Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

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mr archer
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von mr archer »

muecke-the-lietz hat geschrieben: ...

Von vorn bis hinten unterschreib. Gut, dass Du Lehrer wirst. Mach was draus, wenn Du kannst.
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muecke-the-lietz
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von muecke-the-lietz »

mr archer hat geschrieben:
muecke-the-lietz hat geschrieben: ...

Von vorn bis hinten unterschreib. Gut, dass Du Lehrer wirst. Mach was draus, wenn Du kannst.
Danke, ich gebe mir größte Mühe.
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Wigggenz
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Wigggenz »

muecke-the-lietz hat geschrieben:Frauen sind nicht das schwache Geschlecht, aber mittlerweile scheint das irgendwie jeder zu glauben. Dabei sieht der Alltag oftmals ganz anders aus. In einer Gesellschaft wie dieser, in der reine Körperkraft immer unwichtiger wird und Empathie, Kommunikation und Rationalität immer wichtiger werden, sind die Frauen oft sogar überlegen. Und das macht vielen Männern Angst.
Wovor ich keine Angst habe:
Videospiele ohne DiD-Konzept, oder Videospiele, die Frauen als stark und ggf. Männer als schwach darstellen.

Wovor ich aber Angst habe:
Als Sexist oder Misogynist gebrandmarkt zu werden, weil ich a) entweder Spiele mit DiD-Konzept entwickle, oder b) solche Spiele (gerne) spiele.

Wovor ich keine Angst habe:
Frauen in Naturwissenschaft oder wirtschaftlichen Führungspositionen.

Wovor ich aber Angst habe:
Als Sexist oder Misogynist gebrandmarkt zu werden, weil ich gegen dessen Erzwingen mit Quoten bin (z.B. bin ich für das Los bei völlig gleicher Eignung von zwei Personen für denselben Job).
Draegonfly90
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Draegonfly90 »

muecke-the-lietz hat geschrieben:
Diese extreme Geschlechterklassifizierung schon in der Kinderunterhaltung ist doch auch noch mal ein Thema für sich. Kinder sind per se geschlechtsneutral und bis auf die blöden und ungehobelten Jungs und die lieben und lerninteressierten Mädels sollte es da auch gar keine weiteren Klischees geben.
...
In einer Gesellschaft wie dieser, in der reine Körperkraft immer unwichtiger wird und Empathie, Kommunikation und Rationalität immer wichtiger werden, sind die Frauen oft sogar überlegen. Und das macht vielen Männern Angst.
Positive Stereotypen sind natürlich vollkommen richtig.
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IEP
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von IEP »

Abe81 hat geschrieben:
IEP hat geschrieben:Aber wieso sollte man so tun als ob es keine schwachen und hilfsbedürftigen Frauen gäbe? Ist das nicht eine Diskriminierung von den schwachen und hilfsbedürftigen Frauen?
Anders herum wird ein Schuh draus: Man tut so, als gäbe es nur hilfbedürftige, schwache Frauen. Man tut so, als seien Frauen ansich, ihrem Wesen nach schwach und hilfsbedürftigt.
Mein erster Absatz war offensichtlich als "nicht ernsthaft" gekennzeichnet. Bla.

Und überhaupt tut man nicht so, denn es gibt ja wie schon 1000 mal gesagt Gegenbeispiele. Und soll ich euch mal was sagen? Wir haben nur 2 Geschlechter zum Aussuchen. Kein Wunder, dass es da öfter mal Wiederholungen gibt.
Falric
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Falric »

IEP hat geschrieben:
Abe81 hat geschrieben:
IEP hat geschrieben:Aber wieso sollte man so tun als ob es keine schwachen und hilfsbedürftigen Frauen gäbe? Ist das nicht eine Diskriminierung von den schwachen und hilfsbedürftigen Frauen?
Anders herum wird ein Schuh draus: Man tut so, als gäbe es nur hilfbedürftige, schwache Frauen. Man tut so, als seien Frauen ansich, ihrem Wesen nach schwach und hilfsbedürftigt.
Mein erster Absatz war offensichtlich als "nicht ernsthaft" gekennzeichnet. Bla.

Und überhaupt tut man nicht so, denn es gibt ja wie schon 1000 mal gesagt Gegenbeispiele. Und soll ich euch mal was sagen? Wir haben nur 2 Geschlechter zum Aussuchen. Kein Wunder, dass es da öfter mal Wiederholungen gibt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Intersexualit%C3%A4t
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IEP
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von IEP »

Falric hat geschrieben:
IEP hat geschrieben:
Abe81 hat geschrieben:
Anders herum wird ein Schuh draus: Man tut so, als gäbe es nur hilfbedürftige, schwache Frauen. Man tut so, als seien Frauen ansich, ihrem Wesen nach schwach und hilfsbedürftigt.
Mein erster Absatz war offensichtlich als "nicht ernsthaft" gekennzeichnet. Bla.

