Camelot Unchained: Kickstarter-Finanzierung wird knapp

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LordBen
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Re: Camelot Unchained: Kickstarter-Finanzierung wird knapp

Beitrag von LordBen »

Oh, das wird eng. Hoffentlich bekommen sie die 2 Millionen noch zusammen, wenn das Spiel auch nur annähernd so gut wird wie sein Vorgänger könnte dabei ein tolles MMORPG herauskommen.
Ich find's generell schade dass es für vielversprechenden "Exoten" wie Camelot Unchained oder Darkfall nur wenig Interesse gibt, auf der anderen Seite dem nächsten "Ich queste solo bis zum maximalen Level und leg das Spiel dann zur Seite" WoW-Klon dann wieder millionenfach die Türen eingerannt werden.
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brent
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Re: Camelot Unchained: Kickstarter-Finanzierung wird knapp

Beitrag von brent »

LordBen hat geschrieben:Darkfall
Genau wie Mortal auch angespielt, festgestellt dass die Spiele einfach massiv Raum für Griefer lassen und einfach mal Null erklären, generell zuwenige ingame-Informationsquellen bieten und damit nur die Zeit strecken, in der man sich im Spiel zurechtfinden muss bevor es tatsächlich anfängt irgendwas zu bieten, was für lächerliche 15€ im Monat einfach nicht drin ist. Solche Spiele sollten eher eine kostenlose Startphase bieten, den Content ab Level XY o.Ä. kauft man dann so wie man es Retail gekauft hätte dazu und gegen Monatsgebühr gibts zusätzliche Inhalte sowie den ganzen Endgamekram, damit nimmt man die Einstiegshürde die grade bei solchen "Hardcore"-MMORPGs viel zu hoch ist.
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LordBen
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Re: Camelot Unchained: Kickstarter-Finanzierung wird knapp

Beitrag von LordBen »

Hast du mal ins neue Darkfall:Unholy Wars reingeschaut das vor 2 Wochen erschien? Wesentlich weniger Grind/Macroing wie im Vorgänger dank Prowess System, relativ große Savezones für Einsteiger und ein Tutorial welches die Basics des Spiels erklärt. Leider kostet das Spiel wieder satte 39 Euro was viele potenzielle Interessenten abschreckt.
Ich kanns nur empfehlen, es ist deutlich einsteigerfreundlicher als DF 1.0, bleibt aber trotzdem seinem Sandbox- bzw. Hardcorecharakter treu.
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brent
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Re: Camelot Unchained: Kickstarter-Finanzierung wird knapp

Beitrag von brent »

Nö, sollte mal schauen obs wieder ne Free Trial gibt und gucken ob das nun Interesse weckt. Finde das Abomodell aber langsam zu unflexibel, Mischformen für mehr Freiheit und gescheitere Zeiteinteilung wären mir lieber. Auch wenn die 15 Öcken nicht die Welt sind.
Admiral Thrawn
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Re: Camelot Unchained: Kickstarter-Finanzierung wird knapp

Beitrag von Admiral Thrawn »

Armin hat geschrieben:Dann zock doch ein MMO in dem es nur pvp geht, Planetside, Mechwarrior...
ich will aber ein mmoRPG spielen - am besten mit fantasy-setting

planetside ist ein shooter und kein rpg
mechwarrior ist in der betaphase und soweit ich überblicken kann auch kein rpg (wobei mir diese kampfroboter sowieso absolut nicht zusagen)
Admiral Thrawn
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Re: Camelot Unchained: Kickstarter-Finanzierung wird knapp

Beitrag von Admiral Thrawn »

Balmung hat geschrieben:
Admiral Thrawn hat geschrieben:weit höhere hoffnungen habe ich da ja für archage, dass für mich nach den bisherigen infos sehr interessant klingt (allerdings neigen koreanische spiele trotz oftmals genialer ansätze dann wieder dazu, komplett zu versagen)
Naja, ich hab ArcheAge 2 Monate ab Release in Korea mit anderen Deutschen und auch englisch sprechenden Spielern zusammen etwas gespielt und mein Eindruck war leider sehr ernüchternd. Zu viel auf Casual und schnell getrimmt und die Burgenkämpfe kamen erst diesen Monat auf den live Server, dazu kann ich also nichts sagen. Aber es war schon sehr ernüchternd wie schnell man wieder an alles kommt... aber gut, das käme einem reinen PvP Spieler ja wieder absolut entgegen...

