Capcom: Zu viel Resident Evil? Zu viel Action?

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Castle78
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Re: Capcom: Zu viel Resident Evil? Zu viel Action?

Beitrag von Castle78 »

B-oNe-s hat geschrieben:Ich habe Resident Evil (1) geliebt ... Schade dass die letzten RE Teile und die wirklich unterirdischen RE Filme mir die gesamte Lust auf die Marke genommen haben. Momentan halte ich es für ausgeschlossen dass ich jemals wieder etwas kaufe auf dem ein Resident Evil logo pappt. Die Einsicht dass die Marke in anderen Worten den Bach runter geht ... und Handlundgsbedarf besteht ... kommt zumindest für mich (und sicher auch einige andere) einfach zu spät. Der RE Zug ist für mich abgefahren da nebst verwurstetem Gameplay die gesamte Storyentwicklung einfach unerträglicher Müll ist.

Absolut !!! Ich könnts nich besser sagen.

Für mich ist Resident Evil auch gestorben und ich bin so heil froh das man mir das Remake von Teil 1 gelassen hat. Das ist unsterblich und kann man mit der Grafik noch in 1000 Jahren spielen. Ich hoffe auf ein HD Release im WiiU Store und ich bin im Himmel !
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Godless666
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Re: Capcom: Zu viel Resident Evil? Zu viel Action?

Beitrag von Godless666 »

Interessante Diskussion :D

Aber wie würdet ihr euch ein zeitgemäßes Resident-Evil vorstellen?

Jetzt einfach zu sagen: " Mir würde sowas wie Teil 1, nur mit aktueller Grafik reichen" wäre ziemlich altbacken.
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Castle78
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Re: Capcom: Zu viel Resident Evil? Zu viel Action?

Beitrag von Castle78 »

Godless666 hat geschrieben: Jetzt einfach zu sagen: " Mir würde sowas wie Teil 1, nur mit aktueller Grafik reichen" wäre ziemlich altbacken.
Jupp, mir würde es immer noch reichen. Einfach nur neue Schauplätze und ne gute Story. Muß nicht mal eine epische Story sein, wie eine Familie in Racoon City von Zombies überfallen wurde und ein Polizist eventuell geholfen hat, sozusagen, Teil 1 aus der Sicht der Anwohner oder aus der Sicht von Wissenschaftlern oder aus Code Veronica aus der Sicht eines Psychologen der Ashford Familie zb. was aber nur schwer mit Survival Horror zu verschmelzen wäre.

Aber eine Sidestory zu Teil eins mit dem Wald aus Racoon City wäre der Hammer. Der Wald was so ein richtiger amerikanischer abgelegener Wald mit vielleicht ein paar Lichtungen, einem Bach ein paar Flussläufen und einigen Hütten und Höhlen so alles hergeben würde, könnte man ein viertel von nem gesamten Spiel mit laufen lassen und am Ende eventuell mit einem Boot in den nächsten Abschnitt fahren.

Und dabei würde mir die Grafik des Gamecubes in HD völlig reichen. Ich fand jedes Bild in dem man sich bewegt hat war ein Gemälde, Kunst oder ein Raum im Kopf den man gefühlt hat. Wann habe ich schon mal so schöne Lichteffekte gesehen die aber so einfach zu realisieren waren.

Ich habe mich auch nie daran gestört das ich mich beim zielen nicht bewegen konnte. Halte ich immer noch für unnötig, eventuell ein ganz leichtes schleichen im Zielmodus würde reichen um wenige Zentimeter auszugleichen.
Zuletzt geändert von Castle78 am 04.02.2013 17:59, insgesamt 1-mal geändert.
nawarI
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Re: Capcom: Zu viel Resident Evil? Zu viel Action?

Beitrag von nawarI »

Ich glaub die Spieler schreien seit RE5 nach mehr Horror und haben sich bei der Ankündigung von Operation Raccoon City betreten abgewendet. Schön, dass es jetzt auch die letzten eingesehen haben.
crewmate hat geschrieben:
WilderWein hat geschrieben:Solln sich mal die neuen Gameplay Ausschnitte von The Last of Us anschauen, so muss Survival Horror aussehen.
NPC läuft mit
Man ballert gegen massig böse Menschen
Man ballert
Vorgekaute Pseudo Rätsel für die ND Fans
Unterschied? Amerikanische Post apokalyptische Großstadt statt Weltraum.
Gleiches Prinzip, anderer Anstrich.
Bis mir die Uncharted Macher das Gegenteil beweisen.
Sehe ich auch so. Last of Us wird ein Uncharted im Zombie-Gewand ohne Zombies. Soll mir recht sein, aber Horror sollte man wirklich nicht erwarten. Sehr viel weiter als Alan Wake werden aktuelle Großproduktionen auch nicht mehr zum wirklichen Horror zurückkehren. Dead Space 1 war eine willkommene Ausnahme, aber sogar die Dead Space-Reihe rutscht gefährlich in Richtung CoD ab.
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Castle78
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Re: Capcom: Zu viel Resident Evil? Zu viel Action?

