na, dahinter steckt schon was. In eine, wie andere Richtung. Dein Bewusstsein kann natürlich klar differenzieren zwischen Realität und Fiktion, dein Unterbewusstsein eben nicht. Wenn du eine genügend hohe Anzahl an gleichen Wahrnehmungen (Frauen sind stark und können Männer verprügeln, haha) bekommst, z.b. durch Propaganda, wird dein Unterbewusstsein daran glauben und du wirst ein anderes Bild von Frauen haben und auch anders reagieren. Die Frage ist also schon, was ist Wahrheit? In meinen Augen sind Frauen, die Männer verprügeln können, völlig irreal (natürlich bis auf die wenigen Ausnahmen, wo z.b. der Mann nur 50 kg wiegt und klein ist, die Frau z.b. Kampfsport betreibt und 70 kg schwer ist). Aber dieses Bild habe ich nicht durch Filme, sondern durch eigene Erfahrungen, inklusive KAmpfsporttraining, wo ich auch mit Frauen trainiert habe (ein Horror, alle Männer müssen sich da so gewaltig zurücknehmen, dass keiner mit Frauen trainieren will). Aber dieses Bild kann manipuliert werden, v.a. bei Menschen, die nicht so eine feste Meinung haben, wie ich. Ich stimme also den Konservativen zu, der Mensch ist schwach.Ragnar1986 hat geschrieben:Es ist schön in dem Video mal eine Zusammenfassung dieses Themas der Damsel in Distress zu sehen, aber ihren Feministischen Unterton kann sie sich sparen.
Es ist doch nicht so, dass die Entwickler frauenfeindliche Absichten haben, sondern eher ihre Hauptzielgruppe, Männer, ein attraktives Spielkonzept liefern wollen. Und das Bild der hilflosen Prinzessin ist auch volksgeschichtlich gewachsen. In Skyrim kann man auch eine Frau spielen, ohne Damsel in Distress Thema, und trotzdem ist die Mehrheit der Skyrimspieler männlich. Wieso nimmt die liebe feministfrequenzy Videospiele als Spiegel unserer (sozialen) Gesellschaft? Ich weiss, dass ich niemals als Spion in eine geheime Bunkeranlage schleichen kann, um meine zukünftige Braut zu retten. Des Weiteren wird auch niemals automatisch eine Frau, die aus einem brennenden Haus gerettet wird, diesen Feuerwehrmann heiraten. Videospiele sind fiktional, die Beziehungen der Charaktere sind fiktional, die Stärken und Schwächen der Charaktere sind fiktional. Jedoch müssen Charaktere in ein Korsett von Eigenschaften gezwängt werden, um die Geschichte glaubhaft und einfach verstehen zu können. Dass es Menschen und auch Kinder gibt, die solche Fiktion nicht richtig verarbeiten und sie in die Realität übertragen mag vorkommen, aber das ist doch nur die Minderheit. Sollten Studien belegen, dass das damsel in distress Thema tatsächlich negative Auswirkungen auf unsere Gesellschaft hat, werde ich meine Aussage zurücknehmen. Bisher sind das alles nur Vermutungen der Feministen, die zu oft Gehör finden, weil sie mit ihren Anklagen einen Ruf genauso schnell schädigen können, wie rechtsradikale Unterstellungen.
Für mich ist das alles nur ein weiterer #aufschrei ausgelöst durch Missverständnisse und Idioten (sowohl auf der Männerseite, als auch auf der Frauenseite), die lieber ihr Maul halten sollten, bevor sie was sagen ohne nachzudenken oder nicht richtig reflektieren können.
Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Ja das bedingt sich gegenseitig. Dennoch, sry hier kommt die pädagogische Keule^^. Wenn ich mein 10 oder 11 Jahre altes Kind in Miniröcke stecke, bzw. ihm Miniröcke kaufe, dann sexualisiere ich das Kind. Egal welche äußeren Umstände mich dazu verleiten und nur weil mir in Medien vorgegaukelt wird das wäre "normal" muss ich mich nicht auf die Medien verlassen, ich könnte mein Hirn einschalten.greenelve hat geschrieben:Das geht auch andersherum. Gerade weil in Medien ständig gezeigt wird, dass wenig Kleidung cool und Make up wichtig ist, permanent sexy sein toll ist, übernehmen die das.Helllord_Alatir hat geschrieben:
Mit Kindern im Minirock bildet man doch letztlich nur Realität ab? Wärend meiner Schulzeit gab es einige Schülerinnen der 5. Klasse die rumgelaufen sind wie...nun jedenfalls in Kleidung und mit Kosmetika vollgeschmiert die ihrem Alter nicht entsprachen.