Ich bin selbst kein wirklicher PvP Fan, aber bin dennoch dafür, dass PvP vorhanden ist, ja sogar Open PvP (aber richtig umgesetzt). Von daher werde ich ohnehin die PvPler nie verstehen, die wegen PvE jammern, für mich gehört beides dazu, aber dann bitte richtig umgesetzt und die Spieler sollten auch Konsequenzen leben wie Knastbesuche oder gar wenn es ganz extrem läuft - wie in ArcheAge - zu den Piraten gesteckt zu werden. Das größte Problem der Spieler ist, dass fast alle immer nur gewinnen wollen und nicht verlieren können, das gehört aber bei einem MMORPG absolut mit dazu.
für mich kommt es immer drauf an, wie etwas umgesetzt wird. open pvp ohne fraktionen wie z.b. in tera komplett ohne konsequenzen ist imo absoluter nonsens.
den größten spaß im open-pvp hatte ich bisher in lineage 2. da war auch die welt noch nicht instanziert, dungeons gabs nur in public-form und ohne geskriptete events. da hat mich auch das pve (rein zum leveln) noch nicht so gestört - aber täglich irgendwelche immer gleichen inis in gruppen abgrasen für ausrüstung ? nein danke, darauf kann ich verzichten. ich schau mir eine ini einmal an, dann hab ich sie gesehen und will da eigentlich nicht mehr rein.
deshalb (und wegen dem bescheuerten glückssystem beim verzaubern) habe ich dann mit aion aufgehört - dort war das open-pvp eigentlich auch immer wieder mal recht amüsant (es hat halt die trennung in pvp- und pve-server gefehlt, damit die pvp-zonen für pvp-spieler dann etwas ausgeweitet und reine pve-spieler dem ganken komplett aus dem weg hätten gehen können, was ich btw. absolut verstehen kann, wenn das jemand nicht interessiert)
unknown_18
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Re: Camelot Unchained: Kickstarter-Finanzierung wird knapp

Beitrag von unknown_18 »

Admiral Thrawn hat geschrieben:
Balmung hat geschrieben:
Admiral Thrawn hat geschrieben:weit höhere hoffnungen habe ich da ja für archage, dass für mich nach den bisherigen infos sehr interessant klingt (allerdings neigen koreanische spiele trotz oftmals genialer ansätze dann wieder dazu, komplett zu versagen)
Naja, ich hab ArcheAge 2 Monate ab Release in Korea mit anderen Deutschen und auch englisch sprechenden Spielern zusammen etwas gespielt und mein Eindruck war leider sehr ernüchternd. Zu viel auf Casual und schnell getrimmt und die Burgenkämpfe kamen erst diesen Monat auf den live Server, dazu kann ich also nichts sagen. Aber es war schon sehr ernüchternd wie schnell man wieder an alles kommt... aber gut, das käme einem reinen PvP Spieler ja wieder absolut entgegen...

