Electronic Arts: Verzichtet zukünftig auf den Online Pass

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Gebrauchtspielehasser78
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Re: Electronic Arts: Verzichtet zukünftig auf den Online Pas

Beitrag von Gebrauchtspielehasser78 »

muss ich ja nich kaUFEN
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De_Montferrat
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Re: Electronic Arts: Verzichtet zukünftig auf den Online Pas

Beitrag von De_Montferrat »

bondKI hat geschrieben:
De_Montferrat hat geschrieben:Bzgl. der Diskussion über den Werteverfall von Videospielen: Es stimmt zwar, dass Autos bzw. physische Gebrauchtgegenstände einer Abnutzung unterliegen, aber auch Videospiele zeigen diese auf. Schließlich werden sie alt und Inhalte wie Grafik, Sound, etc. verlieren an wert, weil neue und bessere Techniken erscheinen. Also dürfen Gebrauchtspiele ebenso im Preis fallen.
Wenn man allerdings beim Auto Vergleich bleibt, sieht man einen gewaltigen Unterschied:
Sobald ein Auto repariert werden muss (Egal ob neu oder gebraucht) und für die Reparatur Originalteile verwendet werden, kassiert der Hersteller in der Regel wieder ein Sümmchen. Geht bei Spielen ja nun eher nicht so wirklich. ^^
Das stimmt nicht. Was du beschreibst, wenden einige Hersteller doch bereits an. Spiele, die "alt und verbraucht" sind, werden doch seit dieser Generation neu aufgelegt. Mal überarbeitet, mal nur ein wenig aufgehübscht und fast zum Vollpreis verkauft. "Daran verdient der Hersteller in der Regel wieder ein Sümmchen." :wink: Schließlich "musste" ja die Abwärtskompatibilität fallen gelassen werden.
Zuletzt geändert von De_Montferrat am 16.05.2013 16:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Dafuh
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Re: Electronic Arts: Verzichtet zukünftig auf den Online Pas

Beitrag von Dafuh »

De_Montferrat hat geschrieben:
Gebrauchtspielehasser78 hat geschrieben:DdCno1: Beitrag entfernt
Ich habe da ein super-duper DLC im Angebot, der deine Rechtschreibung verbessern würde. Ein weiterer DLC und deine Ausdrucksweise verbessert sich. Ein darauf aufbauender DLC würde dir sogar eine Argumentationsstruktur inkl. Theorien einbringen. Und das alles für nur 50€. Toll, oder?
Was heißt hier 50? Die Inhalte haben Mehrwert! Somit sollten dem entsprechend die Kosten steigen!
Wir wollen ja nicht, dass diese Person zuviel Kreativität zu diesem Preis abkriegt!
Zuletzt geändert von Dafuh am 16.05.2013 16:14, insgesamt 2-mal geändert.
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v3to
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Re: Electronic Arts: Verzichtet zukünftig auf den Online Pas

Beitrag von v3to »

De_Montferrat hat geschrieben:Schließlich werden sie alt und Inhalte wie Grafik, Sound, etc. verlieren an wert, weil neue und bessere Techniken erscheinen. Also dürfen Gebrauchtspiele ebenso im Preis fallen.
naja, teils-teils. einerseits altern spiele zumindest gefühlt unterschiedlich. konzepte können zuweilen zeitlos sein, gemalte grafik wirkt nach jahren idr frischer als 3d, bei musik/sound hat sich die letzten 10 jahre auch nicht so wirklich viel getan... und ein kult-faktor wirkt sich auch noch auf den preis aus.

wobei ich auch glaube, dass drm, games-on-demand, steamsales und ähnliches sich in der beziehung negativ auswirken. wenn alles überall direkt verfügbar ist, wird es irgendwann nur noch verramscht.
Zuletzt geändert von v3to am 16.05.2013 16:17, insgesamt 2-mal geändert.
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De_Montferrat
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Re: Electronic Arts: Verzichtet zukünftig auf den Online Pas

Beitrag von De_Montferrat »

v3to hat geschrieben:
De_Montferrat hat geschrieben:Schließlich werden sie alt und Inhalte wie Grafik, Sound, etc. verlieren an wert, weil neue und bessere Techniken erscheinen. Also dürfen Gebrauchtspiele ebenso im Preis fallen.
naja, teils-teils. einerseits altern spiele zumindest gefühlt unterschiedlich. konzepte können zuweilen zeitlos sein, gemalte grafik wirkt nach jahren idr frischer als 3d, bei musik/sound hat sich die letzten 10 jahre auch nicht so wirklich viel getan... und ein kult-faktor wirkt sich auch noch auf den preis aus.

