Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke Minderheiten

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Nero7
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von Nero7 »

"man muss die EA spile ja nicht kaufen" Ne ist klar ist halt nur so ne tatsache das EA alle guten spielemarken gekauft hat und es sonst kaum spiele gibt die auch nur annähernd so gut sind.

Alternative zu SimCity ist was bitte? Habe beides Tropico und CitiesXL ausprobiert sind beide zwar ganz nett aber trotzdem meh. Alternative zu C&C? Ausser mods für alte teile gibts da kaum was das qualitativ fesselt. Burnout Need for speed?
Randall Flagg
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von Randall Flagg »

Nuracus hat geschrieben:
Eich hat geschrieben:Dass die gehirnamputierte Masse aber leider nichts gegen ihre eigene Vergewaltigung unternimmt, wissen wir spätestens seit 1936.
Was war denn 1936?
Aflons Hitleres hat die Firma Electronic Arts gegründet, die im Zweiten Weltkrieg primär Brettspiele vertrieben hat. Man hat aber nur das Brett kaufen können, Spielfiguren haben extra gekostet. Bei den Komplettpaketen war das Holz aus so schäbiger Qualität, dass man sich alle 3 Monate ein neues Spiel kaufen musste. Die Leute haben es trotzdem gekauft, war ja immerhin Deutsch.
f1f2f3
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von f1f2f3 »

Wer sich über Origin beschwere, vergesse, dass auch Steam eine Zeit lang Mist gewesen war.
Mir ist nicht bekannt, wann sich das geändert hätte. Steam ist noch immer ein DRM-System, das die ehrlichen Kunden bevormundet und in ihren Rechten einschränkt, während die sogenannten Raubkopierer davon kaum beeinträchtigt werden. Nur weil die breite Masse der Spieler das System akzeptiert hat und damit vielen weiteren der heutigen Konzepte wie DLCs den Weg geebnet hat, heißt das noch lange nicht, dass es ein gutes System wäre.

Auch ansonsten kann man Herrn Bleszinskis Aussagen natürlich kaum ernst nehmen. Wie so viele Pioniere der Computerbranche hat eben auch er seine früheren Ambitionen und hehren Ziele längst aufgegeben zugunsten der Frage, wie man mit möglichst wenig Aufwand den Kunden möglichst viel Geld aus der Tasche ziehen kann. Insbesondere die Entwickler von Videospielen hatten früher auch noch das Ziel, möglichst gute Spiele und vielleicht sogar Kunstwerke zu erschaffen. Hätte er sich zumindest noch ein wenig dieser Ideale erhalten, dann würde er verstehen, warum viele Kunden mit diversen Entwicklungen unzufrieden sind. Da er aber Spiele eben nur noch als Produkt versteht und wahrscheinlich selbst kaum noch zum Zwecke der Unterhaltung spielt, versteht er es eben nicht. Wobei selbst das vermutlich nicht die Wahrheit ist, denn wahrscheinlich versteht er die Interessen der Spieler durchaus. Da diese aber vielfach nicht den Interessen der Industrie entsprechen, und er nun einmal eins von deren Sprachrohren ist, stellt er seine Behauptungen vermutlich wider besseren Wissens auf.
Zuletzt geändert von f1f2f3 am 01.03.2013 22:34, insgesamt 2-mal geändert.
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Aquetas
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von Aquetas »

Ach ja, Cliffy B der Depp vom Dienst, meldet sich mal wieder zu Wort. Braucht wohl wieder einmal ein wenig Aufmerksamkeit der Herr.

edit: Lesenswerter Artikel von Jim Sterling zu Cliffys Gesabbel:
http://www.destructoid.com/on-cliffy-b- ... 7379.phtml
Stuntkojima
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von Stuntkojima »

In meinen Augen hat er Recht. Mal abgesehen davon kann ich es schon gar nicht mehr hören wie immer über EA geschimpft wird. Westwood ist schon lange her.
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Exedus
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von Exedus »

