Xbox One: Gebrauchtspiele wohl nur mit Gebühr

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Satus
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Re: Xbox One: Gebrauchtspiele wohl nur mit Gebühr

Beitrag von Satus »

War doch ab zu sehen, dass man den Gebrauchtspielmarkt auch ohne Onlinepass weiter schröpfen wird.

Auf der PS4 wird das sicher auch auf die ein oder andere Weise passieren.

Ich verstehe nur nicht so ganz die Aufregung. Bei MMOs,diversen Onlinegames oder Steam hat man im Endeffekt auch nichts anderes.
Zuletzt geändert von Satus am 22.05.2013 11:44, insgesamt 1-mal geändert.
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gargaros
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Re: Xbox One: Gebrauchtspiele wohl nur mit Gebühr

Beitrag von gargaros »

Anla'Shok hat geschrieben:
gargaros hat geschrieben:
t1gg0 hat geschrieben:Fassen wir zusammen:

Es ist der 22.Mai 2013 und wir wissen weder von MS noch von Sony wie es final um unsere Gebrauchtspiele bestellt ist.

Momentan kaufe ich mir also eher einen neuen PC.
Wo der gleiche Scheiß auf dich wartet. :roll:
Wo es aber Spiele gibt die günstiger sind als ein ein gebrauchtkauf auf der konsole.
Wer sagt denn, dass es auf der One anders sein wird? Ansonsten geht es mir auch ums Prinzip. Man findet immer eine Möglichkeit, um schlechte Dinge und Taten gut zu reden, aber das ändert nichts daran, dass sie schlecht sind. Ob teuer oder günstig ändert nichts daran, dass PCler maßgeblich dazu beigetragen haben, dass dieser ganze Müll zum Standard wird. Man hätte einmal nein sagen müssen, aber selbst das hat man nicht geschafft. Viele sagen zwar "ich habe Steam nur, weil ich da Spiele billig bekomme und da ist mir Accountbindung wurst", aber Spiele konnte man sich auch früher sehr günstig kaufen, siehe Software-Pyramide, Green Pepper und Flohmärkte.
Zuletzt geändert von gargaros am 22.05.2013 11:45, insgesamt 1-mal geändert.
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The_Outlaw
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Re: Xbox One: Gebrauchtspiele wohl nur mit Gebühr

Beitrag von The_Outlaw »

Chibiterasu hat geschrieben:Es geht um das Erlebnis. Ich kann im Kino auch nicht nach der Hälfte des Filmes rausgehen und mein Geld zurückverlangen (also in der Regel wird das nicht klappen). Genauso wenn mir das Essen nicht ganz so zugesagt hat.
Das Erlebnis sollte im Produkt liegen und nicht im Service. Wer eine Tasse Kaffee trinkt wird sich nie über das Gefäß freuen, sondern über den Inhalt.

Natürlich stimmt das, was du sagst, aber nehmen wir mal das Essen: Natürlich kann ich, wenn ich schon aufgegessen habe, nicht einfach Geld zurückverlangen (kann man zwar und ist gelegentlich auch erfolgreich, bleibt aber ein ziemlich mieses Verhalten), aber darum geht es ja auch nicht, dass alle vom HÄNDLER ihr Geld zurück wollen. Wenn ich für ein Essen bezahlt habe, gehört es mir, das gilt auch für's Restaurant und jede Fast Food-Filliale. Natürlich bezahle ich den Service mit, nur habe ich IMMER die Option (ich habe jedenfalls noch nie erlebt, dass es mir verwehrt wurde), das Essen mit zu mir nach Hause zu nehmen. Wie viel % der Rechnung auf Essen und wie viel auf Service entfallen ist dabei egal: Das Essen gehört mir und ich kann damit machen, was ich will. Die Wände damit beschmieren, für 100€ auf Ebay versteigern, wenn ich jemanden finde, dem es das wert ist - ich muss niemanden um Erlaubnis fragen, ob ich das tun darf und dem Restaurant nicht Rede und Antwort stehen.

