Ja das Open World in FF7 hat denk ich mal niemand vermisst. War ja schon dav3to hat geschrieben:hab ich zumindest in ff7 nicht vermisst.recy hat geschrieben: oder in Final Fantasy nie die Open World fehlen darf.
Tomb Raider: Absatz unter den Erwartungen
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Re: Tomb Raider: Absatz unter den Erwartungen
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Re: Tomb Raider: Absatz unter den Erwartungen
das mit dem übermäßigen marketing ist mit sicherheit ein grund. bei einem solchen kult-figur wie lara croft könnte ich mir auch vorstellen, dass da auch schon richtung marktforschung und ähnliche nebenschauplätze richtig geld geflossen ist. man gönnt sich vielleicht auch ein paar top-verdiener im entwicklungsteam mehr... je nach mitarbeiterstruktur können da die kosten schonmal in die höhe schnellen. besonders, wenn man bedenkt, dass im games-bereich die standard-gehälter knapp über einzelhandel liegen.muecke-the-lietz hat geschrieben:ja, aber doch nicht 100 Mio. $, wenn ein Uncharted 2 20 Mio. $ oder ein The Witcher 2 15 Mio. $ gekostet haben. Da können wir vielleicht von 40 Mille reden, aber doch nicht 100.
Und wenn doch, dann ist das Geld aber nicht direkt für das Spiel rausgegangen, sondern vor allem für übermäßiges Marketing.
Zuletzt geändert von v3to am 27.03.2013 16:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Tomb Raider: Absatz unter den Erwartungen
Du sagst es Kajetan. Es ist nicht der Inhalt der die Preise treibt, sondern die Aktie oder das Dollarzeichen. Kann ebend nicht jeder mit sonem Scheiss wie CoD ne Milliarde umsetzen.Kajetan hat geschrieben:"Qualität" geht einem Controller aber am Arsch vorbei, wenn der Umsatz nicht in Relation zu den Produktionskosten steht. Und das scheint bei TR eben nicht der Fall zu sein. Man hat mit wesentlich größeren Umsätzen kalkuliert, hat darauf das Budget für Entwicklung und Marketing festgelegt und schaut jetzt natürlich in die Röhre, weil die erwarteten Umsätze ausbleiben. Halt "verkalkuliert".muecke-the-lietz hat geschrieben:In beiden Fälle ist das jedoch vermessen, da es sich in allen Fällen um Millionen Seller handelt und nicht um irgendwelche Flops aus der hintersten Ecke. Gerade, wenn man mal Qualität und Verkaufszahlen ins Verhältnis zu einander setzt, sind Squenix und Capcom super bei weg gekommen.
SE ist eine börsennotierte Firma, die nur ihren Aktionären gegenüber verpflichtet ist. Die Kunden sind hier nur lästiges Beiwerk, das man ertragen muss, um die notwendigen Umsätze zu produzieren.Und ein großes Dankeschön an die Fans, wie es früher mal üblich war, hätte es einfach mal getan. Dieses ganze Jahresbilanz Gebashe wird doch nur rausgehauen, um den nächsten belanglose MP Part, Browser Game Schrott oder DLC Wahnsinn zu rechtfertigen.
Als ich diese Meldung zum ersten Mal gelesen habe, konnte ich für etwa eine Stunde ein gewisses Grinsen im Gesicht nicht unterdrückenIch dachte eigentlich, das gerade du solche Machenschaften als das entlarven würdest was sie sind. Ein Ausdruck der Verkommenheit und der Hybris, der die gesamte Branche anheim gefallen ist.So ist das nicht. Ich rege mich nur nicht mehr so auf, ich lache nur noch über die Majors, die nach Jahren sorgenlosen Geldverdienens plötzlich nicht mehr wissen, was sie machen sollen.
