Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
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- HanFred
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
BG&E war toll!
Ich fand übrigens immer, dass in The Longest Journey und Dreamfall die Frauen besser porträtiert wurden als in anderen Spielen. Auch diese Spiele haben mir sehr gut gefallen, dürften als Adventures aber vermutlich noch weniger Umsatz generiert haben.
Gabriel Knight merkt man übrigens auch an, dass er von einer Frau geschrieben wurde. Der ist zwar ein Chauvinist, muss sich deswegen aber bisweilen auch Schimpfe anhören.
Gute Charakterzeichnung ist in Spielen ohnehin Mangelware. Die genannten Spiele machen das IMHO besser.
Ich fand übrigens immer, dass in The Longest Journey und Dreamfall die Frauen besser porträtiert wurden als in anderen Spielen. Auch diese Spiele haben mir sehr gut gefallen, dürften als Adventures aber vermutlich noch weniger Umsatz generiert haben.
Gabriel Knight merkt man übrigens auch an, dass er von einer Frau geschrieben wurde. Der ist zwar ein Chauvinist, muss sich deswegen aber bisweilen auch Schimpfe anhören.
Gute Charakterzeichnung ist in Spielen ohnehin Mangelware. Die genannten Spiele machen das IMHO besser.
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johndoe1527797
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Irgendwie drehen wir uns hier im Kreis...
) hast)
Jedenfalls dort schreibt sie nur von Filmen, Serien, die ersten Videos genau so, auch die Tatsache mit dem Filesharing, dass sie sich über Sex-Werbung auf TPB aufregt (Was hat sie da wohl her?! Ich denke doch eben jene Serien/Filme, diese Vermutung stellt ja auch der Video-Ersteller an!) passt ins Bild, aber damit hat sie scheinbar kein Gehör gefunden.
Und dann ganz plötzlich Videospiele und alle haten gegen sie und sie macht Publicity und sammelt halt die Kohle ein. Klar, gibt halt genug Trolle, die unser Baby verteidigen wollen. Und das nutzt sie halt voll zu ihrem Vorteil aus!!
Mag aber auch nur mein Gefühl sein. Sie wirkt einfach ein wenig scheinheilig...
In Ansätzen hat sie zwar auch wohl Recht (Schema: Jungfrau in Nöten ist Mario! Ich mein, das Original ist halt King Kong!! Sowas darf doch trotzdem seine Daseinsberechtigung haben?! Ich fände Zensur fatal!! Das vermittelt ein schlechtes Weltbild, lasst alle Jungfrau-in-Nöten-Medien verbieten...), ABER sie macht alles schlecht und dreht es wie es hier gerade passt. Die einen (Peach) werden kritisiert, weil sie zu passiv sind. Aktive Charaktere (ich gehe mal stark von einer Episode zu Lara Croft aus) werden runter gemacht, weil sie Sexsymbole sind! Und dabei ist es doch eben kein Indiana Jones, den sie da spielen müsste...
Der wäre auch attraktiv. Ganz einfach, weil wir das schön finden. Egal, ob bei Männern oder Frauen!! Nur bei Frauen ist das halt problematisch.
Und wär da ne hässliche Frau irgendwo würde sie sagen, Frauen werden als hässlich und negativ dargestellt. Man kann es ihr nicht Recht machen!!
Oder in Prügelspielen (Street Fighter)? Klar läuft Cammy rum wie Lady Gaga (oder Borat), soll man Frauen jetzt komplett rausnehmen? Das wäre doch auch sexistisch. Es gibt auch angezogene Charaktere, sowohl bei Frauen als auch Männern, Sagat hat auch nur ein Höschen an!
Und Zangief sogar nur so n Speedo!
Ist das auch sexistisch???
Und man muss den Realitäten leider ins Auge sehen: z.B. Beyond Good & Evil, mal gucken ob sie auch auf wie ich finde positive Beispiele eingeht, ist leider gnadenlos gefloppt. Vielleicht... weil Männer nicht angesprochen wurden? Und Frauen auch nicht?!