Mit dem Kino kommen wir der Sache näher. Hier bezahlt man fast hauptsächlich für den Service und sehr wenig dafür, den Film gucken zu dürfen. So wird sicher auch die Xbox One versuchen, über die Gebühr bei Gebrauchtspielen diesen Luxus-Multimedia-Schnickschnack (wem es gefällt, bitte, ich bin eindeutig nicht die Zielgruppe dafür) zu finanzieren und natürlich noch mehr Geld einzusacken. Beim Kino gibt es aber noch die Alternative DVD/Blu-Ray, bei einer Konsole gibt es keine Alternativen und man bekommt erstmal nur das Gesamtpaket (neue Versionen, die kommen könnten, mal ausgenommen). Ich bin ja nicht mal wirklich betroffen, ich kaufe selten Gebrauchtspiele, aber ich mag mir ungerne vorschreiben lassen, was ich mit meinen Sachen zu tun und zu lassen habe.


Mircrosoft macht mir persönlich dadurch meine Kaufentscheidung in ein paar Jahren erheblich leichter. Ich will aber auch einräumen: Microsoft will mit PC, Smartphones und Konsole in wirklich allen Bereichen das Produkt für alles sein. Ich bin für sowas nicht die Zielgruppe, die meisten Spielereien (mehr ist sowas wie Sprachsteuerung nicht) interessieren mich nicht, aber es ist grundsätzlich nicht verwunderlich und genauso wenig verwerflich, dass MS in die Richtung geht.
ABER: Wenn sie meinen, das Nutzungsrecht von Spielen einschränken zu müssen, sie sich ihre ganzen Dienste sonst nicht mehr rentieren, MUSS es legitim sein, wenn manche Leute das einfach ankotzt - der Markt ist immer beide Seiten. Wenn ich meinen alten Werkzeugkasten nicht mehr brauche muss ich schließlich auch nicht dem Hersteller Auskunft darüber zu geben, damit er auch noch mal Geld kassiert. Und in diesem Fall habe ich keine Lust, für die Konsole, das Spiel sowie den Online-Service zu bezahlen, um dann ein Spiel nicht mal weiterverkaufen zu können, ohne, dass nur die Entwickler davon noch mal profitieren.


Ich gehe gar nicht von einem Misserfolg aus und bin wirklich gespannt, wie sich die Konsole verkaufen wird. Ich persönlich will einfach nur gute Spiele und dafür spielt der Faktor ''Multimedia'' keine Rolle. Angst habe ich nur davor, dass MS irgendwann eine Statistik vorlegt, dass von einem Titel so und so viele Exemplare verkauft und so und so viele gebraucht registriert wurden. Sollte sich nämlich zeigen, wie/dass viel gebraucht gekauft/verkauft wird, könnte das der entscheidende Anstoß sein, dass mehr Entwickler bei Online-Pässen etc. auf anderen Plattformen mitziehen.
chrissaso780
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Re: Xbox One: Gebrauchtspiele wohl nur mit Gebühr

Beitrag von chrissaso780 »

Man kann nur hoffen das es nicht darauf hinausläuft das die Codes zur Acountregistrierung nicht durch sogenannten Key Generatoren weg gefischt werden.

Kauft sich ein Neuware Spiel und muss dann festestellen das der enthaltene Code bereis von jemand anderen benutzt wird.

Das wäre Übel.
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RVN0516
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Re: Xbox One: Gebrauchtspiele wohl nur mit Gebühr

Beitrag von RVN0516 »

chrissaso780 hat geschrieben:Man kann nur hoffen das es nicht darauf hinausläuft das die Codes zur Acountregistrierung nicht durch sogenannten Key Generatoren weg gefischt werden.

Kauft sich ein Neuware Spiel und muss dann festestellen das der enthaltene Code bereis von jemand anderen benutzt wird.

Das wäre Übel.

Das gab´s aber auch schon am PC, als dort noch CD Key beilagen.
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Chibiterasu
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Re: Xbox One: Gebrauchtspiele wohl nur mit Gebühr

Beitrag von Chibiterasu »

The_Outlaw hat geschrieben:
Chibiterasu hat geschrieben:Es geht um das Erlebnis. Ich kann im Kino auch nicht nach der Hälfte des Filmes rausgehen und mein Geld zurückverlangen (also in der Regel wird das nicht klappen). Genauso wenn mir das Essen nicht ganz so zugesagt hat.
Das Erlebnis sollte im Produkt liegen und nicht im Service. Wer eine Tasse Kaffee trinkt wird sich nie über das Gefäß freuen, sondern über den Inhalt.

