Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

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Oldholo
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Oldholo »

brent hat geschrieben: Bild
Wenn Du was zu sagen hast, dann sag's. Irgendwelche aus /b/ kopierten Bilder zählen nicht. :roll:
nawarI
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von nawarI »

darkmojo hat geschrieben:[...]
Das einzige was mich wirklich nervt is die Frau selbst. Und damit is für mich der Stein des Anstoßes gegeben. Der Kontext des Videos is doch warum sich so viele anpissen. Ausgerechnet aus nem meinetwegen noch "gemäßigt militant Feministischen Background", kommt son Beitrag. Natürlich is sowas dann Zweckgebunden. Ich brauch keine Sarkeesian damit mir auffällt mit wieviel Plumpness viele Games gesegnet sind. Das is sogar bisweilen Teil des Amüsement.
Es geht den meisten Flamern doch darum das Videospiele nicht instrumentalisiert werden sollen. Zurecht hat jeder "rumgeheult" als Moslems sich bei CoD eingemischt haben, Schwule bei ME und Schwarze bei RE. Da is Sie blos der (^^) nächste Störenfried.
Brauch man sich über Gegenwind gar nicht zu wundern. Feminismus als solcher könnte sich mal in neue Vokabeln kleiden. Durch dauerbeleidigte Berufsempörte genießt der leider keine guten Ruf.

Will da jetzt auch gar nicht zu sehr draufrumreiten, wie es auch von ihr auch noch inszeniert wird.
Ätzt mich auf jedenfall an.
Und wenn man (ja 1! n) sich auch ihre anderen Beiträge mal reinzieht... Ständig versucht die da irgendwelche generell wünschenswerten Verhaltensweisen als Feminismusexklusiv zu etablieren. Und immer schön fein säuberlich jeden unerwünschten Kontext ausblendend.
lächerlich [...]
Mich stört es generell wie sehr sie im Video verallgemeinert. Wenn sie nur Geschlechter achtet, von denen es weißgott nicht viele gibt, wird sie immer Beispiele finden, wie ein Kerl einer Frau hift. Schlimmer noch hatte sie vorher ihre feste Meinung und sucht nur nach Beispielen, die ihre Meinung unterstützen.
Dabei geht sie nur auf Kontra, ohne ein paar postive Beispiele und somit mögliche Verbesserungsvorschläge zu nennen. Als Mann hört man bei dem Video nur wie ungerecht frau hier behandelt wird und wie gemein frau doch dort diskriminiert wird. Da ist es nicht überraschend, dass wir erstmal widersprechen und dagegenhalten.

Die Punkte, die sie im Video anspricht, sind verbesserungswürdig, wenn auch teils stark übertrieben und es stimmt, dass sich Storyautoren mal gerne mehr ins Zeug legen können. Aber sie kommt völlig engstirnig rüber und ist mir so unsymptisch, dass meiner erster Impuls es ist zu widersprechen.

Wir können uns auch schon auf die nächsten Videos von ihr freuen. Vielleicht spricht sie dann endlich mal ien paar positive Beispiele wie Farah aus Prince of Persia und Elayne aus Monkey Island an. Und dann geht die ganze Diskussion wieder aufs neue los! :Hüpf:
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muecke-the-lietz
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von muecke-the-lietz »

Fast Seite 80 und noch keine Annäherung.

Naja, das nennt man denn wohl gesellschaftlichen Diskur. Hier sind ja nun wirklich viele Meinungen aufeinander getroffen und konnten sich gegenseitig ihre Position verdeutlichen.

Mehr kann man von einer Spieleseite eigentlich doch nicht verlangen.

Ich bin der Meinung, dass man sich beim Thema Sexismus noch mehr auf die Praxis konzentrieren sollte. Denn auch Sarkeesian geht mir schon zu sehr in die Details. Das ist sicherlich auch ein wichtiger Aspekt, aber derzeit haben wir in vielen Ländern immer noch eine extreme Unterdrückung der Frau, massive Vorbehalte gegen Homosexuelle und viele Orte, in denen Vergewaltigungen von Frauen quasi keine Strafe nach sich ziehen, weil sie als Kavaliersdelikt gelten.

Und auch hier, im "hochentwickelten" Europa ist noch lange nicht alles Gold, was glänzt

Solche Videos machen einem da die ganze Disukssion nicht unbedingt leicht. Gerade, weil sie Extra Kampfschauplätze aufmachen und dabei den eigentlichen Kampf aus den Augen lassen. Videogames bieten ja generell eine große Angriffsfläche, jetzt haben sie halt auch noch den Ruf, sexistisch zu sein. Ich glaube daher auch, dass viele Gamer empfindlich reagieren, weil Games in den letzten Jahren schon zuviel Schmutz abbekommen haben.