Und überhaupt tut man nicht so, denn es gibt ja wie schon 1000 mal gesagt Gegenbeispiele. Und soll ich euch mal was sagen? Wir haben nur 2 Geschlechter zum Aussuchen. Kein Wunder, dass es da öfter mal Wiederholungen gibt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Intersexualit%C3%A4t
Okay, wir haben also ca. 3 verschiedene Geschlechter zum Auswählen, aber das bringt nur eine weitere Fraktion ins Spiel, die sich beschwert, dass sie immer als die [hier passendes Adjektiv einsetzen] Rolle hingestellt wird.
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Pyoro-2
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Pyoro-2 »

Wigggenz hat geschrieben:Wovor ich aber Angst habe:
Als Sexist oder Misogynist gebrandmarkt zu werden, weil ich a) entweder Spiele mit DiD-Konzept entwickle, oder b) solche Spiele (gerne) spiele. .
Was im Vergleich dazu, dass die Gamerschaft eigentlich ständig auf die Freiheit jeglicher Darstellungen bspw. bei Gewalt pocht schon leicht ironisch wär. Köppe grafisch abreissen? Auf jedenfall, künstlicherische Freiheit! Auswirkungen auf RL sind wissenschaftlicher Quatsch. Frauen schwach darstellen? Aber nur innerhalb 'ner Quote von 1:5 Charakteren, ansonsten erziehen wir Leute zum Sexismus... ^^
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zipit
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von zipit »

Draegonfly90 hat geschrieben:
muecke-the-lietz hat geschrieben:
Diese extreme Geschlechterklassifizierung schon in der Kinderunterhaltung ist doch auch noch mal ein Thema für sich. Kinder sind per se geschlechtsneutral und bis auf die blöden und ungehobelten Jungs und die lieben und lerninteressierten Mädels sollte es da auch gar keine weiteren Klischees geben.
...
In einer Gesellschaft wie dieser, in der reine Körperkraft immer unwichtiger wird und Empathie, Kommunikation und Rationalität immer wichtiger werden, sind die Frauen oft sogar überlegen. Und das macht vielen Männern Angst.
Positive Stereotypen sind natürlich vollkommen richtig.
vorallem impliziert es den negativen stereotyp, dass alle männer gefühlskalt, unkommunikativ
und irrational sind. ich hoffe mal er bringt seinen zukünftigen schülern nicht diesen vorauseilenden
gehorsam bei :)
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Nekator
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Nekator »

muecke-the-lietz hat geschrieben:
Frauen sind nicht das schwache Geschlecht, aber mittlerweile scheint das irgendwie jeder zu glauben. Dabei sieht der Alltag oftmals ganz anders aus. In einer Gesellschaft wie dieser, in der reine Körperkraft immer unwichtiger wird und Empathie, Kommunikation und Rationalität immer wichtiger werden, sind die Frauen oft sogar überlegen. Und das macht vielen Männern Angst.
[/quote][/quote]

Joar genau... denn die Karriereweiber, welche intrigant über Leichen gehen, sind natürlich vollkommen überlegen... ihr Extremisten, seid in eurer indoktrinierten Realitätsverweigerung so lächerlich...

Menschen sind unterschiedlich, Geschlechter sind unterschiedlich.. und ihr Möchtegern-Gedankenkontrolleure seid in einigen Jahrzehnten nur noch eine weitere Randnote des extremistischen Geschichtsspektrums..
Zuletzt geändert von Nekator am 10.03.2013 15:25, insgesamt 1-mal geändert.
LastSplash
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von LastSplash »

@muecke-the-lietz

das ist seltsam ich erlebe heute ein vollkommen anderes gesellschaftsbild als du, nämlich eine seit den späten 70zigern anhaltende überproportionale (wenn auch zumindest anfänglich subtiele) förderung von mädchen und jungen frauen angefangen im kindergarten und stark ausgebaut in der schule, die bekannten girls days sind da nur die spitze des eisberges.
und bitte versteh mich nicht falsch das war gerade ab der mitte des letzten jahrhunderts auch zwingend notwendig und nein das mein ich jetzt sicher nicht böswillig oder chauvinistisch.

Nur hat man dabei eben den aspekt vollkommen außer acht gelassen das sich die geschlechter auch gerade im jungen alter eben doch im verhalten unterscheiden und nicht allen lernformen für mädchen gleich optimal für jungen sind. das es heute (stetig wachsend) mehr studentinnen als studenten gibt ist sicher auch ein ergebnis dieser förderung.
die bessere benotung von mädchen bei gleicher leistung habe ich tatsächlich in der eigenen familie bei dem sohn meines bruders mitbekommen, das mag erstmal ein einzelfall sein, nur an dieser schule eben nicht.