Natürlich stimmt das, was du sagst, aber nehmen wir mal das Essen: Natürlich kann ich, wenn ich schon aufgegessen habe, nicht einfach Geld zurückverlangen (kann man zwar und ist gelegentlich auch erfolgreich, bleibt aber ein ziemlich mieses Verhalten), aber darum geht es ja auch nicht, dass alle vom HÄNDLER ihr Geld zurück wollen. Wenn ich für ein Essen bezahlt habe, gehört es mir, das gilt auch für's Restaurant und jede Fast Food-Filliale. Natürlich bezahle ich den Service mit, nur habe ich IMMER die Option (ich habe jedenfalls noch nie erlebt, dass es mir verwehrt wurde), das Essen mit zu mir nach Hause zu nehmen. Wie viel % der Rechnung auf Essen und wie viel auf Service entfallen ist dabei egal: Das Essen gehört mir und ich kann damit machen, was ich will. Die Wände damit beschmieren, für 100€ auf Ebay versteigern, wenn ich jemanden finde, dem es das wert ist - ich muss niemanden um Erlaubnis fragen, ob ich das tun darf und dem Restaurant nicht Rede und Antwort stehen.
Gut, du gehst das anders an. Ich meinte mit Essen gehen als Erlebnis eher den Prozess das Essen zu schmecken, zu kauen und dann für mich zu verwerten.
Danach ist es weg und ich kann es maximal noch auskotzen aber ob mir dafür jemand Geld geben wird... ich weiss nicht. :wink:

Mir geht es eben nicht um den Service sondern um den Inhalt, beim Essen also die Zutaten - bzw. noch die Arbeitszeit des Kochs der mir das anrichtet damit ich es genießen kann.
Das ist alles so konzipiert, dass ich es einmal bezahle und einmal konsumiere.

Ich seh das bei Spielen ähnlich. Viele Videospiele spiele ich in der Regel einmal durch - weil die Publisher wissen, dass man die Leute per Multiplayer länger an Spiele binden kann und damit die Kaufwahrscheinlichkeit erhöht, haben wir ja jetzt in jedem zweiten Game nen Multiplayer der gar nicht reinpasst.
Ansonsten gehen die Spieler eben nach 10 Stunden spielen in den nächsten Laden und tauschen es für ein anderes Spiel.
Es wurde einmal bezahlt, es wird aber mehrmals gegessen.

Wie gesagt, ich versteh den Wunsch seine Spiele besitzen und auch wieder verkaufen zu wollen - aber so wie das eben momentan läuft sehen die Publisher große Gewinnspannen bei Gamestop und Co. von denen sie nichts sehen, wofür sie aber alle Zutaten und den Koch bereit gestellt haben.

Da muss man sich als Kunde auch fragen, ob so ein Modell weiter funktionieren kann wenn Spiele immer teurer werden.
Das wird sich keiner mehr leisten können.
Zuletzt geändert von Chibiterasu am 22.05.2013 12:03, insgesamt 1-mal geändert.
Wideristisch
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Re: Xbox One: Gebrauchtspiele wohl nur mit Gebühr

Beitrag von Wideristisch »

Wenn die Spiele Benutzerkontogebunden sind, dann könnte man doch auch für jedes Spiel ein neues Benutzerkonto erstellen und diese dann immer wieder verkaufen. Oder nicht? :)
johndoe1388741
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Re: Xbox One: Gebrauchtspiele wohl nur mit Gebühr

Beitrag von johndoe1388741 »

Kaufe schon keine PC Games die mich zu etwas zwingen wollen (Accountzwang, Onlinezwang, zusätzlicher Softwarezwang).

Die neue X-Box wird 100% nicht gekauft!

Sollte Sony nachziehen werde ich auch diese Konsole nicht kaufen.

Das schreibt ein leidenschaftlicher Gamer der seit Atari Konsole und C64 ... bis heute, sehr viel Geld in die Spieleindustrie gepumpt hat. Aber irgendwann ist das Maß voll. Dann gibt es von mir eben kein Geld mehr.
Zuletzt geändert von johndoe1388741 am 22.05.2013 12:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Sir Richfield
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Re: Xbox One: Gebrauchtspiele wohl nur mit Gebühr

Beitrag von Sir Richfield »

Jetzt kann die PC Gaming Masterrace nur hoffen, dass den zu erwartenden ehemaligen Konsolen-Only Spielern nicht aufgeht, welchen "Vorteil" der PC gegenüber der Konsole hat.

