ne PS4 ausgebe in meinen PC 
Zuletzt geändert von johndoe833978 am 26.05.2013 18:04, insgesamt 1-mal geändert.
- Nightred
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Kommentar
Gut erkannt. (@ Peter Schaar) Deswegen kommt mir das Sch**ßding auch nicht ins Haus.
Kann mir schon vorstellen wie Firmen Leuten eine Absage schreiben: "Laut unseren Unterlagen von Microsoft spielt der Bewerber bis 3 Uhr nachts und trinkt viel Alkohol. Zudem streitet er sich oft mit seiner Freundin und befriedigt sich alle 10 Minuten selbst. So einem gebe ich nicht die Hand!"
Für Gamer ist das Ding eh uninteressant. Zuviel Multimediagedöns zu Lasten der Performance. Das hat am PC schon nicht funktioniert.
Kann mir schon vorstellen wie Firmen Leuten eine Absage schreiben: "Laut unseren Unterlagen von Microsoft spielt der Bewerber bis 3 Uhr nachts und trinkt viel Alkohol. Zudem streitet er sich oft mit seiner Freundin und befriedigt sich alle 10 Minuten selbst. So einem gebe ich nicht die Hand!"
Für Gamer ist das Ding eh uninteressant. Zuviel Multimediagedöns zu Lasten der Performance. Das hat am PC schon nicht funktioniert.
Zuletzt geändert von Nightred am 26.05.2013 18:08, insgesamt 4-mal geändert.