Ich bin selbst kein wirklicher PvP Fan, aber bin dennoch dafür, dass PvP vorhanden ist, ja sogar Open PvP (aber richtig umgesetzt). Von daher werde ich ohnehin die PvPler nie verstehen, die wegen PvE jammern, für mich gehört beides dazu, aber dann bitte richtig umgesetzt und die Spieler sollten auch Konsequenzen leben wie Knastbesuche oder gar wenn es ganz extrem läuft - wie in ArcheAge - zu den Piraten gesteckt zu werden. Das größte Problem der Spieler ist, dass fast alle immer nur gewinnen wollen und nicht verlieren können, das gehört aber bei einem MMORPG absolut mit dazu.
für mich kommt es immer drauf an, wie etwas umgesetzt wird. open pvp ohne fraktionen wie z.b. in tera komplett ohne konsequenzen ist imo absoluter nonsens.
Absolute Zustimmung, bei Tera merkte man einfach, dass open PvP nur aufgesetzt war und eigentlich gar nicht dazu gehört. War einfach nur bekloppt, vor allem ohne Konsequenzen. In dem Punkt ist ArcheAge um Welten besser, wenn auch für meinen Geschmack immer noch zu lasch, aber es geht in die richtige Richtung.
den größten spaß im open-pvp hatte ich bisher in lineage 2. da war auch die welt noch nicht instanziert, dungeons gabs nur in public-form und ohne geskriptete events. da hat mich auch das pve (rein zum leveln) noch nicht so gestört - aber täglich irgendwelche immer gleichen inis in gruppen abgrasen für ausrüstung ? nein danke, darauf kann ich verzichten. ich schau mir eine ini einmal an, dann hab ich sie gesehen und will da eigentlich nicht mehr rein.
Geht mir normal genauso, in Aion hab ich zwar ein paar Inis doch einige male gemacht, dafür hatte ich später kein Bock mehr und viele der höheren Inis niemals von innen gesehen. Wenn ich ständige Wiederholung will brauch ich eh nur immer wieder ein neues MMO spielen, das vom Gameplay genauso wie das letzte ist... irgendwann reicht die Wiederholerei einfach...

Auch hier ist ArcheAge zum Glück besser, es gibt zwar Inis, aber nur wenige und der Drop darin ist nicht wirklich so wichtig, die guten Sachen werden alle von Spielern gecraftet.
deshalb (und wegen dem bescheuerten glückssystem beim verzaubern) habe ich dann mit aion aufgehört - dort war das open-pvp eigentlich auch immer wieder mal recht amüsant (es hat halt die trennung in pvp- und pve-server gefehlt, damit die pvp-zonen für pvp-spieler dann etwas ausgeweitet und reine pve-spieler dem ganken komplett aus dem weg hätten gehen können, was ich btw. absolut verstehen kann, wenn das jemand nicht interessiert)
Naja, bei Aion hat mich immer die Balance genervt, kam ein Magier an konnte ich mich eigentlich immer direkt zurück lehnen und zugucken, wäre dem Mage gar nicht aufgefallen, weil ich eh von Anfang bis Ende des Kampfs gar nicht dazu kam etwas zu machen, ständig von einem Stun in den nächsten. Ich mochte Magie Klassen noch nie so wirklich... bei Aion hab ich sie hassen gelernt. Was mir Spaß machten war die Festungskämpfe mit der kompletten Allianz im TS3, das machte Spaß, selbst wenn wir mal wieder kein Land sahen, aber dafür dann auch so Erlebnisse wie in den letzten Sekunden vor Ende trotz verteidigen gegen die eigentlich stärkere Fraktion noch den Wächter down gekriegt. Leider nerven dabei aber vor allem die Spieler, die nicht verlieren können und deswegen dann beim nächsten mal nicht dabei sind, weil sie direkt denken "schaffen wir das nächste mal auch nicht"... ja, wenn Niemand kommt schafft man es tatsächlich nicht. DAS nervt dann vor allem. Mich motiviert das erst noch, wenn ich im Dreck liege dann wird erst recht nicht aufgegeben! ^^

Ein Jahr Spaß mit Aion hatte ich am Ende und das war auch das letzte MMO für mich, das mir so lange Spaß bieten konnte, weil dort in der ersten Zeit das Leveln noch Zeit dauerte und man nicht innerhalb 6 Wochen max. Level war obwohl man sich sehr viel Zeit ließ. Und genau das ruiniert mir alle MMOs der letzten Jahre... wenn ich innerhalb 2 Monate bereits alles habe was ich mir als Ziel gesetzt habe, dann ist das für mich kein MMO mehr, sondern nur noch ein Online Spiel in einer persistenten Welt. Ein MMO heißt für mich, dass ich es viele Monate lang spielen kann und etwas für meine Ziele tun muss außer ein bisschen Zeit mit dem MMO zu verbringen... diese Weichspülerei, damit auch ja ein Feierabendspieler, der nur ne halbe Stunde pro Tag Zeit es erfolgreich(!) spielen kann, nervt.

