Genau so ein Schlüsselerlebnis hatte ich vor Jahren mit dem ersten Schlacht um Mittelerde Spiel. Zum spielen musste ich es cracken, weil der Kopierschutz nicht mit meinem DVD-Laufwerk zurechtkam. Es gab im Netz sogar eine Liste mit unterstützten Laufwerken, auf der Schachtel stand davon aber natürlich nichts.Es ist mir schon ein paar Mal passiert, dass ich mir eine illegale Version geholt habe, mir das Spiel gefallen hat und ich auf die legale umgestiegen bin. Was war? Ich habe lieber die illegale gespielt, weil die legale einfach nicht funktionieren wollte. Wie das jemand dann noch verteidigen kann, erzieht sich einfach jeder Logik.
Ich habe sogar eine Mail an den Hersteller (EA) geschrieben, von dem kam nur "Arschlecken kauf dir ein anderes Laufwerk Depp". Da kommt man sich als ehrlicher Kund natürlich kein bisschen verarscht vor. Ist nicht nur ein negatives Beispiel für Kopierschutzmechanismen, sondern auch für miesen Support.
Das es auch anders gehen kann haben meine Erfahrungen mit Outcast (Infogrames/Appeal) gezeigt. Auch hier hatte ich Probleme mit dem Kopierschutz (das Spiel deinstallierte sich nach der Installation wieder von selbst) und einen Brief (ja einen Brief!) an Infogrames geschrieben und meine Probleme beschrieben. Nach einer Woche bekam ich ein Päckchen mit einem Patch auf Diskette, der dieses Problem behebt, ein Outcast T-shirt und einen Entschuldigungsbrief. habe ich seither nie mehr so erlebt. Sowas wird es auch sicher nicht mehr geben, da scheinbar nur noch Arschlochvereine Zukunft haben.
