The Evil Within: "Zurück zu den Wurzeln des Survival-Horrors"

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Tapetenmetzger
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Re: The Evil Within: "Zurück zu den Wurzeln des Survival-Hor

Beitrag von Tapetenmetzger »

De_Montferrat hat geschrieben:
onewinged_angel hat geschrieben:
ps: Obwohl RE4 und 5 die gleiche Perspektive haben, sind es dennoch 2 verschiedenen Spiele, das eine mit Horror, das andere nicht. :?
Lässt sich drüber streiten. Abgesehen vom imo sehr gelungenen Auftakt...
... der bei RE 5 vom Prinzip her soviel anders gar nicht war.
RE4 hat meines Empfindens nach atmosphärisch den Boden mit RE5 aufgewischt.
Klar, es war nicht mehr dasselbe wie RE1, 2, Remake und Konsorten, d.h. kein langsam aufgebauter Horror, aber zu dem Zeitpunkt war es ein gelungener Neuanfang, der mit RE5 leider konsequent in die falsche Richtung weitergegangen ist, wie ich finde.
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schockbock
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Re: The Evil Within: "Zurück zu den Wurzeln des Survival-Hor

Beitrag von schockbock »

Tapetenmetzger hat geschrieben:
RE4 hat meines Empfindens nach atmosphärisch den Boden mit RE5 aufgewischt.
Klar, es war nicht mehr dasselbe wie RE1, 2, Remake und Konsorten, d.h. kein langsam aufgebauter Horror, aber zu dem Zeitpunkt war es ein gelungener Neuanfang, der mit RE5 leider konsequent in die falsche Richtung weitergegangen ist, wie ich finde.
Ja, es ist schon eigenartig mit RE. Der vierte Teil (durch jemandes Empfehlung eingekauft, hatte die Serie damals garnicht mehr auf'm Radar) hat mich völlig aus den Latschen gehoben und gehört (auch nach dem tausendsten Durchspielen) zu einem meiner All Time Favorites.
Bloß atmosphärischer, also Kopfhorror war da schon nur mit Vergrößerungsglas zu finden. Das Game setzt eigentlich nur auf diesen Panikhorror, den man spätestens mit D3 etabliert hat und der quasi genredefinierend geworden ist.
Resi 5 ist da echt nicht groß anders. Klar, mehr Viecher, schnellere Action und so ein Tageslichtszenario muss auch RICHTIG gut sein, um die "visuelle Atmosphäre" nicht im Keim zu ersticken- gelang hier m.E. eher selten.
Aber in der grundlegenden Mechanik keine große Veränderung gegenüber Teil 4.

In der Beziehung kann man aber auch angebliche Genregrößen wie Dead Space knicken.

Also ich find es ergo schwierig, den Balanceakt eines RE 4 zu bewerkstelligen, ohne in Shooterattitüde abzudriften- danach schreit der Third Person-Style ja regelrecht (von der Spielerwelt ganz zu schweigen :?)

Na ich bin jedenfalls gespannt, was bei dieser Sache rumkommt und empfehle derweil besten Gewissens FEAR, Condemned, Amnesia, Silent Hill 1-3, RE 2 und Stalker (unter der Erdoberfläche).
Zuletzt geändert von schockbock am 23.04.2013 15:58, insgesamt 1-mal geändert.
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crewmate
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Re: The Evil Within: "Zurück zu den Wurzeln des Survival-Hor

Beitrag von crewmate »

CreatorX hat geschrieben:Unter "perfeke Balance zwischen Horror und Action" kann man aber auch alles oder nichts verstehen, sogar 50:50 und das wäre mir eindeutig zuviel Action. Und warum sich überhaupt gedanken über Action machen? Ein gutes Horrorspiel benötigt theoreisch 0 Action, siehe Amnesia...
Also wiedermal nur unnötiges PR-BlaBla
sie kann aber auch vom Spieler selbst fest gelegt werden, un den man und durch Gameplay die Wahl zwischen kämpfen, fliehen und schleichen gibt. und da fällt mir kein Spiel ein.
Höchstens Eternal Darkness und Penumbra.
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schockbock
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Re: The Evil Within: "Zurück zu den Wurzeln des Survival-Hor

