Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Zielgruppen

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Sir Richfield
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von Sir Richfield »

Core Games. Ja, ich denke, eine solche Definition kann man lassen. Ist noch Platz nach Casual (AAACOD) und Hardcore (Dark Souls, angeblich).

Was den Core GAMER betrifft, siehe meine Signatur.

Und ja! Viele Spiele waren damals nur "anspruchsvoll", weil sie kaputt waren und nicht gefixt werden konnten.
Seht euch nur das so heißgeliebte X-Com Enemy Unknown an!
Oder die Entwickler waren Arschlöscher und haben aus einem Action RTS ein Trial & Error Puzzlespiel gemacht (Syndicate American Revolt)
Oder die Entwickler waren einfach nur Arschlöscher. (Sierra. 'nuff said!)

Allerdings gab es zu der Zeit weder eine solche Schwemme von Systemen und Spielen und schon gar keine Masse an zur Verfügung stehendem Geld.
Wenn man sich mal ein Spiel gekauft hat (Was die jüngeren nicht wissen und die Jammerlappen, ich meine Lobbyisten gerne verdrängen: Es hat IMMER schon im Verhältnis Unmengen an unlizensierten Kopien gegeben. Und Abmahnanwälte.), dann musste man die HÖLLE aus dem Ding spielen. Zum einen weil man erst einmal kapieren musste, was der Entwickler überhaupt von einem wollte, zum anderen weil - man hatte ja nix, damals. Wenn Du nicht gerade der Star auf dem Schulhof warst, dann saßt Du da mitunter Monate mit einem Spiel.

Und das war alles Neu, damals. Da haben Dich Pixel so groß wie Backsteine noch fasziniert. Heute guckst Du Dir zehn Minuten Crysis 3 an und sagst "Meh", weil Du immer noch siehst, wo Polygone gespart wurden, wo Gebüschtexturen liegen.
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Ash2X
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von Ash2X »

Refizul hat geschrieben:Das originale Splinter Cell ist doch noch immer der Teil der sich am besten verkauft hat oder? Zumindest Conviction hat sich nicht besser verkauft, deshalb ist doch die ganze Diskussion über den Mangel an Stealth Fans für die Katz.
Nicht wirklich: Fast kein Titel verkauft sich heutzutage noch so gut wie früher,vorallendingen dieses Jahr.
Das liegt an der Überpräsenz einiger Marken und nicht zwingend an den Veränderungen.
FPS verkaufen sich extrem gut - CoD und BF greifen die ganzen Kunden ab.
MMORPGs sind sehr erfolgreich,doch WoW zieht die Kunden immernoch im Alleingang, der Rest ist (bis auf Eve Online) eine nette Randerscheinung.
Fußballspiele verkaufen sich wie blöd - allerings auch nur FIFA.
Alle anderen Genres sind derzeit nur Nebenprodukte mit Verkaufszahlen deutlich unter den Erwartungen...und schaffen es nur in Einzelfällen genug abzusetzen um wirklich rentabel zu sein.
Das war 2003 noch anders.Das liegt unter anderem an den massiv höheren Produktionskosten (die ebenso weiter steigen werden) und an der fehlenden neuen Plattform,auf dem gewohnheitsgemäß neue und alte Marken eher eine Chance bekommen als auf einer älteren Plattformen.
Um das mal auf SC runterzurechnen: Damals war das Genre noch neu,die Konsole noch neu und so hat es sich - auch aus Mangel an Konkurrenz und das fehlen einer Übermarke - mehr abgesetzt.
Ubisoft sagte vor einigen Monaten mal "Hätten wir Assasins Creed nicht zum Release gebracht hätte es wohl kaum eine Chance bekommen (unabhängig von der Qualität)".Ich denke da ist ein ganzes Stück Wahrheit drin.
maho76
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von maho76 »

