Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke Minderheiten

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shakeyourbunny
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von shakeyourbunny »

Ihr dürft nicht vergessen, das für Electronic Arts (und jede andere Aktiengesellschaft) nicht nur ein Gewinn ausreicht, sondern dieser Gewinn muss auch jedes Jahr prozentual gesteigert werden (Rendite muss steigen).

Aus diesem Grund müssen solche Firmen immer aggressiver ihre Produkte verkaufen und neue Wege finden, mehr Geld für die Aktionäre heranzuschaffen. Dafür wird (wieder mal) eine bekannte Figur in der Spielebranche dazu benutzt, diese neuen Geschäftsmethoden zu rechtfertigen und einzulullen. Wie weit viele Leute in dieser Hinsicht umgarnt sind, sieht man schon bei der Reaktion au die Ankündigung, daß man Spielediscs für die PS4 gebraucht verkaufen kann. Sony hat in dieser Hinsicht nicht gelogen, allerdings sobald das PSN ins Spiel kommt, sind natürlich die ganzen Inhalte an ein Konto gebunden (ähnlich Steam).

In Bezug auf Steam / Steamworks:
Steam nennt sich die Webseite und der Onlineshop, wo Spiele digital "verkauft" werden. Diese müssen nicht notwendigerweise mit DRM versehen sein bzw auf diese Steam-Features (= Steamworks) zurückgreifen.
Zuletzt geändert von shakeyourbunny am 02.03.2013 11:04, insgesamt 1-mal geändert.
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brent
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von brent »

shakeyourbunny hat geschrieben:Ihr dürft nicht vergessen, das für Electronic Arts (und jede andere Aktiengesellschaft) nicht nur ein Gewinn ausreicht, sondern dieser Gewinn muss auch jedes Jahr prozentual gesteigert werden (Rendite muss steigen).
.
Das muss keinen Spieler auf der Welt interessieren. Wenn die Produkte drunter leiden, ist das EAs Problem, dann wird nicht gekauft.
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Nuracus
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von Nuracus »

brent hat geschrieben:
shakeyourbunny hat geschrieben:Ihr dürft nicht vergessen, das für Electronic Arts (und jede andere Aktiengesellschaft) nicht nur ein Gewinn ausreicht, sondern dieser Gewinn muss auch jedes Jahr prozentual gesteigert werden (Rendite muss steigen).
.
Das muss keinen Spieler auf der Welt interessieren. Wenn die Produkte drunter leiden, ist das EAs Problem, dann wird nicht gekauft.
Brent, da bist du viel zu kurzsichtig.
Wenn Spielefirma für Spielefirma pleite geht, weil die einfach nicht stabil Gewinn machen können, dann wird es immer weniger Spielefirmen geben, weil sich die Unternehmer denken "Warum soll ich denn noch - Risiko zu groß, Ertrag zu klein. Ich muss essen, und meine Kinder auch."
Was meinst du, wie wir als Spieler dann dastehen, wenn es plötzlich nur noch Hobby-Programmierer gibt, die uns 4x pro Jahr mit einem WIRKLICH guten Produkt beliefern (Limbo, Faster than Light, I am alive, Journey ...), mit dem man sich dann 4-5 Stunden beschäftigen kann?
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Pyoro-2
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von Pyoro-2 »

Glaubst auch nur du, dass da niemand nachkommen täte. Da stehen hunderte Millionen Konsolen, PCs und Tablets/Smartphones in Haushalten und du glaubst ernsthaft Investoren würden da je sagen "najut, das Geschäftsfeld wird mal konsequent ignoriert..."? ;o)
Das Geld ist da, iwo geht's auch hin. Im Zweifel eben an die FTL Devs, dann kommt eben iwann ein größeres und besseres FTL2 ...