Und viele der Punkte aus dem Video sind nur schwer von der Gegenseite nachvollziehbar und werden wahrscheinlich selbst von vielen weiblichen Gamern nicht verstanden und untersützt.
Meine Schwester (ich habe das Video mal rübergeschickt) und Freundin, beide große Zelda und Mario Fans, haben das Video (beide) nach ca. 8 Min. ausgemacht, sich darüber lustig gemacht und ein paar, sagen wir mal, blöde Sprüche dazu abgelassen. Das war alles, was sie dafür übrig hatten.

Und da wird es natürlich schwierig, solche Themen mit Leuten zu diskutieren, die grundsätzlich was gegen die feministische Bewegung haben.

Ich bleibe aber dabei: Das Video ist wichtig, weil es bestimmte Geschlechtervorstellungen in dieser Gesellschaft ganz wunderbar auf den Punkt bringt. Ein wichtiger Schritt für den Feminismus ist das Video (wie wahrscheinlich die ganze Videoreihe) nicht. Dazu ist das Thema am Ende einfach zu unbedeutend.
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mindfaQ
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von mindfaQ »

Da fragt man sich echt, wie manche ihre Position als Wissenschaftler behaupten können. Es ist ja eine Sache eine gewagte These aufzustellen, eine ganz andere aber wenn man nichtmal einräumt davon abzurücken, sollte man widersprechende experimentelle Erkenntnisse finden. Dann kann mans auch gleich lassen bzw. sollte sich in Gebiete zurückziehen, die generell ohne faktische Beweise auskommen, also sowas wie Religion oder Philosophie.
johndoe1527797
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von johndoe1527797 »

Oh man und ich wollten den Quatsch doch ignorieren!!

Wigggenz hat geschrieben:
Oldholo hat geschrieben:Feminist_innen
Bitte nicht! :!:

Also gut: Frag diese Gender-Leute einfach mal, ob es nicht richtig wäre Schrank_in zu sagen, weil warum soll der Schrank männlich sein? :lol: :lol: :lol: :lol:

Ich wünsche viel Erfolg beim aufs Glatteis führen. :wink:
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Oldholo
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Oldholo »

neo6238 hat geschrieben: Also gut: Frag diese Gender-Leute einfach mal, ob es nicht richtig wäre Schrank_in zu sagen, weil warum soll der Schrank männlich sein? :lol: :lol: :lol: :lol:
Weiß nicht, aber wenn ich ihn neben die Kommode stelle, ist der Unterschied eh nur marginal.
Geschlechtsspezifische Gegenstände (!) machen zwar irgendwie keinen Sinn, sind aber auch nicht weiter problematisch.
Vor Allem beim generischen Maskulinum ist das aber anders; nimm Dir mal 'ne Stunde und schau Dir das Video an, das ich oben verlinkt habe - Anatol Stefanowitsch erklärt das ausführlicher (und besser) als ich es könnte.
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De_Montferrat
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von De_Montferrat »

Oldholo hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben:
Oldholo hat geschrieben:Feminist_innen
Bitte nicht! :!:

Auch auf die Gefahr hin, wiederholt als ängstlicher Verteidiger irgend einer angeblichen Männerdomäne dargestellt zu werden:

Hört bitte auf mit dem "Gendern" von Wörtern, dann schon lieber die lange Form "Feministen und Feministinnen" oder meinetwegen auch "Feministinnen und Feministen". Das Gendern von Wörtern eine Untat an der Sprache, sowohl "Binnen-I" als auch die anderen Varianten mit Unterstrich etc.