In den alten Tarzanfilmen musste Johnny Weissmüller's Lendenschurz noch über den Bauchnabel gehen. Ansonsten wäre es zu "sexy". Und wenn jemand kommt und in seiner Serie/Film ein solches Tabu bricht, wird es Normalität. Man schaue sich nur mal Al Bundy an, welch anarchistische Serie das ist....oder besser war, denn heutzutage wirkt es weit weniger stark. Genauso Sledge Hammer.
Mein Kommentar von vorhin sollte da eher Resignation zum Ausdruck bringen.
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
So sieht es aus.Ragnar1986 hat geschrieben:Es ist schön in dem Video mal eine Zusammenfassung dieses Themas der Damsel in Distress zu sehen, aber ihren Feministischen Unterton kann sie sich sparen.
Es ist doch nicht so, dass die Entwickler frauenfeindliche Absichten haben, sondern eher ihre Hauptzielgruppe, Männer, ein attraktives Spielkonzept liefern wollen. Und das Bild der hilflosen Prinzessin ist auch volksgeschichtlich gewachsen. In Skyrim kann man auch eine Frau spielen, ohne Damsel in Distress Thema, und trotzdem ist die Mehrheit der Skyrimspieler männlich.
Videospiele sind nichts anderes als Medien und Firmen buhlen eben um deren Zielgruppe was mich wiederum zu deiner Frage unten führt:
Jahrzehntelang galt die Videospiel-Branche und deren meist männliche Fans als Außenseiter , Nerds, Freaks etc und das Hobby an sich als nicht gesellschaftsfähig.Ragnar1986 hat geschrieben:Wieso nimmt die liebe feministfrequenzy Videospiele als Spiegel unserer (sozialen) Gesellschaft?
Durch die Ps2/Wii und Ds wurden auf einmal auch Frauen zu einer Zielgruppe für Videospiele und mit ihnen Leute, die obwohl sie nur eine Minderheit darstellen, die Branche auf ihre Bedürfnisse einstellen wollen.
Darunter auch unsere Anita und mit ihr fast alle Mitarbeiter von Kotaku.
Auf einmal waren und sind Videospiele an sich ein Hobby, dass jeder nachgehen kann unabhängig von Geschlecht, Alter und sozialer Herkunft und mit dem breiteren Gruppenfokus kam auch das kritische Denken mit. Das kritische Denken und das "politisch korrekte" Denken.
Stimme dir vollkommen zu, nur leider gibt es eben Leute die glauben, dass selbst bei fiktiven Dingen immer und überall Gleichberechtigung herrschen sollte.Ragnar1986 hat geschrieben:Ich weiss, dass ich niemals als Spion in eine geheime Bunkeranlage schleichen kann, um meine zukünftige Braut zu retten. Des Weiteren wird auch niemals automatisch eine Frau, die aus einem brennenden Haus gerettet wird, diesen Feuerwehrmann heiraten. Videospiele sind fiktional, die Beziehungen der Charaktere sind fiktional, die Stärken und Schwächen der Charaktere sind fiktional. Jedoch müssen Charaktere in ein Korsett von Eigenschaften gezwängt werden, um die Geschichte glaubhaft und einfach verstehen zu können. Dass es Menschen und auch Kinder gibt, die solche Fiktion nicht richtig verarbeiten und sie in die Realität übertragen mag vorkommen, aber das ist doch nur die Minderheit. Sollten Studien belegen, dass das damsel in distress Thema tatsächlich negative Auswirkungen auf unsere Gesellschaft hat, werde ich meine Aussage zurücknehmen. Bisher sind das alles nur Vermutungen der Feministen, die zu oft Gehör finden, weil sie mit ihren Anklagen einen Ruf genauso schnell schädigen können, wie rechtsradikale Unterstellungen.
