Electronic Arts: Sinniert über Konto-Bindung und Gebrauchtspiele

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Wigggenz
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Re: Electronic Arts: Sinniert über Konto-Bindung und Gebrauc

Beitrag von Wigggenz »

De_Montferrat hat geschrieben: Hallo? Es gibt Gewinnmaximierung und Gewinnmaximierung. Es ist bestimmt nicht sinnvoll, Gewinnmaximierung für den nächstliegenden Quartalsbericht und um jeden Preis zu betreiben. Man kann auch schonender und längerfristigen Gewinn erwirtschaften. Aber letzteres kostet mehr Mühe, Arbeit und Zeit. Den Investoren ist eine lange Wartezeit auch nicht gerade recht.
Das ist ein wichtiger Punkt, den die ganzen Major-Verteidiger nicht einsehen, dass man z.B. auch rücksichtsvoll versuchen kann, den Gewinn zu steigern. Aber es wird nur auf die Interessen der Investoren Rücksicht genommen.

Das Stichwort ist, wie fast überall im Leben, die Verhältnismäßigkeit, und die sehe ich bei den Praktiken der Majors schon seit Jahren nicht mehr gegeben, und die systematische Ausrottung des Gebrauchtmarkts ist die Krönung des Ganzen.
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De_Montferrat
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Re: Electronic Arts: Sinniert über Konto-Bindung und Gebrauc

Beitrag von De_Montferrat »

Wigggenz hat geschrieben: Das Stichwort ist, wie fast überall im Leben, die Verhältnismäßigkeit, und die sehe ich bei den Praktiken der Majors schon seit Jahren nicht mehr gegeben, und die systematische Ausrottung des Gebrauchtmarkts ist die Krönung des Ganzen.
Ne, die Krönung ist es noch nicht. Wart mal ab, was noch alles Schönes kommt und was für böse, böse Menschen (z. B. Budgetkäufer) es noch gibt. Da besteht noch Handlungsbedarf. :twisted:
SectionOne
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Re: Electronic Arts: Sinniert über Konto-Bindung und Gebrauc

Beitrag von SectionOne »

gracjanski hat geschrieben: Ich habe sicherlich ne bessere Ausbildung = besseren Hochschulabschluss als du und posaune das sicherlich nicht in die Welt,...
Und wieso tust du es dann doch? :roll:

Wenn du dich doch von der Spieleindustrie so ausgebeutet und verarscht fühlst, wieso ignorierst du sie dann nicht komplett? Das als Grund für deine illegalen Aktivitäten zu benutzen lässt mich sowohl an deiner Intelligenz als auch Reife zweifeln! Wenn du wüsstest wie der Hase läuft, würde von dir nicht so ein geistiger Dünnschiß kommen! Also runter von deinem hohen Roß!

Aber wie ich weiter vorne schon sagte, genau wegen diesem Raubkopierer Abschaum fände ich ein AlwaysOn gar nicht mal so verkehrt!
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Wigggenz
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Re: Electronic Arts: Sinniert über Konto-Bindung und Gebrauc

Beitrag von Wigggenz »

SectionOne hat geschrieben:Aber wie ich weiter vorne schon sagte, genau wegen diesem Raubkopierer Abschaum fände ich ein AlwaysOn gar nicht mal so verkehrt!
Wir sollten auch jeder unsere DNA und Fingerabdrücke bei den Behörden hinterlegen, schließlich sind wir alle potentielle Verbrecher... :roll:

Jede Maßnahme, unter der ehrliche Käufer mehr Nachteile haben als die bösen Raubmordkopierer, ist nicht tragbar.
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danke15jahre4p
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Re: Electronic Arts: Sinniert über Konto-Bindung und Gebrauc

Beitrag von danke15jahre4p »

Wigggenz hat geschrieben:Das Stichwort ist, wie fast überall im Leben, die Verhältnismäßigkeit, und die sehe ich bei den Praktiken der Majors schon seit Jahren nicht mehr gegeben, und die systematische Ausrottung des Gebrauchtmarkts ist die Krönung des Ganzen.
sag das bitte nicht zu laut, es könnte sein, dass es dann doch vielleicht irgendwann in den köpfen hier einiger ankommt!