wobei ich auch glaube, dass drm, games-on-demand, steamsales und ähnliches sich in der beziehung negativ auswirken. wenn alles überall direkt verfügbar ist, wird es irgendwann nur noch verramscht.
Man müsste sich halt mal bemühen, diese ganzen Begrifflichkeiten und gesetzlichen Grauzonen zu klären. Aber die Hersteller halten ja lieber an ihrem bisherigen System fest und die Politik ist unfähig. Unfähiger als die Konzerne.
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La_Pulga
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Re: Electronic Arts: Verzichtet zukünftig auf den Online Pas

Beitrag von La_Pulga »

Armin hat geschrieben:
F_to_da_Lo hat geschrieben: Liquidität ist nicht gleich cash: Liquidität 1.Grades = flüssige Mitte * 100/ kurzfristige Verbindlichkeiten
Ich will jetzt nicht klugscheißen, aber aus dieser Perspektive hat EA wenig Spielraum für eigene Investitionen. Aber natürlich hast du Recht, ein verarmtes Unternehmen sind die nicht und von daher stellen Kreditfinanzierungen sicher kein Problem dar.
Watt? Das versuch ich garnicht erst zu verstehen! Die hatten die letzten Jahre immer ne Milliarde bar cash auf der Kralle und die halbe Milliarde debt ist erst 2016 faellig. Der Rest sind keine richtigen Schulden, sondern deferred revenue. Also wo ist deren Liquiditaet nicht gut? Die koennen selber finanzieren,was sie wollen.
Die Accounts Payable sind Verbindlichkeiten und annähernd so hoch wie die flüssigen Mittel(Cash and Cash Equivalents). Dadurch bleibt nicht mehr viel, was für Investitionen verwendet werden kann. Vielleicht hab ich hier auch ein Verständnis Problem. Was ist deferred revenue?
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bondKI
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Re: Electronic Arts: Verzichtet zukünftig auf den Online Pas

Beitrag von bondKI »

De_Montferrat hat geschrieben:
bondKI hat geschrieben:
De_Montferrat hat geschrieben:Bzgl. der Diskussion über den Werteverfall von Videospielen: Es stimmt zwar, dass Autos bzw. physische Gebrauchtgegenstände einer Abnutzung unterliegen, aber auch Videospiele zeigen diese auf. Schließlich werden sie alt und Inhalte wie Grafik, Sound, etc. verlieren an wert, weil neue und bessere Techniken erscheinen. Also dürfen Gebrauchtspiele ebenso im Preis fallen.
Wenn man allerdings beim Auto Vergleich bleibt, sieht man einen gewaltigen Unterschied:
Sobald ein Auto repariert werden muss (Egal ob neu oder gebraucht) und für die Reparatur Originalteile verwendet werden, kassiert der Hersteller in der Regel wieder ein Sümmchen. Geht bei Spielen ja nun eher nicht so wirklich. ^^
Das stimmt nicht. Was du beschreibst, wenden einige Hersteller doch bereits an. Spiele, die "alt und verbraucht" sind, werden doch seit dieser Generation neu aufgelegt. Mal überarbeitet, mal nur ein wenig aufgehübscht und fast zum Vollpreis verkauft. "Daran verdient der Hersteller in der Regel wieder ein Sümmchen." :wink: Schließlich "musste" ja die Abwärtskompatibilität fallen gelassen werden.
Ja, könnte man in der Tat so sehen. Allerdings wäre das Gegenstück zur Reparatur beim Auto eher ein Patch fürn Spiel (Kaputte DvD würde ich eher unter Totalschaden einordnen :wink: ) und dafür verlangt meines Wissens nach noch niemand Geld. (Das neue Features gerne mal fürn Nachfolger aufgehoben werden lassen wir mal unter den Tisch fallen, ist bei Autos ja auch so...)
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De_Montferrat
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Re: Electronic Arts: Verzichtet zukünftig auf den Online Pas

Beitrag von De_Montferrat »

bondKI hat geschrieben:
Andorphine hat geschrieben:Wie kannst du hier Kausailität unterstellen? Wenn wir das ganze mal statistisch betrachten sind die Verkäufe eines Spiels X und die Gebrauchtkäufe sind Y. Ich behaupte jetzt einfach mal das es zwischen X und Y einen linearen Verband gibt, spirch Y steigt im gleichen Masse mit X.