Hersteller müssten eben irgendwie Geld verdienen, so Bleszinski, der genug davon hat, dass EA als böser ahnungsloser geldgieriger Konzern dargestellt wird, während eine Firma wie Valve das Image eines guten Jungen hat, der nichts falsch machen kann.
Wir können ja mal gerne vergleichen wie viele firmen EA schon kaputt gewirtschaftet hat und wieviele Valve
Er sei durchaus ein Fan der Arbeit von Newell & Co., aber wenn ein Verlobungsring in Team Fortress 2 für 100 Dollar angeboten wird, sei das was Cooles, während es bei EA als böse gelten würde.
Mensch Cliff, es ist ein unterschied ob in einem F2P Game ein Ring angeboten wird der keinerlei Funktion hat, oder ob ich in jedem verdammten game Gegenstände gegen bares anbiete. Außerdem bietet Valve auch kostenlose Dlc an und unterstützt das modding, während bei EA das genaue Gegenteil der Fall ist.

Etwas schon vergessen das der gute John sich auch vorstellen kann fürs nachladen Geld zu verlangen?
Vernon
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von Vernon »


So nicht. Beitrag entfernt und Verwarnung.
Scorcher24
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AndyN7
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von AndyN7 »

Immer dieses .."auf EA einhacken". :roll:

DLC´s gibt es doch fast in jedem Spiel. Ob Skyrim, Borderlands, COD ..alle Hersteller sind doch gleich ! Egal wie groß oder klein die Firma ist. Da nehmen sie sich doch alle nichts Weg. Wer kein DLC will soll auch keine Kaufen...könnte mich daran Erinnern das man dazu genötigt wird. Aber anscheinend stehen ja die meisten drauf. Siehe COD :Blauesauge:

DRM ist auch so eine Sache ..Origin verteufeln aber 1000 Spiele für Steam besitzen. Immer diese Doppelmoral ..zum Kotzen :roll:
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OriginalSchlagen
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von OriginalSchlagen »

Unrecht hat er nicht. Die Preise für Videospiele haben sich seit SNES, N64 und PSX-Zeiten nicht nur kaum verändert. Sie sind sogar günstiger geworden, obwohl mehr Arbeit drin steckt. Selbst wenn der Mehraufwand nicht berücksichtigt wird, und nur Kosten-Leistung, wird nicht mehr Geld investiert, als wie vor 10-20 Jahren. Aber einhundertprozentig.

Wenn EA denn so gierig und Geldgeil ist, warum schreibt man trotz all der Geldeintreiberpraktiken rote Zahlen?

http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 39979.html
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De_Montferrat
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von De_Montferrat »

Ich weiß, dass man nicht erwarten kann, dass jeder die ganzen vorherigen Beiträge eines Themas lesen kann, aber bei einem so kurzen Thread könnte man doch wenigstens mal in Versuchung geraten, oder etwa nicht? Die letzten beiden Schreiber hätten dann nämlich gesehen, dass hier schon über die von ihnen angesprochenen Themen gesprochen wurde. So einfach nur dieselben Phrasen mit denselben (falschen oder zumindest sehr einseitig betrachteten) Thesen ins Forum zu klatschen, ist ziemlich witzlos.
OriginalSchlagen hat geschrieben:Unrecht hat er nicht. Die Preise für Videospiele haben sich seit SNES, N64 und PSX-Zeiten nicht nur kaum verändert. Sie sind sogar günstiger geworden, obwohl mehr Arbeit drin steckt. Selbst wenn der Mehraufwand nicht berücksichtigt wird, und nur Kosten-Leistung, wird nicht mehr Geld investiert, als wie vor 10-20 Jahren. Aber einhundertprozentig.