Das mit Star Fox ist wirklich schade. Keine Ahnung, ob es jetzt erfolgreich war. Das ist wirklich ein Aufreger. Aber Rare wirft häufiger Spiele komplett über den Haufen. => Conker's Bad Fur Day
Und was ist mit Rare's Perfect Dark? Donkey Kong 2? (Diddy und Dixie befreien Donkey Kong)
Word!!Raksoris hat geschrieben:Man merkt ja auch sehr schnell in (leider auch in diesem Forum), wie Anita es geschafft hat so viel Geld in den Rachen geworfen zu bekommen,wenn man sich den prozentualen Anteil der Leute ansieht die das Video seit nun mehr 10 Seiten mit den abstrusesten Argumenten verteidigen.
Na, ich fand den bisherigen Werdegang interessant. In ihrer Arbeit (habe ich nicht gelesen, aber z.B. das Mann-Frau/positiv-negativ-Diagramm wirkt doch arg... "einfach" und gerichtet, ich mein sowas musst du so machen, wenn du feministische ProfessorInnen / Professor/-innen / Professor*innen / (oder auch wie du: Professor_innen - Find ich ja gut, dass du keine Transgender ausschließt!!Oldholo hat geschrieben:Ich versteh' den Punkt nicht, den das Video verdeutlichen möchte.neo6238 hat geschrieben:https://www.youtube.com/watch?v=p6gLmcS3-NI
Auch ganz interessant, keine Ahnung, ob es schon gepostet wurde, aber auch ganz interessant!
Es beginnt mit einem Angriff auf ihre Kredibilität als College-Absolventin unter Benennung der Tatsache, dass sie andere Menschen zitiert, fährt dann fort, sie als machtgieriges (?) oder mediengeiles Wesen mit ihren Abonnent_innen als indoktrinierten Lemmingen darzustellen, dann wird tatsächlich eine (mögliche) Fehleinschätzung Sarkeesians gezeigt, daraufhin geht das Video dazu über, ein "Sie soll sich mal nicht so haben und könnte eh AdBlock nutzen" zu erzählen und schließt ab mit Kritik an dem Umstand, dass sie ihr Gesicht zeigt.
Das wirkt auf mich so wie ein try-hard dazu, sie in einem möglichst negativen Licht darstehen zu lassen, als würde jemand in einer Liste alles aufzählen, was irgendwer als Anlass ansehen könnte, zum Hater zu konvertierten. Korrigier' mich, wenn ich falsch liege.
Jedenfalls dort schreibt sie nur von Filmen, Serien, die ersten Videos genau so, auch die Tatsache mit dem Filesharing, dass sie sich über Sex-Werbung auf TPB aufregt (Was hat sie da wohl her?! Ich denke doch eben jene Serien/Filme, diese Vermutung stellt ja auch der Video-Ersteller an!) passt ins Bild, aber damit hat sie scheinbar kein Gehör gefunden.
Und dann ganz plötzlich Videospiele und alle haten gegen sie und sie macht Publicity und sammelt halt die Kohle ein. Klar, gibt halt genug Trolle, die unser Baby verteidigen wollen. Und das nutzt sie halt voll zu ihrem Vorteil aus!!
Es wirkt doch alles arg gestellt. Und ich mein jetzt nicht mal, dass der Controller aus ist.. :wink: http://www.youtube.com/watch?v=l8I0Wy58adMSind wir jetzt schon an dem Punkt, an dem angezweifelt wird, dass sie Spielerin ist? Was gibt Dir den Anlass zu dieser Annahme?
Und überhaupt: Muss man unbedingt Zocker_in sein, um Probleme in der Spielewelt aufzuzeigen?
Mag aber auch nur mein Gefühl sein. Sie wirkt einfach ein wenig scheinheilig...