Das ist schon vom Sprechen her bescheuert: wenn man das beim Aussprechen nicht komplett weiblich haben möchte muss man eh die lange Form benutzen.
Doch, doch, ich halte das für eine wunderbar rüpelhafte Methode zur massenhaften Verdeutlichung einer per se schon sexistischen Sprache, und der Vorteil am Unterstrich (und Sternchen) ist, dass es nebenbei noch alle nicht-binären Formen von Sexualität einbezieht. Beim Aussprechen mach' ich einfach eine kurze Sprechpause dort, wo der jeweilige Platzhalter ist. Es gibt ja nicht wirklich einen Grund dafür, es nicht zu tun, außer, dass es eben ungewohnt klingt. :wink:
Längerer (etwas nerdiger) Beitrag vom 29C3 dazu: Klick.
Das ist, mit Verlaub, einfach nur Schwachsinn. Ich bin mir bewusst, dass sich Sprache entwickelt und sich unsere Kultur, Vorstellungen und unsere Denkweise in ihr widerspiegeln, aber dieses zwanghafte Verallgemeinern bzw. der Wahn zur Geschlechtsneutralität hin, also immer unbedingt beide Geschlechter ansprechen zu müssen, ist eine Verzerrung und unnötige Floskel. Dass sich manche Frau angegriffen fühlt, wenn man eine Gruppe mit "Zuhörer", "Leser", etc. anspricht, halte ich für übertrieben und verdeutlicht mir nur mehr die Extreme und Prinzipienhaftigkeit dieses Geschlechterwahnsinns. Man muss nicht extra alle "nicht-binären Formen von Sexualität" auf besondere und herausragende Weise ansprechen, da dies in der Sprache bereits abgedeckt ist. Der allgemeine Plural für eine Gruppe wurzelt zwar im Maskulinum, aber hat sich doch trotzdem davon gelöst. Wo bitte ist also das Problem -wenn nicht aus Prinzipienreiterei-, dies zu akzeptieren und auf sich beruhen zu lassen?

Ich habe hier vieles mitgelesen und mir verkniffen, etwas dazu zu schreiben. Aber bei solch einem Kommentar musste ich doch etwas schreiben
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muecke-the-lietz
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von muecke-the-lietz »

De_Montferrat

Spaß an der Sache? :P

Nein, natürlich nicht.

Außerdem spricht man immer seine Leser und Leserinnen an, genauso wie man das Publikum mit "Meine Damen und Herren" begrüßt.

Das hat nichts mit Gendern von Sprache zu tun, sondern mit allgemeiner Höflichkeit. Nur hat sich halt in den letzten zehn Jahren so eine Faulheit in unsere Sprache eingeschlichen, dass man das mal gerne vergisst.
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Oldholo
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Oldholo »

De_Montferrat hat geschrieben: Das ist, mit Verlaub, einfach nur Schwachsinn. Ich bin mir bewusst, dass sich Sprache entwickelt und sich unsere Kultur, Vorstellungen und unsere Denkweise in ihr widerspiegeln, aber dieses zwanghafte Verallgemeinern bzw. der Wahn zur Geschlechtsneutralität hin, also immer unbedingt beide Geschlechter ansprechen zu müssen, ist eine Verzerrung und unnötige Floskel. Dass sich manche Frau angegriffen fühlt, wenn man eine Gruppe mit "Zuhörer", "Leser", etc. anspricht, halte ich für übertrieben und verdeutlicht mir nur mehr die Extreme und Prinzipienhaftigkeit dieses Geschlechterwahnsinns. Man muss nicht extra alle "nicht-binären Formen von Sexualität" auf besondere und herausragende Weise ansprechen, da dies in der Sprache bereits abgedeckt ist. Der allgemeine Plural für eine Gruppe wurzelt zwar im Maskulinum, aber hat sich doch trotzdem davon gelöst. Wo bitte ist also das Problem -wenn nicht aus Prinzipienreiterei-, dies zu akzeptieren und auf sich beruhen zu lassen?

Ich habe hier vieles mitgelesen und mir verkniffen, etwas dazu zu schreiben. Aber bei solch einem Kommentar musste ich doch etwas schreiben
Okay, Gedankenspiel: Stell Dir vor, Du seist eine Frau (ich unterstelle an dieser Stelle einfach mal, dass Du ein Mann bist - entschuldige, wenn ich falsch liege). Und sagen wir, Du bist..in einem Büro. Plötzlich die Durchsage vom Chef: "Alle Mitarbeiter kommen bitte mal unverzüglich zur Herrentoilette!". Gehst Du hin? Ein Mann weiß an dieser Stelle vollautomatisch, dass er angesprochen ist, denn egal, ob es nun generisches Maskulinum ist oder tatsächlich nur die Männer gemeint sind; Männer sind Teil der Gruppe. Und was ist Dir, einer Frau? Du musst zwangsläufig jedes Mal überlegen, ob Du nun gemeint bist oder nicht, Du kannst Dir das Ganze zwar oft aus dem Kontext erschließen (etwas, was Männer nicht tun müssen), aber eben auch nicht immer. Vielleicht ist die Toilette verstopft/verschmutzt und der Chef will die Männer dafür rügen, vielleicht geht es um etwas anderes "Männliches", schließlich ist der Raum normalerweise Männern vorbehalten. Vielleicht sind aber doch alle, auch Frauen, gemeint und es befindet sich vielleicht etwas in der Nähe des Klos, wofür alle Menschen benötigt werden.
Für Frauen ist so etwas einfach ätzend, und es ist diskriminierend, auch wenn es in unserer Sprache als völlig "normal" empfunden wird.
Ist Dir die vorübergehende "Anstrengung", Dich an eine Alternative zum generischen Maskulinum zu gewöhnen, Grund genug dafür, über 50% Deiner Mitmenschen kontinuierlich eine andere Bürde aufzubinden, die nebenbei auch noch gesamtgesellschaftliche Folgen in weitgehend unbekannter Höhe hat?
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De_Montferrat
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von De_Montferrat »

