Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues: Richard Garriott: "Die meisten Game-Designer haben es nicht drauf."
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- an_druid
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Re: Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues: Richard Garriott
.. den gibts ja auch noch. Nette Werbeaktion
- mindfaQ
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Re: Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues: Richard Garriott
Als Spieler bekommt man von der Arbeit der Game Designer sowieso nichts mit bzw. nur das Ergebnis der Arbeit. Insofern ist es fraglich inwiefern es überhaupt Sinn macht als Spieler über die Qualitäten verschiedener Designer zu urteilen. Gerade der Beitrag des Designers ist für den Kunden am schwierigsten zu bestimmen, da man einfach nicht weiß wo er wann wie ausgeholfen und die Produktion koordiniert hat. Denn genau das ist ja die Aufgabe des Designers: den Informationsfluss zwischen den einzelnen Disziplinen im Projekt zu sichern, Lösungen für Probleme zu finden und das ganze Projekt im Rahmen zu halten, damit es irgendwann auch fertig wird.
Für mich steht derzeit wohl Valve an erster Stelle, wenn es darum geht ein ausgewogenes Spielerlebnis zu bieten, also gut in allen relevanten Bereichen zu sein und den Spieler als Mensch ernst nimmt. Quasi Spielen mit Niveau.
Für mich steht derzeit wohl Valve an erster Stelle, wenn es darum geht ein ausgewogenes Spielerlebnis zu bieten, also gut in allen relevanten Bereichen zu sein und den Spieler als Mensch ernst nimmt. Quasi Spielen mit Niveau.
Zuletzt geändert von mindfaQ am 21.03.2013 17:31, insgesamt 1-mal geändert.
- Kajetan
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Re: Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues: Richard Garriott
Du beschreibst die Aufgabe eines Producers. Der Gamedesigner definiert die Gameplay-Mechanismen eines Spieles. Wenn ein Spiel zB. haufenweise Quick Time Events hat und KEIN Musikspiel ist, dann weiß man, dass sich der Gamedesigner entweder aus Zeitdruck oder Mangel an Kreativität/Kompetenz nichts anders zu helfen gewusst hat. Ebenso sind weit auseinander liegende Savepoints kein gutes Zeichen. Entweder hat das Budget nicht für mehr Inhalt ausgereicht und es musste künstlich gestreckt werden oder der Gamedesigner wusste nicht anders, wie man für mehr Herausforderung sorgt.mindfaQ hat geschrieben:Denn genau das ist ja die Aufgabe des Designers: den Informationsfluss zwischen den einzelnen Disziplinen im Projekt zu sichern, Lösungen für Probleme zu finden und das ganze Projekt im Rahmen zu halten, damit es irgendwann auch fertig wird.
- muecke-the-lietz
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Re: Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues: Richard Garriott
Mein aktuelles Problem bei Kickstarter sind zurzeit diese ganzen Rentner Games Designer, die scheinbar keine Möglichkeit auslassen, ihren alten Stuff weiter zu produzieren.
Natürlich zählt Richard Garriot zu den ganz Großen, aber das macht ihn doch heute nicht allmächtig oder allwissend. Die Uhren haben sich weitergedreht und die Spielewelt verändert sich und was vor 10 - 20 Jahren noch neu und genial war, ist heute zum Großteil hoffnungslos veraltet. Alles hat seine Zeit und seine Ära.
Und entweder, man begreift, das Games ständig im Wandel sind, oder man macht halt diesen Retrokram für Retrofans. Dann sollte man aber nicht über andere herziehen, sondern einfach dazu stehen.
Gerade im Indie- und Crowdfunding Bereich finde ich die innovativen und einzigartigen Spiele und Konzepte interessant, denn die Klassiker habe ich ja alle zu Hause und kann sie jederzeit wieder spielen.
Natürlich zählt Richard Garriot zu den ganz Großen, aber das macht ihn doch heute nicht allmächtig oder allwissend. Die Uhren haben sich weitergedreht und die Spielewelt verändert sich und was vor 10 - 20 Jahren noch neu und genial war, ist heute zum Großteil hoffnungslos veraltet. Alles hat seine Zeit und seine Ära.