In Ansätzen hat sie zwar auch wohl Recht (Schema: Jungfrau in Nöten ist Mario! Ich mein, das Original ist halt King Kong!! Sowas darf doch trotzdem seine Daseinsberechtigung haben?! Ich fände Zensur fatal!! Das vermittelt ein schlechtes Weltbild, lasst alle Jungfrau-in-Nöten-Medien verbieten...), ABER sie macht alles schlecht und dreht es wie es hier gerade passt. Die einen (Peach) werden kritisiert, weil sie zu passiv sind. Aktive Charaktere (ich gehe mal stark von einer Episode zu Lara Croft aus) werden runter gemacht, weil sie Sexsymbole sind! Und dabei ist es doch eben kein Indiana Jones, den sie da spielen müsste...
Und wär da ne hässliche Frau irgendwo würde sie sagen, Frauen werden als hässlich und negativ dargestellt. Man kann es ihr nicht Recht machen!!
Oder in Prügelspielen (Street Fighter)? Klar läuft Cammy rum wie Lady Gaga (oder Borat), soll man Frauen jetzt komplett rausnehmen? Das wäre doch auch sexistisch. Es gibt auch angezogene Charaktere, sowohl bei Frauen als auch Männern, Sagat hat auch nur ein Höschen an!
Und man muss den Realitäten leider ins Auge sehen: z.B. Beyond Good & Evil, mal gucken ob sie auch auf wie ich finde positive Beispiele eingeht, ist leider gnadenlos gefloppt. Vielleicht... weil Männer nicht angesprochen wurden? Und Frauen auch nicht?!
Das mit Star Fox ist wirklich schade. Keine Ahnung, ob es jetzt erfolgreich war. Das ist wirklich ein Aufreger. Aber Rare wirft häufiger Spiele komplett über den Haufen. => Conker's Bad Fur Day
Und was ist mit Rare's Perfect Dark? Donkey Kong 2? (Diddy und Dixie befreien Donkey Kong)
- mr archer
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Stimmt alles. Ich hoffe sehr, dass sie in den nächsten Teilen aufs Adventure-Genre gesondert eingeht. Wenn es überhaupt ein Genre gibt, wo etwas breitere Ansätze zu einer nicht zu klischeebestimmten Sicht auf Frauen existieren, dann am ehesten noch hier.HanFred hat geschrieben:BG&E war toll!
Ich fand übrigens immer, dass in The Longest Journey und Dreamfall die Frauen besser porträtiert wurden als in anderen Spielen. Auch diese Spiele haben mir sehr gut gefallen, dürften als Adventures aber vermutlich noch weniger Umsatz generiert haben.
Gabriel Knight merkt man übrigens auch an, dass er von einer Frau geschrieben wurde. Der ist zwar ein Chauvinist, muss sich deswegen aber bisweilen auch Schimpfe anhören.
Gute Charakterzeichnung ist in Spielen ohnehin Mangelware. Die genannten Spiele machen das IMHO besser.
Los, Edna, lass uns etwas anzünden!
Zuletzt geändert von mr archer am 09.03.2013 12:12, insgesamt 1-mal geändert.
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hierunddaundueberall
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
So ein dummes Geschwätz. Das habe ich nie behauptet. Wieso stellst du also so eine Behauptung auf?Kumbao hat geschrieben:Du findest es also schade, dass Menschen im Alltag fair und mit respekt behandelt werden. Da fällt einem echt nichts mehr ein.hierunddaundueberall hat geschrieben:Videospiele leben eben ein Stück weit von solchen trashigen Charakterisierungen. Man sollte es als Chance sehen, dass Political Correctness in Videospielen noch nicht den Einzug geschafft hat wie es im Alltag leider der Fall ist, das gilt es mMn zu verteidigen.
PC ist einfach für jeden konstruktiven Diskurs hinderlich. Es gibt genug Alltagsbeispiele wo man aus Gründen der politischen Korrektheit besser die Füße still hält um nicht ins "gesellschaftliche Abseits" zu geraten. Wenn du so etwas nicht erlebt hast hängst du wohl zu viel zu Hause rum und philosophierst darüber wie Menschen so sein sollten, mit der Realität hat das jedoch nichts zu tun. Ist mir auch egal, ich möchte nicht darüber spekulieren was du so treibst. Das Spekulieren und Aufstellen von Behauptungen überlasse ich dir.