Wenn EA denn so gierig und Geldgeil ist, warum schreibt man trotz all der Geldeintreiberpraktiken rote Zahlen?
Eine Seite vorher von mir:
Das ist aber nicht mein Problem, dass die Spiele günstiger werden. In gewisser Weise sind die Hersteller selber Schuld. Was du nämlich zu vergessen scheinst: Es werden heute so viele Spiele veröffentlicht -neben dem ganzen Social-, Handy-, Was-auch-immer-Kram-, dass die Hersteller, wollen sie viele Einheiten vertreiben, eben den Preis senken müssen, um viele Käufer zu erreichen. Wenn man bedenkt, dass eine Millionen verkaufte Einheiten als Flop angesehen und wie in Capcoms Fall bereits fünf Millionen Einheiten von RE 6 als Enttäuschung und Verlust aufgenommen werden, merkt man doch, dass irgendetwas falsch läuft.

Wenn ich dir jetzt sage, dass das an den Herstellern selber liegt, die ihre Kosten nicht im Griff und viel zu groß und falsch (geplant, was z. B. prognostizierte Absatzzahlen angeht) entwickelt haben, wirst du vielleicht sagen: "Das liegt daran, dass alle realistische Grafiken und orchestralen Sound erwarten." Es mag stimmen, dass die Grafik viel Geld verschlingt. Ich habe davon nicht viel Ahnung, kann es aber nachvollziehen. Wenn ich aber ein Spiel wie The Witcher 2 sehe, frage ich mich, wie es CDProject geschafft hat, dass Spiel gewinnbringend herzustellen? Vielleicht liegt es an ihrer Effizienz, an einer guten Planung, vielleicht aber auch am Standort?
Und für den vorletzten Poster:
IIXXIIXX hat geschrieben:Immer dieses .."auf EA einhacken". :roll:

DLC´s gibt es doch fast in jedem Spiel. Ob Skyrim, Borderlands, COD ..alle Hersteller sind doch gleich ! Egal wie groß oder klein die Firma ist. Da nehmen sie sich doch alle nichts Weg. Wer kein DLC will soll auch keine Kaufen...könnte mich daran Erinnern das man dazu genötigt wird. Aber anscheinend stehen ja die meisten drauf. Siehe COD :Blauesauge:

DRM ist auch so eine Sache ..Origin verteufeln aber 1000 Spiele für Steam besitzen. Immer diese Doppelmoral ..zum Kotzen :roll:
Schau doch bitte einmal auf die vorherige Seite, dann muss ich nicht alles von mir zitieren.
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FightingFurball
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von FightingFurball »

OriginalSchlagen hat geschrieben:Unrecht hat er nicht. Die Preise für Videospiele haben sich seit SNES, N64 und PSX-Zeiten nicht nur kaum verändert. Sie sind sogar günstiger geworden, obwohl mehr Arbeit drin steckt. Selbst wenn der Mehraufwand nicht berücksichtigt wird, und nur Kosten-Leistung, wird nicht mehr Geld investiert, als wie vor 10-20 Jahren. Aber einhundertprozentig.

Wenn EA denn so gierig und Geldgeil ist, warum schreibt man trotz all der Geldeintreiberpraktiken rote Zahlen?

http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 39979.html
ich wiederhole mal meinen Post aus einem anderen Thread

Ea (aus FR http://investor.ea.com/annuals.cfm)
Operative Gewinne/Verluste in Millionen $
2012: 35
2011: -312
2010: -686
2009: -827
2008: -487
2007: 39
2006: 325
2005: 668
2004: 776
2003: 456

Man muss also sagen die DLCs haben sie gerettet :)
zumindest dieses Jahr ^^
sie haben dass im übrigen geschafft indem sie fast 500 Millionen $ mehr eingenommen haben als 2011 und nicht weil sie sparsamer geworden sind, sie haben soagr etwas mehr als 100 Mill. mehr rausgehauen. :lol:

Tja... er hat Recht, wem es nicht gefällt, soll es nicht kaufen, dass halte ich nun schon seit einiger Zeit so und bereuen tue ich es nicht. Auf den EA Müll kann man ohne Probleme verzichten, es gibt genügend andere Entwickler. Mehr als je zuvor um genau zu sein.