muecke-the-lietz hat geschrieben:Ich bin der Meinung, dass man sich beim Thema Sexismus noch mehr auf die Praxis konzentrieren sollte. Denn auch Sarkeesian geht mir schon zu sehr in die Details. Das ist sicherlich auch ein wichtiger Aspekt, aber derzeit haben wir in vielen Ländern immer noch eine extreme Unterdrückung der Frau, massive Vorbehalte gegen Homosexuelle und viele Orte, in denen Vergewaltigungen von Frauen quasi keine Strafe nach sich ziehen, weil sie als Kavaliersdelikt gelten.

Und auch hier, im "hochentwickelten" Europa ist noch lange nicht alles Gold, was glänzt
Du wirfst meiner Meinung nach zu viel in einen Topf. Natürlich sind Frauen keine rechtlosen Objekte, die im Besitz ihres Mannes verharren. Frauen dürfen nicht misshandelt, vergewaltigt oder anderen Anfeindungen, Rechts- oder Körperverletzungen ausgesetzt werden. Kurzum: Frauen sind Menschen. Wow, welch Erkenntnis. Aber, wenn wir über Feminismus in Deutschland reden, bewegen wir uns größtenteils auf einer anderen Stufe, wie ich den Eindruck habe. Ja, es gibt auch diese Probleme (Belästigungen, etc.) hier. Aber wenn ich z. B. an eure Diskussion darüber denke, welch schädlcihes Einwirken die konventionelle Farbgebung (ob die wirklich so konventionell ist, möchte ich in Frage stellen) bei Kleidung, Tapeten, etc. auf Kinder hat oder wie geschlechtsdiskriminierend Lego oder Videospiele sind, dann frage ich mich nur, ob unsere Gesellschaft nicht wichtigere Probleme hat. Vielleicht liegt es auch an meiner Wahrnehmung und Denkweise, dass gewisse Dinge, die bei Feministinnen so verschrien sind und beklagt werden, wie z. B. Lego einfach keine direkte Geschlechtszuordnung haben. Niemand verbietet einem Mädchen Lego zu spielen. Jeder kann damit Spaß haben. Ich sehe die Erweiterungen in Form von Lego Friends als nette Produkterweiterungen, die aufgrund des Vorkommens von weiblichen Figuren eben eher Mädchen anspricht. Deswegen fühlt sich doch auch kein Junge verunglimpft oder? Das gewisse Feministinnen da ebenso wieder auf die Barrikaden gehen, halte ich für verschwendete Zeit. Es gibt einfach Interessensunterschiede, die bedient werden. Daraus jedes Mal "den Kampf der Geschlechter" zu stilisieren, ist unnötig.

Aber es mag sein, dass ich jetzt bereits anfange, das zu machen, was ich dir vorwerfe: Zu viel zu vermengen. Ich unterscheide Feminismus für mich in Frauenrechte und diesen "Gender-Wahnsinn". Ersteres ist absolut notwendig und gerechtfertigt. Zweiteres ist es nicht, handelt es sich in dieser, meiner Kategorie, um solche nichtigen Diskussionen, wie sie die Dame in ihren Videos angeblich anstoßen will und tatsächlich nur Althergebrachtes in ihrem eigenen ideologisch gefärbten Gewand mit bereits feststehendem Ausgang vorträgt.

