The Witcher 3: Wild Hunt: "30 Mal größer als der Vorgänger"
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- Obstdieb
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt: "30 Mal größer als der Vorgäng
Ich hab Oblivion auch nur als Beispiel für Scaling benutzt. Das das Spiel ansich unbalanciert war, und das man viel grinden konnte, ist mir schon klar.
Im Grunde mag ich eben genau dieses, oben genannte Fortschrittsystem nicht. Eigentlich läuft alles darauf hinaus, dauernd Waffen zu wechseln, wenn man nicht dem groben Weg hinterher läuft, trifft man auf Lowlevel Gegner und schlechte Lowlevel Quests. Richtige Spielmechanik sieht für mich eben anders aus! Gibt für mich nichts langweiligeres, als auf schwache NPC zu hauen. Diese immer stärker fühlen Mentalität nerft mich extrem, und ist natürlich ein Grund, wieso sich meiner Meinung nach Spiele in die falsche Richtung entwickeln.
Das Levelscaling muss es ja nicht geben, dass hab ich nur als Beispiel gebracht. Fallout New Vegas hat eine komplett vorgefertigte Levelwelt, da gibts Gebiete, die du einfach nur mit bestimmten Levels betreten kannst. Am Ende gehts darum, die eigene Spielmechanik zu verstehen, Entwickler wie Gearbox und Bethesda beweisen eben, dass sie genau das nicht können.
Ihr habt natürlich recht, dass das Levelscaling nur eine sehr einfache Variante ist, trotzdem finde ichs besser als Lowlevel Gebiete, die das gesamte Spiel über so bleiben.
Im Grunde mag ich eben genau dieses, oben genannte Fortschrittsystem nicht. Eigentlich läuft alles darauf hinaus, dauernd Waffen zu wechseln, wenn man nicht dem groben Weg hinterher läuft, trifft man auf Lowlevel Gegner und schlechte Lowlevel Quests. Richtige Spielmechanik sieht für mich eben anders aus! Gibt für mich nichts langweiligeres, als auf schwache NPC zu hauen. Diese immer stärker fühlen Mentalität nerft mich extrem, und ist natürlich ein Grund, wieso sich meiner Meinung nach Spiele in die falsche Richtung entwickeln.
Das Levelscaling muss es ja nicht geben, dass hab ich nur als Beispiel gebracht. Fallout New Vegas hat eine komplett vorgefertigte Levelwelt, da gibts Gebiete, die du einfach nur mit bestimmten Levels betreten kannst. Am Ende gehts darum, die eigene Spielmechanik zu verstehen, Entwickler wie Gearbox und Bethesda beweisen eben, dass sie genau das nicht können.
Ihr habt natürlich recht, dass das Levelscaling nur eine sehr einfache Variante ist, trotzdem finde ichs besser als Lowlevel Gebiete, die das gesamte Spiel über so bleiben.
Zuletzt geändert von Obstdieb am 05.02.2013 22:38, insgesamt 1-mal geändert.
- Obstdieb
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- Wigggenz
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt: "30 Mal größer als der Vorgäng
Nun ja, Levelscaling erzeugt im gewissen Maße auch das Gefühl, dass man einfach nicht stärker wird.
Wenn die Gegner immer mitleveln: wieso dann überhaupt noch leveln und nicht einfach nur auf einem Level bleiben und nur hin und wieder eine neue Fähigkeit bekommen?
Wenn die Gegner immer mitleveln: wieso dann überhaupt noch leveln und nicht einfach nur auf einem Level bleiben und nur hin und wieder eine neue Fähigkeit bekommen?
- Obstdieb
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt: "30 Mal größer als der Vorgäng
Ja eben. Am Ende ist das meiner Meinung nach die beste Lösung. Weg mit Passiven Skillsn die mehr Health geben!Wigggenz hat geschrieben:
Wenn die Gegner immer mitleveln: wieso dann überhaupt noch leveln und nicht einfach nur auf einem Level bleiben und nur hin und wieder eine neue Fähigkeit bekommen?