Und zum Thema EA und Entwickler. EA übernimmt sie nicht feindlich, die gehen freiwillig zu denen, da sie das Geld wollen. Das gilt auch für Bioware und Co. Hier zu schreien, ist als brüllt man den Autohändler an, der den Wagen von seinem Bruder gekauft hat, obwohl er einem selbst so schön gefällt und ihn gern länger mitgenutzt hätte...
Hardy30680
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von Hardy30680 »

Tyler Durden hat geschrieben:
Wer gute Spiele machen will kommt auch ganz ohne DLCs aus, man muss nur wollen und es auch können :twisted:
Sehr richtig. Zu SNES-Zeiten gab´s ja noch keine DLCs und Mikrotransaktionen und es gab auch noch viel weniger Spieler als heutzutage, aber EA ist trotzdem gewachsen. Und die Produktionskosten für Spiele sind sicher nur deshalb so viel höher als damals, weil viel mehr fürs Marketing und für den Entwicklerstab ausgegeben wird. Die Technik an sich sollte nicht viel teurer sein als vor 20 Jahren, richtet sich der Preis doch immer danach, ob´s das Neueste vom Neuen ist. Damals, anfang der 80er, hat ein nagelneuer C64 auch um die 600 Dollar gekostet. Und warum? Weil für damalige Verhältnisse neueste Technik verbaut wurde, ohne dass ich selbst jetzt ein Experte auf dem Gebiet bin. Und wenn die Produktionskosten für Spiele heutzutage so viel höher sein sollen als damals, dann waren die Preise für SNES-Spiele mit 100-120 DM doch unverschämt hoch. Passt irgendwie nicht so recht zusammen.
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brent
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von brent »

Cliffy B hat wohl Angst, unwichtig zu werden, und gibt den Yerli aus dem Off.
Blöd nur, dass er längst unwichtig ist.
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Nuracus
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von Nuracus »

Hardy, deine "Berechnung" verdient aber nicht einmal diese Bezeichnung. Du gehst jetzt von der Technik aus und führst den C64 an, der damals auch sehr teuer war. Ja klar, natürlich!
Aber die Technik, nun wirklich, die Technik ist ein kleiner Posten.

Ist EA heute das gleiche EA wie damals?

Nein, es hat ein ZIGFACHES an Mitarbeitern, die alle Gehalt verdienen, die alle an einer Arbeitsstätte beschäftigt werden müssen.
Ich kann dir da jetzt keine genauen Zahlen liefern, aber zum Verständnis ganz grob:
Früher haben ein oder zwei Leute an der Grafik und den Animationen gebastelt. Noch mal ein bis zwei Leute waren für die Soundeffekte zuständig, ein dritter für die Musik. Dann gabs ne Hand voll Programmierer, ein oder zwei Marketing"experten", ah und natürlich den Projektleiter. Übertrieben gesagt, man brauchte ein halbes Dutzend, um Fifa 95 herzustellen.
Heute braucht man ein ganzes Dutzend, um die Schatten korrekt darzustellen. Übertrieben gesagt, aber es geht in die richtige Richtung ;)
schau dir die Lizenzen an. Die Lizenzen für ein John Madden haben früher, verglichen mit heute, nen Apfel und ein bisschen Eierschale gekostet.
Zu sagen, da können wir als Spieler "nichts" dafür, halte ich für etwas blauäugig - komischerweise verkauft sich PES im Verhältnis schlecht, obwohl es oftmals als das nahezu gleichwertige oder oft genug bessere Fußballspiel angesehen wird, je nach Jahrgang, und außerdem sehr schnell weniger kostet als Fifa.
Aber wir als Spieler kaufen nunmal das Spiel mit den Lizenzen.
Wir als Spieler kaufen das Spiel mit der großen Werbekampagne.

Ich hatte es anderswo mal gesagt, aber es ist die Wahrheit:

Activision hat ordentlich Geld, EA hat ordentlich Geld. Beide haben mit Battlefield und CoD vergleichbare Produkte, die beide eine hohe Qualität aufweisen. Beide können es sich leisten, große Werbekampagnen zu schalten.
Sollte aber einer von beiden darauf verzichten und sagen "Ach, BF/CoD hat eh eine große Fanbase, der nächste Titel wird automatisch gekauft", dann sag ichs euch jetzt auf die Hand:
Derjenige verliert, SOFORT.