Es ist ein schwieriges Thema, zumal, wie ich finde, gerne außer Acht gelassen wird, dass auch Frauen gesellschaftliche Konventionen ausnutzen und die Rolle von Männern generell missachtet wird. Es wird scheinbar immer nur über "die bösen Männer" und "die armen, wehrlosen Frauen" gesprochen, wobei diese Darstellung doch wieder sexistisch ist, sind eben nicht alle Frauen wehr- und schutzlos.
Zuletzt geändert von De_Montferrat am 15.03.2013 12:08, insgesamt 1-mal geändert.
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De_Montferrat
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von De_Montferrat »

Oldholo hat geschrieben:
De_Montferrat hat geschrieben: Das ist, mit Verlaub, einfach nur Schwachsinn. Ich bin mir bewusst, dass sich Sprache entwickelt und sich unsere Kultur, Vorstellungen und unsere Denkweise in ihr widerspiegeln, aber dieses zwanghafte Verallgemeinern bzw. der Wahn zur Geschlechtsneutralität hin, also immer unbedingt beide Geschlechter ansprechen zu müssen, ist eine Verzerrung und unnötige Floskel. Dass sich manche Frau angegriffen fühlt, wenn man eine Gruppe mit "Zuhörer", "Leser", etc. anspricht, halte ich für übertrieben und verdeutlicht mir nur mehr die Extreme und Prinzipienhaftigkeit dieses Geschlechterwahnsinns. Man muss nicht extra alle "nicht-binären Formen von Sexualität" auf besondere und herausragende Weise ansprechen, da dies in der Sprache bereits abgedeckt ist. Der allgemeine Plural für eine Gruppe wurzelt zwar im Maskulinum, aber hat sich doch trotzdem davon gelöst. Wo bitte ist also das Problem -wenn nicht aus Prinzipienreiterei-, dies zu akzeptieren und auf sich beruhen zu lassen?

Ich habe hier vieles mitgelesen und mir verkniffen, etwas dazu zu schreiben. Aber bei solch einem Kommentar musste ich doch etwas schreiben
Okay, Gedankenspiel: Stell Dir vor, Du seist eine Frau (ich unterstelle an dieser Stelle einfach mal, dass Du ein Mann bist - entschuldige, wenn ich falsch liege). Und sagen wir, Du bist..in einem Büro. Plötzlich die Durchsage vom Chef: "Alle Mitarbeiter kommen bitte mal unverzüglich zur Herrentoilette!". Gehst Du hin? Ein Mann weiß an dieser Stelle vollautomatisch, dass er angesprochen ist, denn egal, ob es nun generisches Maskulinum ist oder tatsächlich nur die Männer gemeint sind; Männer sind Teil der Gruppe. Und was ist Dir, einer Frau? Du musst zwangsläufig jedes Mal überlegen, ob Du nun gemeint bist oder nicht, Du kannst Dir das Ganze zwar oft aus dem Kontext erschließen (etwas, was Männer nicht tun müssen), aber eben auch nicht immer. Vielleicht ist die Toilette verstopft/verschmutzt und der Chef will die Männer dafür rügen, vielleicht geht es um etwas anderes "Männliches", schließlich ist der Raum normalerweise Männern vorbehalten. Vielleicht sind aber doch alle, auch Frauen, gemeint und es befindet sich vielleicht etwas in der Nähe des Klos, wofür alle Menschen benötigt werden.
Für Frauen ist so etwas einfach ätzend, und es ist diskriminierend, auch wenn es in unserer Sprache als völlig "normal" empfunden wird.
Ist Dir die vorübergehende "Anstrengung", Dich an eine Alternative zum generischen Maskulinum zu gewöhnen, Grund genug dafür, über 50% Deiner Mitmenschen kontinuierlich eine andere Bürde aufzubinden, die nebenbei auch noch gesamtgesellschaftliche Folgen in weitgehend unbekannter Höhe hat?
Mh... Aber unsere Sprache besteht nicht nur aus dem generischen Maskulinum, sodass sich auch alternative Formulierungen wie "Herren" oder "männliche Mitarbeiter" finden ließen. Vielleicht kam es so rüber, dass ich generell gegen die Nennung beider Geschlechter wäre. Dem ist aber nicht so. Die ausgeschriebene Form "Leserinnen und Leser" halte ich für kein Problem, solange sie nicht inflationär gebraucht wird. Am Anfang eines Textes oder einer Rede, bei neuen Gedanken oder wenn man z. B. etwas hervorheben will, ist es völlig passend. Aber wenn ich mir öffentliche Reden, Mitteilungen oder gar Stellenauschreibungen (m/w) ansehe, wird es immer und immer wieder wiederholt. Dadurch wird der Text langegezogen, stockt, wirkt nicht mehr aus einem Guss und ist auch eine Zumutung für die Zuhörer. Wenn man eine öffentliche Mitteilung, z. B. einen Studentenbrief liest, springt einem immer dieses unnötige zusammengequetschte Kürzel entgegen, sodass ich bei solchen Querelen ohnehin nur Studenten lese, weil es sonst den Textfluss zerstört. Selbst Professoren finden das umständlich, nervtötend und überflüssig. Sogar weibliche Professoren.