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AtzenMiro
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt: "30 Mal größer als der Vorgäng
Levelscaling ist in erster Linie ein Atmosphären-Killer - zumindest für mich. Es war einfach scheiße, wenn man nach 100h an simplen Dieben in Diamantenrüstung, die 90h zuvor noch simple Lederrüstung trugen, ankommt. Das war für mich immer wie ein Stoß vor den Kopf.
Das heißt aber nicht, dass Autoscaling per se für die Tonne ist. Für Oblivion gab es ein paar nette Overhauls, die sich dieser Problematik angenommen haben und teilweise gute Resultate erbracht haben.
Was ich an anderer Stelle zum Beispiel auch nicht mag, ist wenn man den Content ausleveln kann. Gothic 3 ist so ein Beispiel. Bevor das alternative Balancing via Community-Patch eingeführt wurde, konnte man in dem Spiel zu einem allmächtigen Allekönner werden, so dass es überhaupt keine Gefahr mehr gab. Mit alternativen Balancing musste man sich wieder etwas mehr den Kopf zerbrechen, in welche Richtung man seinen Charakter entwickeln möchte, konnte gleichzeitig aber natürlich trotzdem noch sehr stark werden, so dass man den Charakterfortschritt auch gespürt hat. Aber man konnte den Content nicht mehr so krass aushebeln.
Am Ende liegt es natürlich auch an einem selbst, auf was man so steht. TES hat für mich aber das schlechteste System. Ich bin absolut kein Fan von TES. Dabei habe ich kürzlich erst wieder Skyrim eine Chance gegeben, aber das Spiel ist so dumm, das ganze Kampfsystem ist für die Tonne. Duales Zaubern - WTF? Wie kann man auf so eine bescheuerte Idee kommen? Ach warte, damit die ganzen Kiddies, die schon zu blöde für das simple Kampfsystem in Skyrim sind, nicht noch überfordert sind und sich währen des Kämpfes auch unonterbrochen noch selbst heilen können. Es könnte ja sonst zu schwer werden.
Das heißt aber nicht, dass Autoscaling per se für die Tonne ist. Für Oblivion gab es ein paar nette Overhauls, die sich dieser Problematik angenommen haben und teilweise gute Resultate erbracht haben.
Was ich an anderer Stelle zum Beispiel auch nicht mag, ist wenn man den Content ausleveln kann. Gothic 3 ist so ein Beispiel. Bevor das alternative Balancing via Community-Patch eingeführt wurde, konnte man in dem Spiel zu einem allmächtigen Allekönner werden, so dass es überhaupt keine Gefahr mehr gab. Mit alternativen Balancing musste man sich wieder etwas mehr den Kopf zerbrechen, in welche Richtung man seinen Charakter entwickeln möchte, konnte gleichzeitig aber natürlich trotzdem noch sehr stark werden, so dass man den Charakterfortschritt auch gespürt hat. Aber man konnte den Content nicht mehr so krass aushebeln.
Am Ende liegt es natürlich auch an einem selbst, auf was man so steht. TES hat für mich aber das schlechteste System. Ich bin absolut kein Fan von TES. Dabei habe ich kürzlich erst wieder Skyrim eine Chance gegeben, aber das Spiel ist so dumm, das ganze Kampfsystem ist für die Tonne. Duales Zaubern - WTF? Wie kann man auf so eine bescheuerte Idee kommen? Ach warte, damit die ganzen Kiddies, die schon zu blöde für das simple Kampfsystem in Skyrim sind, nicht noch überfordert sind und sich währen des Kämpfes auch unonterbrochen noch selbst heilen können. Es könnte ja sonst zu schwer werden.
