Und das ohne Kickstarter.brent hat geschrieben:http://www.youtube.com/watch?v=PCPg0nflH9Y
Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
- brent
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Die Umfrage sollte man halt schon an deren zukünftigen Arbeitsplätzen durchführen, denn genau da werden sie später arbeiten, und abgelehnt werden. Klar, von außerhalb freut sich da jeder. Mir kanns auch nur recht sein, wenn da oben Gleichrangigkeit einzieht - aber nicht mit dem Hammer. Da gewinnt keiner was. Außer die Partei die das durchsetzt Wählerstimmen.Oldholo hat geschrieben:Das ist 'ne Schutzbehauptung und keineswegs wahrscheinlicher als das von den meisten Feminist_innen erwartete Ergebnis. Wir reden hier schließlich von vorwiegend akademischen Bereichen, in denen auch Männern eine gewisse Intelligenz zugesprochen werden dürfte.brent hat geschrieben:So, wie eine erzwungene Frauenquote weder dazu führt, dass Frauen mehr Leistungen in Führungspositionen zeigen, noch ihre Akzeptanz in diesen erhöht, wird militanter, einseitiger Feminismus je zu mehr führen, als Ablehnung gegenüber Frauen in genau den angesprochenen Bereichen.
Wenn Umfragen wie die hier genannte repräsentativ sind, wäre es bestenfalls ein Erfolg und schlimmstenfalls ein selbstgemachtes Übel, aber sie lassen das von Dir gezeichnete Szenario ziemlich unwahrscheinlich wirken.
- Oldholo
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Das wäre absurd. Um eine (etwas holprige) Analogie zu bemühen: Hätten die Franzosen vor der Revolution 'ne Umfrage in Versailles durchgeführt...Du weißt, worauf ich hinaus will.brent hat geschrieben: Die Umfrage sollte man halt schon an deren zukünftigen Arbeitsplätzen durchführen, denn genau da werden sie später arbeiten, und abgelehnt werden. Klar, von außerhalb freut sich da jeder. Mir kanns auch nur recht sein, wenn da oben Gleichrangigkeit einzieht - aber nicht mit dem Hammer. Da gewinnt keiner was. Außer die Partei die das durchsetzt Wählerstimmen.
Natürlich sind Männer in Führungspositionen letztlich jene, die (mit)entscheiden werden, inwieweit sie wieder Frauen einstellen, aber das ist ja jetzt auch schon der Fall. Der erste "Schub" an "Quotenfrauen" wird es vermutlich auch überaus schwer haben, der Zweite womöglich auch. Aber irgendwann wird es Normalität sein und der Gedanke "Diese Frau ist nur hier, weil wir sie einstellen mussten" wird aus den Köpfen der Anderen verschwunden sein. 30% ist keine unvertretbare Zahl. Und dann ist die Quote (hoffentlich) unnötig.
- brent
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Schöner Vergleich. Genauso wird die "Gleichberechtigung" von Feminazis nämlich durchgeführt. Da rollen Köpfe und am Ende sind sie nicht gleichauf, sondern nur die anderen unten.Oldholo hat geschrieben:Das wäre absurd. Um eine (etwas holprige) Analogie zu bemühen: Hätten die Franzosen vor der Revolution 'ne Umfrage in Versailles durchgeführt...Du weißt, worauf ich hinaus will.brent hat geschrieben: Die Umfrage sollte man halt schon an deren zukünftigen Arbeitsplätzen durchführen, denn genau da werden sie später arbeiten, und abgelehnt werden. Klar, von außerhalb freut sich da jeder. Mir kanns auch nur recht sein, wenn da oben Gleichrangigkeit einzieht - aber nicht mit dem Hammer. Da gewinnt keiner was. Außer die Partei die das durchsetzt Wählerstimmen.
Natürlich sind Männer in Führungspositionen letztlich jene, die (mit)entscheiden werden, inwieweit sie wieder Frauen einstellen, aber das ist ja jetzt auch schon der Fall. Der erste "Schub" an "Quotenfrauen" wird es vermutlich auch überaus schwer haben, der Zweite womöglich auch. Aber irgendwann wird es Normalität sein und der Gedanke "Diese Frau ist nur hier, weil wir sie einstellen mussten" wird aus den Köpfen der Anderen verschwunden sein. 30% ist keine unvertretbare Zahl. Und dann ist die Quote (hoffentlich) unnötig.
- Oldholo
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Wirklich? Ist das 'ne reale Angst Deinerseits? Dass Frauen das Patriarchat in ein Matriarchat verwandeln und Männer unterdrücken, sodass wir irgendwann 'ne Männerquote brauchen? Wirklich?brent hat geschrieben: Schöner Vergleich. Genauso wird die "Gleichberechtigung" von Feminazis nämlich durchgeführt. Da rollen Köpfe und am Ende sind sie nicht gleichauf, sondern nur die anderen unten.
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Nö.Oldholo hat geschrieben:Wirklich? Ist das 'ne reale Angst Deinerseits? Dass Frauen das Patriarchat in ein Matriarchat verwandeln und Männer unterdrücken, sodass wir irgendwann 'ne Männerquote brauchen? Wirklich?brent hat geschrieben: Schöner Vergleich. Genauso wird die "Gleichberechtigung" von Feminazis nämlich durchgeführt. Da rollen Köpfe und am Ende sind sie nicht gleichauf, sondern nur die anderen unten.
Aber du weißt doch, "Gewalt erzeugt Gewalt.".
Dachte irgendwer wär an ner sinnvollen Lösung für alle interessiert.
- Wigggenz
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Gerade, als ich dachte, ich könnte mich aus dem Thread hier zufrieden zurück ziehen, kommt das Thema Quoten wieder auf...
