… das ist ja cool, in welcher Roadmap steht denn das das Internet nur nachts und nur für 3 Stunden ausfallen kann? Steht das in der gleiche Roadmap nach der die Konsole ohne Antwortserver funktionsunfähig wird, z. B. nach Ende des Lebenszyklus der Generation Next?Ash2X hat geschrieben: Onlineplicht ist auch bei stationären Konsolen wirklich egal - das Problem ist die Spieleregrestrierung die da mitschwimmt. Wenn ein 50-60€ Titel nichteinmal die Hülle wert ist.
Klar,es gibt Regionen in denen das Internet tatsächlich einmal im Monat für 3 Stunden in der Nacht ausfällt,aber ich glaube damit wird jeder leben können.
Wer glaubt denn im Ernst daran, dass es irgendeinen Verantwortlichen interessiert, ob die Box mit Erreichen von Ihrem Lebensende, ohne Microsoft Abgleich Server, gebrickt ist, wenn es dort unter Umständen keine Sau interessiert, solche Maßnahme wie Onlinepflicht, trotz des Unmutes der Gamer, durchzuhauen.
Die Existenz des Weihnachtsmanns ist hier wahrscheinlicher als das große Konzerne unsere besten Freunde sind und ebenso wahrscheinlich ist, das eine Abschaltung der Server genauso gewiß und stringent erfolgt, wie die Umsetzung eines Always On Plans. Denn warum, sollte man hier auf einmal den Kundenwunsch berücksichtigen, das Produkt ist doch schon verkauft, ......wen juckt´s?
Das einzige was derzeit noch für Microsoft spricht (und mich als jahrelanger zufriedener Kunde hoffen lässt), ist die Tatsache das M$ insofern noch ein Ass im Ärmel hat, da man selbst nichts offiziell bekannt gegeben hat, evtl. diese Gerüchte zum Testen gestreut hat, um die Reaktion darauf festzustellen, aber niemals zurückrudern musste, da man bis Mai evtl. unter Hochdruck die Online Sache löst und auf den Aufschrei gehört hat. Wenn man nichts bekannt gegeben hat, muss man auch nichts dementieren. Man könnte immer noch schön sagen:“Egal woher Ihr das gehört habt, das war nicht unser Plan!“.
Wie schon gesagt Kacheloberflächen durchzuboxen ist eine Sache, das kann man annehmen, muss es aber nicht und Microsoft kann nachbessern, ist eben Software. Eine fertig konstruierte Hardware, kann man nicht mehr der Kompatibilität wegen abändern, die verkauft sich oder bleibt im Laden stehen. Das letzte was Microsoft will, ist einen Ladenhüter zu entwickeln, evtl. auch das letzte was Microsoft will ist auf Always On verzichten, aber man wird schon abwägen was einem wichtiger ist.
Ich denke man hat nicht damit gerechnet das die Ablehnung eines solchen Systems doch so groß ist und doch so weite Kreise zieht.
Ich brauche nur XBOX720 und Filter auf 1 Woche bei Google setzen und finde national und international so viele News zu diesem Thema, der verschiedensten berichtenden Seiten, User und Foren. Unabhängig von deren Aussagekraft, zeichnet sich hier langsam ein negatives Bild zur XBox ab und zwar so medienwirksam das es auch irgendwann der Standarduser, der sich für gewöhnlich nicht in Foren herumtreibt oder solche News liest, erreicht. Der kennt nicht unbedingt die Details, es entsteht einfach nur ein negativer Touch, der in Verbindung mit dem Gerät gebracht wird und ebenso wie ein solcher User sich keine Gedanken über Details macht um einen Kaufentscheid zu fällen, reicht ein negatives Gefühl um sich stattdessen z.B. einfach eine PS4 zu kaufen, von der man solche negative Vibrations nicht wahr genommen hat.
Es wird, die Core Gamer missachtend, genau auf diese Zielgruppe das Produktportfolio geplant und ausgelegt und der Haken ist, das man solchen Leuten Always On zwar verkaufen kann, da sich die meisten eher gar keine Gedanken über solche Funktionsweisen machen, ebenso oder gerade deswegen, da man sich mit der Materie nicht weiter beschäftigt, sind Auslöser für den Kauf eines Produktes hier auch etwas anders gelagert. Da reicht eine negative Erfahrung, um zu einem anderen Produkt zu wechseln. Da Kunden außerdem Werbung sind, werden solche Leute wiederrum andere Leute mitreißen, da man ja auf seine Freund hört, geht um sich wie ein Lauffeuer, wenn erst einmal einer mit einem schlechten Gefühl angesteckt wurde.
Ja, es stimmt schon das wir (Cores) eine kleine Minderheit sind, die sich mit dem Thema auseinandersetzt, aber die Hintergründe unseres Kaufverhaltens sind nicht identisch mit dem des absoluten Mainstreams, es ist sogar schwerer uns zu überzeugen. Das heißt im Umkehrschluß, es benötigt nur einen Funken um den Kunden des Mainstreams umzustimmen. Negatives setzt sich halt meist in den Köpfen der Menschen fest und bekommt man da sehr schwer wieder raus. Da man bei solchen Leute bisher das Kaufverhalten nicht durch Fakten und Produktdatenblätter bestimmen konnte, wird man bei solchen Kunden auch weiterhin nur über die Gefühlsebene ankommen. Nicht gerade leicht jemanden umzustimmen, der eine gefühlsmäßige Abneigung gegen ein Produkt entwickelt hat.
Es war z.B. unheimlich schwer für BASF das Image des Rheinverschmutzers wieder loszuwerden, aber das BASF den Rhein verschmutzt, war in den 80ern sehr schnell in den Köpfen der Leute auf alle Ewigkeit verankert. Um ein negatives Erlebnis gerade zu bügeln, braucht es vermutlich mindestens 100 positive Erfahrungen, also fast wie bei ebay…..