überdurchschnittlich höhere emphatie bei frauen halte ich übrigens für ein ebenso eklatantes klischee wie ein großteil aller anti-maskulin klischees, deutschland wird von einer weibl. bundeskanzlerin gefüht ebenso sind wichtige ministerien von frauen besetzt daran gibt es auch erstmal gar nix auszusetzen das die politik deswegen menschlicher oder sozial wärmer geworden wäre ist allerdings nicht zu sehen.

und war das nicht auch ein grund warum der feminismus meint frauen müssten viel mehr machtpositionen ausfüllen?
TheOriginalDog
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von TheOriginalDog »

Übrigens an die ganzen hirnlosen Schafe, die hier ihren Trotz preisgeben: Ein Beispiel wie man die Frau kritisieren kann, ohne polemisch, sexistisch oder sonst wie ausfallend zu werden:

Auszug vom Blog Kollisionsabfrage:
Ich halte Anita Sarkeesian für mutig und gewieft. Als ich ihre Serie über Tropes auf Youtube gesehen hatte, war ich überzeugt davon, dass sie in der Lage ist Fakten in komprimierter Form auf den Tisch zu legen; den Status Quo aufzuweisen und Bezüge zu Popkultur und Kulturhistorik herzustellen. Man muss nicht mit ihrer feministischen Einstellung einverstanden sein, um dieses Potential zu erkennen. Mit mehr als 120.000 Euro im Gepäck, mit voller Konzentration auf die Sache ohne persönliche Nebenkommentare: Sarkeesian würde ihre Kritiker mit links liegen lassen und eine neue Grundlage für zukünftige Diskussionen über Sexismus in Games schaffen können.

Eigentlich. Denn den Auftakt habe ich als sehr enttäuschend empfunden und es sollte sich für die restlichen elf Episoden dringend etwas tun. Dabei startet die Episode durchaus kompetent: Sie beginnt mit einem herausragenden Beispiel eines RARE-Spiels für den Nintendo 64, in der ein weibliches Geschöpf die Heldin sein sollte, das Projekt aber auf einen männlichen Charakter umgemünzt wurde: Star Fox Adventures. Die ursprüngliche Protagonistin wird zur Jungfrau in der Not degradiert, was sinnbildlich für viele andere Spiele ist. Als Sarkeesian etwas später den historischen Kontext erläutert, wollte ich in die Hände klatschen: Genau DAS habe ich mir von der Reihe gewünscht. Das viele Spiele sexistisch sind weiß ich. Aber des Pudels Kern ist doch: Warum?

Ab dieser Stelle wird es zunehmend ärgerlich. Wohlgemerkt habe ich zunächst das Script auf dem Blogeintrag gelesen und schon bei den Abschnitten zu Zelda die Augenbraue gehoben: Die Beschreibungen werden zunehmend subjektiver, der Ton verärgerter, ja, fast schon reißerisch, bis Sarkeesian bei Double Dragon platzt und enorm unsachlich wird. Anschließend habe ich das Video selbst gesehen und die Mimik wirkte gerade im letzten Drittel auf mich, als müsste Anita teils ihre Wut unterdrücken. Keine Frage: Bei diesem Thema reagiert man emotional. Aber wer sich vor eine Kamera setzt und Aufklärungsarbeit versucht, sich vielleicht sogar indirekt einen Bildungsauftrag auf die Fahne geschrieben hat, sollte sich zusammenreißen können. Sarkeesian`s Auseinandersetzung mit Zelda hat Delja in ihrem Blog gut zusammengefasst und kritisiert.
Vollständiger Artikel:http://www.kollisionsabfrage.net/blog/a ... mes-part-1
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muecke-the-lietz
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von muecke-the-lietz »

LastSplash hat geschrieben:@muecke-the-lietz

das ist seltsam ich erlebe heute ein vollkommen anderes gesellschaftsbild als du, nämlich eine seit den späten 70zigern anhaltende überproportionale (wenn auch zumindest anfänglich subtiele) förderung von mädchen und jungen frauen angefangen im kindergarten und stark ausgebaut in der schule, die bekannten girls days sind da nur die spitze des eisberges.
und bitte versteh mich nicht falsch das war gerade ab der mitte des letzten jahrhunderts auch zwingend notwendig und nein das mein ich jetzt sicher nicht böswillig oder chauvinistisch.

Nur hat man dabei eben den aspekt vollkommen außer acht gelassen das sich die geschlechter auch gerade im jungen alter eben doch im verhalten unterscheiden und nicht allen lernformen für mädchen gleich optimal für jungen sind. das es heute (stetig wachsend) mehr studentinnen als studenten gibt ist sicher auch ein ergebnis dieser förderung.
die bessere benotung von mädchen bei gleicher leistung habe ich tatsächlich in der eigenen familie bei dem sohn meines bruders mitbekommen, das mag erstmal ein einzelfall sein, nur an dieser schule eben nicht.