Zumal, Spiele wie Wasteland, Dead State oder Project Eternity sehen mir jezz ned gerade nach "4-5" Stunden Spielen aus. Dazu noch die sowieso vorhandenen Indiegames, die mit Kickstarter nix am Hut ham' ... zu zocken gibt's echt genug ^^
otothegoglu
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von otothegoglu »

Nuracus hat geschrieben:
brent hat geschrieben:
shakeyourbunny hat geschrieben:Ihr dürft nicht vergessen, das für Electronic Arts (und jede andere Aktiengesellschaft) nicht nur ein Gewinn ausreicht, sondern dieser Gewinn muss auch jedes Jahr prozentual gesteigert werden (Rendite muss steigen).
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Das muss keinen Spieler auf der Welt interessieren. Wenn die Produkte drunter leiden, ist das EAs Problem, dann wird nicht gekauft.
Brent, da bist du viel zu kurzsichtig.
Wenn Spielefirma für Spielefirma pleite geht, weil die einfach nicht stabil Gewinn machen können, dann wird es immer weniger Spielefirmen geben, weil sich die Unternehmer denken "Warum soll ich denn noch - Risiko zu groß, Ertrag zu klein. Ich muss essen, und meine Kinder auch."
Was meinst du, wie wir als Spieler dann dastehen, wenn es plötzlich nur noch Hobby-Programmierer gibt, die uns 4x pro Jahr mit einem WIRKLICH guten Produkt beliefern (Limbo, Faster than Light, I am alive, Journey ...), mit dem man sich dann 4-5 Stunden beschäftigen kann?
Eines ist ganz klar: wenn dies eintrifft, gibt es kein Zurück mehr in die Welt der AAA-Titel. Zumindest nicht auf die Schnelle (5 Jahre) wieder. Denn wenn die Großen den Core-Gamern (ich fasse mit diesem Begriff nur für jetzt alle Konsolen sowie richtige PC-Games-Spieler zusammen) den Rücken kehren, dann wird es nur noch Tablet-, Smartphone-Spiele für den kurzen Spielgenuss geben. Und das wäre dann der Tag, wo ich im Jahr keine etwa 150 Euro für Spiele investiere.
johndoe981765
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von johndoe981765 »

Tja, so was nennt man Kapitalismus. Firmen gehen pleite, werden aufgekauft und neue werden gegründet. In der Spielebranche doch alles andere als ein Seltenheit. Der Markt ist da also wird es auch immer Anbieter geben.
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brent
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von brent »

Nuracus hat geschrieben:
brent hat geschrieben:
shakeyourbunny hat geschrieben:Ihr dürft nicht vergessen, das für Electronic Arts (und jede andere Aktiengesellschaft) nicht nur ein Gewinn ausreicht, sondern dieser Gewinn muss auch jedes Jahr prozentual gesteigert werden (Rendite muss steigen).
.
Das muss keinen Spieler auf der Welt interessieren. Wenn die Produkte drunter leiden, ist das EAs Problem, dann wird nicht gekauft.
Brent, da bist du viel zu kurzsichtig.
Wenn Spielefirma für Spielefirma pleite geht, weil die einfach nicht stabil Gewinn machen können, dann wird es immer weniger Spielefirmen geben, weil sich die Unternehmer denken "Warum soll ich denn noch - Risiko zu groß, Ertrag zu klein. Ich muss essen, und meine Kinder auch."
Was meinst du, wie wir als Spieler dann dastehen, wenn es plötzlich nur noch Hobby-Programmierer gibt, die uns 4x pro Jahr mit einem WIRKLICH guten Produkt beliefern (Limbo, Faster than Light, I am alive, Journey ...), mit dem man sich dann 4-5 Stunden beschäftigen kann?
Nö, es gehen nur AAAAA++++++GOTYBWAWAWAW-Schrottkisten unter, die längst ihren Mehrwert verloren haben. Da wird der Markt halt konsolidiert, und ob das ganze jetzt kippt oder nicht, wenn du Zukunft nur Millionen von CoDs ist, kommts für mich aufs selbe raus, also drauf geschissen.
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OriginalSchlagen
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von OriginalSchlagen »

