Ich muss sagen ich kenne mich in Sachen software etc und schnittstellen und standards nicht wirklich aus.
Auf meinem Lappi hatte ich lange Zeit nur Linux ( so ca 2 Jahre Ubuntu) benutzt, weil ich nichts mehr gespielt habe und für den Heimanwendungsbetrieb mit OpenOffice super klarkam. Die Windoof partition war nur 50 gb groß.
Dann bekam ich aber wieder etwas mehr Interesse am Zocken, und wechselte immer häufiger zu Windows, bis ich iwann alles neu aufgesetzt habe und zwar nur mit windoof.
Das große Problem ist einfach, dass neben Spielen viel Software eben nur auf windows ausgelegt ist. Mit Wine hatte ich zwar damals Photoshop 7 zum laufen bekommen, was mein Interesse an Windows gegen Null gehen lies, weil alles was ich brauchte mit Ubuntu lief, bei arbeitgebern sieht das aber denke ich anders aus, wenn dort spezifische Software funktionieren soll. Diese läuft eben meist nur auf Windoof. Und wenn man sich dann eben privat oder durchs studium mit solchen sachen beschäftigt, kommt man um WIndows nicht herum, auch wenn Valve es schafft alle PC Spiele mit Linux zum laufen zu bringen.
Microsoft: Weiterhin wenig an PC-Spielen interessiert
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johndoe1544206
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Re: Microsoft: Weiterhin wenig an PC-Spielen interessiert
Das ist das Henne-Ei-Problem. Gibt es bestimmte Software nur für Windows, weil es so wenig Linux-Desktop-User gibt oder gibt es so wenig Linux-Desktop-User, weil es bestimmte Software nur für Windows gibt?NerevarINE2 hat geschrieben:Das große Problem ist einfach, dass neben Spielen viel Software eben nur auf windows ausgelegt ist.
Valve will dieses Problem von der Applikations-Seite her angehen. Was ein definitiv besserer Ansatz ist, als einfach nur ideologisch zu argumentieren, man solle doch jetzt Linux nutzen, weil und überhaupt.
- Sir Richfield
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Re: Microsoft: Weiterhin wenig an PC-Spielen interessiert
Richtig - und ich finde, man sollte Valve dafür applaudieren, dass sie den Schritt wagen, auf Linux was anzubieten.
Daran sind schon andere gescheitert.
Nein, Episode 3 wird damit NICHT verziehen, Gabe!
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Re: Microsoft: Weiterhin wenig an PC-Spielen interessiert
Kajetan hat geschrieben:NOCH ist DirectX, das ja mehr als nur ne Graphikschnittstelle ist, ganz praktisch für Entwickler und Kunden. Aber es steht auch nirgendwo geschrieben, dass man eine einheitliche und umfangreiche Programm-Bibliothek nur mit Windows realisieren kannSir Richfield hat geschrieben:Von mir aus dürfen die auch DirectX kippen, damit Schnittstellen wie OpenGL mal eine Chance bekommen. Dann klappt das irgendwann auch mit der Multiplatform auf PC.
Ich behaupte ganz wagemutig, dass Valve die treibende Kraft hinter einer DX-Alternative sein wird, um sich (und damit Steam) ganz von der Windows-Abhängigkeit und somit Abhängigkeit von MS zu befreien. Bei Gabe lauern bestimmt noch so einige Traumata aus seiner Zeit bei MS im Hintergrund, die ihn dazu treiben
früher waren das mal id.... die alten OpenGL Fanboys
- crewmate
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Re: Microsoft: Weiterhin wenig an PC-Spielen interessiert
Valve haben die meisten ihrer aktuellen Spiele schon geportet. Und ich hoffe da auf die Indis, ihre Spiele anzupassen und selbst wenn das nachträglich passiert. gog bzw CD Projekt konnten auch mal nach ziehen mit zumindest einem Teil des Angebots und The Witcher.Sir Richfield hat geschrieben:Richtig - und ich finde, man sollte Valve dafür applaudieren, dass sie den Schritt wagen, auf Linux was anzubieten.
Daran sind schon andere gescheitert.
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- Ash2X
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Re: Microsoft: Weiterhin wenig an PC-Spielen interessiert
Okay,damit ist meine Theorie hinfällig - war wohl doch nicht so lukrativ wie von vielen gedacht.
Sollten Publisher,wie bspw EA, darauf Erfolge feiern kommen die Titel sowieso.
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- Tettsui
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Re: Microsoft: Weiterhin wenig an PC-Spielen interessiert
Ich begrüße wirklich jeden Entwickler/Publisher, der sich entscheidet für Linux zu porten/entwickeln, aber was mir noch nicht ganz klar ist, ist warum CD Projekt immer wie ein White Knight gehandelt wird.crewmate hat geschrieben:Valve haben die meisten ihrer aktuellen Spiele schon geportet. Und ich hoffe da auf die Indis, ihre Spiele anzupassen und selbst wenn das nachträglich passiert. gog bzw CD Projekt konnten auch mal nach ziehen mit zumindest einem Teil des Angebots und The Witcher.
Schön, sie veröffentlichen ihre Spiele ohne DRM, das waren aber bisher nur zwei, und letztendlich haben sie doch noch Abmahnanwälte eingeschaltet, die räudigsten Geier unter den Anwälten.
Im Hinblick auf kein DRM ist das inkonsequent, natürlich ihr Recht, aber trotzdem.
Heilige sind die wohl auch nicht und in den nächsten paar Jahren weden da noch einige von ihren Groopies enttäuscht werden ; )
Auf was sie mit Cyperpunk 2077 machen bin ich dennoch gespannt ^_^