Beitrag von schockbock »

Huch.
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CreatorX
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Re: The Evil Within: "Zurück zu den Wurzeln des Survival-Hor

Beitrag von CreatorX »

crewmate hat geschrieben:
CreatorX hat geschrieben:Unter "perfeke Balance zwischen Horror und Action" kann man aber auch alles oder nichts verstehen, sogar 50:50 und das wäre mir eindeutig zuviel Action. Und warum sich überhaupt gedanken über Action machen? Ein gutes Horrorspiel benötigt theoreisch 0 Action, siehe Amnesia...
Also wiedermal nur unnötiges PR-BlaBla
sie kann aber auch vom Spieler selbst fest gelegt werden, un den man und durch Gameplay die Wahl zwischen kämpfen, fliehen und schleichen gibt. und da fällt mir kein Spiel ein.
Höchstens Eternal Darkness und Penumbra.
Kann ich mir nicht vorstellen dass das funktionieren soll, jedenfalls nicht dass es GUT (im Sinne von einem guten Horrorspiel) funktioniert.
Wenn ich die Wahl hätte, läuft es ja doch auf Action hinaus, oder wer läuft dann noch verängstigt weg, wenn er sich genauso gut mit Wummen wehren kann?
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Nik_Cassady
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Re: The Evil Within: "Zurück zu den Wurzeln des Survival-Hor

Beitrag von Nik_Cassady »

CreatorX hat geschrieben:
crewmate hat geschrieben:
CreatorX hat geschrieben:Unter "perfeke Balance zwischen Horror und Action" kann man aber auch alles oder nichts verstehen, sogar 50:50 und das wäre mir eindeutig zuviel Action. Und warum sich überhaupt gedanken über Action machen? Ein gutes Horrorspiel benötigt theoreisch 0 Action, siehe Amnesia...
Also wiedermal nur unnötiges PR-BlaBla
sie kann aber auch vom Spieler selbst fest gelegt werden, un den man und durch Gameplay die Wahl zwischen kämpfen, fliehen und schleichen gibt. und da fällt mir kein Spiel ein.
Höchstens Eternal Darkness und Penumbra.
Kann ich mir nicht vorstellen dass das funktionieren soll, jedenfalls nicht dass es GUT (im Sinne von einem guten Horrorspiel) funktioniert.
Wenn ich die Wahl hätte, läuft es ja doch auf Action hinaus, oder wer läuft dann noch verängstigt weg, wenn er sich genauso gut mit Wummen wehren kann?
Na es kommt doch auf die Balance an. In DS kann man jeden Gegner töten, da lohnt sich da flüchten nicht. Da kommt dann Panik durch Druck, Hektik und die musikalische Untermalung auf (wenn man der Typ dafür ist). Die ersten REs und SHs erzeugen dadurch Druck (auch wieder, wenn man der Typ dafür ist), dass man eben nicht jeden Gegner killen kann. Da wird dann das Flüchten ein probates Mittel. In Amnesia versteckt man sich (?) und hat nicht (?) die Möglichkeit anzugreifen (hab da nur die Demo angetestet - war nicht der Typ dafür). Das ist dann das andere Extrem.
Imho hat man idealerweise die Wahl zwischen diesen beiden Möglichkeiten und laut Interview noch stealth-Elementen. Naja, und wenn ich wegen einem Hunter dochmal beim davonlaufen ein großes Heilkraut brauchte, dann hab ich den fucker auch gleich abgeknallt. Mir gings dann besser ;). Es macht schon Sinn, ab und zu mal auf die Viecher zu schießen, einzuschlagen etc. ...
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greenelve
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Re: The Evil Within: "Zurück zu den Wurzeln des Survival-Hor

Beitrag von greenelve »