De_Montferrat hat geschrieben:Ich weiß, dass man nicht erwarten kann, dass jeder die ganzen vorherigen Beiträge eines Themas lesen kann, aber bei einem so kurzen Thread könnte man doch wenigstens mal in Versuchung geraten, oder etwa nicht? Die letzten beiden Schreiber hätten dann nämlich gesehen, dass hier schon über die von ihnen angesprochenen Themen gesprochen wurde. So einfach nur dieselben Phrasen mit denselben (falschen oder zumindest sehr einseitig betrachteten) Thesen ins Forum zu klatschen, ist ziemlich witzlos.
OriginalSchlagen hat geschrieben:Unrecht hat er nicht. Die Preise für Videospiele haben sich seit SNES, N64 und PSX-Zeiten nicht nur kaum verändert. Sie sind sogar günstiger geworden, obwohl mehr Arbeit drin steckt. Selbst wenn der Mehraufwand nicht berücksichtigt wird, und nur Kosten-Leistung, wird nicht mehr Geld investiert, als wie vor 10-20 Jahren. Aber einhundertprozentig.

Wenn EA denn so gierig und Geldgeil ist, warum schreibt man trotz all der Geldeintreiberpraktiken rote Zahlen?
Eine Seite vorher von mir:
Das ist aber nicht mein Problem, dass die Spiele günstiger werden. In gewisser Weise sind die Hersteller selber Schuld. Was du nämlich zu vergessen scheinst: Es werden heute so viele Spiele veröffentlicht -neben dem ganzen Social-, Handy-, Was-auch-immer-Kram-, dass die Hersteller, wollen sie viele Einheiten vertreiben, eben den Preis senken müssen, um viele Käufer zu erreichen. Wenn man bedenkt, dass eine Millionen verkaufte Einheiten als Flop angesehen und wie in Capcoms Fall bereits fünf Millionen Einheiten von RE 6 als Enttäuschung und Verlust aufgenommen werden, merkt man doch, dass irgendetwas falsch läuft.

Wenn ich dir jetzt sage, dass das an den Herstellern selber liegt, die ihre Kosten nicht im Griff und viel zu groß und falsch (geplant, was z. B. prognostizierte Absatzzahlen angeht) entwickelt haben, wirst du vielleicht sagen: "Das liegt daran, dass alle realistische Grafiken und orchestralen Sound erwarten." Es mag stimmen, dass die Grafik viel Geld verschlingt. Ich habe davon nicht viel Ahnung, kann es aber nachvollziehen. Wenn ich aber ein Spiel wie The Witcher 2 sehe, frage ich mich, wie es CDProject geschafft hat, dass Spiel gewinnbringend herzustellen? Vielleicht liegt es an ihrer Effizienz, an einer guten Planung, vielleicht aber auch am Standort?
Und für den vorletzten Poster:
IIXXIIXX hat geschrieben:Immer dieses .."auf EA einhacken". :roll:

DLC´s gibt es doch fast in jedem Spiel. Ob Skyrim, Borderlands, COD ..alle Hersteller sind doch gleich ! Egal wie groß oder klein die Firma ist. Da nehmen sie sich doch alle nichts Weg. Wer kein DLC will soll auch keine Kaufen...könnte mich daran Erinnern das man dazu genötigt wird. Aber anscheinend stehen ja die meisten drauf. Siehe COD :Blauesauge:

DRM ist auch so eine Sache ..Origin verteufeln aber 1000 Spiele für Steam besitzen. Immer diese Doppelmoral ..zum Kotzen :roll:
Schau doch bitte einmal auf die vorherige Seite, dann muss ich nicht alles von mir zitieren.


Und? Ein inhaltsloser Kommentar. Man beleuchtet nicht die Hintergründe, vergleicht Äpfel mit Birnen. Z.b. muss CDProjekt keine Serverlandschaften am laufen halten, investiert keine Millionen in aufwändige Grafikengines etc pp.

