Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

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greenelve
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von greenelve »

Deuterium hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben:
Und das Bewertungssystem von Youtube ist gut. Vorher hat jeder entweder 1 oder 5 Sterne gegeben. Jetzt ist es das ehrlichste System was es gibt: entweder etwas gefällt einem, oder etwas gefällt einem nicht. Da ist nichts beleidigendes dran zu finden. Das zu deaktivieren, ist noch um einiges ärmer, als nur Kommentare zu deaktivieren.
Das System ist nicht ehrlich, sondern einfach billig und schlicht total undifferenziert.
Schulnoten 1-6 braucht auch niemand. Gut-Schlecht reicht völlig aus um die Qualität eines Schülers wiederzugeben. :boxen:
Abe81
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Abe81 »

Wigggenz hat geschrieben:
Abe81 hat geschrieben:Ich verstehe wirklich nicht, was daran das Problem sein soll, die Kommentarfunktion zu deaktivieren. Das soll doch bitte mal jemand erläutern. Bitte auch anhand der schon vorhandenen Gegenargumente:
Ich habe den Text gelesen, konnte aber kein schlagendes Argument dafür finden, Kommentare zu deaktivieren.

Natürlich würden 90% (der Leute mit anderer Meinung) trollen, aber die 10%, die nicht trollen, sondern fundierte Kritik üben möchten, werden auch pauschal zum Schweigen gebracht.
Ja, genau, sogar so irrelevant, daß das nicht mal mehr widerlegt werden muss. Die reine Erwähnung der Irrelevanz reicht schon als Widerlegung. Sauberer Argumentationsstil.

Du würdest also behaupten, man müsse Vergewaltigungsdrohungen und Beschimpfungen, die einen klaren geschlechtskonnotierten und antisemitischen Charakter haben ("Judenfotze"), ertragen, um den anderen 10% eine Diskussion zu ermöglichen, die sie überall anders auch führen können (z.B. hier oder selbst ein Video drehen)? Das ist ganz schön unverschämt, der Produzentin des Videos abzuverlangen, sich da durchzuarbeiten...

Mit dir ist wirklich keine Diskussion möglich, man stößt nur auf Abwehr und Ignoranz.
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mr archer
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von mr archer »

brent hat geschrieben:
mr archer hat geschrieben:
brent hat geschrieben: Nenne mir mehr als eine Handvoll anspruchsvoller Spiele. Das Verhältnis ist überall so scheiße, man kriegt nur was die blöde Masse will, und die wollen leichte Kost. Typen mit Muskeln und Schnecken mit Hupen.
Das meinst Du tatsächlich ernst, oder? Dir fällt gerade mal eine handvoll anspruchsvoller Spiele ein? Aus mehr als dreißig Jahren Genregeschichte?

Das ist arm. Du tust mir leid.
Spiel dein kleines Spiel ruhig weiter, deine Definition von Anspruch ist wohl eine andere.
Na, dann erleuchte mich doch bitte mal mit Deiner. Oder stört Dich das jetzt gerade zu sehr dabei, hier weiter komplett haltlose persönliche Meinungen von Dir als Tatsachen in den Thread zu stellen?
Abe81
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Abe81 »

JesusOfCool hat geschrieben:
Abe81 hat geschrieben:für die Begriffsstutzigen: "Frau" ist hier die Beleidigung, nichtmal die Person, die beleidigt wird; das ist der effimisierte Mann Justin Bieber.
also ich bin ja grundprinzipiell auf deiner seite, aber DAS funktioniert auch in die andere richtung. ;)
Kehrseite derselben Medaille: Alles, was nicht ins feminine Schema passt, wird in andere Kategorien überführt: Mannsweib etc...
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Wigggenz
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Wigggenz »

mr archer hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben:
Natürlich würden 90% (der Leute mit anderer Meinung) trollen, aber die 10%, die nicht trollen, sondern fundierte Kritik üben möchten, werden auch pauschal zum Schweigen gebracht.
Bei diesem Thema und den hohen Wellen, die es schlägt, würde ich maximal von 5% brauchbaren Posts ausgehen. Die Kommentarfunktion wäre mit tausenden Hass-, Troll- und Schimpfeinzeilern überflutet. Dazwischen nach den wenigen Zeugnissen menschlicher Intelligenz zu suchen, wäre eine mit Waterbording vergleichbare Erfahrung. Selbst für Geld würden das nur wenige Leute machen.
Nochmal: es geht um das Prinzip, diese Leute, seien es auch nur 5% einfach zum Schweigen zu bringen.

