sourcOr hat geschrieben:Lumilicious hat geschrieben:Stalkingwolf hat geschrieben:Du hast ein ernsthaftes Problem, wenn du ein Spiel 1000h ( das sind 41 Tage ) spielst und dann behauptest, es hat keine Langzeitmotivation.
Japp. Dachte ich mir auch gerade so. Kann man einfach nicht ernst nehmen.
Najaa, da muss man aber auch ein bisschen relativieren. Ein richtig heftig, übermäß geniales Multiplayer-Spiel (z.B.) muss meiner Meinung nach auch weit über 1000 Stunden fesseln können. Wenn ich nach 1000 Stunden sage, ich habe keinen Bock mehr, dann stimmt mit dem Spiel was nicht. Und wenn ich das richtig verstehe, haben die Vorgänger das einfach abgeliefert und fleißig motiviert. Das Spielkonzept gibts das ja grundsätzlich her.
Verbringt ja nicht automatisch jeder 1000h mit dem Teil, nur weils ein Hardliner tut. Das ist aber repräsentativ dafür, wie viel das Spiel in etwa hergibt, wenn man sich richtig reinkniet und das muss man in Relation setzen.
Und wo setzt man da den Maßstab, welches Wort mehr zählt? Ich kenne jemanden, der ist von D3 begeistern. Hat 2470 Stunden reingebuttert und spielt es immer noch mit viel Motivation (hat übrigens auch D2 gespielt). Und nun?
Ich selbst habe es bisher für knapp 400 Stunden gespielt und mir machts auch noch spaß, wenn ich ab und zu reinschaue. Ich selbst werde aber auch nie wieder so ein Spiel bis ins extrem spielen, wie damals CSS (welches ich um die 2500 Stunden gespielt haben dürfte), da ich keine 20 mehr bin und in der Tat aus diesem Verhalten rausgewachsen bin. Ist D3, Tribes Ascend oder ein Dungeon Defenders nun schlechter, weil ich diese "nur" 3-400 Stunden gespielt habe?
Ich verstehe einfach nicht, wie man sagen kann: Spiel XY ist scheiße, oder "nicht gut", aber dennoch für mehrere 100 Stunden spielen kann. Ist ja nicht so, dass wir Spieler/Fans durch die Arbeit dazu gezwungen werden... diese Spielzeiten ergeben sich daraus, das man seinen Spaß gehabt hat. Mir kann niemand erzählen, dass er an seinen Rechner geht und sagt:"So, jetzt mal wieder in dieses Spiel zwingen! Ich könnte ja auch etwas anderes spielen, aber... ach, ich ärgere mich lieber darüber was an diesem Spiel nicht stimmt!". Dabei regt er sich dann 10 Stunden am Stück auf (oder wie lange er es spielt)? Es lässt Personen einfach nur lächerlich erscheinen, wie halt die CoD Hater, die alle mehrere hundert Stunden gezockt haben und immer wieder sagen, der Vorgänger war besser, aber nach wie vor den Nachfolger spielen anstatt den Vorgänger.
So ein Verhalten macht für mich einfach keinen Sinn.
Ein richtig heftig, übermäß geniales Multiplayer-Spiel (z.B.) muss meiner Meinung nach auch weit über 1000 Stunden fesseln können.
Um noch mal dadrauf einzugehen.
D3 ist kein übermäß geniales MP Spiel.

Es ist aber weit davon entfernt schlecht zu sein. Es ist einfach nur gut. Ordentlich könnte man sagen. Nicht mehr und nicht weniger. Schlecht sind andere Spiele und um diese Aussage gepaart mit 1000 Stunden Spielzeit gehts mir. Du würdest sicherlich auch kein Spiel für mehrere 100 Stunden spielen, wenn es nur dürftig, oder einfach nicht gut ist. ^^