Und wo hast du belegt, dass der Typ unrecht hat, "DLC und Mikrotransaktionen" pure Abzocke sind und sich das Hobby "Videospiel" stark verteuert hätte im Vergleich zu anno dazumals?
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Eich
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von Eich »

Randall Flagg hat geschrieben:
Nuracus hat geschrieben:
Eich hat geschrieben:Dass die gehirnamputierte Masse aber leider nichts gegen ihre eigene Vergewaltigung unternimmt, wissen wir spätestens seit 1936.
Was war denn 1936?
Aflons Hitleres hat die Firma Electronic Arts gegründet, die im Zweiten Weltkrieg primär Brettspiele vertrieben hat. Man hat aber nur das Brett kaufen können, Spielfiguren haben extra gekostet. Bei den Komplettpaketen war das Holz aus so schäbiger Qualität, dass man sich alle 3 Monate ein neues Spiel kaufen musste. Die Leute haben es trotzdem gekauft, war ja immerhin Deutsch.
Der Vertrieb wurde allerdings so aggressiv intensiviert (u.a. eine Verschmelzung mit der 'Österreich Brettspiele IG' und eine feindliche Übernahme der 'Böhmischen Spieleschmiede' und 'Polens Spaßmanufaktur'), dass die Wettbewerbsaufsicht die Reißleine gezogen hat. Erst da haben die Konsumenten erkannt, dass sie jahrelang über den Tisch gezogen wurden. Ein Weltweiter Vertrieb konnte so gerade noch verhindert werden. Das waren wilde Zeiten.
Hardy30680
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von Hardy30680 »

@ Nuracus

Okay, das mit dem C64 sollte nur erklären, dass modernste Technik heutzutage nicht teurer ist als damals. Denn ich glaube, dass man uns gerne das Gegenteil weismachen würde, um die ganzen geplanten Zusatzeinnahmen durch DLC und Co. rechtfertigen zu können. So nach dem Motto "PS3-Spiele zu entwickeln ist durch die bessere Technik ja viiieeelll teurer als PS2-Spiele zu entwickeln und deshalb müssen wir den Spielern zusätzlich ans Geld". Und natürlich bestehen im Hintergrund ganz andere Verhältnisse (Personal, Werbung, Aktionäre usw.) zwischen einem C64 und einer PS3, das ist ja klar. Aber nehmen wir als Beispiel mal eine weniger lang zurückliegende Zeit. Zur Zeit der PS2 gab´s auch keine DLCs und Mikrotransenaktionen und man kam wunderbar damit aus, obwohl EA zu dieser Zeit sicherlich nicht viiieeel weniger Mitarbeiter und Produktionskosten hatte als heute. Und auch auf der PS2 haben sich all die Need For Speeds und Fifas super verkauft, vielleicht sogar noch besser als heutzutage. Vor nicht allzu langer Zeit kam man also (zumindest auf Konsolen) noch gut ohne den ganzen zusätzlichen Bezahlkram aus, warum wenige Jahre später dann nicht mehr?

Nachtrag: Ja, natürlich liegt´s an den Investoren, wegen denen man den Gewinn immer weiter steigern muss, weil die Investoren ja auch immer mehr mit ihrer Anlage verdienen wollen. Aber das Verhalten von EA klingt etwas nach chinesischer Regierung. Die bauen Städte für 100.000 Einwohner, weil sie glauben, dass da schon genug Leute hinziehen werden, wenn die Stadt erstmal steht. Aber Pustekuchen. Da leben dann vielleicht mal 5.000 Menschen und man hat zig Milliarden in den Sand gesetzt und will sich das an anderer Stelle nun wieder reinholen. In diesem Fall dann durch DLCs und Mikrotransaktionen von den immer weniger werdenden Käufern, denn Nichtkäufer können ja nicht abkassiert werden. Und durch diese Weniger-Spiel-für-den-Vollpreis-Politik werden weitere potentielle Käufer abgeschreckt und man muss sich noch stärker an den Käufern vergreifen usw...
Zuletzt geändert von Hardy30680 am 02.03.2013 13:16, insgesamt 1-mal geändert.
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crewmate
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von crewmate »