Jopp. Vor etwa zehn Jahren hat Warren Spector zusammen mit zwei anderen Designern, auf einer GDC lautstark gegen den Größenwahn in der Industrie gewettert, der langfristig zum kreativen und anschliessend finanziellen Ausbluten der Branche führen wird. Das kreative Ausbluten, das haben wir jetzt hinter uns. Jetzt geht es den Publishern allmählich finanziell an den Kragen, weil sie nicht mehr die Umsatzsteigerungen liefern können, die von ihen Aktionären gefordert werden. Ohne Umsatzsteigerung sind die nämlich bald weg und wenn die Aktionäre weg sind, können die Majors nicht mehr ihre Strukturen aufrechterhalten, die in den letzten zehn, fünfzehn Jahren unter dem Einfluss von viel billigem Kapital entstanden sind.100 Mio. $ the Fuck. Wenn das war sein sollte, steckt die Gaming Branche in größeren Schwierigkeiten als ich dachte.
Das ist purer Neid, was da in der Branche abgeht. Eine Milliarde reicht für nachfolgende 10 Gurken, so wie das Activision auch macht :wink:
- muecke-the-lietz
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Re: Tomb Raider: Absatz unter den Erwartungen
Ja, dann wird die Gamingbranche jetzt wohl das gleiche Schicksal erleiden, wie die Filmbranche. Erfolg heißt nicht mehr gleich Erfolg, Kalkulationen haben keine reellen Bezug mehr, sondern fußen auf Wunschvorstellungen und jedes Problem wird mit Geld zugeschmissen, bis es weg ist.Kajetan hat geschrieben:"Qualität" geht einem Controller aber am Arsch vorbei, wenn der Umsatz nicht in Relation zu den Produktionskosten steht. Und das scheint bei TR eben nicht der Fall zu sein. Man hat mit wesentlich größeren Umsätzen kalkuliert, hat darauf das Budget für Entwicklung und Marketing festgelegt und schaut jetzt natürlich in die Röhre, weil die erwarteten Umsätze ausbleiben. Halt "verkalkuliert".muecke-the-lietz hat geschrieben:In beiden Fälle ist das jedoch vermessen, da es sich in allen Fällen um Millionen Seller handelt und nicht um irgendwelche Flops aus der hintersten Ecke. Gerade, wenn man mal Qualität und Verkaufszahlen ins Verhältnis zu einander setzt, sind Squenix und Capcom super bei weg gekommen.
SE ist eine börsennotierte Firma, die nur ihren Aktionären gegenüber verpflichtet ist. Die Kunden sind hier nur lästiges Beiwerk, das man ertragen muss, um die notwendigen Umsätze zu produzieren.Und ein großes Dankeschön an die Fans, wie es früher mal üblich war, hätte es einfach mal getan. Dieses ganze Jahresbilanz Gebashe wird doch nur rausgehauen, um den nächsten belanglose MP Part, Browser Game Schrott oder DLC Wahnsinn zu rechtfertigen.
Als ich diese Meldung zum ersten Mal gelesen habe, konnte ich für etwa eine Stunde ein gewisses Grinsen im Gesicht nicht unterdrückenIch dachte eigentlich, das gerade du solche Machenschaften als das entlarven würdest was sie sind. Ein Ausdruck der Verkommenheit und der Hybris, der die gesamte Branche anheim gefallen ist.So ist das nicht. Ich rege mich nur nicht mehr so auf, ich lache nur noch über die Majors, die nach Jahren sorgenlosen Geldverdienens plötzlich nicht mehr wissen, was sie machen sollen.
Jopp. Vor etwa zehn Jahren hat Warren Spector zusammen mit zwei anderen Designern, auf einer GDC lautstark gegen den Größenwahn in der Industrie gewettert, der langfristig zum kreativen und anschliessend finanziellen Ausbluten der Branche führen wird. Das kreative Ausbluten, das haben wir jetzt hinter uns. Jetzt geht es den Publishern allmählich finanziell an den Kragen, weil sie nicht mehr die Umsatzsteigerungen liefern können, die von ihen Aktionären gefordert werden. Ohne Umsatzsteigerung sind die nämlich bald weg und wenn die Aktionäre weg sind, können die Majors nicht mehr ihre Strukturen aufrechterhalten, die in den letzten zehn, fünfzehn Jahren unter dem Einfluss von viel billigem Kapital entstanden sind.100 Mio. $ the Fuck. Wenn das war sein sollte, steckt die Gaming Branche in größeren Schwierigkeiten als ich dachte.
Aber gerade die Filmbranche ist aktuell so kreativ wie seit Jahren nicht mehr, weil die Übermacht der amerikanischen Filmindustrie nach und nach verschwindet.