Beitrag von Castle78 »

Dead Space 1 war zwar grandios und für mich ein absolut perfektes Spiel aber auch Teil 1 war schon im Gegensatz zu Resident Evil eben ein Ballerspiel.
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Homer-Sapiens
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Re: Capcom: Zu viel Resident Evil? Zu viel Action?

Beitrag von Homer-Sapiens »

Castle78 hat geschrieben:Dead Space 1 war zwar grandios und für mich ein absolut perfektes Spiel aber auch Teil 1 war schon im Gegensatz zu Resident Evil eben ein Ballerspiel.
Hat aber wunderbar gezeigt, daß Ballerspiel und Horroratmo sich nicht ausschließen müssen. :wink:
Fehlten eigentlich noch ein paar Rätsel und ein etwas weniger linearer Weg, dann wäre es auch für mich ein perfektes Spiel.
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Mr.Prinz
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Re: Capcom: Zu viel Resident Evil? Zu viel Action?

Beitrag von Mr.Prinz »

Das Problem bei RE5 und 6 ist, dass man sich nicht mehr gruselt, da man sich zu allmächtig fühlt mit der freien Bewegungssteuerung und dem großen Waffenarsenal -> man kommt sich eher wie in CoD vor.

Es stimmt, Grusel- und Actionelemente müssen sich nicht zwingend gegenseitig ausschließen, Dead Space hat es bewiesen.

Aber auch Resident Evil 4 bot so etwas an: wie nervös ich doch im anfänglichen Dorf war, als man in dem Haus Zuflucht suchte und von draußen aufeinmal eine Kettensäge losbrummte...

Coop zerstört sowas auch natürlich immer. Von daher sollte es nur optional verfügbar sein einen zweiten Mitstreiter mitkommen zu lassen.

Man muss dem Spieler einfach in die Ecke drängen mit schwachen Waffen, wenig Munition und dem "Allein-auf-sich-gestellt"-Gefühl. Der Spieler muss richtig spüren, dass es jederzeit zuende mit seinem virtuellen Leben sein kann.
nawarI
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Re: Capcom: Zu viel Resident Evil? Zu viel Action?

Beitrag von nawarI »

Mr.Prinz hat geschrieben:Das Problem bei RE5 und 6 ist, dass man sich nicht mehr gruselt, da man sich zu allmächtig fühlt mit der freien Bewegungssteuerung und dem großen Waffenarsenal -> man kommt sich eher wie in CoD vor.

Es stimmt, Grusel- und Actionelemente müssen sich nicht zwingend gegenseitig ausschließen, Dead Space hat es bewiesen.

Aber auch Resident Evil 4 bot so etwas an: wie nervös ich doch im anfänglichen Dorf war, als man in dem Haus Zuflucht suchte und von draußen aufeinmal eine Kettensäge losbrummte...

Coop zerstört sowas auch natürlich immer. Von daher sollte es nur optional verfügbar sein einen zweiten Mitstreiter mitkommen zu lassen.

Man muss dem Spieler einfach in die Ecke drängen mit schwachen Waffen, wenig Munition und dem "Allein-auf-sich-gestellt"-Gefühl. Der Spieler muss richtig spüren, dass es jederzeit zuende mit seinem virtuellen Leben sein kann.
Einen großen Anteil am Horror bei Dead Space 1 hatte noch der verdammt schwere Anzug, der schnelle Bewegungen verhindert hat (wahrscheinlich war es genau so gedacht). Man musste sich oft umdrehen und vor den Gegnern wegrennen (zumindest auf schwer), weil sie zu schnell an einen herankommen. In den Nahkampf wollte man auch nicht, weil man mit den beiden Angriffen eigentlich nie was getroffen hat. In wie vielen anderen SPielen muss man sich heutzutage noch umdrehen und wegrennen?

Bei RE4 wurde dies durch die Übermacht an Feinden bewerkstelligt. Auch musste man im Haus oft das Stockwerk wechseln, weil ein paar Dorfbewohner mit Leitern hochgekommen sind und versuchen durch die Fernster im ersten Stock hereinzukommen. Da kriegt man es schonmal mit der Panik zutun, weil man im Erdgeschoss eigentlich schon genug zutun hatte.
Schleimlerche
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Re: Capcom: Zu viel Resident Evil? Zu viel Action?

Beitrag von Schleimlerche »

Capcom, vor der Wahl eine Art Dead Space im Resident Evil Gewand oder einen ordinären Shooter abzuliefern, es vorzog auf den Ballerzug aufzuspringen. Fehler.
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Der Ralle
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Re: Capcom: Zu viel Resident Evil? Zu viel Action?