Es kriegt fast jede Person, die eine kontroverse Position in irgend einem Bereich des Lebens vertritt, Drohungen, mal in kleinerem, mal in sogar noch größerem Ausmaße. Auf YT-Beleidigungen geben vernünftige Menschen nichts, denn sie wissen vom Hinschauen direkt, dass derjenige, der solche Drohungen oder Beleidigungen postet, ein absoluter Idiot in der Sache ist und sein Wort deshalb nichts wert ist.

Um konsequent zu sein, müsste Sarkeesian zeigen, dass sie sich von solchen Idioten eben nicht einschüchtern oder sonst wie beeinträchtigen lässt.
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brent
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von brent »

mr archer hat geschrieben: Na, dann erleuchte mich doch bitte mal mit Deiner. Oder stört Dich das jetzt gerade zu sehr dabei, hier weiter komplett haltlose persönliche Meinungen von Dir als Tatsachen in den Thread zu stellen?
mr archer hat geschrieben:
Das meinst Du tatsächlich ernst, oder? Dir fällt gerade mal eine handvoll anspruchsvoller Spiele ein? Aus mehr als dreißig Jahren Genregeschichte?

Das ist arm. Du tust mir leid.
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Provo
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Provo »

Oh Gott, eine Frau wagt es Dinge die wirklich abfucken, zu kritisieren und Videospieler auf der ganzen Welt rasten aus.
Sexismus ist nicht nur ein Problem wenn es bei irgendwelchen Politikern erkannt wird, Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem.
Viel zu viele Videospiele transportieren Rollenbilder aus der Steinzeit und das sich mal jemand die Mühe macht das in nem schönen Video aufzubereiten finde ich gut.
Abe81
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Abe81 »

Wigggenz hat geschrieben:
Nochmal: es geht um das Prinzip, diese Leute, seien es auch nur 5% einfach zum Schweigen zu bringen.

Um konsequent zu sein, müsste Sarkeesian zeigen, dass sie sich von solchen Idioten eben nicht einschüchtern oder sonst wie beeinträchtigen lässt.
Die 5% müssen nicht schweigen, das ist ein Scheinargument (siehe oben: andere Publikationsmöglichkeiten en masse).

Prinzipien und Konsequenz sind eine nützliche Zuflucht. Welche Prinzip wird hier denn verteidigt? Und warum forderst du Konsequenz ein? Das Video als solches zu publizieren ist doch schon sehr konsequent, sich für eine bestimmte Position zu exponieren (mit Namen und kompletter Darstellung der Person, also alles andere als anonym). Und wenn man dann von sich sagen würde: Ich drehe gerne das Video, setze mich aber nur ungernen diesen Schmähungen aus, ist das inkonsequent und disqualifiiert deswegen das Video? Oh boy!
Zuletzt geändert von Abe81 am 10.03.2013 22:20, insgesamt 2-mal geändert.
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ThePanicBroadcast
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von ThePanicBroadcast »

Provo hat geschrieben:Oh Gott, eine Frau wagt es Dinge die wirklich abfucken, zu kritisieren und Videospieler auf der ganzen Welt rasten aus.
Sexismus ist nicht nur ein Problem wenn es bei irgendwelchen Politikern erkannt wird, Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem.
Viel zu viele Videospiele transportieren Rollenbilder aus der Steinzeit und das sich mal jemand die Mühe macht das in nem schönen Video aufzubereiten finde ich gut.
Wieso krieg ich davon nur nie etwas mit :?:
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mr archer
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von mr archer »

Wigggenz hat geschrieben: Auf YT-Beleidigungen geben vernünftige Menschen nichts, denn sie wissen vom Hinschauen direkt, dass derjenige, der solche Drohungen oder Beleidigungen postet, ein absoluter Idiot in der Sache ist und sein Wort deshalb nichts wert ist.
Prinzipiell richtig. Nur ab einer bestimmten Menge von anwesenden Idioten ergibt sich zwischen den wenigen verbliebenen Nicht-Idioten keine Möglichkeit zur Kommunikation mehr. Weil sie sich schlicht nicht finden. Deswegen geht man dazu dann in Bereiche des Netzes, wo diese möglich ist.
Abe81
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Abe81 »

ThePanicBroadcast hat geschrieben:
Provo hat geschrieben:Oh Gott, eine Frau wagt es Dinge die wirklich abfucken, zu kritisieren und Videospieler auf der ganzen Welt rasten aus.
Sexismus ist nicht nur ein Problem wenn es bei irgendwelchen Politikern erkannt wird, Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem.
Viel zu viele Videospiele transportieren Rollenbilder aus der Steinzeit und das sich mal jemand die Mühe macht das in nem schönen Video aufzubereiten finde ich gut.
Wieso krieg ich davon nur nie etwas mit :?:
Das musst du nicht uns fragen, sondern einen Therapeuten deiner Wahl. Gerne erkläre auch ich es dir, wenn du uns ein bisschen mehr von dir offenbarst.
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Wigggenz
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Wigggenz »

Abe81 hat geschrieben:Mit dir ist wirklich keine Diskussion möglich, man stößt nur auf Abwehr und Ignoranz.
Mit mir ist keine Diskussion möglich?