Zuletzt geändert von hierunddaundueberall am 09.03.2013 12:30, insgesamt 2-mal geändert.
- Wizz
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Ich weiß nicht ob Beyond Good and Evil wirklich ein gutes Beispiel ist.
Immerhin geht das Spiel mit dem Thema Sexualität um indem es einfach ignoriert.
Jade zeigt keinerlei Interesse am anderen oder überhaupt irgendeinem Geschlecht wenn ich mich recht entsinne. Was okay für das Spiel ist, immerhin spielt es für den Plot überhaupt keine Rolle.
Metroid genauso.
Aber ist dies wirklich die zufriedenstellenste Möglichkeit mit der Interaktion zwischen Männlein und Weiblein umzugehen ohne irgendjemanden aufzustoßen?
Immerhin geht das Spiel mit dem Thema Sexualität um indem es einfach ignoriert.
Jade zeigt keinerlei Interesse am anderen oder überhaupt irgendeinem Geschlecht wenn ich mich recht entsinne. Was okay für das Spiel ist, immerhin spielt es für den Plot überhaupt keine Rolle.
Metroid genauso.
Aber ist dies wirklich die zufriedenstellenste Möglichkeit mit der Interaktion zwischen Männlein und Weiblein umzugehen ohne irgendjemanden aufzustoßen?
- mr archer
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
hierunddaundueberall hat geschrieben:Der Faschist entpuppt sich wie so oft im Detail ..
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johndoe1527797
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Hmm... und Lara Croft? Ich glaube sie hatte nie eine/n Freund*in bzw., dass das überhaupt eine Rolle gespielt hat?!Wizz hat geschrieben:Ich weiß nicht ob Beyond Good and Evil wirklich ein gutes Beispiel ist.
Immerhin geht das Spiel mit dem Thema Sexualität um indem es einfach ignoriert.
Jade zeigt keinerlei Interesse am anderen oder überhaupt irgendeinem Geschlecht wenn ich mich recht entsinne. Was okay für das Spiel ist, immerhin spielt es für den Plot überhaupt keine Rolle.
Metroid genauso.
Aber ist dies wirklich die zufriedenstellenste Möglichkeit mit der Interaktion zwischen Männlein und Weiblein umzugehen ohne irgendjemanden aufzustoßen?
Warum bin ich im Gender-Fieber und nicht im Derby-Fieber???
Zuletzt geändert von johndoe1527797 am 09.03.2013 12:18, insgesamt 1-mal geändert.
- mr archer
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Kann man so sehen. Allerdings ist es in einem Unterhaltungsgenre, in dem weibliche Protagonisten ansonsten weitestgehend nur in noch dazu oft mehr als eindeutig sexualisierten Kontexten auftreten, schon eine Wohltat, einfach mal einer weiblichen Heldin zu begegnen, wo das dezidiert keine Rolle spielt. Für den harten Geschlechterkampf aus kritischer Perspektive gibt es dann ja immer noch The Path.Wizz hat geschrieben:Ich weiß nicht ob Beyond Good and Evil wirklich ein gutes Beispiel ist.
Immerhin geht das Spiel mit dem Thema Sexualität um indem es einfach ignoriert.
Jade zeigt keinerlei Interesse am anderen oder überhaupt irgendeinem Geschlecht wenn ich mich recht entsinne. Was okay für das Spiel ist, immerhin spielt es für den Plot überhaupt keine Rolle.
Metroid genauso.
Aber ist dies wirklich die zufriedenstellenste Möglichkeit mit der Interaktion zwischen Männlein und Weiblein umzugehen ohne irgendjemanden aufzustoßen?
- schefei
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Ich hab mir ihr Video jetzt auch angesehen und finde es etwas zwiespältig.
Einerseits hat sie natürlich Recht das besonders in älteren Spielen das "Save the Princess" Thema übermäßig genutzt wurde.
Das sie sich aber kritisch dazu äußert das diese alten Spiele auf neue Plattformen portiert werden, sie also im Umkehrschluss fordert das diese Spiele gefälligst im Nirwana verschwinden sollen halte ich für eine maßlose Überreaktion.