Beitrag von Der Ralle »

Als wenn die Entwickler bei Capcom während sie ein Spiel entwickeln keine Foren, Blogs etc. durchlesen und stur ihr Spiel nach eigenen Vorstellungen zusammen schustern. Nur um sich dann zu wundern, dass jene für die sie es gemacht haben, es nicht so kaufen wie Capcom es gerne gehabt hätte. Meinetwegen hätten sie auch noch viel weniger verkaufen können.
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Nightfire123456
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Re: Capcom: Zu viel Resident Evil? Zu viel Action?

Beitrag von Nightfire123456 »

Der Ralle hat geschrieben:Als wenn die Entwickler bei Capcom während sie ein Spiel entwickeln keine Foren, Blogs etc. durchlesen und stur ihr Spiel nach eigenen Vorstellungen zusammen schustern. Nur um sich dann zu wundern, dass jene für die sie es gemacht haben, es nicht so kaufen wie Capcom es gerne gehabt hätte. Meinetwegen hätten sie auch noch viel weniger verkaufen können.
Woher willst du das wissen das sie das nicht haben? Das sind Japaner und in Japan hat sich Resi 6 doch recht ordentlich verkauft. Wer weiß vielleicht war es ja der Wunsch vieler Japaner das die Resi Reihe Action lastiger wird, ohne des Japanischen mächtig zu sein kann man das schlecht beuerteilen
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crewmate
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Re: Capcom: Zu viel Resident Evil? Zu viel Action?

Beitrag von crewmate »

Homer-Sapiens hat geschrieben:
Castle78 hat geschrieben:Dead Space 1 war zwar grandios und für mich ein absolut perfektes Spiel aber auch Teil 1 war schon im Gegensatz zu Resident Evil eben ein Ballerspiel.
Hat aber wunderbar gezeigt, daß Ballerspiel und Horroratmo sich nicht ausschließen müssen. :wink:
Fehlten eigentlich noch ein paar Rätsel und ein etwas weniger linearer Weg, dann wäre es auch für mich ein perfektes Spiel.
Issac ist ein charakterloser Backstein der mir scheißegal ist.
Die feindliche Fraktion ist ein lahmer Scientology Abklatsch ohne irgendwelche Bedeutung.
Die Nekromorphs sind durch die Bank miserabel designt.
Das 0 Gravitationsfeature ist ein schlechter Scherz.
Monsterclosets

Alone in the Dark Inferno ist besser als Dead Space.
FoxHounder
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Re: Capcom: Zu viel Resident Evil? Zu viel Action?

Beitrag von FoxHounder »

Ich fand RE4 hatte schon viel vom Survival Horro Feeling verloren und der Action Anteil dort war schon zu hoch. Besonders nach dem man dann auch noch die Boston Typewrite freigeschaltet hatte. Aber nach RE5 hätte Capcom schon die Erkenntnis, das RE zu viel Action und zu wenig Survival Horror bot aus den Ohren schießen müssen...

Mal sehen ob nun beim nächsten RE Taten folgen oder ob es sich bloß um ein Lippenbekenntnis handelt.
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Castle78
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Re: Capcom: Zu viel Resident Evil? Zu viel Action?

Beitrag von Castle78 »

crewmate hat geschrieben:
Homer-Sapiens hat geschrieben:
Castle78 hat geschrieben:Dead Space 1 war zwar grandios und für mich ein absolut perfektes Spiel aber auch Teil 1 war schon im Gegensatz zu Resident Evil eben ein Ballerspiel.
Hat aber wunderbar gezeigt, daß Ballerspiel und Horroratmo sich nicht ausschließen müssen. :wink:
Fehlten eigentlich noch ein paar Rätsel und ein etwas weniger linearer Weg, dann wäre es auch für mich ein perfektes Spiel.
Issac ist ein charakterloser Backstein der mir scheißegal ist.
Die feindliche Fraktion ist ein lahmer Scientology Abklatsch ohne irgendwelche Bedeutung.
Die Nekromorphs sind durch die Bank miserabel designt.
Das 0 Gravitationsfeature ist ein schlechter Scherz.
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Alone in the Dark Inferno ist besser als Dead Space.
Klingt ein wenig polemisch und gespielt abgeklärt. Ist dir Leon weniger egal ? Ist Wesker cooler als die Necrotologisten und sind die Licker besser designed als die Necromorphs ? Warum ist das Zerogravitationsfeature ein schlechter Scherz und was sind Monsterclosets ?
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X_MCX_X
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Re: Capcom: Zu viel Resident Evil? Zu viel Action?

Beitrag von X_MCX_X »

Schlechte Verkaufszahlen sind eben die einzige Sprache die solche Entwickler verstehen.
So zeigt man denen, was man von der Entwicklung eines Spieles hält.
Schade, dass dann halt immer noch viele Leute CoD, FIFA und Co. zuhauf kaufen.