Steam: Reaktion auf die Abmahnung

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Nightfire123456
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung

Beitrag von Nightfire123456 »

mr archer hat geschrieben:
Nightfire123456 hat geschrieben: Ausserdem war der Gebraucht Markt mit PC Spielen schon nicht das wahre bevor Steam richtig groß wurde. Der Preisverfall ist so hoch das es sich meist nicht gelohnt hat ein Spiel überhaupt noch zu verkaufen da man eh fast nichts mehr dafür bekommt. Ausser natürlich man kauft es zum release und verkauft es gleich nach ner Woche wieder.
Bei Konsolen sieht das ganze anders aus, da ist der Gebraucht Markt viel attraktiver, aber hier geht es ja um den PC Berreich.
http://www.ebay.de/sch/i.html?_nkw=disc ... &_from=R40

http://www.ebay.de/sch/i.html?_nkw=syst ... &_from=R40


Weitere Beispiele ließen sich finden.
Für alte Spiele 25-50€ zahlen :roll:
Ich meinte ja den "normalen" verkauf von Gebraucht Spielen und nicht die Wertsteigerung von alten begeehrten Titeln. Das hat mit dem Thema überhaupt nichts zu tun, die Zeiten sind seit dem digitalen Handel vorbei. Auch wenn Steam Gebraucht Spiele anbieten würde, würden die nicht an dadurch an Wert dazu gewinnen
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mr archer
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung

Beitrag von mr archer »

Nightfire123456 hat geschrieben: Ich meinte ja den "normalen" verkauf von Gebraucht Spielen und nicht die Wertsteigerung von alten begeehrten Titeln. Das hat mit dem Thema überhaupt nichts zu tun, die Zeiten sind seit dem digitalen Handel vorbei. Auch wenn Steam Gebraucht Spiele anbieten würde, würden die nicht an dadurch an Wert dazu gewinnen
Genau DAS ist ja der Irrtum. Gebrauchthandel ist nicht bloß ein Geschäft zum beiderseitigen Nutzen. Er ist kulturgeschichtlich für unser kulturelles Gedächtnis überlebensnotwendig. Ohne Antiquariate gäbe es bestimmte Bücher heute nicht mehr zu lesen und das Lebenswerk ganzer Autoren wäre auf immer verloren. Das gleiche gilt für Musikaufnahmen, Musiknoten und natürlich auch für Comics. Ohne Trödler und Sammler könnten Museen sofort zumachen. Denn Rechteinhaber verschwinden immer irgendwann. Verlage hören auf zu existieren, Firmen schließen, Autoren sterben, ohne ihren Nachlass zu regeln.

Gäbe es den Gebrauchthandel nicht, könnte man Discworld Noir und System Shock 2 heute nicht mehr spielen. Denn die Rechteinhaber sind verschwunden bzw. nicht in der Lage, die Spiele am Markt zugängig zu machen. Was würde unter so einer Maßgabe heute auf einer DRM-Plattform wie STEAM passieren? Die Spiele verschwänden sang- und klanglos vom Portal. Und da sie zur Installation ja STEAM voraussetzen, wären sie selbst für die Besitzer nicht mehr ohne Crack spielbar.

DRM nimmt den Dingen die Möglichkeit, irgendwann Allgemeinkultur zu werden, weil es sie auf ewig im Verwertungskreislauf eines Rechteinhabers zu halten versucht. So funktioniert aber Kulturelles Gedächtnis nicht. Dinge, die man nicht mehr Sammeln kann, sind dazu verdammt, irgendwann gemeinsam mit ihrem Rechteinhaber zu verschwinden. In Deinen Worten: Ohne den "normalen" Verkauf von Gebrauchtspielen keine Wertsteigerung von alten begehrten Titeln. Das eine bedingt das andere.
profile_1842269541306
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung

Beitrag von profile_1842269541306 »

Habe heute erst gesehen, dass Steam ja bereits einen Marketplace anbietet, allerdings, so scheint es, nur für Ingame Items. :roll:
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Worrelix
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung

Beitrag von Worrelix »

mr archer hat geschrieben:Gebrauchthandel ist nicht bloß ein Geschäft zum beiderseitigen Nutzen. Er ist kulturgeschichtlich für unser kulturelles Gedächtnis überlebensnotwendig. Ohne Antiquariate gäbe es bestimmte Bücher heute nicht mehr zu lesen und das Lebenswerk ganzer Autoren wäre auf immer verloren. Das gleiche gilt für Musikaufnahmen, Musiknoten und natürlich auch für Comics. Ohne Trödler und Sammler könnten Museen sofort zumachen. Denn Rechteinhaber verschwinden immer irgendwann. Verlage hören auf zu existieren, Firmen schließen, Autoren sterben, ohne ihren Nachlass zu regeln.
Das ist ein sehr interessanter Aspekt. In vielerlei Hinsicht.

Zum einen gibt es da DRM Restriktionen, die über Software (Aktivierungsserver existiert nicht mehr) oder Hardware (Abspielgerät existiert nicht mehr (zb für 5,25" Disks)) Probleme verursachen, zum anderen gibt es dank Kickstarter jede Menge Produkte, die nur von einer kleinen Firma hergestellt werden. Wenn deren Auflage vergriffen oder die Firma pleite ist, gibt es keine Möglichkeit mehr, an dieses Produkt heranzukommen und schlimmstenfalls gehen die Originale verloren.
Ein großer Publisher - egal, wie ausbeuterisch der sein mag - hat ein großes Archiv mit Originaldaten in irgendeiner Form, aus der man problemlos neue Exemplare herstellen könnte.

Heutzutage gibt es ja mitunter CDs, die gerade mal 8 Jahre alt sind und die man nirgends mehr bekommt ( http://www.amazon.de/Inconsolable-Secre ... B000A0W684 )

Von der rechtlichen Frage, was mit einem iTunes Account, gekauften EBooks & MP3s oder auch Steam Accounts nach dem eigenen Tod passiert, mal ganz abgesehen.

Mit der Digitalisierung quasi aller Kulturgüter entfällt auch das Stöbern & Entdecken in alten Kisten auf dem Dachboden - es sei denn, dort würden noch lesbare und mit aktueller Software lesbare Festplatten gelagert ...
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Worrelix
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung

Beitrag von Worrelix »

mr archer hat geschrieben:Gäbe es den Gebrauchthandel nicht, könnte man Discworld Noir und System Shock 2 heute nicht mehr spielen. Denn die Rechteinhaber sind verschwunden bzw. nicht in der Lage, die Spiele am Markt zugängig zu machen. Was würde unter so einer Maßgabe heute auf einer DRM-Plattform wie STEAM passieren? Die Spiele verschwänden sang- und klanglos vom Portal. Und da sie zur Installation ja STEAM voraussetzen, wären sie selbst für die Besitzer nicht mehr ohne Crack spielbar.
Das ist nicht korrekt. Sobald du ein Spiel in deinem Steam Account hast, kannst du das solange spielen, wie es dich und Steam gibt - egal, ob die Spielefirma pleite geht oder das Spiel aus sonstigen Gründen aus dem Steam Store verschwindet.

So gibt es zB 2 Versionen von Alien Shooter 2, weil sich Publisher und Entwickler in die Wolle gekriegt haben und Alien Shooter Vengeance undAlien Shooter 2 Reloaded beide über Steam veröffentlicht wurden. Ersteres Spiel wurde aus dem Store (!) entfernt und durch zweiteres ersetzt, ist aber für ehemalige Käufer immer noch problemlos herunterlad- und installierbar.
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greenelve
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung

Beitrag von greenelve »

Worrelix hat geschrieben:
mr archer hat geschrieben:Gäbe es den Gebrauchthandel nicht, könnte man Discworld Noir und System Shock 2 heute nicht mehr spielen. Denn die Rechteinhaber sind verschwunden bzw. nicht in der Lage, die Spiele am Markt zugängig zu machen. Was würde unter so einer Maßgabe heute auf einer DRM-Plattform wie STEAM passieren? Die Spiele verschwänden sang- und klanglos vom Portal. Und da sie zur Installation ja STEAM voraussetzen, wären sie selbst für die Besitzer nicht mehr ohne Crack spielbar.
Das ist nicht korrekt. Sobald du ein Spiel in deinem Steam Account hast, kannst du das solange spielen, wie es dich und Steam gibt - egal, ob die Spielefirma pleite geht oder das Spiel aus sonstigen Gründen aus dem Steam Store verschwindet.