Ein Bild am Rande, dass das Denken solcher Menschen aufzeigt ( da wir gerade bei Fiktion sind ):

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johndoe820476
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Mit dem Vorwurf der Ungleichheit zwischen den Geschlechtern, der immer wieder von der Genderforschung erhoben wird, stellt sich immer gleichzeitig die Frage, woher diese Ungleichheit kommt und ob sie überhaupt gerechtfertigt ist.
Gender-Studies tendieren dazu anzunehmen, dass das Geschlecht eine bloße Konstruktion, d.h. bloße kulturelle Schöpfung sei. Damit werden die abgesteckten Grenzen der Geschlechter künstlich, da sie willkürlich geschaffen sind.
Dagegen kann man natürlich einen Biologismus halten, der Geschlechter(rollen) als naturgegeben auffasst.
Das Problem ist allerdings, dass sich durch solch einen Biologismus auch ganz andere Tendenzen rechtfertigen ließen. Bspw. Rollenbilder wie es sie in Indien gibt. Oder schlimmer ein Rassenbild wie im Nationalsozialismus.
Dennoch spricht die Empirie für die Disparität der Geschlechter . Alleine durch unterschiedliche Geschlechtshormone, entwickeln Frauen und Männer völlig verschiedene Verhaltensmuster.
Doch die Frage, welche Verhalltensmuster nun genau auf biologische Tendenzen zurückzuführen sind, bleibt. Und da sie bleibt, darf man sie offen diskutieren. Bspw. inwiefern die 'damsel in distress' eine unliebsame Erfindung des modernen Menschen ist.
Wenn man aber darauf keine Lust hat, kann man immer noch eine liberale Position vertreten: In einer Gesellschaft der Gleichheit, schafft sich das Rollenbild, ganz im Sinne von Angebot und Nachfrage, selbst. Zu dieser Auffassung gehört dann aber auch, dass Menschen Fragen nach der Genderrolle stellen dürfen, um überhaupt einen Kurs ausloten zu können.
Wenn man diese Toleranz nicht aufbringen kann, lebt man entweder im falschen System oder hat einfach nur ein wenig zu viel des eigenen Geschlechtshormons (wahrscheinlich Testosteron
) im Blut.
Gender-Studies tendieren dazu anzunehmen, dass das Geschlecht eine bloße Konstruktion, d.h. bloße kulturelle Schöpfung sei. Damit werden die abgesteckten Grenzen der Geschlechter künstlich, da sie willkürlich geschaffen sind.
Dagegen kann man natürlich einen Biologismus halten, der Geschlechter(rollen) als naturgegeben auffasst.
Das Problem ist allerdings, dass sich durch solch einen Biologismus auch ganz andere Tendenzen rechtfertigen ließen. Bspw. Rollenbilder wie es sie in Indien gibt. Oder schlimmer ein Rassenbild wie im Nationalsozialismus.
Dennoch spricht die Empirie für die Disparität der Geschlechter . Alleine durch unterschiedliche Geschlechtshormone, entwickeln Frauen und Männer völlig verschiedene Verhaltensmuster.
Doch die Frage, welche Verhalltensmuster nun genau auf biologische Tendenzen zurückzuführen sind, bleibt. Und da sie bleibt, darf man sie offen diskutieren. Bspw. inwiefern die 'damsel in distress' eine unliebsame Erfindung des modernen Menschen ist.
Wenn man aber darauf keine Lust hat, kann man immer noch eine liberale Position vertreten: In einer Gesellschaft der Gleichheit, schafft sich das Rollenbild, ganz im Sinne von Angebot und Nachfrage, selbst. Zu dieser Auffassung gehört dann aber auch, dass Menschen Fragen nach der Genderrolle stellen dürfen, um überhaupt einen Kurs ausloten zu können.
Wenn man diese Toleranz nicht aufbringen kann, lebt man entweder im falschen System oder hat einfach nur ein wenig zu viel des eigenen Geschlechtshormons (wahrscheinlich Testosteron
- Kajetan
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Dann kennst Du nicht viel. Crowdfunding gibt es seit vielen Jahren in erster Linie im künstlerisch-kreativen Bereich. Aber auch im IT-Bereich erkennen immer mehr Leute den Nutzen dieser Art Finanzierung und suchen sich Unterstützer für ihre Projekte. Siehe Ouya oder all die eGadgets, wie programmierbare Uhren mit Smartphoneanbindung. Restaurants suchen und finden Unterstützer für zB. einen geplanten Umbau. Brettspieldesigner suchen und finden Unterstützer für ihre Designideen. Umweltprojekte, wie zB. die Begrünung von Wohnblockdächern in einer Stadt zur Verbesserung des Stadtklimas und zur Schaffung einer regionalen Lebensmittelproduktion, wie das zB. in US-amerikanischen Großstädten gang und gäbe ist, wo man auf der ansonsten ungenutzten Fläche Bienen züchtet, Gemüse anbaut und Kleinvieh hält.Alking hat geschrieben:In keiner anderen Branche kenne ich ein ähnliches Programm.