Ich bleib dabei, wer die nötige Zeit für ein MMO nicht aufbringen kann soll es lassen oder sich damit abfinden nicht viel erreichen zu können (was aber nicht heißt, dass man dennoch viel Spaß haben kann). Ein MMO ist per Definition ein Zeitfresser, das kann man nicht trennen. Leider sind den MMO Entwicklern bzw. den Publishern Verkaufszahlen viel wichtiger als ein wirklich funktionierendes MMO, denn keines der MMOs der letzten Jahre funktioniert wirklich, sondern nur mehr schlecht als recht und ist eigentlich eine Schande für den Begriff MMORPG (für RPG sowieso...).
Armin
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Re: Camelot Unchained: Kickstarter-Finanzierung wird knapp

Beitrag von Armin »

Admiral Thrawn hat geschrieben: ich will aber ein mmoRPG spielen - am besten mit fantasy-setting
Achso, hattest ja vorher immer nur von MMO gesprochen.
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brent
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Re: Camelot Unchained: Kickstarter-Finanzierung wird knapp

Beitrag von brent »

brent hat geschrieben:obs wieder ne Free Trial gibt
Also unbesehen kauf ich ja wirklich nichts. Sollen sich mal anstrengen, wenn sie Kunden wollen.
Admiral Thrawn
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Re: Camelot Unchained: Kickstarter-Finanzierung wird knapp

Beitrag von Admiral Thrawn »

Armin hat geschrieben:
Admiral Thrawn hat geschrieben: ich will aber ein mmoRPG spielen - am besten mit fantasy-setting
Achso, hattest ja vorher immer nur von MMO gesprochen.
jo ich weiß, war mein fehler ;-)
deshalb hab ich drauf hingewiesen ...
Admiral Thrawn
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Re: Camelot Unchained: Kickstarter-Finanzierung wird knapp

Beitrag von Admiral Thrawn »

Balmung hat geschrieben:...viel text...
aion war auch mein letztes spiel, dass ich sogar knapp über 1 jahr gespielt habe.

die balance in aion war für mich gar nicht groß das problem - das hat sich immer wieder mal geändert und dass jede klasse gegen jede klasse eine gleich gute chance hat, ist nun mal nicht möglich.
am meisten hat mich der glücksfaktor genervt, das nicht vorhandene matchmaking in der dredgion (nur 1x pro woche wirklich eine herausforderung in der stammgrp zu haben, ist halt zuwenig) und der enorme gear-faktor (gear hat einen viel zu großen unterschied ausgemacht).

star wars war dann eine riesengroße enttäuschung. super SINGLE-player-modus (die story war wirklich klasse), viel zu schnell max. lvl, das open-pvp (illum) eine einzige riesengroße frechheit und das endgame ein reiner gear-grind. da habe ich mich sofort wieder verabschiedet - die hätten halt doch einfach KOTOR 3 machen sollen ...

guild wars 2 hat zwar vieles richtig gemacht, aber es kann mich einfach nicht fesseln. ich kann gar nicht genau sagen, woran das liegt, aber z.b: hat dieses dauernde und einfach machbare server-gewechsle am anfang (gibts das immer noch ?) genervt und dass im open-pvp alles anonym war, fand ich auch nicht toll. ich will sehen, gegen wen ich kämpfe, sonst kann ich gleich gegen bots kämpfen.

