Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

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Wigggenz
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Wigggenz »

muecke-the-lietz hat geschrieben:Sie erwähnt ja, dass Zelda durchaus in einigen Beispielen die Möglichkeit bekommt zu handeln, das letzte Wort hat aber immer Link.
Nö. Gerade TP zeigt es: Link wäre nichts ohne Zelda (und erst recht nicht Midna, die gegen Ende die mächtigste Figur des Spiels ist) - eine Szene in der Mitte des Spiels zeigt das wie keine Andere (als Zelda Midna rettet- nicht Link. Link ist gerade in der ersten Hälfte kaum mehr als ein Werkzeug. Dass er den letzten Schwertstoß setzen darf, hat keine Auswirkungen auf das Gesamtbild.

Und außerdem vergisst man Ilya vollkommen, die zwar ursprünglich entführt wird, aber sich vollkommen eigenständig befreit und dafür einem männlichen Charakter (dem Zora-Prinzen, der wiederum völlig hilflos ist) das Leben rettet.

Natürlich brauchen Zelda&Midna Link, allerdings in keinem Maße mehr, als er auch sie braucht. Was ist daran auszusetzen?
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muecke-the-lietz
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von muecke-the-lietz »

Wigggenz hat geschrieben:
muecke-the-lietz hat geschrieben:Sie erwähnt ja, dass Zelda durchaus in einigen Beispielen die Möglichkeit bekommt zu handeln, das letzte Wort hat aber immer Link.
Nö. Gerade TP zeigt es: Link wäre nichts ohne Zelda (und erst recht nicht Midna, die gegen Ende die mächtigste Figur des Spiels ist) - eine Szene in der Mitte des Spiels zeigt das wie keine Andere (als Zelda Midna rettet- nicht Link. Link ist gerade in der ersten Hälfte kaum mehr als ein Werkzeug. Dass er den letzten Schwertstoß setzen darf, hat keine Auswirkungen auf das Gesamtbild.

Und außerdem vergisst man Ilya vollkommen, die zwar ursprünglich entführt wird, aber sich vollkommen eigenständig befreit und dafür einem männlichen Charakter (dem Zora-Prinzen, der wiederum völlig hilflos ist) das Leben rettet.

Natürlich brauchen Zelda&Midna Link, allerdings in keinem Maße mehr, als er auch sie braucht. Was ist daran auszusetzen?
Also langsam fehlen mir echt die Worte: Das ist doch scheiß egal.

Ja, es bewegt sich, ändert doch aber nichts am Thema. Warum machst du denn so dicht?

Auch Zelda entwickelt sich weiter und auch schon in Wind Waker und Ocarina of Time kann man nicht ohne die Hilfe Zeldas gewinnen. Und in Majoras Mask rettet man nicht mal ein Mädchen.

Das ist aber doch wurscht: Es geht hier immer noch um das Jungrfrau in Nöten Prinzip, warum ausgerechnet dieses in einer bestimmten Phase der Games immer wieder durchgekaut wurde und wo das Problem darin liegt. Fertig.
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(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von (x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt »

Das wäre mir alles nie bewusst aufgefallen, aber stimmt. Die Gesellschaft sollte anfangen einfach nicht mehr von Geschlecht zu geschlecht zu vergleichen. Es wird immer wiederverwertete Klisches geben, aber alles in allem ist das ein Gefüge das ziemlich im Gleichgewicht ist. Jedes Universum hat seine eigenen Regeln, völlig unabhängig vom anderen.
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3nfant 7errible
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von 3nfant 7errible »

muecke-the-lietz hat geschrieben:
brent hat geschrieben:
Oldholo hat geschrieben: Hat er aber nicht.
Sagt welche Seite der Medaille?
Hallo?

Die ersten 10 Seiten des Threads, wo dieses Thema tausendmal durchgekaut wurde.

Können wir jetzt eigentlich endlich mal mit diesem Schund abschließen und über den Inhalt und die Konsequenzen des Videos reden?
muecke-the-lietz hat geschrieben:
Scipione, was willst du eigentlich? Was ist deine Meinung? Klär uns bitte auf, aber müll doch den Thread nicht noch weiter mit Kinkerlitzchen zu!

Du möchtest doch bestimmt was interessantes mitteilen. Die Dame und ihre Finanzierung haben wir allerdings schon am Anfang des Forums behandelt... und wir haben auch festgestellt, dass sie keine 160.000 $ braucht, um solche Videos zu drehen.

Aber jetzt kläre uns bitte über deine Meinung zum Inhalt auf!





