metacritics ist für die gamingbranche das was die 3 großen ratingagenturen für den kapitalmarkt sind:
eigentlich nichtig, hat irgendein geschäftsguru irgendwann mal behauptet dass dies neutrale bewertungsstellen seien (die von geldgebern gezielt zur diffamierung der konkurenz beauftragt werden ^^) und seitdem ist deren wort gesetz, so unsinnig es auch sein mag.
ebenso wie ratings wird auch metacritics alles tun um NICHT transparent zu werden, wie sonst sollte man verheimlichen können von wem man finanziell in höchstem maße unterstützt und geleitet wird.
MaxDetroit hat geschrieben:
Und die entscheidende Frage ist doch, verkaufen sich die Spiele so gut weil der Durchschnitt auf Metacritic so hoch ist, oder weil diese Spiele tatsächlich gut sind?
Nicht "oder", "und".
Das Eine schließt das Andere nicht aus.
Die Antwort ist also: Ja. Spiele verkaufen sich so gut, weil sie gut sind und gute Bewertungen bekommen.
Es besteht eine Wechselbeziehung zwischen guten Spielen, guten Bewertungen und guten Verkaufszahlen. Simple as that.
Tja, meine Frage ist auch wie stark und wie hoch diese Wechselbeziehungen sind. Weil dies lässt sich schwer messen, und ich glaube auch nicht das gute Bewertungen die Verkaufszahlen so stark fördern können wie einige hier glauben. Es gibt z.B. auch viele Spiele die lange komplett unter dem Wertungsradar gelaufen sind und plötzlich Megaseller wurden (z.B. League of Legends).
Man nehme an: wenn wir nun ein wirklich grottiges Spiel hätten (z.B. Superman 64), und es hätte durchschnittlich enorm hohe Wertungen. Klar einige würden das Spiel wegen der Wertungen kaufen, aber wie lange würde es dauern bis das auffliegt? Ich glaube Leute die sich wirklich vorher informieren und auf Wertungen achten sind in der Käuferschicht meist so und so in der Minderzahl. Und diejenigen die nicht ihre Lieblingsmagazine lesen und deren Urteil vertrauen, sondern sich nur auf Metacritic bei ihren Kaufentscheidungen verlassen, kann man glaube ich an einer Hand abzählen.
Zuletzt geändert von MaxDetroit am 28.03.2013 17:27, insgesamt 3-mal geändert.
maho76 hat geschrieben:metacritics ist für die gamingbranche das was die 3 großen ratingagenturen für den kapitalmarkt sind:
eigentlich nichtig, hat irgendein geschäftsguru irgendwann mal behauptet dass dies neutrale bewertungsstellen seien (die von geldgebern gezielt zur diffamierung der konkurenz beauftragt werden ^^) und seitdem ist deren wort gesetz, so unsinnig es auch sein mag.
ebenso wie ratings wird auch metacritics alles tun um NICHT transparent zu werden, wie sonst sollte man verheimlichen können von wem man finanziell in höchstem maße unterstützt und geleitet wird.
vollkommen nichtig.
Bingo und wer ist Nutznieser von den Raitingsargenturen ? Der Amerikanische Finanzmarkt . Big Global Player its funny
Metacritik beeinflusst nicht nur den Verkauf es beeinflusst auch was produziert wird, und das führt dazu das sich die Games immer ähnlicher werden und jeder Rotz mit irgendeiner ``Inovation`` die keiner will und keiner braucht , mit der man aber gut Werbung machen kann, zum Hit erklärt wird. Das System kontrolliert sich gegenseitig. Da gibt es kein Entkommen. Irgendwie beängstigent
Michael Moore zeigt in seiner Doku Kapitalismus warum das so ist
Zuletzt geändert von KATTAMAKKA am 28.03.2013 17:42, insgesamt 3-mal geändert.
KATTAMAKKA hat geschrieben:Schaut euch den Film die Doku von Michael Moore Kapitalismus an , dann wisst ihr wie das system von Metacritic funktioniert , warum es instaliert wurde und warum unsere Wirtschaft komplett einem praktisch identischem Muster folgt . Und was Ronald Reagen und der kalte Krieg damit zu tun hat. Und dann wundert es euch auch nicht warum ein GOLDMAN SACHS Mann Chef der EZB wurde.