ich verstehe gerade die westlichen mmos sowieso nicht - man kann alles solo spielen, ist innerhalb kürzester zeit max. lvl und hat dann nur mehr ein ini-gelaufe für gear. auf sowas hab ich absolut keine lust mehr.
für mich gilt mehr denn je -> der weg ist das ziel, sonst können sie sich die level, usw. gleich sparen. und außerdem sollte nicht alles solo machbar sein, gruppen sollten beim leveln einen enormen vorteil haben, damit der soziale faktor wieder in den vordergrund rückt.

mal sehen, was kommt - archeage werde ich sicher ausprobieren, elder scrolls wohl auch und camelot unchained ist inzwischen ja finanziert (dauert aber imo noch mindestens bis 2016, bis das erscheint)
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Re: Camelot Unchained: Kickstarter-Finanzierung wird knapp

Beitrag von unknown_18 »

Die Wunder der letzten Stunden auf Kickstarter... gab es schon die ersten Meldungen, dass es 24 Stunden vor Ablauf gar nicht gut aussieht, sind es nun noch 3 Stunden und der Stand ist 2,2 Millionen von 2 Millionen... also das MMO hats geschafft. ;)
unknown_18
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Re: Camelot Unchained: Kickstarter-Finanzierung wird knapp

Beitrag von unknown_18 »

Admiral Thrawn hat geschrieben:die balance in aion war für mich gar nicht groß das problem - das hat sich immer wieder mal geändert und dass jede klasse gegen jede klasse eine gleich gute chance hat, ist nun mal nicht möglich.
am meisten hat mich der glücksfaktor genervt, das nicht vorhandene matchmaking in der dredgion (nur 1x pro woche wirklich eine herausforderung in der stammgrp zu haben, ist halt zuwenig) und der enorme gear-faktor (gear hat einen viel zu großen unterschied ausgemacht).
Ja, das sind Punkte, die mich auch störten. Vor allem beim craften, deswegen nenne ich so ein Crafting inzwischen ein 08/15 Glückscrafting System, das mit Skill absolut null zu tun hat. Das plussen der Ausrüstung zähle ich da noch zum Crafting mit dazu, was ich dabei immer wieder Geflucht habe... würde ich ein eigenes MMO machen stünde das mit unter den ersten 10 Punkten was nur über meine Leiche in das MMO kommt. ;) Glückfaktor ist ok, sollte aber niemals solche Ausmaße annehmen, dass man am Ende als Spieler das Gefühl hat alles ist nur vom eigenen Glück abhängig und nicht von einem selbst.
star wars war dann eine riesengroße enttäuschung. super SINGLE-player-modus (die story war wirklich klasse), viel zu schnell max. lvl, das open-pvp (illum) eine einzige riesengroße frechheit und das endgame ein reiner gear-grind. da habe ich mich sofort wieder verabschiedet - die hätten halt doch einfach KOTOR 3 machen sollen ...
SW:TOR ist ein prima Single Player CoOp Online RPG, MMO? Die Bezeichnung hat es sich nicht verdient. Man müsste sich ja nicht mal drüber aufregen, wenn es absolut schlecht gewesen wäre, aber es hatte seine Momente, zu wenig um es weiter zu spielen, zu viel um es aus dem Gedächtnis zu kriegen. ^^
guild wars 2 hat zwar vieles richtig gemacht, aber es kann mich einfach nicht fesseln. ich kann gar nicht genau sagen, woran das liegt, aber z.b: hat dieses dauernde und einfach machbare server-gewechsle am anfang (gibts das immer noch ?) genervt und dass im open-pvp alles anonym war, fand ich auch nicht toll. ich will sehen, gegen wen ich kämpfe, sonst kann ich gleich gegen bots kämpfen.
Beta gespielt, Welt hat mir nicht gefallen und Instanzen mitten in einem Gebiet... totale Atmosphärenkiller. Manche Ansätze wirkten aber frisch, andere dagegen gingen für mich gar nicht, wie auch das Server gehoppe, das du ansprichst. Aber am Ende konnte es mich einfach nicht ansprechen, vielleicht auch weil es zur falschen Zeit kam, denn nach Tera hab ich für mich beschlossen kein Themen Park MMORPG mehr anzurühren und nur noch auf Sandbox zu hoffen, das für mich eh das einzige wahre MMORPG "Genre" ist. Themen Park ist für mich nur noch MMORPG Ultra Lite, hat nach meiner Definition eines MMORPGs nichts mehr mit dem Genre zu tun außer dem Namen. Wäre so als würde man das heutige Need For Speed als Rennsimulation verkaufen.
ich verstehe gerade die westlichen mmos sowieso nicht - man kann alles solo spielen, ist innerhalb kürzester zeit max. lvl und hat dann nur mehr ein ini-gelaufe für gear. auf sowas hab ich absolut keine lust mehr.
Dito, aber das westliche kannst ruhig streichen, die asiatischen sind meist kein deut anders, weil die genauso dem WoW Erfolg hinterher rennen wollen.
für mich gilt mehr denn je -> der weg ist das ziel, sonst können sie sich die level, usw. gleich sparen. und außerdem sollte nicht alles solo machbar sein, gruppen sollten beim leveln einen enormen vorteil haben, damit der soziale faktor wieder in den vordergrund rückt.
Absolut dafür, dieses sau dämliche denken "ein MMO beginnt auf max. Level" gehört auf dem Scheiterhaufen verbrannt. ;)
Außerdem heißt das Genre Massively Multiplayer Online RPG, ich seh da Multiplayer und nicht Singleplayer. Um es mal ganz deutlich zu sagen: reine Singleplayer, die nicht mit Anderen zusammen spielen wollen, haben in dem MMORPG Genre absolut gar nichts verloren, sondern sich das absolut falsche Genre ausgesucht. Nichts gegen Singleplayer Inhalte, man ist nicht immer nur gern in der virtuellen Welt unterwegs um zusammen zu spielen, aber die Main Inhalte sollten IMMER fürs Zusammenspiel ausgelegt sein.