es geht nicht um das recht sein produkt zu schützen, es geht um die daraus resultierenden maßnahmen seitens der publisher, dabei stets immer mit dem fingerzeig auf die raubkopierer ohne auch nur ansatzweise belegen zu können durch eben jene schaden zu erleiden!

dabei werden auch mal eben ganz konsequent möglich postitive aspekte des lizenzfreien downloads grundsätzlich unter den tisch fallen gelassen!

und das, lieber hojo und nanimonai ist heuchlerisch und sollte stets immer auch als solches deklariert werden!

klar könnte man sagen, keine raubkopierer, kein DRM, aber vorsicht, ich gehe jetzt sogar soweit und sage, kein DRM, keine raubkopierer!

ups!

greetingz
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Softwarepirat
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Re: Electronic Arts: Sinniert über Konto-Bindung und Gebrauc

Beitrag von Softwarepirat »

De_Montferrat hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben:Es wäre doch recht leicht, die Publisher und Entwickler am Gebrauchtmarkt teilhaben zu lassen.

Spieler A würde dann so etwas wie eine Rabattmarke bekommen, also eine vernünftige Ermäßigung für kommende Einkäufe. Spieler B müsste eine "Umschreibegebühr" entrichten, die in etwa dem Gebrauchtpreis eines Spiels entspricht. Publisher und Entwickler würden dementsprechend ihren Teil des Kuchens abbekommen.
Also so etwas wie ein Sony- oder Microsoft-internes, hauseigenes Gamestop, integriert in die Konsole.
Aber dann könnte man doch den ganzen Aktionären nicht mehr erzählen, dass jedes Gebrauchtspiel ein verlorenes Vollpreisspiel ist und sich alle Gebrauchtkäufer dann eben ein Vollpreisspiel zum Erscheinungstag (oder lieber gleich bei Erstankündigung vorbestellen) kaufen. Es haben gefälligst alle den Vollpreis -am Besten noch als Download, man will ja Nebenkosten wie Logistik, Pressung, etc. vermeiden- zu bezahlen, den der Publisher nach seinem Gutdünken festlegt.
"Ich kann mich nicht wirklich dazu äußern, wie die Kisten der nächsten Generation mit Hinblick auf Gebrauchtspiele stehen werden. Ich kann sagen, dass der Trend in der Branche dahin geht, eine Dauerverbindung zu haben und eine Bindung zum Kunden aufzubauen, und dass der Grad, mit dem die Software einen bestimmten Kunden identifiziert, einige Probleme im Gebrauchtmarkt erschaffen wird."

Es geht doch gar nicht um den Kunden. Es geht um Dauerverbindung = Kontrolle, Einschränkung und Kundenbindung = Bindung des Geldbeutels an den Hersteller. Das die Werbeheinis immer denken, man wäre ein total willfähirges, geistloses Schaf...
Und genau diese Dinge mache ich in diesen Ausmaßen nicht mit, egal wie gut die Spiele sind oder was auch immer für Killer-Features sie mir bieten, das juckt mich alles nicht :!:
Werde diesem ganzen Wahn entsagen, die können mich mal!!!!!
Zuletzt geändert von Softwarepirat am 13.02.2013 12:48, insgesamt 1-mal geändert.
Nanimonai
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Re: Electronic Arts: Sinniert über Konto-Bindung und Gebrauc

Beitrag von Nanimonai »

De_Montferrat hat geschrieben: Nach meinem Hinweis kam gar keine Antwort mehr...
Oh, ja sorry, hole ich nach.
Das hier meintest Du, oder?
De_Montferrat hat geschrieben: Ich sagte doch, die Publisher wollen Vollpreisspiele verkaufen. Sie wollen keinen Gebrauchtmarkt, weil ihrer Meinung nach jeder seine eigene, gebundene Lizenz kaufen soll. Das kam doch in vielen Interviews und Meinungen zum Vorschein. Und das passt auch zur gängigen Praxis, dass man Downloadtitel eben nicht weiterverkaufen kann und accountgebunden sind. Außerdem bezweifle ich, dass die großen Publisher, die schon bzgl. Downloadshops ihre eigenen Portale etablieren wollen, sich auf die Konzentration der Konsolenstores einlassen würden. Denn es geht -und da schließt sich der Kreis wieder- um maximale Kundenbindung und damit (absolute) Kontrolle.
Das Lizenzargument ist glaube ich nicht ganz so einfach.
Es geht ja um digitale Inhalte.

