Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

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Nimi
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Nimi »

Meisterdieb1412 hat geschrieben:Ich habe grundsätzlich nichts gegen Kickstarter aber in diesem Fall kann ich mir die große Unterstützung schlichtweg nicht erklären.
Es haben halt viele gesehen, dass es einen Handlungsbedarf gibt. Kann sein dass du den als männlicher Spieler nicht bemerkt hast (das geht offenbar vielen so), aber das heißt nicht dass es ihn nicht gab/gibt.
5ancho
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von 5ancho »

Aber mal ne andere Frage: Wer von euch ist wirklich durch Hyrule oder die Pilzwelt von Mario gerannt mit dem Gedanken "Ich muss jetzt die Prinzessin retten"?

Oder sind die meisten eher da durch gerannt mit dem Gedanken "Ich muss das jetzt unbedingt schaffen diesen Gegner zu besiegen um ins nächste Level zu kommen, um die neue Waffe zu kriegen, um einen neuen Teil der Welt freizulegen"?
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Nimi
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Nimi »

5ancho hat geschrieben: Ok dann extra nochmal für dich: Wenn Frauen erst jetzt auffällt, welche Rollen sie in Videospielen einnehmen und sich auch erst jetzt dagegen wehren, dann zeigt dass doch, dass die Entwickler mit ihrem Bild von der hilf- oder wehrlosen Frau zum Teil richtig lagen. Ich bin mal gespannt wie es nach dieser Debatte weitergeht und ob mehr Entwickler eine Änderung vornehmen. Gerechtfertigt wäre es ja jetzt.
Aufgefallen ist das schon längst. Nur ist selten mal hörbare Kritik laut geworden, nicht zuletzt weil jedes mal genau so reagiert wurde wie jetzt und die kritischen Stimmen dadurch meist im Keim erstickt wurde.
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mr archer
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von mr archer »

5ancho hat geschrieben:
Ok dann extra nochmal für dich: Wenn Frauen erst jetzt auffällt, welche Rollen sie in Videospielen einnehmen und sich auch erst jetzt dagegen wehren, dann zeigt dass doch, dass die Entwickler mit ihrem Bild von der hilf- oder wehrlosen Frau zum Teil richtig lagen.
http://www.youtube.com/watch?v=Lj46lfpBUlY


Und ja, das ist jetzt polemisch und nicht ganz nett. Aber Dein Satz ist es eben leider auch nicht.
johndoe820476
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von johndoe820476 »

Creepwalker hat geschrieben:Ich sehs genau wie Byron89

Letztendlich gehts immer nur um Abgrenzung und Ausgrenzung, Machterhalt und persönliches "Glück".
Wir sind leider alle nicht frei von Vorurteilen und gesellschaftlichen Zwängen.
Nur finde ich es etwas fragwürdig mit solcher (banaler) Polemik, Stimmung zu machen. (egal ob mit guter oder schlechter Intention).
Anita S. haut auch nur wieder in diese Kerbe und bedient damit perfekt ihre "Zielgruppe" im Rad der Gesellschaft.

Allgemein hat sie damit, meiner Meinung nach, eine ziemlich einseitige Sicht auf die Dinge..
Aber das erklärt sich natürlich auch schon aus dem Thema ihrer Videos...
ich finde es ja immer wieder bemerkenswert, wie du diese frau beurteilst (mal abgesehen von der behauptung, sie sei geldgierig).
ich meine, die frau hat interesse am thema gender. dem geht sie nach; sie versucht zu zeigen, inwiefern das bild in der spielewelt stereotypisiert ist. und du wehrst dich mit händen und füßen dagegen, unterstellt ihr, sie wäre polemisch und würde bloß ihre 'zielgruppe' bedienen.
ich versteh nicht, warum du dieser frau so wenig akzeptanz entgegenbringen kannst. du stigmatisierst sie ja förmlich als das 'böse'. nur weil sie nach den geschlechterrollen fragt? wir haben davon doch alle gar nichts zu befürchten.
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IEP
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von IEP »

mr archer hat geschrieben:
IEP hat geschrieben:
Bisher bist du im Thread nur auf Leute eingangen, die einseitig auf die arme, unterdrücke Frau eingetreten haben. Aber auf keins der Argumente oder keine der Fragen, die infrage stellen, wieso "damsel in distress" eigentlich gar nichts schlimmes ist und wieso die übersexualisierung der Männer in Videospielen im Gegenzug kein Problem ist. Wieso?
Zunächst mal Zitat von mir selbst von Seite 6:

"Dem Video ist darüber hinaus von meiner Warte her nur zuzustimmen. Die Geschichte mit Starfox relativ zu Beginn muss man sich ja tatsächlich mal auf der Zunge zergehen lassen. Bin auf den nächsten Teil gespannt, wo es mit den 90ern in die Postmoderne und ihre Ironisierungen geht (bei Max Payne 2 macht Mona Sax im Finale ja eine Bemerkung, die eine Menge analytisches Futter bereithält).

Im übrigen: No one lifes forever 1 + 2; Beyond good and evil, The Path"


Darüber hinaus hier ganz kurz mein Standpunkt: Ich finde es schlicht langweilig, bei fiktionaler Unterhaltung Frauen permanent in den gleichen stereotypen Rollenbildern erzählt zu bekommen. Boring, boring, boring. Und gegen Sexualisierung habe ich als 35jähriger Kerl auch überhaupt nix, solange alle Beteiligten als reife Persönlichkeiten aus freiem Willen aggieren. Ganz im Gegenteil. Sie darf nur gerne ein bisschen intelligent sein. Von mir aus auch ironisch. Überraschend. Und und und.
Hupsi, sorry das Zitat hatte ich irgendwie jemand anderem zugeschrieben. Bei dem immer wiederkehrenden Klischee welches Langeweile verursacht wenn man es zu oft sieht stimme ich zu. Dass es aber ein Problem ist das nur Frauen in Videospielen betrifft nicht.
Aber da ich seit diesem Kommentar mit dem Handy unterwegs bin werde ich mit folgendem Wort abschliessen: weitermachen.
Achso und dein letztes Statement bekommt auch einen virtuellen Daumen nach oben.
Gex83
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Gex83 »

Getroffene Hunde bellen bekanntlich und das Gebelle ist hier sehr laut.

Also, ich als Literaturwissenschaftler mag den objektiven aber auch wissenschaftlichen Ansatz der Frau. Sie geht mit Fakten und weist auf die Problematik hin. Daher ist es verständlich dass das Ganze zuerst etwas einseitig wird, aber da es mehrere Teile gibt wird sich das Ganze hoffentlich relativieren.

Ansonsten ist es von der Machart her sehr kurzweilig sowie nachvollziehbar und sachlich erklärt. Und ja, ich denke dass sie Recht hat. Ich halte nicht viel von diesen neuen "Aufschrei"-Feministinnen die jeden Wortfetzen nach eventuellen frauenfeindlichen Grautönen durchsuchen und ihrer Sache mehr schaden als helfen. Dennoch gibt es die Probleme.

Tomb Raider ist da natürlich ein lobenswertes Beispiel. Aber selbst hier kann man literaturwissenschaftlich argumentieren: In den ersten Spielen waren nur die Waffen grösser als ihre Brüste und sie war das Stereotyp das Vamps: Ein männerfressender Vamir gleichmässig einer schwarzen Witwe. Später relativiert sich das allerdings unter der Prämisse dass Frau Croft auch unter Männer eine grosse Fangemeinde sind ihre Methoden durch pure Gewalt ja auch sehr männliche. Hier verwischen die Grenzen zwar, die Tropen sind nach wie vor auffindbar.