Crowdfunding setzt sich überall dort durch, wo "herkömmliche" Investoren meinen zu wenig Profit für sich entdecken zu können.
- gracjanski
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Die grossen Entwickler tun das doch schon längst. Hier ein Beispiel aus der Filmwelt:Alking hat geschrieben:Das ist die Gefahr, irgendwann fangen auch die großen Entwickler damit an und die Gefahr, dass auch Publisher sowas ausnutzen könnten besteht ebenfalls.
Ich halte nichts von Kickstarter. Der Markt regelt alles, auch in der Gamingwelt. Siehe resident evil 6, was sich nicht gut verkauft hat und wo man nun Besserung gelobt. Medal of Honor, was erneut eingestampft wurde. Dead Space 3, was als zu actionlastig ebenfalls weniger als der Vorgänger verkauft wurde.
Kickstarter braucht keiner. Die guten Projekte, die finden schon Investoren. In keiner anderen Branche kenne ich ein ähnliches Programm. Man finanziert ja auch nicht den neuen Opel über so ein Projekt, da würde jeder einem den Vogel zeigen.
http://alles-schallundrauch.blogspot.ch ... oscar.html
Ein wirklich freier Markt funktioniert in der Tat, aber wir leben nicht in einer Welt mit freien Märkten. Der MArkt wird durch viele Stellen manipuliert, weil diese Stellen ihre eigenen Interessen haben und verteidigen. Ich habe in der Schulzeit auch an den Liberalismus geglaubt, zum teil funktioniert er, aber im Kern macht ein Leben im Liberalismus nicht glücklich, da er wie schon der Kommunismus an der Natur des Menschens vorbeigeht und ausserdem nicht ganz realisierbar sind. Kommunismus mit gesunden Menschenverstand ist ja schon lächerlich, leider haben nicht viele ein Hirn und Europa ist schon damit ein bisschen verseucht. Der Liberalismus macht die Menschen einsam, doch wir sind soziale Wesen. Ausserdem macht der Liberalismus den Menschen zu Sklaven von Geld, Konzernen und Wirtschaft. Ein gesundes Leben sieht anders aus.
Zuletzt geändert von gracjanski am 08.03.2013 11:23, insgesamt 1-mal geändert.
- greenelve
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Was ist wenn die 11jährige im TV und Zeitschriften das so sieht, es ihr vorgelebt wird. Wenn niemand kommt und sagt "so nicht" bleibt nur diese Erfahrung.Helllord_Alatir hat geschrieben:Ja das bedingt sich gegenseitig. Dennoch, sry hier kommt die pädagogische Keule^^. Wenn ich mein 10 oder 11 Jahre altes Kind in Miniröcke stecke, bzw. ihm Miniröcke kaufe, dann sexualisiere ich das Kind. Egal welche äußeren Umstände mich dazu verleiten und nur weil mir in Medien vorgegaukelt wird das wäre "normal" muss ich mich nicht auf die Medien verlassen, ich könnte mein Hirn einschalten.greenelve hat geschrieben:Das geht auch andersherum. Gerade weil in Medien ständig gezeigt wird, dass wenig Kleidung cool und Make up wichtig ist, permanent sexy sein toll ist, übernehmen die das.Helllord_Alatir hat geschrieben:
Mit Kindern im Minirock bildet man doch letztlich nur Realität ab? Wärend meiner Schulzeit gab es einige Schülerinnen der 5. Klasse die rumgelaufen sind wie...nun jedenfalls in Kleidung und mit Kosmetika vollgeschmiert die ihrem Alter nicht entsprachen.