Gruppen brauchen dabei gar keinen so enormen Vorteil... man kommt allein einfach nicht weit. Für das soziale miteinander ist es viel wichtiger eine ganze Reihe von Komfortfunktionen aus dem Genre zu verbannen. Weg mit Dungeon Finder, weg mit dem überall hin porten können, weg mit dem globalen Auktionshaus. Die Spieler müssen endlich wieder lernen was ein MMORPG überhaupt aus macht. Kleiner Tipp: schnell schnell spielen um schnell vorwärts zu kommen ist es definitiv nicht.
mal sehen, was kommt - archeage werde ich sicher ausprobieren, elder scrolls wohl auch und camelot unchained ist inzwischen ja finanziert (dauert aber imo noch mindestens bis 2016, bis das erscheint)
Meine Befürchtung ist, dass das nichts mehr mit dem Genre wird, dazu rennen inzwischen zu viele selbst ernannte MMORPGler rum, die keinen Schimmer davon haben was ein richtiges MMORPG eigentlich ist sondern den "Müll" der letzten Jahre als Definition dafür her nehmen. Sprich selbst wenn ein wirklich gutes MMORPG, das den Namen des Genres wirklich verdient hat, erscheint, wird es untergehen, aus dem einfachen Grund: die heutigen MMORPGler wüssten gar nicht wie sie das spielen sollten, würden völlig falsch an das Spiel ran gehen und schnell die Flinte ins Korn werfen.

Meiner Meinung nach haben wir längst die Schwelle überschritten das Genre noch retten zu können, zuerst muss das Genre praktisch aussterben, damit es neu und besser wieder auferstehen kann. Damit die schlechten MMOs alle weg sind und ebenso die Spieler, die mit einem richtigen MMO eh nichts anfangen können. Das Genre braucht einen kompletten Neustart... dank WoW.