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TheOriginalDog
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt: "30 Mal größer als der Vorgäng
Sorry, ich will dich nicht beleidigen, aber du schreibst dir da so einen Nonsens zurecht. Die Spiele, zumindest die RPGs entwickeln sich doch genau in die von dir gewünschte Richtung! Dank dem Einfluss von Bethesda seh ich immer mehr solcher Spiele und jetzt nenn du mir mal ein Spiel, wo das Levelscaling deiner Meinung nach gut funktioniert? Und das Problem was du ansprichst, von wegen ständig durch lowlevel Gebiete... Das ist ja das Tolle! Wenn man eine gut designte Spielwelt hast, dann wirst du später trotzdem nicht mehr auf lowlevel Kreaturen treffen, weil du gut durch die Welt gelotst wirst. Aber wenn man doch auf schwache Kreaturen trifft, dann will man doch verdammt nochmal merken, das der Held sich weiter entwickelt hat und will diese verdammte Ratte einfach platttreten und sich keinen fulminanten Zweikampf mit ihr liefern... Das ist doch nur albern! Ich bleib dabei, mit Levelscaling macht man sich es zu einfach und spart sich im Sinne des Balancing eine gut durchdachte Welt. Bei einem guten Design brauchst du kein Levelscaling und der Spieler fühlt sich trotzdem durchgehend gefordert.Obstdieb hat geschrieben:Ich hab Oblivion auch nur als Beispiel für Scaling benutzt. Das das Spiel ansich unbalanciert war, und das man viel grinden konnte, ist mir schon klar.
Im Grunde mag ich eben genau dieses, oben genannte Fortschrittsystem nicht. Eigentlich läuft alles darauf hinaus, dauernd Waffen zu wechseln, wenn man nicht dem groben Weg hinterher läuft, trifft man auf Lowlevel Gegner und schlechte Lowlevel Quests. Richtige Spielmechanik sieht für mich eben anders aus! Gibt für mich nichts langweiligeres, als auf schwache NPC zu hauen. Diese immer stärker fühlen Mentalität nerft mich extrem, und ist natürlich ein Grund, wieso sich meiner Meinung nach Spiele in die falsche Richtung entwickeln.
Das Levelscaling muss es ja nicht geben, dass hab ich nur als Beispiel gebracht. Fallout New Vegas hat eine komplett vorgefertigte Levelwelt, da gibts Gebiete, die du einfach nur mit bestimmten Levels betreten kannst. Am Ende gehts darum, die eigene Spielmechanik zu verstehen, Entwickler wie Gearbox und Bethesda beweisen eben, dass sie genau das nicht können.
Ihr habt natürlich recht, dass das Levelscaling nur eine sehr einfache Variante ist, trotzdem finde ichs besser als Lowlevel Gebiete, die das gesamte Spiel über so bleiben.
- ItsPayne
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt: "30 Mal größer als der Vorgäng
Ehrlich gesagt konnt ich mit der elder scrolls reihe nie was anfangen. Zu sinnlos und zeitintensiv hat sich das ganze immer angefühlt. Habs immer wieder versucht und bin ebenso immer wieder enttäuscht worden. Zuletzt mit Skyrim. Mit hinblick auf die elder scrolls reihe hab ich immer betont ich bräuchte einen roten faden, story, charactere, gefühle, tiefgang. Für mich ist daher the witcher die beste moderne RPG reihe. Ich hab mir nie was daraus gemacht mir einen eigenen char erstellen zu müssen mit dem ich mich identifizieren kann. Lieber ein vordefinierter charakter wie Geralt mit eigener persönlichkeit und geschichte.
Auch die unterteilung beim Hexer in kapitel und areale hat mich nie gestört. Es ist glaubwürdiger wenn ich story bedingt in ein gebiet reise und mich da eine weile aufhalte als wenn ich ständig kreuz und quer über eine open world map geschickt werde.
Auch wird eine open world immer das problem haben die illusion vom eigenen verändern der geschehnisse glaubhaft darzustellen, da alles viel zu groß ist um alles und jeden zig varianten in den mund zu legen.
Bisher war Witcher für mich ein paradebeispiel eines charakter und stoyintensiven action rpgs welches ich förmlich verschlungen habe. Und elder scrolls ebenso ein paradebeispiel dafür was mich nicht bei laune halten kann.