Und letztlich kann man auch auf Konsolen über Jahre großartig unterhalten werden, ohne sich auch nur einen Blockbuster Titel zu holen, denn der Arcade und Indie Bereich ist riesig, hat an dann noch einen Spiele PC und Steam muss man eigentlich vor nichts mehr Angst haben.
Dennoch ist das Beispiel Tomb Raider nur ein weiterer Beweis dafür, wie krank die Gaming Branche tatsächlich schon ist, das ist ja jetzt keine Zukunftsprognose mehr, sondern bittere Realität.
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Heruwath
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Re: Tomb Raider: Absatz unter den Erwartungen
Voll von Pseudo Wissen. Die Stärke von Tomb Raider ist nicht die Inszenierung sondern das Leveldesign. Es ist voller Athmosphäre. Bei jedem neuen Spielabschnitt ist man nur noch am Staunen. Nicht die Story, nicht die Inszenierung, nicht das Kampfsystem oder das Levelsystem sind die Stärken. Es ist "exploration"KATTAMAKKA hat geschrieben:Das war auch der Fehler ein AAACOD ohne grosse Möpse und dafür pseudobetroffenheits QTE Grübelschlauch Dingens passt halt nicht zusammen.
Und bitte nicht nochmal so ne rebot TR testversion mit total Kreativen und hypersensiblen Schläuchen. TR ist tot , wir brauchen was neues und nicht das alte im COD Superscriptschlauch Gewand inkl Pseudo bastel beschäftigungs Ecke ala Scheissegal Gaming Far cry 3 im pseudo Openworld mit dem feeling eines Schlauches der unendlichen wiederholung und Teenie Kitsch gesabel
Das hängt von der Einstellung des Spielers ab. Jörg ist halt eine Kampfsau und deshalb erreicht er den Wendepunkt viel früher. Manche Spieler bemerkten ihr Rambo Verhalten erst gegen Ende des Spiels. Ich hatte bei dem ersten shootout ein ganzes Magazin ins Leere geschickt, weil ich einfach schlecht war. Natürlich hat 4P auch Recht mit dieser Aussage. Es fühlt sich durchaus so an, aber es gibt auch durchaus geile Momente wo Lara verwundbar erscheint. Du willst sie nicht sterben lassen, du willst sie nicht fallen sehen. Du baust eine viel stärkere Bindung zu ihr auf als es in anderen Spielen der Fall ist. Nathan Drake ist ein typischen Indiana Jones. Coole Sprüche, gute Action. Aber als Charakter ist er ein Stereotyp vom feinsten. Bei einer review ist man zu sehr auf negative fixiert daher geht das positive etwas unter. Ich hatte so viel Spaß mit dem Spiel, dass ich es kaum erwarten konnte es wieder zu spielen. Ein Kumpel hat es nach dem Durchspielen direkt wieder gestartet. So etwas habe ich bei ihm schon seit Jahren nicht erlebt. Selbst wenn es so viele Macken hat und selbst wenn einige sofort auffallende Fehler gemacht wurden, fesselt das Spiel. Es ist so intensiv, dass ein Fehler sofort auffällt.Wigggenz hat geschrieben:Realistische Darstellung der Gefühle der Hauptdarstellerin? Von einigen Spielern und auch vom 4P-Test hat sich das eher nach "nach dem ersten getöten Menschen schluchzend zusammenbrechen -> danach rambomäßig durch die Gegend metzgern" angehört.
- muecke-the-lietz
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Re: Tomb Raider: Absatz unter den Erwartungen
*signHeruwath hat geschrieben:Voll von Pseudo Wissen. Die Stärke von Tomb Raider ist nicht die Inszenierung sondern das Leveldesign. Es ist voller Athmosphäre. Bei jedem neuen Spielabschnitt ist man nur noch am Staunen. Nicht die Story, nicht die Inszenierung, nicht das Kampfsystem oder das Levelsystem sind die Stärken. Es ist "exploration"KATTAMAKKA hat geschrieben:Das war auch der Fehler ein AAACOD ohne grosse Möpse und dafür pseudobetroffenheits QTE Grübelschlauch Dingens passt halt nicht zusammen.