Weiterhin behaupte ich, dass Leute die ein Spiel gebraucht kaufen, dieses unter vielen Umsänden vielleicht garnicht kaufen würden. Geht es hier jedoch um ein Gutes Spiel, kaufen sie den nähsten Teil evtl. schon zu Release. Sprich, der Marketing Effekt (Z) sollte hier deutlich überwiegen.

macht zum Schluss vereinfacht gesagt: Profit eines Publishers = X + Z, wobei Z = Y + hier nicht weiter erläuterte Varianz ist.
Ist allerdings genauso aus der Luft gegriffen wie auch mein Ansatz. Gibt es irgendwelche Beweise dafür, dass die überwiegende Mehrheit das Spiel nur gekauft hat, weil es eben gebraucht war oder haben sie es eventuell nur gekauft weil es halt schnell billiger wurde im Vergleich zum neu gekauften Spiel? (Das weniger Gebrauchtspiele existieren, lassen wir hier mal außenvor, sondern folgen deinem Beispiel; ist auch nur auf die Gebrauchtspiele bezogen) Bei letzterem entgehen dem Publisher / unabhängigem Studio nunmal tatsächlich Verkäufe, da Gamestop und Co das Spiel gebraucht nunmal nur für nen Bruchteil vom neu Preis anbieten und der Käufer das Spiel wohl auch neu gekauft hätte. Solange genug Leute die Arbeit der Devs auch tatsächlich noch zu würdigen wissen, indem sie die Spiele eben nicht gebraucht kaufen, entsteht noch kein allzu großer Schaden.
Kritisch wird es dagegen, wenn auf einmal mehr Leute sagen "Hmm, warum neu kaufen, wenn ichs auch fürn Bruchteil vom eigentlichen Preis gebraucht kaufen kann", dann sinken nämlich die "richtigen" Absatzzahlen von Spiel A, während die Absatzzahlen von Spiel A auf dem Gebrauchtmarkt in die Höhe schiessen und sich lediglich GameStop und Co ne goldene Nase dran verdienen. (Gebrauchtspiele lassen sich schliesslich direkt nach dem Durchspielen erneut verkaufen)
Sobald dies Eintritt wird es für die Industrie sehr, sehr kritisch und dann kann man nur noch hoffen, dass genug Leute realisieren, dass der Gebrauchtmarkt nunmal schädlich ist (wenn auch erst, wie gesagt, sobald das Verhältnis zwischen gebraucht und neu Käufern aus den fugen gerät) und wieder mehr Leute anfangen Spiele tatsächlich neu zu kaufen. --->Andernfalls, goodbye Videogames!

Und zum Thema, dass sie sich den Nachfolger ja neu kaufen könnten:
Ja, könnten sie in der Tat. Wahrscheinlicher ist aber vermutlich, dass die eben jenen Nachfolger wieder gebraucht kaufen.
Man sollte aber auch bei deiner These bedenken, dass, wenn die Anzahl der Gebrauchtkäufer höher sein sollte, als die der Neukäufer, sich das durch Angebot und Nachfrage ungünstig auf den Preis und dessen Entwicklung bei den gebrauchten Spielen auswirken würde. Die würden langsamer im Preis fallen und/ oder sogar teurer werden, sodass ein Neukauf dann wieder attraktiv sein könnte.

Und wieso versuchen nicht die Hersteller endlich mal Konzepte zu entwickeln, um diesen Markt gewinnbringend abzugrasen? Z. B. durch eigene Verleihdienste o. ä.
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brent
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Re: Electronic Arts: Verzichtet zukünftig auf den Online Pas

Beitrag von brent »

F_to_da_Lo hat geschrieben:
Armin hat geschrieben:
F_to_da_Lo hat geschrieben: Liquidität ist nicht gleich cash: Liquidität 1.Grades = flüssige Mitte * 100/ kurzfristige Verbindlichkeiten
Ich will jetzt nicht klugscheißen, aber aus dieser Perspektive hat EA wenig Spielraum für eigene Investitionen. Aber natürlich hast du Recht, ein verarmtes Unternehmen sind die nicht und von daher stellen Kreditfinanzierungen sicher kein Problem dar.
Watt? Das versuch ich garnicht erst zu verstehen! Die hatten die letzten Jahre immer ne Milliarde bar cash auf der Kralle und die halbe Milliarde debt ist erst 2016 faellig. Der Rest sind keine richtigen Schulden, sondern deferred revenue. Also wo ist deren Liquiditaet nicht gut? Die koennen selber finanzieren,was sie wollen.
Die Accounts Payable sind Verbindlichkeiten und annähernd so hoch wie die flüssigen Mittel(Cash and Cash Equivalents). Dadurch bleibt nicht mehr viel, was für Investitionen verwendet werden kann. Vielleicht hab ich hier auch ein Verständnis Problem. Was ist deferred revenue?
Ausstehende Verbindlichkeiten, Steuerrückzahlungen, "Geisterkapital" oder wie das Zeug heißt. Sowas wirds wohl sein.
Easy Lee
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Re: Electronic Arts: Verzichtet zukünftig auf den Online Pas

