Ruby Sparks
Seichte Kost von Film, recht nett, aber echt nichts weltbewegendes. Die Story war eigentlich von Anfang an vorhersehbar und irgendwie so klein gehalten, da hat sich nichts wirklich entwickelt, das meiste spielte sich auch zum größten Teil in seiner Wohnung ab. Der Film macht es sich da zu einfach.
Schauspielerisch und charakteristisch hat aber "Ruby" gefallen, im Gegensatz zum Hauptdarsteller. Klar hat er seinen Charakter gut gespielt, aber als Zuschauer empfand ich diese Person eher unsympathisch.
Spoiler
Show
Das Ende hat er meiner Meinung nach nicht verdient.
Banale Geschichte.
Aber wie es umgesetzt wurde...
Allein die Vorstellung in dieser Situation zu sein.. grausig !
Überaus heftig war
Spoiler
Show
als Dan runtersprang und sich beide Beine gebrochen hat. Man zeigt schonungslos, wie die Knochen rausragen und das Blut spritzt. Zart beseidete sollten nicht hinschauen.
Die pure Verzweiflung, die man ihm ansah... Und als er später von den Wölfen gefressen wird... mein lieber...
In Kritikerkreisen oft als besserer "Open Water"-Film angepriesen.
Ein französisches Plakat eines deutschen Films von der englischen Wikipedia...
Ist sicherlich einer der besten deutschen Spielfilme der letzten Jahrzehnte, was an sich nicht viel heißen mag.
Nachdem ich in nach einigen Jahren wieder gesehen habe, fiel mir sofort eine interessante Parallele zu Social Network auf, was für beide Filme spricht. Großartiger Film und August Diehl wäre sicherlich heute einer größten Charakterdarsteller der Welt, wenn er nicht die falsche Filmsprache sprechen würde.
Wenn man auf Underdog-Stories steht (und sich mit herzerwärmenden und zuckersüßen Perfekte-Welt-Szenarien abfinden kann): Voll Okay der Film. Sehr... flauschig.
Wenn man auf Underdog-Stories steht (und sich mit herzerwärmenden und zuckersüßen Perfekte-Welt-Szenarien abfinden kann): Voll Okay der Film. Sehr... flauschig.
Das ist doch eine wahre Geschichte!? Leben wir also in einer perfekten Welt?^^
komplett anders als erwartet! der film gehört eindeutig gordon-levitt der eine teilweise schon fast an parodie grenzende bruce willis imitation hinlegt. willis selbst kommt da etwas kurz im direkten vergleich und muss dies mit der wohl unpassensten "ein mann action szene" seit langem wieder kompensieren. eigentlich habe ich einen film erwartet bei dem eine actiongeladene jagd im mittelpunkt steht aber spätestens ab der hälfte verharrt der film an einem schauplatz und schlägt eine komplett andere richtung inklusive tonart an. children of the corn oder signs kommen einem in den sinn. den plot kann man wahrscheinlich wie in allen zeitreise filmen zerpflücken und als unlogischen quatsch entlarven aber solange mich das ganze bei der stange hält ist es mir eigentlich relativ egal. das ich bruce willis
Spoiler
Show
als kindermörder sehe hätte ich auch nicht unbedingt erwartet t
unterm strich ein echt solider scifi-thriller der zwar niemals auch nur in die nähe von willis anderem zeitreise meistewerk kommt aber das hat wahrscheinlich auch niemand erwartet. es gibt eben nur einen terry gilliam... trotzdem mal wieder ein mainstream scifi thriller der sich nicht zu sehr glattgebügelt anfühlt. starke 7 für looper
Zuletzt geändert von Rooster am 18.02.2013 20:26, insgesamt 2-mal geändert.
Spoiler lieber mal den Satz mit Wilis und dem smilie. Man will doch niemandem etwas vorwegnehmen. Aber diese Szene ließ einen wirklich schwer schlucken.