Und jetzt so eine ankündigung. Was soll man davon nur halten?
Auch die unterteilung beim Hexer in kapitel und areale hat mich nie gestört. Es ist glaubwürdiger wenn ich story bedingt in ein gebiet reise und mich da eine weile aufhalte als wenn ich ständig kreuz und quer über eine open world map geschickt werde.
Auch wird eine open world immer das problem haben die illusion vom eigenen verändern der geschehnisse glaubhaft darzustellen, da alles viel zu groß ist um alles und jeden zig varianten in den mund zu legen.
Bisher war Witcher für mich ein paradebeispiel eines charakter und stoyintensiven action rpgs welches ich förmlich verschlungen habe. Und elder scrolls ebenso ein paradebeispiel dafür was mich nicht bei laune halten kann.
Und jetzt so eine ankündigung. Was soll man davon nur halten?
- Stormrider One
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt: "30 Mal größer als der Vorgäng
Beide Varianten sind scheiße.....besser wäre es wen das leveln nur auf das punkte Sammeln um Fertigkeiten frei zu schalten sich begrenzt und einem nur die Kampfkünste dadurch bereichern werden ,ohne übermächtig zu werden oder umgekehrt .....!
MFG
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- Obstdieb
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt: "30 Mal größer als der Vorgäng
Sehe ich eben ganz anders. Wie vorher schon gesagt, dass Levelscaling ist auch nur ein Stück besser als First encounter, oder gelevelte Gebiete. Ich will mich halt nicht stärker fühlen, ich brauche keine spürbaren Fortschritte pro Levelstufe.TheOriginalDog hat geschrieben:Sorry, ich will dich nicht beleidigen, aber du schreibst dir da so einen Nonsens zurecht. Die Spiele, zumindest die RPGs entwickeln sich doch genau in die von dir gewünschte Richtung! Dank dem Einfluss von Bethesda seh ich immer mehr solcher Spiele und jetzt nenn du mir mal ein Spiel, wo das Levelscaling deiner Meinung nach gut funktioniert? Und das Problem was du ansprichst, von wegen ständig durch lowlevel Gebiete... Das ist ja das Tolle! Wenn man eine gut designte Spielwelt hast, dann wirst du später trotzdem nicht mehr auf lowlevel Kreaturen treffen, weil du gut durch die Welt gelotst wirst. Aber wenn man doch auf schwache Kreaturen trifft, dann will man doch verdammt nochmal merken, das der Held sich weiter entwickelt hat und will diese verdammte Ratte einfach platttreten und sich keinen fulminanten Zweikampf mit ihr liefern... Das ist doch nur albern! Ich bleib dabei, mit Levelscaling macht man sich es zu einfach und spart sich im Sinne des Balancing eine gut durchdachte Welt. Bei einem guten Design brauchst du kein Levelscaling und der Spieler fühlt sich trotzdem durchgehend gefordert.Obstdieb hat geschrieben:Ich hab Oblivion auch nur als Beispiel für Scaling benutzt. Das das Spiel ansich unbalanciert war, und das man viel grinden konnte, ist mir schon klar.
Im Grunde mag ich eben genau dieses, oben genannte Fortschrittsystem nicht. Eigentlich läuft alles darauf hinaus, dauernd Waffen zu wechseln, wenn man nicht dem groben Weg hinterher läuft, trifft man auf Lowlevel Gegner und schlechte Lowlevel Quests. Richtige Spielmechanik sieht für mich eben anders aus! Gibt für mich nichts langweiligeres, als auf schwache NPC zu hauen. Diese immer stärker fühlen Mentalität nerft mich extrem, und ist natürlich ein Grund, wieso sich meiner Meinung nach Spiele in die falsche Richtung entwickeln.