Das ist keine Verschwörung das sind Tatsachen und zu diesem Thema gibt es einige Dokus. Allein über GOLDMAN SACHS gibts es sehr informative filmische Beiträge
Jeden DIENSTAG zeigt ARTE excelente Dokus zu allen Möglichen Themen ( für die faulen die nicht im Netz surfen wollen )
das klingt alles ein "bisschen" nach kruder weltsicht, unreflektiertem antikapitalismus und verschwörungstheorie
besonders der satz:"Das ist keine Verschwörung das sind Tatsachen und zu diesem Thema gibt es einige Dokus"
ja super.jeder depp mit einem schnittprogramm und einem laptop kann heutzutage "dokus" machen, das ganze ist doch eher ein erzählstil als garant für seriösen journalismus.bestes beispiel hier in meinen augen dieser 9/11 was an inside job mist.alles "doku" trotzdem unglaublicher menschenverachtender unsinn.
pass auf, am ende wird wieder das finanzjudentum hinter dem ofen hergezerrt um zu begründen warum spiele wie cod oder mw3 sich so gut verkaufen..alles eine gigantische VERSCHWÖRUNG.
ach ne stimmt ja fakten..sorry
zum thema michael moore: nicht umsonst werden ihm bei JEDEM seiner filme unsaubere recherchen vorgeworfen.er lügt zwar nie direkt, stellt jedoch dinge stark verzerrt und wirklichkeitsfremd (vereinfacht,"schwarz-weiß-gezeichnet") dar. hier einer der ersten google treffer zu dem thema, es gibt unglaublich viel dazu:
vielleicht solltest du in zukunft ein bischen mehr auf deine informationsquellen achten und deinen verschwörungsblödsinn in einem SPIELEFORUM beseite nehmen
Kommt mal weg von eurer Michael Moore Diskussion. Ich mag den Kerl auch nicht wirklich...
@topic: Metacritic schau ich mir nur so als ein Spiegelbild der Reviews an, oder um zu sehen, was internationale Medien zu Spiel xy sagen, aber ansonsten kaufe ich immer noch nach Geschmack meine Spiele. Tests/News sind nur dazu da, um über etwaige schwerwiegende Fehler hinzuweisen. Zur Not leih ich mir ein Spiel nochmal für einen Tag aus oder schau ein Lets Play bzw. Walkthrough an. Die Wertungen sind sowieso subjektiv, wie beispielsweise die FarCry 3 Wertung zeigt. Ich habe eine Menge Spaß mit dem Teil und würde es auch her weiter oben einordnen, als nur eine müde 69 (?). Von daher dürfte eig alles zum Thema gesagt sein^^
KATTAMAKKA hat geschrieben:Schaut euch den Film die Doku von Michael Moore Kapitalismus an , dann wisst ihr wie das system von Metacritic funktioniert , warum es instaliert wurde und warum unsere Wirtschaft komplett einem praktisch identischem Muster folgt . Und was Ronald Reagen und der kalte Krieg damit zu tun hat. Und dann wundert es euch auch nicht warum ein GOLDMAN SACHS Mann Chef der EZB wurde.
Das ist keine Verschwörung das sind Tatsachen und zu diesem Thema gibt es einige Dokus. Allein über GOLDMAN SACHS gibts es sehr informative filmische Beiträge
Jeden DIENSTAG zeigt ARTE excelente Dokus zu allen Möglichen Themen ( für die faulen die nicht im Netz surfen wollen )
das klingt alles ein "bisschen" nach kruder weltsicht, unreflektiertem antikapitalismus und verschwörungstheorie
besonders der satz:"Das ist keine Verschwörung das sind Tatsachen und zu diesem Thema gibt es einige Dokus"
ja super.jeder depp mit einem schnittprogramm und einem laptop kann heutzutage "dokus" machen, das ganze ist doch eher ein erzählstil als garant für seriösen journalismus.bestes beispiel hier in meinen augen dieser 9/11 was an inside job mist.alles "doku" trotzdem unglaublicher menschenverachtender unsinn.
pass auf, am ende wird wieder das finanzjudentum hinter dem ofen hergezerrt um zu begründen warum spiele wie cod oder mw3 sich so gut verkaufen..alles eine gigantische VERSCHWÖRUNG.