Das nächste sind ihre Hauptkritikpunkte Mario und Zelda. Ich habe vor kurzem Super Mario Galaxy und Zelda: Twilight Princess durchgespielt und sehe nicht wo das Problem liegt.
In Galaxy wird Peach von Bowser entführt, allerdings gibt es auch eine andere Frau im Spiel und nur mit ihrer Hilfe hat Mario überhaupt die Möglichkeit Peach zu retten. Außerdem muss man im Spiel ein paar mal Luigi und auch einige Toads retten, es werden also auch männliche Charaktere hilflos dargestellt.
In Twilight Princess wird Link ironischer weise ziemlich am Anfang des Spiels Gefangen genommen und kann sich nicht alleine befreien. Erst mit der Hilfe von Midna kann er entkommen.
Die Story dreht sich finde ich auch eher darum Hyrule zu retten/beschützen und das ganze wäre für Link ohne Midna und Zelda nicht möglich.
Kann sein das sie das ganze im nächsten Teil behandelt, was mich freuen würde, denn es zeigt dass sich auch bei Nintendo etwas getan hat.
Einerseits hat sie natürlich Recht das besonders in älteren Spielen das "Save the Princess" Thema übermäßig genutzt wurde.
Das sie sich aber kritisch dazu äußert das diese alten Spiele auf neue Plattformen portiert werden, sie also im Umkehrschluss fordert das diese Spiele gefälligst im Nirwana verschwinden sollen halte ich für eine maßlose Überreaktion.
Das nächste sind ihre Hauptkritikpunkte Mario und Zelda. Ich habe vor kurzem Super Mario Galaxy und Zelda: Twilight Princess durchgespielt und sehe nicht wo das Problem liegt.
In Galaxy wird Peach von Bowser entführt, allerdings gibt es auch eine andere Frau im Spiel und nur mit ihrer Hilfe hat Mario überhaupt die Möglichkeit Peach zu retten. Außerdem muss man im Spiel ein paar mal Luigi und auch einige Toads retten, es werden also auch männliche Charaktere hilflos dargestellt.
In Twilight Princess wird Link ironischer weise ziemlich am Anfang des Spiels Gefangen genommen und kann sich nicht alleine befreien. Erst mit der Hilfe von Midna kann er entkommen.
Die Story dreht sich finde ich auch eher darum Hyrule zu retten/beschützen und das ganze wäre für Link ohne Midna und Zelda nicht möglich.
Kann sein das sie das ganze im nächsten Teil behandelt, was mich freuen würde, denn es zeigt dass sich auch bei Nintendo etwas getan hat.
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hierunddaundueberall
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Ich gebe zu, das war ziemlich polemisch. Ich werde es deshalb nun auch entfernen (auch um die Stimmung nicht unnötig anzuheizen). Ich war einfach über die Art und Weise verärgert wie versucht wurde mir zu unterstellen ich hätte etwas gegen respektvolles Miteinander.mr archer hat geschrieben:hierunddaundueberall hat geschrieben:Der Faschist entpuppt sich wie so oft im Detail ..
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johndoe1527797
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Genau das sehe ich ja auch. Sie differenziert überhaupt nicht: Alles scheiße, und was mich noch mehr stört: es wirkt als kenne sie die Spiele gar nicht richtig.schefei hat geschrieben:Das nächste sind ihre Hauptkritikpunkte Mario und Zelda. Ich habe vor kurzem Super Mario Galaxy und Zelda: Twilight Princess durchgespielt und sehe nicht wo das Problem liegt.
In Galaxy wird Peach von Bowser entführt, allerdings gibt es auch eine andere Frau im Spiel und nur mit ihrer Hilfe hat Mario überhaupt die Möglichkeit Peach zu retten. Außerdem muss man im Spiel ein paar mal Luigi und auch einige Toads retten, es werden also auch männliche Charaktere hilflos dargestellt.
In Twilight Princess wird Link ironischer weise ziemlich am Anfang des Spiels Gefangen genommen und kann sich nicht alleine befreien. Erst mit der Hilfe von Midna kann er entkommen.
