wie sieht denn da die rechtslage aus? wie werden diese kontrollen durchgeführt (bin kein fussballfan)? taschen- und personenkontrollen dürfen nur von der polizei durchgeführt werden. das recht auf eintritt habe ich mir mmn mit dem kauf des tickets erworben. wenn ich dann im stadion erwischt werde, muss ich natürlich mit den konsequenzen rechnen, aber bis dahin ... der arbeitgeber darf mir ja auch verbieten betrunken zur arbeit zu kommen, aber es nicht kontrollieren (sprich einen alkoholtest verlangen).Nanimonai hat geschrieben:Ja, das ist so. Ebenso wie die Eingangskontrollen in Fußballstadien, weil es ein paar Idioten gibt, die sich nicht an die Regeln halten. Und trotz der Kontrollen gibt es Bengalos.De_Montferrat hat geschrieben: Weil ein paar wenige sich die Spiele raubmordkopieren, muss die Gesamtheit der Spielerschaft bestraft und kontrolliert werden. Dass das betroffene Leute nicht abhalten wird, weiterhin die Spiele zu modifizieren und "kostenlos" zu konsumieren, ist egal. Am Ende trifft es in der Regel immer die Kunden, die das Produkt rechtmäßig erworben haben und sich dann zur allgemeinen Freude mit hinderlichen und gängelnder Maßnahmen herumschlagen müssen.
Der normale Fußballfan "bedankt" sich dafür aber bei den Schuldigen, den Hooligans... und nicht bei den Vereinen.
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Xbox 720: Always-on-DRM optional für Publisher?
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Re: Xbox 720: Always-on-DRM optional für Publisher?
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johndoe805681
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Re: Xbox 720: Always-on-DRM optional für Publisher?
Ich geb dir da völlig Recht!De_Montferrat hat geschrieben:Ihr bzw. du verlierst aber wie die Hersteller auch die Verhältnismäßigkeit aus den Augen. Wenn man seine Kundschaft mit "Schutzmaßnahmen" mehr gängelt und belästigt, als die Nichtzahlenden-Nutzer der Kopie, dann läuft dieses System aus dem Ruder und somit falsch. Oder was ist das Argument dafür, dass man viele Spiele als illegale Kopie ohne jegliche Anmeldung oder DRM nutzen kann, die gekaufte Fassung aber solche Fesseln aufweist?t1gg0 hat geschrieben:@Nanimonai:
Du solltest noch ergänzen, wie dass bei Aktionären wie z.B. von EA ankommt, wenn die Ihre Spiele auf freiwilliger Basis öffnen würden - ohne Sicherheiten gegen Raubkopien. Na, da würde ICH als Aktionär natürlich erwarten dass die Verkäufe in den kommenden Monaten/ Jahren steigen... *hust*
Jeder Trottel würde versuchen das Spiel zu cracken. Sim City 4 it das Musterbeispiel. Das Spiel war 1 Tag draußen und schon konnte man bei 4Players, Golem, Gamona & Co. erst mal schön lesen wie versucht wird alle Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen.
Ich versteh das Problem der Leute nicht. Der Publisher setzt mir ein Produkt vor für welches ich zu den Konditionen nicht bereit bin Geld zu zahlen, also kaufe ich es nicht. Das Verhalten des Publishers gibt mir auch nicht das Recht sein Produkt zu stehlen. Also = Kein Spiel für t1gg0.
Trotzdem kann man aus Sicht des Herstellers dieses Problem leider nicht wirklich in den Griff bekommen.
Du kannst das Spiel nicht öffnen weil es sonst aus dem Ruder laufen würde. Jeder Publisher würde auch gern drauf verzichten, aber eben diese "Pappenheimer", sind Schuld daran das wir uns Quälen müssen. Gefällt mir auch nicht, trotzdem muss ich damit leben. Ich kann auch noch so oft zu meinen Kumpels sagen: kauft euch bitte Spiele/Filme! da hängen Arbeitsplätze und Existenzen dran! Aber das juckt die nicht. Mir schwimmt die Antwort entgegen: "Ich habe kein Geld! Und will aber trotzdem nicht drauf verzichten..." bzw. "Für den Scheiss zahle ich nicht."