ach ne stimmt ja fakten..sorry
zum thema michael moore: nicht umsonst werden ihm bei JEDEM seiner filme unsaubere recherchen vorgeworfen.er lügt zwar nie direkt, stellt jedoch dinge stark verzerrt und wirklichkeitsfremd (vereinfacht,"schwarz-weiß-gezeichnet") dar. hier einer der ersten google treffer zu dem thema, es gibt unglaublich viel dazu:
vielleicht solltest du in zukunft ein bischen mehr auf deine informationsquellen achten und deinen verschwörungsblödsinn in einem SPIELEFORUM beseite nehmen
cheers dude
Finanzjudentum???? warum hast du Hitler und die Marsmenschen nicht erwähnt. Weltuntergang vermisse ich auch.übrigens Elvis Lebt in deutschland und er meint Michael Moore ist funnky
Ist etwa GOLDMAN SACHS jüdisch? Scheissegal, GOLDMAN SACHS ist auf jedenfall Amerikanische Kapitalistische SCHEISSE
Ist Israel Jüdisch? Scheissegal In Israel gibts deutlich mehr Faschisten als in Deutschland und die Israelische politik trieft geradezu von Rassismus. Und vielen Israelis stinkt das gewaltig, die Leute da werden übrigens auch gewaltig vom system abgezockt , da gehts zu wie in Italien. Und die Scheissen auf Religion und Machtspielchen und korrupte Systeme Und das Israel durch und durch korrupt ist, ist klar. Das Nazis krankhaft blöd sind natürlich auch
Michael Moore macht in seine Doku Kapitalismus klar wie durch gezielte Panikmache wahre Geldregen niederprasseln. Systemrelevants egal wohin man schaut
Zuletzt geändert von KATTAMAKKA am 28.03.2013 17:49, insgesamt 5-mal geändert.
Am Ende glaube ich das die Industrie immer noch sehr verwirrt ist und man natürlich immer noch nicht weiß wie man 'sicher' einen Hit produzieren kann. In der Film-Branche werden die AAA Blockbuster auch meist geguckt, die spielen zu 90% ihre Budgets wieder ein, wenn nicht in den USA, so dann doch weltweit und spätestens im Verleih. Nur zum Vergleich: Ich ziehe mir im Zeitraum in dem ich ein Spiel spiele mindestens 5-6 Filme rein, und da nehme ich auch gerne mal ein mittelmäßiges Effektspektakel mit.
Wie gesagt, bei Spielen ist das wesentlich schwieriger einen 'sicheren' Hit zu produzieren. Deshalb stecken wir auch in der Situation, in der wir gerade stecken. Die Bosse wollen irgendwie ein Muster haben, eine Vorgehensweise X, mit der man einen sicheren Hit abliefern kann. Und da kommt denen Metacritic ganz gelegen, das ist was messbares mit Zahlen, ab einer Durchschnittswertungen von 83 verkauft es sich statistisch besser - also versuchen die Wertung künstlich zu pushen. Und am Ende verkauft es sich immer noch nicht besser - komisch, warum nur? Das klappt eben nur bedingt, jedes Spiel ist ein Risiko, vor allem muss man in jedem Spiel immer wieder was neues wagen, das gleiche Gameplay wird spätestens beim dritten oder vierten mal richtig langweilig. Aber Risiko ist etwas das Unternehmer gerne reduzieren wollen, deshalb setzen sie einfach auf der x-ten Teil einer Serie, die sich bisher immer gut verkauft hat, und gleichzeitig denken sie: große Budgets = großer Umsatz, wie im Filmgeschäft auch. Dann versuchen sie noch irgendwie die Wertungen hoch zu halten und denken das dies am Ende zum erwünschten Umsatz führt. Das das mittlerweile reihenweise in die Hose geht ist ehrlich gesagt nicht überraschend.
Mein Fazit: Metacritic wird von allen Seiten überbewertet. Spielspass lässt sich schwer messen, meist sind es nur subjektive Meinungen eines Testers, und die hängt auch stark davon ab was er alles schon gespielt hat und wie gut er generell Zocken kann. Und die meisten Käufer lesen eh kaum Testbverichte oder schauen auf Wertungen. Der Erflog eines Spieles in finanzieller Hinsicht lässt sich eben vorher immer noch schwer messen, man kann nur ein gutes Spiel abliefern, möglichst zu einem guten Zeitpunkt, bei dem man nicht von einem anderen Spiel überschattet wird, und versuchen möglichst viele Leute darauf aufmerksam zu machen, und dann auf das beste hoffen. Leider.
Zuletzt geändert von MaxDetroit am 28.03.2013 17:28, insgesamt 1-mal geändert.
MaxDetroit hat geschrieben:
Und die entscheidende Frage ist doch, verkaufen sich die Spiele so gut weil der Durchschnitt auf Metacritic so hoch ist, oder weil diese Spiele tatsächlich gut sind?
Nicht "oder", "und".
Das Eine schließt das Andere nicht aus.
Die Antwort ist also: Ja. Spiele verkaufen sich so gut, weil sie gut sind und gute Bewertungen bekommen.