Die Story dreht sich finde ich auch eher darum Hyrule zu retten/beschützen und das ganze wäre für Link ohne Midna und Zelda nicht möglich.
Kann sein das sie das ganze im nächsten Teil behandelt, was mich freuen würde, denn es zeigt dass sich auch bei Nintendo etwas getan hat.
Man kann nur hoffen, dass sie sich bessert. Aber sie will glaube ich bloß ihr Dogma verkünden. Und nebenbei schön viel Kohle einstreichen. Sie ist sicher ein cleveres Köpfchen, keine Frage, das zeigt ihre Fähigkeit die Trolle des Internets zu provozieren, die Anhänger ihrer Thesen finanziell solidarisieren zu lassen, einen Medienhype zu erzeugen usw.
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Ferox21
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Ich habe mir nun noch ein paar der anderen Videos von Frau Sarkeesian angesehen und muss nun meine Aussagen von gerstern doch etwas revidieren. So kann ich den Grundaussagen dieses Videos immer noch zustimen, nämlich das Frauen in Videospielen, vor allem denen der 1990er, meistens nicht mehr waren als hilflose Personen, deren einziger Existenzgrund darin besteht, dass der männliche Held sie retten kann. Allerdings zeigt sich im Gesamtbild doch eine recht enge Sichtweise dieser jungen Frau auf die Materie. So ignoriert sie doch die Tatsache, dass die meisten Spieler der Zeit von jungen Männern für Jungen und andere junge Männer programmiert wurden. Mädchen und Frauen haben damals eigentlich gar nicht gespielt und auch heute ist ihr Anteil ja immer noch kleiner als der der männlichen Spielerschaft. Und da kamen solche pubertären Darstellungen nunmal vor. Und auch die meisten Heldinnen und weiblichen Sidekicks waren ja für ein männliches Publikum geschaffen worde, so dass sich damit die knappen Outfits und unrealistischen Oberweiten erklären lassen.
Sexistisch ist das mitunter, keine Frage, aber ich meine nun nach einerm Tag Nachdenken, dass Frau Sarkeesian generell einen für Ihre Aussagen passenden Tunnelblick verwendet und ich auch nicht mehr glaube, dass sie groß auf passende Gegenbeispiele eingehen wird. Das es ja nichtmal möglich ist, das Video zu kommentieren lässt ja schon tief blicken...
Sexistisch ist das mitunter, keine Frage, aber ich meine nun nach einerm Tag Nachdenken, dass Frau Sarkeesian generell einen für Ihre Aussagen passenden Tunnelblick verwendet und ich auch nicht mehr glaube, dass sie groß auf passende Gegenbeispiele eingehen wird. Das es ja nichtmal möglich ist, das Video zu kommentieren lässt ja schon tief blicken...
- haudida_dude
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
@ mr archer und andere Vernünftige.
Habe das Video nun gesehen und es beim besten Willen nicht geschafft unsachliche oder tendenziöse Darstellung der Tatsachen zu finden. Was mich stört, wenn man das so nennen will, ist die Fokussierung auf Frauen statt auf Geschlechterklischees im Allgemeinen. Die stereotype Reduktion von Frauen zu Opfern ist wohl nicht anzuzweifeln und sollte auch niemanden überraschen. Ich frage mich aber welche gesellschaftliche Konsequenz das hat wenn Männer als keulenschwingende oder hysterisch hüpfende Marionetten dargestellt werden, deren einziger Lebensinhalt es zu sein scheint Frauen zu retten. Werden nicht Männer genauso konditioniert jeder Frau hinterherzuhelfen die hilflos mit den Augen zwinkert?
Ich kenne wirklich einige hochintelligente Männer die alles stehen und liegen lassen wenn eine Frau hilflos erscheint. Dann werden im Beruf sogar Kernaufgaben freiwillig übernommen, eigene vernachlässigt, und das ohne dafür irgendeine offizielle Anerkennung durch Vorgesetzte zu fordern. Ebenso kenne ich Frauen die es perfekt verstehen Männer mit diesen Methoden bewusst oder unbewusst zu manipulieren. Das beobachte ich als Betreuer von Studienabschlussarbeiten schon zum wiederholten Male. Aus meiner Sicht ist man immer Opfer sobald man Geschlechterklischees verfällt und aufhört eigenständig zu denken.