In Resi1/2 waren Gegner tötbar und gleichzeitig ein unüberwindbares Hinderniss. Je nach Standpunkt des Spielers, wie vertraut er mit der Mechanik ist und Erfahrung im Kampf vorweisen kann. Irgendwann sind Spieler rumgelaufen und hatten keine Angst mehr vor den Zombies...
Auch ein schönes Beispiel dafür: In Resi4 ist man zu Beginn eher geflüchtet und hat kurz im Umdrehen gekämpft. Später hat es sich leider erschöpft und durch Erfahrung war die ständige Panik der Erkenntnis gewichen, wie man den Gegnern furchtlos gegenübertritt. :/
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Xris
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Re: The Evil Within: "Zurück zu den Wurzeln des Survival-Hor

Beitrag von Xris »

RE4 hat meines Empfindens nach atmosphärisch den Boden mit RE5 aufgewischt.
Das stimmt. Aber für mich wars das dann auch schon. Der Rest ist = der Vorgänger von RE5.

Ich habe RE4 erst nach RE5 gespielt. Und danach wars mir ebenfalls ein Rätsel was dieses Spiel so sehr von RE5 unterscheidet? Das jene die es gut bis überragend fanden dem Nachfolger so gar nichts mehr abgewinnen konnten. Besonders "interessant" ist dazu Jörgs "Test". Es kreidet da Dinge an die schon in RE4 Thema sind...
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MasterDeadPool
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Re: The Evil Within: "Zurück zu den Wurzeln des Survival-Hor

Beitrag von MasterDeadPool »

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Xris
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Re: The Evil Within: "Zurück zu den Wurzeln des Survival-Hor

Beitrag von Xris »

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MasterDeadPool
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Re: The Evil Within: "Zurück zu den Wurzeln des Survival-Hor

Beitrag von MasterDeadPool »

^^
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Bedameister
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Re: The Evil Within: "Zurück zu den Wurzeln des Survival-Hor

Beitrag von Bedameister »

Xris hat geschrieben:
RE4 hat meines Empfindens nach atmosphärisch den Boden mit RE5 aufgewischt.
Das stimmt. Aber für mich wars das dann auch schon. Der Rest ist = der Vorgänger von RE5.

Ich habe RE4 erst nach RE5 gespielt. Und danach wars mir ebenfalls ein Rätsel was dieses Spiel so sehr von RE5 unterscheidet? Das jene die es gut bis überragend fanden dem Nachfolger so gar nichts mehr abgewinnen konnten. Besonders "interessant" ist dazu Jörgs "Test". Es kreidet da Dinge an die schon in RE4 Thema sind...
Also ich fand beide Teile gut. Der 4er ist mMn trotzdem immernoch ein Meilenstein und in Sachen Atmosphäre dem 5er weit überlegen.
Vom 6. Teil will ich aber erst garnicht reden :Blauesauge:
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MasterDeadPool
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Re: The Evil Within: "Zurück zu den Wurzeln des Survival-Hor

Beitrag von MasterDeadPool »

Naja, für mich zåhlen re1, 2, sh1, 2 und project zero nach wie
vor zu den besten des survival horrors. Vl gelingt mikami tatsächlich
ein back to the roots...aber vl auch nicht.
ich wart erst mal ab, bis näheres zu Dem
game bekannt ist, ich will mikami nicht
Von vornherein endgültig abschreiben.
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greenelve
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Re: The Evil Within: "Zurück zu den Wurzeln des Survival-Hor

Beitrag von greenelve »

Bedameister hat geschrieben:
Xris hat geschrieben:
RE4 hat meines Empfindens nach atmosphärisch den Boden mit RE5 aufgewischt.
Das stimmt. Aber für mich wars das dann auch schon. Der Rest ist = der Vorgänger von RE5.