Es besteht eine Wechselbeziehung zwischen guten Spielen, guten Bewertungen und guten Verkaufszahlen. Simple as that.
Tja, meine Frage ist auch wie stark und wie hoch diese Wechselbeziehungen sind. Weil dies lässt sich schwer messen, und ich glaube auch nicht das gute Bewertungen die Verkaufszahlen so stark fördern können wie einige hier glauben. Es gibt z.B. auch viele Spiele die lange komplett unter dem Wertungsradar gelaufen sind und plötzlich Megaseller wurden (z.B. League of Legends).
Man nehme an: wenn wir nun ein wirklich grottiges Spiel hätten (z.B. Superman 64), und es hätte durchschnittlich enorm hohe Wertungen. Klar einige würden das Spiel wegen der Wertungen kaufen, aber wie lange würde es dauern bis das auffliegt? Ich glaube Leute die sich wirklich vorher informieren und auf Wertungen achten sind in der Käuferschicht meist so und so in der Minderzahl. Und diejenigen die nicht ihre Lieblingsmagazine lesen und deren Urteil vertrauen, sondern sich nur auf Metacritic bei ihren Kaufentscheidungen verlassen kann man glaube ich an einer Hand abzählen.
Es ist ja rein logisch schlicht nicht möglich, konkrete Pauschalaussagen über die Größenordnung dieser Wechselbeziehungen zu treffen. Das müsste man schon bei jedem einzelnen Spiel mit allen verschiedenen Faktoren analysieren.
Genau das wird aber auch gemacht.
Werbewirkung ist ein sehr komplexes Forschungsgebiet, weil man mit extrem vielen Variablen operieren muss.
Und wir können zumindest mal ohne Hinterfragen hinnehmen, dass sich ein Spiel mit einem "92% Metacritic" Aufkleber auf der Verpackung besser verkaufen wird als dasselbe Spiel ohne diesen Aufkleber. Denn hätte die Marktforschung ergeben, dass diese Aufkleber keinen Werbeeffekt haben und so auch nicht zum Kaufen anregen, würde es sie schlicht nicht geben.
Nanimonai hat geschrieben:
Und wir können zumindest mal ohne Hinterfragen hinnehmen, dass sich ein Spiel mit einem "92% Metacritic" Aufkleber auf der Verpackung besser verkaufen wird als dasselbe Spiel ohne diesen Aufkleber. Denn hätte die Marktforschung ergeben, dass diese Aufkleber keinen Werbeeffekt haben und so auch nicht zum Kaufen anregen, würde es sie schlicht nicht geben.
Ja, aber ehrlich gesagt, machen das doch alle und das ist längst gängige Praxis.
Selbst wenn ich durch die Videothek latsche, die letzte Billigproduktion hat irgendeine Wertung oder ein Zitat von einem unbekannten Magazin oder einer noch unbekannteren Webseite hinten drauf, das irgendwie sagen soll: Der Film Ist toll.
Die Spiele machen es genauso, und ob man da mit einem aus dem Zusammenhang gerissenen Bild Online Zitat kommt, das sagt: [...] hat das Spiel tolle Moment [...] oder Metacritic 92% drauf haut, oder eben ein 4players gibt Platin draufhaut. Am Ende bekommt man selbst für das schlechteste Spiel irgendwo ein Zitat oder eine brauchbare Wertung her die man auf die Packung klatschen kann. Ich glaube nicht das in diesem Zusammenhang ein Metacritic Sticker mehr wert ist als ein Sticker von Computer Bild oder Gamestar oder 4players.
Okay, Steam hat als einzigen Maßstab die Metacritic Wertung - und das Steam gerade Metacritic als Wertungsmaßstab nimmt, anstatt ein eigenes kundenorientieres Wertungssystem einzuführen, finde ich bedenklich. Aber das ist eine Problem von Steam, nicht von Metacritic.
und ich glaube auch nicht das gute Bewertungen die Verkaufszahlen so stark fördern können wie einige hier glauben.
bedenke: wenn überhöht gute wertungen zusätzlich zu marketing (und manchmal auch qualität) auch nur 1% mehr umsatz generieren, dann sind das MILLIONEN dollar. was noch viel wichtiger (für die company) ist: da steht bei der verkaufsbilanz dann vielleicht eine 500.000 statt 499.600. hast du eine ahnung was das für eine wirkung auf entscheidende schlippsträger hat? da denkt niemand "paah, sind doch nur 400 mehr"..., nein, dann hat man die 500.000 "geknackt" und sabbert vor selbstbeweihräucherung.