Du machst es dir ziemlich einfach. Du behauptest einfach hier sei schon irgendwas durchgekaut geworden und man sei zu einem "eindeutigen Ergebnis" gekommen bei dem deine Position natürlich schon längst "bewiesen" wurde. Ist doch überhaupt nicht wahr.
Darüberhinaus beziehe ich mich gar nicht auf die 160.000$, sondern nur auf das Betteln um die 6000$.

Meine Ansichten, die in etwa den von anderen gleicht, wurden schon dargelegt, und als jemand, der natürlich alle Seiten und jeden Beitrag sorgfältig gelesen hat, sollte dir eigentlich aufgefallen sein, dass davon bisher nichts widerlegt wurde. Wenn es eng wird, kommen nur die haltlosen Anschuldigungen; man hätte das Video gar nicht gesehen und dergleichen, sind da noch die harmloseren.


Irgendjemand hatte hier einen link zum Thema rosa oder blau gepostet. So weit, so gut. Aber hast du dir mal den ganzen Artikel angeschaut?

http://www.sueddeutsche.de/leben/sz-kin ... .1104307-5

Echt jetzt?
Vielleicht sollte man auch im Profi-Sport keine Männer und Frauen mehr trennen, immerhin trainieren die Frauen dort genauso hart wie die Männer. Es gibt keine Entschuldigung mehr.
Leichtathletik, Fussball, Boxen....... autsch

Das ist nur exemplarisch für die ganze Diskussion. Da wird sich irgendwas rausgepickt und konstruiert, um damit auf hanebüchene Weise zu zeigen, es sei ja alles nur auf die Gesellschaft, die Kultur, blabla zurückzuführen.
Das mag im Falle von der rosa/blau Geschichte so sein (was übrigens total schlimm ist, nicht wahr? Ist ja nicht so als hätten Kinder und Jugendliche nicht schon genug mit Orientierungslosigkeit zu kämpfen), aber wenn man dann eben weiter schaut (in diesem Fall war es nur ein Klick), sieht man, dass es tatsächlich Unterschiede gibt. Und dieser offensichtliche Unterschied der körperl. Stärke zB ist in der Folge mit Sicherheit ausschlaggebender für einen Spieldesigner, wieso er sich für einen männlichen und nicht weiblichen Kämpfer entscheidet.
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Oldholo
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Oldholo »

)FireEmblem(Awakening hat geschrieben:Das wäre mir alles nie bewusst aufgefallen, aber stimmt. Die Gesellschaft sollte anfangen einfach nicht mehr von Geschlecht zu geschlecht zu vergleichen.
Leicht OT, hat aber trotzdem damit zu tun: The Hawkeye Initiative, mit einem unglaublich simplen, aber dennoch (wie ich finde) überaus entlarvenden Konzept: Man nehme ein Panel oder Coverbild eines Comics (a.k.a. einer Visual Novel), in welchem eine Frau dargestellt ist, und ersetze sie mit Marvels Haweye in gleicher Pose und ähnlichem Outfit. Find' ich wunderbar. :D
johndoe1527797
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von johndoe1527797 »

Scipione hat geschrieben: Darüberhinaus beziehe ich mich gar nicht auf die 160.000$, sondern nur auf das Betteln um die 6000$.
In den älteren Videos sagt sie immer hinterher, bitte geht auf ff.com/Donate!!!

Ihr geht es doch von vorne bis hinten nur ums Geld verdienen. Wenn es darum ginge ihre Meinung zu verbreiten oder darzulegen, hätte sie es ja auf jeden Fall auch umsonst gemacht, als Herzensangelegenheit.

So scheint es eher ne Aktion zu sein die "White Knights" zu melken. :lol:
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3nfant 7errible
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von 3nfant 7errible »

neo6238 hat geschrieben:
Scipione hat geschrieben: Darüberhinaus beziehe ich mich gar nicht auf die 160.000$, sondern nur auf das Betteln um die 6000$.
In den älteren Videos sagt sie immer hinterher, bitte geht auf ff.com/Donate!!!

Ihr geht es doch von vorne bis hinten nur ums Geld verdienen. Wenn es darum ginge ihre Meinung zu verbreiten oder darzulegen, hätte sie es ja auf jeden Fall auch umsonst gemacht, als Herzensangelegenheit.

