Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

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johndoe1527797
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von johndoe1527797 »

WERDER BREEEEEMEEEEEN!!
Die Gouverneurin aus Monkey Island war ja immerhin schon mal zu sehen. Auch eine taffe Frau, wie mir bisher schien.
Also in Teil 3 (?) ist Elaine ne Goldstatue und muss vom Macho Guybrush gerettet werden. Ätsch!! :D
Zuletzt geändert von johndoe1527797 am 09.03.2013 22:55, insgesamt 1-mal geändert.
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mr archer
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von mr archer »

Deuterium hat geschrieben: In anderen Franchises sah das von Anfang an teilweise ganz anders aus. Leider ist die Frau ziemlich konsolenorientiert und tut auch noch so, als wäre sie den 90ern annähernd gerecht geworden. Sie will ja direkt ins neue Millenium springen.
Diese beiden Beobachtungen habe ich allerdings auch gemacht. Falls da zum PC-Markt der 1990er und den hier doch sehr reichhaltig aufgestellten Untergattungen (Adventure!) gar nichts mehr kommen sollte, wird sie meinen Zorn zu spüren bekommen.
AlastorD
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von AlastorD »

Obstdieb hat geschrieben: Geschmackssache. Ich finde Nolans Filme ziemlich langweilig und repetitiv. Typisches Hollywood Blockbusterzeugs eben.
Interessant wo doch seine pre Batman Filme nicht mal Blockbuster waren
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3nfant 7errible
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von 3nfant 7errible »

AlastorD hat geschrieben:
Scipione hat geschrieben:

... und das wäre ein Problem weil?
es auch besser geht.

mal abgesehen davon, dass das nicht wirklich eine Antwort ist, geht es auch schlechter. und nu? 8O


ausserdem, es ist ein Superhelden-Comic inklusive Super-Schurken. Da ist es weder Wunder noch Schande, wenn dagegen jeder Normalsterbliche egal ob Mann oder Frau wie eine Damsel in Distress wirkt.

Du bist doch selbst der Meinung, dass es zum Genre passt, sonst hättest du es in diesem Zusammenhang gar nicht erst erwähnt
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mr archer
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von mr archer »

neo6238 hat geschrieben:
Also in Teil 3 (?) ist Elaine ne Goldstatue und muss vom Macho Guybrush gerettet werden. Ätsch!! :D
Aber Guybrush ist ein männlicher Antiheld. So wie Sly Boots in Anachronox. So wie Max Payne. In diesem Kontext funktionieren weibliche Figuren anders und meiner Meinung nach weniger stark untergeordnet. Dazu würde ich in Zukuft von ihr noch etwas erwarten.
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Obstdieb
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Obstdieb »

AlastorD hat geschrieben:
Obstdieb hat geschrieben: Geschmackssache. Ich finde Nolans Filme ziemlich langweilig und repetitiv. Typisches Hollywood Blockbusterzeugs eben.
Interessant wo doch seine pre Batman Filme nicht mal Blockbuster waren
Memento war schon ganz ok. Guy Pearce gefällt mir immer gut aber der Film ansich war nichts besonderes. Prestige ist auch guckbar. Trotzdem alles austauschbar und ohne große Tiefe.
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Deuterium
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Deuterium »

mr archer hat geschrieben:
Diese beiden Beobachtungen habe ich allerdings auch gemacht. Falls da zum PC-Markt der 1990er und den hier doch sehr reichhaltig aufgestellten Untergattungen (Adventure!) gar nichts mehr kommen sollte, wird sie meinen Zorn zu spüren bekommen.
Insbesondere das Auslassen der Adventures wäre schändlich, da gebe ich dir Recht. Man denke nur an die gute Nico aus den Baphomets Fluchspielen und und und. Mal sehen, ob ich von der Videoreihe noch positiv überrascht werde. Schöne Überraschungen sind immer was Tolles.
AlastorD
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von AlastorD »

Scipione hat geschrieben: ausserdem, es ist ein Superhelden-Comic inklusive Super-Schurken. Da ist es weder Wunder noch Schande, wenn dagegen jeder Normalsterbliche egal ob Mann oder Frau wie eine Damsel in Distress wirkt.