Und bitte nicht nochmal so ne rebot TR testversion mit total Kreativen und hypersensiblen Schläuchen. TR ist tot , wir brauchen was neues und nicht das alte im COD Superscriptschlauch Gewand inkl Pseudo bastel beschäftigungs Ecke ala Scheissegal Gaming Far cry 3 im pseudo Openworld mit dem feeling eines Schlauches der unendlichen wiederholung und Teenie Kitsch gesabel
Das hängt von der Einstellung des Spielers ab. Jörg ist halt eine Kampfsau und deshalb erreicht er den Wendepunkt viel früher. Manche Spieler bemerkten ihr Rambo Verhalten erst gegen Ende des Spiels. Ich hatte bei dem ersten shootout ein ganzes Magazin ins Leere geschickt, weil ich einfach schlecht war. Natürlich hat 4P auch Recht mit dieser Aussage. Es fühlt sich durchaus so an, aber es gibt auch durchaus geile Momente wo Lara verwundbar erscheint. Du willst sie nicht sterben lassen, du willst sie nicht fallen sehen. Du baust eine viel stärkere Bindung zu ihr auf als es in anderen Spielen der Fall ist. Nathan Drake ist ein typischen Indiana Jones. Coole Sprüche, gute Action. Aber als Charakter ist er ein Stereotyp vom feinsten. Bei einer review ist man zu sehr auf negative fixiert daher geht das positive etwas unter. Ich hatte so viel Spaß mit dem Spiel, dass ich es kaum erwarten konnte es wieder zu spielen. Ein Kumpel hat es nach dem Durchspielen direkt wieder gestartet. So etwas habe ich bei ihm schon seit Jahren nicht erlebt. Selbst wenn es so viele Macken hat und selbst wenn einige sofort auffallende Fehler gemacht wurden, fesselt das Spiel. Es ist so intensiv, dass ein Fehler sofort auffällt.Wigggenz hat geschrieben:Realistische Darstellung der Gefühle der Hauptdarstellerin? Von einigen Spielern und auch vom 4P-Test hat sich das eher nach "nach dem ersten getöten Menschen schluchzend zusammenbrechen -> danach rambomäßig durch die Gegend metzgern" angehört.
- Wigggenz
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Re: Tomb Raider: Absatz unter den Erwartungen
Einen Rambo-Spielstil kannst du Jörg wirklich nicht vorwerfen. Ich habe etliche Tests von ihm gelesen und nie rushst er einfach nur durch. Gerade er nimmt sich immer viel Zeit um alles sehr ausführlich zu erkunden etc. Kam auch beim TR-Test für mich so rüber.Heruwath hat geschrieben:Das hängt von der Einstellung des Spielers ab. Jörg ist halt eine Kampfsau und deshalb erreicht er den Wendepunkt viel früher. Manche Spieler bemerkten ihr Rambo Verhalten erst gegen Ende des Spiels.
Und ich hoffe du willst jetzt nicht ernsthaft sagen, dass manche Spieler selbst dran schuld sind, diesen erzählerischen Bruch stärker wahrzunehmen, weil sie zu gut sind und dementsprechend auch Lara im Spiel zu gut schießt?
- Kajetan
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Re: Tomb Raider: Absatz unter den Erwartungen
Nicht zu vergessen ... je größer ein Team ist, desto länger dauern Entscheidungsprozesse, desto mehr Leute sind dabei involviert, desto komplizierter und langwieriger wird alles. Und schnell ist es passiert, dass hochbezahlte Fachkräfte däumchendrehend die Woche verbringen, bis die Entscheidung darüber, auf welche Weise sich zB. Türen öffen die Entscheiderkette rauf und wieder runter gewandert ist.v3to hat geschrieben:das mit dem übermäßigen marketing ist mit sicherheit ein grund. bei einem solchen kult-figur wie lara croft könnte ich mir auch vorstellen, dass da auch schon richtung marktforschung und ähnliche nebenschauplätze richtig geld geflossen ist. man gönnt sich vielleicht auch ein paar top-verdiener im entwicklungsteam mehr... je nach mitarbeiterstruktur können da die kosten schonmal in die höhe schnellen. besonders, wenn man bedenkt, dass im games-bereich die standard-gehälter knapp über einzelhandel liegen.muecke-the-lietz hat geschrieben:ja, aber doch nicht 100 Mio. $, wenn ein Uncharted 2 20 Mio. $ oder ein The Witcher 2 15 Mio. $ gekostet haben. Da können wir vielleicht von 40 Mille reden, aber doch nicht 100.