Alle anderen Genres sind derzeit nur Nebenprodukte mit Verkaufszahlen deutlich unter den Erwartungen...und schaffen es nur in Einzelfällen genug abzusetzen um wirklich rentabel zu sein.
Das war 2003 noch anders.Das liegt unter anderem an den massiv höheren Produktionskosten (die ebenso weiter steigen werden) und an der fehlenden neuen Plattform,auf dem gewohnheitsgemäß neue und alte Marken eher eine Chance bekommen als auf einer älteren Plattformen.
bei den meisten der großen serien liegt das weder an PRODUKTIONSKOSTEN noch am markt, sondern schlicht an der DREIVIERTELMILLIARDE WERBEBUDGET, die diesen titeln eingeräumt wird um über die medienlandschaft zu schwemmen. dass bei solchen werbekosten am ende nix hängenbleibt ist klar, wobei das für die firmen ja auch nicht wirklich schlimm ist, insbesondere börsennotierte firmen interessieren sich im endeffekt NULL für ihren reingewinn, viel wichtiger ist der umsatz, denn der generiert die menge an leihkapital mit dem sich die firma im nächsten quartal bei der bank eindecken darf. und aktionäre und manager interessiert nur das, denn davon wird deren provision bezahlt. ob die firma 1 jahr später tot ist... who cares...
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v3to
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von v3to »

splinter cell war noch nie mein spiel. eigentlich keines der ganzen reihe. und dennoch verstehe ich nicht, warum heute anscheinend jede marke bei den publishern ganz vorne bei den verkäufen mitspielen muss. wie in dem artikel schon angemerkt wurde: die meckern haben meist schon teile von splinter cell gespielt.
hallo? es gibt eine fanbase! und wenn man seinen job gut macht, wächst die auch.
und wenn die nicht groß genug ist für entwicklungskosten und marketing dann passt man das budget an. aber lieber das risiko eingehen, dass man den harten kern verprellt und spätestens beim übernächsten serienteil die verkäufe einbrechen.
die interpretation, dass - überspitzt gesagt - die meinungen der fans der ersten stunde, wirtschaftlich irrelevant sind nicht nur ignorant, sondern vor allem kurzsichtig.
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nepumax
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von nepumax »

Die Perle sieht ja eigentlich gut aus, aber das Bild mit diesem "RIESEN-GRINSE-MAUL" ist echt ein Angriff auf meine Sehnerven. 8O

Das sie mit ihrer Aussage Splinter Cell entgültig den Todesstoß versetzt, wird sie hoffentlich bald merken.
Refizul
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von Refizul »

v3to hat geschrieben:splinter cell war noch nie mein spiel. eigentlich keines der ganzen reihe. und dennoch verstehe ich nicht, warum heute anscheinend jede marke bei den publishern ganz vorne bei den verkäufen mitspielen muss. wie in dem artikel schon angemerkt wurde: die meckern haben meist schon teile von splinter cell gespielt.
hallo? es gibt eine fanbase! und wenn man seinen job gut macht, wächst die auch.
und wenn die nicht groß genug ist für entwicklungskosten und marketing dann passt man das budget an. aber lieber das risiko eingehen, dass man den harten kern verprellt und spätestens beim übernächsten serienteil die verkäufe einbrechen.
die interpretation, dass - überspitzt gesagt - die meinungen der fans der ersten stunde, wirtschaftlich irrelevant sind nicht nur ignorant, sondern vor allem kurzsichtig.
Es gibt bei den großen der Spieleindustrie die seltsame Idee, dass mehr Geld für das Spiel ausgeben automatisch zu größerem Umsatz führt. Bestes Beisteil sind ja die völlig schwachsinnigen Erwartungen die Capcom bei seinen letzten Spiele hatte oder die Drohung von EA die Dead Space Reihe einzustampfen wenn nicht x Millionen mehr Einheiten verkauft werden.

Ich kann das Gejammere ja kaum erwarten das kommt wenn die neuen Konsolen draußen sind und man bei den early Adoptern nicht sofort 10 Millionen Einheiten anbringen kann. Irgentwie scheint die Spieleindustrie bei den utopischen Erwartungen zuviel eigene Propaganda geschluckt zu haben.
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Kajetan
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von Kajetan »

Refizul hat geschrieben:Irgentwie scheint die Spieleindustrie bei den utopischen Erwartungen zuviel eigene Propaganda geschluckt zu haben.
Jopp. Das kommt davon, wenn man jahrelang den Kunden nur dreiste Lügenmärchen erzählt hat. Irgendwann glaubt man dummerweise selber daran.
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an_druid
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von an_druid »