Das Levelscaling muss es ja nicht geben, dass hab ich nur als Beispiel gebracht. Fallout New Vegas hat eine komplett vorgefertigte Levelwelt, da gibts Gebiete, die du einfach nur mit bestimmten Levels betreten kannst. Am Ende gehts darum, die eigene Spielmechanik zu verstehen, Entwickler wie Gearbox und Bethesda beweisen eben, dass sie genau das nicht können.
Ihr habt natürlich recht, dass das Levelscaling nur eine sehr einfache Variante ist, trotzdem finde ichs besser als Lowlevel Gebiete, die das gesamte Spiel über so bleiben.
Das man sich mit zunehmendem Level nicht mehr mit jeder Ratte, ein Duell liefern will, stimmt aber auch nur, weil die Kampfsysteme im Moment alle gleich sind. Ausserdem trifft man in einer Welt, wo alle das selbe Level haben, eben nicht auf zu schwache Gegner. Da gibt es eben keine Anfangsgegner.
Mit guter Spielmechanik ist der andere immer irgendwo gefährlich, jeder Typ hat seine Stärken und Schwächen. Ein Beispiel ist Skyrim. Durch das First encounter System, bleibt jeder NPC auf dem Level, mit dem du ihn getroffen hast. Sprich das erste Dorf in das du kommst, wird auch bis zum Spielende, dass niedrigste Level haben.
Das stellt also zwei große Probleme dar, jeder Highlevel Gegner der in ein Lowlevel Gebiet kommt, wird 100 % alles töten. Und das zweite Problem ist, dass sich das Spiel dadurch nicht nur gestreckt anfühlt, sondern auch liniear. Im Prinzip läuft es darauf hinaus, dass du bestimme Gebiete garnicht erst machst, weil du sonst Lowlevel Belohnungen, Begleiter und XP bekommst. Eigentlich tauscht du dauernd Begleiter und Waffen aus. Für mich ist das nicht nur ein riesen Bruch in der Atmosphäre, sondern auch ein Spielmechanischer Fehler.
Borderlands ist das nächte Beispiel. Wieso leveln nicht alle NPCs und Gebiete mit mir mit? Durch das derzeitige System entsteht wieder gestreckte Spielzeit, weil ich eben einige Sachen einfach nicht machen kann, wenn ich bestimme Belohnungen haben möchte. Man ist immer dazu gezwungen durch Gebeite, die nicht auf dem eigenem Level sind, zu laufen. In Playtrough 2.0 kannst du garnicht erst Sidequests annehmen, ansonsten gibts keine Level 50 Belohnungen.
Mir gehts auch garnicht so sehr ums Levelscaling, als um eine normale Welt. Keine Level, und keine Passiven Skills wären schonmal ein perfekter Anfang :wink:
- greenelve
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt: "30 Mal größer als der Vorgäng
Warum noch Erfahrungspunkte und Level up wenn der Charakter nicht besser werden soll? Ein Bauerssohn wird mit einer Riesenratte Probleme haben und wenn er durch Erfahrung ein gestandender Recke wird, macht er die Riesenratte ohne Schwierigkeiten fertig. Es braucht in virtuellen Rollenspielen diese Zahlen, um Stärken und Schwächen der Figuren definieren zu können.
Andernfalls sind die Kämpfe reine Actionspiele...mit dem Setting und drumherum von Rollenspielen. Mass Effect wurde dafür noch gescholten. :/
Überhaupt hab ich eher den Eindruck es geht mehr um Actionspiele, bei denen die Reflexe des Spielers entscheiden, im Rollenspielgewand, als wirklich um Videospiel-Rollenspiele. (mal abgesehen von "ich spiel eine Rolle" was so gesehen in fast jedem Spiel vorkommt. -.- )
Andernfalls sind die Kämpfe reine Actionspiele...mit dem Setting und drumherum von Rollenspielen. Mass Effect wurde dafür noch gescholten. :/
Überhaupt hab ich eher den Eindruck es geht mehr um Actionspiele, bei denen die Reflexe des Spielers entscheiden, im Rollenspielgewand, als wirklich um Videospiel-Rollenspiele. (mal abgesehen von "ich spiel eine Rolle" was so gesehen in fast jedem Spiel vorkommt. -.- )
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wertungsfanatiker
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt: "30 Mal größer als der Vorgäng
Das Levelscaling von Oblivion war ein Graus und für viele nicht ertragbar - zum Glück gibt es Mods die das abschalten. Es ist einfach seltsam, wenn ein einfacher Dieb mit einem hochstufigen Helden kämpfen will. Fliehen, aufgeben etc. wäre realistischer. Auch ist es seltsam, wenn aus zuvor einfachen Dieben, die der Held beim ersten Durchgang verschont hat, dann plötzlich extrem gefährliche Diebe geworden sein sollen. Schließlich sind nicht alle NSC Helden.