Ein Spieler kauft ein Spiel (bzw. eine Spiellizenz, mehr ist es ja nicht) als Hardcopy in irgend einem Laden. Dieses "neue" Spiel unterscheidet sich von einem "gebrauchten" Spiel ausschließlich dadurch, dass es eine einzigartige Seriennummer auf der Disc hat, die mit einem Spieleraccount verknüpft wird.
Danach ist die reine Hardware komplett unbrauchbar.

Der Spieler verkauft dann dieses Spiel wieder an den Onlineshop von Sony oder Microsoft.
Im Endeffekt wird also nur die Verknüpfung Seriennummer-Account gelöscht, er hat also keine Lizenz mehr.
Dafür bekommt er einen Gutschein, Bonuspunkte, was auch immer.

Das "gebrauchte" Spiel existiert nicht mehr, es hat eigentlich auch nie existiert, es landet im Nirvana, sprich, die Lizenznummer (Seriennummer auf der Disc und in der Accountverknüpfung) ist nicht mehr benutzbar.

Sony oder Microsoft kann auf dieser Grundlage aber ein Budgetangebot machen (Spiel X gibt es günstiger), was dann ein anderer Spieler kauft. Dieser andere Spieler kauft aber nicht die alte Lizenz des ersten Spielers (diese existiert ja so nicht mehr), sondern eine brandneue, eigens für ihn generierte Lizenz, die mit seinem Account verknüpft ist.

Es ist also wie eine neue Vollversion, ein neuer Vollpreistitel, nur eben günstiger als im Laden. Günstiger als im Laden kann und darf es deswegen sein, weil Sony/Microsoft ja zuvor eine gebrauchte Lizenz zurückerhalten hat.
Dadurch umgeht man die Sperre der Kostenbindung bei Onlineverkäufen und kann quasi den Gebrauchtmarkt als Neumarkt erschliessen.

War das halbwegs nachvollziehbar?
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De_Montferrat
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Re: Electronic Arts: Sinniert über Konto-Bindung und Gebrauc

Beitrag von De_Montferrat »

SectionOne hat geschrieben:Aber wie ich weiter vorne schon sagte, genau wegen diesem Raubkopierer Abschaum fände ich ein AlwaysOn gar nicht mal so verkehrt!
Nur damit anderen Leute geschadet wird bzw. sie an etwas gehindert werden, das dich nicht schädigt, willst du dich selber in eine Abhängigkeit begeben? Wow...

Hass und Rache der Pfad zur dunklen Seite sie sind. :zoff:
Slayer123
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Re: Electronic Arts: Sinniert über Konto-Bindung und Gebrauc

Beitrag von Slayer123 »