So gibt es zB 2 Versionen von Alien Shooter 2, weil sich Publisher und Entwickler in die Wolle gekriegt haben und Alien Shooter Vengeance undAlien Shooter 2 Reloaded beide über Steam veröffentlicht wurden. Ersteres Spiel wurde aus dem Store (!) entfernt und durch zweiteres ersetzt, ist aber für ehemalige Käufer immer noch problemlos herunterlad- und installierbar.
Neukäufer schauen dann allerdings in die Röhre. Und das ist nunmal der Gebrauchtmarkt, nicht die Plattform zum Spielen, sondern der Punkt um sich das Spiel erstmal beschaffen zu können.
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Lumilicious
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung

Beitrag von Lumilicious »

greenelve hat geschrieben:Neukäufer schauen dann allerdings in die Röhre. Und das ist nunmal der Gebrauchtmarkt, nicht die Plattform zum Spielen, sondern der Punkt um sich das Spiel erstmal beschaffen zu können.
Jo, aber bei solchen Extremfällen würde sich jetzt auch keiner darüber beschweren, wenn man sich das Spiel aus dem Netz zieht und nen Crack besorgt.
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brent
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung

Beitrag von brent »

mr archer hat geschrieben:
Nightfire123456 hat geschrieben: Ich meinte ja den "normalen" verkauf von Gebraucht Spielen und nicht die Wertsteigerung von alten begeehrten Titeln. Das hat mit dem Thema überhaupt nichts zu tun, die Zeiten sind seit dem digitalen Handel vorbei. Auch wenn Steam Gebraucht Spiele anbieten würde, würden die nicht an dadurch an Wert dazu gewinnen
Genau DAS ist ja der Irrtum. Gebrauchthandel ist nicht bloß ein Geschäft zum beiderseitigen Nutzen. Er ist kulturgeschichtlich für unser kulturelles Gedächtnis überlebensnotwendig. Ohne Antiquariate gäbe es bestimmte Bücher heute nicht mehr zu lesen und das Lebenswerk ganzer Autoren wäre auf immer verloren. Das gleiche gilt für Musikaufnahmen, Musiknoten und natürlich auch für Comics. Ohne Trödler und Sammler könnten Museen sofort zumachen. Denn Rechteinhaber verschwinden immer irgendwann. Verlage hören auf zu existieren, Firmen schließen, Autoren sterben, ohne ihren Nachlass zu regeln.
So richtig verloren gehen digitale "Kunstschätze" ja nun auch nicht, ein Antiquariat für Daten muss keiner eröffnen. Allerdings wirds tatsächlich hässlich, wenn Spiele, bei der ohnehin kurzen Lebensdauer, "ausradiert" werden.
unknown_18
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung

Beitrag von unknown_18 »

greenelve hat geschrieben:
Worrelix hat geschrieben:
mr archer hat geschrieben:Gäbe es den Gebrauchthandel nicht, könnte man Discworld Noir und System Shock 2 heute nicht mehr spielen. Denn die Rechteinhaber sind verschwunden bzw. nicht in der Lage, die Spiele am Markt zugängig zu machen. Was würde unter so einer Maßgabe heute auf einer DRM-Plattform wie STEAM passieren? Die Spiele verschwänden sang- und klanglos vom Portal. Und da sie zur Installation ja STEAM voraussetzen, wären sie selbst für die Besitzer nicht mehr ohne Crack spielbar.
Das ist nicht korrekt. Sobald du ein Spiel in deinem Steam Account hast, kannst du das solange spielen, wie es dich und Steam gibt - egal, ob die Spielefirma pleite geht oder das Spiel aus sonstigen Gründen aus dem Steam Store verschwindet.