Das Balancing der Gegner in den ersten beiden Gothic - Teilen war dagegen sehr gut. Durch die Gegenden, die man zuerst durchquert hat, waren (junge) Blutfliegen, Wölfe, Goblins etc. die Gegner - teilweise schon recht hart, aber immer noch schaffbar. Sicher konnte der Held dann auch andere Gebiete durchqueren - wenn er schnell laufen konnte. Die alten Gebiete konnten dagegen durch neue Quests nochmal interessant werden, da sie nun neue (!) Gegner boten, die durchaus wieder eine Herausforderung waren (z.B. die Echsen). Das Schöne war doch: der Held konnte jederzeit in die alten Gebiete zurück, doch musste dies nicht, wenn die Aufgaben dort erledigt waren. Wenn er denn noch ein paar Gegner vergessen hatte, kam er eben später zurück und hatte einfacheres Spiel mit den Gegnern, was die Möglichkeit bot, mal ein wenig zu experimentieren.
Das Balancing der Gegner in den ersten beiden Gothic - Teilen war dagegen sehr gut. Durch die Gegenden, die man zuerst durchquert hat, waren (junge) Blutfliegen, Wölfe, Goblins etc. die Gegner - teilweise schon recht hart, aber immer noch schaffbar. Sicher konnte der Held dann auch andere Gebiete durchqueren - wenn er schnell laufen konnte. Die alten Gebiete konnten dagegen durch neue Quests nochmal interessant werden, da sie nun neue (!) Gegner boten, die durchaus wieder eine Herausforderung waren (z.B. die Echsen). Das Schöne war doch: der Held konnte jederzeit in die alten Gebiete zurück, doch musste dies nicht, wenn die Aufgaben dort erledigt waren. Wenn er denn noch ein paar Gegner vergessen hatte, kam er eben später zurück und hatte einfacheres Spiel mit den Gegnern, was die Möglichkeit bot, mal ein wenig zu experimentieren.
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johndoe1544206
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt: "30 Mal größer als der Vorgäng
@obstdieb
tut mir leid aber so wie du das beschreibst, passt ein Rollenspiel wohl einfach nicht in dein Beuteschema.
tut mir leid aber so wie du das beschreibst, passt ein Rollenspiel wohl einfach nicht in dein Beuteschema.
- Solid Sn4ke
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt: "30 Mal größer als der Vorgäng
Ich habe bei Witcher 1 nur die ersten paar Stunden gespieltRayleighTheDark hat geschrieben:Ich muss aber auch eingestehen, dass ich den 2. Witcher noch gar nicht gespielt hab...
Spoiler
Show
Bis zu der Stelle, wo ich meine Sachen wieder beschaffen muss
Ich liebe die Atmosphäre des Spiels, doch irgendwie kann ich mich einfach nicht überwinden, die Reise fortzusetzen. Damals sagte ich mir: "Kauf dir schon mal den zweiten Teil, denn den ersten spielst du eh bald durch." Pustekuchen...
Naja, vielleicht irgendwann?