Graidareurl hat geschrieben:..Vor allem kann ich wirklich in aller Ernsthaftigkeit nicht nachvollziehen, was die Leute mit solchen Aussagen erreichen wollen. ..
Aufmerksamkeit, völlig egal in welcher Form - Publicity eben
Bin gerne für Kritik und Anmerkungen offen und hoffe jemand liest das Alles xD
Du könntest ruhig öfters was Posten und mehr Texte verfassen um z.B u.a deine Stimme/Meinung für etwas einzusetzen, gerade weil du dich auch informierst und dir auch Gedanken über Veränderungen machst. Wenn du allerdings vor hast, dich vulgär auszudrücken, dann kommt das meistens als Zündstoff für eine gute Poernte am besten an.
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sphinx2k
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von sphinx2k »

Ash2X hat geschrieben: Alle anderen Genres sind derzeit nur Nebenprodukte mit Verkaufszahlen deutlich unter den Erwartungen...und schaffen es nur in Einzelfällen genug abzusetzen um wirklich rentabel zu sein.
Das war 2003 noch anders.Das liegt unter anderem an den massiv höheren Produktionskosten (die ebenso weiter steigen werden) und an der fehlenden neuen Plattform,auf dem gewohnheitsgemäß neue und alte Marken eher eine Chance bekommen als auf einer älteren Plattformen.
Das die Verkaufszahlen sich verändern kann ich mir aus meiner Sicht (muss nicht allgemeingültig sein) einfach dadurch erklären das man gewillt ist etwas zu warten. Ich hab mir seit gut 3 Jahren kein Spiel mehr zum release mit Vollpreis gekauft (abgesehen von Starcraft 2 und indie games). Auch in meinem Bekanntenkreis sieht es ähnlich aus.
Warum?
Ich hab noch genug Spiele in petto.
Spiele die raus kommen wie hier SpinterCell sind nur noch ein Schatten ihrer Vorgänger.
Sie kommen Bug versucht auf den Markt.
Sind mit DRM und DLC verseucht.

So ich sehe das ganze so, die älteren Spieler Generationen denken ehr über einen Kauf nach sind also schwerer zum Kauf zu bewegen. Die Jüngeren Generationen sind nicht so kaufstark (wobei die meisten trotzdem zu viel Kohle zu haben scheinen) lassen sich dafür aber mit ausreichend Peng und Puff und Werbung gut als Zielgruppe anvisieren. Was also wird man tun wenn man viel absetzten möchte?

Bleiben wir mal bei PC Only einem Markt der als schwach gilt im Vergleich zu den Konsolen. Gerade Blizzard hat mit Diablo 3 und Starcraft 2 gezeigt das der Markt sehr wohl noch groß genug ist viele Einheiten zu verkaufen. Grade bei Diablo 3 waren so viele Jahre dazwischen das ehr die älteren noch richtig was mit der IP anfangen konnte.
Um das mal auf SC runterzurechnen: Damals war das Genre noch neu,die Konsole noch neu und so hat es sich - auch aus Mangel an Konkurrenz und das fehlen einer Übermarke - mehr abgesetzt.
Ubisoft sagte vor einigen Monaten mal "Hätten wir Assasins Creed nicht zum Release gebracht hätte es wohl kaum eine Chance bekommen (unabhängig von der Qualität)".Ich denke da ist ein ganzes Stück Wahrheit drin.
Ein wichtiger Punkt damals gab es nicht jeden Monat 5 Spiele die raus gekommen sind. Ich hatte 2 - 3 Spiele im Jahr die mich Interessiert haben auf deren release ich gewartet habe. Aktuell in dem Einheitsbrei der Spiele von denen jeden Monat X raus kommen gehen eben viele einfach unter.
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Ash2X
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von Ash2X »