So gibt es zB 2 Versionen von Alien Shooter 2, weil sich Publisher und Entwickler in die Wolle gekriegt haben und Alien Shooter Vengeance undAlien Shooter 2 Reloaded beide über Steam veröffentlicht wurden. Ersteres Spiel wurde aus dem Store (!) entfernt und durch zweiteres ersetzt, ist aber für ehemalige Käufer immer noch problemlos herunterlad- und installierbar.
Neukäufer schauen dann allerdings in die Röhre. Und das ist nunmal der Gebrauchtmarkt, nicht die Plattform zum Spielen, sondern der Punkt um sich das Spiel erstmal beschaffen zu können.
Dann hat der Neukäufer eben Pech gehabt. Das Leben ist nun mal nicht fair und wer zu spät kommt...

Außerdem geht es den meisten Spielern nicht darum an irgendwas noch ran kommen zu können, die Meisten wollen durch den Gebrauchtverkauf nur eines: Geld sparen, denn Geiz ist geil. Kaufpreis - Verkaufspreis = spielen für möglichst wenig Geld (manch einer kaufst es billiger ein - dank Schnäppchen -, spielt es durch und verkauft es teurer), darum geht es bei den Meisten wirklich, weil sie sich es sonst nicht leisten könnten so viele Games zu spielen, da sie ja nicht selektieren und verzichten können, alles was interessant klingt muss gespielt werden und das möglichst zum Release Tag. Konsumenten eben, weiß nicht ob man das noch Spieler nennen kann.
f1f2f3
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung

Beitrag von f1f2f3 »

Ich hoffe sehr, dass Steam dazu verpflichtet werden wird, den Weiterverkauf zu erlauben. Und auch einige andere Dinge, die sie sich zum Nachteil der Kunden herausgenommen haben, müssten geändert werden. Steam steht dabei selbstverständlich nur beispielhaft für das Verhalten einer gesamten Branche, alle technischen Möglichkeiten, nur weil sie zur Verfügung stehen, rücksichtslos zum Nachteil der Verbraucher auszunutzen. Wie bei so vielen Neuerungen zuvor in der digitalen Welt geschah dies bisher weitgehend unterhalb des Radars der Verbraucherschützer, daher ist deren Einsatz sehr zu begrüßen.

Das wichtigste wäre jedoch, dass DRM-Systeme wie Steam endlich rein optional werden. Dann könnten alle, denen die tatsächlichen oder vermeintlichen Vorteile wichtig sind, diese nach wie vor in vollem Umfang nutzen. Wer das jedoch nicht braucht und nur sein Recht wahrnehmen möchte, ein gekauftes Spiel jederzeit einfach nur zu spielen und auf Wunsch auch wie jedes anderes Produkt weiterzuverkaufen, der könnte dann auch dies tun.

Von unseren Politikern, die sich mit der modernen Technik bekanntlich in der Regel nicht besonders gut auskennen, und deren Wissen über Videospiele sich auf die üblichen Vorurteile beschränkt, kann man ein entsprechendes Gesetz aber wohl leider nicht erwarten. Hier könnte die Piraten-Partei ja mal tätig werden, wenn sie denn ihre eigenen Grundsätze noch nicht völlig vergessen hat.
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Kajetan
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung

Beitrag von Kajetan »

Balmung hat geschrieben: Dann hat der Neukäufer eben Pech gehabt. Das Leben ist nun mal nicht fair und wer zu spät kommt...
Also gibst Du zu, dass Accountbindung zur Verhinderung des Gebrauchtmarktes scheisse ist? Danke!
unknown_18
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung

Beitrag von unknown_18 »

Kajetan hat geschrieben:
Balmung hat geschrieben: Dann hat der Neukäufer eben Pech gehabt. Das Leben ist nun mal nicht fair und wer zu spät kommt...
Also gibst Du zu, dass Accountbindung zur Verhinderung des Gebrauchtmarktes scheisse ist? Danke!
Ich sehe nicht, wo ich das zugegeben haben soll, aber schön, wenn du wieder was zwischen den Zeilen liest, was nicht dort steht.