überdurchschnittlich höhere emphatie bei frauen halte ich übrigens für ein ebenso eklatantes klischee wie ein großteil aller anti-maskulin klischees, deutschland wird von einer weibl. bundeskanzlerin gefüht ebenso sind wichtige ministerien von frauen besetzt daran gibt es auch erstmal gar nix auszusetzen das die politik deswegen menschlicher oder sozial wärmer geworden wäre ist allerdings nicht zu sehen.

und war das nicht auch ein grund warum der feminismus meint frauen müssten viel mehr machtpositionen ausfüllen?
Es ging mir einerseits nicht darum, Frauen als absolut benachteiligt zu sehen und es ging mir ebenso wenig darum, Männer als unkommunikative Muskelprotze darzustellen, die sich in einer modernen Welt nicht mehr zurecht finden.

Aber diese Vorstellung sind doch in vielen Köpfen und bestimmte Verhaltensmuster in den Köpfen der Menschen sind nun mal nicht abzustreiten. Und die überemphatischen Frauen sind selbstverständlich ein überholtes Klischee.

Wesentlich schlimmer ist doch aber das Klischee des karrieregeilen Vamps. Wieso sollte eine erfolgreiche Frau denn gleich eiskalt sein? Und warum sollten das karrieregeile Männer nicht sein? Und überhaupt - welchen Unterschied macht das. Warum sollte eine Frau nicht das Recht haben, sich zu einer eiskalten karrierebewussten Person zu entwickeln, wenn es bei Männern ja scheinbar kein Problem darstellt.

Es geht mir hier um Rollenbilder und Aufgabenverteilung die zum Großteil jeglicher Grundlage entbehren. Und in einer Männer dominierten Welt, in der sich in der großen Politik immer mehr machohaftes Kriegsgebrüll breit macht, täte eine etwas weiblicher Anstrich vielleicht mal ganz gut. Das bedeutet jetzt nicht, dass alle Männer Kriege und alle Frauen Krieg wollen, aber die große Politik wäre dann vielleicht etwas weniger testerongeladen und ein wenig entspannter.
Dass diese sogenannte weibliche Note nicht so zu spüren ist, liegt natürlich auch an der immer noch überproportionierten Verteilung der Männer in der Politik
Zuletzt geändert von muecke-the-lietz am 10.03.2013 15:52, insgesamt 2-mal geändert.
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mr archer
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von mr archer »

Nekator hat geschrieben:
Menschen sind unterschiedlich, Geschlechter sind unterschiedlich.. und ihr Möchtegern-Gedankenkontrolleure seid in einigen Jahrzehnten nur noch eine weitere Randnote des extremistischen Geschichtsspektrums..
Der Vorwurf ist natürlich drollig und kommt ja immer mal ganz gern von der Gegenseite. Klar sind Menschen unterschiedlich. Und Geschlechter auch. Und weil das so ist, sollte man sie nicht von Kindesbeinen an in unhinterfragte Korsetts stecken und ihnen systemisch Entwicklungswege verbauen. Um nichts anderes geht es Genderkritik - zumindest der Fraktion, mit der ich mich solidarisch zeigen würde.

Gleichberechtigung bedeutet eben nicht Gleichmacherei. Gleichberechtigung bedeutet, genau die gleichen Chancen bei der Entwicklung zu haben wie der/die andere. Der Start muss fair sein. Der Rahmen, in dem man sich entwickelt, muss fair sein. Um nichts anderes geht es.
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brent
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von brent »

mr archer hat geschrieben:
Nekator hat geschrieben:
Menschen sind unterschiedlich, Geschlechter sind unterschiedlich.. und ihr Möchtegern-Gedankenkontrolleure seid in einigen Jahrzehnten nur noch eine weitere Randnote des extremistischen Geschichtsspektrums..
Der Vorwurf ist natürlich drollig und kommt ja immer mal ganz gern von der Gegenseite. Klar sind Menschen unterschiedlich. Und Geschlechter auch. Und weil das so ist, sollte man sie nicht von Kindesbeinen an in unhinterfragte Korsetts stecken und ihnen systemisch Entwicklungswege verbauen. Um nichts anderes geht es Genderkritik - zumindest der Fraktion, mit der ich mich solidarisch zeigen würde.

Gleichberechtigung bedeutet eben nicht Gleichmacherei. Gleichberechtigung bedeutet, genau die gleichen Chancen bei der Entwicklung zu haben wie der/die andere. Der Start muss fair sein. Der Rahmen, in dem man sich entwickelt, muss fair sein. Um nichts anderes geht es.
Da trägt die behämmerte Feminazi aber kein Stück dazu bei.
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