Beitrag von Easy Lee »

SethSteiner hat geschrieben:Es bleibt falsch. Kein Studio muss dicht machen, weil Leute etwas gebraucht verkaufen, schlicht weil der Gebrauchtmarkt ein anderer Markt ist, der Gebrauchtmarkt eben. Entwickler haben gar kein Recht auf dieses Geld, ergo geht es ihnen auch nicht durch die Lappen. Die dürfen sich dagegen gern in einem Land beschweren, wo man Menschenrechte nicht anerkennt, weil sie Rechte nutzen, die ihnen die totalitäre Regierung nicht zugesteht. Aber hier? Das grenzt ja schon an Terrorismus.

@maho76
Als Erstkäufer kriege ich aber keine Vorbestellerboni, die ja keine sind, weil nichts zusätzlich investiert wurde. Das bekommen eben nur Vorbesteller und die sind nur ein Teil des Ganzen. Da gibt es noch Millionen die ein paar Tage später oder Wochen später ins Geschäft gehen, wo die Spiele weit länger als im Internet Vollpreis kosten. Es ist ziemlich frech diesen Personen, die ja genauso denselben Preis zahlen, am Ende weniger zu geben. Genauso wie es frech ist ALLEN und damit auch den Vorbestellern, die Sachen nicht etwa auf Disc zu geben, sondern runterladen zu lassen. Damit ist ihr Spiel (mal angenommen für Konsole) ja auch nicht fünf Dollar mehr wert, wenn sie es verkaufen, können sie das wofür sie gezahlt haben, nicht mitverkaufen. Aus dieser ganzen Logik ergeben sich eine Vielzahl von Problemen, weil all die Dinge nun Mal in die Produktionskosten fallen und die bezahlt eben jeder. Die bezahlt der Vorbesteller, der Erstkäufer, der Typ dem nach drei Monaten das Cover auffällt. Jeder bezahlt dieses Spiel und jeder von ihnen wird mit dieser Art der Distribution total verarscht.
Den Beitrag hier sollte man echt pinnen. Einfach mal als nüchterner Spiegel der Realität in einem Umfeld das zunehmend von Marketing-Strategien vergiftet wird.
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La_Pulga
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Re: Electronic Arts: Verzichtet zukünftig auf den Online Pas

Beitrag von La_Pulga »

brent hat geschrieben:
F_to_da_Lo hat geschrieben:
Armin hat geschrieben: Watt? Das versuch ich garnicht erst zu verstehen! Die hatten die letzten Jahre immer ne Milliarde bar cash auf der Kralle und die halbe Milliarde debt ist erst 2016 faellig. Der Rest sind keine richtigen Schulden, sondern deferred revenue. Also wo ist deren Liquiditaet nicht gut? Die koennen selber finanzieren,was sie wollen.
Die Accounts Payable sind Verbindlichkeiten und annähernd so hoch wie die flüssigen Mittel(Cash and Cash Equivalents). Dadurch bleibt nicht mehr viel, was für Investitionen verwendet werden kann. Vielleicht hab ich hier auch ein Verständnis Problem. Was ist deferred revenue?
Ausstehende Verbindlichkeiten, Steuerrückzahlungen, "Geisterkapital" oder wie das Zeug heißt. Sowas wirds wohl sein.
Ok, danke. Aber das kann ja mit Accounts Payable nicht gemeint sein. Accounts Payable sind schlicht und ergreifend Rechnungen die ich noch zu zahlen habe. Daher liege ich glaub nicht ganz falsch mit meiner These.
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bondKI
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Re: Electronic Arts: Verzichtet zukünftig auf den Online Pas

Beitrag von bondKI »

De_Montferrat hat geschrieben:Man sollte aber auch bei deiner These bedenken, dass, wenn die Anzahl der Gebrauchtkäufer höher sein sollte, als die der Neukäufer, sich das durch Angebot und Nachfrage ungünstig auf den Preis und dessen Entwicklung bei den gebrauchten Spielen auswirken würde. Die würden langsamer im Preis fallen und/ oder sogar teurer werden, sodass ein Neukauf dann wieder attraktiv sein könnte.