Und entweder, man begreift, das Games ständig im Wandel sind, oder man macht halt diesen Retrokram für Retrofans. Dann sollte man aber nicht über andere herziehen, sondern einfach dazu stehen.
Gerade im Indie- und Crowdfunding Bereich finde ich die innovativen und einzigartigen Spiele und Konzepte interessant, denn die Klassiker habe ich ja alle zu Hause und kann sie jederzeit wieder spielen.
- mindfaQ
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Re: Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues: Richard Garriott
Nö, ich berufe mich hierbei auf Aussagen eines Game Designers, der ja wohl wissen wird, was die Aufgaben in seinem Berufsstand sind:Kajetan hat geschrieben:Du beschreibst die Aufgabe eines Producers. Der Gamedesigner definiert die Gameplay-Mechanismen eines Spieles. Wenn ein Spiel zB. haufenweise Quick Time Events hat und KEIN Musikspiel ist, dann weiß man, dass sich der Gamedesigner entweder aus Zeitdruck oder Mangel an Kreativität/Kompetenz nichts anders zu helfen gewusst hat. Ebenso sind weit auseinander liegende Savepoints kein gutes Zeichen. Entweder hat das Budget nicht für mehr Inhalt ausgereicht und es musste künstlich gestreckt werden oder der Gamedesigner wusste nicht anders, wie man für mehr Herausforderung sorgt.
http://www.youtube.com/watch?v=zQvWMdWhFCc
Dabei will ich nicht sagen, dass er keine Ideen beisteuert, aber Ideen und Feedback kommen auch vom Team und der Designer behält halt den Überblick und stellt sicher, dass die Resourcen (Programmierer, Künstler (Bild, Ton, Script)) genutzt werden. Kann schon sein, dass das Grundkonzept vom Designer kommt, es kann aber prinzipiell auch von jemand anderem kommen und der Designer setzt es nur um. Also im Prinzip ist ein Gamedesigner schon sowas wie die Schaltzentrale, die zusätzlich eben noch den groben Kurs vorgibt (aber vieles läuft über Feedback durch verschiedenste Leute, incl. Playtester).
Zuletzt geändert von mindfaQ am 21.03.2013 17:52, insgesamt 2-mal geändert.
- v3to
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Re: Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues: Richard Garriott
naja, es soll auch menschen geben, die entwickeln sich weiter. genauso sehe ich bei altmeistern (rentner, pfft...) auch das potential, dass sie games nicht nur nach vorgaben der marketing-abteilung richten sondern den gedanken freien lauf lassen.muecke-the-lietz hat geschrieben:Mein aktuelles Problem bei Kickstarter sind zurzeit diese ganzen Rentner Games Designer, die scheinbar keine Möglichkeit auslassen, ihren alten Stuff weiter zu produzieren.
Natürlich zählt Richard Garriot zu den ganz Großen, aber das macht ihn doch heute nicht allmächtig oder allwissend. Die Uhren haben sich weitergedreht und die Spielewelt verändert sich und was vor 10 - 20 Jahren noch neu und genial war, ist heute zum Großteil hoffnungslos veraltet. Alles hat seine Zeit und seine Ära.
wo du völlig recht hast - das x-te remake alter klassiker braucht eigentlich keiner. allerdings begeistert mich schon, wenn da bestimmte genres wiederbelebt werden. und beispielsweise weltraumshooter sind eigentlich zeitlos. genauso wie auch rpgs oder adventures. imo ist kickstarter nach wie vor eine gute basis, um spiele, welche nicht unbedingt als millionenseller taugen, trotzdem in produktion gehen.
- gollum_krumen
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Re: Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues: Richard Garriott
Gute Güte. Wer hat dem den die Sicht verkleistert?haudida_dude hat geschrieben:Der Gott des Gamedesign, keine Frage: http://www.youtube.com/watch?v=nIv3lJf_xhs
- Hypn0s
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Re: Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues: Richard Garriott
Kann ich so unterschreiben, dafür ist mir NCSoft noch heute unsympatischSatus hat geschrieben:Weg da ihr jungen Unwissenden!