Wer EA nicht möge, solle keine Spiele von EA kaufen. Wer keine Mikrotransaktionen möge, solle einfach kein Geld dafür ausgeben.
Letzendlich gelte: "Wenn du die Spiele oder die Geschäftsmethoden nicht magst, dann gib kein Geld dafür aus. Stimme mit deinen Dollar ab."
Es ist wirklich so einfach. Wir haben so eine große Auswahl, das ich immer problemlos was Tolles finde und trotzdem einen riesigen Pile of Shame angehäuft habe. Ich muss nur auf wenig verzichten. Dirt 3 hat mich geärgert. Letztendlich habe ich es für wenig Geld gebraucht gekauft und verzichte auf den schwachen Onlinemodus. Resistance 3 hat mich überrumpelt, als da plötzlich ein Onlinepass drin lag. :fupc: Aber der miese Onlinemodus war es eh nicht wert.

EA stellt für mich kein Problem dar, solange es auch Vertriebe wie die Sexgötter von Rising Star gibt, die mir haufenweise tolle Spiele zu konsumentenfreundlichen Konditionen bieten. Oder Indi Entwickler wie Frictional Games. Es fühlt sich gut für mich an, denen Geld in den Rachen zu werfen. Amnesia und Penumbra waren jeden Cent wert. Nicht nur wegen der Spiele, auch wegen den fairen Bedingungen. :biggrin:

Diese großartigen Firmen mit tollen Menschen dahinter widersprechen aber auch dem Cliffy hier, zumindest im Mittelstand. Bei AAA sieht das wohl anders aus, wenn Millionen an Dollarn Investorengeld dahinter steckt. Darauf kann ich aber scheißen. :P :mrgreen:
Zuletzt geändert von crewmate am 02.03.2013 12:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Eich
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von Eich »

crewmate hat geschrieben:
Wer EA nicht möge, solle keine Spiele von EA kaufen. Wer keine Mikrotransaktionen möge, solle einfach kein Geld dafür ausgeben.
Es ist wirklich so einfach. Wir haben so eine große Auswahl, das ich immer problemlos was Tolles finde und trotzdem einen riesigen Pile of Shame angehäuft habe.
Nur weil du persönlich nicht betroffen bist, heißt das noch lange nicht, dass es tatsächlich "so einfach" ist. Nehmen wir doch nur mal das Beispiel SimCity. EA-Origin-DLC. Der Teufelsdreier. Was habe ich denn für Alternativen? Keine. Natürlich hasse ich EA aber genauso liebe ich SimCity. Leider gibt es keine große Auswahl an ordentlichen City Builder Games. Eigentlich gibt es keinerlei spielbare außer SimCity 4 aber nach zig Jahren verliert das doch langsam an Reiz. What to do?
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shakeyourbunny
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von shakeyourbunny »

Nuracus hat geschrieben:
brent hat geschrieben:
shakeyourbunny hat geschrieben:Ihr dürft nicht vergessen, das für Electronic Arts (und jede andere Aktiengesellschaft) nicht nur ein Gewinn ausreicht, sondern dieser Gewinn muss auch jedes Jahr prozentual gesteigert werden (Rendite muss steigen).
.
Das muss keinen Spieler auf der Welt interessieren. Wenn die Produkte drunter leiden, ist das EAs Problem, dann wird nicht gekauft.
Brent, da bist du viel zu kurzsichtig.
Wenn Spielefirma für Spielefirma pleite geht, weil die einfach nicht stabil Gewinn machen können
Der springende Punkt dabei ist, daß die Firmen nicht nur stabilen Gewinn machen müssen, sondern der Gewinn muss jeden Abschnitt höher als der vorherige sein, ansonsten ist das schon negativ zu bewerten. Schon mal was vom Zinseszins gehört?

Genau das frisst die Firmen auf und läßt sie so reagieren.
Nuracus hat geschrieben: Was meinst du, wie wir als Spieler dann dastehen, wenn es plötzlich nur noch Hobby-Programmierer gibt, die uns 4x pro Jahr mit einem WIRKLICH guten Produkt beliefern (Limbo, Faster than Light, I am alive, Journey ...), mit dem man sich dann 4-5 Stunden beschäftigen kann?
Es gibt inzwischen dermassen viele Spiele, das man sein Leben lang beschäftigt ist. Es gibt eine gesunde und kräftige sogenannte "Indieszene", da habe ich nicht soviele Sorgen .. eben halt keine auf Blockbuster getrimmte Spiele, aber die können mir gestohlen bleiben.