Da kann sogar nur ich den Kopf schütteln. Aber was will man da machen?
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Re: Xbox 720: Always-on-DRM optional für Publisher?
Was nicht beachtet wird, ist doch auch die Frage, wieso ist die Entwicklung bei The Wither 2 so günstig, bei Bioshock 2 so teuer? Da spielen viele Faktoren wie die Firmenstrukturen, die Werbung, etc. eine Rolle. Von The Witcher habe ich keine Fernsehwerbung gesehen, von Bioshock hingegen schon. Und was auch außer Acht gelassen wird, ist, dass man nicht einfach von zig Millionen absetzbaren Einheiten ausgehen kann. Nicht von jedem Spiel lassen sich jedes Mal mehrere Millionen Kopien verkaufen. Das geht einfach nicht. Dieses Denken ist doch der Fehler, weshalb die Kostenspirale der Spielindustrie sich immer weiter dreht. Zumindest bei den großen Publishern. Aber das wurde auch alles schon mehr als einmal in diversen Themen durchgekaut...PanzerGrenadiere hat geschrieben:gab es da nichtmal eine news die besagte, dass der großteil der tw2 raubkopien paradoxerweise nicht aus der drm freien, sondern aus der gecrackten version, bestünde? achtung übertreibung: demnach hätte höchstens der wirklich komplette verzicht von drm die zahlen der raubkopien reduzieren können.Nanimonai hat geschrieben:The Witcher 2 wurde hier ja als gutes Beispiel dafür genannt, wie man es als Publisher machen sollte.
Es ist ein tolles Spiel, keine Frage! Und es hat sich für diese kleine Firma auch wirklich ganz gut verkauft (etwas über 2 Mio. verkaufte Exemplare).
Aber: Es gab ca. 5 Millionen Schwarzkopien und CDProject kann nur deshalb von einem Erfolg sprechen, weil die Entwicklungskosten für den Witcher verhältnismäßig gering waren (so um die 10 Millionen).
Ein Bioshock Infinite mit seinen 200 Millionen Entwicklungskosten kann es sich aber nicht leisten, "nur" 2-3 Millionen Einheiten zu verkaufen und nebenbei das x-fache an Schwarzkopien auszuhalten, also muss man doch den Investoren irgendwie Sicherheiten geben.
Der Fall Witcher 2 zeigt in meinen Augen auch sehr deutlich, dass Computerpieler eben KEINE Idealisten sind, die nach dem Motto "was gut ist wird gekauft" handeln, sondern vielmehr knallharte Opportunisten sind, denen es relativ egal ist, was mit dem Publisher passiert, so lange sie nur an ihre Spiele kommen. Das Unrechtsbewußtsein ist denkbar klein.
Das kann doch niemand wirklich abstreiten.
Und daher kann es doch auch niemanden verwundern, warum Investoren Spielern da in keinster Weise vertrauen und sie lieber ihr Geld so gut zu schützen versuchen wie möglich.
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johndoe805681
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Re: Xbox 720: Always-on-DRM optional für Publisher?
Der Stadionbesitzer (Verein) hat immer das Hausrecht - und auch das recht dir trotz Ticket das Betreten des Stadions zu untersagen. Er hat die Befugnis Sicherheitspersonal oder Polizei damit zu beauftragen die Leute zu kontrollieren - zu seinen Bedingungen. Wenn er sagt: "Keine Bengalos", dann gilt dies. Da ist auch die Rechtslage eindeutig. (Bin Fussballfan und z.T. auch mit "Ultra-Fans" in Verbindung)PanzerGrenadiere hat geschrieben:wie sieht denn da die rechtslage aus? wie werden diese kontrollen durchgeführt (bin kein fussballfan)? taschen- und personenkontrollen dürfen nur von der polizei durchgeführt werden. das recht auf eintritt habe ich mir mmn mit dem kauf des tickets erworben. wenn ich dann im stadion erwischt werde, muss ich natürlich mit den konsequenzen rechnen, aber bis dahin ... der arbeitgeber darf mir ja auch verbieten betrunken zur arbeit zu kommen, aber es nicht kontrollieren (sprich einen alkoholtest verlangen).Nanimonai hat geschrieben:Ja, das ist so. Ebenso wie die Eingangskontrollen in Fußballstadien, weil es ein paar Idioten gibt, die sich nicht an die Regeln halten. Und trotz der Kontrollen gibt es Bengalos.De_Montferrat hat geschrieben: Weil ein paar wenige sich die Spiele raubmordkopieren, muss die Gesamtheit der Spielerschaft bestraft und kontrolliert werden. Dass das betroffene Leute nicht abhalten wird, weiterhin die Spiele zu modifizieren und "kostenlos" zu konsumieren, ist egal. Am Ende trifft es in der Regel immer die Kunden, die das Produkt rechtmäßig erworben haben und sich dann zur allgemeinen Freude mit hinderlichen und gängelnder Maßnahmen herumschlagen müssen.