So scheint es eher ne Aktion zu sein die "White Knights" zu melken. :lol:

naja ich glaub schon, dass es eine Herzensangelenheit war, zumindest anfangs. Erklärt aber immernoch nicht, wieso etliche Teenager ihre vlogs raushauen können, nur nicht die Anita in Nöten.
johndoe1527797
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von johndoe1527797 »

VitaminDark hat geschrieben: Alles dient bei der Madame nur dem Zweck, ein vermeintliches Problem heraufzubeschwören, welches schlicht in dieser Form nicht existent ist. Dabei erwähnt sie zum einen nicht, dass die Spiele für eine bestimmte Zielgruppe konzipiert wurden und lässt zum anderen völlig außer Acht, dass es genügend Games gibt, welche rund um einen starken weiblichen Charakter aufgebaut sind. Das alles kommt so erzwungen rüber....
Du gehst doch nicht wirklich davon aus, dass sie sowas gut findet? Bei Tomb Raider, Street Fighter oder Bayonetta werden starke Frauen zu Sex-Objekten, weil sie sehen ja gut aus!
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mr archer
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von mr archer »

neo6238 hat geschrieben: In den älteren Videos sagt sie immer hinterher, bitte geht auf ff.com/Donate!!!

Ihr geht es doch von vorne bis hinten nur ums Geld verdienen. Wenn es darum ginge ihre Meinung zu verbreiten oder darzulegen, hätte sie es ja auf jeden Fall auch umsonst gemacht, als Herzensangelegenheit.

So scheint es eher ne Aktion zu sein die "White Knights" zu melken. :lol:
Dazu wäre nun wiederum einmal der Blick in dieses Video aufschlussreich, das ich hier im Laufe des Tages schon einmal verlinkt habe:

https://www.youtube.com/watch?v=GZAxwsg9J9Q

Was soll bitte schlecht daran sein, Geld verdienen zu wollen? Gesellschaftskritik hat gefälligst in Selbstausbeutung neben der "normalen" Berufsarbeit zu erfolgen, oder was? Zumal hier bereits verschiedentlich darauf hingewiesen wurde, dass 6.000,- $ für knapp eine Stunde professionell editiertes Material, einschließlich Recherche, Schreiben und Einsprechen der Texte usw. mit "melken", ja selbst "Geld verdienen" nun herzlich wenig zu tun hat.

Das Video ist aber aus einem anderen Grund interessant: sie macht deutlich, dass der große Unterstützerschwung einsetzte, nachdem die massiven Trollattacken begannen. Erst ab diesem Zeitpunkt gingen bei Kickstarter die Zahlen durch die Decke. Meine Güte, selbst Dice hat ihr in einem Statement daraufhin seine Unterstützung versichert und ihr für einen Vortrag im Studio gedankt.
Der Pöbel hat also letztlich durch sein irrationales Verhalten für die Höhe der eingeworbenen Spendensumme gesorgt, die er ihr dann hinterher zum Vorwurf machte und macht.

Das nenne ich mal Dialektik.
johndoe1527797
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von johndoe1527797 »

mr archer hat geschrieben:sie macht deutlich, dass der große Unterstützerschwung einsetzte, nachdem die massiven Trollattacken begannen. Erst ab diesem Zeitpunkt gingen bei Kickstarter die Zahlen durch die Decke. Meine Güte, selbst Dice hat ihr in einem Statement daraufhin seine Unterstützung versichert und ihr für einen Vortrag im Studio gedankt.
Der Pöbel hat also letztlich durch sein irrationales Verhalten für die Höhe der eingeworbenen Spendensumme gesorgt, die er ihr dann hinterher zum Vorwurf machte und macht.

Das nenne ich mal Dialektik.
Sag ich doch schon die ganze Zeit! Sie hat die Trolle clever genutzt. Da sind Kommentare okay, nachdem sie Geld hat soll bitteschön nur noch passiv konsumiert werden.

Sie ist halt sehr clever an die Sache heran gegangen. Das ganze ist ja nicht umsonst sehr einseitig und auf Provokation ausgelegt.
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Hier ja auch!!! Und jeder Kritiker und jeder Verteidiger steigert die Aufmerksamkeit weiter!!!
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Oldholo
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Oldholo »

neo6238 hat geschrieben: Sag ich doch schon die ganze Zeit! Sie hat die Trolle clever genutzt. Da sind Kommentare okay, nachdem sie Geld hat soll bitteschön nur noch passiv konsumiert werden.
Herrgottnochmal, können wir das Thema Geld dann mal langsam abhaken?
Hat sich jemand von euch am Kickstarter-Projekt beteiligt und fühlt sich nun um sein Geld geprellt?
Hat Sarkeesian jemals etwas Anderes versprochen als das, was sie bisher veröffentlicht hat?
Hat irgendjemand von euch schon alle 12 Videos gesehen und kann beurteilen, inwieweit sie das gepledgte Geld nun "angemessen" investiert hat oder nicht?
Nein? Schön, dann sind wir uns ja einig.
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von johndoe1527797 »

Sag ich ja gar nicht.