Das ist mein Problem mit dem Video. Die Rolle der Männer wird grundsätzlich Positiv dargestellt, als wäre es erstrebenswert in der Position des (manipulierbaren) Retters und Helfers zu sein.
Habe das Video nun gesehen und es beim besten Willen nicht geschafft unsachliche oder tendenziöse Darstellung der Tatsachen zu finden. Was mich stört, wenn man das so nennen will, ist die Fokussierung auf Frauen statt auf Geschlechterklischees im Allgemeinen. Die stereotype Reduktion von Frauen zu Opfern ist wohl nicht anzuzweifeln und sollte auch niemanden überraschen. Ich frage mich aber welche gesellschaftliche Konsequenz das hat wenn Männer als keulenschwingende oder hysterisch hüpfende Marionetten dargestellt werden, deren einziger Lebensinhalt es zu sein scheint Frauen zu retten. Werden nicht Männer genauso konditioniert jeder Frau hinterherzuhelfen die hilflos mit den Augen zwinkert?
Ich kenne wirklich einige hochintelligente Männer die alles stehen und liegen lassen wenn eine Frau hilflos erscheint. Dann werden im Beruf sogar Kernaufgaben freiwillig übernommen, eigene vernachlässigt, und das ohne dafür irgendeine offizielle Anerkennung durch Vorgesetzte zu fordern. Ebenso kenne ich Frauen die es perfekt verstehen Männer mit diesen Methoden bewusst oder unbewusst zu manipulieren. Das beobachte ich als Betreuer von Studienabschlussarbeiten schon zum wiederholten Male. Aus meiner Sicht ist man immer Opfer sobald man Geschlechterklischees verfällt und aufhört eigenständig zu denken.
Das ist mein Problem mit dem Video. Die Rolle der Männer wird grundsätzlich Positiv dargestellt, als wäre es erstrebenswert in der Position des (manipulierbaren) Retters und Helfers zu sein.
Zuletzt geändert von haudida_dude am 09.03.2013 12:55, insgesamt 1-mal geändert.
- WeAllLoVeChaos
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Ähm, nein... sie nannte ein N64 Projekt "Dinosaur Planet" welches zum Starfox Gamecube Spiel wurde... dann die komplette Reihe von Mario bis zum aktuellen Wii U Titel. Genau so auch bei Zelda... deswegen eindeutig undifferenziert. Wenn die gute Frau auch schon Titel aus den späten Neunzigern und dem neuen Jahrtausend aufgreift, kann sie sehr wohl auch Gegenbeispiele bringen, in dem es nicht nur darum geht eine Frau zu retten. Titel auf dem Gamecube wären da Metroid Prime, Eternal Darkness, Resident Evil, Beyond Good & Evil...mr archer hat geschrieben:Gut. Dann nenne doch bitte mal drei Gegenbeispiele aus den 1980er Jahren vom Konsolenmarkt (um den es im ersten Video hauptsächlich geht), die ihre Sicht widerlegen.WeAllLoVeChaos hat geschrieben: Sie benennt in diesem Video nur Beispiele, die ihre Meinung stützen und lässt Gegenargumente außer Acht. Damit versucht sie die Meinung ihrer Zuschauer in eine Richtung zu lenken, was sehr stark an Blätter wie die Bild Zeitung erinnert. Ich mag so was nicht.
- derfreak
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Frauen werden immer sexy dargestellt und Männer immer hässlich und fett, sosogreenelve hat geschrieben: Dennoch wird sie auch in solchen Momenten sexy ins Bild gesetzt und in Making Of's und Co ständig darauf verwiesen, dass selbst die größten Anstrengungen nicht das Make Up ruinieren, was enorm wichtig ist für eine Actionheldin.