Der normale Fußballfan "bedankt" sich dafür aber bei den Schuldigen, den Hooligans... und nicht bei den Vereinen.
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Nanimonai
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Re: Xbox 720: Always-on-DRM optional für Publisher?
Paradox finde ich das nicht. Eher logisch.PanzerGrenadiere hat geschrieben: gab es da nichtmal eine news die besagte, dass der großteil der tw2 raubkopien paradoxerweise nicht aus der drm freien, sondern aus der gecrackten version, bestünde? achtung übertreibung: demnach hätte höchstens der wirklich komplette verzicht von drm die zahlen der raubkopien reduzieren können.
Denn ist es nicht viel wahrscheinlicher, dass gerade Schwarzkopierer die Hardcorezocker sind und das Spiel so früh wie möglich haben wollen?
Da es zu Anfang eben nur die DRM Version gab, haben sich da halt schon alle Schwarzkopierer bedient und als die DRM-freie Version von CDProject herausgekommen ist, waren es dementsprechend weniger.
- De_Montferrat
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Re: Xbox 720: Always-on-DRM optional für Publisher?
Klar, aus Statistiken, die Unternehmen bezahlt haben.t1gg0 hat geschrieben:Genau genommen, habe ich nur aus meiner eigenen beruflichen Erfahrung berichtet. Wonach sich in Internet-Foren Core-User herumtreiben. Gerade wenn es um Software geht ist die Wahrscheinlichkeit dort hoch auf Raubkopierer zu treffen. Ob du dass jetzt glaubst oder nicht ist mir ehrlich gesagt egal, denn ich weiß es aus Statistiken für die Unternehmen viel Geld bezahlt haben.De_Montferrat hat geschrieben:Aha. Das ist aus deinen Beiträgen nicht ersichtlich. Schließlich schreibst du Gegensätzliches. Es ist verständlich, dass der Hersteller für seine Arbeit entlohnt werden möchte. Das wollen alle, die arbeiten. Das will ich auf keinen Fall in Frage stellen. Aber die Art und Weise, wie die Industrie vorgeht, ist falsch. Absolut falsch. Und Gegner dieser Maßnahmen pauschal als Raubmordkopierer und Urheberrechtsverletzer darzustellen, ist nicht nur falsch, sondern dreist und bar jeglicher Grundlage.
Da wirst du mir jetzt glauben müssen
- Asturaetus
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Re: Xbox 720: Always-on-DRM optional für Publisher?
Da wären wir gerade beim Einstiegsthema von dir in diese Diskussion. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen bei der Generierung zusätzlicher Verkäufe ist nicht belegt. Damit bliebe zu Vermuten das DRM zum Teil in Form eines Faustpfandes Verwendung findet vergleichbar mit unserer Politik: Aktionismus - aber hier sieh - wir machen etwas!Nanimonai hat geschrieben: Investoren brauchen Sicherheiten und je mehr investiert werden soll, desto weniger geben sich diese Investoren mit einem "Och, das wird sich schon ganz gut verkaufen, auch ohne Kopierschutz" zufrieden.