maho76 hat geschrieben:
Alle anderen Genres sind derzeit nur Nebenprodukte mit Verkaufszahlen deutlich unter den Erwartungen...und schaffen es nur in Einzelfällen genug abzusetzen um wirklich rentabel zu sein.
Das war 2003 noch anders.Das liegt unter anderem an den massiv höheren Produktionskosten (die ebenso weiter steigen werden) und an der fehlenden neuen Plattform,auf dem gewohnheitsgemäß neue und alte Marken eher eine Chance bekommen als auf einer älteren Plattformen.
bei den meisten der großen serien liegt das weder an PRODUKTIONSKOSTEN noch am markt, sondern schlicht an der DREIVIERTELMILLIARDE WERBEBUDGET, die diesen titeln eingeräumt wird um über die medienlandschaft zu schwemmen. dass bei solchen werbekosten am ende nix hängenbleibt ist klar, wobei das für die firmen ja auch nicht wirklich schlimm ist, insbesondere börsennotierte firmen interessieren sich im endeffekt NULL für ihren reingewinn, viel wichtiger ist der umsatz, denn der generiert die menge an leihkapital mit dem sich die firma im nächsten quartal bei der bank eindecken darf. und aktionäre und manager interessiert nur das, denn davon wird deren provision bezahlt. ob die firma 1 jahr später tot ist... who cares...
Das einer Firmen Geld verdienen wollen ist nichts neues - das ist auch notwendig.Nur wenn etwas Gewinne abwirft ist es rentabel.Natürlich haben auch die Aktionäre und Manager Interesse am weiteren Bestand der Firma,sie verdienen ihr Geld damit und wollen es auch weiterhin tun.Wenn aber ständig viel Geld in Spiele investiert wird und dabei weniger reinkommt als ausgegeben wird ist es nunmal entbehrlich.
Das war schon immer so - nur muss heute mehr Geld verdient werden.

Das Problem ist das die Kosten die entstehen um ein AAA-Projekt heutzutage zu realisieren deutlich höher sind als noch vor bspw 10 Jahren.Damals hatte ein Titel vielleicht 4-5 Millionen gekostet heute fängt es mit 20 Millionen an,unter 40 Millionen hat man selten ein wirklich aufwändiges Projekt.
Wenn dann keine Werbung gemacht wird damit das jeweilige Spiel genug Aufmerksamkeit bekommt kann man es gleich einstampfen lassen.
Dem Laien mag das Werbebudget von bspw. BF oder CoD etwas hoch erscheinen,aber es wirkt - sie würden nie so viel investieren wenn es nicht lohnen würde.BF muss soviel investieren damit es mit CoD mithalten kann, CoD muss soviel investieren um die Verkaufszahlen zu halten obwohl die Qualität teils auf der Strecke geblieben ist.
Es werden von den CoDs mehr Einheiten verkauft als von nahezu allen anderen Neuveröffentlichungen - wobei man am Rande erwähnen muss das so ziemlich jede Neuerscheinung dieses Jahr ein ziemlicher Flop war.
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muecke-the-lietz
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von muecke-the-lietz »

Ich sehe das Problem der schwindenden Verkaufszahlen auch in der Masse an bereits existierenden Games begründet.

Denn am Ende kommen jedes Jahr zig relativ gute Games raus, die keine 3 Monate später zu Ramschpreisen verkauft werden. Und am Ende einer Konsolengeneration ist die Anzahl dieser Toptitel, die man zu Ramschpreisen bekommt, so extrem hoch, dass viele Gelegenheitsspieler überhaupt keine teuren Spiele mehr kaufen müssen.

Es gibt in meinem Freundeskreis genug Leute, die sich nur in den Semesterferien mal ein Spiel geben. Die gehen dann los und schauen sich beim Händler des Vertrauens um, was es so gibt. Und sie werden im Segment von 10 - 20 € definitiv fündig. Denn dort bekommt man bereits Dead Space 1 + 2, Far Cry 2 + 3 (na gut, der 3. kostet 25€), Mass Effect, Rayman, Hitman, etc. Selbst Dead Space 3 ist mittlerweile schon ziemlich im Preis gefallen. Und wenn man PC Gamer ist, ist diese ganze Sache natürlich noch weitaus dramatischer, wenn man bereits am Erscheinungstag Keys für knapp 20 - 30 € bekommt.

Und da ist es natürlich schwierig, irgend jemanden dazu zu bewegen, 60 € für ein Spiel zu löhnen, wenn man für knapp 20 € genauso viel Spaß haben kann. Gerade, wenn man denn so gar nichts interessantes zu bieten hat, wie im Falle von Splinter Cell: Blacklist. Da kann man sich lieber ein Hitman oder Dishonored geben. Die beiden Spiele sind zwar nicht wesentlich anspruchsvoller, aber mittlerweile wesentlich billiger, sind ebenfalls gut und teuer produziert, sehen toll aus und machen Spaß...