Und wenn doch, dann ist das Geld aber nicht direkt für das Spiel rausgegangen, sondern vor allem für übermäßiges Marketing.
Bei einem Update zu Project Eternity meinte man dann auch, angesprochen darauf, ob man so ein Spiel tatsächlich für so wenig Geld machen kann, in Bezug auf obiges Beispiel, dass ihr Chef-Entwickler am Tag zuvor die Funktion für "Türen öffnen" implementiert habe. Da gab es kein zeitraubendes Meeting, kein Hin und her, er hat es einfach gemacht. Fertig, erledigt, nächster Punkt. Eine ähnlich effektive Arbeitsweise wird auch von CD Projekt berichtet. Sicher, die Arbeitskosten in Polen sind landesweit niedriger als im Vergleich zu zB. der Bay Area oder Montreal, aber dennoch sind 12-15 Mio. für ein Spiel mit den Produktionswerten eines TW2 sensationell niedrig.
Die Majors leiden darunter, dass sie sich für ihre Big Budget-Produktionen aufgeblähte Teams mit haufenweise Middle-Management zugelegt haben. Typischer Topdown-Ansatz, wo man glaubt jedes Problem mit genug Geld erschlagen zu können. Wie zB. Destiny von den Ex-Infinity Ward-Leuten. Mit dem Geld von Activision in jede Po-Ritze geblasen wird da ein Projekt auf die Beine gestellt, das als klarer Langzeitersatz für CoD konzipiert ist. Da schwitzt schon jedes Pixel der frühen Entwurfsphase mehr Geld, als andere für mehrere Spiele budgetiert haben. Ich befürchte, da kommt das nächste SWTOR-Desaster auf uns zu.
- Bedameister
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Re: Tomb Raider: Absatz unter den Erwartungen
Tja die Produktion von Games wird halt immer aufwändiger und teurer. Ich glaube das ganze kann so nichtmehr lange gut gehen.
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Heruwath
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Re: Tomb Raider: Absatz unter den Erwartungen
Nein er ist nicht schuld daran. Zumindest nicht im negativen Sinne. Aber im Grunde ist er der Auslöser dafür. Wer nach der Zusammenbrech-Szene die nächsten zwei Gegner mit jeweils einem Kopfschuss erledigt, der hat eindeutig ein anderes Spielgefühl, als jemand der die ersten 6 Schüsse daneben versenkt. Natürlich hat Crystal Dynamics auch Schuld an dieser schnellen Wendung, denn sie erlauben es dem Spieler die Situation in diese Richtung zu lenken. Ich habe Spieler gesehen, die nur mit dem Bogen geschossen haben und sich bedeckt gehalten haben. Ich habe Spieler mit Schrotflinten gesehen und ich habe Spieler gesehen, die meistens nur den Nahkampf genutzt haben. Jede dieser Spielweisen erzeugt ein anderes Gefühl. Lara läßt im Nahkampf Rambo alt aussehen. Mit der Flinte auch, aber der Bogen vermittelt das nicht so extrem. Durch das Schleichen ist man langsamer und vorsichtiger. Du unterstütz eine gewisse Athmosphäre und hier trumpf Tomb Raider ordentlich auf. Schön die Rollos runter, den sound rauf, das Licht aus und sich nicht stören lassen. Am besten noch sich langsam Bewegen und alles anschauen. Die Gräber erforschen, enge Gänge durchqueren, Inschriften anschauen, Statuen analysieren usw. Wenn dir diese Art von Spielgefühl gefällt, dann ist Tomb Raider eine Perle. Das Spiel ähnelt Alan Wake in dieser Hinsicht.Wigggenz hat geschrieben:Einen Rambo-Spielstil kannst du Jörg wirklich nicht vorwerfen. Ich habe etliche Tests von ihm gelesen und nie rushst er einfach nur durch. Gerade er nimmt sich immer viel Zeit um alles sehr ausführlich zu erkunden etc. Kam auch beim TR-Test für mich so rüber.Heruwath hat geschrieben:Das hängt von der Einstellung des Spielers ab. Jörg ist halt eine Kampfsau und deshalb erreicht er den Wendepunkt viel früher. Manche Spieler bemerkten ihr Rambo Verhalten erst gegen Ende des Spiels.