Höhe der Entwicklungskosten sind auch so ein Streitthema. Abfolge:Nanimonai hat geschrieben: Es gab ca. 5 Millionen Schwarzkopien und CDProject kann nur deshalb von einem Erfolg sprechen, weil die Entwicklungskosten für den Witcher verhältnismäßig gering waren (so um die 10 Millionen).
Ein Bioshock Infinite mit seinen 200 Millionen Entwicklungskosten kann es sich aber nicht leisten, "nur" 2-3 Millionen Einheiten zu verkaufen und nebenbei das x-fache an Schwarzkopien auszuhalten, also muss man doch den Investoren irgendwie Sicherheiten geben.
1. Prognose über die möglichen Verkaufszahlen des Produktes unter Implementierung festgelegter Eigenschaften
2. Budgetierung des Projektes basierend auf diesen Prognosen und Eigenschaften
3. Absicherung dieser Verkaufszahlen mit allen möglichen Mitteln
Wer sieht den Fehler?
Natürlich sind wir zum größten Teil Opportunisten. - Wer ist das nicht? - Man versucht immer zuerst seine eigenen Interessen zu schützen, wie auch immer sie geartet sind. Über Altruismus kann man sich danach Gedanken machen. Gerade deswegen ist es mehr als naiv, den Kunden unterteilt in ehrlichen Käufer und bösen Kopierer zu begreifen.Nanimonai hat geschrieben: Der Fall Witcher 2 zeigt in meinen Augen auch sehr deutlich, dass Computerpieler eben KEINE Idealisten sind, die nach dem Motto "was gut ist wird gekauft" handeln, sondern vielmehr knallharte Opportunisten sind, denen es relativ egal ist, was mit dem Publisher passiert, so lange sie nur an ihre Spiele kommen.
Das kann doch niemand wirklich abstreiten.
Und daher kann es doch auch niemanden verwundern, warum Investoren Spielern da in keinster Weise vertrauen und sie lieber ihr Geld so gut zu schützen versuchen wie möglich.
Kopien sind Konkurenzprodukte und der Käufer wird bei unterschiedlichen Angeboten immer abwägen welche Eigenschaften ihm wichtig sind. Daher auch meine Frage ob es sich noch um das gleiche Produkt im Falle Kopie/Original handelt. Dann hat das eine Angebot halt z.B. die höhere Convinience und das andere eben DRM.
Zuletzt geändert von Asturaetus am 28.04.2013 00:11, insgesamt 2-mal geändert.
- PanzerGrenadiere
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Re: Xbox 720: Always-on-DRM optional für Publisher?
oh oh oh, da haben wir aber ein ganz anderes problem. ich gehe schon seit ewigkeiten nichtmehr ins kino, weil es mir das geld nicht wert ist, mitlerweile kommt es aber auch immer öfter vor, dass ich filme konsequent erstmal lade. wir sind einfach an einem punkt angekommen, an dem einem jeder erzählt, dass er den film des jahres hat, dass es schon an unlauterer werbung und bloßer abzocke des kunden grenzt und solange sich niemand dafür zuständig fühlt dem einen riegel vorzuschieben und die dahingehend schalten und walten können, wie sie lustig sind, nehme ich mir auch das recht heraus erst zu prüfen ob der film auch hält, was er verspricht und dann zu zahlen. aber auch hier gilt dann: zwangswarnungen und x nervige trailer nur für zahlende kunden, während andere das ding laden und einfach ansehen. so macht man sich keine freunde.t1gg0 hat geschrieben:Ich kann auch noch so oft zu meinen Kumpels sagen: kauft euch bitte Spiele/Filme! da hängen Arbeitsplätze und Existenzen dran! Aber das juckt die nicht. Mir schwimmt die Antwort entgegen: "Ich habe kein Geld! Und will aber trotzdem nicht drauf verzichten..." bzw. "Für den Scheiss zahle ich nicht."
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johndoe805681
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Re: Xbox 720: Always-on-DRM optional für Publisher?
Gab's da nicht ne ewig Lange Verzögerung bis die komplett DRM-freie Version auf dem Markt war?Nanimonai hat geschrieben:Paradox finde ich das nicht. Eher logisch.PanzerGrenadiere hat geschrieben: gab es da nichtmal eine news die besagte, dass der großteil der tw2 raubkopien paradoxerweise nicht aus der drm freien, sondern aus der gecrackten version, bestünde? achtung übertreibung: demnach hätte höchstens der wirklich komplette verzicht von drm die zahlen der raubkopien reduzieren können.