Das ist ja am Anfang einer Konsolengeneration völlig anders. Da nimmt eh erst mal alles, was man kriegen kann und lässt sich auch noch von der Grafik und neuen Marken faszinieren. Ein, zwei Jahre später interessiert sich dann kaum noch jemand für die Launch Titel, weil die bis auf Ausnahmen immer der absolute Mega Trash sind. Aber im Verlauf von 7 Jahren sammeln sich halt zig gute Titel an, also ein riesen Fundus, der einen bis in alle Ewigkeiten unterhalten könnte.

Versteht jemand, was ich meine?
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KATTAMAKKA
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von KATTAMAKKA »

Das Problem ist eher das 99% der Games die Masse eigentlich gar nicht mehr interessiert , da wird halt dann irgendwann zugeschlagen wenns zufällig irgendwo billig rumliegt. Und dann hat man das Teil für 10 Euro zuhause rumliegen und zockt es vielleicht wenns hochkommt gerademal ne halbe stunde, bevor die grosse Langeweile zuschlägt und es schwupps ins Regal zu den anderen Games wandert ,die auch nie zu Ende gezockt worden sind und still vor sich hin stauben.

Die Gamebranche macht zu 99% die komplett falschen Games,und zu 99% spielen die sich auch noch praktisch alle gleich das ist der einzigste Grund warum seit Jahren der Umsatz jährlich um 12% sinkt . SEIT JAHREN :mrgreen: DIE MASSE IST DAVONGELAUFEN 70 Millionen XBOX Besitzer wollen nicht mehr konsumieren. Gears of War wollten nur läppische 450 Tausend haben. Zu brav ,zu langweilig, die unendliche Wiederholung. Deffinitiv :mrgreen:

Die alte Casual Mehrheit ist die neue Minderheit :mrgreen:

Die Regale im Gameshop oder wo auch immer sind voll mit Games mit einer Ausstrahlung , die eigentlich keine ist und man könnte locker auf der Stelle einschlafen. Man könnte auch sagen das es ein ziemlich negativer und depressiver Ort ist , also besser nicht einschlafen, da ist flüchten angesagt. Irgendwie peinlich , dumme Games kaufen. äh ich glaube ich habe mich verlaufen :wink: .. Das einzigste aufregende ist evtl die Ramschkiste wo man dann in Echtzeit Endecker, Forscher und Schatzsucher spielen kann :mrgreen:
Zuletzt geändert von KATTAMAKKA am 26.04.2013 09:59, insgesamt 5-mal geändert.
iLLe89
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von iLLe89 »

@ an_druid
Du könntest ruhig öfters was Posten und mehr Texte verfassen um z.B u.a deine Stimme/Meinung für etwas einzusetzen, gerade weil du dich auch informierst und dir auch Gedanken über Veränderungen machst. Wenn du allerdings vor hast, dich vulgär auszudrücken, dann kommt das meistens als Zündstoff für eine gute Poernte am besten an.
Dem komme ich gerne nach! Werde nun öfter mal meinen Senf posten. Muss dann nur noch an der Länge der Texte schrauben, ist glaube nicht sehr nett, so viel lesen zu müssen :)
In diesem speziellen Fall war es mir aber wichtig das Alles zu erwähnen, vor allem in Zusammenhang mit diesen heuchlerischen Aussagen von Frau Raymond.

Ja, das mit den etwas vulgären Passagen gleitet immer leicht in die Kiddie/Flamer Ecke ab, gell?
War keine Absicht, damit jemanden aufzuregen oder so. War ja mein erster Post und bitte deshalb diese Sachen zu verzeihen, ich besser mich aber, versprochen ;)

Ps: Was zur Hölle ist das bitte mit meinem dummen Nickname, den hab ich mir nie gegeben...Graidareurl wtf....