Um auf deine Frage zu antworten: Es ist für mich keine Anstrengung, die alternative zum generischen Maskulinum zu verwenden, um auch Frauen anzusprechen. Solange es aber vorübergehend bleibt. "Die Öffentlichkeit" (ich meine Medien, besagte öffentliche Mitteilungen und Briefe, etc.) hat sich aber angewöhnt diese Formulierung im Zuge der politischen Korrektheit überzustrapazieren und ohne Sinn und Verstand überall drüberzubügeln, wo es passen könnte. Das nervt.

Selbiges gilt im Übrigen auch für die Streichung von Wörtern wie "Neger", "Mohr", etc. in Künderbüchern, die den Inhalt, die Zeit, den Kontext und die Sprache des Autors der politischen Überkorrektheit zuliebe verzerrt, nur damit sich gewisse Gruppen nicht beschweren. Völlig überflüssig, seine eigene Sprache zu beschneiden, wo immer Zeit, Kultur und Kontext eine Rolle spielen. Das erwähne ich nur, weil ich auch diese Diskussion -an der du, glaube ich, ebenfalls beteiligt und ein Befürworter warst- verfolgt habe.
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muecke-the-lietz
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von muecke-the-lietz »

De_Montferrat hat geschrieben:
muecke-the-lietz hat geschrieben:
[...]
Du wirfst meiner Meinung nach zu viel in einen Topf. Natürlich sind Frauen keine rechtlosen Objekte, die im Besitz ihres Mannes verharren. Frauen dürfen nicht misshandelt, vergewaltigt oder anderen Anfeindungen, Rechts- oder Körperverletzungen ausgesetzt werden. Kurzum: Frauen sind Menschen. Wow, welch Erkenntnis. Aber, wenn wir über Feminismus in Deutschland reden, bewegen wir uns größtenteils auf einer anderen Stufe, wie ich den Eindruck habe. Ja, es gibt auch diese Probleme (Belästigungen, etc.) hier. Aber wenn ich z. B. an eure Diskussion darüber denke, welch schädlcihes Einwirken die konventionelle Farbgebung (ob die wirklich so konventionell ist, möchte ich in Frage stellen) bei Kleidung, Tapeten, etc. auf Kinder hat oder wie geschlechtsdiskriminierend Lego oder Videospiele sind, dann frage ich mich nur, ob unsere Gesellschaft nicht wichtigere Probleme hat. Vielleicht liegt es auch an meiner Wahrnehmung und Denkweise, dass gewisse Dinge, die bei Feministinnen so verschrien sind und beklagt werden, wie z. B. Lego einfach keine direkte Geschlechtszuordnung haben. Niemand verbietet einem Mädchen Lego zu spielen. Jeder kann damit Spaß haben. Ich sehe die Erweiterungen in Form von Lego Friends als nette Produkterweiterungen, die aufgrund des Vorkommens von weiblichen Figuren eben eher Mädchen anspricht. Deswegen fühlt sich doch auch kein Junge verunglimpft oder? Das gewisse Feministinnen da ebenso wieder auf die Barrikaden gehen, halte ich für verschwendete Zeit. Es gibt einfach Interessensunterschiede, die bedient werden. Daraus jedes Mal "den Kampf der Geschlechter" zu stilisieren, ist unnötig.

Aber es mag sein, dass ich jetzt bereits anfange, dass zu machen, was ich dir vorwerfe: Zu viel zu vermengen. Ich unterscheide Feminismus für mich in Frauenrechte und diesen "Gender-Wahnsinn". Ersteres ist absolut notwendig und gerechtfertigt. Zweiteres ist es nicht, handelt es sich in dieser, meiner Kategorie, um solche nichtigen Diskussionen, wie sie die Dame in ihren Videos angeblich anstoßen will und tatsächlich nur Althergebrachtes in ihrem eigenen ideologisch gefärbten Gewand mit bereits feststehendem Ausgang vorträgt.

Es ist ein schwieriges Thema, zumal, wie ich finde, gerne außer Acht gelassen wird, dass auch Frauen gesellschaftliche Konventionen ausnutzen und die Rolle von Männern generell missachtet wird. Es wird scheinbar immer nur über "die bösen Männer" und "die armen, wehrlosen Frauen" gesprochen, wobei diese Darstellung doch wieder sexistisch ist, sind eben nicht alle Frauen wehr- und schutzlos.
Ja, es war ein bisschen viel in einen Topf geworfen, aber auch wenn du mir nicht glaubst - ich bin schon teilweise deiner Meinung.