RG habe ich meine ersten großen Rollenspielmomente in diversen riesigen offenen Welten zu verdanken. Von daher - ja er ist eine wichtige Persönlichkeit in der Spielebranche.
Ob er in der Zukunft angekommen ist wage ich dennoch zu bezweifeln.
Bin immernoch übrigens immernoch unendlich traurig, dass Tabula Rasa gescheitert ist - hatte ein paar gut Ansätze und war am Ende richtig unterhaltsam. Der Fainess halber ganz RGs Schuld wars sicher nicht. NCsoft hat einige gute Spiele beerdigt.
- Kumbao
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Re: Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues: Richard Garriott
Von ein paar Ausnahmen wie Pferden abgesehen, kenne ich niemanden, dessen Penis auch nur ansatzweise so lang ist wie meiner. Ich sage das jetzt nicht, weil er mir zwischen den Knien baumeln würde. Aber die meisten anderen haben einfach einen verdammt Kleinen, und dafür gibt es eigentlich keinen Grund.Aber von ein paar Ausnahmen wie Chris Roberts abgesehen habe ich im Prinzip in dieser Branche noch niemanden getroffen, der als Game-Designer auch nur annähernd so gut ist wie ich. Ich sage das nicht, weil ich mich für ach so brillant halte. Ich glaube die meisten Game-Designer sind einfach wirklich schlecht, und dafür gibt es auch einen Grund.
-
johndoe1527797
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Re: Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues: Richard Garriott
Ja, wieso? Stimmt doch???
Wer guter Programmierer ist wird Programmierer? Wer guter malen kann, wird 2D-Grafiker und wer gut Modeln kann wird ne nicht Top-Model sondern 3d-Grafiker!
Ja und wer übrig bliebt? Wird halt Game-Designer.
-> Er kann nix!
(Beim Ende von Ultima war EA aber auch ein klein bisschen Schuld.)
Wer guter Programmierer ist wird Programmierer? Wer guter malen kann, wird 2D-Grafiker und wer gut Modeln kann wird ne nicht Top-Model sondern 3d-Grafiker!
Ja und wer übrig bliebt? Wird halt Game-Designer.
(Beim Ende von Ultima war EA aber auch ein klein bisschen Schuld.)
-
jedermann
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Gamedesign heute? Meist nur Kopie von schlechten Kopien...
"Die meisten Game-Designer haben es nicht drauf."
Der Wahrheitsgehalt der Aussage läßt sich doch sehr einfach überprüfen.
Welche Spiele in den letzten 3 Jahren waren denn richtungsweisend in Punkto GAME-DESIGN und wieviele Spiele waren in Bezug auf Game-Design nur Mittelmaß (z.B. Kopien vom Game Design)?
Ich würde mal die These aufstellen das maximal 10% der Spiele in den letzten 3 Jahren ein gutes Game-Design hatten. Die meisten Spiele sind doch so öde, dass ich die nicht mal geschenkt haben möchte:
90% sind doch bloss Kopien eines alt bekannten Designs mit neuer Grafik (COD, FIFA xy, usw.).
Was hat da bitte schön der Game-Designer nennenswertes geleistet? Nix!
Basierend hierauf kann man schon sagen, dass 90% Spiele (-> also die meisten) wohl nicht von guten Game-Designern stammen.
Also könnte man sagen: Wenn man sich die Spiele der letzten 3 Jahre ansieht, dann war bei den meisten Spielen das Game-Design nix besonderes -> Die meisten Game-Designer haben es nicht drauf.
-> Der Mann spricht doch die Wahrheit aus.
Oder meint jemand ernsthaft, dass die meisten Spiele in den letzten Jahren vom Game-Design so hervorragend waren, dass die von brillanten Game-Designern gemacht wurden?
Die meisten Spiele heute haben:
Gute Grafiker, mittelmäßige Programmierer und schleche Game-Designer.
Der Wahrheitsgehalt der Aussage läßt sich doch sehr einfach überprüfen.