Das ich kein Fan des Gebrauchtmarktes bin, sagte ich ja bereits diverse mal hier. Ich habe seit Jahren kein Spiel mehr verkauft, kaufe daher auch oft erst später günstiger und immer mehr bei Steam. Ich würde sogar behaupten, dass ich mehr Spiele spiele als früher, nur halt nicht mehr zum Release, außer es ist ein MMORPG, wobei die immer weniger werden, bei dem Mist was inzwischen als MMORPG verkauft wird. Jedenfalls ist mir Accountbindung recht egal, was ich gekauft habe, das behalte ich auch.

Auch verstehe ich die Aufregung nicht, wie hier schon gesagt wurde... Jeder der bei Steam kauft sollte eigentlich wissen, dass er die Spiele nicht weiter verkaufen kann und mit dem Kauf akzeptiert man diese Tatsache auch. Wer so dumm ist zu glauben er könne die Spiele weiter verkaufen, der beweist nur, dass er zu faul zum lesen ist, sonst wüsste er es. Und Unwissenheit ist in solchen Fällen eigenes verschulden, was von reiner Faulheit sich vorher richtig zu informieren kommt.

Nichts gegen den Verbraucherschutz, es ist gut das wir ihn haben, aber das sollte nicht rechtfertigen, dass Käufer nicht ihr Hirn einschalten brauchen.
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Kuttentroll
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung

Beitrag von Kuttentroll »

Mal was anderes...bin ich der einzige, der bammel davor hat, dass man bei Steam seine Spiele eines Tages verkaufen könnte??

Lasst mich das kurz erläutern :-D Aktuell dürfte es ja Semi-Interessant sein einen Steamaccount zu hacken (wenn man nicht gerade Kreditkarteninformationen darüber laufen hat) und der Schaden nach Rückerhalt im erträglichen maße bleiben sollte....

...wenn man aber jetzt die Spiele des Opfers schön geschmeidig verticken kann, dann kann das bei all den Steamnutzern seeeehr profitabel sein! :-(

Da ich eh im Durchschnitt unter 8 Euro für meine Steam Games zahle (weniger als z.B. Xbox Games oft gebraucht kosten)..finde ich die Tatsache überhaupt nicht dramatisch..ok habe auch nie Games verkauft....
Zuletzt geändert von Kuttentroll am 07.02.2013 09:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Kuttentroll
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung

Beitrag von Kuttentroll »

Sorry für den Doppel Post (kack Smartphone :-D) aber da wären wir bei einer, meiner Meinung nach interessanten Problematik :-)

Weniger Freiheit zugunsten von mehr Sicherheit^^ Ok ist jetzt nich spektakulär, immerhin basiert unsere Gesellschaft darauf aber finde es trotzdem interessant.

Ich zumindest nehme nir die Freiheit, in diesem Sachverhalt zugunsten der Sicherheit auch auf etwas Freiheit verzichten zu wolleb...andererseits soll das auch niemanden aufgezwungen werden...mhhh wie wäre es mit "Steam Sale" als Alternativportal? ^^
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Lumilicious
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung

Beitrag von Lumilicious »

Naja, Accountsicherheit erhöhen. Relativ lange und komplexe Passwörter (Passwort Generator für Steam und E-mail, natürlich 2 verschiedene), Steamguard und vor allem nen gmail Account mit sms verifikation (oder nen anderen e-mail Anbieter mit einer solchen Verifikationsmöglichkeit - dadurch kann man nur auf deine E-Mails zugreifen, wenn man vorher nen Code eingegeben hat, der mit sms kommt). Somit hätte nen Hacker nie Zugriff auf deine E-mails, oder es würde ihm noch sehr viel schwerer fallen daran zu kommen.

Valve könnte es aber auch so einrichten, dass ein Account, dessen E-Mail gerade geändert wurde, 2 Wochen von Trade und dem Marketplace ausgeschlossen wird. Denn E-Mail ändern ist, was jeder Hacker/Highjacker sofort macht. 2 Wochen dürfte genug Zeit sein um den Account über Steam wieder zu bekommen.

Da gibt es sicherlich schon ein paar Methoden die das verhindern würden. Ist aber nen guter Einwand an den Ich so gar nicht gedacht habe.