Eine Stelle, egal welcher Art, sollte an die Person gehen, die am geeignetsten ist. Wenn zwei Personen dann noch konkurrieren, sollte das Los entscheiden. Quoten sind keine Gleichberechtigung.
Eine Stelle, egal welcher Art, sollte an die Person gehen, die am geeignetsten ist. Wenn zwei Personen dann noch konkurrieren, sollte das Los entscheiden. Quoten sind keine Gleichberechtigung.
- Oldholo
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Gut, das wäre nämlich schrecklich paranoid gewesen.brent hat geschrieben:Nö.
Sicher. Aber auch keine von denen, die in 573 Jahren eventuell mal Früchte zeigen könnte, es passiert nichts von alleine.brent hat geschrieben:Aber du weißt doch, "Gewalt erzeugt Gewalt.".
Dachte irgendwer wär an ner sinnvollen Lösung für alle interessiert.
Wenn Du aber eine hervorragende, bessere Idee hast: Ich bin ganz Auge.
Solange sieht mir eine Frauenquote allerdings ziemlich alternativlos aus.
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
ohr?Oldholo hat geschrieben:Wenn Du aber eine hervorragende, bessere Idee hast: Ich bin ganz Auge.
- brent
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Jetzt bin ich angewidert.Oldholo hat geschrieben:alternativlos.
- Oldholo
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Aber ich les' das ja, statt es zu hören. :wink:PanzerGrenadiere hat geschrieben:ohr?Oldholo hat geschrieben:Wenn Du aber eine hervorragende, bessere Idee hast: Ich bin ganz Auge.
Fefe, huh?brent hat geschrieben:Jetzt bin ich angewidert.Oldholo hat geschrieben:alternativlos.
- brent
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Nee, aber das Label "alternativlos" war doch die letzten Jahre so ein Totschlagargument fürs dumme Wahlvolk. Das klingt so nach "alles andere war uns zu umständlich, wir behaupten lieber es geht nur das, irgend ein 'Experte' bezeugt uns das schon" und dann wird ein Rentner fürn Fuffi abgelichtet.
- Wigggenz
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Alternative ist:
Position frei, nach geeingeten Personen suchen (und alle relevanten Faktoren berücksichtigen).
Bei einer geeignetsten Person: Position besetzt.
Bei mehreren gleich geeigneten Personen: Losentscheid.
Es kommt, gerade bei Führungspositionen, darauf an, kompetente Personen zu haben, die Geschlechterverteilung sollte egal sein.
Quoten, selbst wenn darauf ausgelegt, nach einer "Etablierungszeit" wieder abgeschafft zu werden, treten die Einzelfallgerechtigkeit mit Füßen...
Position frei, nach geeingeten Personen suchen (und alle relevanten Faktoren berücksichtigen).
Bei einer geeignetsten Person: Position besetzt.
Bei mehreren gleich geeigneten Personen: Losentscheid.
Es kommt, gerade bei Führungspositionen, darauf an, kompetente Personen zu haben, die Geschlechterverteilung sollte egal sein.
Quoten, selbst wenn darauf ausgelegt, nach einer "Etablierungszeit" wieder abgeschafft zu werden, treten die Einzelfallgerechtigkeit mit Füßen...
- Oldholo
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Nun ja, ich red' ja nur von mir...und akzeptable Alternativen sehe ich persönlich keine.
Auch das erwähnte "Im Zweifel entscheidet das Los"- oder gar "Im Zweifel für die Frau"-Verfahren lassen zu viele Schlupflöcher offen und führen wahrscheinlich hauptsächlich dazu, dass viele Personalleiter schlicht länger warten, bis die ihnen lieben Bewerbungen rein kommen, abstruse Ablehnungsbegründungen erfinden oder sonstiges Dergleichen. Nackte Zahlen hingegen sind..Zahlen eben.
Edit: Im Übrigen gibt es da noch den "..mit Berufserfahrung"-Nexus, der gerade in diesen Fällen ziemlich offensichtlich sein dürfte.
Auch das erwähnte "Im Zweifel entscheidet das Los"- oder gar "Im Zweifel für die Frau"-Verfahren lassen zu viele Schlupflöcher offen und führen wahrscheinlich hauptsächlich dazu, dass viele Personalleiter schlicht länger warten, bis die ihnen lieben Bewerbungen rein kommen, abstruse Ablehnungsbegründungen erfinden oder sonstiges Dergleichen. Nackte Zahlen hingegen sind..Zahlen eben.
Edit: Im Übrigen gibt es da noch den "..mit Berufserfahrung"-Nexus, der gerade in diesen Fällen ziemlich offensichtlich sein dürfte.
- brent
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Also werden Frauen nach oben befördert, bis sie nichts mehr zu sagen haben. Das Prinzip ist alt.Oldholo hat geschrieben:Nun ja, ich red' ja nur von mir...und akzeptable Alternativen sehe ich persönlich keine.
Auch das erwähnte "Im Zweifel entscheidet das Los"- oder gar "Im Zweifel für die Frau"-Verfahren lassen zu viele Schlupflöcher offen und führen wahrscheinlich hauptsächlich dazu, dass viele Personalleiter schlicht länger warten, bis die ihnen lieben Bewerbungen rein kommen, abstruse Ablehnungsbegründungen erfinden oder sonstiges Dergleichen. Nackte Zahlen hingegen sind..Zahlen eben.
Man wird mit Reglements nie etwas erreichen, nur mit Aufklärung, Verständnis und Kooperation. Aber weil reinschlagen und zumauern einfacher ist, machen wir eben das. Hauptsache Steckenpferd.
