this. genau das.. dir passt die videospielewelt so wie sie ist, ihr missfällt es und sie äussert sich.
von verboten und derlei krimskrams ist überhaupt nicht die rede, eher aufklärung und sensibilisierung, sie zockt ja scheinbar selbst die games.
du überdramatisierst und interpretierst echt mehr rein als eigentlich da ist.
und ja, genau das kann man auch andersrum behaupten und hat damit vielleicht sogar recht.
das ändert aber nichts daran wie wichtig derlei diskussionen für die entwicklung der gesellschaft sind, sonst gäbe es heute weder sex, homosexualität, gesellschaftskritik oder sonstwas in videospielen, kunst, musik etc. .... ausser bei den griechen
Du verstehst wohl noch nicht ganz, wieso ich mein Zitat von damals gebracht habe. In dem Thread war es damals ein Student, der sich im Rahmen seiner Arbeit mit dem Thema beschäftigt hat. Da sind mir damals schon die Alarmglocken losgegangen, weil ich schon in anderen bereichen des öffentlichen Lebens gesehen hatte, wie durch Genderdebatten die Kunst künstlich eingeschränkt wurde. Damals wurde ich kritisiert, weil ja eigentlich die Frage erstmal ganz ohne genannte Veränderungswünsche gestellt wurde. Nun haben wir eine hier eine Feministin, die n ziemliches Budget einfährt, um ne Doku über das Thema zu drehen. Ich stelle wieder die These auf, dass es dabei nicht bleiben und die ganze Sache vermutlich nen übleren Ausgang nimmt, als einige hier glauben, und überdramatsiere und interpretiere damit zuviel. Ich hoffe, man sieht die Parallelen. Ergo möchte ich, wenn möglich, die Diskussion im Keim ersticken, um die Kunstfreiheit weiter bestehen zu lassen. Ist bei mir ne ähnliche Sache wie die "Seichte Shooter-Kost"-Debatte. Ich bin wahrlich kein Anhänger der Reihen-Military-Shooter, allen voran CoD und kann die Motivation, sich einen 60€-Patch zu holen immer noch nicht ganz nachvollziehen, aber ich belasse es dabei, weil ich das Ganze ja nicht mitmachen muss. Entsprechend könnte man auch den angeblich sexistischen Kram in der Videospielwelt ignorieren und sich auf Frauenbilder konzentrieren, die einem eher zusagen. Dass es sie gibt, ist im alten Thread an vielen Stellen einsehbar. Eine Diskussion braucht es meiner Meinung nach in dem Bereich nicht.
Deine Beispiele für historische Diskussionen sind mit Verlaub unglücklich gewählt. Bei den genannten Beispielen geht es um rechtliche Gleichstellung und persönliche Freiheiten. Die Genderdebatten zielen aber meist darauf ab, genau diese Freiheit zugunsten einer "ausgewogeneren" Darstellung zu opfern. Wenn es also einer Diskussion bedarf, dann in entgegengesetzter Richtung.
Ach komm. Für so einen Vergleich bist Du doch eigentlich zu intelligent.
Offenbar nicht. Allerdings meinte ich den Begriff weder im historischen Sinne, noch in dem Geltungsumfang, wie er damals geprägt wurde. Ich sehe schlicht das ideologische Aufdrücken anderer Meinungen und Überzeugungen auf andere und die daraus resultierenden Folgen als faschistisch an.
PS: Hier kommt man ja garnicht mehr mit.
Okay, ähm..können wir mal eine grundsätzliche Sache klären, die glaub' ich hier zu ziemlichen Missverständnissen führt?
Es geht in dieser Sache nicht (!) darum, Spieleentwicklern irgendetwas vorzuschreiben oder irgendetwas zu verbieten.
Es geht darum, Entwicklern und Konsumenten klarzumachen, dass Frauen in Videospielen in der Vergangenheit und auch heute noch oft nicht auf gleichwertige Weise dargestellt werden wie Männer und dass wir verstehen sollten, dass das ein sehr verzerrtes Bild unserer Gesellschaft zeichnet und die Gesellschaft damit letztlich auch in diese Richtung mit beeinflusst.
Das ist nicht gut, denn selbst mit der besten rechtlichen Gleichberechtigung haben wir alle sehr klare Bilder im Kopf, wie eine Frau "zu sein hat", obwohl die meisten Frauen diesem Bild nicht länger entsprechen möchten.
Videospiele sind heutzutage eine der größten Medien und haben dementsprechend einen großen Einfluss auf Menschen, gerade auf Kinder und Jugendliche. Wir lernen von den Charakteren dieser Spiele, wir sehen sie z.T. als Vorbild an und übernehmen deren Werte. Das macht Spieleentwickler zu ziemlich wichtigen Personen, die eine gewisse Verantwortung für ihr künstlerisches Schaffen übernehmen müssen. Sie kreieren schließlich unsere Vorbilder.
Und diese Verantwortung soll uns und den Entwicklern bewusst gemacht werden, wie auch immer sie damit dann umgehen.
Schritt 1 ist eben immer erst einmal die Aufklärung.
Sorry, aber wer sein Frauenbild aus Super Mario bezieht, ist für mich ein ganz armes Würstchen. Es gibt so viele Möglichkeiten, Eindrücke über Frauen zu gewinnen (z.B. in der Realität, 24/7 Dauerbestrahlung, da kommt kein Videospiel mit), dass Videospiele (die ja im Übrigen auch nicht so einseitig sind, wie es uns mancher glauben machen will) nur einen kleinen Teil davon ausmachen. Im Übrigen stellt sich zudem auch die Frage, inwieweit das mittlerweile politisch korrekte Frauenbild der Realität entspricht. Ich habe zumindest teilweise gegenteilige Erfahrungen gemacht. Nicht auf die Heimchen-am-Herd-Art, aber viele Frauen, die ich so kenne, entsprechen nach wie vor gewissen Klischees, pflegen diese aktiv und haben damit auch kein Problem. Ähnlich sieht es bei den Männern aus.