Für die zustande gekommene Summe kann sie nix. Aber hier wird sie von manchen als Mutter Theresa für die Frauen-Rechte dargestellt. Natürlich verfolgt sie kommerzielle Interessen. Ist ja auch nicht schlimm, kommt ja auch offensichtlich gut an.
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3nfant 7errible
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von 3nfant 7errible »

Oldholo hat geschrieben: Herrgottnochmal, können wir das Thema Geld dann mal langsam abhaken?

Nee, wieso? Nur weil es deiner Position nicht zuträglich ist? Dann solltest du sie vielleicht nochmal überprüfen, wenn sie schon anfängt zu bröckeln.
Was soll bitte schlecht daran sein, Geld verdienen zu wollen? Gesellschaftskritik hat gefälligst in Selbstausbeutung neben der "normalen" Berufsarbeit zu erfolgen, oder was? Zumal hier bereits verschiedentlich darauf hingewiesen wurde, dass 6.000,- $ für knapp eine Stunde professionell editiertes Material, einschließlich Recherche, Schreiben und Einsprechen der Texte usw. mit "melken", ja selbst "Geld verdienen" nun herzlich wenig zu tun hat.

War es sowas was Muecke-the-Lietz meinte als er sagte "Die Dame und ihre Finanzierung haben wir allerdings schon am Anfang des Forums behandelt" ?
Wenn ja, dann ist es kein Wunder, dass der Punkt noch nicht abgeschlossen ist. Ist ja nichtmal ansatzweise ne Antwort, wieso es soviele andere hinbekommen, nur nicht die Anita in Nöten.


Irgendwo hatte jemand geschrieben, er möchte nicht mehr mit Wigggenz weiter diskutieren, weil er sich aus seinen bisherigen Beiträgen schon ein Bild gezimmert hat.
Da ist es nur fair, wenn wir uns auch ein Gesamtbild von Frau Sarkeesian machen, das sich aus ihren Worten und Taten ergibt. Einfach um das ganze besser einordnen zu können und es ist darüberhinaus absolut on-topic. Hier stand eine junge Frau vor einer Aufgabe, und sie hatte verschiedene Möglichkeiten sie zu bewältigen. Sie entschied sich für die klassische....

Bild

...... BITTE HELFT MIR -Variante.

Tut mir leid, wenn es dir nicht gefällt, aber sie prangert das Konzept der Damsel in Distress an, liefert dabei aber selbst das beste Beispiel und gibt dem Bild damit einmal mehr etwas mehr Berechtigung.
Das Ding allein zu stemmen, oder zumindest privat zu handlen ohne die Öffentlichkeit zu behelligen - DAS wäre mal ein Statement gewesen.

zu Helfen find ich übrigens ziemlich cool. schön, dass es das auch in Videospielen gibt :Häschen:
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TheLaughingMan
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von TheLaughingMan »

Gilt das eigentlich für jeden, der per Kickstarter Gelder für sein Wunschprojekt sammelt? Alles nur Schmarotzer und Zivilversager? Auch die Filmemacher, Gamedesigner und sonstigen Kreativen? Oder ist es Voraussetzung das man sich bedrohen und aufs primitivste beschimpfen lassen muss damit man das Geld "rechtmäßig" erhalten hat? Oder darf man mit besagtem Projekt nur eine bestimmte Thematik verfolgen?
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mr archer
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von mr archer »

TheLaughingMan hat geschrieben: Oder darf man mit besagtem Projekt nur eine bestimmte Thematik verfolgen?
Dieses. Wenn Sarkeesian für eine Modelinie für zeigefreudige Cosplay-Spielerinnen gekickstartert hätte, wäre alles prima und sie hätte sich dumm und dämlich damit verdienen dürfen und alles wäre super und man würde sich hier Screenshots austauschen und wäre einmal mehr seines Lebens froh. Stattdessen hat sich diese Schlange aber von ein paar Unterstützern eine Videoreihe finanzieren lassen, die aus feministischer Perspektive (und bisher dabei noch sehr zahm) am Hobby rumkrittelt. Und da hört sich ja dann wohl alles auf.