Denn wir als Spieler kaufen das Spiel mit der großen Werbekampagne.


Übrigens: Mit wir meine ich nicht automatisch dich, dich da drüben, dich daneben und mich. Sondern die breite Masse, auf die es ankommt.



Wer sich an der Entwicklung stört, der kann gerne versuchen, sich aufzulehnen, das Recht hat nun wirklich jeder. Und ich finde es völlig verkehrt, automatisch alles abzuwinken, weil es nunmal so ist wie es ist.

Nur bedenkt doch bitte eins: EA sind keine Bösewichte, sie planen nicht die Weltherrschaft, sie planen "lediglich" zu überleben. Das ist die Geschäftsleitung nicht nur den Mitarbeitern, sondern als Aktiengesellschaft auch den Aktionären schuldig.

Und weil es so ist wie es ist, können wir uns aber weiterhin auf eins verlassen:

Das nächste Fifa wird (mindestens) ein gutes Spiel. Das nächste Madden auch. Und das nächste NHL.
Und das nächste Dead Space, Mass Effect, Battlefield.
Zwischendurch gibts Experimente (Medal of Honor), die gehen aus verschiedenen Gründen schief.

Aber EA wird nicht aufhören, uns mit mindestens guten Spielen zu versorgen.


Nachtrag:
Und wenn ich sowas schon lese ...
Vernon hat geschrieben:Man kann da echt so ziemlich jeden scheissverfickten Satz nehmen, und ihm zurück um die Ohren hauen.

(...)
Hersteller müssten eben irgendwie Geld verdienen, so Bleszinski, der genug davon hat,
Lass ich kurz so stehen
Hersteller müssten eben irgendwie Geld verdienen,
Das tun die ja auch
Vernon, schau weiter zurück. Da habe ich tatsächlich jeden einzelnen Satz von ihm genommen und was dazu geschrieben. Versuchs einfach bitte: Tu das selbe und erläutere, warum er nicht mit jeder Aussage Recht hat.
Auch etwas, was die meisten nicht erahnen können:
Es reicht einer Firma, einer Unternehmung, NICHT, nur "Geld zu verdienen". Eine Firma muss genug Geld verdienen, um zukünftige mögliche Verluste aufzufangen.
Das Problem haben du und ich als einfache Angestellte ebenfalls: Wir müssen am Monatsanfang so viel auf dem Konto haben, dass wir am Monatsende mindestens auf 0 sind. Sind wir auf unter 0, dann müssen wir in einem anderen Monat mehr verdienen oder besser wirtschaften oder weniger ausgeben.
Für dich und mich ist das relativ einfach.
Für mich auf einmal nicht mehr so, denn ich muss dies gleichzeitig auch noch für zwei Kinder tun.

EA muss das für tausende "Kinder" tun.
f1f2f3
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von f1f2f3 »

Die oben zitierten Geschäftszahlen belegen jedenfalls, dass EA mit ihrer Geschäftspolitik recht hat. In den letzten Jahren sind ihre Verluste stetig gesunken und haben sich nunmehr sogar wieder in Gewinne verwandelt. Genau in dem Jahr zudem, in welchem sie zum unbeliebtesten Unternehmen Amerikas gewählt wurden. Aber dies ebenso wie die ständigen virtuellen Proteste sind eben nur Stürme im Wasserglas. Selbst von den Forenschreibern kaufen dann wohl die meisten doch wieder die kritisierten Spiele und DLCs, weil man sie ja vermeintlich haben muss. Und die schweigende Masse der anspruchslosen Konsumenten kauft natürlich ohnehin. Hat man sich also wie EA erst einmal vom Gedanken verabschiedet, Spiele als irgend etwas anderes als Massenware mit dem Zweck der Profitmaximierung zu verstehen, dann haben sie offensichtlich in den letzten Jahren die richtigen Strategien verfolgt.