Denn ist es nicht viel wahrscheinlicher, dass gerade Schwarzkopierer die Hardcorezocker sind und das Spiel so früh wie möglich haben wollen?
Da es zu Anfang eben nur die DRM Version gab, haben sich da halt schon alle Schwarzkopierer bedient und als die DRM-freie Version von CDProject herausgekommen ist, waren es dementsprechend weniger.
Die gecrackte Version wird sich eben auf den einschlägigen Portalen zuerst als funktionierende Version verbreitet haben. Das wächst ja dann exponentiell - also ist es nicht verwunderlich wenn die gecrackte Version mehr Raubkopie-Versionen gehabt hätte - wenn es so war.
- De_Montferrat
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Re: Xbox 720: Always-on-DRM optional für Publisher?
Aber daran siehst du doch, dass deine Freunde gar keine Kunden für den Hersteller sind. Sie sagen dir doch quasi, dass sie gar kein Interesse am Kauf haben. Also sind sie für selbigen auch nicht relevant.t1gg0 hat geschrieben: Ich geb dir da völlig Recht!
Trotzdem kann man aus Sicht des Herstellers dieses Problem leider nicht wirklich in den Griff bekommen.
Du kannst das Spiel nicht öffnen weil es sonst aus dem Ruder laufen würde. Jeder Publisher würde auch gern drauf verzichten, aber eben diese "Pappenheimer", sind Schuld daran das wir uns Quälen müssen. Gefällt mir auch nicht, trotzdem muss ich damit leben. Ich kann auch noch so oft zu meinen Kumpels sagen: kauft euch bitte Spiele/Filme! da hängen Arbeitsplätze und Existenzen dran! Aber das juckt die nicht. Mir schwimmt die Antwort entgegen: "Ich habe kein Geld! Und will aber trotzdem nicht drauf verzichten..." bzw. "Für den Scheiss zahle ich nicht."
Da kann sogar nur ich den Kopf schütteln. Aber was will man da machen?
Ich verlange auch gar nicht, dass die Hersteller ihr Produkt völlig ungeschützt lassen. Aber die Verhältnismäßigkeit... Eine einfache Datenträgerabfrage ist völlig in Ordnung. Und/ oder eine einfache Seriennummer (z. B. per Drehscheibe, etc.). Alles darüber schießt über das Ziel hinaus und ist unverhältnismäßig, da es den Kunden belästigt, gängelt und entrechtet. Ich beziehe mich jetzt auf Maßnahmen wie Accountbindung, Online-Zwang, Unterbindung von Gebrauchtspielen, etc. Ein weiteres Problem, weshalb die Hersteller nicht davon abrücken, ist -neben deinem Argument mit den Investoren- das sie sehr datenhungrig und kontrollsüchtig (geworden) sind. Das waren sie wahrscheinlich schon immer, doch nun haben sie eben die technischen Möglichkeiten, das umzusetzen. Und das wollen sie sich nicht nehmen lassen. Ist aber trotzdem inakzeptabel. Denn sag mir: Was hat Unternehmen XY nun davon, dass ich mir von DRM betroffene Spiele nicht mehr kaufe oder nur noch zu den billigsten Spottpreisen, wie z. B. als mindestens 75%-Rabattangebot bei Steam, zugreife?
Zuletzt geändert von De_Montferrat am 28.04.2013 00:15, insgesamt 2-mal geändert.
- Asturaetus
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Re: Xbox 720: Always-on-DRM optional für Publisher?
Ganz einfach: einen weiteren Grund für schärfere DRM-Maßnahmen!De_Montferrat hat geschrieben:Denn sag mir: Was hat Unternehmen XY nun davon, dass ich mir von DRM betroffene Spiele nicht mehr kaufe oder nur noch zu den billigsten Spottpreisen, wie z. B. als mindestens 75%-Rabattangebot bei Steam, zugreife?