Davon abgesehen, gibt es noch andere Hobbies als Computerspiele..
Eich hat geschrieben: Eigentlich gibt es keinerlei spielbare außer SimCity 4 aber nach zig Jahren verliert das doch langsam an Reiz. What to do?
Schon mal Alternativen wie (Open)Transport Tycoon, Transport / Verkehrsgigant, Cities XL, A-Train und Verwandte ausprobiert?
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crewmate
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von crewmate »

Eich hat geschrieben:
crewmate hat geschrieben:
Wer EA nicht möge, solle keine Spiele von EA kaufen. Wer keine Mikrotransaktionen möge, solle einfach kein Geld dafür ausgeben.
Es ist wirklich so einfach. Wir haben so eine große Auswahl, das ich immer problemlos was Tolles finde und trotzdem einen riesigen Pile of Shame angehäuft habe.
Nur weil du persönlich nicht betroffen bist, heißt das noch lange nicht, dass es tatsächlich "so einfach" ist. Nehmen wir doch nur mal das Beispiel SimCity. EA-Origin-DLC. Der Teufelsdreier. Was habe ich denn für Alternativen? Keine. Natürlich hasse ich EA aber genauso liebe ich SimCity. Leider gibt es keine große Auswahl an ordentlichen City Builder Games. Eigentlich gibt es keinerlei spielbare außer SimCity 4 aber nach zig Jahren verliert das doch langsam an Reiz. What to do?
Stellt CitiesXL nicht eine Alternative dar? edit: Oh, sieht von den Wertungen her nicht gut aus. :(

Ihr habt meine volle Sympathie, das war natürlich alles auf mich gemünzt. Der Post sollte auch alles andere als eine Herabspielung von EAs Praktiken sein. Gerade daswegen meide ich den Laden ja, außer es stimmt wieder, wie bei Saboteur und Brütal Legend. Die Indis können leider längst nicht alle Genres abdecken, und Aufbau-Strategie gehört wohl dazu. :?
Randall Flagg
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von Randall Flagg »

shakeyourbunny hat geschrieben: Schon mal Alternativen wie (Open)Transport Tycoon, Transport / Verkehrsgigant, Cities XL, A-Train und Verwandte ausprobiert?
(O)TT ist ein Wirtschaftssimulator ohne Städtebau, gleiches gilt für Transport- / Verkehrsgigant.

Cities XL wäre eine Alternative, wenn sie nicht so grauenvoll wäre. als Sim City Liebhaber habe ich dem Spiel mal eine Chance gegeben ... und es bereut. Nach zehn Minuten wird es schon öde ...

Es gibt halt nur zwei Städtebau-Simulatoren, und das sind Sim City und die Cities-Reihe. Traurig, aber wahr, wer wirklich wieder einen guten Städtebau-Simulator haben will, kommt leider an dem neuen SC nicht vorbei. Ich bin auch kein Freund von EA und hatte mir nach dem Desaster mit ME3 und BF3 geschworen, mir keine EA Spiele mehr zu holen (wohlgemerkt habe ich für die Spiele damals jeweils ca 20 € bezahlt bei Release und war trotzdem enttäuscht). Bei Sim City habe ich mir die Beta angeschaut und war positiv überrascht. Werde mir es wohl mal antun, wenn ich einen günstigen Key bekomme.

Ähnlich ist das bei Ubisoft: Die fokussieren sich auch größtenteils nur auf Konsolen, aber es gibt leider keine guten Alternativen zu Anno. Oder zu Assassin's Creed (zumindest, was den historischen Hintergrund anbelangt).
Zuletzt geändert von Randall Flagg am 02.03.2013 12:40, insgesamt 1-mal geändert.