In den alten Tarzanfilmen musste Johnny Weissmüller's Lendenschurz noch über den Bauchnabel gehen. Ansonsten wäre es zu "sexy". Und wenn jemand kommt und in seiner Serie/Film ein solches Tabu bricht, wird es Normalität. Man schaue sich nur mal Al Bundy an, welch anarchistische Serie das ist....oder besser war, denn heutzutage wirkt es weit weniger stark. Genauso Sledge Hammer.
Mein Kommentar von vorhin sollte da eher Resignation zum Ausdruck bringen.
Mal noch ein Link, um Aufklärung zu betreiben, über häusliche Gewalt:
http://www.welt.de/debatte/article10847 ... enner.html
Es ist erschreckend wie verbreitet es ist und welche Auswirkungen es hat, besonders auf Kinder.
- gracjanski
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
oh.. das wundert mich aber. Aber auf der anderen Seite auch nicht
Also die Welt berichtet, dass auch Frauen zuschlagen. Also das wusste ich schon als die Welt und all die anderen Massenmedien noch darüber berichtet haben, dass Gewalt nur von Männern ausgeht (natürlich gegen Frauen, die immer Opfer sind). Offensichtlich haben die Psychopathen entdeckt, dass genug Menschen herausgefunden haben, dass dem nicht so ist und schreiben was anderes.
Zuletzt geändert von gracjanski am 08.03.2013 11:29, insgesamt 3-mal geändert.
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Randall Flagg
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Um Gottes Willen. Wow. Scheiße. Ich ... ich ...
Ich bin sauer. Ernsthaft. Ich bin sauer. Das ist eine verdammte Buchverfilmung. Eine verfluchte, gott verdammte BUCHVERFILMUNG. Da gibt es nichtmal die MÖGLICHKEIT die Geschlechter oder Hautfarben auszutauschen. Das ist doch ... ARGH. Wenn es ihr so auf den Keks geht, dann soll sie verdammt nochmal ihren eigenen Fantasy-Epos schreiben und den verfilmen lassen. Das ist doch unfassbar.
Gott, ich muss gerade wieder an die ganzen Kotaku-Artikel von Patricia Hernandez denken.

-
johndoe1527797
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
War schon ganz unterhaltsam! Und direkt passend zum Frauenkampftag! 
- gracjanski
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Tja, ich setze noch eins drauf:greenelve hat geschrieben:
Mal noch ein Link, um Aufklärung zu betreiben, über häusliche Gewalt:
http://www.welt.de/debatte/article10847 ... enner.html
Es ist erschreckend wie verbreitet es ist und welche Auswirkungen es hat, besonders auf Kinder.
http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/je ... -1.5151579
http://www.stern.de/panorama/sexueller- ... 61647.html
wundern tut es mich nicht
-
Sulik
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Die Frau mag ihren standpunkt zu haben allerdings grenzt Sie die sichtweise der Männer völlig dabei aus.. Ich finde es sehr befriediged Peach oder Zelda zu befreien weil ich eine emotinale Bindung mit den Figuren aufbaue.
Wo ich zustimmen kann ist das es zu wenige Spiele gibt in den Frauen die Hauptrolle spielen.
Ansonsten kann ich nur sagen das sie das Theman nicht aus einen größeren Bild herraus betrachtet. Sie festigt Ihre Meinung und erläuter diese anhand von beispielen. Das sogenante "biger picture", was sie am anfang erwähnt, schließst die sichtweise/bewegründer der Männer aus .
Wenn ich meine Frau anschaue dann möchte ich Sie beschützen und würde Sie Retten das ist ein Urinstinkt. Deswegen funktionieren diese Damsel in distress Spiele. Sie sprechen uns direkt an.
Ich kann mich errinnern das ich mal Zelda Ocarina of Time gespielt zu haben und meine Freundin hat mir beim Finale zugeschaut. Als ich am ende Zelda befreit habe gab sie mir einen Kuss weil Sie sich in der Rolle der befreiten gesehen hatte. Männer und Frauen sind verschieden und einer Frau in Ihrem alter sollte das klar sein. Wenn Sie es schlimm findet das Männder Frauen retten wollen und Sexy dargestellte Frauen nicht gut findet dann ist das ok aber Sie sollte klarer darauf eingehen das diese Spiele mehr an Männer gerichtet sind.