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johndoe805681
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Re: Xbox 720: Always-on-DRM optional für Publisher?
Da gibt's aber noch den kleinen Unterschied zwischen Leute die "reinschnuppern" wollen und Leuten die konsequent laden. Und heute ist sowas ja in bester Qualität in Sekunden möglich. Kollege von mir hatte Django Unchained in bester 720p HD Quali mit gutem Ton zum Release-Tag aufm Rechner.PanzerGrenadiere hat geschrieben:oh oh oh, da haben wir aber ein ganz anderes problem. ich gehe schon seit ewigkeiten nichtmehr ins kino, weil es mir das geld nicht wert ist, mitlerweile kommt es aber auch immer öfter vor, dass ich filme konsequent erstmal lade. wir sind einfach an einem punkt angekommen, an dem einem jeder erzählt, dass er den film des jahres hat, dass es schon an unlauterer werbung und bloßer abzocke des kunden grenzt und solange sich niemand dafür zuständig fühlt dem einen riegel vorzuschieben und die dahingehend schalten und walten können, wie sie lustig sind, nehme ich mir auch das recht heraus erst zu prüfen ob der film auch hält, was er verspricht und dann zu zahlen. aber auch hier gilt dann: zwangswarnungen und x nervige trailer nur für zahlende kunden, während andere das ding laden und einfach ansehen. so macht man sich keine freunde.t1gg0 hat geschrieben:Ich kann auch noch so oft zu meinen Kumpels sagen: kauft euch bitte Spiele/Filme! da hängen Arbeitsplätze und Existenzen dran! Aber das juckt die nicht. Mir schwimmt die Antwort entgegen: "Ich habe kein Geld! Und will aber trotzdem nicht drauf verzichten..." bzw. "Für den Scheiss zahle ich nicht."
Da ist mir als Tarantino-Fan eine Träne geflossen...
Der fand den Film toll - ins Kino ging er nichtmehr, Blu-Ray kaufen? "Wozu?"
Wenn du lädst und konsumierst, hast du nunmal auch "konsumiert". Du kannst eben nunmal nicht in den Supermarkt gehen, dir die neue Coca-Cola-Zero Vanille schnappen, sie im Laden aufmachen, trinken und an der Kasse dann sagen: Nö, nachdem ich probiert habe sage ich ganz offen: Dafür hätte ich nicht gezahlt.
Das ist die Sache die mich stört. Das heute auch viel Schund produziert wird, rechtfertigt nicht zum illegalen Kopieren.
- De_Montferrat
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Re: Xbox 720: Always-on-DRM optional für Publisher?
Richtig. Du hast die richtige Einstellung. Du solltest dich unbedingt bei einem der großen Publisher bewerben. Du kannst da noch ganz weit aufsteigen. Schnell, schnell, bevor noch jemand deine tolle Idee kopiert...Asturaetus hat geschrieben:Ganz einfach: einen weiteren Grund für schärfere DRM-Maßnahmen!De_Montferrat hat geschrieben:Denn sag mir: Was hat Unternehmen XY nun davon, dass ich mir von DRM betroffene Spiele nicht mehr kaufe oder nur noch zu den billigsten Spottpreisen, wie z. B. als mindestens 75%-Rabattangebot bei Steam, zugreife?
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johndoe805681
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Re: Xbox 720: Always-on-DRM optional für Publisher?
Sie sind keine Kunden, sondern (aus wirtschaftlicher Sicht) eine Plage - und die gilt es zu bekämpfen. Jedes Unternehmen versucht sich nunmal gegen Diebstahl zu schützen. Das dadurch ehrliche Kunden in Mitleidenschaft gezogen werden tut jedem Unternehmen weh.De_Montferrat hat geschrieben:Aber daran siehst du doch, dass deine Freunde gar keine Kunden für den Hersteller sind. Sie sagen dir doch quasi, dass sie gar kein Interesse am Kauf haben. Also sind sie für selbigen auch nicht relevant.t1gg0 hat geschrieben: Ich geb dir da völlig Recht!
Trotzdem kann man aus Sicht des Herstellers dieses Problem leider nicht wirklich in den Griff bekommen.