Pyoro-2 hat geschrieben:
ColdFever hat geschrieben:Der massive Druck von EA ist der Hauptgrund dafür, dass die Konsolenhersteller eine Gebrauchtspielsperre einrichten werden.
EA steckt sicher auch dahinter, aber die Konsolenhersteller hätten sehr wohl einfach "nö" sagen können, von daher halt ich's für daneben, hier nur EA anzuprangern.
so einfach "nö" können die eben auch nicht sagen. man stelle sich vor, eine konsole erscheint und es gibt (noch) keine gescheiten spiele dafür oder nur schlechte umsetzungen. dann ist die konsole am ar*** und die kunden wechseln zur anderen konsole und nehmen lieber restriktionen in kauf anstatt schlechte oder gar keine spiele zu haben.
den publishern ist es doch egal auf welcher konsole sie ihre spiele verkaufen. die zahl der spieler bleibt doch gleich, nur sind sie dann eben nicht mehr auf der einen, sondern nur noch auf der anderen konsole.
wenn microsoft jetzt aus irgendeinem grund meint, den publishern ans bein pissen zu müssen, released der publisher halt nur noch für sony. und dann kauft natürlich jeder sony, weil microsoft keine spiele hat.
man sieht ja an der wiiu wie schlecht sich eine konsole verkaufen kann, wenn keine spiele zur verfügung stehen.
es gibt mit sicherheit absprachen zwischen publishern und konsolenherstellern, die die nachteile solcher deadls am ende auf die kunden abwälzen.
wenn sich zwei streiten, freut sich vllt. der dritte. aber wenn sich zwei äußerst gut verstehen, ist der dritte der depp.
Zuletzt geändert von Slayer123 am 13.02.2013 12:55, insgesamt 1-mal geändert.
HCdevil666
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Re: Electronic Arts: Sinniert über Konto-Bindung und Gebrauc

Beitrag von HCdevil666 »

@ topic:

gut, dann kauf ich eben effektiv nur noch die 2-3 hammer games pro jahr. selber schuld.
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Re: Electronic Arts: Sinniert über Konto-Bindung und Gebrauc

Beitrag von HCdevil666 »

was ich mir irgendwie nicht vorstellen kann, ist das ding mit onlinePFLICHT.

da würden die doch 1/4 bis 1/3 der kundschaft einfach links liegen lassen.......
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The Incredible Hojo
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Re: Electronic Arts: Sinniert über Konto-Bindung und Gebrauc

Beitrag von The Incredible Hojo »

leifman hat geschrieben:
ich gehe jetzt sogar soweit und sage, kein DRM, keine raubkopierer!

ups!

greetingz
Naja, dass das falsch ist, ist ja belegt. Raubkopien gab es schon, als DRM noch überhaupt kein Thema war.
Ich sage ja auch nicht "Keine Raubkopien - kein DRM!" sondern dass bei einer (unmöglichen) Welt, in der es keine Raubkopien mehr gibt, die Argumentationsgrundlage für die Industrie wegfiele. Ich wäre dann gespannt, mit welcher Rechtfertigung sie dann ankämen. Egal welche es sein wird, sie wäre einfacher zu entkräften als die der Raubkopie-Argumentation. Diese mag heuchlerisch, falsch, richtig, gut, nachvollziehbar oder sonstwas sein. Sie steht aber als nicht greifbar im Raum und solange es eben gesaugtes Zeug gibt, wird es so bleiben.
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De_Montferrat
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Re: Electronic Arts: Sinniert über Konto-Bindung und Gebrauc

Beitrag von De_Montferrat »

Nanimonai hat geschrieben: Das Lizenzargument ist glaube ich nicht ganz so einfach.
Es geht ja um digitale Inhalte.

Ein Spieler kauft ein Spiel (bzw. eine Spiellizenz, mehr ist es ja nicht) als Hardcopy in irgend einem Laden. Dieses "neue" Spiel unterscheidet sich von einem "gebrauchten" Spiel ausschließlich dadurch, dass es eine einzigartige Seriennummer auf der Disc hat, die mit einem Spieleraccount verknüpft wird.
Danach ist die reine Hardware komplett unbrauchbar.

Der Spieler verkauft dann dieses Spiel wieder an den Onlineshop von Sony oder Microsoft.
Im Endeffekt wird also nur die Verknüpfung Seriennummer-Account gelöscht, er hat also keine Lizenz mehr.
Dafür bekommt er einen Gutschein, Bonuspunkte, was auch immer.

Das "gebrauchte" Spiel existiert nicht mehr, es hat eigentlich auch nie existiert, es landet im Nirvana, sprich, die Lizenznummer (Seriennummer auf der Disc und in der Accountverknüpfung) ist nicht mehr benutzbar.