Ich habe RE4 erst nach RE5 gespielt. Und danach wars mir ebenfalls ein Rätsel was dieses Spiel so sehr von RE5 unterscheidet? Das jene die es gut bis überragend fanden dem Nachfolger so gar nichts mehr abgewinnen konnten. Besonders "interessant" ist dazu Jörgs "Test". Es kreidet da Dinge an die schon in RE4 Thema sind...
Also ich fand beide Teile gut. Der 4er ist mMn trotzdem immernoch ein Meilenstein und in Sachen Atmosphäre dem 5er weit überlegen.
Vom 6. Teil will ich aber erst garnicht reden :Blauesauge:
Daran wird deutlich das kleine Dinge eine große Wirkung haben können. Ein paar Sachen die RE4 unterscheiden:

- in Pueblo können Gegner hinter einem spawnen, wenn man zu lange am Fleck steht (Gamecube, ist mir oft genug passiert, Gegner aus dem Nichts...)
- Munitionsknappheit
- dunkler Farbton und Stimmung
- Gegner umzingeln einen
- Kein Deckungssystem
- man ist mehr auf sich allein gestellt als in 5
- "offene" Areale mit freier Bewegung.... (Gegner können einen dadurch umzingeln und durch fehlendes Deckungssystem ist ma auch selber mehr in Bewegung...das fällt alles zusammen und ergibt ein anderes Spielgefühl...)
und weitere Sachen die mir grad nicht einfallen :(

Nunja, die Kämpfe sind einfach mehr Überleben als Geballer, wie im 5er. Der wie ein Extrakt wirkt, bei dem der Shooteranteil herausgeschnitten und in konzentrierter Form wiedergegeben wurde. :?
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Xris
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Re: The Evil Within: "Zurück zu den Wurzeln des Survival-Hor

Beitrag von Xris »

Naja das DS war auch in RE5 die meiste Zeit über nicht vorhanden. Es kam nur in wenigen Situationen zum Einsatz. Das die Munition knap bemessen war - es ist weniger als in den meisten Shootern, aber vgl. mit den Vorgängern? Man muss in RE4 schon wissen wo die Schwachstelle des Gegners ist. Allerdings wird die in der Regel mit genügend Fehlertoleranz vom Spiel erklärt bis es hart auf hart kommt. Zumindest was die Wii Version anbelangt, hatte ich nicht wirklich Probleme in dieser Hinsicht.

Interessant ist die Möglichkeit Wurfmaterial der KI unschädlich zu machen. Damals als RE4 auf den Markt kam - ich kann die Faszination losgelöst von der Franchise nachvollziehen. Das Problem von RE5 ist, das es überhaupt nix neu machte. Im Gegenteil wirkt es, was die Spielmechanik anbelangt, sogar veraltet. Hauptpunkt: das schießen und gehen in diesem Genre gleichzeitig funktionieren kann, haben schon andere Titel bewiesen. Und dann wirkt es iwie als hätte man versucht daraus eine Art "GearsofWarCoDResischlagmichtot" zu machen. Das die Wertungen dann trotzdem so hoch sind... ach ich werds wohl nie verstehen.

Naja grundsätzlich ist für mich in diesem Genre Silent Hill (bzw. Teil 2 dann erst recht) das Maß aller Dinge, seit SH1. Davor war es RE und davor Alone in the Dark. Müste ich ein Fazit über dieses Genre in dieser Gen ziehen - so richtig begeistert war ich nur von Indie Produktionen, wie bspw. Amnesia. Obwohls für mich dann doch ein wenig mehr hau drauf Action im Survival Horror sein darf als gar nix. Nicht so wirklich in diesem Genre ansässig von offizieller Seite, aber durchaus erwähnenswert wenn sich RE4 schon Survival Horror schimpfen darf, fand ich auch Condemned ziemlich gut.

Insgesamt hätte ich RE anders fortgesetzt. Lieber Klasse anstatt Masse. Wenige aber dafür umso fordernde Kämpfe. In einem schweren Kampf kommt nämlich auch der Survival Horror wieder mehr zur Geltung. Atm jedenfalls, ist selbst DayZ mehr Survival Horror als RE.