Ich glaube zwar immer noch, dass wir bei unserer Kindererziehung wieder ein bisschen auf den Boden kommen sollten und nicht alle Mädel gleich mit Prinzessin Lillifee und alle Jungs mit Fußball und Wrestling zu schmeißen sollten, aber vieles wirkt auf gender-debatten-mäßg Uninformierte wahrscheinlich einfach nur absurd.
Und ich weiß nicht, ob das das Ziel des Feminismus wahr. Sich so weit vom Alltag zu entfernen, dass am Ende weder Frau noch Mann wissen, was jetzt richtig oder falsch ist. Es macht sich doch auch, unter uns, außerhalb von solchen Foren und in hitzigen Diskussionen, niemand rund um die Uhr um sowas Gedanken.

Ich verurteile Belästigung und Benachteiligung egal welcher Art, finde, dass Frauen auch kurze Röcke und weite Ausschnitte tragen können, ohne gleich begafft zu werden und blöde Sprüche abzufangen, ich bin für harte Strafen für Misshandlung und Vergewaltigung jeglicher Art und bin auch für eine allgemeine Gleichstellung von Mann und Frau in der Gesellschaft, samt der Überwindung veralteter und oftmals hinderlicher Geschlechterrollenverteilung.

Ich bin nicht für Hysterie der Hysterie wegen, finde Erbsenzählen affig und halte Genderdebatten an jeder Stelle unseres Alltages für überzogene Stammtischdiskussion, weil sowieso niemand ernsthaft was dazu beitragen kann, außer das ist so, das ist nicht so, ist doch aber gar nicht so schlimm, etc.

Bei der Kindererziehung bleibe ich allerdings standhaft. Was einige heutzutage ihren Kindern regelrecht antun, kann sich doch kein normaler Mensch mit angucken. Es gibt in Deutschland bereits die ersten Schönheitswettbewerbe für Kinder, Jungs werden heutzutage mit Regeln bombadiert, die es zu meiner Zeit nicht gab und grundgenerell findet in unserer Gesellschaft gerade eine Sexualisierung von Kindern statt, wie man sie sonst eigentlich nur aus Amerika kennt.
DAS hat nichts mit klassischen Interessenunterschieden zu tun, sondern ist ein Ausleben der Vorstellungen und Erfolgswünsche der Eltern über ihre Kinder.

Ich habe genug Mädchen in der Klasse die kein Lego haben DÜRFEN, weil die Eltern es ausdrücklich verboten haben, ebenso hat sich für eine Mädchenfußballmannschaft niemand so richtig begeistern können - von den Eltern. Und solche Denkweisen kritisiere ich scharf.
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muecke-the-lietz
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von muecke-the-lietz »

@De_Montferrat

Dass heutzutage rassistische Wörter aus Kindertexten entfernt werden, hat was mit politischer Erziehung zu tun.
Wie willst du denn deinem Kind bebringen, dass Neger ein schlechtes Wort ist, wenn es das in Kinderbüchern liest? Kinder verstehen solche komplexen Zusammenhänge oft nicht, von daher ist es absolut richtig, solche diskriminierenden Wörter auch aus Kindertexten zu entfernen. Bei Erwachsenenliteratur und Filmen ist man da ja weit weniger pingelig, einfach, weil man ab einem gewissen Alter die Fähigkeiten besitzt, eines vom anderen zu trennen.

Aber wieso sollte man Kindern schon von kleinauf solche Worte beibringen, um ihnen dann zu erklären, dass diese falsch sind? Dann lieber gar nicht beibringen, wenn sie größer sind, lernen sie solche Begriffe sowieso noch kennen. Da wird ja niemandem was weltbewegendes vorenthalten.
Randall Flagg
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Randall Flagg »