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JohnVescoya
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt: "30 Mal größer als der Vorgäng
Leute Leute Leute... Eure Diskussion über Open World ist meiner Meinung nach vollkommen am Thema vorbei! Ich selber bin normalerweise kein großer Fan von Open World, sondern ich mag dichte, gut erzählte Stories viel mehr als beliebiges abgrasen von irgendwelchen Dörfern. Das spielt hier aber keine Rolle...
Denn - ich hoffe ich spoilere jetzt nichts da man das alles, was ich schreibe, schon weiß wenn man den 2. Teil gespielt hat - ihr vergesst was der Mainplot der Story von TW3 sein wird! Das sagt doch schon der Name: Die Jagd auf den Wild Hunt, eine Horde von marodierenden (Geister)-Elfen aus einer anderen Welt, die von den meisten Gelehrten als Mythos oder Ammenmärchen bezeichnet wird, vor der die normalen Menschen als böses Omen für Krieg wahnsinnige Angst haben und die Geralts Geliebte Yennefer entführt haben. Der Wild Hunt wandert quer durch die Welt, entführt Menschen und hinterlässt die Überbliebenen mit einer Amnesie, wie Geralt sie auch hatte.
Daher, vermute ich, wird das sicherlich kein ödes "ich latsche beliebig ohne jeden roten Faden in jede Ecke der Welt und erlebe überall den selben Kram wie in Skyrim" - Ding werden, sondern man wird durch die offene Welt auf der Jagd nach dem Wild Hunt geführt, wird von Dorf zu Dorf reisen, versuchen dabei den Wild Hunt zu verstehen und muss einer Spur durch die Welt folgen. DAS wird der rote Faden werden, der einen durch die riesige Welt führt. Daher macht die Größe der Welt auch durchaus Sinn: Wenn sich alles nur auf 2, 3 Orte konzentrieren würde, würde diese Jagd keinen Sinn machen. Man folgt also einer Spur durch die Welt, besucht Dörfer in denen Menschne verschwanden und versucht Informationen zusammen zu tragen um zu verstehen was vor sich geht.
Also wird auch diese Vermutung "dann muss man ja für ne x-beliebige Nebenquest ans Ende der Welt latschen" nicht wahr werden. Nebenquests werden regional gebunden sein! Eine Monsterjagd hier, ein Mord da, aber auch größere Sachen (Aufträge für den König der Skelligen wie es scheint?) aber alles vor Ort in dem Dorf Stadt in dem man sich gerade befindet. Flankiert wird das Ganze von der Nilfgaardischen Invasion, die sich je nach Region (Skellige sind Inseln weit draußen, Novigrad eine unabhängige Stadt in Redanien) auch anders darstellen wird!
Diese 2 Aspekte (Krieg mit Nilfgaard und die jeweiligen lokalen Problemchen) werden bestimmt über 80% der Spielzeit einnehmen, wenn nicht mehr. Aber man muss immer die Jagd auf den Wild Hunt im Hinterkopf behalten. Man wird anscheinend nicht für dumm verkauft und an die Hand genommen, sondern muss sich die Story mit dem Wild Hunt wirklich erarbeiten. Man kann jederzeit ans andere Ende Spielwelt rennen und der Sache keine Beachtung schenken - dann verkackt man aber die Plotline mit dem Wild Hunt. Sehr gut, man wird also als Spieler endlich mal nicht für blöd verkauft, sondern muss etwas mitdenken!
Daher, nach dem ersten "och nö, open world ist doch eher scheiße" - Gedanken meinerseits habe ich mir alles nochmal genau durch gelesen, mir meine Gedanken gemacht und bin hellauf begeistert!
Denn - ich hoffe ich spoilere jetzt nichts da man das alles, was ich schreibe, schon weiß wenn man den 2. Teil gespielt hat - ihr vergesst was der Mainplot der Story von TW3 sein wird! Das sagt doch schon der Name: Die Jagd auf den Wild Hunt, eine Horde von marodierenden (Geister)-Elfen aus einer anderen Welt, die von den meisten Gelehrten als Mythos oder Ammenmärchen bezeichnet wird, vor der die normalen Menschen als böses Omen für Krieg wahnsinnige Angst haben und die Geralts Geliebte Yennefer entführt haben. Der Wild Hunt wandert quer durch die Welt, entführt Menschen und hinterlässt die Überbliebenen mit einer Amnesie, wie Geralt sie auch hatte.