Welche Spiele in den letzten 3 Jahren waren denn richtungsweisend in Punkto GAME-DESIGN und wieviele Spiele waren in Bezug auf Game-Design nur Mittelmaß (z.B. Kopien vom Game Design)?
Ich würde mal die These aufstellen das maximal 10% der Spiele in den letzten 3 Jahren ein gutes Game-Design hatten. Die meisten Spiele sind doch so öde, dass ich die nicht mal geschenkt haben möchte:
90% sind doch bloss Kopien eines alt bekannten Designs mit neuer Grafik (COD, FIFA xy, usw.).
Was hat da bitte schön der Game-Designer nennenswertes geleistet? Nix!
Basierend hierauf kann man schon sagen, dass 90% Spiele (-> also die meisten) wohl nicht von guten Game-Designern stammen.
Also könnte man sagen: Wenn man sich die Spiele der letzten 3 Jahre ansieht, dann war bei den meisten Spielen das Game-Design nix besonderes -> Die meisten Game-Designer haben es nicht drauf.
-> Der Mann spricht doch die Wahrheit aus.
Oder meint jemand ernsthaft, dass die meisten Spiele in den letzten Jahren vom Game-Design so hervorragend waren, dass die von brillanten Game-Designern gemacht wurden?
Die meisten Spiele heute haben:
Gute Grafiker, mittelmäßige Programmierer und schleche Game-Designer.
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Baralin
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Re: Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues: Richard Garriott
Tja. Zählt? Oder Zählte?muecke-the-lietz hat geschrieben:Natürlich zählt Richard Garriot zu den ganz Großen
Auf jeden Fall kommt so ne Äußerung, dass die meisten nix drauf haben außer man selbst und eine Handvoll anderer, nicht so megasympathisch rüber. Die Hölle, das sind die anderen, jajaja.
- Skabus
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Re: Gamedesign heute? Meist nur Kopie von schlechten Kopien.
Meine Rede. Der einzige der die Spielewelt nachhaltig beeinflusst hat war Notch. Wenn ich mir anschaue, wieviele minecraft-artigen Projekte aktuell so auf die Beine gestellt werden, dann kann man bei Notch schon davon sprechen, dass er etwas wegweisendes für die Spielelandschaft beigetragen hat.jedermann hat geschrieben:Welche Spiele in den letzten 3 Jahren waren denn richtungsweisend in Punkto GAME-DESIGN und wieviele Spiele waren in Bezug auf Game-Design nur Mittelmaß (z.B. Kopien vom Game Design)?
Aber der zählt ja als Indie, und die hat Lord British ja nicht angesprochen.
Bei den AAA-Titeln war in den letzen 10 Jahren nichts dabei, was wirklich wegweisend war.
Allerdings muss man auch klar sagen, dass die Größen der letzen Spieleära nicht wirklich mit neuen Titeln glänzen. Allen voran Peter Molyneux der nur noch mittelmäßigen Mist und blödsinnige Indie-Experimente macht(die er sich von der Community bezahlen lässt) . Aber auch Warren Spector hat nicht unbedingt gezeigt, dass alles was er anfässt zu Gold wird. Mehr als "solide" waren auch Titel unter seiner Führung nicht. Ansonsten kann ich auch nicht behaupten, dass mich Tim Schafer oder Ron Gilbert(die Helden meiner Kindheit!) so wirklich vom Hocker gerissen haben. Klar The Cave war ganz nett, aber auch keine Meilensteine der Spielegeschichte. Und was Double Fine sonst so macht, ehrlich gesagt hab ich nix davon mitbekommen. Und ich befasse mich täglich mit aller Art Spielen Indie, wie AAA-Szene. Bissher ist mir nichts untergekommen. Das Matroshka-Advenure z.B. hat mich nicht angesprochen.
Insgesamt kann man sagen: Egal woran es liegt. Die Zeit der Goldgräber scheint lange vorbei...
MfG Ska
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akacase
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- Hiri
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Re: Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues: Richard Garriott
Und er hats natürlich voll drauf was? Hab von der Pfeife noch nix gespielt was ich gut fand.