Du bist doch selbst der Meinung, dass es zum Genre passt, sonst hättest du es in diesem Zusammenhang gar nicht erst erwähnt
Das sie im Kampf gegen General Zod nicht bestehen kann ist klar, genausowenig wie Gwen Stacy gegen den Lizard ne Chance hätte, dennoch wurde sie nicht gefangen genommen und musste auf ihren Retter Spiderman warten sondern hat das Gegenmittel geholt.
Es muss ja nicht immer gleich Black Widow oder Catwoman sein aber etwas mehr als immer nur "Rette mich mein Held" darf trotzdem sein.

Obstdieb hat geschrieben: Memento war schon ganz ok. Guy Pearce gefällt mir immer gut aber der Film ansich war nichts besonderes.
Du meinst abgesehen davon das Nolan mit filmischen mitteln dafür sorgte das der Zuschauer die Einschränkungen des Protagonisten miterleben durfte?
So hat schon lange keiner mehr die Mittel des Mediums genutzt.
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Obstdieb
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Obstdieb »

AlastorD hat geschrieben:
Obstdieb hat geschrieben: Memento war schon ganz ok. Guy Pearce gefällt mir immer gut aber der Film ansich war nichts besonderes.
Du meinst abgesehen davon das Nolan mit filmischen mitteln dafür sorgte das der Zuschauer die Einschränkungen des Protagonisten miterleben durfte?
So hat schon lange keiner mehr die Mittel des Mediums genutzt.
Ich zitiere einfach mal einen Post von wired, aus dem Thief Reboot Thread

"pathetisch und überstiliiert wie irgendein Ami-Blockbuster, wobei ich das persönlich seit Mitte Zwanzig nicht mehr ernstnehmen kann was für gewöhnlich im Kino läuft, auch bei Dramen, Nolan's Filme sind da ein super Beispiel, für banales Theater, bei dem mir eigentlich Handlung und Charaktere weitesgehend am Arsch vorbeigehen, auch wenn Hans Zimmer ganz doll auf die Pauke haut und mit den Fanfaren dröhnt
(bei Erwähnung von Inception hab ich meist nur noch eins im Kopf: DÄDÄ!... dä dä... DÄÄDÄÄ!... dä dä...). Billige Manipulation um auf Teufel komm raus Emotion X oder Y rauszupressen."
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Wigggenz
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Wigggenz »

Habe mir mal die ersten 2 Drittel ihrer Lego-Friends Folge angeschaut (dann musste ich wieder ausmachen, weil das so wenig Sinn machte).

Das macht zu Beginn tatsächlich noch Sinn, das Zeug trieft ja nur so von Stereotypen.

Aber dann kommt sie wieder an mit einem Statement der Sorte:
Diese und jene Lebensbereiche, namentlich Katastrophenschutz und Naturissenschaften sind überwiegend von Männern bevölkert - sollten es aber nicht sein.

Das ist derselbe Bullshit den ich mir auch in der Schule anhören musste, wo sich drüber aufgeregt wurde, dass die Mathe- und Physik-LKs überwiegend aus Männern bestehen. Das hat nur einen Grund: es haben kaum Frauen gewählt. An den Unis findet man in den naturwissenschaftlichen Studiengängen auch überwiegend Männer (ein Freund in Aachen schätzt den Frauenanteil in seinem Studiengang auf unter 5%). Man sucht sich aus, was man studiert oder welche Ausbildung man machen möchte. Es kommt darauf an, was jemand will. Wenn wenig Frauen naturwissenschaftlich tätig werden wollen, dann ist das einfach ein Fakt, den man akzeptieren muss. Weder etwas, dass nicht so sein sollte, noch etwas, das genau so sein sollte. Es ist einfach wie es ist.

Was die Katastrophenschutz/-bekämpfungs-Szenarion angeht:
Dass Männer rein körperlich normalerweise (es sei denn man ist so ein Lappen wie ich) leistungsfähiger als Frauen sind, ist ebenfalls ein Fakt. Und in manchen Lebensbereichen kommt es nunmal ausschließlich auf körperliche Leistung eines bestimmten Ausmaßes an.