Und ich hoffe du willst jetzt nicht ernsthaft sagen, dass manche Spieler selbst dran schuld sind, diesen erzählerischen Bruch stärker wahrzunehmen, weil sie zu gut sind und dementsprechend auch Lara im Spiel zu gut schießt?
- gargaros
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Re: Tomb Raider: Absatz unter den Erwartungen
Verglichen mit anderen Spielen, sind 3,4 Millionen ausgelieferte Exemplare in einem Monat aber eine sehr gute Menge und wie bereits gesagt, auch besser als die vorherigen Teile. Mit dem Gameplay der alten TRs hätte man diese Zahl sicherlich nicht erreicht und um nichts anderes ging es mir in meinem Post. Dass Square Enix scheinbar so dumm war und ein zweites Call of Duty erwartet hat, dazu viel zu viel Geld für Marketing ausgegeben hat und für sie der Absatz somit zu schwach ist, ist eine andere Sache. Das ändert nichts daran, dass 3,4 Millionen eine gute Zahl ist. Davon können andere nur träumen.leifman hat geschrieben:na wenn die anzahl der ausgelieferten exemplare schon als "schwach" bezeichnet wird, dann wird die anzahl der verkauften noch weniger zufriedenstellend sein!
anhand der anzahl der ausgelieferten einheiten lässt sich in etwa der durchverkauf errechnen, das hat SE getan und ist nich zufrieden!
ob für dich jetzt 3,4 mio. (ausgelieferte einheiten) viel oder wenig ist spielt dabei absolut keine rolle!
greetingz
Solche Angebote gibt es bei jedem Spiel. :wink:Kajetan hat geschrieben:Ebenfalls ein untrügliches Zeichen für schwache Abverkäufe? Drastische Preissenkungen und Sonderangebote auf zB. Amazon und anderen Portalen nach gerade mal drei Wochen. Tomb Raider 2013 für 30 Dollar. Das macht man nicht, wenn den Händlern das Spiel aus den Händen gerissen wird.
Also ich lese das immer noch nicht in der Meldung. Ehrlich gesagt verstehe ich immer noch nicht, warum du die verkauften Einheiten in die Diskussion bringst. Das mit der Komission ist ja schön und gut, aber Square Enix gibt bei allen drei Spielen die Zahl der ausgelieferten Einheiten an, ergo sind sie mit den Anzahl der ausgelieferten Einheiten nicht zufrieden. Hätten sie Angst um mögliche Rücksendungen, dann wäre die Zahl der verkauften Einheiten sicherlich nicht groß und dann würden sie die Anzahl eben dieser veröffentlichen und diese als zu gering bezeichnen.Kajetan hat geschrieben:In der Meldung?gargaros hat geschrieben:Wo liest du bitte, dass sich Square über die verkauften Exemplare beschwert?
Dann würde ich mal diese News ausbessern, denn da steht was von über eine Million verkaufter Exemplare, im englischen Forum wird dagegen von "sales" gesprochen.Spunior hat geschrieben:Wenn Hersteller von "sales" oder "sold" reden, meinen sie in der Regel immer das, was an den Handel ausgeliefert wurde. Wenn es um Durchverkaufszahlen geht - also Exemplare, die letztendlich wirklich von Spielern erworben wurden - redet man dann üblicherweise vom "sell/sold-through". Ein Sell-through-Wert von 3,4 Mio. wäre verdammt gut. Das schaffen sonst nur die Halos, FIFAs, CoDs oder Blizzard-Titel dieser Welt.c452h hat geschrieben:Square Enix launched Sleeping Dogs in August 2012 and has sold approximately 1.75 million copies of United Front Games' open-world crime thriller. Since Hitman: Absolution's release in November 2012, Square Enix has sold about 3.6 million units. And Tomb Raider, which launched three weeks ago, has already racked up approximately 3.4 million units in sales. (The numbers only take retail sales into account, not digital purchases.)