Und wieso versuchen nicht die Hersteller endlich mal Konzepte zu entwickeln, um diesen Markt gewinnbringend abzugrasen? Z. B. durch eigene Verleihdienste o. ä.
Du machst mich da in der Tat auf etwas aufmerksam, was ich nicht erwähnt hatte. Man muss aber auch anmerken, dass der Preis der Gebrauchtspiele nicht nur durch die Verfügbarkeit, sondern zusätzlich teilweise noch durch die Durchspielgeschwindigkeit der Leute abhängt. Ist die schnell genug, steigt der Preis nicht ganz so krass an, ist sie aber eher lahm (und verkaufen ne Menge Leute die Spiele dann nicht weiter) wird der Preis in der Tat stark steigen.
Der Schaden könnte, je nach Zeitpunkt, dann aber schon angerichtet sein. Die Publisher schauen ja schliesslich nur auf die Zahlen des ersten Monats, bestenfalls des Quartals.

Und warum die Publisher noch nichts in der Richtung unternommen haben, kann ich dir nicht sagen. Ist denen den Aufwand wohl noch nicht Wert.
Armin
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Re: Electronic Arts: Verzichtet zukünftig auf den Online Pas

Beitrag von Armin »

F_to_da_Lo hat geschrieben: Die Accounts Payable sind Verbindlichkeiten und annähernd so hoch wie die flüssigen Mittel(Cash and Cash Equivalents). Dadurch bleibt nicht mehr viel, was für Investitionen verwendet werden kann. Vielleicht hab ich hier auch ein Verständnis Problem. Was ist deferred revenue?
Das sind Ertraege fuer Waren,die sie kassiert haben, aber noch nicht ausgeliefert, also bei EA wohl pre orders und sowas. Im 8k filing nennen sie es "packaged goods and digital content". Das heisst die haben das schon kassiert, und es wird als Liability notiert, weil sie noch liefern muessen. Aber bei EA sind das ja nur wertlose Sachen, also digitale Spiele. Jedenfalls keine Schulden. Dass yahoo das einfach unter acounts payable miteintraegt ist natuerlich nicht so der hit. Aber auch die AP sind Ausgaben aus dem normalen Betrieb, die sollte man nicht einfach mit Cash aufrechnen. Das kann fuer die reine Aktienbewertung, also den Buchwert, schon Sinn machen (und ich vermute anhand Deiner Signatur: Du bist ein kleiner Aktienzocker!), aber nicht fuer das was maho sagte.
Das einzige, was man fuer Liquiditaet zuverlaessig gegenueberstellen kann ist short term debt, und current long term debt, da hat hat EA noch nichts.

Im deutschen heisst es glaub ich Rueckstellungen oder Rechnungsabgrenzungen, irgendsowas. Jedenfalls haben die genug Kohle, die kaufen sogar fuer ein paar hundert Millionen Aktien zurueck.
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brent
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Re: Electronic Arts: Verzichtet zukünftig auf den Online Pas

Beitrag von brent »

F_to_da_Lo hat geschrieben:
Ok, danke. Aber das kann ja mit Accounts Payable nicht gemeint sein. Accounts Payable sind schlicht und ergreifend Rechnungen die ich noch zu zahlen habe. Daher liege ich glaub nicht ganz falsch mit meiner These.
Im deutschen heißt es "Rechnungsabgrenzungsposten". Wenns unter Zahlungsverpflichtungen gelistet ist, nehme ich an, das ausstehende Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten oder Dienstleistern gemeint sind.
Aber das Gebastel was in dem Sektor getrieben wird, ist sowieso mafiös.
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ZackeZells
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Re: Electronic Arts: Verzichtet zukünftig auf den Online Pas

Beitrag von ZackeZells »

bondKI hat geschrieben:
Und warum die Publisher noch nichts in der Richtung unternommen haben, kann ich dir nicht sagen. Ist denen den Aufwand wohl noch nicht Wert.

Würde sagen solche erweiterungen des Operativen Geschäftsbereiches geht bei Börsennotierten Unternehmen in eine zu hohe RisikoZone. Denn schlägt das Vorhaben fehl ist ein bestimmt größerer Batzen Geld vernichtet und die ANleger werden wütend :x