Übrigens, wenn ich als MS Kundenfreundlich gewesen wäre, dann hätte ich die folgende Funktion erzwungen:
1) Spiel nur von Bluray, ohne Accountbindung
2) Spiel mit Minimum Installation, ohne Accountbindung - Bluray benötigt
3) Spiel mit Vollinstallation und Accountbindung

Aber das hieße ja, der Kunde hätte eine Wahl, so weit wollen wir es doch nicht kommen lassen.
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Defqon.1
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Re: Xbox One: Gebrauchtspiele wohl nur mit Gebühr

Beitrag von Defqon.1 »

Die Xbox one hat also nur eine chance zu überleben. Und zwar wenn sie so schnell wie möglich gecrackt wird! Das war ja auch der Grund warum sich die Xbox360 besser verkauft hat als die PS3 :twisted:

Falls nicht ist dieser schrott sowieso schon zum scheitern verurteilt.
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Wigggenz
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Re: Xbox One: Gebrauchtspiele wohl nur mit Gebühr

Beitrag von Wigggenz »

Man kann von Gamestop etc. halten was man will, aber nur um "Gewinnabwanderung" dahin zu verhindern, ist die technische Ausrottung des Gebrauchtmarktes noch lange nicht legitim.

Ich kann DVDs auch gebraucht gucken, ohne eine Gebühr zahlen oder sie an einen Account binden zu müssen, ich kann Bücher/Comics auch gebraucht lesen, ohne eine Gebühr zahlen oder sie an einen Account binden zu müssen, ich kann ebenso auch CDs/Platten hören, ohne eine Gebühr zahlen oder sie an einen Account binden zu müssen.

Alle scheinen immer über Gamestop zu vergessen, dass durch technische Ausrottung des Gebrauchtmarktes auch der private Weiterverkauf völlig unmöglich wird, ebenso wie das Verleihen unter Freunden oder das Verschenken. Und das ist nicht in Ordnung.

Man sollte die Publisher dazu zwingen, nicht mehr "Kauf" sondern "Miete" als Begriff zu verwenden, denn nichts anderes findet mittlerweile bei den Lizenzen zur Verwendung der Spielsoftware statt. Und für Mietsoftware gibt es von mir nur Mietpreise:
Solange Boykott, bis das jeweilige Spiel (als komplette Edition versteht sich) für einen Höchstpreis von 10€ zu haben ist.
johndoe1388741
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Re: Xbox One: Gebrauchtspiele wohl nur mit Gebühr

Beitrag von johndoe1388741 »

Zum Thema Spielerfahrung ...

Ja ja, so will uns die Spieleindustrie einreden das man für eine "Dienstleistung" bezahlt und nicht für ein Produkt. Lächerlich, da es in erster Linie um Marken geht, die wiederum Produkte (Retail, Digital) sind. Diese Produkte dienen zur Unterhaltung und bieten eine Spielerfahrung. Mehr nicht.
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Chibiterasu
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Re: Xbox One: Gebrauchtspiele wohl nur mit Gebühr

Beitrag von Chibiterasu »

Wigggenz hat geschrieben:Man kann von Gamestop etc. halten was man will, aber nur um "Gewinnabwanderung" dahin zu verhindern, ist die technische Ausrottung des Gebrauchtmarktes noch lange nicht legitim.

Ich kann DVDs auch gebraucht gucken, ohne eine Gebühr zahlen oder sie an einen Account binden zu müssen, ich kann Bücher/Comics auch gebraucht lesen, ohne eine Gebühr zahlen oder sie an einen Account binden zu müssen, ich kann ebenso auch CDs/Platten hören, ohne eine Gebühr zahlen oder sie an einen Account binden zu müssen.

Alle scheinen immer über Gamestop zu vergessen, dass durch technische Ausrottung des Gebrauchtmarktes auch der private Weiterverkauf völlig unmöglich wird, ebenso wie das Verleihen unter Freunden oder das Verschenken. Und das ist nicht in Ordnung.