Es ist natürlich auch ein Problem dass im pädagogischen Spektrum ein Problem besteht und das sehe ich in meinem Beruf: Jungs fallen immer mehr zurück, Mädchen erobern die Bildungsbastion bleiben aber beruflich trotz hoher Qualifikation auf der Strecke, selbst beim Ausbildungsplatz. Selbst hier ist alles von Tropen durchzogen die sowohl Männer als auch Frauen in ihrer Identitätsfindung behindern. Wieso kein weiblicher Mechaniker oder eine männliche "Nanny"? Es sind gesellschaftliche Bilder die viele davon abhalten.

Letztendlich fühlen sich natürlich viele Männer auch in ihrem Stolz bedroht und es ist auch ein Problem was man in der Form bei der Frauenquote finden kann: Für jeden Platz den eine Frau einnimmt, bleibt ein Mann auf der Strecke.

Die marktwirtschaftliche Konstanze ist natürlich die Identifikation, schliesst sie doch alte, hässliche, behinderte oder schwule Menschen als Helden aus, da sind Frauen noch das kleinste "Übel". Das klingt hässlich aber das ist ein Bild was sich quer durch die Gesellschaft zieht. Schwarze Helden sind im Übrigen ein Novum, wurde doch der schwarze Mann bis in die späten 60er/70er als unmännlicher gebrandmarkt, Sklaven als "Boys" beschimpft um ihre Emanzipitation bis zur Abschaffung der Sklaverei unter Lincoln zu verhindern.

Machen wir uns nicht vor: Die idealtypische Form ist eine Wunschform und in ihrer Art eine zutiefst ausschließende aber gesellschaftliche Konstanze durch alle Zeitalter und alle Schichten hinweg.

Ich bin übrigens männlich. :)
Zuletzt geändert von Gex83 am 08.03.2013 15:11, insgesamt 2-mal geändert.
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mr archer
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von mr archer »

IEP hat geschrieben: Hupsi, sorry das Zitat hatte ich irgendwie jemand anderem zugeschrieben. Bei dem immer wiederkehrenden Klischee welches Langeweile verursacht wenn man es zu oft sieht stimme ich zu. Dass es aber ein Problem ist das nur Frauen in Videospielen betrifft nicht.
Klar betrifft das auch Männer. Aber als ein solcher muss ich Dir ganz chauvinistisch sagen: ich finde als heterosexueller Mann Frauen einfach viel interessanter als Kerls. Und zwar in ihrer ganzen verwirrenden Vielschichtigkeit. :mrgreen:
5ancho
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von 5ancho »

mr archer hat geschrieben:
5ancho hat geschrieben:
Ok dann extra nochmal für dich: Wenn Frauen erst jetzt auffällt, welche Rollen sie in Videospielen einnehmen und sich auch erst jetzt dagegen wehren, dann zeigt dass doch, dass die Entwickler mit ihrem Bild von der hilf- oder wehrlosen Frau zum Teil richtig lagen.
http://www.youtube.com/watch?v=Lj46lfpBUlY


Und ja, das ist jetzt polemisch und nicht ganz nett. Aber Dein Satz ist es eben leider auch nicht.
Ehrlich gesagt scheiss ich bei solchen Diskusiionen darauf nett zu bleiben sondern benutze einfach mal meinen Verstand.
Gex83
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Gex83 »

Ok dann extra nochmal für dich: Wenn Frauen erst jetzt auffällt, welche Rollen sie in Videospielen einnehmen und sich auch erst jetzt dagegen wehren, dann zeigt dass doch, dass die Entwickler mit ihrem Bild von der hilf- oder wehrlosen Frau zum Teil richtig lagen.
Das ist ein leider ein sehr dummer Kommentar, kommt er doch aus einer leichten Position aus der es sich leicht sagen lässt. Und ja, ich verweigere mich jeglicher political correctness. Männlich, westlich und privilegiert sind auch oft Rassissten (nicht dass ich dich mit denen gleichstellen will); wohl aber in die Rolle des Chauvinisten, propagierst du doch hier ein einseitiges Stammtischbild was der Realität nicht nahe kommt. Frauen sind wie Kinder jahrelang für ihren Opferstatus noch bestraft worden. Wenn selbst dein Leiden als Tat gilt, ist ein Ausweg schwer. Das kann man noch nach wie vor in der muslimischen Welt sehen.