Das hat nichts mit irgendwelchen angeblichen konservativen Ansichten zu tun. Niemand unterstellt irgend einem Geschlecht eine Minderwertigkeit, sie jedoch allen möglichen Leuten misogyne Gesinnungen.
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Deuterium
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Deuterium »

Ich muss auch sagen: Ich finde es richtig scheiße, dass Naturwissenschaften in der Damenwelt nicht ein beliebteres Studienziel sind.
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Wigggenz
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Wigggenz »

Deuterium hat geschrieben:Ich muss auch sagen: Ich finde es richtig scheiße, dass Naturwissenschaften in der Damenwelt nicht ein beliebteres Studienziel sind.
Ja, aber wer ist denn dafür verantwortlich? Richtig, besagte Damen, die sich nicht dafür entscheiden.
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mr archer
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von mr archer »

Wigggenz hat geschrieben:
Das ist derselbe Bullshit den ich mir auch in der Schule anhören musste, wo sich drüber aufgeregt wurde, dass die Mathe- und Physik-LKs überwiegend aus Männern bestehen. Das hat nur einen Grund: es haben kaum Frauen gewählt. An den Unis findet man in den naturwissenschaftlichen Studiengängen auch überwiegend Männer (ein Freund in Aachen schätzt den Frauenanteil in seinem Studiengang auf unter 5%). Man sucht sich aus, was man studiert oder welche Ausbildung man machen möchte. Es kommt darauf an, was jemand will. Wenn wenig Frauen naturwissenschaftlich tätig werden wollen, dann ist das einfach ein Fakt, den man akzeptieren muss. Weder etwas, dass nicht so sein sollte, noch etwas, das genau so sein sollte. Es ist einfach wie es ist.

Wigggenz, glaub mir bitte, gerade Dein Beispiel ist ein klassischer und längst durch zahllose Forschungen belegter Fall von quasi "kulturell vererbter" Gendertradierung im deutschen Erziehungswesen. Und zwar ab dem Kindergarten. Mädchen sind von ihrem Intellekt her genauso fähig dazu, eine Neigung für naturwissenschaftliche Fächer zu entwickeln, wie Jungs. Es gibt da keinen "biologisch" begründbaren Unterschied. Das wird Kindern in diesem Land weitestgehend unreflektiert von Generation zu Generation anerzogen. Geh mal zu Toys´r´us und schaue Dir das Spielzeugsortiment dort an. Durchdekliniert nach Geschlechterklischees bis runter zu den Krabbelkindern. Du musst Dir als Eltern den Kram quasi selbst bauen, wenn Du dem entgehen willst.
Easy Lee
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Easy Lee »

Wer frei von Geschlechter-Klischees ist möge das erste Mädchen Ü'Ei essen :Häschen:
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Wigggenz
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Wigggenz »

mr archer hat geschrieben:Wigggenz, glaub mir bitte, gerade Dein Beispiel ist ein klassischer und längst durch zahllose Forschungen belegter Fall von quasi "kulturell vererbter" Gendertradierung im deutschen Erziehungswesen. Und zwar ab dem Kindergarten. Mädchen sind von ihrem Intellekt her genauso fähig dazu, eine Neigung für naturwissenschaftliche Fächer zu entwickeln, wie Jungs. Es gibt da keinen "biologisch" begründbaren Unterschied. Das wird Kindern in diesem Land weitestgehend unreflektiert von Generation zu Generation anerzogen. Geh mal zu Toys´r´us und schaue Dir das Spielzeugsortiment dort an. Durchdekliniert nach Geschlechterklischees bis runter zu den Krabbelkindern. Du musst Dir als Eltern den Kram quasi selbst bauen, wenn Du dem entgehen willst.
Natürlich sind sie genau so fähig dazu. Sie wollen es aber nicht. Sonst würden sie es tun.

Oder willst du mir erzählen, dass sie es deshalb nicht wollen, weil die Gesellschaft sie einer Art Gehirnwäsche unterzieht?

Frauenquoten in naturwissenschaftlichen Studiengängen gefällig?
Zuletzt geändert von Wigggenz am 10.03.2013 00:02, insgesamt 1-mal geändert.