Daher, vermute ich, wird das sicherlich kein ödes "ich latsche beliebig ohne jeden roten Faden in jede Ecke der Welt und erlebe überall den selben Kram wie in Skyrim" - Ding werden, sondern man wird durch die offene Welt auf der Jagd nach dem Wild Hunt geführt, wird von Dorf zu Dorf reisen, versuchen dabei den Wild Hunt zu verstehen und muss einer Spur durch die Welt folgen. DAS wird der rote Faden werden, der einen durch die riesige Welt führt. Daher macht die Größe der Welt auch durchaus Sinn: Wenn sich alles nur auf 2, 3 Orte konzentrieren würde, würde diese Jagd keinen Sinn machen. Man folgt also einer Spur durch die Welt, besucht Dörfer in denen Menschne verschwanden und versucht Informationen zusammen zu tragen um zu verstehen was vor sich geht.
Also wird auch diese Vermutung "dann muss man ja für ne x-beliebige Nebenquest ans Ende der Welt latschen" nicht wahr werden. Nebenquests werden regional gebunden sein! Eine Monsterjagd hier, ein Mord da, aber auch größere Sachen (Aufträge für den König der Skelligen wie es scheint?) aber alles vor Ort in dem Dorf Stadt in dem man sich gerade befindet. Flankiert wird das Ganze von der Nilfgaardischen Invasion, die sich je nach Region (Skellige sind Inseln weit draußen, Novigrad eine unabhängige Stadt in Redanien) auch anders darstellen wird!
Diese 2 Aspekte (Krieg mit Nilfgaard und die jeweiligen lokalen Problemchen) werden bestimmt über 80% der Spielzeit einnehmen, wenn nicht mehr. Aber man muss immer die Jagd auf den Wild Hunt im Hinterkopf behalten. Man wird anscheinend nicht für dumm verkauft und an die Hand genommen, sondern muss sich die Story mit dem Wild Hunt wirklich erarbeiten. Man kann jederzeit ans andere Ende Spielwelt rennen und der Sache keine Beachtung schenken - dann verkackt man aber die Plotline mit dem Wild Hunt. Sehr gut, man wird also als Spieler endlich mal nicht für blöd verkauft, sondern muss etwas mitdenken!
Daher, nach dem ersten "och nö, open world ist doch eher scheiße" - Gedanken meinerseits habe ich mir alles nochmal genau durch gelesen, mir meine Gedanken gemacht und bin hellauf begeistert!
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c452h
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt: "30 Mal größer als der Vorgäng
Fallout 3 war ja wirklich mal witzig! Da ich die genaue Handlung nicht mehr kenne:wertungsfanatiker hat geschrieben:Bei Fallout 3 war die Geschichte einfach (Suche nach dem Vater, der irgendwie aus der Vault entkommen ist), später groß (aber etwas unglaubhaft: Lösung des Wasserproblems), insgesamt bislang eine ganz ordentliche. Und in Ultima IX (auch Open World) war die Geschichte auch ganz gelungen. Besonders gelungen war die Geschichte in Gothic und immer noch ganz gelungen in Gothic 2 - beide auch weitgehend Open World. Es gibt also Beispiele, bei denen hat es ganz gut funktioniert.
In Ort A sagte man mir, ich würde in Ort B meinen Vater oder irgendwelche Infos finden. Ich ging nicht sofort dorthin, sondern erkundete noch ein wenig die Welt. Zufällig entdeckte ich Ort C (dieser Flugzeugträger?).
Dort sprach ich mit einem NPC, der mir sinngemäß sagte "So so, Du hast also Deinen Vater in Ort B gesehen!" Da war ich doch aber noch gar nicht?
Schlecht gemacht, Bethesda!