Wer drängt denn hier Leute in die rechtskonservative antifeministische Ecke und unterstellt bei anderer Meinung direkt Ressentiments?

Wie oft muss ich noch sagen, dass ich für Gleichberechtigung bin, und dass es mir verdammt noch mal egal ist, ob jetzt eine Frau oder ein Mann an der Spitze eines Unternehmens (oder einer Uni oder sonstwas) ist, solange sie/er den jeweiligen Job kompetent ausführt, dass ich es unverschämt finde, einer Frau weniger Lohn für dieselbe Arbeit zu zahlen, dass ich es bescheuert finde, dass Studentenverbindungen keine Frauen aufnehmen, dass mir der von der Popkultur angefeuerte Schönheitswahn auf den Sack geht etc.?

Bei jeglicher Art von Gegenargumentation wird man in die antifeministische konservative Ecke gestellt. Und dagegen wehre ich mir nun einmal.
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brent
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von brent »

Abe81 hat geschrieben:
Die 5% müssen nicht schweigen, das ist ein Scheinargument (siehe oben: andere Publikationsmöglichkeiten en masse).

Prinzipien und Konsequenz sind eine nützliche Zuflucht. Welche Prinzip wird hier denn verteidigt? Und warum forderst du Konsequenz ein? Das Video als solches zu publizieren ist doch schon sehr konsequent, sich für eine bestimmte Position zu exponieren (mit Namen und kompletter Darstellung der Person, also alles andere als anonym). Und wenn man dann von sich sagen würde: Ich drehe gerne das Video, setze mich aber nur ungernen diesen Schmähungen aus, ist das inkonsequent und disqualifiiert deswegen das Video? Oh boy!
Die "stark und unabhängig"-Tour zu fahren, Investitionen einzutreiben und dann nicht mal den Investoren eine Plattform zu bieten, eine Auseinandersetzung mit ihrer Investition zu ermöglichen, ist billig und platt. Wie ihre Produktion, wie ihre Ausführungen. Überholt, überflüssig, überteuert.
Sich irgendwo abzulichten und dabei antiquierte Allgemeinplätze runterzurattern, hats das wirklich gebraucht? Wenn sie "ihrem Geschlecht" was gutes tun will, soll sie was ernstzunehmendes liefern. Wikipedia runterstottern kann jeder.
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TheLaughingMan
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von TheLaughingMan »

Wenn jemand wirkliches Interesse daran hat mit Anita Sarkeesian ins Gespräch zu kommen soll er es halt auf ihrer Website probieren. Wer sich hingegen nicht einmal die Mühe machen will diese zu finden (Versteckt ist sie ja nun nicht gerade), bei dem kann man davon ausgehen das so oder so kein besonders interessanter Gedankenaustausch zustande gekommen wäre.
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ThePanicBroadcast
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von ThePanicBroadcast »

Abe81 hat geschrieben:
ThePanicBroadcast hat geschrieben:
Provo hat geschrieben:Oh Gott, eine Frau wagt es Dinge die wirklich abfucken, zu kritisieren und Videospieler auf der ganzen Welt rasten aus.
Sexismus ist nicht nur ein Problem wenn es bei irgendwelchen Politikern erkannt wird, Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem.
Viel zu viele Videospiele transportieren Rollenbilder aus der Steinzeit und das sich mal jemand die Mühe macht das in nem schönen Video aufzubereiten finde ich gut.
Wieso krieg ich davon nur nie etwas mit :?:
Das musst du nicht uns fragen, sondern einen Therapeuten deiner Wahl. Gerne erkläre auch ich es dir, wenn du uns ein bisschen mehr von dir offenbarst.
Vielleicht geht es nur mir so, oder es liegt daran, dass ich hauptsächlich mit Leuten in meinem Alter (20) verkehre, für die die Gleichstellung zwischn Mann und Frau fest verankert und völlig außer Frage steht, aber von Seximus in der Gesellschaft bekomme ich nichts mit und habe sowas auch noch nie erlebt. Deshalb halte ich diese Aufschrei Debatte als auch diesen Videospiel Bezug, für übertrieben und unnötig aufgeputscht.