gerade in der konzernpolitik zählt jeder krümel, um umsatzzahlen nach oben zu treiben. ganz zu schweigen von "schauen sie, werte geldgeber. metacritic gab keine 70%, nein, wir haben 80%!!!", und schon gibts von der bank doppelt soviel kohle fürs nächste projekt vorfinanziert.
und du würdest dich wundern wie wenig käufer in irgendwelche magazine oder auch nur in amazon nach den bewertungen schauen... die meisten informieren sich ÜBERHAUPT NICHT, geschweige denn über die spiele die sie spielen / ihren kindern und enkeln auf bestellung schenken.
geschätzte 70% des umsatzes wird durch die 08/15-marketingkampagne TV/sidebar-add generiert.
aber den rest der potenziellen käufer will man ja möglichst auch (diejenigen die sich in irgendeiner weise informieren VOR dem kauf), und da sind wir dann wieder bei dem 1%.
Zwischen den Wertungen und dem Absatz gebe es auch einen statistischen Zusammenhang: Ab einem Durschnitt von 83 würden die Verkaufszahlen deutlich besser ausfallen.
Mal ganz ehrlich, auch wenn einige Magazine geschmiert sind, die meisten Spiele die einen hohen Durchschnitt erreichen sind meist echt sehr gute Spiele, siehe z.B. jetzt wieder Bioshock Infinite. Ich glaube nicht das man ein Spiel mit ein paar geschmierten Magazinen künstlich über 90 pushen kann.
Ganz einfach - mit viel Geld lässt sich sowas Pushen, oder woher sollen denn sonst die hohen Ausgaben der Publisher kommen? ist Geld in die Metacritic Pumpen nicht auch ne Art Werbung?
Evtl. kommts deswegen vor, wenn man Tomb Raider ca 3.4 Mio mal verkauft hat, das es nicht genug Gewinn abwirft, da man ja die Metadings bestechen muss ?
maho76 hat geschrieben:
und du würdest dich wundern wie wenig käufer in irgendwelche magazine oder auch nur in amazon nach den bewertungen schauen... die meisten informieren sich ÜBERHAUPT NICHT, geschweige denn über die spiele die sie spielen / ihren kindern und enkeln auf bestellung schenken.
geschätzte 70% des umsatzes wird durch die 08/15-marketingkampagne TV/sidebar-add generiert.
aber den rest der potenziellen käufer will man ja möglichst auch (diejenigen die sich in irgendeiner weise informieren VOR dem kauf), und da sind wir dann wieder bei dem 1%.
Genau das sage ich die ganze Zeit ja. Auch wenn sich da einige auf diese 1% selbstbeweihräuchern, es bleiben eben nur 1%. Deshalb Metacritic als Inkarnation allen Übels der Spieleindustrie hinzustellen halte ich für maßlos übertrieben. Es ist nur eine Webseite. Die Institutionen, die es falsch instrumentalisieren, das sind die Problemfälle.
ZackeZells hat geschrieben:
Ganz einfach - mit viel Geld lässt sich sowas Pushen, oder woher sollen denn sonst die hohen Ausgaben der Publisher kommen? ist Geld in die Metacritic Pumpen nicht auch ne Art Werbung?
Evtl. kommts deswegen vor, wenn man Tomb Raider ca 3.4 Mio mal verkauft hat, das es nicht genug Gewinn abwirft, da man ja die Metadings bestechen muss ?
Ganz ehrlich, ich halte dieses Geld für falsch angelegt. Wer sein Budget lieber in gekaufte Tests und Wertungspfuschereien steckt, der wird am Ende nicht belohnt. Da gibt es bessere Marketing-Strategien.
in letzter Zeit, wenn ich eine Werbung von Bioshock Infinte sehe, kommt meist immer so'n spruch wie "von den machern des höchstbewerteten first person shooter aller zeiten"
quelle: metacritic.com natürlich.
und das scheint, wenn man das ranking der besten spiele aller zeiten anschaut auch vorerst zu stimmen.
aber dann hab ich mich zurück erinnert wie metroid prime auch einen sehr hohen metacritic score hat und siehe da, er hat einen von 97, bioshock einen von 96.
was ich nicht verstehe, wieso wird metroid prime im ranking der höchstbewerteten spiele nicht angezeigt? es ist in der theorie vor bioshock, d.h. es ist gar nicht der höchst bewerteste first person shooter aller zeiten. ich will nichts wagemutiges sagen, aber.... ?
auf gamerankings wird es ja auch in den rankings aufgenommen