Man sollte die Publisher dazu zwingen, nicht mehr "Kauf" sondern "Miete" als Begriff zu verwenden, denn nichts anderes findet mittlerweile bei den Lizenzen zur Verwendung der Spielsoftware statt. Und für Mietsoftware gibt es von mir nur Mietpreise:
Solange Boykott, bis das jeweilige Spiel (als komplette Edition versteht sich) für einen Höchstpreis von 10€ zu haben ist.
Sehe ich auch so. Hier hätte Microsoft die Chance gehabt dem Kunden Möglichkeiten zu geben.

Zum Beispiel die eigenen, wie du richtig sagst, gemieteten Lizenzen zu verkaufen (+ einem Aufschlag den der Publisher bekommt) oder sie zu verschenken. Aber dass man Gamestop zerlegen will, finde ich persönlich richtig - es wird aber evtl einfach nicht funktionieren.

In der Musik hat es auch nicht funktioniert.
Bücher sind sowieso viel zu physisch, als dass man da irgendwo regulieren könnte. Würden sie wohl auch wollen.


Aber in einer Welt, wo alles Online abläuft - und darauf bewegen wir uns hin - wird es doch um einiges einfacher diese Aspekte zu kontrollieren und ich könnte mir gut vorstellen, dass hier die Industrie langfristig am längeren Hebel sitzt.
Digitale Güter werden immer wichtiger.
Und wenn es der Wirtschaft schlecht geht haben alle ein Problem.
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Re: Xbox One: Gebrauchtspiele wohl nur mit Gebühr

Beitrag von johndoe1388741 »

Im Grund saßen die Gamer (Konsumenten) schon immer am längeren Hebel. Wir entscheiden was Erfolg hat und was nicht bzw. wer überhaupt existieren darf und wer nicht. Aber erkläre das mal jemanden dem alles egal ist oder der alles glaubt, was die Anbieter predigen....
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Wigggenz
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Re: Xbox One: Gebrauchtspiele wohl nur mit Gebühr

Beitrag von Wigggenz »

Chibiterasu hat geschrieben: Zum Beispiel die eigenen, wie du richtig sagst, gemieteten Lizenzen zu verkaufen (+ einem Aufschlag den der Publisher bekommt) oder sie zu verschenken. Aber dass man Gamestop zerlegen will, finde ich persönlich richtig - es wird aber evtl einfach nicht funktionieren.

In der Musik hat es auch nicht funktioniert.
Bücher sind sowieso viel zu physisch, als dass man da irgendwo regulieren könnte. Würden sie wohl auch wollen.
Was meinst du mit "in der Musik hat es auch nicht funktioniert"? Künstler bekommen ihr Geld durch Erstverkäufe und trotzdem ist Weiterverkauf problemlos möglich. Zumindest bei CDs.

Bei komplett digital ablaufendem Kram ist das nochmal anders, wobei ich mir durchaus vorstelle, dass es technisch möglich ist, ein Spiel z.B. aus seiner eigenen Steam-Bibliothek komplett entfernbar und dafür einem anderen zugänglich zu machen.

Aber nein, auch ein Aufschlag den man zahlen muss, wenn man privat etwas weiterverkauft, ist nicht gerechtfertigt. Es ist nach wie vor nur eine Lizenz, die vom Publisher rausgegeben wurde, im Umlauf. Aus einer werden nicht zwei. Der Erstspieler gibt sie nämlich ab. Auch "Serverkosten" und "Traffic" rechtfertigen Bereicherung der Publisher (zumindest am privaten Gebrauchtmarkt, wo sich die Verkäufer nicht wirklich bereichern) nicht, denn in dem Moment, in dem der Zweitspieler auf Server zugreift, hat der Erstspieler längst damit aufgehört. Wenn man seinen Account löschen könnte, wäre auch die Speicherung von Daten kein Argument mehr, denn in dem Moment, wo die neuen Daten gespeichert werden, sind die alten schon gelöscht.

Es existiert keine Rechtfertigung dafür, privaten Gebrauchtmarkt auszurotten oder auch nur zu erschweren, selbst wenn es sich bei den verkauften Gegenständen nur um Nutzungslizenzen und nicht um Produkte handelt.

Und wenn die Spielerschaft allgemein nicht so verdammt willensschwach wäre und jede Maßnahme schlucken würde, dann würden wir als eigentliche Geldgeber auch am längeren Hebel sitzen. Aber leider haben die Publisher sich in eine extrem vorteilhafte Lage von emotionaler Abhängigkeit der Spielerschaft bringen können, die meisten Spielemarken haben quasi Monopolstellung.