Dass sie sich nicht wehren können, hat 2 Gründe:
a) Für eine Frauenbewegung ist es schwerer Mitglieder zu finden als für eine Gewerkschaft oder ein Opferverband allgemein die auf Geschlechter keine Rücksicht nehmen müssen.
b) Die gesellschaftliche Fesseln zwingen auch Frauen dazu, sich in die Rollen einzufügen. Frauen werden also auch von Frauen unterdrückt. Die Bildung einer Interessengemeinschaft wird quasi unmöglich.

Das hat also weniger mit Intelligenz zu tun als mit fehlender Luft zum Atmen. Oder gemäss der Bedürfnispyramide von Soziologen: Erst wenn wir essen können und ein Dach über dem Kopf haben machen wir uns über andere Probleme Sorgen. Es gab schlichtweg keine Grundlage. Also bitte das Hirnchen etwas einschalten, merci.
hoelzi123
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von hoelzi123 »

Ich hab vor paar Seiten schon mal so was ähnliches geschrieben, was mich stört, ist, dass sie so tut, also wären Computerspiele da besonders schlimm und sexistisch. Und dabei sagt sie selber am Anfang des Videos, dass das seit Jahrhunderten in Büchern, Filmen etc. genauso ist. Warum also Computerspiele?

Meiner Meinung nach, weil sie genau weiß, dass das klassischerweise eine Männerdomäne ist, und dass entsprechend die Kontroverse hier am größten sein wird. Hätte sie eine Videoserie zu "Women vs. Tropes in TV series" oder so gemacht hätte da kein Hahn nach gekräht...
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Byron89
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Byron89 »

@Gex83
Ich muss dir leider widersprechen im Bezug auf Sarkeesian. Um mich nicht allzu sehr zu wiederholen, kannst ja meinen vorherigen Beitrag der etwas untergegangen ist im Sturm der Kommentare lesen.

Ich würde nur hinzufügen, dass Sarkeesian für mich, dass komplette Gegenteil von objektiv und wissenschaftlich ist. Sie ist polemisch und niemand kann mir erzählen, dass die Dame nicht wusste wie viel Geld in ihren "Analysen" steckt. Wissenschaftliche Analysen vor allem im Bereich der Sozialwissenschaften sind sehr komplex und es hat einen Grund warum, dass schriftliche Medium dominiert. Definitiv kann man damit keine 100k+ machen. Wie gesagt, lies bitte meinen vorherigen Kommentar. Ich hab mich sehr mit ihrem Matierial auseinandergesetzt...

Und zu jeder Aussage gibt es eine Gegenaussage: Das Burschen in der Schule schlechter darstehen, hängt auch mit der Überzahl an weiblichen Lehren an allg. bildenden Schulen zusammen. Ich bezweifle, dass es an den Mädchen liegt, die in einer technischen Schule schlecht darstehen, da es eine enorme Überzahl an männlichen Lehrern gibt, die durchaus unterbewusst die Mädels sabotieren.

Edit: @Gex83 Deinem letzten Kommentar stimme ich voll und ganz zu. Aber wir driften immer mehr ab und sind schon bei Existenzfragen angekommen. Vergessen wir nicht, dass es noch immer um den Inhalt von Sarkeesians Video geht und vor allem den damit verbundenen Aufschrei.
Zuletzt geändert von Byron89 am 08.03.2013 15:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Creepwalker
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Creepwalker »

USERNAME_1639154 hat geschrieben:
Creepwalker hat geschrieben:Ich sehs genau wie Byron89

Letztendlich gehts immer nur um Abgrenzung und Ausgrenzung, Machterhalt und persönliches "Glück".
Wir sind leider alle nicht frei von Vorurteilen und gesellschaftlichen Zwängen.
Nur finde ich es etwas fragwürdig mit solcher (banaler) Polemik, Stimmung zu machen. (egal ob mit guter oder schlechter Intention).
Anita S. haut auch nur wieder in diese Kerbe und bedient damit perfekt ihre "Zielgruppe" im Rad der Gesellschaft.