Wie würdet Ihr denn "in sales" übersetzen? Verkäufe oder ausgelieferte Exemplare? Ich lese in englischen Quellen immer "sold". Also wurden doch 3,6 Millionen Exemplare retail verkauft und nicht nur einfach ausgeliefert?
- recy
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Re: Tomb Raider: Absatz unter den Erwartungen
"ausgelieferte Menge" heißt erstmal garnix. Abgesehen davon darf man nicht nur beschränkt auf die Zahlen schauen, wenn ein Indietitel der von 2 Mann in nem halben Jahr gebaut worden ist sich 100k Mal verkauft dann ist das großartig. Wenn ein Millionen Dollar AAA Spiel sich "nur" paar Millionen mal verkauft, dann kann das schlecht sein. Wenn Tomb Raider keinen Gewinn oder nicht genug Gewinn abgeworfen hat, dann waren die 3,4 Millionen Mal halt keine gute Menge. Sprich du versuchst hier gerade Fakten zu wiedersprechen die Square Enix selbst dargelegt hat, was soll das?gargaros hat geschrieben:
Verglichen mit anderen Spielen, sind 3,4 Millionen ausgelieferte Exemplare in einem Monat aber eine sehr gute Menge
Rede bitte nicht von Marketing, Absätzen und Gamedesign, scheinbar hast du absolut keine Ahnung wovon du da redest und bei soviel Bullshit aufeinmal wird mir echt schlecht. Dass Tomb Raider nicht komplett gefloppt ist haben sie nur ihrem guten PR und Hype zu verdanken. Sonst hätten die Leute direkt gesagt "Das ist nicht Tomb Raider" und das Spiel dürfte in den Regalen komplett verstauben
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Re: Tomb Raider: Absatz unter den Erwartungen
Mh, und exakt dieser stellenweise Dialekt fand ich super, hat Lara so liebenswürdig gemacht. Ab und an ein "nich" zu hören war für mich mehr als überraschend.Paranidis68 hat geschrieben: Um mal Nora Tschirner und ihr Talent anzusprechen. Sie hat ihren Job sicher ganz gut gemacht und trotzdem ist sie keine Charakter- Synchronsprecherin und wird das auch nie werden. Fällt jedem auf, wenn sie ganze Texte sprechen muss. Sie verfällt dann in ihren leichteren Dialekt. Ganze Textpassagen
sind für die Frau Gift und deshalb wird sie niemals zu den ganz großen gehören. Dafür kommt das zu gewöhnlich rüber.
Man darf nicht vergessen, Tomb Raider hat keine Gamepad-Zielhilfe auf den Konsolen. Sprich, so einfach ist es überhaupt nicht, im Gefecht zwei Headshots hintereinander zu landen.
Dennoch hat sich Lara überwiegend ziemlich überlegen angestellt, gegen ihre Feinde. Denen man übrigens zu Gute halten muss, dass es sich nicht explizit um Soldaten oder Kommandos oder ähnliches handelt - sondern ebenfalls um Gestrandete.
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Re: Tomb Raider: Absatz unter den Erwartungen
Endlich, endlich, wie lange ich drauf gewartet habe! Die großen Publisher brechen zusammen und im gleichen Atemzug sprießen die interessanten Titel aus dem Boden.
http://www.kickstarter.com/projects/obs ... t-eternity
http://www.kickstarter.com/projects/inx ... f-numenera
http://www.kickstarter.com/projects/kin ... -revisited
Bin so gespannt auf die Entwicklung wie seit Jahren nicht mehr! Keine Polygon-Massen und besonders kein "cineastisches" Erlebnis!
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- Exedus
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Re: Tomb Raider: Absatz unter den Erwartungen
Ich finds super wie die Publisher nach und nach die Puste ausgeht. Evtl. besinnt man sich dann wieder auf Spiele die es auch verdient haben, Spiel genannt zu werden.
Auf diese QTE Script Orgie die langsam überhand nimmt, habe ich nämlich gar kein Lust mehr.
Allerdings wäre es für Se ziemlich leicht wieder Kohle reinzubekommen. Einfach mal ein remake von FF7 Programmieren.
Auf diese QTE Script Orgie die langsam überhand nimmt, habe ich nämlich gar kein Lust mehr.
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