Oldholo hat geschrieben: Okay, Gedankenspiel: Stell Dir vor, Du seist eine Frau (ich unterstelle an dieser Stelle einfach mal, dass Du ein Mann bist - entschuldige, wenn ich falsch liege). Und sagen wir, Du bist..in einem Büro. Plötzlich die Durchsage vom Chef: "Alle Mitarbeiter kommen bitte mal unverzüglich zur Herrentoilette!". Gehst Du hin? Ein Mann weiß an dieser Stelle vollautomatisch, dass er angesprochen ist, denn egal, ob es nun generisches Maskulinum ist oder tatsächlich nur die Männer gemeint sind; Männer sind Teil der Gruppe. Und was ist Dir, einer Frau? Du musst zwangsläufig jedes Mal überlegen, ob Du nun gemeint bist oder nicht, Du kannst Dir das Ganze zwar oft aus dem Kontext erschließen (etwas, was Männer nicht tun müssen), aber eben auch nicht immer. Vielleicht ist die Toilette verstopft/verschmutzt und der Chef will die Männer dafür rügen, vielleicht geht es um etwas anderes "Männliches", schließlich ist der Raum normalerweise Männern vorbehalten. Vielleicht sind aber doch alle, auch Frauen, gemeint und es befindet sich vielleicht etwas in der Nähe des Klos, wofür alle Menschen benötigt werden.
Für Frauen ist so etwas einfach ätzend, und es ist diskriminierend, auch wenn es in unserer Sprache als völlig "normal" empfunden wird.
Ist Dir die vorübergehende "Anstrengung", Dich an eine Alternative zum generischen Maskulinum zu gewöhnen, Grund genug dafür, über 50% Deiner Mitmenschen kontinuierlich eine andere Bürde aufzubinden, die nebenbei auch noch gesamtgesellschaftliche Folgen in weitgehend unbekannter Höhe hat?
Falls nur ein bestimmtes Geschlecht angesprochen ist, sagt man "Alle männlichen Mitarbeiter kommen bitte mal unverzüglich zur Herrentoilette". Die deutsche Sprache bietet nicht umsonst solch schöne Adjektive wie männlich und weiblich.
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De_Montferrat
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von De_Montferrat »

muecke-the-lietz hat geschrieben:Bei der Kindererziehung bleibe ich allerdings standhaft. Was einige heutzutage ihren Kindern regelrecht antun, kann sich doch kein normaler Mensch mit angucken. Es gibt in Deutschland bereits die ersten Schönheitswettbewerbe für Kinder, Jungs werden heutzutage mit Regeln bombadiert, die es zu meiner Zeit nicht gab und grundgenerell findet in unserer Gesellschaft gerade eine Sexualisierung von Kindern statt, wie man sie sonst eigentlich nur aus Amerika kennt.
DAS hat nichts mit klassischen Interessenunterschieden zu tun, sondern ist ein Ausleben der Vorstellungen und Erfolgswünsche der Eltern über ihre Kinder.

Ich habe genug Mädchen in der Klasse die kein Lego haben DÜRFEN, weil die Eltern es ausdrücklich verboten haben, ebenso hat sich für eine Mädchenfußballmannschaft niemand so richtig begeistern können - von den Eltern. Und solche Denkweisen kritisiere ich scharf.
Gut, dann habe ich dich falsch eingeschätzt. Ich ging bei vielen deiner Posts aus, dass du voll in deinem Element bist und selber ins Extreme schwingst. Dann sind wir generell einer Meinung. Auch bei deinem letzten Absatz stimme ich dir zu, wobei ich finde, dass man soetwas gesondert von der "Geschlechter"-Debatte wie Sexismus, etc. betrachten muss, vor allem bei der Wichtigkeit des Themas "Kinder". Deine beschriebenen Erfahrungen gehören natürlich nicht zu der Kategorie "Überflüssig", da ja (elementare) Interessen der Kinder, die dieses (vielleicht) sogar selbst äußern, verletzt werden. Auch übertriebene Schönheitsideale (man muss ja eigentlich schon fast krankhaft sagen) sind zu verurteilen. Mir ging es bei meinem Punkt eher darum, dass in der Geschlechterdebatte versucht wird anderen etwas vorzuschreiben, wie sie sich doch von ihren "alten", "archaischen" Vorstellungen zu verabschieden haben und was als verachtenswert oder böse zu gelten hat (z. B. die Mariospiele aufgrund ihrer Held-rettet-Prinzessin-Geschichte). Mir geht es hierbei nicht um deine Beispiele, sondern Und das ist ebenso anzuprangern. Meinetwegen soll der Sohn/ die Tochter des Nachbarn in rosa/ blau herumlaufen. Meine Späßchen darf ich trotzdem machen. Das diente jetzt nur als Beispiel.

Um nochmal auf diese Videoreihe zurückzukommen: Was ist das Problem daran, dass Mario die Prinzessin rettet? Es ist ein Spiel, bei dem ich mir keine Gedanken mache, ob die Frau nun ein Opfer der männlichen Dominanz, Fantasie oder was auch immer da für abstruse Dinge kritisiert werden.
Zuletzt geändert von De_Montferrat am 15.03.2013 12:53, insgesamt 1-mal geändert.