Ich weiss nicht ob einer von euch mal die 3 Groschen Romane für Frauen gelesen hat aber grob gesprochen gibt es dort mehr Sex und Sexuelle anspieleungen als in jedem Western Groschen Heft. Ich kann damit leben das Frauen sich dort ihre Fantasien befriedigen also bitte lasst uns unsere Fantasien in den Spielen befriedigen.
Wo ich zustimmen kann ist das es zu wenige Spiele gibt in den Frauen die Hauptrolle spielen.
Ansonsten kann ich nur sagen das sie das Theman nicht aus einen größeren Bild herraus betrachtet. Sie festigt Ihre Meinung und erläuter diese anhand von beispielen. Das sogenante "biger picture", was sie am anfang erwähnt, schließst die sichtweise/bewegründer der Männer aus .
Wenn ich meine Frau anschaue dann möchte ich Sie beschützen und würde Sie Retten das ist ein Urinstinkt. Deswegen funktionieren diese Damsel in distress Spiele. Sie sprechen uns direkt an.
Ich kann mich errinnern das ich mal Zelda Ocarina of Time gespielt zu haben und meine Freundin hat mir beim Finale zugeschaut. Als ich am ende Zelda befreit habe gab sie mir einen Kuss weil Sie sich in der Rolle der befreiten gesehen hatte. Männer und Frauen sind verschieden und einer Frau in Ihrem alter sollte das klar sein. Wenn Sie es schlimm findet das Männder Frauen retten wollen und Sexy dargestellte Frauen nicht gut findet dann ist das ok aber Sie sollte klarer darauf eingehen das diese Spiele mehr an Männer gerichtet sind.
Ich weiss nicht ob einer von euch mal die 3 Groschen Romane für Frauen gelesen hat aber grob gesprochen gibt es dort mehr Sex und Sexuelle anspieleungen als in jedem Western Groschen Heft. Ich kann damit leben das Frauen sich dort ihre Fantasien befriedigen also bitte lasst uns unsere Fantasien in den Spielen befriedigen.
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hoelzi123
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Also ich weiß nicht, das Video verwendet 6 Minuten drauf zu erklären, dass "Damsel in Distress" eine lange Geschichte in Büchern und Filmen hat, die bis in die griechische Mythologie zurückreicht. Und dann bringt es ein paar Beispiele, die zeigen, dass es das auch in Videospielen gibt. Was ist daran jetzt überraschend?
- gracjanski
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Am besten ist es Frauen zu ignorieren, kommt nicht selten ausgedachte Lügen dabei raus. Mittlerweile interessiert mich nicht mal mehr die Sicht von Frauen, passt sowieso nicht zu meiner Natur und Interessen. Bestes Beispiel sind die Tipps, wie man sich in einer Beziehung verhalten sollte oder wie man Frauen glücklich macht. Die Tipps der Frauen sind für uns Männer total irreführend, genau das Gegenteil führt zum Erfolg.Randall Flagg hat geschrieben:
Gott, ich muss gerade wieder an die ganzen Kotaku-Artikel von Patricia Hernandez denken.
Zuletzt geändert von gracjanski am 08.03.2013 11:35, insgesamt 1-mal geändert.
- Helllord_Alatir
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten
Ja auch sowas gibt es.greenelve hat geschrieben: Was ist wenn die 11jährige im TV und Zeitschriften das so sieht, es ihr vorgelebt wird. Wenn niemand kommt und sagt "so nicht" bleibt nur diese Erfahrung.
Mal noch ein Link, um Aufklärung zu betreiben, über häusliche Gewalt:
http://www.welt.de/debatte/article10847 ... enner.html
Es ist erschreckend wie verbreitet es ist und welche Auswirkungen es hat, besonders auf Kinder.
Wie häufig Gewalt unter Partner von welchem Geschlecht ausgeht sei dahingestellt. Von Berufswegen interessiert es mich ebenfalls viel mehr, was das mit den Kindern anstellt.
Ich halte übrigens nicht viel von der Konstruktion von geschlecht so wie Hageman-White sie propagiert. Dennoch. Die Frau und den Mann gibt es nicht, gab es nie und wird es nie geben. Es gibt eine Vielzahl möglicher Ausprägungen von Männlichkeit und Weiblichkeit. Und natürlich wird das Verständnis von Geschlecht durch gesellschaftliche Prozesse, ob gelenkt oder frei, beeinflusst. Ob man dem positiv oder negativ gegenüber steht ist jeden selbst überlassen.