Allgemein hat sie damit, meiner Meinung nach, eine ziemlich einseitige Sicht auf die Dinge..
Aber das erklärt sich natürlich auch schon aus dem Thema ihrer Videos...
ich finde es ja immer wieder bemerkenswert, wie du diese frau beurteilst (mal abgesehen von der behauptung, sie sei geldgierig).
ich meine, die frau hat interesse am thema gender. dem geht sie nach; sie versucht zu zeigen, inwiefern das bild in der spielewelt stereotypisiert ist. und du wehrst dich mit händen und füßen dagegen, unterstellt ihr, sie wäre polemisch und würde bloß ihre 'zielgruppe' bedienen.
ich versteh nicht, warum du dieser frau so wenig akzeptanz entgegenbringen kannst. du stigmatisierst sie ja förmlich als das 'böse'. nur weil sie nach den geschlechterrollen fragt? wir haben davon doch alle gar nichts zu befürchten.
Hast du überhaupt mehr als dieses eine Video von ihr gesehen und auch Gegenmeinungen gehört? ich glaube nicht...
Ich habe nicht gesagt sie sei "geldgierig", ich stelle nur (wie sie auch) etwas in Frage.... :roll:
Nämlich was mit dem Geld passiert und ob es tatsächlich ihr einziger Beweggrund war, die Darstellung der Frau in Videospielen zu schildern.
Ich wehre mich mit Händen und Füßen? Ja ist klar.. :twisted:
Mir ist es scheissegal was sie will oder macht, aber Akzeptanz oder nicht, hat nix mit Diskrepanz oder meiner persönlichen Sicht zu tun.
ICH persönlich finde sie eben nicht ganz glaubwürdig / wirklich ehrlich und ihre Darstellungen sind ziemlich simplifiziert...
Für mich ist sie nicht "böse" sondern nur nervig...und deswegen haben wir von ihr auch tatsächlich nicht viel zu befürchten, außer weiterer langweiliger Videos...YAY!
Zuletzt geändert von Creepwalker am 08.03.2013 15:23, insgesamt 2-mal geändert.
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PanzerGrenadiere
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von PanzerGrenadiere »

@Gex83

vielleicht kannst du deinen post ja nochmal in vernünftiges deutsch packen. nach dem ersten absatz hab ich aufgehört. hat keinen sinn.
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mr archer
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von mr archer »

hoelzi123 hat geschrieben:Ich hab vor paar Seiten schon mal so was ähnliches geschrieben, was mich stört, ist, dass sie so tut, also wären Computerspiele da besonders schlimm und sexistisch. Und dabei sagt sie selber am Anfang des Videos, dass das seit Jahrhunderten in Büchern, Filmen etc. genauso ist. Warum also Computerspiele?

Meiner Meinung nach, weil sie genau weiß, dass das klassischerweise eine Männerdomäne ist, und dass entsprechend die Kontroverse hier am größten sein wird. Hätte sie eine Videoserie zu "Women vs. Tropes in TV series" oder so gemacht hätte da kein Hahn nach gekräht...
Was daran liegt, dass sich im Fernsehen längst auch genug Beispiele dafür finden, wo mit Genderfragen intelligent und aufgeklärt umgegangen wird. Im Videospiel sind sie dagegen extrem rar gesäht.

Und wenn man der Meinung ist, etwas ändern zu müssen - dann sucht man sich ein Feld, wo der Änderungsbedarf eben besonders stark ins Auge springt.
Nebenbei: sie macht zu diesem Thema übrigens auch Videos im Film- und Fernsehbereich ...