Mfg iLLe89
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Enthroned
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Re: Kommentar

Beitrag von Enthroned »

LPWTHYOU hat geschrieben:Der Punkt ist doch, dass man sich entscheiden kann! Sobald man die "Wahl" hat wie man ein Spiel spielt, folgt daraus auch immer die Problemstellung, dass nicht jeder alle Möglichkeiten mögen wird! Insofern würde ich mich net über Markieren & Ausführen ärgern, sondern es einfach nicht benutzen, wenn ich es nicht will. Hitman Absolution kann man ja auch spielen nach der Methode: "Ich baller alles aus der Deckung heraus weg" - und das ist dann auch weniger taktisch fordernd, als wenn man den Perfekten Weg sucht um nur die Zielperson zu beseitigen oder gar alle mögliche Wege für nen perfekten Abschluss rausfinden will. Wer solche Spiele als Shooter spielen will, der soll das tun, auch wenn ich glaube, dass man dann eher andere Spiele kaufen sollte... und wer nen taktisches Stealth-Game will, der muss das Spiel dann mit der passenden Selbstdisziplin und dem entsprechenden Anspruch an sich selber spielen und soll auf die Hilfsmittel verzichten, die ihm eben nicht passen!
Du triffst es auf den Punkt und genau das verstehen einige Leute vor reinem Hass eben nicht. Ich habe jeden Splinter Cell Teil gespielt und vor meine Aussage zu Conviction muss ich sagen, dass ich großer Fan der Serie 24 bin. Für mich war Conviction deshalb interessant weil man jede Situation durch Schleichen lösen konnte und man dann in gekonnt in Szene gesetzte Schusswechsel kam. Für mich war das ziemlich erfrischend und ich habe es gern gespielt.
Wer wie ein Kumpel wie ein Berserker im wahrsten Sinne des Wortes durch die Level schießt, der kann sich anschließend nicht über fehlende Stealth Sequenzen beschweren. Mir ging nur auf den keks das Sam so schnell klettern und hangeln konnte.
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Ash2X
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Re: Kommentar

Beitrag von Ash2X »

Enthroned hat geschrieben:
LPWTHYOU hat geschrieben:Der Punkt ist doch, dass man sich entscheiden kann! Sobald man die "Wahl" hat wie man ein Spiel spielt, folgt daraus auch immer die Problemstellung, dass nicht jeder alle Möglichkeiten mögen wird! Insofern würde ich mich net über Markieren & Ausführen ärgern, sondern es einfach nicht benutzen, wenn ich es nicht will. Hitman Absolution kann man ja auch spielen nach der Methode: "Ich baller alles aus der Deckung heraus weg" - und das ist dann auch weniger taktisch fordernd, als wenn man den Perfekten Weg sucht um nur die Zielperson zu beseitigen oder gar alle mögliche Wege für nen perfekten Abschluss rausfinden will. Wer solche Spiele als Shooter spielen will, der soll das tun, auch wenn ich glaube, dass man dann eher andere Spiele kaufen sollte... und wer nen taktisches Stealth-Game will, der muss das Spiel dann mit der passenden Selbstdisziplin und dem entsprechenden Anspruch an sich selber spielen und soll auf die Hilfsmittel verzichten, die ihm eben nicht passen!
Du triffst es auf den Punkt und genau das verstehen einige Leute vor reinem Hass eben nicht. Ich habe jeden Splinter Cell Teil gespielt und vor meine Aussage zu Conviction muss ich sagen, dass ich großer Fan der Serie 24 bin. Für mich war Conviction deshalb interessant weil man jede Situation durch Schleichen lösen konnte und man dann in gekonnt in Szene gesetzte Schusswechsel kam. Für mich war das ziemlich erfrischend und ich habe es gern gespielt.
Wer wie ein Kumpel wie ein Berserker im wahrsten Sinne des Wortes durch die Level schießt, der kann sich anschließend nicht über fehlende Stealth Sequenzen beschweren. Mir ging nur auf den keks das Sam so schnell klettern und hangeln konnte.
Ich gehe sogar jede Wette ein das die meisten Conviction erst garnicht gespielt haben,weil sie gehört haben das es zuviel Action hat.
Es gibt zu dem Thema einen Blog den ich durchaus jedem Gamer empfehlen kann:
http://www.kollisionsabfrage.net/blog/a ... -missgunst
Das hält der vereinigten Spielerschaft ordentlich den Spiegel vor und auch ich muss zugeben das ich mich hier und da wiedergefunden habe.Wird wohl jeder.