Du kannst das Spiel nicht öffnen weil es sonst aus dem Ruder laufen würde. Jeder Publisher würde auch gern drauf verzichten, aber eben diese "Pappenheimer", sind Schuld daran das wir uns Quälen müssen. Gefällt mir auch nicht, trotzdem muss ich damit leben. Ich kann auch noch so oft zu meinen Kumpels sagen: kauft euch bitte Spiele/Filme! da hängen Arbeitsplätze und Existenzen dran! Aber das juckt die nicht. Mir schwimmt die Antwort entgegen: "Ich habe kein Geld! Und will aber trotzdem nicht drauf verzichten..." bzw. "Für den Scheiss zahle ich nicht."
Da kann sogar nur ich den Kopf schütteln. Aber was will man da machen?
Ich verlange auch gar nicht, dass die Hersteller ihr Produkt völlig ungeschützt lassen. Aber die Verhältnismäßigkeit... Eine einfache Datenträgerabfrage ist völlig in Ordnung. Und/ oder eine einfache Seriennummer (z. B. per Drehscheibe, etc.). Alles darüber schießt über das Ziel hinaus und ist unverhältnismäßig, da es den Kunden belästigt, gängelt und entrechtet. Ich beziehe mich jetzt auf Maßnahmen wie Accountbindung, Online-Zwang, Unterbindung von Gebrauchtspielen, etc. Ein weiteres Problem, weshalb die Hersteller nicht davon abrücken, ist -neben deinem Argument mit den Investoren- das sie sehr datenhungrig und kontrollsüchtig (geworden) sind. Das waren sie wahrscheinlich schon immer, doch nun haben sie eben die technischen Möglichkeiten, das umzusetzen. Und das wollen sie sich nicht nehmen lassen. Ist aber trotzdem inakzeptabel. Denn sag mir: Was hat Unternehmen XY nun davon, dass ich mir von DRM betroffene Spiele nicht mehr kaufe oder nur noch zu den billigsten Spottpreisen, wie z. B. als mindestens 75%-Rabattangebot bei Steam, zugreife?
Leider reichen die Maßnahmen von heute aber nicht. Trotz allen Maßnahmen konnte mein Kumpel ganz entspannt Halo 4 auf seine gechipte Box ziehen. Das die Hersteller da immer drastischer werden ist (leider) nur die logische Konsequenz. Es ist wie du sagst: Eine Abwärtsspirale.
Die kann aber nicht vom Hersteller gestopt werden indem er aufhört daran zu drehen - da ist eindeutig der Raubkopierer daran schuld und den gilt es zu stoppen. Der ehrliche Kunde ist leider der Leidtragende.
Das Unternehmen auch noch Daten wollen ist ein anderes Blatt Papier - das finde ich genauso zum kotzen - aber das ist ein anderes Thema.
- De_Montferrat
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Re: Xbox 720: Always-on-DRM optional für Publisher?
Das stimmt. Aber der Unterschied zu realen Waren ist eben, dass es sich bei Spielen und anderen virtuellen Inhalten inkl. Downloadangeboten um Daten handelt, bei denen dem Hersteller so kein direkter Schaden entsteht, da diese zu einem völlig unerheblichen Aufwand vervielfältigt werden können. Wenn sich doch nur endlich mal jemand ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen und Spielregeln dafür aufstellen würde. Die Industrie macht nämlich nichts anderes, als diese Grauzone für sich zu nutzen und dem Käufer seine Rechte abzusprechen. Noch dazu ist man bemüht seine Pfründe und das überholte Betriebs- und Vertriebsmodell zu sichern.t1gg0 hat geschrieben: Wenn du lädst und konsumierst, hast du nunmal auch "konsumiert". Du kannst eben nunmal nicht in den Supermarkt gehen, dir die neue Coca-Cola-Zero Vanille schnappen, sie im Laden aufmachen, trinken und an der Kasse dann sagen: Nö, nachdem ich probiert habe sage ich ganz offen: Dafür hätte ich nicht gezahlt.
Das ist die Sache die mich stört. Das heute auch viel Schund produziert wird, rechtfertigt nicht zum illegalen Kopieren.