Sony oder Microsoft kann auf dieser Grundlage aber ein Budgetangebot machen (Spiel X gibt es günstiger), was dann ein anderer Spieler kauft. Dieser andere Spieler kauft aber nicht die alte Lizenz des ersten Spielers (diese existiert ja so nicht mehr), sondern eine brandneue, eigens für ihn generierte Lizenz, die mit seinem Account verknüpft ist.

Es ist also wie eine neue Vollversion, ein neuer Vollpreistitel, nur eben günstiger als im Laden. Günstiger als im Laden kann und darf es deswegen sein, weil Sony/Microsoft ja zuvor eine gebrauchte Lizenz zurückerhalten hat.
Dadurch umgeht man die Sperre der Kostenbindung bei Onlineverkäufen und kann quasi den Gebrauchtmarkt als Neumarkt erschliessen.

War das halbwegs nachvollziehbar?
Ok, interessant. Aber warum sollten das die Publisher zulassen, die genauso gut ein Vollpreisspiel meinen verkaufen zu können. Ich nehme an, du gehst davon aus, dass sie tatsächlich um den Wert des Gebrauchtmarktes wissen. Da würden wir aber von zwei unterschiedlichen Punkten argumentiert haben. Des Weiteren bleibt ja noch bestehen, dass sie wahrscheinlich alle ihren eigenen Service eröffnen würden und es schon längst gemacht hätten, wenn es tatsächlich um den Erhalt des Gebrauchtmarktes gehen würde und nicht bloß um die Absch(r)öpfung von noch mehr Geld.? Oder?
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Wigggenz
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Re: Electronic Arts: Sinniert über Konto-Bindung und Gebrauc

Beitrag von Wigggenz »

The Incredible Hojo hat geschrieben:Raubkopien gab es schon, als DRM noch überhaupt kein Thema war.
Ich sage ja auch nicht "Keine Raubkopien - kein DRM!" sondern dass bei einer (unmöglichen) Welt, in der es keine Raubkopien mehr gibt, die Argumentationsgrundlage für die Industrie wegfiele. Ich wäre dann gespannt, mit welcher Rechtfertigung sie dann ankämen. Egal welche es sein wird, sie wäre einfacher zu entkräften als die der Raubkopie-Argumentation. Diese mag heuchlerisch, falsch, richtig, gut, nachvollziehbar oder sonstwas sein. Sie steht aber als nicht greifbar im Raum und solange es eben gesaugtes Zeug gibt, wird es so bleiben.
Naja, das stimmt auch nicht. Es wird doch auch heute schon teilweise damit argumentiert, dass die fiesen Gebrauchtkäufer fast so schlimm bzw. noch schlimmer als die ultrabösen Raubmordkopierer sind. Das ist auch die einzige faktische Grundlage für DRM, denn das Spiele trotz 10fachem Kopierschutz trotzdem noch fleißig kopiert werden, als gäbe es diesen Kopierschutz nicht, das weiß ja jeder.
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Abysswalker77
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Re: Electronic Arts: Sinniert über Konto-Bindung und Gebrauc

Beitrag von Abysswalker77 »

Ea kann mich sowieso mal seit dem Fifa 12 Euro 2012 update. Ein schlag in die Fresse aller Fußball Fans, das waren die letzten 20 Euro die ich in Ea investiert habe. Auch abgesehen davon gibt es imo genug Gründe EA zu boykottieren, die neuen Konsolen jucken mich nicht die Bohne wenn sie den Gebrauchtmarkt zerstören, uich kann auch mit der Wii U gut leben und zusätzlich mich mit PS360, Gamecube, PS2, PS1, Snes, N64 etc games zudecken, dass es noch für meine Enkel reichen würde. Ich hoffe nur, dass genug Leute so denken und Sony und MS einfach den nackten Arsch entgegen strecken.

Und man sollte nicht glauben, dass nur einer von den beiden das durchzieht, entweder beide oder keiner, denn wer es alleine macht, wird untergehen, da es aber im interesse beider sein wird, wird es hier sicherlich ein Kartell geben, indem sich beide dazu entschließen den Gebrauchtmarkt gemeinschaftlich zu töten.